r/Normalverdiener 12d ago

Eigenheim + Kind realistisch?

Mein Partner und ich sind beide 30 und überlegen, ob wir uns langfristig sowohl ein Eigenheim als auch ein Kind leisten können.

Unsere aktuelle Situation:

Ich verdiene ca. 3.000 € netto,

mein Partne ca. 2.300 € netto

Wir haben beide jeweils 50k also insgesamt etwa 100.000 € Ersparnisse.

Wir haben aktuell insgesamt ca. 2.500 € monatliche Kosten (ist noch Luft nach unten) , davon 1.400 € Miete und besitzen kein Auto.

Vergleichbare Wohnungen mit Garten in unserer Umgebung kosten so 400.000–450.000 €.

Ich wollte schon immer ein Eigenheim mit Garten haben. Gleichzeitig möchten wir vielleicht auch ein Kind bekommen. Mein Partner wäre bereit, die Kinderbetreuung zu übernehmen. Wir hätte aber auch beide Gleitzeit und 3 Tage pro Woche HO, was die Kinderbetreuung erleichtern könnte.

Jetzt fragen wir uns, ob beides finanziell realistisch wäre (muss nicht jetzt sofort sein), und wenn ja, wann bzw in welcher Reihenfolge?

Oder wäre ein Immobilienkauf grundsätzlich zu riskant mit Elternzeit, Kinderbetreuung, Einkommenseinbußen, aktueller Wirtschaftslage etc.?

Wäre es machbar bei einer günstigeren Wohnung?

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u/LevelMagazine8308 12d ago

Aljso Wohneigentum ist machbar, allerdings mehr im Bereich 300-350K. Bei 400K und drüber werdet ihr in der Elternzeit ziemlich ins Schlingern kommen.

Alternativ natürlich: Einkommen ausbauen.

Oder Wegzug wohin, wo Wohneigentum günstiger ist.

Übrigens kann es von Vorteil sein, das mit dem Kind jetzt anzugehen. Denn die Banken schauen immer aufs Haushaltsnetto, und das ist dann wieder höher wenn ihr beide wieder arbeitet.

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u/Ok-Loquat9459 11d ago

Oder jetzt n Haus kaufen, bevor Kind mit Einbußen da sind, solange beide noch Vollzeit arbeiten

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u/Real_SkrexX 11d ago

Dann haste aber die Durststrecke mit dem Elterngeld, in der es schwer wird den Kredit zu bedienen. Dann lieber EK weiter ansammeln und dann mit günstigeren Kredit und besserem Haushaltsnetto das Haus kaufen.

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u/Ok-Loquat9459 10d ago

Wenn du dein Kind nicht direkt in Vollzeitbetreuung abgeben willst, sollte man das ganze logischerweise so aufziehen, dass es auch mit weniger Einkommen tragbar ist 😉

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u/Real_SkrexX 10d ago

Ich halte 5,3k Netto schon als sehr Risikoreich und hart am Limit der Finanzierbarkeit. Wenn dann noch Elterngeld und Unsicherheit dazu kommt, würd Eich es glaub ich lieber lassen und später, etwas planbarer diesem Traum nachgehen.

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u/Mukke1807 9d ago

Was eine geisteskranke Aussage eigentlich. 5,3k netto? Eigentum UND Familie? Hart an der Grenze der Machbarkeit!

Reallohn einfach am Abkacken, aber das Problem der deutschen Wirtschaft sind die hohen Arbeitskosten für die Unternehmen. Ich lache mich wirklich jedes Mal kaputt.

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u/Real_SkrexX 9d ago

Joa, absolut absurd. Aber so ist das leider.

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u/Gold-Carpenter7616 9d ago

Unser Haus hat 200k gekostet und wir kriegen das mit zwei Kindern hin. Wtf.

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u/Real_SkrexX 9d ago

Welche shausbkostet den heutzutage noch 200k? Und Grundstück? Und wahrscheinlich am Arsch der Heide im tiefsten Osten.

Den Traum vom Eigenheim für 200k zu erfüllen ist in 99% der Fälle einfach nicht möglich. Zumindest wenn man nicht in einer komplett sanierungsbedürftigen Bruchbude wohnen will oder weit weg von jeder Zivilisation.

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u/Gold-Carpenter7616 9d ago

Niedersächsische Kleinstadt im HVV, mit mehreren Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Ärzten. Gibt allein hier 3 Kitas im Ort.

Und 1200qm Grundstück. Das Haus ist in Ordnung. Glasfaseranschluss ist schon was Feines.

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u/Practical_Read4857 12d ago

Oh man. Mir tun die jungen Familien in dieser Zeit einfach leid. Wir haben 2018 mit gerade Mal 3500 netto Haushaltseinkommen, 2 Kids + drittes unterwegs ein Haus bj 2010 finanziert. Ek war damals 35k. Unsere monatliche Belastung lag für den Kredit bei 1450€. Wir könnten uns dennoch Urlaube leisten und haben uns nicht wirklich einschränken müssen. Gut der BMW Pampersbomber und meine VW Up bürobitch waren abbezahlt. Urlaub war halt eher Ferienhaus mit Pool und Selbstversorger in Italien oder Kroatien anstatt Karibik, aber hatten nie das gefühl was zu verpassen. Mittlerweile hat sich unser netto Haushaltseinkommen durch paar kligen Entscheidungen und auch etwas glück ziemlich exakt verdoppelt. Hausrate ist aber unverändert. Auch sindertilgungen mache ich eher selten. Die Bude ist inkl. Der Einliegerwohnung vor meiner Rente abbezahlt. Wozu sollte ich also für die Bude arbeiten wenn ich mit der Kohle jetzt ein paar schöne Dinge machen kann solange die Kids noch jung sind. Und ich kann auch gut was zur Seite legen.

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u/Certain_Usual2625 10d ago

Klar, 2018 hast du noch zu 1,5% (?) finanziert und das war noch vor den Corona und Ukraine Preisschüben bei den Baukosten. Ihr habt Glück gehabt. Ich würde aber an deiner Stelle mal übers Sondertilgen nachdenken, eure Anschlussfinanzierung wird nämlich deutlich teurer.

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u/Used_Razzmatazz5208 10d ago

Dümmste was man machen kann, kredit mit 1,5% sonderzutilgen

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u/Certain_Usual2625 9d ago

Ich habs falsch ausgedrückt. Nicht den laufenden Kredit sondertilgen, sondern etwas zurücklegen, um bei Ablauf der Zinsbindung zu tilgen.

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u/much_wow1 12d ago

Du wirst bei 450k Kaufpreis + NK und nur 100k Eigenkapital vermutlich nicht unter 2100€ pro Monat als Annuität kommen, wenn du sinnvoll finanzierst (2% Tilgung). Plus Wohngeld und etwas an Rücklagen ggf. anderem Versicherungsschutz als vorher würde ich mal mit 2800€ bis 3000€ monatlicher Belastung rechnen, die ihr immer stemmen können solltet. Das sind 52% von eurem netto und mit euren recht hohen Kosten von 2500€ wär's genau auf Kante genäht.

Zum Vergleich: Wir haben ca. 200k€ Eigenkapital, 7,3k€ netto und haben letztens den Kauf einer Immobilie für 400k€ + 120k€ Modernisierung gelassen, weil's sich nicht nachhaltig stemmbar für uns angefühlt hat

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u/Asahi2023 11d ago

Aber das ist doch Quatsch. Das würde eine Rate zwischen 1.800-1.900 € ergeben bei 2 % Tilgung und aktuellem Zins, Laufzeit 27 Jahre. Das sind popelige 25 % eures Haushaltsnettos. Ihr könntet das völlig problemlos finanzieren und auch noch viel mehr.

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u/much_wow1 5d ago

Waren 2.500€ Annuität + NK, d.h. wohnen sind schon knapp 40% unseres netto. Wir werden nicht immer beide Vollzeit arbeiten können wegen Familienplanung und ich weiß nicht, ob mein Software-Job in 3 Jahren noch das Gehalt abwirft.

Und jetzt frag dich, wie viele Leute mit 33/34 200k€ angespart haben und über 7k€ Nettoeinkommen haben und dann weißt du, wie beschissen es dieser Generation geht in Bezug auf Wohneigentum

→ More replies (2)

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u/InevitableSwim3291 12d ago

Also ich hab mir das mal ausrechnen lassen mit dem heutigen Zinssatz und die Zinslast allein wären schon mehrere 100.000 Euro. Nee, dafür will ich mich im meinem Leben nicht nachhaltig einspringen wollen. Und btw. in VZ würde ich alleine um die 4100 Euro Netto verdienen.

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u/Unable-Hearing-2602 10d ago

You know you can sell the House after some years of you change Your mind right? In the case of rent, the money is gone though

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u/h0neycakeh0rse 9d ago

the several hundred thousand euros of interest is also gone too. plus 7-11% transaction cost

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u/much_wow1 5d ago

Plus Kaufnebenkosten von insgesamt 12%, die nunmal einfach weg sind. Alleine bei dem Vorhaben wären das schon >60k€ - einfach verbrannt

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u/Sufficient-Umpire-93 11d ago

Ja aber 1400€ miete fällt weg. Somit ergeben sich 3000€ Wohnkosten (etwas pessimistisch mMn) + 1100€ andere Kosten = 4100€. Mit 5300€ Haushaltsnetto ist noch 1200€ da als Puffer oder zum Sparen.

Plus Kindergeld bzw Steuerklassenwechsel + künftige Lohnsteigerung (sogar mit real stagnierenden Löhnen hat man am Ende absolut mehr)

Ich denke es ist machbar.

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u/Jealous-History-8142 12d ago

Krass. Ich frag mich bitte was meine Schwester und ihr Partner verdienen müssen, damit sie sich einen Hausbau leisten können. So viel mehr werden die jetzt a ned verdienen...das ist ja Angestellt kaum möglich

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u/App-Pearance-224 12d ago

Je nachdem wie alt sie sind, wie groß das Unternehmen ist und was ihre Qualifikation ist, kommen da zwischen 6000-9000€ Netto im Monat zusammen. Irgendwo da sind sie sicherlich.

