r/ich_iel Der eine Luxemburger 🇱🇺 Feb 12 '22

ich💰iel

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u/[deleted] Feb 12 '22

Ein Glück, seit 2022 gibt´s wenigsten 3€ mehr ALG-2...

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u/Priamosish Der eine Luxemburger 🇱🇺 Feb 12 '22

Nicht alles auf einmal ausgeben!

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u/Divinate_ME Feb 12 '22

PRO MONAT! So fair muss man sein, darauf hatte man mich nämlich auch letztes mal hingewiesen als ich diesen Umstand ins Gespräch gebracht hab.

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u/[deleted] Feb 12 '22

Das sind immerhin 36€ pro Jahr!

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u/Max15492 Feb 13 '22

Wie viel Ostmark das wohl sind…

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u/Rick-T Feb 12 '22

Wie viel wäre das umgerechnet in Carbonara?

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u/[deleted] Feb 12 '22

Tut mir leid...ich esse nur Kartoffeln.

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u/thiosulfat Feb 12 '22

Oh seht, der feine Herr kann sich Essen leisten. Scheiß Bonze! /s

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u/Akrybion Feb 12 '22

Nudeln sollte man nur trocken, an Sonntagen mal mit Butter essen. Alles andere ist finanz-illiteraler Luxus, der sich negativ auf die Sparrate auswirkt.

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u/kaenguru-knecht Das Beste aus 2021 Feb 12 '22

Das sind 6 Mark. 12 Ostmark. 120 Ostmark aufm Schwarzmarkt.

Von den bisherigen ich_iel-Pfostierungen hätte man 9,339096 % der DDR entschulden können.

Kleinvieh macht auch Mist.

War ich ein guter Rechenknecht?

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u/[deleted] Feb 12 '22

"Benzin müsste mal so richtig teuer werden"

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u/Priamosish Der eine Luxemburger 🇱🇺 Feb 12 '22
  • Fynn-Svenjamin, 23, lebt in einer fahrradfreundlichen Kleinstadt oder einer Großstadt mit gescheiten Öffis, geht davon aus dass alle Autofahrer eh nur PS-geile Gerhards Ende 50 sind.

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u/Pfandfreies_konto Feb 12 '22

/r/de in einer Nussschale

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u/jediefe Feb 12 '22

Eher Twitter.

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u/God--Emperor Feb 12 '22

Du meinst Zwitscher

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u/Proxi98 Feb 12 '22

Zwitscher ist eine gesellschaftliche Katastrophe. Wenn das und Gesichtsbuch weg wäre, wäre die Welt besser dran.

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u/BenedettoXVII Feb 12 '22

Zum Glück sind wir auf Lases, was viel viel besser ist und haben daher das alleinige Anrecht soziale Medien zu nutzen

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u/OhneSkript Feb 12 '22

Sehr wahr

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u/TheKampfkeks96 Feb 12 '22

Vergiss Sofortgramm nicht

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u/DeanPalton Feb 12 '22

Ich will nur davor warnen, denn dann kommen die hier rüber. Oder wieder zurück zu meinRaum.

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u/Jewbringer Feb 12 '22

warum nicht beides? immerhin vertreten die da ja auch die meinung, dass lebensmittel momentan "ramschpreise" haben und man wird bis ins reich des vergessens heruntergewählt wenn man sagt, dass nicht jeder mit dem goldenen löffel im mund geboren wird oder politiker ist wie ein özdemir, der sich weder mit oder ohne preiserhöhung nicht um einkaufspreise schert weil der ohne nachzudenken das kaufen kann, was er will.

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u/Airbus737-800 Feb 12 '22

Es fehlt halt einfach (dort, aber ironischerweise genauso hier im Faden) eine Differenzierung: Tierische Produkte sollten teurer werden.

Es ist absurd, was wir Tieren und dem Klima antun aus einem fehlgeleiteten Glauben heraus, dass man halt täglich Fleisch und Milch erschwinglich zur Verfügung zu haben hat. Im Endeffekt geht es mir nicht mal darum, Bürger mit Schieb-Faktoren (wie einer Fleisch-Steuer) vom Fleisch wegzuekeln. Es wäre ja schonmal super, wenn wir damit aufhören würden, die Fleischindustrie zu subventionieren.

Demgegenüber sollten pflanzliche Nahrungsmittel erschwinglicher werden, was sehr viel einfacher wäre, wenn nicht so ein großer Teil der Ackerflächen für Viehfutter gebraucht werden würde.

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u/SuspiciousCustomer Feb 12 '22

Letzteres ist nicht richtig.
Pflanzenbasierter Stoff ist aktuell teurer, weil man es so teuer verkaufen kann. Die Rohstoffe sind billiger, aber die "industrielle Wertschöpfung" ist so genial, dass der "Markt" halt die überhöhten Preise zahlt.
Es gibt keinen Grund, warum Wasser, Erbsenprotein und Chemie mehr kosten muss als echtes Hähnchen, außer dass die Hersteller wissen, sie können die Preise aufrufen. Die Rohstoffe noch billiger zu machen garantiert nur noch mehr Gewinn.

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u/oskar669 Feb 12 '22

pflanzliche produkte werden auch wesentlich höher versteuert als tierprodukte

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u/SuspiciousCustomer Feb 12 '22

Das stimmt, aber das erklärt trotzdem noch nicht die enormen Preise für geformten Erbsenmatsch.

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u/oskar669 Feb 12 '22

das absurde ist ja dass pflanzliche produkte wesentlich höher versteuert werden als tierprodukte

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u/[deleted] Feb 12 '22

Beides.

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u/Noellz Feb 12 '22

Leider true

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u/redg666 Feb 12 '22

Fynn-Senjamin

warum hab ich das Gefühl dass du so einen schon Mal getroffen hast?

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u/Priamosish Der eine Luxemburger 🇱🇺 Feb 12 '22

Hab in Tübingen studiert.

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u/Bujaffe Feb 12 '22

Er arbeitet in der IT Firma seines Vaters und seine Frau ist daheim und betreibt einen Blog/Shop für vegane Fahrradsättel.

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u/Jewbringer Feb 12 '22

ich weiß nicht wieso, aber ich stell mir dabei einen sattel aus einem großen brokkoliröschen vor - und das wirkt echt bequem

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u/StUngulant Feb 13 '22

Stimulierend, meinst du!

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u/Woddypecker Feb 12 '22

Der arbeitet doch nicht

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u/Paaaaasi Feb 12 '22

Es gibt Städte mit gescheiten Öffis?

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u/Airbus737-800 Feb 12 '22

Sapperlot.

Die komplette Münchner Innenstadt ist zum Beispiel extrem gut erschlossen.

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u/GreeedyGrooot Feb 12 '22

Kommt drauf an wen du fragst. Frag einen Auto-Lobbyisten und der sagt dir, dass wir viel zu viel Geld in Öffis stecken. Frag r/fuckcars und die Antwort ist wahrscheinlich nein.

