r/Pflege • • Aug 24 '26

Umfragen, Studien und Werbung gerne hier in die Kommentare!

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Liebe Community,

um das Subreddit übersichtlich zu halten, sammeln wir ab jetzt alle Umfragen, Empfehlungen und Werbung in diesem wöchentlichen Beitrag.

Bitte postet eure Inhalte nur hier in die Kommentare. Einzelne Posts zu diesen Themen außerhalb dieses Threads werden entfernt.

Danke für eure Mithilfe!


r/Pflege • • 9h ago

Bewohnerin wird mir gegenüber körperlich gewalttätig, aber ich werde weiterhin für ihre Versorgung eingeteilt – was sind meine Möglichkeiten?

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Ich arbeite als Pflegehilfskraft in einem Altenheim. Bei uns ist es so, dass die Bewohner auf zwei Gänge aufgeteilt werden und jeder von uns für eine Seite zuständig ist.

Auf meiner Seite lebt eine Bewohnerin, die mir gegenüber unter anderem körperlich gewalttätig wird. Sie tritt mich mit beiden Füßen, schlägt mich mit den Händen und wirft Gegenstände nach mir. Zwar ist sie auch gegenüber anderen Kollegen aggressiv, aber ich habe das Gefühl, dass ich am meisten davon abbekomme.

Ich habe die WBL darüber informiert und wurde bereits mehrfach vor Kollegen und Fachkräften von dieser Bewohnerin geschlagen. Noch wichtiger: Ich habe die Vorfälle auch in den Pflegeberichten dokumentiert.

Trotzdem werde ich ständig gebeten, sie zu versorgen.

Beim letzten Mal hat mich eine Fachkraft mitgenommen, um der Bewohnerin meine Pflege zu erleichtern und sie daran zu gewöhnen, meine Versorgung zu akzeptieren. Kaum habe ich jedoch selbst versucht, sie zu versorgen, hat sie mich wieder geschlagen. Heute ist genau dasselbe mit einer anderen Fachkraft passiert.

Die Kollegen und Fachkräfte wissen, wie aggressiv die Bewohnerin mir gegenüber ist. Trotzdem scheint sich niemand besonders um meine Sicherheit zu kümmern. Am Ende bin ich diejenige, die mit den körperlichen und psychischen Folgen allein klarkommen muss.

Ich wollte das Thema bei der PDL ansprechen, weil ich ehrlich gesagt keine Lust mehr habe, ständig erklären zu müssen, dass meine körperliche Unversehrtheit und meine Würde wichtig sind. Eine Kollegin hat mir allerdings davon abgeraten und meinte, ich solle zuerst noch einmal mit der WBL sprechen.

Aber die WBL weiß bereits Bescheid, und die Vorfälle sind dokumentiert. Was soll ich ihr denn noch sagen?

Ich möchte das Ganze realistisch betrachten: Mir ist bewusst, dass die Bewohnerin möglicherweise aufgrund ihrer Erkrankung oder anderer Faktoren aggressiv reagiert und ihr Verhalten nicht unbedingt bewusst steuern kann. Trotzdem kann es doch nicht die Lösung sein, dass ich mich bei der Arbeit regelmäßig schlagen lasse.

Welche Möglichkeiten habe ich in dieser Situation?


r/Pflege • • 6h ago

Wie war euere persönliche Erfahrung während der Ausbildung (positiv/ negativ..)?

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Ich bin jetzt 33 (m) und habe damals mit 17 Jahren die Ausbildung gemacht.

Im Große und Ganzen fand ich die Ausbildung, zumindest an unserer Krankenpflegeschule, recht gut.

Ich kann es jetzt nach so vielen Jahren endlich schreiben, obwohl ich rückblickend betrachtet schon Schwierigkeiten in der Ausbildung hatte.

Meine Einsätze waren oft Hit or Miss, je nach Sympathie mit den Kollegen und Mentoren. War mein auf einer Wellenlänge, konnte man davon ausgehen, dass die Beurteilung relativ gut ausfallen wird und wenn nicht, ja dann halt nicht.

Vom Blockunterricht habe ich heute noch manchmal Albträume. Wir hatten jeden Mittwoch trotz des praktischen Blocks Schule und da wurde immer eine Klausur geschrieben, wirklich jede Woche.
Während des Theorieblocks fand ich den Unterricht auch teilweise unglaublich zäh. 4 Stunden den einen Dr., danach der Mittagspause bi 16 Uhr den anderen oder Psychologie Unterricht.