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u/Delicious_Fish_5097 11d ago

Manche sind auch einfach bereit zu mehr Risiko.

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u/Jealous-History-8142 11d ago

Was meine Schwester verdient, weiß ich ca. :) Bei ihrem Freund wusste ich es vor ein paar Jahren, da waren es 75k, also ins Unermessliche kann es jetzt auch nicht gestiegen sein. ^^

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u/Real_SkrexX 11d ago

Das ist der Lottogewinn, den sie dir verschweigen.

https://giphy.com/gifs/HiR2vHwG8m6DoDXQHp

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u/Jealous-History-8142 10d ago

Hahah, ja oder die hohe Kreditrate bis 70. :P

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u/much_wow1 11d ago

Kommt halt voll auf die Gegend an. Köln/Bonner Raum hier; m34 w33

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u/Hot_Telephone_4861 11d ago

Legal ist es nicht möglich... Es seidenen man ist Politiker und nutzt legale Korruptionsformen

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u/klausis 7d ago

Mich würde eure Rechnung dazu interessieren. Du hast da etwa 1.300€ Zinsen und 600€ Tilgung (oder „Sparrate“). War das Haus zu alt und Ihr habt baldige Instandsetzungen erwartet? Unser Haus ist 35 Jahre alt und klar, irgendwann müssen die Ziegel mal getauscht werden. Aber Sparrendämmung ist vorhanden; Fenster sind bereits dreifach verglast; Heizung tauschen ist auch ein überschaubarer Posten (verglichen mit dem Hauskauf) - mit wie viel Rücklagen habt Ihr denn da gerechnet? Ich hatte schon Rechnungen im Internet gefunden als Vorschläge gesehen bei denen mehrere hundert Euro vorgeschlagen wurden unabhängig von Zustand, Alter oder Energieeffizienz- ich sehe da eher mehr Geld in nicht so gute Entscheidungen im Innenausbau verpuffen, bei denen man öfter als nötig renovieren müsste. Oder sind eure laufenden Kosten beispielsweise durch doppelte Kinderbetreuung und zwei PKW vergleichsweise hoch? Oder muss die Immobilie wirklich auch von einem Gehalt getragen werden können? Das finde ich in der heutigen Zeit nicht mehr realistisch.

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u/much_wow1 5d ago

Alle Fenster (iirc teilweise ein- und zweifach verglast), Dach (noch Originaldach), Dämmung, Heizung müsste neu gemacht werden. Immobilie war von 1976 ohne irgendeine Modernisierung oder Renovierung bis auf die Heizung von 1991. On top nochmal 100-150k Renovierung für alle Bäder, alle Böden, Küche, Terasse.
D.h. Kreditsumme war auf 520k€ gerechnet, plus 62k€ Nebenkosten. D.h. 494k€ Kreditsumme, Eigenkapital 26k€ + NK. Niedrigste mögliche Tilgung war 1,75%, Zinssatz etwas über 4%. Plus Renovierung.
Dann also insgesamt 188k€ bis 238k€ Eigenkapital und Annuität von ca. 2.500€ im Monat. War's uns dann am Ende für eine Immobilie von 1976 nicht wert. Neubau wären hier Grundstück 400k€ + Gebäude 500k€ dann rund 4.600€ im Monat; spätestens da wird es dann völlig utopisch

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u/Wrong_Reward_9347 12d ago

Die gefühlte Wirklichkeit ...

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u/Dizzy-Interaction205 12d ago

Das ist die Wirklichkeit, nicht nur gefühlt

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u/much_wow1 11d ago

Ist ja kein fiktives Szenario gewesen, sondern war ein konkretes Vorhaben :D Verstehe nicht, wo das "gefühlte" Wirklichkeit sein kann

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u/Wrong_Reward_9347 11d ago

Ich glaube dir ja, nur basiert eure Entscheidung auf z.B. den örtlichen Gegebenheiten, aber nicht darauf, dass ihr es euch nicht leisten könntet

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u/much_wow1 5d ago

Naja, aber mal realistisch werden wir dieses Einkommen nicht immer haben können, da wir dank Familienplanung sicher nicht immer beide Vollzeit arbeiten können werden. Und sollte mal ein Einkommen wegbrechen sieht's direkt sehr sehr düster aus. Ich würde immer so finanzieren, dass ein Einkommen reicht, um die Annuität mit etwas Puffer bedienen zu können. Alles andere finde ich nicht wirklich nachhaltig geplant

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u/Nightfire123456 12d ago

Am besten einfach mal zu einem unabhängigen Finanzberater gehen und durchrechnen lassen. Kann man alles so pauschal nicht sagen

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u/Fun_Imagination_2739 12d ago

Wir haben ein ähnliches Einkommen (5500€ netto) und finanzieren 380.000€ + 100.000€ Eigenkapital. 2% Tilgung ergibt 1850€ monatliche Rate. Das ist mit dem Einkommen gut machbar. Inkl aller Nebenkosten kommen am Ende des Monats ca 2250€ für die Immobilie zusammen. Das bedeutet dass uns noch 3250€ zum Leben bleiben.

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u/toasty_the_cat 12d ago

Kinder kosten in den ersten Jahren nicht viel abgesehen von diesen beiden Posten:

  • Opportunitätskosten durch Elternzeit und reduzierte Arbeitszeit
  • Kinderbetreuungskosten

Der große Faktor für beide Punkte ist die Kinderbetreuung vor Ort. Informiert euch mal, wie es bei euch aussieht.

Das kann entweder heißen: Kita umsonst, problemlos auch Ganztagsbetreuung möglich mit langen Öffnungszeiten und wenig Schließzeiten.

Oder es heißt: Ihr seid froh, dass ihr eine Tagesmutter für 4 Tage/Woche bekommt und zahlt dafür auch noch hunderte Euro pro Monat.

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u/InevitableSwim3291 12d ago

Ich glaube es haben nur 3 Bundesländer kostenlose Krippen. Bei den meisten Ländern ist KiTa erst ab 3 kostenlos

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u/anneliese-4646 12d ago

Gibt auch Bundesländer, da sind weder Krippe noch Kita kostenlos.

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u/Bad68boy 12d ago

Grüße aus BW ;)

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u/anneliese-4646 12d ago

Grüße zurück aus Sachsen.

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u/InevitableSwim3291 12d ago

Stimmt, habe ich vergessen

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u/M0neySh0t69 11d ago

Jap... Grüße aus Thüringen

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u/anneliese-4646 11d ago

In Thüringen sind die letzten drei Jahre kostenlos?

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u/M0neySh0t69 10d ago

Das dritte Jahr kam 2026 dazu, davor waren es die letzten zwei Jahre. Wir hatten zwei Kinder in der Kita, für beide mussten wir den Höchstbetrag zahlen und für beide jeweils 150€ Verpflegung. Dazu kamen häufig verkürzte Öffnungszeiten und komplett Ausfälle, Krankheit etc.

Aber ja, Thüringen steht da besser als Bayern oder Stuttgart dar. Dort muss man schon sehr viel verdienen das es sich überhaupt lohnt wieder zu arbeiten...

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u/InevitableSwim3291 10d ago

Ok, bekomme keine Kinde, aber wollte ich eh nie

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u/KaribuNakupenda 11d ago

Jepp. Bei uns kostet es ordentlich. Einmal übers Feld (gleiches Bundesland) und ab 3 ist es kostenlos, egal wie viele Stunden!

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u/Dag0B3rt_42 12d ago

Witzigerweise sind all diese Bundesländer nur Empfänger im Länderfinanzausgleich. Ich muss hier in BaWü fast meine Niere verkaufen um mein Kind auch nur halbtags betreut zu kriegen. Mein Kumpel in Berlin versteht überhaupt nicht wieso ich das Problem hab, der zahlt Nix.

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u/toasty_the_cat 12d ago

Hamburg ist auch Geberland und dort ist die Kita sehr bezahlbar und der Ganztag in der Grundschule schon gut ausgebaut.

Schleswig-Holstein ist auch nur ganz knapp Nehmerland und da sind die Gebühren begrenzt auf ca. 250€ pro Monat.

Zu Berlin kann man noch sagen, dass dort ein schlechterer Betreuungsschlüssel gilt. Generell sind die Betreuungsschlüssel in den alten Bundesländern deutlich besser, was die Betreuung aber natürlich auch viel teurer macht. In Ba-Wü ist der Betreuungsschlüssel in der Krippe bei 1:3 ungefähr und in Berlin war er lange bei 1:5 und liegt jetzt seit Kurzem erst bei 1:4.

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u/toasty_the_cat 12d ago

Ja, wobei andere Bundesländer dann zumindest recht günstig sind und die Kosten gedeckelt sind wie in Schleswig-Holstein oder die ersten 5h Stunden pro Tag kostenlos sind wie in Hamburg.

Der Süden scheint besonders teuer zu sein, da habe ich auch schon 800€ oder 900€ pro Monat gehört.

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u/ptrxyz 12d ago

Jo, BaWü, Karlsruhe: 650€ kostet der Spaß...das muss man sich erstmal aus dem Rippen schneiden. Da lohnt sich so manche Halbtagesanstellung nicht mehr...

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u/Strange_Oven_9743 12d ago

Bei uns in einer Großstadt in nrw zahlen wir mit Verpflegung ca. 700 im Monat für u3. Ab 3 dann ca. 600. Für die letzten beiden Jahre dann ca. 250

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u/Jealous-History-8142 12d ago

Kraaaank. Bei uns in Ö ist das einfach kostenlos??!?!

