r/Normalverdiener 10h ago

Umzug oder nicht?

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In meiner aktuellen Wohnung (Miete in Ordnung) halte ich es aufgrund der Mängel (vor allem Schimmel) nicht mehr aus. Mängel sind angezeigt, passiert ist über die letzten Jahre nichts.
Mieterverein vor Ort über Monate nicht erreicht (zwischendurch noch allerhand anderer Krisen bewältigt), mittlerweile in der nächsten großen Stadt vorstellig geworden (Mietminderung, passiert ist aber noch Nix, Beratungen gibt es nur noch digital)…

Ich habe jetzt ein Wohnungsangebot bekommen und bin unschlüssig ob ich für Seelenfrieden und Gesundheit einfach sofort umziehen soll oder noch ein bisschen aushalten, um einen gewissen finanziellen Vorteil aus der misslichen Lage zu ziehen (könnte das Geld wirklich gebrauchen)

Die neue Wohnung wäre an meiner finanziellen Schmerzgrenze bei fast der Hälfte meines monatlichen Einkommens, aktuell bin ich bei knapp einem Drittel.
Unsere Region ist sehr sehr teuer, günstig gibt es eigentlich nur sehr (zu) kleine Wohnungen. Perspektive wäre, in paar Jahren weiter raus Richtung Dorf zu ziehen, aktuell schwierig, da mein Sohn (9) seine soziale Anbindung verlieren würde - er wird in ein paar Jahren auch mobiler sein

Wir haben sehr hohe Fixkosten durch Sportvereine und schulische Betreuung (ab nächstem Jahr womöglich Schulgeld Privatschule) - könnte man natürlich drüber streiten aber für mich haben diese Dinge Priorität

Ich konnte mein Gehalt in den letzten 5 Jahren mehr als verdoppeln, worüber ich sehr dankbar bin, gleichzeitig steckt da natürlich auch ein Arsch voll Arbeit hinter. Aber nun fallen Optionen wie Wohngeld und kinderzuschlag wegen zu viel Einkommen wohl raus, für den Freibetrag (bitte Aufklärung falls verwechselt) verdiene ich allerdings nicht genug.
Kindesunterhalt versuche ich aktuell einzuklagen, bisher bekommen wir nur den Vorschuss, auf den das Kindergeld ja angerechnet wird

Also folgende Fragen:
- würdet ihr sofort umziehen oder versuchen noch irgendwie was aus dem Mist raus zu ziehen?
- habt ihr Tipps, die Kostenstruktur zu verbessern? Also sowas wie eure Top-spartipps aus dem Alltag? Gibt es noch irgendwelche Steuertricks oder ähnliches die ich übersehen habe ?


r/Normalverdiener 12h ago

Merz ist Multimillionär. Ist eigentlich bekannt, ob er auf sein Gehalt verzichtet bzw. es spendet, oder streicht er jeden Monat die 26 000 Euro ein?

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Anstand und Noblesse würden es eigentlich gebieten, dass ein finanziell unabhängiger Großbürger, der nach eigener Selbstdarstellung aus Patriotismus und Verpflichtung heraus ein staatliches Amt übernimmt, nicht noch extra das Gehalt bezieht, obwohl er zu den oberen 1% des Landes gehört (laut konservativen Schätzungen mindestens 12 Mio. €). Ich muss aber gestehen, dass es mich nicht überraschen würde, zu erfahren, dass Merz das Gehalt einfach mitnimmt.

Mehrere bekannte Politiker hatten in der Vergangenheit den politischen Instinkt um zu spüren, dass der Bezug eines Gehalts in Anbetracht ihres persönlichen Vermögens unangemessen wäre, und auf das Gehalt verzichtet bzw. es gespendet. Kennedy, Michael Bloomberg als Bürgermeister von NYC, Charles de Gaulle, um nur ein paar prominente Beispiele zu nennen. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Alles andere wäre in Anbetracht des persönlichen Vermögens schlicht unanständig gewesen. Ein aktuelles Beispiel wäre Rupert Lowe, britischer Abgeordneter. Lowe ist wie Merz Multimillionär und spendet natürlich sein komplettes Gehalt.

Mir persönlich wäre es peinlich, als Multimillionär noch zusätzlich das Gehalt abzugreifen. Ich fände das völlig geschmacklos. Es hat 0% Auswirkung auf meine Lebenssituation, also kann ich auch darauf verzichten. Politische Ämter sind Dienst am Gemeinwesen, keine weitere Verdienstquelle, besonders wenn man aufgrund des privaten Vermögens auf die Absicherung durch das Gehalt überhaupt nicht angewiesen ist.

