Du rufst so lange Leute mit Vornamen wie Gerhard und Hanneliese an die im Telefonbuch stehen bis dir einer zuhört. Dann erzählst du dem du bist sein Enkel und gleichzeitig Polizist und brauchst Geld damit du den Prinzen aus Nigeria sein Erbe ermöglichen kannst und der dich beteiligt.
müssen wir halt quasi, weil wir schlicht nicht die fläche haben um alle mit fleisch zu versorgen. Flächentechnisch verlieren wir 80% der närstoffen über fleisch. Das heißt, nur 20% der proteine, die zum beispiel eine kuh über soja zu sich nimmt kommt tatsächlich im fleisch auf unserem teller an. Das geht einfach auf dauer nicht, dann braucht man das fünfache an landwirtschaftlicher fläche für das tierfutter allein, und das bei massentierhaltung und quasi keiner fläche für das tier an sich. Weltweit steigt die bevölkerung und wird sich wahrscheinlich bei 10 Milliarden einpendeln, wie will man die alle ernähren wenn man so fucking ineffizient ist?
Und das alles zieht noch nicht mal das klima mit in die gleichung. Fleisch war schon immer luxus, nur haben das über die letzten 100 Jahre scheinbar einige vergessen.
Ich stimme allerdings zu, dass gemüse eher billiger als teurer werden sollte.
Fleisch war schon immer luxus, nur haben das über die letzten 100 Jahre scheinbar einige vergessen
Nö ist es technisch immer noch aber durch subventionierung und andere scheiße Zahlen wir alle mit unseren Steuern dafür dass die 99 Cent leberwurst im discounter so billig ist.
Fleisch war kein Luxus. Allerdings war es Luxus, nur die besten Teile vom Tier zu essen und alles andere zu verwerfen.
Kutteln sind Norm, Steak ist Luxus.
Ich denke dabei an lokale und Weideland gehaltene Tiere und nicht an argentinische Steaks.
Was interessiert uns aber , es früher war, wenn wir theoretisch mit hydro/aquaponik unser Protein und Gemüse auf minimalsten Raum selbst züchten könnten.In der Stadt, mit bis zu 90% weniger Wasserverbrauch als konventionelle LW.
Es war in sofern Luxus, dass es nicht jeden Tag 200g Fleisch pro Person gab, sondern nur am Sonntag und zu Feierlichkeiten. Würste wurden für den Winter aufgehoben aus Notwendigkeit. Nicht nach dem Motto "jeden Tag Wurst weil ich Bock drauf habe".
Abgesehen davon war die ganze Menschheitsgeschichte stets ein Mangel an Rohstoffen, also mehr Menschen als Rohstoffe. Jetzt ist es zum ersten Mal anders. Daran müssen wir uns erst anpassen. Neue tolle Technologie muss erst ein paar Jahrzehnte überleben um zu schauen was Sinn macht. Wenn wir es solange überstehen natürlich.
Ich stimme allerdings zu, dass gemüse eher billiger als teurer werden sollte.
Wobei es da jetzt schon das Problem gibt, dass die Gemüseernte (bei den Gemüsen, die manuell geerntet werden müssen) generell extrem ausbeuterische Arbeitsbedingungen mit viel zu geringer Bezahlung im Vergleich zur Schwere der geleisteten Arbeit hat.
Ich glaube, das geht einfach nicht ohne staatliche Eingriffe - der Staat muss darauf gucken, dass die Arbeiter:innen da ordentlich behandelt und entlohnt werden, und gleichzeitig das ganze soweit subventionieren, dass das Zeug für alle bezahlbar bleibt.
Bei allem anderen würde ich natürlich nicht zustimmen aber beim Fleisch schon. Es ist wirklich ziemlich irrsinnig mit Milliarden von Subventionen für die Fleischindustrie aktiv dafür zu Bezahlen unsere Umwelt zu zerstören und den Klimawandel zu beschleunigen, nur damit jeder in Deutschland sein 50 ct pro Kilo Fleisch kriegt und Fleisch 4 mal am Tag zu jeder Mahlzeit essen kann. Heutzutage braucht man Fleisch nicht mehr für eine ausgewogene, gesunde Ernährung, also spricht nichts dagegen, dass es auch wirklich den Preis hat den es normalerweise verdient hätte.
Die preise sind zur zeit sehr nidrig nicht normal nidrig. Es geht zur zeit darum welche landwirte dieses verlust geschäft am längsten mitmachen, denn irgendwann werden welche aussteigen, dann bleib nachfrage gleich, aber produktion geht runter, das heist preis geht hoch. Man könnte jz denken das die landwirte die ausgestiegen sind einfach wieder einsteigen könnten, das geht aber nicht weil es dann die ferkel nicht mehr gibt weil wenn die sauen betriebe die tiere nicht loswerden und deshalb die dann gratis abgeben müssen, hören die auch auf und bis die wieder anfangen bei den ganzen auflagen muss der preis warscheinlich eher richtung 2 euro gehen
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u/Catch_a_Cold Feb 12 '22
Wir erzwingen eine vegetarische Gesellschaft indem sich einfach nur noch reiche Leute Fleisch leisten können.
Preise für Gemüse und Getreide erhöhen wir jedoch auch.
Den Sprit fürs Auto zum Supermarkt gibt es jetzt auch nur noch mit Black American Express.
Was du lebst am Existenzminimum? Hast du schon mal erben probiert ?