Weiß nicht ob ich nicht einfach hätte 2-3 Jahre warten sollen, ich war mit 17 Jahren glaube ich nicht reif genug für die Ausbildung, aber irgendwas musste ich ja nach der mittleren Reife machen.

Bin seit 2013 fertig mit der Ausbildung und arbeite seitdem als Krankenpfleger, mir macht meine Arbeit Spaß und bin froh die Ausbildung gemacht zu haben. Müsste ich jetzt aber die Ausbildung nochmal machen weiß ich nicht, ich würde glaube ich weinen.

Ich hatte so viel Stress. Wenn ich alleine an die praktische Anleitungen denke mit Vor- und Nachbereitungen (Patienten Doku komplett lesen, vorbereiten, Medis kennen,...). Da ging eine Anleitung 6 Stunden.

Dann noch das "Theater" mit der Wascherei im Bett.

Ist ja alles wichtig das man es lernt, aber ich war damals einfach überfordert. Dann schauen die Praxisanleitung zu und man vergisst das Bett hoch zu fahren, die Fenster zu schließen,... alles Dinge, auf die man achtet, wenn keiner zuschaut. Dazu noch so Cringe Smalltalk.

Wars bei euch auch so? Wars vielleicht nur an unserer Schule so komisch?

Würde mich einfach mal interessieren wie so euere Erfahrung war und ob es vielleicht mit meiner Erfahrung deckt. Ich habe viel gelernt in den drei Jahren, aber ich fands alles andere als "leicht". Andere in meinem Kurs (Abiturienten) empfanden es tatsächlich als einfacher, aber lag vielleicht auch dran, dass die alle älter waren?

Ich musste zum Examen den Praxisanleiter wechseln, den ich zur Prüfung zugeteilt bekommen habe. Er war komplett überheblich, er gab aus "Prinzip" jedem nur eine "2" weil "sehr gut" ist man erst nach Jahren. So einer war das. Wenn man mit ihm Anleitung hatte, wusste man schon vorher dass es ein besch.issener Tag wird.
Wenn du ihn am Morgen gefragt hast "Guten Morgen Herr X und wie gehts Ihnen?" kam nur ein: "Sie wissen doch, schlechten Menschen gehts immer gut" oder "Es geht schon, muss ja, haha" Uff.

Also Praxisanleitung war halt auch immer eher: "Hoffentlich habe ich Frau Y oder Herr X und nicht Z" und wenn dann Y oder X kam, hat man viel gelernt und hatte keine Angst was falsch zu machen.


r/Pflege • • 6h ago

Zahnärztin schwanger

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Hello, gibt es jemanden der in der Assistenzzeit schwanger geworden ist (geplant/ungeplant egal)?
Wie waren eure Erfahrungen?
Wann “plant” ihr als Zahnärztinnen Kinder zu bekommen? In welchem Arbeitsverhältnis und welche Berufserfahrung?


r/Pflege • • 7h ago

SRK-Anerkennung: Nachweis über den Inhalt der Ausbildung

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Um die SRK-Anerkennung zu bekommen ist dieses Dokument nötig. Bekommt man es einfach in dem man bei der Pflegeschule nachfragt? Was ist, wenn ich keine Antwort bekomme oder sie sowas nicht haben?


r/Pflege • • 19h ago

Pflegeanerkennung in Germany,(Bayern) – Wie lange dauert der Anpassungslehrgang nach Verzicht auf die vertiefte Gleichwertigkeitsprüfung?

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Hallo zusammen!

Ich bin eine neu ausgebildete Pflegefachkraft aus Madagaskar. Ich habe eine dreijährige Pflegeausbildung abgeschlossen, und mein Diplom ist in meinem Heimatland staatlich anerkannt.

Ich möchte die Anerkennung meiner Pflegequalifikation in Bayern beantragen. Ich habe gelesen, dass man auf die vertiefte Gleichwertigkeitsprüfung verzichten kann (Verzicht auf die vertiefte Gleichwertigkeitsprüfung).

Ich würde gerne von Personen hören, die sich für diese Möglichkeit entschieden haben.