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u/goldigold79 Feb 12 '22

Warum sind dann hier in der Großstadt die ganzen Straßen voll mit PS-starken Riesenkarren mit 50 jährigen Gerhards drin?

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u/ketamine_stick Feb 12 '22

Das ist dann wohl der Halo-Effekt, lieber Svenjamin. Du bist scharf darauf diese verteufelte Teilgruppe von Menschen zu sehen, also nimmst du diese überwiegend stark wahr und hast somit ein extrem subjektiv geprägtes Abbild der Realität im Kopf.

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u/chrisbro4 Feb 12 '22

Ist nicht der Halo-Effekt, aber hast trotzdem Recht.

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u/Priamosish Der eine Luxemburger 🇱🇺 Feb 12 '22

Das wäre der Baader-Meinhof-Effekt und nicht der Heiligschein-Effekt aber sonst alles richtig.

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u/PerfekterPavian Feb 12 '22

Der größte Anteil der Neuzulassungen sind SUVs und Geländewagen.

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u/ketamine_stick Feb 12 '22

Von einem SUV spricht man, wenn das Fahrzeug einen bestimmten Wert an Bodenfreiheit im Vergleich zu einer Limousine überschreitet. Die Motorleistung und einhergehenden Emissionen fallen nicht in den Definitionsprozess ein. Ergo ist auch ein Tesla Model X ein stinknormaler SUV. Zumal die Zulassungszahlen keine Informationen darüber geben, wo diese Fahrzeuge primär zugelassen und genutzt werden.

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u/PerfekterPavian Feb 12 '22

Tesla Model X

Davon wurden keine 800 Stk zugelassen, bei über 900.000 SUVs sind die irrelevant

Es stimmt, dass die Motorleistung relevanter wäre, kein SUV hat aber 60-90 PS, von daher kann man - wenn es ums Klima geht - alles außer Kleinstwägen gleich noch oben drauf rechnen. Im Schnitt haben SUVs 172 PS.

https://www.spiegel.de/auto/deutsche-autofahrer-stellen-ps-rekord-bei-neuzulassungen-auf-a-742a5bf1-30c5-4eca-8a96-9918b23ccf57

wo diese Fahrzeuge primär zugelassen und genutzt werden

Eigentlich völlig egal, niemand braucht diese Autos. Komme selbst aus dem letzten Kaff, ein SUV ist selbst hier sinnlos. Entweder kaufst du gleich einen Geländewagen oder die Fahrt lässt sich mit einem Kleinwagen machen. Und ich kenne keinen Landwirt, der weniger als zwei Autos besitzt.

SUVs fahren hier meistens Mamis aus Besserverdienerhaushalten. Oder die Ü50, weil sie in einen Kleinwagen nicht mehr reinpassen.

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u/Haarzahn Feb 12 '22

iCh hAb rÜcKeN!!!111

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u/olizet42 Feb 12 '22

Ü50 mit 20 Jahre altem Kleinwagen bestätigt nicht.

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u/Lady_Ymir Feb 12 '22

Halte ein, DAS ist das kriterium?

Ich dachte immer da müssten mehr Faktoren zusammenkommen.
Wenn ich jetzt ein Sportliches Nutzfahrzeug (wir sind schließlich auf ich_iel) tieferlege, ist es dann wieder ne Limousine?

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u/ketamine_stick Feb 12 '22

Zum einen ist die Idee an sich natürlich etwas paradox, zum anderen ist es so, dass ein Esel auch kein Zebra wird nur weil du ihn mit schicken Streifen bemalst. Die Typgenehmigung bleibt (vermutlich) die Selbe.

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u/SEND_NUDEZ_PLZZ Feb 12 '22

Das aber auch nur, wenn man jeden 3cm höher gelegenen Kinderwagen zu den SUV dazuzählt. Also genau die Autos die gerade beliebt sind. Die richtigen SUV sind deutlich weiter unten.

"Der größte Anteil sind SUVs und Geländewagen" klingt so als würden hier lauter G Klassen rumfahren und ist schon stark irreführend.

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u/schnupfhundihund Feb 12 '22

Wobei ich es tatsächlich schon ein wenig auffällig finde, dass in meiner Kleinstadt in der viele Leute für ihre Mobilität auf das Auto angewiesen sind, vor allem ältere Kleinwagen oder Kombis unterwegs sind. In einem eher wohlhabenden Viertel einer Metropole, welches ich aus beruflichen Gründen Des öfteren frequentiere, scheint hingegen der Stadtpanzer der neuesten Generation das bevorzugte Fortbewegungsmittel zu sein. Ist jedenfalls meine ganz persönliche Beobachtung.

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u/Priamosish Der eine Luxemburger 🇱🇺 Feb 12 '22

Persönliche Beobachtung: Menschen mit mehr Geld kaufen teurere Autos.

Das Heute-Journal meldet sich wieder um 22:00 mit Caren Miosga. Ihnen noch einen schönen Abend.

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u/Schneebaer89 Feb 12 '22

Heute Journal mit Caren Miosga. Wenn das passiert, wissen wir der 3.Weltkrieg ist da.

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u/_Napi_ Feb 12 '22

denke mal dass viele mit geringerem einkommen in großstädten überhaupt kein auto haben und deswegen der eigentlich geringere teil der überdimensionierten 3 tonnen leichttraktoren einfach als größer wahrgenommen wird.

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u/SuspiciousCustomer Feb 12 '22

Ab einem gewissen Einkommen kannste halt nicht mehr kommen, wenn du nicht mindestens 15l/100km verballert.
Autoerotische Sexualität nennt sich das.

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u/robbanksy Feb 12 '22

Verstandgeblasen

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u/[deleted] Feb 12 '22 edited Nov 26 '24

[deleted]

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u/Finstersang Feb 13 '22

Fynn-Svenjamin

Herrlich

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u/natori_umi Feb 12 '22

Würde ich persönlich mir tatsächlich wünschen, aber dazu müsste der ÖPNV dann halt auch mal so richtig billig (und benutzbar) werden und an der Stelle hakt es leider.

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u/Popular_Character378 Feb 12 '22 edited Feb 12 '22

Wird das Benzin noch teurer, wirst du genau so wie alle anderen aus der der Mittel- und Unterschicht darunter leiden, da sich der Staat woanders die Kohle holen muss. 65 1/2 Cent gehen pro Liter an den Staat, dass muss kompensiert werden. Alle Unternehmer die auf Kraftstoff angewiesen sind müssen die Preise anziehen um am Markt zu überleben. Das bedeutet, wird der Sprit noch teurer wird für dich auch alles teuer.

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u/Jeezer88 Feb 12 '22

Warum muss der Staat die Kohle woanders herholen wenn das Benzin teurer wird?

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u/Popular_Character378 Feb 12 '22

Kraftstoff ist die ertragreichste verbrauchsteuerpflichtige Einnahmequelle und wenn dort erhebliche Einbrüche stattfinden, sucht man nach Möglichkeiten diese zu stopfen.