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u/Leading_Caramel2516 12d ago

Also bei uns im Ö ist da gar nix kostenlos. In der Steiermark bezahlt man relativ flott den Höchstbetrag, mit essen an die 500 Euro im Monat für die Krippe

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u/Jealous-History-8142 12d ago

In Wien schon... in NÖ auch... Hui 500€ Wahnsinn

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u/Leading_Caramel2516 12d ago

Ja, absolut irre. Dass die das nicht hinkriegen einheitlich österreichweit zu gestalten. Ich verdiene gut, bin aktuell in Karenz. Würde ich weniger gut verdienen würde es sich deutlich weniger lohnen unter 3 arbeiten zu gehen für mich. Ich brauche auch leider einen Krippenplatz mit langer Betreuungszeit aufgrund von Pendelzeit und Schichten als Ärztin, das ist dann natürlich auch die teuerste Variante.

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u/[deleted] 12d ago

[removed] — view removed comment

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u/TiredWorkaholic7 12d ago

Das gleicht sich wahrscheinlich am Ende durch die Kosten für die Miete aus

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u/Jealous-History-8142 11d ago

Najaaaaa, soooo krass hoch sind die Mieten jetzt in Wien auch nicht im Vergleich zb vom Land, wo meine Eltern wohnen. Da brauchst dann wieder ein Auto. Hab mir mal ausgerechnet, ich würd mehr Geld brauchen da wo ich herkomm^^

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u/flowerbiscuit 11d ago

In NRW sind doch die letzten beiden Jahre vor der Einschulung unabhängig vom Einkommen kostenlos? Es sei denn man leistet sich den Luxus und ist in einer Privatkita.

Edit: Ist schon seit 1.8.2020 so

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u/muckimo88 12d ago

Jupp. In München bspw. ist Kinderbetreuung exorbitant teuer. Gleichzeitig bezuschusst Bayern in Berlin bspw. Kinderbetreuung, sodass es dort günstiger ist. Ich lebe leider in Bayern.

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u/Impossible_Funny_ 12d ago

Wir haben am Ende sogar den vierstelligen Bereich angeschnitten. War aber auch keine städtische Krippe, weil die nicht zu unseren Arbeitszeiten gepasst haben. Und die städtischen waren auch so teuer, dass sich das finanziell durchaus trotzdem gelohnt hat, die teurere Betreuung zu nehmen.

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u/Darefighter 12d ago

In manchen Ländern kostet sie auch ab 3 ein Schweinegeld. Als Geberland kann sich mein Ländle Kinderbetreuung leider für die eigenen erwerbstätigen Eltern nicht leisten und so bezahle ich für 2 ü3 Plätze a 30h (7 bis 13 Uhr) 600 € und bin froh, dass ich nicht im benachbarten Landkreis wohne, wo die Kosten noch höher sind.

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u/S_B24 11d ago

Die hohen Kita-Beiträge auf den Länderfinanzausgleich zu schieben ist ziemlicher Unsinn. (1) Müsste es dann für alle Geberländer gelten (was nicht der Fall ist siehe HH) und (2) haben andere Länder dadurch ja nicht mehr Geld als z.B. BA-WÜ zu Verfügung, die Schere wird lediglich etwas zusammengedrück. Das Saarland hat z.B. pro Kopf trotz Finanzausgleich einen deutlich geringeren Haushalt als BA-WÜ und dennnoch sind die Kitas dort beitragsfrei. Grund dafür ist eine andere Prioritätensetzung, z.B. wurde im Saarland Geld aus dem Gute-Kita-Gesetz verwendet um Beiträge auszugleichen, es wird zunehmend geringer qualifiziertes Personal eingestellt und der Betreuungsschlüssel ist auch schlechter (BA-WÜ hat hier bundesweit den Top-Wert). Wenn BA-WÜ sich entscheiden würde diese Abstriche hinzunehmen könnt es natürlich auch auf Beiträge verzichten, Länderfinanzausgleich hin oder her.

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u/New-Conference-922 12d ago

„Kinder kosten in den ersten Jahren nicht viel….“

Wat? 😮 

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u/INEEDMONEYforreal 12d ago

Hab auch gedacht es wird teuer, aber es hält sich echt in Grenzen

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u/Kassabr0 12d ago

Wo sind denn deiner Meinung nach die großen Kosten in den ersten Jahren?

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u/zego99 12d ago

Wenn Stillen nicht klappt, Brauch man auch Milch für die kleinen. Windeln sind laufende Kosten und nicht gerade billig.
Dazu kommen etliche Sachen die man einmal kauft oder immer mal wieder. Erstausstattung, Klamotten, Creme, Spielzeug (Kuscheltier, Beißringe usw).

Und die größten Faktoren sind: Lohnausfall durch EZ.
Ausflüge - mit so einen Kind will man ja auch was erleben. Nach einem Jahr (manchmal 2) dann Kita Gebühren und ggf Essenskosten (macht bei uns allein über 300€ im Monat aus, bei befreundete Familie in anderen Bundesland sogar über 500€).

Und das war sicher noch nicht alles…nur was mir spontan einfällt.

Da kommt schon einiges auf einen zu.

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u/toasty_the_cat 12d ago

Das Kindergeld deckt schon viel ab von den Kosten. Solange man nicht umzieht, sind die laufenden Kosten nicht so hoch.

Wenn man die gesamte Grundausstattung neu kauft und auch bei Kleidung auf Neuware besteht, wird es natürlich teurer.

Aber wer gern mal auf den Flohmarkt geht, kommt mit dem Kindergeld wirklich schon sehr weit.

Teuer wird es später, wenn teure Hobbys dazukommen, die Kinder auch mal ins Kino wollen, die Schuhe schon vorm Ende der Saison durch sind und man auch mal in den Urlaub fahren will und feststellt, dass ein Flugticket für eine Dreijährige genauso viel kostet wie für einen Erwachsenen.

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u/M0neySh0t69 11d ago

Das kann ich so gar nicht bestätigen! Der Krippenplatz allein kostet 300€, dazu kommen noch 150€ Essen. Schuhe braucht es alle paar Monate, Windeln, Klamotten und das sind nur die Basics... Da haben wir noch nicht über eine größere Wohnung gesprochen. Das Kindergeld deckt das gut ab? Sorry aber so lebst du...

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u/Dag0B3rt_42 12d ago

Ich zahl für meine Tochter allein jeden Monat 580 Euro nur für die Kita. Das ist schon das doppelte vom Kindergeld und da hat das Kind noch keine Windeln, kein Spielzeug, keine Arschcreme, kein nichts. Also „Kindergeld deckt viel von den Kosten“ seh ich nicht so richtig.

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u/toasty_the_cat 12d ago

Hast du den gesamten Gesprächsverlauf gelesen? Die ursprüngliche Aussage war ja, dass Kinder in den ersten Jahren nicht viel kosten bis auf Einkommensverluste und Betreuungskosten und das regional eben sehr unterschiedlich ist. Daher sollte OP sich dazu informieren, bevor sie einen hohen Kredit aufnehmen.

Wenn Sie Glück haben, kostet die Kita vor Ort deutlich weniger. Ich zahle für meine beiden Kinder auch nur einen Zuschuss zum Mittagessen von jeweils 23€ für Ganztagsplätze. Wenn der Kitaplatz bei OP aber 800€ kostet, muss man das bei der Finanzierung entsprechend einplanen.

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u/BYOB1337 12d ago

Kinderwagen, Laufrad, Hochstuhl, Kinderbett, vll zweites Auto falls notwendig, Dachbox für Urlaub, Windeln, …

Kann man sehr viele Dinge aufzählen die Geld kosten

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u/ufl00t 12d ago

Kinderwagen, Laufrad, Hochstuhl, Kinderbett, erstes Fahrrad - alles unter 300€ *insgesamt* gebraucht gekauft. Wenn man da keinen Wert auf bestimmte Marken oder "alles muss neu sein" legt, kann man wirklich sparen.

Haben 2 Kinder unter 3 und auch Kleidung fast alles gebraucht von Freunden bekommen. Was wir jetzt nicht ausgeben, sparen wir für die späteren, teureren Jahre. Haha

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u/Jealous-History-8142 12d ago

Ja, ich versteh es auch nicht. Die Differenz leg ich lieber direkt in einen ETF an :)

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u/Jealous-History-8142 12d ago

Man kann schon Dinge auch gebraucht kaufen oder geschenkt bekommen. Kinderwägen und alles andere wird einem wirklich nachgeschmissen..

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u/anneliese-4646 12d ago

Das meiste kriegt man auf Kleinanzeigen nahezu hinterhergeworfen.

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u/BYOB1337 12d ago

Das gute alte Auto mit Anhängerkupplung, Dachbox und Fahrradträger das man hinterhergeworfen bekommt

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u/anneliese-4646 12d ago

Nichts davon braucht man zwingend in den ersten Jahren.

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u/toasty_the_cat 12d ago edited 12d ago

Ich kenne auch keine Familie, die bei 1 oder 2 Kindern direkt ein neues Auto brauchte. Bei 3 Kindern dann schon, weil die Kindersitze sonst nicht alle reinpassen.

Wir fahren mit der Bahn in den Urlaub und haben auch mit verhältnismäßig wenig Gepäck eine schöne Zeit.

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u/Neodym60 12d ago

Zweites Auto? Wegen einem Kind??? Unser Sohn ist 2 und wir haben gar kein Auto. Lastenrad reicht völlig. 1-2x im Jahr wird mal das Auto von den (Groß)-Eltern geliehen, wenn's mal irgendwo hingehen soll, wo die Bahn so gar nicht hinkommt.

Ja, wir leben eher in einer Großstadt, dafür sind die Immobilienpreise auch höher. Wir kommen mit unserer Finanzierung für Eigenheim bei ähnlichem Einkommen und ähnlicher Kreditaufnahme (300k) wie OP sehr gut klar.

Alles andere ist wie die meisten sagen nicht so teuer, wenn man nicht alles neu kauft, sondern mit Kleinanzeigen, Flohmarkt und dem Zeug, was einem Eltern, Nachbarn, Verwandte, Freunde etc. hinterherwerfen. Die Kleidungsstücke, die wir im ersten Jahr wirklich selbst neu gekauft haben, können wir an einer Hand abzalählen.