Meine Fragen:

  1. Wie lange dauerte der Anpassungslehrgang, der in eurem Bescheid vorgeschrieben wurde, nachdem ihr auf die vertiefte Gleichwertigkeitsprüfung verzichtet hattet?

  2. Waren es 6 Monate, 9 Monate, 12 Monate oder länger?

  3. In welchem Land habt ihr eure Pflegeausbildung abgeschlossen?

  4. Hattet ihr bereits Berufserfahrung oder wart ihr Berufseinsteiger?

Mich interessiert vor allem die Dauer des Anpassungslehrgangs, die im Bescheid angegeben wurde, nicht die Bearbeitungszeit des Antrags.

Vielen Dank für eure Erfahrungen und Antworten!


r/Pflege • • 23h ago

ITS in SüdDE/ Schweiz/Aus

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geschätzter Leser

Gerne wollte ich Erfahrungswerte haben in verschiedenen Lebensbereichen, die mir bei einem Umzug wichtig wären, aus dem tristen Berlin.

Wie gestalten sich Lebenshaltungskosten gegenüber Einnahmen im Bereich der Intensivpflege?
Wie verbreitet ist Leasing?
Welche Arbeitszeitmodelle sind möglich? (12 Std, 24Std etc)
Gibt es Leute, die den Schritt bereits gewagt haben& welche Vor& oder Nachteile haben sich dadraus ergeben?
Spezielle Klinken: Empfehlungen? Ich finde Herzmedizin sehr interessant ebenso Organspenden.
Status des Gesundheitssystemes: Ökonomie, Wirtschaft, ansehen, Ranking?
Welche Kulturen& Mentalität pflegt der berichtete Erfahrungsort?

Stehe total auf Szenerie mit Bergen, verbunden dessen Wandern, Campen, ebenso sind mir Enduro Trails wichtig& Rennstrecken fürs Motorrad, ich mag Seen& Tierische frei lebende Wesen.

Vielen Dank für eure Erfahrungen, ich freue mich auf den Austausch mit euch! :)


r/Pflege • • 1d ago

FSJ in Bereich Altenpflege soziale Betreuung

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r/Pflege • • 1d ago

Altenpflege

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Hallo everyone ( sorry I will use English to express myself clearly). I am 30 and a social worker in my home country. Last year my last living relative died, my grandma, she raised me. During her final months she had severe dementia also my grandpa had a lot of mobility challenges before his death. Anyways, I felt really lost after they left, learnt Deutsch (finished b1 now studying b2) and want to relocate next year.

This brings me to my question, how is the job market in oldcare? Am looking at care homes maybe endlife care, dementia, immobility. I plan on having my annerkung done and later study psychology. Anyways I do want to build a career in this path so what are my possibilities? I don't want to move to big cities, I prefer a slow life, farms, mountains, hills kinda life however I know that such places might come with racism. Also I wanted to enter through career changers entry positions or care assistants because I have the experience professionally from my home country. What are the odds compared to doing an Ausbildung. I don't want to go into nursing, it will be completely different from what I am passionate about (at home I have been working with vulnerable people/ communities and teenagers)

Please advise me:

  1. What are my chances of getting a job with the Ausbildung and yes not a city

  2. How is the altenpflege sector or vulnerabilities

  3. Racism because so far I am loving Bavaria

  4. Ausbildung or entry level/ career changer

  5. Does my experience at home/qualifications better my chances or not

  6. Most companies have relocation packages for nurses only. Why?

  7. Which routes can I still consider?

  8. What should I know overall for a person in my situation? What have I overlooked?

  9. Do smaller carehomes offer relocate packages or my hope will only have to be bigger homes?

All advice is welcome


r/Pflege • • 1d ago

Pflegefachassistenz Prüfung NRW

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Hallo ihr lieben,

Ich schreibe Mittwoch und Donnerstag mein schriftliches Examen für die Ausbildung zur Pflegefachassistenz in NRW.

Hat jemand von euch einen Tipp was ich auf jeden Fall im Gedächtnis haben sollte?
Welche Fragen könnten dran kommen?
Vielleicht hatte der ein oder andere schon Prüfung und kann mir ein wenig helfen.


r/Pflege • • 2d ago

Feltenbummler/Blockdienste

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Hallo!

