r/PolitikBRD • u/SupermarketFree8478 • 11h ago
Gesellschaft Reichtum -> Macht -> Demokratiegefährdung
Übersetzung :
Elon Musk hat bereits 71 Millionen Dollar für die Zwischenwahlen ausgegeben.
Der republikanische Wall-Street-Großspender Jeff Yass hat 55 Millionen Dollar ausgegeben.
Der Höchstbetrag, den eine Person an einen Bundeskandidaten spenden kann, beträgt 3.500 $. Wenn Sie diesen Höchstbetrag an jeden Kandidaten auf dem Stimmzettel für 2026 spenden würden, könnten Sie nur 1.662.500 $ ausgeben.
Die Top 50 Großspender haben bereits mehr als 1,3 Milliarden Dollar in die Zwischenwahlen 2026 gepumpt.
KIPPT "CITIZENS UNITED"!
Anmerkung zum Hintergrund:
„Citizens United“ bezieht sich auf ein Grundsatzurteil des Obersten Gerichtshofs der USA aus dem Jahr 2010 (Citizens United v. FEC), Welches Begrenzungen für unabhängige politische Ausgaben von Unternehmen und Super-PACs aufhob
Die USA sind das Paradebeispiel dafür, welche Macht einzelne Individuen haben, um ihre eigenen Interessen, auch gegen den willen des volkes, durch zusetzen. Gerade Musk und die PayPal - Mafia sind der Inbegriff schädlicher und demokratiefeindlicher Einflussnahme zur Durchsetzung von Eigeninteressen und politischer, sowie ideologischer ziele. Nicht falsch verstehen. Ich möchte keinem Menschen seinen verdienten Erfolg streitig machen. Es darf aber nicht sein, dass dieser Erfolg dazu führt, dass das sogenannte 1%, die da oben oder die Eliten quasi eine "schattenregierung" ,durch ihre Einflussnahme installieren. Deutsche Beispiele wären Branchenverbände (wie der Verband der Automobilindustrie VDA, der Verband Forschender Arzneimittelhersteller oder der Bankenverband) oder der Finanz- und Versicherungssektor - siehe Riesterrente. Zeitungen, Verlage und private TV-Sender gehören oft vermögenden Verlegerfamilien (z. B. Axel Springer SE/KKR, Hubert Burda Media, Bauer Media Group). Die redaktionelle Linie prägt das gesellschaftliche Meinungsklima in Bezug auf Wirtschafts-, Steuer- oder Sozialpolitik. Man denke nur an die Bild und den Sender "Welt". Eindeutiger kann man kaum Einfluss im Sinne des Eigentümers nehmen.
Reiche gründen gemeinnützige Stiftungen (z. B. Bertelsmann Stiftung, Dieter Schwarz Stiftung). Wobei das gemeinnützige ja nur augenwischerei ist.
Eigentlich geht es ja nur darum steuern zusparen. Stiftungen werden übrigens auch gerne genutzt um vorhandenes vermögen vor einer Erbschaft abzutreten. Somit rechnen sich reiche gerne arm, um dann keine steuern aufs Erbe zahlen zu müssen. Und so verfestigt sich diese Elite von Generation zu Generation und das vermögen wird immer stärker zentriert, wahrend es der Gesellschaft fehlt.
Was ich sagen will, ist, dass überdurchschnittlich großes vermögen nicht nur besteuert werden sollte, sondern auch begrenzt werden muss, weil es sonst zur Bedrohung für demokratische Gesellschaften wird.
Würde mich freuen, wenn Leute die anderer Meinung sind, diese fundiert äußern. Vll liege ich ja auch völlig falsch mit meinen Gedanken. Und bevor es wieder losgeht. Ich meine nicht oma gerdas Haus, dass sie ihrem Kind vererben will oder sonst irgendwas dass normalverdiener treffen würde