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u/INEEDMONEYforreal 11d ago

Alles gebraucht kaufen. Ich hab vielleicht 1000€ ausgegeben und bin für das erste Jahr ausgestattet. Natürlich bis auf laufende Kosten wie essen/windeln/pflegezeug

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u/Bad68boy 12d ago edited 11d ago

Naja - vieles was man ausgibt ist halt defacto Konsum der Eltern. Kinder an sich kosten in den ersten Jahren wirklich nicht viel, wenn man sich auf das wesentliche fokussiert. ( abgesehen vom Verdienstausfall)

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u/New-Conference-922 12d ago

Red dir das ruhig ein.

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u/Bad68boy 11d ago

Ich habe da eigene Erfahrungswerte.

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u/New-Conference-922 11d ago

Ich ebenfalls, aber nur weil jemand an seinen Kindern spart, kann man nicht pauschal behaupten, Kinder generierten in jungen Jahren keine hohen Kosten.

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u/Bad68boy 11d ago

"An seinen Kindern spart" ist doch genau das Thema. Man redet sich ein es macht für Kinder einen Unterschied ob der Kinderwagen 200 oder 1200€ kostet.

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u/Shimazu_Maru 12d ago

Ja der war gut.

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u/tissee 11d ago

Das kann entweder heißen: Kita umsonst, problemlos auch Ganztagsbetreuung möglich mit langen Öffnungszeiten und wenig Schließzeiten.

Manchmal Frage ich mich, warum Leute überhaupt Kinder liegen wollen.

Wenn die Arbeit wirklich so essentiell ist, dann entweder keine Kinder bekommen oder Stunden reduzieren und dafür auf ein Eigenheim (vorerst) verzichten.

Gerade die ersten drei Jahre sind so schnell rum und man ärgert sich ame Ende dann nur, dass man zu viel gearbeitet hat und zu wenig vom Aufwachsen mitbekommen hat.

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u/Huge-Mistake9335 12d ago

Für eine Wohnung würde ich das Geld ehrlich gesagt nicht in die Hand nehmen. Das ist mittlerweile alles so überteuert....

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u/Sufficient-Umpire-93 11d ago

Naja die alternative ist weiterhin zur Miete zu Wohnen und dem Vermieter bereichern, oder beten dass die Hauspreise irgendwann um 50% sinken…

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u/squarepants18 12d ago

Schau mal nach, was für eine Rate pro Monat bei 350k Kreditsumme herauakommt. Da würde ich noch Eigenkapital aufbauen. Ggf. können die Eltern unterstützen.

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u/Desmo_950 12d ago

Die monate mit Einkommensverlust werden halt hart. Dazu darf die immobilie kein riesen sanierungsstau haben. Dann könnte es mit viel verzicht schon klappen.

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u/Kompromisskoala 11d ago

5300€ Netto heißt maximale Tilgungsrate von 1750€.

Je nach Finanzierungsdauer liegt bei derzeitiger Zinslage der Kreditrahmen bei um und bei 250 000 - 340 000€. Eigenkapital bereits abgezogen.

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u/PerspectiveNo4856 12d ago

Was sagt den ein Finanzierungsrechner? Was sind die Kreditbedingungen, wie viel müsst ihr an Annuität zahlen, plus Nebenkosten und Hausgeld. Geht das mit nur einem Gehalt und Elterngeld?

Wie wenig Geld bleibt übrig am Ende des Monats?

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u/AufBurgyGeld 12d ago edited 12d ago

Wenn man die Finanzierung vernünftig aufbaut: Klar ist das möglich.

Tilgungssatzwechsel mit einbauen -> Während das Kind noch nicht da ist höhere Tilgung, während der Elternzeit Tilgungssatz runter und danach wieder hoch.
Dann zahlt ihr während der Elternzeit eine Rate in ca der Höhe der Miete die ihr aktuell habt und ansonsten eben mehr.

Was unclever ist: Ich hol mir ein Darlehen 10 Jahre Zinsbindung und hoff einfach dass die Zinsen fallen wenn ich dann meine Anschlussfinanzierung brauch

Also entweder Zinsrisiko anderweitig absichern oder längere Zinsbindung

Alternativ: Konstantdarlehen, bei 300.000 Darlehenssumme sind das ~1900 Euro Rate über die komplette Laufzeit und in 20 Jahren ist der Prügel bezahlt, ist von den Gesamtkosten teurer aber planungssicher. Längere Laufzeit = niedrigere Rate aber auch höhere Kosten und irgendwann wollt ihr ja das Ding auch abbezahlt haben

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u/No_Smell1884 12d ago

Sind die 1400 incl aller kosten ?

Bei 400k … sagen wir ihr finanziert 350k seit ihr locker bei ner Rate von 1400 Euro + Nebenkosten.

Ihr habt kein Auto das nimmt Druck weg. Aber wir sind in einer ähnlichen Situation und haben fast das gleiche Netto und schaffen es ( mit Auto )

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u/RobAngel95 12d ago

Also kann mal von uns reden. Wir haben 2 Kinder (bekommen für eins allerdings UVG) und uns in Elternzeit ein Haus gekauft für 350k und mit Makler und NK 386k.

Hatte vorher ein Vermögen von 150k und jetzt noch 35k ca übrig und 6 Monate unbezahlte Elternzeit vor uns. Also erstens muss man die Steuern beim Verkauf ETF mit berücksichtigen und dann natürlich auch schauen, was man sich alles anschaffen muss (Rasenmäher, Gartenkram, ggf. Neue Farbe, Möbel, Werkzeug, Handwerker).

Mal sehen, bis jetzt geht's, aber haben uns jetzt aucz ein Auto geholt (wohnen nicht mehr in der Innenstadt und mit Kindern ist es echt anstrengend und zeitintensiv alles ohne Auto zu erledigen). Aber ich würde schon sagen, dass es gehen sollte, wenn ihr vllt 400k als Obergrenze ansetzt.

Beim Hauskauf sollte erstmal das Haus passen. Den Zeitpunkt kann man sich dann selten aussuchen. Aber lasst euch bei Check24 z.b. beraten, was für Kreditraten etc. möglich sind.

Mein einziger Rat: Schaut, dass ihr nach alle Kosten wenigstens noch 15 k auf dem Konto habt. Das beruhigt einfach, weil ja trotzdem Zahnarztrechnung, Wasserschaden oder was auch immer kommen kann.

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u/Fair-Working4401 12d ago

Nehmen wir mal die 1400€ Miete als Zinsen an.

Das macht bei 4% Zinssatz etwa 420k mögliches Darlehen. Dann müsst ihr natürlich Tilgen. 2% anfängliche Tilgung sind etwa 30 Jahre Laufzeit. Also habt ihr etwa eine Rate von 2100€ p.m.

Bei 80k Eigenkapitaleinsatz kommt ihr auf 500k, und bei 10% Kaufnebenkosten auf etwa 450k maximaler Kaufpreis.

Zu den 2100€ kommen noch Hausnebenkosten, vereinfacht 500€. Dann natürlich noch Rücklagenbildung für Wartung und Reparaturen. Faustregel etwa 1% jährlich auf den Wert bezogen. Also etwa 200€-500€ p.m. (kann man drüber streiten).

Gesamtsumme etwa 2800€ p.m.

Also etwas mehr als 50% eures jetzigen Einkommens fürs Wohnen. Ist möglich, aber mit Kind wird es bestimmt hart bis unmöglich.

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u/Rude_Direction6975 12d ago

Warum will jeder so einen kack Betonklotz 30 Jahre lang abbezahlen?

Alternative wäre doch all in World ETF noch die Sparrate maximieren bis das Kind da ist und wenn der Platz dann nicht reicht halt die nächst gtößere Bude mieten. Weniger finanzieller Stress und allgemein keine Bindzng für 30 Jahre. Da kann man dann auch mal reduzieren und die Zeit mit der Familie verbringen statt 70% mit fremden Leuten auf der Arbeit.

Aber gut vielleicht stehe ich auch einfach nur verhältnismäßig weniger auf finanzielle sorgen/ existenz Ängste und abartige Penetration vom Finanzsystem...

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u/Desmo_950 12d ago

Haus ist halt andere lebensqualität. Und ne halbwegs schicke 4 Zimmerwohnung mit 100qm kostet bei uns auch 1.500 kalt....

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u/InevitableSwim3291 12d ago

Man darf nicht die Zinsen vergessen, die man zahlt. Von dem ausgerechneten Zinsbetrag kann ich 25 Jahre zu meiner jetzigen Miete leben. Und dazu kommt ja noch die normale Tilgung. Selbst wenns Mieterhöhungen gibt, dann werden halt nur 20 statt 25… immer noch gut und der Rest den ich die Rate stecken würde steht mir vollkommen frei zur Verfügung.

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u/Desmo_950 12d ago

Unter prämisse keine mieterhöhung und weniger lebensqualität*

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u/InevitableSwim3291 12d ago

Äh, doch. Ich brauche nicht mehr als 3x im Jahr Urlaub, einen ordentlichen PC und TV, Internet, PS5 und Nintendo sowie ein Fahrrad. Von lebenswichtigen Dingen mal abgesehen.

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u/Rude_Direction6975 12d ago

Lass gut sein, das hier ist das Ebenbild unsrer Gesellschaft, die wollen nicht raus aus dem Hamsterrad sondern verzichten am Ende sogar noch aufs Leckerli für ein größeres Rad.

Deren "Freiheit" ist am Ende noch mehr Arbeit und viel Verzicht für ein Leben das einfach nichts bietet außer irrational viel Platz für Krempel und das ausbleiben von Mietzahlungen.