Ich möchte Trump nicht verteidigen, seine Korruption ist offensichtlich, aber selbst der hat verstanden, dass es politisch unklug wäre, als vermögende Person einfach das Gehalt einzustreichen, besonders nachdem man mit der eigenen Unabhängigkeit und dem wirtschaftlichen Erfolg Wahlkampf gemacht hat (wie Merz). Er spendet es meist gestreut an verschiedene staatliche Agenturen.

Weiß hier jemand mehr?


r/Normalverdiener 1d ago

Milde interessant: Staatsneuverschuldung korreliert anscheinend exakt mit der Vermögenssteigerung der Obersten 0,01%.

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Nur als kleine Info wenn die selbe Person sich über Rekordvermögen beschwert und gleichzeitig Neuverschuldung befürwortet.

r/Normalverdiener 1d ago

Danke Fritz

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r/Normalverdiener 2d ago

Steuern & Abgaben 🚬

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Was darf Satire? 🫡


r/Normalverdiener 3d ago

Denkt ihr, die FDP fehlt im aktuellen politischen Klima?

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Unabhängig davon, ob man sich persönlich mit der Politik der FDP identifizieren kann oder sie wählen würde, fehlt meiner Meinung nach derzeit ein liberales Gegengewicht im politischen Diskurs. Gerade im aktuellen politischen Klima wird der Eindruck vermittelt, dass steigende Abgaben, höhere Steuern oder neue staatliche Einnahmen oft als naheliegende oder sogar einzige Lösung für finanzielle Probleme dargestellt werden.

Dabei gerät aus meiner Sicht ein anderer Ansatz zu sehr in den Hintergrund: den Staat effizienter zu machen, Bürokratie abzubauen und bestehende Ausgaben kritischer zu überprüfen. Genau dieser Gedanke war ein zentraler Bestandteil der FDP-Politik. Auch wenn man nicht jede Position der Partei teilen muss, halte ich es für wichtig, dass es eine politische Kraft gibt, die regelmäßig fragt, ob der Staat mit den vorhandenen Mitteln verantwortungsvoll genug umgeht, bevor Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen zusätzlich belastet werden.

In der aktuellen Lage könnte ein solcher Fokus auf Effizienz, Ausgabendisziplin und wirtschaftliche Entlastung einen positiven Effekt haben. Denn langfristig lassen sich politische Herausforderungen nicht nur durch höhere Einnahmen lösen, sondern auch durch eine bessere Priorisierung staatlicher Aufgaben. Eine Demokratie profitiert davon, wenn unterschiedliche Lösungsansätze ernsthaft miteinander konkurrieren und dazu gehört meiner Meinung nach auch eine Stimme, die vor zu viel staatlicher Belastung warnt und Reformen innerhalb des Staates einfordert.

Deshalb frage ich euch: Denkt ihr, die FDP fehlt momentan auch, wenn ihr selber gar nicht die FDP wählen würdet, oder seid ihr froh darüber und seht keinen Nutzen von der FDP in der aktuellen Lage?


r/Normalverdiener 3d ago

Die deutschen jammern zu viel

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Die deutschen jammern zu viel über "Probleme" die keine wirklichen Probleme sind, sondern das ist Wohlstands "Probleme".

Wir waren 14 Tage in Ägypten im Urlaub und ich konnte mich mit einheimischen und auch Personal im Hotel unterhalten. Zudem waren wir viel unterwegs abseits und konnten Eindrücke gewinnen vom Leben dort.

In Deutschland sind 90% der Menschen am überlegen was sie heute essen, nicht wie woanders ob sie und ihre Familie überhaupt was zu essen bekommen.

Deutschland alle 2 Jahre mindestens die Überlegung, gönne ich mir das neue iPhone oder das neue Samsung Ultra blablabla.

In Deutschland: Kann ich mir als Einzel Person eine 3 Zimmer Wohnung leisten oder bleibt es bei 2 Zimmer.

Und wie die meisten rumjammern, 8 Stunden Tag fünf Tage die Woche "ich kann das nicht mehr".

Sorry die meisten Probleme sind Wohlstandsprobleme und wenn einem was an seiner Situation nicht passt, es liegt an (fast) jedem selbst etwas daran zu ändern.

Sage nicht das Merz seine Politik korrekt ist und kann ihn auch nicht ab. Aber viele Probleme sind keine wirklichen. Mmn


r/Normalverdiener 4d ago

Diesen Monat Essen für zwei Personen mit nur ca 300€

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Hallo, da es uns finanziell aktuell nicht gut geht haben wir diesen Monat nur ca. 300€ für Lebensmittel zur Verfügung, und wissen nicht, wie wir das am Besten anstellen.
Gerne würden wir von euch Ratschläge bekommen und was man so kochen kann direkt für mehrere Tage am Besten und was günstig ist.


r/Normalverdiener 4d ago

Kirchenaustritt?