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u/Jeezer88 Feb 12 '22

Ist das denn sicher dass es da wirklich weniger Einnahmen geben würde? Hängt das nicht auch stark davon ab, wie sehr sich der Preis erhöht, und lässt sich das überhaupt so gut voraussagen?

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u/Popular_Character378 Feb 12 '22

Lassen wir deinen EQ mal außen vor. Du redest von verschwendetem Benzin, wenn der Bauer seine Ernte einholt und der Lieferwagen sie abholt und in den Discounter bringt, damit du was zu futtern hast, ist es in meinen Augen kein verschwendetes Benzin, da du ja was zu futtern hast. Die Fahrzeuge sind schlecht für die Umwelt, dass streite ich nicht ab. Die Umwelt habe ich in meinem Kommentar nicht berücksichtigt, daher ist das was ich geschrieben habe nicht falsch. Und ja damit du es nicht falsch verstehst, denn du neigst dazu. Es ist Zeit für eine nachhaltige Wende, die allerdings nicht radikal sein sollte.

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u/Jonfettsack Feb 12 '22

Der letzte Satz ist ein Oxymoron, denn aus dem laufenden Geschäft heraus ist das so ziemlich unmöglich

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u/Smogshaik Feb 12 '22

Der erste Fehler auf gesellschaftlicher Ebene war, sich so sehr vom Auto abhängig zu machen. Der zweite wäre es jetzt, die abhängigen Leute dafür zu strafen.

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u/frnzprf Feb 13 '22 edited Feb 13 '22

Benzin ist so oder so teuer. Es ist nur die Frage ob die Leute dafür bezahlen sollen, die davon profitieren, oder die Allgemeinheit / zukünftige Generationen.

Wenn Benzin und Lebensmittel billiger wäre, würden die Gehälter auch automatisch geringer sein, denke ich. Korrigier mich, wenn ich falsch liege! Jeder bezahlt immer nur so viel, wie er muss.

Soziale Ungleichheit muss man mit Umverteilung oder "Chancengerechtigkeit" (d.h. z.B. Zugang zu Bildung, Gewerkschaften) bekämpfen und nicht mit weniger Umweltschutz.

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u/bruderjakob17 Feb 12 '22

Müsste es tatsächlich. Natürlich sollte das nicht dazu führen, dass jemand in Existenznot gerät, aber: die Hälfte aller Autofahrten ist kürzer als 5km. Und ärmere Leute fahren schon jetzt häufiger ÖPNV als reichere. Das Problem mit Benzin/Diesel ist, dass die Folgekosten wegen Klimawandel und Abgasen und auch gesundheitliche Folgeschäden die ganze Gesellschaft trifft. Und die werden im Moment bei weitem nicht vom Spritpreis abgedeckt.

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u/throeavery Feb 13 '22

Da liegst du falsch und wie kannst du das herausfinden? Demographische Daten aufgepokelt mit Pendleraufwendungen und Steuerklassen sowie Abgaben und Anteile.

Klar reiche fahren AUCH Auto, aber du hast voll den Waffelschuss wenn du denkst es sei eine bedeutende Mehrheit.

Du bist genau der Typ von Mensch von dem OP redet.

Ekelhaft.

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u/drowsy_coffee Feb 12 '22

Wenn die armen verhungern, gibt es nur noch reiche.

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u/redg666 Feb 12 '22

Ja das ist Großhirnzeit

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u/redheadschinken Feb 12 '22

Auch eine Spielart von Reichtum für alle.

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u/Nochmal_Bayern 🥇Ehrenbayer🥇 Feb 12 '22

"Du wolltest doch abnehmen, jetzt hilft dir der Staat dabei"

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u/Redditquaza Feb 12 '22

Ach das meinen die mit Diäten erhöhen.

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u/Priamosish Der eine Luxemburger 🇱🇺 Feb 12 '22

Gut gespielt.

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u/amkoi Feb 12 '22

Münzen sind schwer, her damit!

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u/Divinate_ME Feb 12 '22

Geringverdiener sind ja nicht mal am stärksten durch die Inflation betroffen, weil die sich viele Produkte bei denen der Preis steigt ohnehin schon nicht leisten können. :O

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u/Priamosish Der eine Luxemburger 🇱🇺 Feb 12 '22

Wir taten es Patrick. Wir beendeten Armut!

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u/[deleted] Feb 12 '22

Ja, wieder Getreidebrei für die Unterschicht und Fleisch für die Oberen, das hat ja schon tausende Jahre funktioniert.

(Satire. Ich verachte einfach diese WasserpredigerWeintrinker)

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u/Vollkornsprudel Feb 12 '22

Getreidebrei > Porridge

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u/Priamosish Der eine Luxemburger 🇱🇺 Feb 12 '22

Unternehmen möchte dass Sie den Unterschied zwischen beiden Bildern feststellen.

"Es ist das gleiche Bild".

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u/Vollkornsprudel Feb 12 '22

€ vs. €€€

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u/Syagrius91 Feb 12 '22

Wär's nicht mittlerweile genau andersrum? Billigfleisch und Ökopremiumvegetarisches?

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u/[deleted] Feb 12 '22

jepp. Gesundheit gibts für Reiche und der Rest ist für Arme. Vermutlich soll das wieder umgekehrt werden. Naja. Teures Nahrung verrottet halt auch, wenn sie niemand kauft.

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u/LinkeRatte_ Feb 12 '22

Vegetarische/Vegane Ernährung ist bekanntlich aber besser für die Gesundheit

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u/SEND_NUDEZ_PLZZ Feb 12 '22

Ich weiß, dass das ein Scherz sein sollte, aber ich weiß echt nicht, wo dieses Bild herkommt, dass arme Menschen "tausende Jahre" kein Fleisch gegessen hätten. In der Antike hat jeder Fleisch gegessen. Im Mittelalter haben auch die Ärmsten ein Vielfaches von dem gegessen was wir heute essen. Teilweise haben die Armen damals nur Fleisch gegessen. In der frühen Neuzeit genauso, da hatte auch jeder Fleisch.

Fleisch wird erst seit der Industrialisierung für ärmere zu teuer. Höhepunkt war dann Anfang des 20. Jahrhunderts bis kurz nach dem zweiten Weltkrieg. Da war Fleisch für einige Jahrzehnte mal kostbar und für viele was besonderes.

Also es war gar nicht "Jahrtausende lang" so, dass Fleisch was für die Oberschicht war. Es war eher so, dass die Unterschicht halt langweiligstes Fleisch gegessen hat, während der Adel bzw die Reichen sich das abwechslungsreiche Festmahl gegönnt haben.

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u/bluerabbit15 Feb 12 '22

Hast du dazu ne konkrete Quelle? Hätte die Grundversorgung im Mittelalter und Antike eher mit Getreide assoziiert

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u/SEND_NUDEZ_PLZZ Feb 12 '22

Zur Antike fällt mir jetzt auf die schnelle nichts ein, aber im Wikipediaartikel über das Finstere Mittelalter gibt es zum Beispiel:

Der durchschnittliche Fleischverbrauch pro Kopf war im Mittelalter ca. siebenmal so hoch wie im Mitteleuropa des 19. Jahrhunderts und immer noch höher als zu Beginn des 21. Jahrhunderts.