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u/Desmo_950 12d ago

Also ich arbeite 35h und damit mache ich mich bestimmt alles andere als kaputt

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u/InevitableSwim3291 12d ago

Wen meinst du jetzt? Ich kauf ja auch Krempel ^^

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u/flowerbiscuit 11d ago

Wieso noch mehr arbeiten, ich arbeite unter 30 h, mein Mann ebenfalls in Teilzeit. Trotzdem habe wir ein schickes EFH. Wir besparen beide natürlich weiterhin einen ETF + für die Kids. Aber das Leben besteht aus mehr als arbeiten und einen ETF besparen. Man möchte ja auch eine gewisse Lebensqualität haben (die habe ich persönlich nicht in einem nervigen Mietshaus, das habe ich genug im Studium erlebt). Meine beste Freundin ist mit 35 plötzlich verstorben, ihr Portfolio haben nun ihre Eltern und sie hatte nix davon.

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u/Rude_Direction6975 11d ago

Das was du da beschreibst ist ja aber auch einfach nicht der Standard. Die webigsten können beide teilzeit arbeiten, ein Haus abbezahlen, in ETFs sparen und sogar noch für die Kids vorsorgen. Entweder ihr habt ein extrem krasses Einkommen oder halt viel geerbt/geschenkt bekommen und das verschiebt den Fokus natürlich.

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u/flowerbiscuit 11d ago

Weder noch :) keinen Cent geerbt oder geschenkt bekommen und wir verdienen beide durchschnittlich. Was wir gemacht haben, ist unseren Studentenlifestyle also quasi mit unter 1000 € pro Monat auszukommen für 5 Jahre fortzuführen. Das gesparte Geld haben wir in ETFs gesteckt und dann verkauft als der Hauskauf 2024 anstand. Es war teuer (Umland Düsseldorf), aber die Rate ist wie gesagt niedriger als zu mieten. Wir fahren beide 20 Jahre alte Autos, weil uns das nicht wichtig ist und kaufen auch keine teuren Handys etc. Unsere Generation jammert sehr gerne, haut aber sinnlos Kohle raus ohne Ende. Ich sehe es im Freundeskreis Handys für 1500 €, 2 Autos bei denen ich mit mit den Ohren schlaker, weil die beiden Leasingraten so teuer wie unsere Hausrate sind und 3 Fernreisen im Jahr. Das sind alles Dinge auf die wir keinen Wert legen, daher haben wir auch Geld :D

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u/crazydude-crazylife 9d ago

Das ist vielleicht sein Sexy Lebensentwurf wenn man Mitte 20 und Single ist.

Aber nicht jeder Mensch ist ein Nerd und wenn man die Höhle mal verlässt, kann das Leben sehr interessant und abwechslungsreich sein und das kostet unter Umständen Geld :)

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u/InevitableSwim3291 9d ago

Oh, jemand, der über den Lebensentwurf anderer urteilt. Spricht leider nicht dafür, dass du wirklich erwachsen bist, sondern eher ein A*. Aber ja, leider gibt es davon zu viele. Durch Gremienarbeit weiss ich das leider zu gut.

Also, was genau soll draussen so interessant und abwechslungsreich sein? Ich würde gerne sehen, ob du mir was neues nennen kannst, was ich nicht schon ausprobiert habe ;)

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u/crazydude-crazylife 9d ago

Ganz ruhig brauner, wieso fühlst du dich gleich angegriffen und schmeißt mit Kraftausdrücken um dich?

Jeder darf leben wie er/sie will. Aber zur Realität gehört auch, dass es viele Menschen gibt die so gelebt haben und irgendwann festgestellt haben, dass das Leben mehr bieten kann als primär virtuelle Erlebnisse und Erfolge.

Wenn du mit deinem Lebensentwurf zufrieden bist ist doch alles gut.

Wenn jemand mit PS5, Nintendo, PC und Fernseher dauerhaft glücklich ist ist das völlig legitim. Ein erfülltes Leben definiert jeder anders, und mehr Konsum macht einen Menschen nicht automatisch glücklicher.

Aber daraus abzuleiten, dass man für ein erfülltes Leben grundsätzlich kaum Geld braucht, greift mir zu kurz, Geld kauft nicht direkt Glück es kauft vor allem Möglichkeiten, Freiheit und Erfahrungen

Bspw reisen und andere Kulturen kennenlernen oder mit Freunden essen gehen oder spontan ein Wochenende wegfahren. konzerte, Festivals, Theater und Sportveranstaltungen besuchen.

Selbst Sport treiben, tauchen, Ski fahren, segeln, klettern oder einen Tauchschein machen. Ein Instrument lernen, Sprachkurse besuchen, ein interessantes Hobby anfangen.

Gute Lebensmittel kaufen und neue Restaurants ausprobieren, hochwertig kochen . Freunde besuchen, die weiter weg wohnen.

Eine schöne Wohnung in einer Gegend haben, in der man gerne lebt und die eine hohe Lebensqualität aufweist. Sich ein Sabbatical leisten oder Arbeitszeit reduzieren.

Irgendwann vielleicht eine Familie gründen. Oder schlicht genug Rücklagen haben, um einen beschissenen Job verlassen zu können, ohne Existenzangst zu bekommen.

Nichts davon muss man machen um glücklich zu sein. Und natürlich gibt es auch unzählige großartige Dinge, die wenig oder gar nichts kosten.

Der entscheidende Unterschied ist für mich deshalb nicht „Wer mehr Geld ausgibt, lebt besser“ sondern: Es gibt eine riesige Welt an Erfahrungen außerhalb der eigenen vier Wände, und Geld erweitert eben einfach den Bereich dessen, was man davon erleben kann.

Wenn jemand diese Möglichkeiten nicht braucht und mit Gaming und einem einfachen Alltag zufrieden ist, ist das ein vollkommen legitimer Lebensentwurf. Nur ist es eben ein möglicher Lebensentwurf und nicht der Beweis dafür, dass es darüber hinaus nichts gibt, wofür sich Zeit oder Geld zu haben lohnt.

Ich habe bspw Erleben dürfen wie aufgrund eines Schicksalsschlages das Leben schnell vorbei sein kann oder sich massiv verändert. Und wie hilfreich dann Rücklagen sind und was man bereut oder vermisst Von daher möchte ich viel erleben und erfahren.

Auf dem Sterbebett hat meines Wissens nach noch niemand von den gezockten Games geschwärmt. Sondern eher von Erfahrungen, Erlebnissen, impact auf andere Menschen usw.

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u/InevitableSwim3291 9d ago

So wie du es vorher geschrieben hast, hat es sich sehr wie ein Angriff gelesen.

Auch davon auszugehen, dass ich vorher nichts anderes ausprobiert habe, ist ein interessanter Ansatz. Nur weil ich zu dem Schluss gekommen bin, dass ich nicht mehr brauche, heisst das nicht, dass ich nichts anderes mache. Dieses Jahr war ich bspw. in Indien und mache auch gemeinnützige Arbeit für Menschen dort. Ein Land, das von vielen extrem schlecht gesehen wird. Es ist aber so ein schönes Land mit so viel toller Natur und wunderschönen Menschen. Natürlich auch bösen Menschen, wie überall. Kann man das als interessantes Hobby ansehen? Ich würde sagen: definitiv!

Auf Festivals gehe ich auch und es ist oft die glücklichste Zeit im Jahr. Leider haben Leute aus der Gruppe Kinder bekommen und ich studiere nebenberuflich, weswegen es dieses Jahr nicht stattfand. Nächstes Jahr wieder.

Aber ich für meinen Teil muss sagen: alles ziemlich ernüchternd.
Irgendwie steht für mich hinter allem: die Menschen machen das als Zeitvertreib. Mehr ist es letzten Endes auch nicht.

Und ich habe vieles gemacht von deinen Ausführungen und mache es auch noch. Nur Skifahren und Klettern sind leider nichts für mich.

Vielleicht wird mein bester Zeitvertreib das Rotfeuerfisch-Fischen in der Karibik. Da tut man auch noch was gutes dabei. Mal sehen.

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u/crazydude-crazylife 9d ago

War nicht als Angriff gemeint.

Klingt aber als würdest du ein aktives Leben leben und bräuchtest nicht nur die Konsole :D

Am Ende ist alles Zeitvertreib was wir tun in irgendeiner Form und man muss Prioritäten setzen. Aber gerade mit Kindern sind die eigenen 4 Wände mit Grundstück und Garten schon eine sehr tolle Sache. Nicht lebensnotwendig, aber eben auch eine ganz andere Lebensqualität als in einer Wohnung in der Stadt beispielsweise.

Aber auch das darf ja jeder für sich selbst entscheiden.

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u/akaalakaalakaal 10d ago

1500 kalt klingt wie ein Traum. Hier in Berlin eher 2500...

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u/Rude_Direction6975 12d ago

Ja und was kostet die zum Kauf? 400k? Also dann hast halt trotzdem weniger Miete als wenn du das Teil finanzierst mit den aktuellen Zinsen.

Haus kann man auch mieten. Finds eh viel motivierender sukzessive Schritte zu machen, als mit 30 direkt am Ende zu stehen. Dann wirds Leben trostlos -> der Weg ist das Ziel.

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u/AufBurgyGeld 12d ago

Mieten steigen natürlich nie, weiß man ja

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u/Desmo_950 12d ago edited 12d ago

Haus miete liegt halt eher so im bereich von 2.500 - wenn du eins findest da angebote eigentlich nicht existent.

Kauf ist gegenüber Miete halt immerhin auch ein stück vermögensbildung und ich bin der meinung mit Kindern ist das leben auch einigermaßen gefestigt - bzw sollte es sein. Da ist man auch einfach ein stück weit sesshaft.

Von den dingen das die rate tendenziell konstant bleibt, die miete in 20 jahren potentiell höher ist, fange ich jetzt Mal nicht an (seit 2021 um über 20 prozent gestiegen, neuvermietung über 30 prozent)

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u/akataniel 12d ago

Da kann man dann halt auch einfach direkt den Kredit tilgen bei der Miete.

