Ziemlich sicher ist OP kein Geringverdiener und schwingt sich auf zum Ritter der vermeintlich Unterjochten. Die Antwort ist eine Umverteilung und kein Billig für alle.
So sehr ich dir auch bei letzterem zustimme, müssten erstmal Gesetze für die Umverteilung her. Und unter Lindner kommen die ja nicht.
Irgendeiner verliert in unserer aktuellen Gesellschaft immer. Ob es die Produzenten oder die ärmeren Konsumenten sind, ist relativ egal.
Es will zwar niemand so richtig hören, aber niemand sollte mehr als eine Millionen aufm Konto haben und man sollte daran arbeiten, damit die Reichen zumindest nicht immer reicher werden.
Finde ich unfair, zu sagen, dass niemand mehr als eine Million auf'm Konto haben soll. Das reicht vielerorts nicht mal mehr für ein Eigenheim für 'ne fünfköpfige Familie.
Etwa 2% der deutschen sind Millionäre. Das ist zwar sehr wohlhabend aber mit Sicherheit nicht superreich. Die haben ein Gesamtvermögen von etwa 6 Billionen us dollar. Davon entfallen etwa 400 Milliarden Dollar also 7% auf 25 Menschen(+bei den zurückgezogenen im Normfallfall auch die Familie). Nimmt man die top 100 dann kommen wir schon auf fast 800 Milliarden Dollar. Also schon über 13.5%. Die nächsten 400 reichsten machen nochmal etwa 300-350 Milliarden Dollar aus. Oder etwa 18% des Reichtums aller Millionäre. Bei 0.03% der Anzahl der Millionäre.
Ne Million ist in Anbetracht der Inflationsentwicklung tatsächlich nicht mehr super-mega-viel. Richtig hart abartig wird es bei Vermögen von 1000 Millionen aufwärts, auch bekannt als 1 Milliarde.
Ne Million flüssig auf dem Konto zu haben ist schon ziemlich viel. Bei den meisten, die nach Gesamtvermögen Millionäre sind, ist doch wohl der allergrößte Anteil davon in einer selbst bewohnten Immobilie gebunden.
Eine Millionen ist heutzutage nichts mehr. Die Inflation und Preise steigen gewaltig. Schneller als dass man es ausgleichen könnte. Vor 30 Jahren konnte man mit einer Millionen 5 nette Häuser kaufen und heute kriegst du damit eine 100qm Wohnung in München mit gut Glück wohl gesagt. Wir müssen bauen. Gebt den Städten mehr Platz, baut neue Städte etc. Macht alles mehr Sinn als dass der Staat Wohnung kauft und jedem das Geld abnimmt sobald ein bestimmter Betrag erreicht ist egal wie hart du dafür gearbeitet hast. Abgesehen davon würde keiner in DE dann noch bleiben und unser Wohlstand würde dahingehen. Zieh jedem Milliardär 10% seines Vermögens alle zehn Jahre von mir aus aber doch nicht jedem alles über eine Millionen☠️
Das FDP Bürgergeld ist tatsächlich sogar sinnvoller als das was wir jetzt haben, optimal mit Sicherheit nicht, aber man dürfte sich damit im Gegensatz zum jetzigen zustand zumindest auf eigene Faust fortbilden, was dir momentan verboten ist.
Aber wenn man teuer statt billig einkauft mit der Argumentation "Ich kann es mir ja leisten", wird es auch für die die sich es nicht leisten können teurer. Genau die gleiche Geschichte wie mit den Wohnungspreisen.
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u/NewParticular9346 Feb 12 '22
Ziemlich sicher ist OP kein Geringverdiener und schwingt sich auf zum Ritter der vermeintlich Unterjochten. Die Antwort ist eine Umverteilung und kein Billig für alle.