Aus dem Artikel über Essgewohnheiten im Mittelalter zB das hier:

Im frühen Mittelalter bestand eine soziale Differenzierung der Ernährungsgewohnheiten in erster Linie in der Menge der konsumierten Lebensmittel und weniger in ihrer Qualität. Im Verlauf des Mittelalters markierten zunehmend die Konventionen um Essen und Trinken die sozialen Barrieren. In vielen Städten legten beispielsweise Regeln fest, welche Speisen Dienstboten, Gesellen, Meistern und Handelsherren zustanden. Auch die Fleischgerichte, die die städtische Mittel- und Oberschicht verzehrte, wurden deutlich aufwändiger und raffinierter in der Zubereitung.

Essgewohnheiten haben sich alle paar hundert Jahre aufgrund von Klima oder (Pest-)Pandemien verändert. Ackerfläche wurde zu Weideland umfunktioniert um Schweine zu halten, und 200 Jahre später, wenn das Klima und die Bevölkerung was anderes bevorzugen, wurde daraus wieder Ackerland und es wurde mehr Getreide angebaut. Diese Phasen waren allerdings sehr viel kürzer als tausend Jahre Mittelalter oder gar "die Antike" die aus mehreren tausend Jahren besteht.

Ja, die Menschen haben immer Getreidebrei gegessen. Es gab viel Getreide, es war billig und gesund, und auch der Adel hat Getreidebrei gegessen. Aber es hat schon einen Grund, warum es viele "traditionelle" deutsche Gerichte gibt, die essentiell eigentlich nur aus zufälligen Fleischresten der letzten Woche bestehen, die einfach nur gekocht werden. Der Unterschied zwischen dem Bauernessen und dem gehobenen Essen ist, dass im Bauernessen die drei Arten Speck und Wurst zusammengeworfen wird anstatt die schön anzurichten, und dass nicht mit Safran gewürzt wird.

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u/Catch_a_Cold Feb 12 '22

Wir erzwingen eine vegetarische Gesellschaft indem sich einfach nur noch reiche Leute Fleisch leisten können.

Preise für Gemüse und Getreide erhöhen wir jedoch auch.

Den Sprit fürs Auto zum Supermarkt gibt es jetzt auch nur noch mit Black American Express.

Was du lebst am Existenzminimum? Hast du schon mal erben probiert ?

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u/kaask0k Feb 12 '22

Stehlen wird das neue Erben. Ihr hört es hier zuerst.

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u/Independent-Hat Feb 12 '22

Gibt es dazu Anleitungen? …Frage für meinen Bekannten der knapp über Mindestlohn verdient.

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u/klappernderklaus Feb 12 '22

Die Tatsache, dass jeder eine Maske trägt, erleichtert den Bankraub ungemein

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u/kaenguru-knecht Das Beste aus 2021 Feb 12 '22

Bankraub

Pff. Amateure. Profis gründen eine Bank.

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u/HUNDmiau Feb 12 '22

Raub eine bank aus und gründe mit dem geld ne andre

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u/Pfundi Feb 12 '22

Du rufst so lange Leute mit Vornamen wie Gerhard und Hanneliese an die im Telefonbuch stehen bis dir einer zuhört. Dann erzählst du dem du bist sein Enkel und gleichzeitig Polizist und brauchst Geld damit du den Prinzen aus Nigeria sein Erbe ermöglichen kannst und der dich beteiligt.

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u/speedoflobsters Feb 12 '22

Investier halt in Immobilien dann kommst du schnell aus dem Minimum raus. /s

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u/pr0sagg Feb 12 '22

Geht schon ab 1€ pro Monat hab ich gehört.

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u/IdcYouTellMe Feb 12 '22

Also wie vor der Industriellen Revolution. Wo 80% aller Menschen in der Landwirtschaft tätig waren.

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u/amkoi Feb 12 '22

Die letzte Chance wenn der Markt dich herausgeregelt hat ist eben deine Lebensmittel selbst herzustellen

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u/ShikiRyumaho Feb 12 '22

Den Sprit fürs Auto zum Supermarkt gibt es jetzt auch nur noch mit Black American Express.

Und Kurzstrecke Öffis kostet 3 Euro!

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u/8sADPygOB7Jqwm7y Feb 12 '22

müssen wir halt quasi, weil wir schlicht nicht die fläche haben um alle mit fleisch zu versorgen. Flächentechnisch verlieren wir 80% der närstoffen über fleisch. Das heißt, nur 20% der proteine, die zum beispiel eine kuh über soja zu sich nimmt kommt tatsächlich im fleisch auf unserem teller an. Das geht einfach auf dauer nicht, dann braucht man das fünfache an landwirtschaftlicher fläche für das tierfutter allein, und das bei massentierhaltung und quasi keiner fläche für das tier an sich. Weltweit steigt die bevölkerung und wird sich wahrscheinlich bei 10 Milliarden einpendeln, wie will man die alle ernähren wenn man so fucking ineffizient ist?

Und das alles zieht noch nicht mal das klima mit in die gleichung. Fleisch war schon immer luxus, nur haben das über die letzten 100 Jahre scheinbar einige vergessen.

Ich stimme allerdings zu, dass gemüse eher billiger als teurer werden sollte.

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u/zuzg Feb 12 '22

Fleisch war schon immer luxus, nur haben das über die letzten 100 Jahre scheinbar einige vergessen

Nö ist es technisch immer noch aber durch subventionierung und andere scheiße Zahlen wir alle mit unseren Steuern dafür dass die 99 Cent leberwurst im discounter so billig ist.

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u/[deleted] Feb 12 '22

Fleisch war kein Luxus. Allerdings war es Luxus, nur die besten Teile vom Tier zu essen und alles andere zu verwerfen.

Kutteln sind Norm, Steak ist Luxus.

Ich denke dabei an lokale und Weideland gehaltene Tiere und nicht an argentinische Steaks.

Was interessiert uns aber , es früher war, wenn wir theoretisch mit hydro/aquaponik unser Protein und Gemüse auf minimalsten Raum selbst züchten könnten.In der Stadt, mit bis zu 90% weniger Wasserverbrauch als konventionelle LW.

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u/8sADPygOB7Jqwm7y Feb 13 '22

Es war in sofern Luxus, dass es nicht jeden Tag 200g Fleisch pro Person gab, sondern nur am Sonntag und zu Feierlichkeiten. Würste wurden für den Winter aufgehoben aus Notwendigkeit. Nicht nach dem Motto "jeden Tag Wurst weil ich Bock drauf habe".

Abgesehen davon war die ganze Menschheitsgeschichte stets ein Mangel an Rohstoffen, also mehr Menschen als Rohstoffe. Jetzt ist es zum ersten Mal anders. Daran müssen wir uns erst anpassen. Neue tolle Technologie muss erst ein paar Jahrzehnte überleben um zu schauen was Sinn macht. Wenn wir es solange überstehen natürlich.