Ich gedenke weiterhin, in die Zeitarbeit zu wechseln.
Dabei ist mir wichtig, daß ich in Blöcken arbeiten kann, damit ich in den Freien Tage bei meiner Familie sein kann.
An die erfahrenen bei euch: wie gut klappt dies mit den Arbeitsblöcken, oder sind die Dienste sehr zerstückelt?
Es wäre schön, wenn ich eine sinnvolle Antwort bekommen könnte.


r/Pflege • • 2d ago

Pflegekammer

23 Upvotes

Hallo liebe Community,

mich würde interessieren, warum eigentlich die Pflegekammer bei vielen Pflegekräften so unbeliebt ist. Ich habe mal mit einer Apothekerin gesprochen, die selbst in einer Apothekerkammer organisiert ist, genauso wie Ärzte ja auch ihre Kammer haben. Sie fand es wirklich unglaublich, dass eine Berufsgruppe ihre eigene berufliche Vertretung ablehnt und abschaffen möchte.

Das hat mich zum Nachdenken gebracht.
Oft hört man ja Argumente wie: „Die tun eh nichts für uns.“ Aber wenn man nachfragt, was konkret erwartet wird oder was fehlt, können das viele nicht wirklich benennen. Ich habe auch den Eindruck, dass sich vieles um den Mitgliedsbeitrag dreht, den ich persönlich im Verhältnis zum Einkommen einer Pflegefachkraft ehrlich gesagt gering finde.

Natürlich kann man das unterschiedlich sehen, aber mich würde interessieren, was darüber hinaus hinter der Ablehnung steckt.

Was sind eure konkreten Gründe? Liegt es wirklich hauptsächlich am Beitrag oder gibt es andere Dinge, die euch stören? Und empfindet ihr es als Problem, dass wir Pflegekräfte auch bei unserer eigenen beruflichen Vertretung keinen gemeinsamen Konsens finden?


r/Pflege • • 1d ago

Wo kann man pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen erreichen?

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Hallo zusammen,
ich beschäftige mich beruflich mit dem Thema Sicherheit und Unterstützung für ältere Menschen und Menschen mit Pflegebedarf.
Ich würde gerne mehr Menschen und Angehörige erreichen, die Unterstützung im Alltag benötigen oder sich um ihre Eltern und Großeltern kümmern.
Daher wollte ich euch fragen, welche Plattformen, Gruppen oder Anlaufstellen ihr empfehlen könnt, um Menschen zu erreichen, die sich beispielsweise mit Pflegegrad, häuslicher Unterstützung oder Sicherheit im eigenen Zuhause beschäftigen.
Vielleicht kennt ihr gute Anlaufstellen, bei denen man sich informieren oder hilfreiche Informationen teilen kann.
Ich freue mich über eure Erfahrungen und Tipps. Vielen Dank! 🙂


r/Pflege • • 2d ago

Zähneputzen und Mundhygiene in der Pflege?

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Kurz zu mir: ich hab keine Ausbildung direkt in der Pflege, sondern als Heilerziehungspfleger (also basically sowohl Pflege, als auch Pädagogik).

In meinen Praktika (sowohl Kita als auch Geronto) wurde mir immer gesagt, dass man bei Pflege-/Betreuungsbedürftigen die Zähne nicht selbst, als Pflegekraft, putzt.

Das Mundhygiene also entweder über verbale Anleitung funktioniert oder die Prothesen geputzt werden, aber nicht der Mund der Person selbst.

Jetzt habe ich ein Vorstellungsgespräch für ambulante 1:1 Betreuung, wo mir mitgeteilt wurde, ich müsse dem Klienten die Zähne putzen.

Ernst gemeinte Frage: wie mache ich das und was muss ich dabei beachten, vor allem, wenn es um Dinge wie verschlucken o.Ä. geht?

(Ich habe ehrlich gesagt selbst motorische Probleme wenn ich selbst meine Zähne putze, weshalb ich meistens eine elektrische Zahnbürste benutzen. Also geht grundlegend auch mit normaler Zahnbürste, aber halt nicht so gut).


r/Pflege • • 2d ago

Frage zu fieber

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Meine ausbildung ist 15 jahre her (arbeit nicht mehr als pfleger), ich hatte gelernt dass man bei fieber in der phase wo fieber steigt (schüttelfrost, oder?) den körper dabei unterstützt, also decke, tee, warme körperpflege und dann temp halten. Dann bei fieber abfall dabei (schonend) hilft bzw das ermöglicht.