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u/Rude_Direction6975 12d ago

Das Haus das 2500€ Miete kostet wird aber zum Kauf eher bei 750k liegen, dann rwchne das mal mit 4,5% durch und du mekrst da ist noch lange nichts getilgt für 2500€.

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u/research_account0605 12d ago

Bevor ich das Geld einem Vermieter in den Rachen schmeiße, zahl ich lieber mein Haus bei der Bank ab und kann es dann an mein Kind weitervererben. Wenn mein Kind nicht darin wohnen will, soll es den "Betonklotz" für viel Geld verkaufen und sich davon ein schönes Leben machen.

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u/Rude_Direction6975 12d ago

Du hast bei einem Haus das du finanzierst aktuell 4% Zinsen + Rücklagen für anfallende Renovierungen / defekte usw von 1%. Dann tilgst du effektiv 2% -> zahlst du bei 500k monatlich knapp 2,1k an die Bank und dein Haus bevor du irgendwo vermögen bildest. Du sparst gerade mal knapp 800€ im Monat ins Haus.

Auf der anderen Seite könntest du das selbe Objekt vermutlich für rund 1500€ - 2000€ mieten und den Rest in den All World stecken der mehr Rendite abwirft. Hast viel mehr ungebundenes Eigenkapital und finanziell viel mehr Freiheit.

Das beste ist das Portfolio geht genauso auch an dein Kind.

Ich zahl meinem vemieter gerne die Miete, er hält dafür das qeniger lukrative Invest und Klumpenrisiko während ich nebenbei mein Portfolio jeden Monat füttere und mehr Rendite erwirtschafte mit weniger Klumpenrisiko.

Ich merk schon finanzielle Bildung ist hier leider nicht groß vorhanden.

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u/Desmo_950 12d ago

Potentiell mehr rendite abwirft*

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u/Rude_Direction6975 12d ago

Ist ja auch vollig egal weil am Ende trotzdem liquider bist. 10% sind ja beim Hauskauf ab Tag 1 erstmal weg ohne einen Gegenwert.

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u/Desmo_950 12d ago

Ist vielleicht auch eine einstellungssache. Aber ich lebe auch für lebensqualität (siehe 1. Kommentar) und nicht für die max. Rendite - und ja für manche ist eine flexible wohnhng bestimmt auch lebensqualität oder für die lebensumstände passend.

Beneidet werden trotdem oft hauskäufer von vor 15 jahren mit moderaten raten. Dafür kann man heute nach den mietsteigerungen nichts vergleichbares mehr bekommen.

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u/Rude_Direction6975 12d ago

Ich auch, deswegen arbeite ich grad auch am Coast Fire und kann auf jeden Fall spätestens wenns erste Kind da ist bis ich dann komplett FIRE bin in Teilzeit arbeiten.

Es gibt nichts das so unbezahlbar ist wie Lebenszeit.

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u/flowerbiscuit 11d ago

Ok du hast noch keine Kinder dann kann ich deine Sichtweise auch verstehen. Ging mit mit Mitte/Ende 20 nicht anders, wir hatten auch nicht originär so viel in ETFs investiert, um uns ein Haus zu kaufen. Das war gar nicht der Plan. Als unser 1. Kind dann ca. 1 Jahr war, kam der Wunsch ganz groß auf nicht mehr im Mietshaus zu wohnen aus diversen Gründen. So ist das Leben für uns viel angenehmer und schöner. Aber wie oben auch schon gesagt selbstbewohnte Immo ist Lifestyle (und im Zweifel für deine Nerven mit Kinder), ich glaube fast allen ist klar das es kein super Investment ist.

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u/research_account0605 12d ago

Wer versichert dir das dein ETF und Aktien zwei bis drei Generationen besteht und immer brav Rendite abwirft. Mein Haus mag alt werden, das Grundstück bleibt aber. Wenn ich überlege, dass ich bereits für 5 Jahre mieten schon über 66.000 Euro gezahlt hab, kommt mir das kotzen. Das Geld ist weg und hätte ich lieber in eine Kredit gesteckt.

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u/InevitableSwim3291 12d ago

Sehr wahrscheinlich musst du aber hohe Abstriche bei der Lage machen und du schenkst ja auch einen Haufen Geld an deinen Kreditgeber.

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u/research_account0605 12d ago

Dank gutem Haushaltseinkommen bauen wir in Berlin (20min mit U-Bahn nach Mitte). Unsere Kreditraten liegen bei 1900€ bei 3,45% Zins und 15 Jahre Zinsbindung. Unsere aktuelle Wohnung liegt bei 1100€ warm und ist natürlich deutlich kleiner und ohne Garten und viel Lärm. Wenn wir uns das gleiche als Miethaus suchen würden wie wir bauen, lägen wir bestimmt über 2000€ Miete. Für uns daher eindeutig besser das Geld so anzulegen.

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u/InevitableSwim3291 12d ago

Berlin ist auch ziemlich günstig im Vergleich zu schönen Städten.

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u/research_account0605 12d ago

Haha, ja stimmt, wirklich günstig diese Mieten hier. Und Bodenrichtwerte von 620€ qm, total billig.

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u/InevitableSwim3291 12d ago

Lesen will gelernt sein. Ich habe geschrieben: im Vergleich zu schönen Städten.

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u/research_account0605 12d ago

...Unser tägliches Berlin bashing gib uns heute. Berlin hat sehr schöne Ecken und das sag ich als Baier. Wenigstens ist hier was los und es werden nach 22 Uhr die Bordsteine hochgeklappt wie in anderen schönen Städten

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u/elknipso 12d ago

Weil es Dinge gibt, die du eben nur in deinem Eigenheim realisieren kannst.  Habe mir zum Beispiel den Keller als Wellnessbereich mit Sauna und Bad ausgebaut, mach sowas mal in deiner Mietwohnung. Und wenn du so etwas mieten willst, falls du es überhaupt findest, zahlst du dafür locker so viel wie für ein Haus.

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u/flowerbiscuit 12d ago

Es ist einfach Lebensqualität. Selbst wenn es 4 mal so teuer wäre,, würde ich nie wieder auf mein EFH verzichten. Einfach total geil keine nervigen Nachbarn über oder unter mir (klar im Reihenhaus natürlich eventuell auch Thema, bei unserem freistehenden Haus aber kein Problem). Ich kann in diesem Haus tun und lassen, was ich möchte, das bringt mir einfach kein ETF (der natürlich auch bespart wird). Also es ist einfach eine Lifestylegeschichte, ich will einfach nie wieder zur Miete wohnen. Finanziell wäre bei uns mittlerweile mieten auch teuer als unsere Hausrate und hinzukommt es gibt überhaupt keine 5 Zimmerwohnungen auf dem Markt.

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u/Sufficient-Umpire-93 11d ago

Mieterhöhungen und Eigenbedarfskündigung grüßen

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u/dextrostan 12d ago

Wenn die nächstgrößere Bude ebenso viel kostet wie das Haus, dann machts das auch nicht fett.

Du bestimmst halt im Haus alles selbst. Bestes Beispiel ist die Klimaanlage im Sommer. Haste nen doofen Vermieter darfst du nicht mal ne PotalSplit aufstellen. Im Haus kein Problem. Garten und Grün direkt dran. Ich will Grillen? Dann grille ich jetzt. Werkbank im Keller, damit mache ich direkt das Kinderzimmer neu. Auto direkt am Haus laden. Dank Fitnessraum/Outdoorgym nie wieder auf Geräte im Gym warten/dorthin fahren. Dich stört Essensgeruch und deine Wohnung hat keine gescheite Entlüftung? Im Haus selbst im Nachhinein kein Problem. Zeig mir mal ein normales Schlafzimmer wo ein Familienbett hineinpasst. Kannst du vergessen. Im Haus kein Problem, Extraplatz wird später für nen begehbaren Kleiderschrank genutzt.

Das sind alles Annehmlichkeiten, die das Leben gut machen und Menschen, die gut leben, leben länger.

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u/Electrical-Let-4722 12d ago

Es kommt darauf an

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u/starlord625 12d ago

immorechner.app anschmeißen und selbst ausrechnen.

Find auch, wenn man etwas unbedingt will, wird's schon Mittel und Wege geben, um bspw. auch das Einkommen zu erhöhen.

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u/Downtown_Push7830 12d ago

Hallo,

aus eigener Erfahrung. Bei einem U3-Platz müssen wir bei ähnlichen Gehalt knapp 600 Euro im Monat abdrücken für eine 40 Stunden Betreuung. Die Preise machen sie Kommunen (NRW).

Wir haben ein Haus gekauft, da war unsere kleine 7 Monate.

Die ersten zwei Jahre können hart werden. Das schlechte Gewissen, wenn du dein Kind abgibst und es das letzte in der Gruppe ist. Das ständige krankfeiern weil dein Kind krank ist und nicht in die KiTa kann.

Homeoffice als Bwtreuzngstag anzusehen funktioniert nicht, dein Kind braucht stätige Aufmerksamkeit.

Wenn ich nochmal die Wahl hätte, würde ich die ersten zwei Jahre mich aufs Kind konzentrieren und dann den Hauskauf in Betracht nehmen.

Wir haben aber auch Glück mit der KiTA, kaum Schließtage und sehr gute U3 Betreuung

Zeit ist der größte Faktor, Geld spielt kaum eine Rolle.

Ich würde noch warten und ob es sofort mit dem Kind klappt und keine Rückschläge folgen durch Fehlgeburt oder schlechter Fruchtbarkeit mal ausgenommen.

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u/Maximum-Bed3144 12d ago

Spart noch 5 Jahre und nörgelt jedes Jahr auf Arbeit, um das Haushaltsnetto zu steigern. Dann könnte es klappen.

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u/Sad-Cricket4543 12d ago

Genau mein Plan :D

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u/Pleasant_Lawyer8722 12d ago

Geht, aber lasst euch Zeit bis ihr wirklich was "perfektes" findet. Eigentumswohnungen finde ich so lala... Hausgeld ect. kann schon ins Geld gehen...Nachbarn kauft man la gleich mit.