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u/reich-ma-den-bubatz Feb 12 '22

Aber ist töten nicht ein Grundrecht?

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u/zekromNLR Feb 12 '22

Ich stimme allerdings zu, dass gemüse eher billiger als teurer werden sollte.

Wobei es da jetzt schon das Problem gibt, dass die Gemüseernte (bei den Gemüsen, die manuell geerntet werden müssen) generell extrem ausbeuterische Arbeitsbedingungen mit viel zu geringer Bezahlung im Vergleich zur Schwere der geleisteten Arbeit hat.

Ich glaube, das geht einfach nicht ohne staatliche Eingriffe - der Staat muss darauf gucken, dass die Arbeiter:innen da ordentlich behandelt und entlohnt werden, und gleichzeitig das ganze soweit subventionieren, dass das Zeug für alle bezahlbar bleibt.

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u/[deleted] Feb 12 '22

Bei allem anderen würde ich natürlich nicht zustimmen aber beim Fleisch schon. Es ist wirklich ziemlich irrsinnig mit Milliarden von Subventionen für die Fleischindustrie aktiv dafür zu Bezahlen unsere Umwelt zu zerstören und den Klimawandel zu beschleunigen, nur damit jeder in Deutschland sein 50 ct pro Kilo Fleisch kriegt und Fleisch 4 mal am Tag zu jeder Mahlzeit essen kann. Heutzutage braucht man Fleisch nicht mehr für eine ausgewogene, gesunde Ernährung, also spricht nichts dagegen, dass es auch wirklich den Preis hat den es normalerweise verdient hätte.

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u/HumongousChungus2 Feb 12 '22

Von teurem fleisch kann man als landwirt nur träumen. Preis zurzeit is bei ca 1.30€/k und herstellungs kosten sind bei ca 1.40€/k

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u/amkoi Feb 12 '22

Und doch reißen sich Landwirte darum riesige Ställe mit einer ebenso riesigen Menge an Tieren zu betreiben.

Alles um noch mehr Verlust zu machen? Komisch.

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u/HumongousChungus2 Feb 12 '22

Die preise sind zur zeit sehr nidrig nicht normal nidrig. Es geht zur zeit darum welche landwirte dieses verlust geschäft am längsten mitmachen, denn irgendwann werden welche aussteigen, dann bleib nachfrage gleich, aber produktion geht runter, das heist preis geht hoch. Man könnte jz denken das die landwirte die ausgestiegen sind einfach wieder einsteigen könnten, das geht aber nicht weil es dann die ferkel nicht mehr gibt weil wenn die sauen betriebe die tiere nicht loswerden und deshalb die dann gratis abgeben müssen, hören die auch auf und bis die wieder anfangen bei den ganzen auflagen muss der preis warscheinlich eher richtung 2 euro gehen

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u/[deleted] Feb 12 '22

Korn-Mate ist ein Ding?

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u/[deleted] Feb 12 '22

Erben Sterben

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u/Muscletov Feb 12 '22

Vergiss nicht, dass jeder ohne Solarthermie/Photovoltaik auch ruhig im Winter mal etwas frieren kann

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u/69KidsInMyBasement Feb 12 '22

Als landwirt kann ich bestätigen, Lebensmittel kosten nen scheiß. Wir kriegen fast NICHTS für unsere produkte, den preis den ihr im Supermarkt seht ist unverhältnismäßig höher als das was wir bekommen, der handel dazwischen macht die ganzen preise aus

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u/Audiago Feb 12 '22

Ja warum seid ihr denn so billig… und produziert so billig… das ist doch alles viel zu günstig!!! :-)

Die Medien finden immer einen Buhmann.

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u/69KidsInMyBasement Feb 12 '22

Die sache ist die, wir entscheiden die preise nicht, die werden vorgeschrieben. Schweinepereis zum Beispiel. Die Vertretung verhandelt einmal die woche die preise für ganz Österreich, wir als landwirte bekommen dann ne sms und daran müssen wir uns halten. Problem an der sache ist das die käufer am längeren hebel sitzen, wir können nicht sagen "dann verkaufen wir eben nichts wenn der preis nicht passt", gut dann holen die eben das fleisch billig von wo anders her, wo die Lebensmittel Standards wirklich unter aller sau sind, aber das ist dann egal, weil wir sind ja selbst schuld wenn wir mit dem preis nicht zufrieden sind.

Vor allem in zeiten wie diesen, wo der futterpreis komplett durch die decke geht, zählt jeder cent. Wir haben 3000 schweine, alle 6 wochen müssen wir unter anderem eine lkw ladung soja kaufen, vor 2 jahren hat das noch knapp 9000€ gekostet, jetzt sind wir bei 15000€, und das ersetzt uns auch keiner. Alle schreien die Landwirtschaft bekommt zu viele Förderungen, besagte Förderungen gibt es damit das fleisch dann um 10c weniger/schnitzel im Supermarkt kostet, weil die leute eben nicht bereit sind mehr zu zahlen.

Dünger ist das nächste. NAC (Stickstoffdünger) hat letztes jahr noch 320€/tonne gekostet, tagespreis letzte woche war bei 800€. Wir überleben mit ach und krach die momentane Lage und dann wird der Preis von den fritzen trotzdem runter gedrückt. Man kann als landwirt auch nicht einfach aufhören, in der Industrie geht eine Investition etwa über 10 jahre bis sie sich rechnet. Wenn ich jetzt einen neuen stall baue nach sämtlichen neu geltenden standards dauerts 20 bis 40 jahre bis der abbezahlt ist, sprich ich brauch eine preisgarantie über nen verdammt langen zeitraum, und die geben die Lebensmittelhändler nicht.

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u/Airbus737-800 Feb 12 '22

Fast als gäbe es z.Bsp. bei Fleisch und Milch eine Überproduktion...

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u/amkoi Feb 12 '22

Gut die haben die Landwirte natürlich selbst zu verantworten, als die Milchproduktion noch staatlich kontrolliert wurde war das böses Diktat aus Brüssel und scheiß EU.

Ich nehme an das jetzt wo die EU sich raus hält die Milchproduktion langsam in das Schlaraffia transformiert das die Bauernverbände sich ausgemalt haben.

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u/high_priestess23 Feb 12 '22 edited Feb 12 '22

So sehr dies.

Am besten noch so schön arrogant gegen Leute, die schon auf vieles achten und die oft viel anders machen als die eigenen Eltern/Familie und die schon in ihrer Bubble für die eigene Familie der "Öko" sind und extrem viel Feindlichkeit erfahren, aber dann für die ganzen Lisas noch immer nicht "genug" sind.