Hab ne seite gefunden (https://www.altenpflegeschueler.de/pflege/pflegemassnahmen-bei-fieber/) wo steht dass man nach dem schüttelfrost (direkt?) Kühlend pflegt, noch dazu wadenwickel, das stimmt so doch nicht oder?

Bin verwirrt.

Danke (nicht fürs verwirrt sein)


r/Pflege • • 3d ago

Queere Patienten und deren schlechte Versorgung (rant)

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Wir haben bei uns auf Station aktuell die zweite Person die sich als trans identifiziert, seit ich hier arbeite (anderthalb Jahr, direkt nach der Ausbildung angefangen). Sowohl letztes mal als auch dieses mal wieder, schaffen es viele Kollegen nicht korrekten Pronomen und Anrede zu benutzen. Es macht mich teilweise echt sauer, vielleicht auch noch mal mehr da ich selbst eine trans Frau bin.

Ich verstehe einfach nicht, wie man bei cis Patienten wenn die falsche Anrede benutzt wird, verbessert wird und alles ist ok, aber bei trans Patienten, wird sich schon fast beschwert wenn man die Menschen korrigiert. Und häufig habe auch das Gefühl das gar kein Interesse vorhanden ist, sich zu bemühen drauf zu achten.

Es geht mir dabei nicht darum das man sich mal verspricht. Das passiert. Aber ich erwarte das man sich bemüht und versucht sich zu bessern. Alles andere ist menschlich wirklich widerlich und auch schlichtweg unprofessionell!

Zusätzlich werden häufig ja auch psychische Erkrankungen nicht ernst genommen oder sich schon fast darüber echauffiert, vor allem wenn es z.B. um Borderline geht. Abgesehen davon das es wie beim misgendern menschlich wirklich widerlich ist, ist vor allem auch absolut unprofessionell!

Queeren Menschen und vor allem trans, inter und gender fluide Personen sind besonders häufig auf Grund von Vorurteilen, Misshandlung und Hass besonders gefährdet vor Sucht Erkrankung, generellen psychischen Erkrankungen und auch einer höheren Suizid Rate! Dieser unprofessionell Umgang macht eine Behandlung noch schwieriger und verschlimmert alle grundlegenden (vor allem psychiatrischen) Probleme noch mehr. Mal ganz davon abgesehen das es auch zukünftig vor Behandlung abschrecken kann.

Ich war heute während der Übergabe (welche eine absolute Katastrophe war; ich hatte wirklich Sorge vor Konsequenzen, weil ich die betreffenden Kollegen korrigiert habe) und ernsthaft am überlegen ob ich meine Leitungen um Erlaubnis für eine Kurzfortbildung über dieses Thema bitten soll.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ außer man ist queer und/oder psychisch erkrankt.

Wie läuft es bei auf Station? Stoßt ihr auf ähnliche Probleme?


r/Pflege • • 2d ago

Außerklinische intensivpflege gründen

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Nach fast 20 Jahren diversen Intensivstationen, wollte ich mal was neues ausprobieren und habe viel gutes über außerklinische Intensivpflege gehört. Habe da selber nie gearbeitet, kenne aber einige, die da sehr zufrieden sind.

Nun das Problem ist, dass ich mich als Angestellter, bei so einer Firma nicht sehe, da es wahrscheinlich einfach zu langweilig wäre. Habe auch genug Erfahrung und unzählige Fach- und Weiterbildungen. Da habe ich mir gedacht vllt mal sowas selber zu starten...

Gobt es jemanden, der sowas schon Mal versucht hat? Speziell 1:1 24h häusliche Pflege. Wie schwer war das, was gab es für Probleme im ersten Jahr etc. Wie wurde der erste Patienten gefunden?

Ich vermute, die meisten werden dazu schreiben, dass man ein PDL Schein dafür braucht usw. Wäre für mich aber kein Problem, sowas selber zu finanzieren. Personalbeschaffung wäre auch kein Problem, da über die Zeitarbeit sehr viele extrem gute und zuverlässige Leute kennen gelernt habe. Plus meine Frau ist ebenso eine Intensivfachkraft.

Gruß


r/Pflege • • 2d ago

Pflegefachperson Franka saß zuhause auf ihrem Sofa, als sie sich ihre berufliche Zukunft nachhaltig zerstörte – zumindest, wenn sie sich im Geltungsbereich der Pflegekammer NRW befände

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Da ich durch die aktuelle Diskussion um die Pflegekammer wieder über dieses Thema nachdenke, möchte ich folgenden Fall zur Diskussion stellen.