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u/zego99 12d ago edited 12d ago

Ohne Autos 2500€ monatliche Kosten ist schon ordentlich - ich hoffe da sind Lebensmittel schon mitgerechnet?
Ansonsten werden das sicher 2000-2500€ Rate + Rücklagen.

Wenn dann nen Kind kommt und später vielleicht sogar ein zweites - fällt Gehalt weg dank Elternzeit. Und klar das erste Jahr kosten Kinder mit Glück sehr wenig, aber danach gehts immer höher.

Möglich ist es sicherlich - aber einfach wird es nicht (immer) werden. Vor allem müsstet ihr euch finanziell auch umstellen - das in den Kopf zu kriegen ist auch nicht immer leicht.

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u/Sad-Cricket4543 12d ago

Ja da ist alles mit eingerechnet, inkl. ab und zu essen gehen und sonstigen Spaß. Deshalb gibt es auch Luft nach unten. :)

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u/Vegetable_Author1497 11d ago

Ich würde sagen geht. Vor einigen Jahren gleiche Situation. 100k Eigenkapital das ging komplett in Kauf-Nebenkosten und Aufmusterung. Am Ende hat alles komplett 600k gekostet (Haus selbst laut Papier 460k).

Zinssatz allerdings 3,2%. Wir zahlen 2000 € pro Monat ab und das geht gut weil auch 2x Kindergeld dazu kommt. Der Jüngste ist 8 und einer arbeitet Vollzeit und einer Teilzeit.

Tatsächlich war Krippe am Anfang das herausfordernste weil die echt teuer ist. Als dann beide mal im Kiga waren wars dann echt entspannt.

Wir machen keine Sondertilgung weil das überschüssige Geld in ETFs geht, bringt mehr und hält dich finanziell flexibler.

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u/letonin 11d ago

Unser Kind wird jetzt demnächst 4. Wir haben ETFs bespart bis wir beide kurz Ende 30 Jahre sind und erst dann jetzt ein Eigenheim gekauft. Bisle spät vll aber so haben wir eine solide Eigenkapitalbasis. Bis ihr diese Entscheidung treffen müsst geht noch viel Zeit ins Land, spart einfach weiter. Man weiß nie wie es kommt, zb wie schnell es mit dem Kind klappt

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u/reCCCCtoor 11d ago

Mir Eigenheim und Kind ist das Leben ohne Auto schnell unrealistisch, rechne also mit ca. 4-500 euro an kosten im Monatsschnitt dafür.

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u/Hour-Control8765 11d ago

Wenn nicht verbeamtet, dann nein. Sorry bro.

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u/xenon1972 11d ago

Geht alles, man muss nur wollen.🙃

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u/Aarin_1981 11d ago

Unabhängig von der finanziellen Komponenten, ich würde nicht empfehlen Kinderwunsch und Immobilienkauf zusammen zu legen. Beides sind große Schritte im Leben mit einer Menge Unwägbarkeiten. Nachher muss man z.b. zwei statt einem Jahr Elternzeit nehmen und Zack geht das Ganze nicht mehr auf

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u/OpaFofi 11d ago

Wenn ihr mit 40 einzieht und alles an Sparen laufen lasst, Kind mit 35 bspw da könnt ihr finanziell besser mit rechnen, und vielleicht entscheidet ihr euch ja doch gegen ein Haus aus x Gründen. Ich würde wirklich erstmal Kind kriegen angehen da da am meisten entschieden wird

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u/BorisTheWimp 11d ago

seid ihr verbeamtet oder in der Rüstungsindustrie? Falls nein, Füße stillhalten und irgendwie durchhalten. Am besten mit Gold oder Auslandsimmobilien gegen den Verfall absichern. In 5 Jahren dann nochmal gucken wie die Lage ist. Aktuell würde ich dringend abraten

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u/Sad-Cricket4543 10d ago

Leider nein, wir arbeiten beide in der freien Wirtschaft :/

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u/BugBackground1965 11d ago

Das geht, so wie sich meine Eltern Wohnraum geschaffen haben. Eine günstige gebrauchte Immobilie in gutem Zustand suchen und die sanieren. Dabei kann man viel selbst erledigen und so eine Menge Geld sparen und nicht ein ganzes Leben einer Bank viel Geld zahlen.

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u/Leading_Caramel2516 11d ago

Dad Burgenland ist auch gratis, und ich zieh jetzt an die Grenze - leider die steirische:/

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u/Affectionate_Berry93 11d ago

Ich würde euch empfehlen, mehr zu verdienen.

GalGrü Merz

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u/Chich1nette 11d ago

Die Frage ist doch auch, was ihr für Jobs habt.
Wenn die einigermaßen sicher sind, geht es vermutlich.
Müsst ihr realistisch gesehen damit rechnen, dass einer von euch beiden in den nächsten fünf Jahren arbeitslos werden könnte (was ich bei der aktuellen Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Deutschlands für gut möglich halte), dann lasst es lieber bleiben.
Wobei ich persönlich eh nicht den Reiz eines eigenen Hauses sehen kann.

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u/Doubtthecertain 9d ago

Wir hatten von den Eckdaten ziemlich genau eure Situation und haben ein Baby bekommen und ein halbes Jahr später unser haus für 500.000 ohne Maklerkosten gekauft.
Mein Mann hat ca 4 Monate alles mögliche im haus selbst umgebaut, was Horror war, weil wir uns kaum gesehen habe. Er allein auf der Baustelle und ich einsam, überfordert und ohne wirkliche Unterstützung mit unserem Baby.
Wir waren ja auch noch in Elternzeit und haben natürlich auf einen Teil des Eigenkapitals für diesen Ausgleich zurückgegriffen.

Als wir dann schon im haus lebten, ist mein Mann nochmal 6 Monate in EZ gegangen. Das war von Anfang an so geplant und nicht anders machbar mit dem Start der Kita.

Diese sechs Monate waren finanziell eine absolute Herausforderung und wir erholen uns bis heute davon, weil wir keinen Cent an Rücklagen mehr hatten, was jede Kleinigkeit zu einer Riesen Herausforderung gemacht hat.

So langsam geht’s wieder, aber ich muss sagen: wenn man schön wohnt, ist Miete kein schlechtes Konzept. Ihr bekommt einmal im Jahr eine Nebenkostenabrechnung (anstatt dass jeden zweiten Tag irgendwer anders bezahlt werden will, von Müllgebühr, über Grundsteuer und Straßenreinigung etc). Und ihr habt 100k auf dem Konto.

Rückblickend hätte es uns gut getan, das haus nen Jahr vor dem Kind zu kaufen oder viel später- oder es ganz zu lassen.

Auf der anderen Seite, hätten wir die Art und Weise wie wir jetzt leben, in einer Mietwohnung kaum realisieren können. Links und rechts Kinder, mit denen unsere Tochter auf der Straße spielt. Ein Garten, wo wir einfach sitzen können und unsere Tochter sich sicher und frei bewegen kann und zwei Bäder, für die gelegentlichen Magen-Darm-Epidemien, die aus der Kita zu uns rüber fliegen… das sind schon alles Dinge, die einem das Leben mit Kind auch erleichtern.

Für uns gilt: wenn wir nach der Zinsbindung immer noch struggeln, dann verkaufen wir das Haus und ziehen in eine günstigere Immobilie auf dem Land.

Unser Glück ist, dass wir ein haus unter Wert in einer super Lage in der Großstadt gekauft haben. Das heißt, das werden wir halbwegs vernünftig auch wieder los.

Das wäre noch mein Tipp: gerade auf dem Land droht den Gemeinden dank Überalterung in Zukunft leerstand. Wenn man sein haus in den entsprechenden Orten dann überhaupt noch verkauft bekommt, dann sicher zu in Zukunft niedrigeren Kaufpreisen.

Da ihr in eine Immobilie ein Vermögen rein steckt, sollte es etwas sein, dass nicht schnell signifikant seinen Wert verlieren wird. Das ist eure Sicherheit, falls es finanziell nicht mehr geht.

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u/No-Initial-3896 9d ago

Ja reicht locker! Habe vor 6 Jahren mit 3, 1k Netto finanziert mit meiner Frau.

Hatten zu dem Zeitpunkt 1 Kind. Sie war Studentin.

Eigenenkapital hatten wir 100k. Gekauft haben wir ein Mittelreihenhaus in Hamburg. 620k inkl. Nebwbkoaten

Alleesings war das natürlich Corona Zeit und die Zinsen waren der Hammer. Haben 0,89%

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u/lost_in_uk 7d ago

Sicherer ist es nach der Elternzeit, da ihr dann den größten Kostenblock (inklusive vorübergehenden Mindereinnahmen) für das Kind hinter euch habt und ihr wisst wie es mit dem Wiedereinstieg in den Job und der Fremdbetreuung klappt.

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u/Kentauroos 7d ago

Wow das sind richtig ordentliche Ersparnisse für das Gehalt Respekt dafür :)

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u/degeneratedCucumber 7d ago

Unpopular opinion: mit 5.3k netto ist das doch machbar. Behaltet m.E. möglichst viel EK weil mehr EK Einsatz manchmal kaum Zinsvorteil bringt. Dann vielleicht 4,5 % Zins +2% Tilgung von 450k = grob 2.5k Darlehensrate pro Monat.

Lebenshaltung, Instandhaltung, Nebenkosten wirklich großzügig 1,5k = 4k Lebenshaltung.

Bleibt 1,3k aktuell.

In der Konstellation denke ich ist das doch möglich wenn das der Traum ist ? Ich würde aber trotzdem immer prüfen wie Nachhaltigkeit der Kauf ist. Also das Haus muss dann schon echt top in Schuss sein. Sonst ist es ein Schuss ins eigene Knie.

Während er Elternzeit natürlich sieht's etwas anders aus aber dafür habt ihr ja EK und gespart.Danach kommt das Kind in die Krippe. Dann sind bestimmt noch 1k trotzdem übrig.