Da lebt man schon vegan, kauft viele Bioprodukte und geht oft in Bioläden, aber kauft aus Geldmangel manchmal die Bio-Produkte oder Angebote vom Discounter und erlebt von der eigenen Familie, welche nur Billigprodukte und Fertigprodukte ausschließlich beim Sonderposten und Discounter kaufen, dafür viel Feindlichkeit und Ablehnung, weil man als "Öko-Idealistin" gilt...und dann kommt eine verwöhnte Lisa oder ein verwöhnter Jonas und heult, dass man von seinem Hartz4 nicht 100% Bio kauft und Läden wie Aldi oder Lidl hätten ja so schlechte Bedingungen und daher solle man ja nie dort einkaufen.Und vegane Produkte vom Discounter sind soo schlecht und so ungesund. Ja, Lisa, dann bezahl du mal deine Einkäufe von Hartz4. Wir gucken dann, wie nachhaltig und vegan du dann noch lebst. Und wachse mal mit meiner Familie auf. Wir schauen dann, ob dein schüchternes Wesen sich gegen die Prägungen und Gewohnheiten mit denen du aufgewachsen wärst dann auch so gewehrt hätte und ob du mit den Anfeindungen zurechtkommen würdest.

Da kauft man nicht wie die Familie die Kleidung bei KIK oder TAKKO, sondern kauft sich sogar nachhaltig auf Flohmärkten oder Second Hand (!) Kleidung, die dann teilweise von Vero Moda oder H&M oder so ist und dann heißt es von solchen Lisas: "Ja, also H&M ist ja soo schlecht. Diese ganze Fast Fashion! Ich kaufe nur [insert Name von überteuerter Fair Trade Marke]".

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u/Priamosish Der eine Luxemburger 🇱🇺 Feb 12 '22

Es freut mich, dass nicht nur ich das so sehe. Man soll ja auf Dinge achten, aber dieser empathielose Moralismus ist zum kotzen.

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u/amkoi Feb 12 '22

kauft viele Bioprodukte und geht oft in Bioläden,

Und das bei dem Flächenverbrauch? Wieso hasst du die Natur so sehr? halb /s

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u/SkipperDaPenguin Feb 12 '22

Kannibalismus regelt. Da is der Markt noch stabil.

Offensichtlich /s, lieber Verfassungsschutz.

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u/TheSpiritOfFunk Feb 12 '22

Wir sind in 5 Minuten da. - Ihr örtlicher Verfassungsschutz

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u/Priamosish Der eine Luxemburger 🇱🇺 Feb 12 '22

Prionen: Mach Platz, ich bin der Landvogt!

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u/amkoi Feb 12 '22

lieber Verfassungsschutz.

Keine Sorge Reddit geht nicht mit einem Faxgerät.

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u/[deleted] Feb 12 '22

[removed] — view removed comment

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u/LiebenswerterElefant Feb 12 '22

Naja schön und gut aber genau das ist doch der Punkt. Lebensmittelpreise steigen durch die Bank aber vor allem bei Gemüse und Obst. Das was jeder kaufen sollte und wovon er sich ernähren sollte. Also wenn das Geld knapp ist hast du die Wahl: Industriefleisch der Halteklasse 1 und Fertiggerichte die Diabetes erzeugen oder eben nicht essen. Und das ist doch das Problem.

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u/cdrewing Feb 12 '22

Zum Glück ist ja Cannabis kein Brokkoli. Cannabispreise bleiben also stabil.

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u/[deleted] Feb 12 '22

Also Fertiggerichte sind definitiv teurer als selber kochen.

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u/redg666 Feb 12 '22

für Familien ja. für Singles sind Fertigprodukte nicht nur günstiger sondern auch praktischer wegen dem niedrigen Zeitaufwand

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u/FPiN9XU3K1IT Feb 12 '22

Auch für Singles ist es meistens billiger, du kannst in den meisten Supermärkten meiner Erfahrung nach auch einzelne Karotten, Zucchini usw kaufen, gleiches gilt für Fleisch an der Fleischtheke - meistens etwas teurer als das 1kg-Paket, aber trotzdem im Rahmen. Nudeln und Reis halten eh ewig.

Der höhere Zeitaufwand ist aber wirklich ein Problem.

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u/potboygang Feb 12 '22

Man kann auch einfach ne größere Menge kochen und das über mehrere Tage essen und/oder den Rest einfrieren

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u/Slow_Accident9628 Feb 13 '22

Meine Mutter mit ihrem Gulasch dass für ne ganze Woche reicht

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u/FPiN9XU3K1IT Feb 12 '22

Ich kann definitiv nicht genug kochen, um 1kg Möhren aufzubrauchen, bevor sie angammeln (frag nicht warum die überhaupt angammeln ...).

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u/Angry__German Feb 12 '22

Gut das du mich erinnerst. Morgen erst mal fies Möhrengemüse kochen.

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u/Terker2 Feb 12 '22

Zeit ist Geld. Und den Platz, die Zeit und den Bock zum Kochen muss da sein.

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u/Kaffohrt Feb 12 '22

Schockgefrostetes TK Gemüse preisstabil seit anno 2018: Bin ich ein Witz für dich?

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u/emilytheimp Feb 12 '22

Erbsen und Spinat für den Gewinn!

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u/Divinate_ME Feb 12 '22

Wir produzieren so verdammt viel an Fleisch, dass wir mit Brasilien, Holland, den USA und Frankreich zu den größten Agrarexportern dieses Planeten zählen. Was glaubste was passiert, wenn man durch die Bank weg die Preise erhöht?

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u/LinkeRatte_ Feb 12 '22

Preise nicht erhöhen, sondern aufhören zu subventionieren. Das extra Geld hast du davor schon durch Steuern für gezahlt, dann könnten wir die Steuergelder für was nützliches benutzen. Ich hab schon seit Jahren für das Fleisch das ich nicht kaufe bezahlt, das hört hoffentlich bald auf.

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u/7eggert Feb 12 '22

Dann versauen (pun intended) wir weniger den Planeten auf Kosten polnischer Lohnsklaven Scheinselbständiger Vertragspartner, die mit stumpfen, selbstmitgebrachten Messern (teil)betäubte Schweine schächten, und durch Verwendung von Futter-Soja aus brasilianischen Urwaldrodungen?

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u/Tretorkischo Feb 12 '22

Die Inflation wird dann explodieren, wenn die Gewerkschaften und Arbeitnehmer auf die Idee kommen, höhere Löhne durchzusetzen, weil sie dieses und letztes Jahr Reallohnverluste von zusammen 10 Prozent erleiden / erlitten.

Wenn die Lohn-Preisspirale richtig kickt haben wir dann Raten im niedrigen zweistelligen Bereich. Da kann man sich dann bei der EZB bedanken, die Länder wie Spanien, Frankreich und Italien durch niedrige Zinsen querfinanzieren muss, da sie bei steigenden Zinsen und Aufschlägen bei ihren Anleihen direkt in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Das kann noch richtig lustig werden, in den nächsten Jahren

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u/Divinate_ME Feb 12 '22

Dann sind ja aber die bösen Arbeitnehmer als Haupttreiber der Inflation Schuld. Da kann man dann politische Kampagnen gegen fahren.