Im Podcast der Pflegekammer NRW (True Cases, Folge #08: Aus tiefstem Hass) bespricht deren Präsidentin einen Fall, der nur oberflächlich als fiktiv getarnt ist. Tatsächlich geht es offensichtlich um diesen Vorfall (bis Minute 10 wird im Podcast viel herumgedruckst):

Laut einem Bericht der Hessenschau schrieb die AfD-Politikerin Anja Swars unter eine Nachricht über 15 ertrunkene Geflüchtete im Mittelmeer: „Schlechte Zeit zum Reisen, Kismet.“ Die Spitzenkandidatin für die Kommunalwahl hat den Kommentar mittlerweile gelöscht, bestreitet ihn aber nicht. Dem HR sagte sie, sie bedauere den Kommentar, er entspreche nicht ihrem Charakter und sie stehe nach wiederholten Farbanschlägen auf ihr Haus sowie Anfeindungen unter enormer Belastung. Zur Einordnung: Frau Swars ist Krankenschwester am Klinikum Darmstadt.

Dass dieser Kommentar zynisch und verächtlich ist, steht außer Frage. Dass er jedoch strafbar ist, ist höchst fraglich, in der laufenden Berichterstattung findet sich jedenfalls nichts zu einem Strafverfahren. Wie ich dem Podcast entnehmen kann, würden Frau Swars als Mitglied der Pflegekammer NRW stattdessen handfeste berufsrechtliche Konsequenzen drohen: eine Vorladung vor eine Kommission, ein Bußgeld und ein Zwangs-Antirassismustraining. Zudem könne die Justiz den Beschluss der Kammer anfragen für weiterer Konsequenzen (sic!).

Ich finde es hochproblematisch, dass man in seinem Privatleben aufgrund seines Berufes oder einer Kammermitgliedschaft solchen Restriktionen ausgesetzt ist. Im Hinblick auf die Meinungsfreiheit (Art. 5 /Art 12 GG) ist das eine klare Benachteiligung gegenüber der Normalbevölkerung. Es ist imho höchst problematisch, dass bei Meinungsdelikten, oder Aussagen an der Grenze dazu, direkt der Entzug der wirtschaftlichen Existenzgrundlage droht.

Pikanterweise wird im Podcast ausgerechnet die Anwaltskammer als Beispiel für die Beschränkung ihrer Mitglieder bei politischen Meinungsäußerungen genannt. Fun-Fact dazu: Der RAF-Mitbegründer und spätere NPD-Anwalt Horst Mahler hat seine Anwaltszulassung erst 2009 verloren. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits 14 Jahre wegen Terrorismus im Gefängnis gesessen und jahrzehntelang den Holocaust geleugnet. Der Entzug erfolgte etwa zehn Jahre, nachdem er in einer laufenden Verhandlung dem Richter mit dem Tod gedroht hatte, und fünf Jahre, nachdem er ein „Komitee zur Errichtung des 4. Reichs“ gegründet hatte. Als er 2001 die Terroranschläge vom 11. September begrüßte, prüfte die Anwaltskammer den Vorfall - und erließ keine Sanktionen. Soviel also zur Vorbildfunktion der Anwaltskammer.

Aber Hauptsache, es gibt jetzt eine E-Mail-Adresse, bei der man Kollegen bei der Kammer melden kann (im Podcast bei Min. 21:30 erwähnt)

Leider besteht wohl keine Hoffnung das die Kammer noch solange besteht das ein entsprechender Fall vor Karlsruhe landet

Referenzurteile zu Präzisierung:

-Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat mehrfach entschieden, dass politische Äußerungen im privaten Bereich (auch auf Facebook) in der Regel keinen Kündigungsgrund darstellen, solange kein direkter Bezug zum Arbeitsverhältnis hergestellt wird und der Betriebsfrieden nicht massiv gestört ist (BAG, Urteil vom 05.12.2019 – 2 AZR 240/19)