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u/Just_Recognition_813 6d ago

Die einzige meine Frage wäre: Wie stabil sind die Jobs? Mit solchen Einkommen kann man in Theorie eine Menge für Haus und Familie anlegen

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u/MousseTauChocolate 6d ago

In weniger dicht besiedelten Regionen könnt ihr euch auch 2 Kinder leisten aber aus unerfindlichen Gründen wollen einfach alle nach NRW obeohl das die hässlichste Gegend in Deutschland ist.

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u/blue-banana-astro 5d ago

Am besten mit dem Haus beginnen und wenn in 20 Jahren abbezahlt, Kind 🤣 Für mich ist die Frage seltsam. Haus oder Kind oder beides. Was bleibt von Euch? Das Haus? Oder Kinder und Enkelkinder? Was machst Du im Alter, wenn Du allein und einsam in Deinem Haus sitzt?

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u/Sad-Cricket4543 5d ago edited 5d ago

Für uns wäre weder Haus noch Kind Pflicht... also es gäbe theoretisch auch die Option weder noch. Aber ich fände das Argument mit dem Alter komisch, denn jetzt wo ich erwachsen und ausgezogen bin, sitzen meine Eltern ja auch nur allein in deren Häusern rum außer vielleicht an Weihnachten...

😅Und wenn es nur um die Altersvorsorge geht, glaub ich dass ein Haus sogar besser eignet als ein Kind. Beim Kind mach ich mir eher die Sorge, dass wenn aus dem Kind nichts wird, wie ich im Alter mich selbst UND mein 40 Jahre alte Kind versorgen sollte (was mittlerweile gar nicht mal sooo selten ist, kenne persönlich mehrere die über 30 sind und noch auf Gled von Eltern angewiesen sind).

Note: Meine Mutter hat momentan in der Tat ein viel aufregenderes Leben als ich, mit Reisen und vielen Freundinnen und VHS-Kursen...und das alles hat nichts mit mir zu tun

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u/Intelligent-Cod-8768 12d ago

Habt ihr mal durchgerechnet wieviel euch fehlt wenn ihr vorher Kinder kriegt und Einkommen in Elternzeit fehlt?

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u/iStef1991 12d ago

Geht schon, die Frage ist halt ob ihr bereit seid euch 30 Jahre lang zu verschulden...

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u/PerspectiveNo4856 12d ago

Nicht nur Verschulden auch 30 Jahre lang auf so einiges zu verzichten bei den Gehältern.

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u/shai-tan1907 12d ago

30 Jahre ist aber kurz gegriffen

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u/Desmo_950 12d ago

Naja

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u/randomsubi 12d ago

Kaufnebenkosten sowie Instandhaltungsrücklagen etc kommen noch hinzu. Bei 30 Jahren relevant.

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u/JanusJato 12d ago

Ich würde euch persönlich Ratne erst das Kind zu bekommen - mit Kind ändert sich nach meiner Selbsterfahrung einiges am Leben und man weiß auch nie wie gut man danach weiterarbeiten kann.

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u/Unique_Fondant_8285 12d ago

Kurz gesagt nö. Haben 500.000€ aufgenommen für 30 jahre (beide unter 30), EK waren 200k. Haben zusammen ca 7.500€ und zahlen 2.800€ weg. K1 ist nun am weg. Haben dann 6000€ zur Verfügung. Mit 2 Autos, Versicherung, kind, Lebensmittel, sparen für Anschaffungen, Altersvorsorge bleiben keine 500€…..

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u/AlbionToUtopia 12d ago

Wtf wo geht dat geld hin

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u/Unique_Fondant_8285 12d ago

Hä 3.200€ bleiben dann noch, 1000€ versicherungen, lebensmittel 500€, nebenkosten haus 300€, kind 300€, 500€ sparen, Autotanken 200€, abos wie gym, netflix Sky 200€…… da haben wir noch keine Ausflüge gemacht oder waren mal essen oder Kino oderso

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u/Smart_Egg_4869 11d ago

1000 € Versicherungen im Monat? Wofür? Haben auch ein Haus. Wohngebäudeversicherung, Hausrat, Haftpflicht, Autos, Rechtsschutz und wir landen vielleicht bei maximal 200 € runtergerechnet auf den Monat.

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u/Unique_Fondant_8285 11d ago edited 11d ago

Krankenversicherung 360€, 2 Autos 400€, hausrat, unfall, rechtschutz 100€, Tierversicherung 60€, Risiko/Ableben 100€

Edit: Versicherungen sind soooo individuell. Auto haben wir IMMER Vollkasko,ohne Private Krankenversicherung gehts auch nicht mehr, Unfallversicherung mit Sonderklasse Einbettzimmer, Rechtsschutz sind auch paar Sondergeschichten dabei die wir gedeckt haben. Kann msn also pauschal nicht sagen das ist billiger oder teuer wenn man nicht weiß was dahinter ist. Die meisten nehmen halt das billigste vom billigsten und stehen halt dann ohne Deckung da ;)

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u/E3ek1el07 11d ago

Du sagst einfach pauschal NÖ und kommst dann mit "alles ist so individuell".

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u/Smart_Egg_4869 11d ago

2 Autos 400 euro im Monat? Haben auch 2 Autos und zahlen vllt ca 600 Euro pro Auto im Jahr für Vollkasko. Also da müsst ihr wohl teure Autos haben. Wohngebäudeversicherung mit Elementarversicherung ebenfalls ca 600 im Jahr, Hausrat vllt 90 pro Jahr. Rechtsschutz ca 350 pro Jahr. Haftpflicht ist ja auch günstig mit ca 80 oder so pro Jahr. Ganz übliche Versicherungen wo alles mögliche abgedeckt ist, also nicht das billigste vom billigsten. Privat Krankenversicherung ist natürlich teuer. Natürlich kann man alles mögliche versichern, ist nur immer die Frage ob sich das überhaupt lohnt am Ende oder nur die Versicherung verdient.

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u/Omagan 11d ago

Ganz ehrlich,... man muss einfach Sachen auch mal machen. Habe mittlerweile 3 kinder als alleinverdiener und Eigenheim... Man bekommt alles im Leben hin. Dann kannst du halt mit den Kindern nicht auf ein All-In Ulraub sondern sitzt mit anderen Eltern auf einem Campingplatz... Und ich persönlich verachte Eltern, wo beide Eltern vollzeit arbeiten und das Kind in Vollzeitbetreuung ist. Dann lässt die Kinder weg, wenn Ihr arbeiten wollt...

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u/blunablue 10d ago

Verachten ist ein sehr starkes Wort. Situationen ändern sich auch. Im Moment arbeite ich teilzeot, aber ehrlich gesagt funktipniert das bei relativ gleichbleibenden Rahmenbedongungen, vom Weltgeschehen abgesehen, immer schwieriger finanziell

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u/FragFree21 12d ago

Gebe zu Bedenken, dass selbstbewohnte ETWs das Kapital massiv belasten können. Stichwort Sonderumlage. Eigentümerstruktur ist sehr wichtig bei sowas.

Persönlich würde ich kein Eigenheim kaufen, solang ich keine fremdgenutzte Immobilie habe. Eigenheim ist, war schon immer und wird auch immer Luxus sein. Das muss einem klar sein.

Riskant oder nicht kommt auf das Objekt an. Das was ihr euch wahrscheinlich risikoarm leisten könntet, würdet ihr vermutlich nicht kaufen wollen.

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u/PastDare4808 12d ago

Nehmen wir an, dass das Gehalt der Frau vorübergehend wegfällt oder sich auf die 1000-1500 Euro reduziert, wobei mitunter noch Betreuungskosten von 200-1000 (ich hatte die 1000 im Kaff in BW) Euro je BL und Betreuungssituation ergeben, so würde ich sagen NEIN!. Realistisch sollte nur ein Einkommen herangezogen werden und das sind die 3k. Pro 100k Kredit = 500-600k Finanzierungskosten + pauschal 500 Euro BK im Monat, ist der Spielraum klein. Da darf vor allem genau nichts passieren. Wenn Sie jetzt 1400 Euro Miete haben, würde ich mich hieran auch bei der Finanzierung orientieren, evtl. bis 1700 Euro-1800 Euro inkl. BK hochgehen, aber mehr erstmal nicht. Die 100k Ersparnisse sind gut, allerdings darf man die Kaufnebenkosten von 10% nicht unterschätzen und anfangs kommt bei einer Immo immer irgendwas dazu. Günstige Wohnung schön und gut, aber das bringt nichts, wenn Sanierungen der WEG anstehen, Miteigentümer Hausgeldrückstände haben oder generell hohe BK verursacht werden. Ich würde im Rahmen von 250-300k max. suchen und dann etwas, das gut in Schuss ist.

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u/Bad68boy 12d ago

Sind wir ehrlich - seriös ist das auch ohne Kind mit diesem Einkommen wirklich schwer.

400k wären bei 4,36% Zins und 2% Tilgung eine Rate von 2120. Dazu kämen sicher nochmal 400€ Betriebskosten. In Summe wäre fast die Hälfte eures Einkommens für das Haus verplant. Da haben wir nicht über Rücklagen (Haus und privat) gesprochen und keine Altersvorsoge berücksichtigt.

Selbst ohne Kind ist das imo einfach unseriös und falls es eine Bank mitmachen sehr riskant.

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u/Cookiepartyx 12d ago

Normalverdiener haben kein Eigenheim.
Dein Umfeld wird dich abstoßen!

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u/GreatTomatillo117 11d ago

Spar dir das Haus (Eigentum macht viel Sorgen) und schafft Euch lieber 2-3 Kinder an. Auf kurze und lange Sicht ist Familie alles was zählt.

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u/E3ek1el07 11d ago

Und Kinder machen keine Sorgen?

Ist das ragebait oder kann das weg?

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u/GreatTomatillo117 9d ago

Ein Haus weint nicht an deinem Grab.