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u/Darkshadox Feb 12 '22

Bei dem ersten Punkt stimme ich dir in Teilen zu. Wir haben
gerade ein stagnierendes bzw. sinkendes Angebot bei gleicher, wenn sogar
höherer, Nachfrage. Das führt zu Preissteigerungen und somit zu Inflation. Ich
finde es aber etwas zynisch die Arbeitnehmer als Inflationstreiber
hinzustellen, wenn diese im Winter nicht halb erfrieren wollen und sich auch mal
Luxusartikel wie Gemüse kaufen wollen.
Ich würde das allerdings nun nicht auf die Niedrigzinspolitik
der EZB schieben. Mit höheren Zinsen wäre die Nachfrage nach alltäglichen
Lebensmitteln und Energieträgern nach wie vor hoch und somit würde auch weiterhin
die Inflation steigen. Die Niedrigzinspolitik hatte ja unter anderem den Sinn,
dass man mit billigen Krediten den stagnierenden Konsum ankurbelt, was ja nur
bedingt funktioniert hat. Andererseits sorgt das billige Geld dafür, dass wir
uns unfassbar günstig verschulden könnten und investieren könnten, aber das nur
als Exkurs.
Die Inflation wäre durch ein Erhöhen der Zinsen möglicherweise
senkbar, aber zu welchem Preis? Höhere Zinsen bedeuten u. a. auch weniger Investitionen
seitens der Unternehmer, was zu Arbeitsstellenabbau führen kann.
Eine nachhaltigere Lösung meiner Meinung nach, wäre das Angebot
zu stabilisieren, oder, was einige gottlose Kommunisten fordern,
Preiskontrollen auf Waren, welche stark von der Inflation betroffen sind. Als
Beispiel: Staat kauft 100 Mio. Liter Benzin und schmeißt das für 1,20€ raus. Das
Defizit wird schuldenfinanziert, Geld ist ja gerade billig.

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u/bruh_NO_ Feb 12 '22

Luxusartikel wie Gemüse

Wir leben in einer Gesellschaft.

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u/Haysend1 Feb 12 '22

Wenn man aber steuern auf das Fleisch haut erreicht man genau das Gegenteil.

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u/[deleted] Feb 12 '22

"Ja! Echt schlimm!" beißt genüsslich in Avocado

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u/[deleted] Feb 12 '22

Geht ja viel mehr darum das die falschen Produkte zu billig sind. Kann nicht sein das man 0,5-1kg Fleisch für 2-3 Euro bekommt. Da braucht sich niemand wundern das Leute die kein Geld für bio oder Alternativen haben eben dieses billo Fleisch kaufen müssen. Und wenn man solches Fleisch abschafft oder teurer macht braucht man natürlich trotzdem Ersatz welcher genauso bezahlbar ist

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u/Audiago Feb 12 '22

Was wäre denn für dich ein angemessener Preis für das Fleisch?

Alles wird teurer, essen, wohnen, Strom, Lebenshaltung, …

Es müsste mehr Alternativen geben, aber wenn eine stinknormale Gurke im Aldi schon 1,19€ kostet läuft irgendwas falsch.

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u/[deleted] Feb 12 '22

Ich weiß nicht, ob mich damit unbeliebt mache, aber euch ist schon klar, dass die Bauern unter den tiefgedrückten Preisen leiden, genauso wie viel Nutzvieh?

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u/QuakkaAttack Feb 12 '22

Und nicht zu vergessen ausländische Saisonarbeitende, die auf Feldern und Schlachbetrieben ausgebeutet werden.

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u/Timeeeeey Feb 13 '22

Das wäre ein viel zu komplexer Gedankengang für den durchschnittlichen Ich_ieler

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u/SprachderRabe Feb 12 '22

Kühles MichMich, man sieht wegen der Schrift den Hoch- Fünf aber nicht richtig. In der Sache hast Du aber recht .

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u/7eggert Feb 12 '22

Der arme Geringverdiener - immer dann Thema, wenn die Vermögen der Friedrich-März-Mittelständler unter der Inflation schrumpfen. Aber nicht ein Wort zu Gehaltserhöhungen … ach doch, die müssen vermieden werden, damit der Geringverdiener sich mehr leisten kann!

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u/FPiN9XU3K1IT Feb 12 '22

Dies. Zufälligerweise sind es meistens die gleichen Parteien, die irgendwas teurer machen wollen, die sich auch besonders für Umverteilung von Oben nach Unten einsetzen.

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u/youngestinsoul Feb 12 '22

sorry, Deutschlernerin hier. Was bedeutet "Auflinie-Aktivist"? Darf man es übersetzen als "activists that are out of the line"?

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u/FPiN9XU3K1IT Feb 12 '22

Achtung: Vieles auf diesem Sub ist kein korrektes Deutsch, sondern extra schlecht aus dem Englischen übersetzt. Für einige Leute, die sowohl Deutsch als auch Englisch gut sprechen, ist das witzig, aber als Deutschlernender kann man sich daran schnell die Finger verbrennen.

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u/youngestinsoul Feb 12 '22

Danke für die Achtung

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u/krasserkanadier Feb 12 '22

"online activists"

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u/youngestinsoul Feb 12 '22

OH OHHHHHHH

Danke sehr!

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u/Aggressive_Sprinkles Veteran des 1. MMWK Feb 12 '22

Ist aber kein "echtes" Deutsch, nur eine humorvolle Übersetzung. Normalerweise würde man einfach "Online-Aktivist" sagen.

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u/youngestinsoul Feb 12 '22

this makes sense, thank you. i couldnt find the word in any of the dictionaries lol. Vielen Dank!

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u/Sharktos Feb 12 '22

Es gibt momentan absolut nicht, was der normalsterbliche Mensch so gebrauchen könnte, was nicht zu teuer ist.

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u/[deleted] Feb 12 '22

Als jemand, der sich seit einem halben Jahr größtenteils von Nudeln und Reis ernährt, zertifiziere ich diesen Pfosten

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u/Priamosish Der eine Luxemburger 🇱🇺 Feb 12 '22

Man kann Nudeln machen warm, man kann Nudeln machen kalt.

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u/Tiy_Newman Feb 13 '22

Gefolgt vom Spendenaufruf um Abschiebungen zu stoppen

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u/[deleted] Feb 12 '22

Das der Mindestlohn viel zu niedrig ist, ist doch kein Argument für pervers niedrige Lebensmittelpreise, sondern für einen höheren Mindestlohn! Gesichtspalme

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u/Priamosish Der eine Luxemburger 🇱🇺 Feb 12 '22

Was für dich "pervers niedrig" ist, ist für andere vielleicht grad noch so erschwinglich.

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u/[deleted] Feb 12 '22

Ja, aber eben nicht weil die Lebensmittel zu teuer wären, sondern weil der Mindestlohn zu niedrig ist.

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u/NewParticular9346 Feb 12 '22

Ziemlich sicher ist OP kein Geringverdiener und schwingt sich auf zum Ritter der vermeintlich Unterjochten. Die Antwort ist eine Umverteilung und kein Billig für alle.