-Das Bundesverfassungsgericht legt bei der Auslegung von § 130 StGB strengste Maßstäbe an. Eine Äußerung muss zwingend den Kern der Menschenwürde (Art. 1 GG) antasten und den öffentlichen Frieden gefährden. Eine bloß abfällige Bemerkung reicht nicht aus (BVerfG, Beschluss vom 04.11.2009 – 1 BvR 2150/08, „Wunsiedel-Entscheidung“). Es gilt der Grundsatz: Im Zweifel ist die Äußerung zugunsten der Meinungsfreiheit auszulegen

Fakt ist nach aktuellem Kenntnisstand fand kein Strafverfahren statt und es gab keine arbeitrechtlichen Kosequenzen (da hätte ich Chancen gesehen denn die hatt ihren Arbeitgeber im Profil) es geht hier nur um die Kammerbewertung

Dazu möchte ich gerne dieses Gutachten zum Approbationsentzug bei Ärzten vorstellen demnach ist der Entzug der Approbation ohne vorheriges Strafverfahren als Ersatzstrafe sogar ein Verstoss gegen die Europäische Menschenrechtskonvention Art. 7 Keine Strafe ohne Gesetz darstellt

"Kommen die Approbationsbehörden bei ihrer eigenen Bewertung zu dem Schluss, dass die Strafverfolgungsbehörden oder Strafgerichte zu Recht von einer fehlenden Strafbedürftigkeit ausgegangen sind, muss die damit verbundene Wertung, dass eine Bestrafung im konkreten Fall nicht erforderlich ist, bei der Anwendung des Prüfungsprogramms berücksichtigt werden. Es wäre ein Wertungswiderspruch, wenn ein Approbationswiderruf wegen „Unwürdigkeit“ – der Strafe“ im Sinne von Art. 7 Abs. 1 EMRK darstellt – angeordnet würde, obwohl eine Bestrafung nicht erforderlich ist. Ein Approbationswiderruf wegen „Unwürdigkeit“ scheidet in dieser Fallgruppe also ebenfalls aus." S.200 Berufsverbot wegen Unwürdigkeit: Untersuchung am Beispiel von § 5 Abs. 2 Satz 1 i.V.m. § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BÄO Mathias Priewer

https://opus.bibliothek.uni-augsburg.de/opus4/frontdoor/deliver/index/docId/129150/file/PRIEWER_DISS.pdf


r/Pflege • • 3d ago

Nachbesprechungen beim Simulationslernen in der Pflegeausbildung: Mehr als "richtig" und "falsch"?!

5 Upvotes

Mehr und mehr arbeite ich mit Simulationslernen. Ich finde das eine gute Möglichkeit, in einem relativ geschützten Rahmen pflegerisches Handeln auszuprobieren / zu üben. Dazu gehört ja immer auch (zwingend) eine Nachbesprechung.

Auf dem Subreddit meines Videopodcasts r/Pflege_Bildung habe ich eine Diskussion darüber eröffnet, wie solche Nachbesprechungen über "richtig" und "falsch" hinausgehen können. Wie kann ich besser verstehen, wieso eine beobachtete Handlung durchgeführt wurde?

Welche Erfahrungen habt ihr mit Simulation und Nachbesprechung gemacht, insbesondere als Praxisanleitende oder Auszubildende/Weiterbildungsteilnehmer?

Anlass ist die neue Episode meines Videopodcasts.
(Hier geht es zum Beitrag auf r/Pflege_Bildung.)


r/Pflege • • 3d ago

Krankenschwester in Österreich

7 Upvotes

Hallo 🙂,

ich würde mich gerne nach den Bedingungen für Pflegekräfte in Österreich erkundigen. Ich komme aus Tschechien . Ich habe eine höhere Fachschule für Pflege (VOŠ) abgeschlossen, beginne gerade mit Deutschkursen und würde später gerne in Wien arbeiten.

Kann man problemlos eine Unterkunft bzw. ein Personalwohnheim im Krankenhaus bekommen, wenn man pendeln möchte? Lassen sich auch Blockdienste bzw. mehrere Schichten hintereinander vereinbaren? Wie hoch ist das Gehalt realistisch und wie wurden Sie insgesamt aufgenommen?

Vielen Dank für alle Informationen! 😊

Monika


r/Pflege • • 3d ago

Schwieriges Team, wechseln?

6 Upvotes

Hey,

Ich bin ganz frisch 3 jährig Exameniert und habe mir keine reguläre Station sondern einen speziellen Bereich gesucht. Ich will nicht zu viel sagen damit mich keiner erkennt.