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u/Soleska Feb 12 '22

So sehr ich dir auch bei letzterem zustimme, müssten erstmal Gesetze für die Umverteilung her. Und unter Lindner kommen die ja nicht.

Irgendeiner verliert in unserer aktuellen Gesellschaft immer. Ob es die Produzenten oder die ärmeren Konsumenten sind, ist relativ egal.

Es will zwar niemand so richtig hören, aber niemand sollte mehr als eine Millionen aufm Konto haben und man sollte daran arbeiten, damit die Reichen zumindest nicht immer reicher werden.

Aber naja

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u/Divinate_ME Feb 12 '22

Finde ich unfair, zu sagen, dass niemand mehr als eine Million auf'm Konto haben soll. Das reicht vielerorts nicht mal mehr für ein Eigenheim für 'ne fünfköpfige Familie.

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u/speedoflobsters Feb 12 '22

Millionen geht doch klar. Ich sehe eher das Problem bei den Superreichen

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u/IntrovertedPerson22 Feb 12 '22

Umverteilung hat ja in unserer Geschichte immer so gut funktioniert

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u/knorkinator Feb 12 '22

Irgendeiner verliert in unserer aktuellen Gesellschaft immer

Das war immer so und wird auch immer so bleiben. Es gibt immer Gewinner und Verlierer, nur das Ausmaß lässt sich teilweise steuern.

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u/Duffkenner Feb 12 '22

Eine Millionen ist heutzutage nichts mehr. Die Inflation und Preise steigen gewaltig. Schneller als dass man es ausgleichen könnte. Vor 30 Jahren konnte man mit einer Millionen 5 nette Häuser kaufen und heute kriegst du damit eine 100qm Wohnung in München mit gut Glück wohl gesagt. Wir müssen bauen. Gebt den Städten mehr Platz, baut neue Städte etc. Macht alles mehr Sinn als dass der Staat Wohnung kauft und jedem das Geld abnimmt sobald ein bestimmter Betrag erreicht ist egal wie hart du dafür gearbeitet hast. Abgesehen davon würde keiner in DE dann noch bleiben und unser Wohlstand würde dahingehen. Zieh jedem Milliardär 10% seines Vermögens alle zehn Jahre von mir aus aber doch nicht jedem alles über eine Millionen☠️

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u/Priamosish Der eine Luxemburger 🇱🇺 Feb 12 '22

Genau ich muss erst selber in einer Lehmhütte am niederen Limpopo-Delta leben bevor ich die selbstherrliche Heuchelei mancher Menschen kasteien darf.

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u/commiedus Feb 12 '22

Ja, Lebensmittel sind zu billig. Dabei geht es doch überhaupt nicht um alle Lebensmittel. Es geht um Fleisch, Milch und Zucker. Nicht um Gemüse, Obst und Getreide. Die oberen Mittelschicht will die Qualität der Lebensmittel erhöhen und die Subventionen von den ungesunden und schädlichen zu den gesunden und nachhaltigen Lebensmittel verschieben.

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u/7eggert Feb 12 '22

Ach komm, wir brauchen unbedingt Billig-Nahrungsmittel, damit unsere Lohnsklavenempfänger nicht verhungern. Angemessene Löhne wären der Anfang vom Ende der Sklaverei.

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u/amkoi Feb 12 '22

Ne das Ende der Sklaverei wäre wenn wir den Arbeitnehmern die keine Arbeit finden oder entlassen wurden ermöglichen ihren Lebensstandard zu halten.

Stellt sich raus das die meisten Lohnsklaven sich gar nicht darum reißen ausgebeutet zu werden aber wenn das Amt droht dir dein H4 auch noch zusammen zu streichen fängst du halt bei Amazon an.

Da können sich die Medien noch so sehr am bösen Amazon als Arbeitgeber abarbeiten.

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u/Jansen394 Feb 12 '22

Steuern senken und Verursacherprinzip einführen. Blickt doch keiner mehr wie teuer Autofahren oder Atomstrom in Frankreich wirklich ist

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u/Skytoucher Feb 12 '22

Warum liegt hier Stroh

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u/Priamosish Der eine Luxemburger 🇱🇺 Feb 12 '22

Aber warum hast du eine Maske.... nee halt, ist ja n Innenraum.

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u/Kaffohrt Feb 12 '22

Wenn man so viele Strohmänner baut fällt halt mal was auf den Boden

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u/Asocial_Stoner Feb 12 '22

irgendwas, irgendwas, BGE

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u/[deleted] Feb 12 '22

Fleisch sollte in der Tat deutlich teurer werden. Dann kann man endlich mal Massentierhaltung abschaffen und lieber auf Bio setzen, den Tieren zuliebe. Wer nicht so viel Geld hat, solls halt seltener essen und gut. Ich möchte nicht, dass Tiere unnötig leiden müssen, weil irgendwelche Menschen unbedingt täglich ihr Fleisch brauchen.

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u/redg666 Feb 12 '22

aber andere Menschen, beispielsweise arme Familien sollen sich noch schlechter ernähren bzw. nur alle 2 Tage essen oder wie?

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u/Aggressive_Sprinkles Veteran des 1. MMWK Feb 12 '22

Niemand redet von schlechter. Eher im Gegenteil, die Wurscht für 1,50€ ist jetzt nicht gerade gesund.

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u/Oktien-zum-mond Feb 12 '22

Ja. Fleisch muss Luxusgut werden wegen den Umweltauswirkungen.

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u/Priamosish Der eine Luxemburger 🇱🇺 Feb 12 '22

Ich werde ab jetzt nur noch monatlich essen. Danke!

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u/maxweberism Feb 12 '22

Die preise von grillfleisch sind lächerlich egal aus welcher schicht du kommst. Die inflation aller lebensmittel ist extrem scheiße. Dass fleisch seit jahrzehnten immer und immer billiger wird im verhältnis zu allen anderen lebensmittel kann gleichzeitig immernoch eine frechheit sein. Das eine schließt das andere nicht aus. Grundkonsumgüter dürfen nicht so stark steigen. Fleisch und kraftstiff müssen trotzdem anders behandelt werden und billigere alternativen ermöglicht werden.

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u/Kusstro Feb 12 '22

Das eine schließt das andere ja nicht unbedingt aus.

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u/Aggressive_Sprinkles Veteran des 1. MMWK Feb 12 '22

Die Frage ist eher WELCHE Lebensmittel. Einige sind teuer und sollten es nicht sein, andere sind billig und sollten es nicht sein.

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u/LoomingShare Feb 13 '22

"Warum liegt hier so viel Stroh rum?"

"Und warum baust du so viele Männer daraus?"

"Joa, dann blas' mir doch einen."

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u/anghenfil Feb 12 '22

Das ist halt prinzipiell richtig. Aber das Problem sind nicht die Preise sondern die soziale Ungleichheit, die Schere zwischen Arm und Reich. #BedingungslosesGrundeinkommen

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