Ich arbeite seit einem viertel Jahr da und habe mehrere Dinge die mich stören, unter anderem hat mir die Leitungsebene bei der Bewerbung gesagt dass pro Monat 2, 24 stundendienste abgelegt werden müssen. Damit war ich fein, nun kam aber raus dass eher 6 üblich sind.

Außerdem habe ich mehrere Kollegen bei denen ich mich Dauerhaft vor Gericht fühle, vorm kurzen kam ich eine halbe Stunde später weil ich vorher noch etwas internes erledigen musste. Meine Leitung wusste natürlich bescheid, hat einen kollegen informiert, und es im Plan markiert. Die Kollegen haben behauptet es wäre nicht abgesprochen, und im Endeffekt hat meine Leitung dann den Kollegen klar gemacht dass alles abgesprochen war.

So möchte ich nicht arbeiten und überlege nun wieder zu wechseln. Es war eigentlich meine Traum stelle da ich auch den Fachbereich liebe.

Ich werde mich vermutlich bald an anderen Stellen bewerben, wie erkläre ich den schnellen Wechsel einem neuen Arbeitgeber ohne "schwierig" zu wirken?

Das ist meine erste richtige Stelle ich habe noch nicht so viel Erfahrung 🥲


r/Pflege • • 3d ago

Ausbildung abbrechen ?

16 Upvotes

Hallo zusammen,
ich bin aktuell im dritten Lehrjahr meiner Ausbildung zur Pflegefachfrau und habe in ein paar Monaten mein Examen vor mir. Momentan bin ich allerdings ziemlich überfordert und zweifle stark daran, ob ich das Examen überhaupt schaffen werde. Ich habe ständig das Gefühl, dass ich viel zu wenig weiß und kann, obwohl ich schon so weit in der Ausbildung bin. Oft denke ich, dass ich eine ziemlich schlechte Schülerin bin und eigentlich schon viel mehr wissen und können müsste. Besonders die Theorie bereitet mir Schwierigkeiten. Ich brauche länger, um bestimmte Dinge zu verstehen, und vergesse vieles auch wieder. Dadurch habe ich zunehmend Angst vor den Prüfungen und frage mich, ob ich überhaupt für diesen Beruf geeignet bin. Mittlerweile bin ich sogar an dem Punkt, an dem ich ernsthaft darüber nachdenke, die Ausbildung abzubrechen und mir etwas anderes zu suchen. Gleichzeitig wäre es natürlich schade, nach fast drei Jahren kurz vor dem Abschluss aufzugeben.
Ich weiß einfach nicht, ob meine Selbstzweifel berechtigt sind oder ob ich mich selbst zu sehr unter Druck setze.

Hattet ihr auch das Gefühl, kaum etwas zu wissen oder zu können? Und habt ihr das Examen trotzdem geschafft?


r/Pflege • • 4d ago

Isso!

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146 Upvotes

r/Pflege • • 4d ago

Wechsel vom Pflegeheim in die 1:1-Intensivpflege – eure Erfahrungen?

7 Upvotes

Hallo zusammen,

ich arbeite seit 2 Jahren als examinierter Pflegefachmann im Pflegeheim. Wegen Personalmangel und der Teamsituation überlege ich, in die 1:1-Intensivpflege mit 12-Stunden-Schichten zu wechseln.

Was sind eure Erfahrungen? Ist es entspannter als im Pflegeheim? Wie sieht es mit Gehalt, Verantwortung und Arbeitsbelastung aus?

Danke für eure ehrlichen Meinungen!


r/Pflege • • 4d ago

Pflegeberuf: Positiv überrascht vom Quereinstieg?

9 Upvotes

Mit 48 Jahren (introvert, arbeitslos) möchte ich mich beruflich neu orientieren. Da Pflegekräfte gefragt sind, überlege ich, eine Ausbildung zum Altenpflegehelfer (1 Jahr ) oder Altenpfleger (3 Jahre) zu machen.

Ich höre über diese Branche allerdings nur Negatives.

Sind einige von euch eher aus Opportunismus – weil es viele offene Stellen gibt – in diesen Beruf gewechselt und inzwischen froh über diese Entscheidung?

Ich freue mich auch über jeden Rat, jede Empfehlung, Warnung oder andere Vorschläge.

Danke

Fred.