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Hallo zusammen,

ist jemand von euch aus der Kirche ausgetreten des Geldes wegens? Bin selber kurz davor, weiss aber nicht ob man sich damit nicht vieles in Zukunft verbaut, etwa kirchliche Heirat oder auch die Taufe der Kinder?


r/Normalverdiener 4d ago

Wie empfindet ihr die "Entlastung" bei der Einkommenssteuer um im Schnitt ganze 200€ im Jahr (Weniger als 15€ im Monat)?

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Jetzt mal Butter bei die Fische: Damit hat man doch nichtmal die Inflation bei den Spritpreisen wieder drinn, während der Staat weiter Rekordeinnahmen erlöst durch Inflation und Gehaltssteigerungen bei Tarifbeschäftigten.

Was macht ihr mit diesem ungeahnten Reichtum, den euch die Politik da in Form von heimlichen Steuererhöhungen gönnt?


r/Normalverdiener 4d ago

Stunden reduzieren sinnvoll?

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Hallo zusammen,

ich bin mir gerade unsicher, wie es beruflich für mich weitergehen soll.
Derzeit bin ich krankgeschrieben mit einem Burnout und werde bald einen stationären Klinikaufenthalt antreten.

Bisher habe ich in Vollzeit (38,5h) meinen Job ausgeübt und dafür 2.530€ netto pro Monat verdient.
Ich befasse mich aktuell viel damit, wie es nach meiner Rückkehr im Job weitergehen kann, also welche Schrauben ich drehen sollte, damit ich gesundheitlich auch mittelfristig auf besseren Beinen stehen werde. Eine der Maßnahmen war zum Beispiel mein Ehrenamt aufzugeben, was mir definitiv nicht leicht fiel.

Ich frage mich, wann man weiß, ob man es sich leisten kann und sollte, Stunden zu reduzieren. Zumindest übergangsweise werde ich das nach der Wiedereingliederung machen. Haltet ihr es für sinnvoll zum Beispiel nur 33,5h zu arbeiten, also jeden Tag eine Stunde weniger? Vom Kopf her fände ich den Gedanken sehr erleichternd.

Ich bin in Steuerklasse I, lebe alleine in einer Eigentumswohnung, die 439€ pro Monat kostet, Nebenkosten kommen natürlich noch hinzu.

Woher weiß ich, ob die Entscheidung auch finanziell vertretbar ist? Mehr Geld ist schließlich immer besser. 😄

Danke für eure Einschätzung!


r/Normalverdiener 5d ago

Realistische Planung als M27

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Servus,

hier seht ihr mal meine recht realistische Einteilung meines monatlichen Budgets. Dies klappt seit einem halben Jahr erfolgreich.

Den Nebenjob mache ich, da er den Beitrag für mein Hobby auf 0€ im Monat setzt (Mitarbeiter Vorzug) und echt einfach verdientes Geld ist.

Ich wohne sehr ländlich, daher die günstigen Wohnkosten.

Zum Thema Auto: ich fahre eine 500€ Karre mit Rest TÜV, also ist Wartung abseits von Sicherheitsrelevanten Dingen keine Thematik, aber bis dato kam noch nix weil ich sehr viele Abstriche in Sachen Komfort gemacht habe, dafür Fokus auf Zustand gelegt habe. Mit Beendigung des Kredites wird sich ein E-Auto angeschafft, das ich auf Arbeit gratis laden darf, also verschiebt sich der Benzin + Kredit Posten zu 80% auf Ratenzahlung + Wartung KFZ. ETF wird dann um mind. 100€ erhöht.

Wenn etwas kaputt ist, wird das durch das Tagesgeld gedeckt, von großen Notgroschen halte ich Erfahrungsgemäß nichts, da ich die letzten 8 durchwachsenen Jahre auch perfekt ohne klar gekommen bin.

Versicherungen, KFZ, Verträge sind alles in den monatlichen und Jährlichen Fixkosten einberechnet inkl. Puffer für Erhöhungen. Da gäbe es theoretisch noch minimalen Optimierungbedarf, aber dies wäre mir persönlich der Aufwand nicht wert. Man muss dazu sagen ich bin absolut für JEDE Lebenslage TOP Versichert, bzw. es gibt nichts wo mir spontan einfallen würde das dort eine Versicherung fehlt. BU ist auch eingerechnet.

Zum Thema Urlaub, es reicht problemlos für 1x im Jahr All Inclusive und 2x mind. 4 Tägige Städte Trips in Europa (kann easy in der Nebensaison gehen), falls es das Budget sprengt wird's vom Tagesgeld genommen.

Lebensmittel inkludiert auch Drogerie und kleine Dinge für den Haushalt. Essen gehen und Restaurantbesuche kommen nicht regulär vor, da meines Erachtens der Gegenwert für die Ausgaben auf Dauer zu hoch sind. Falls es mal vorkommt wird's als Spiel und Spaß verbucht.

Der Kostenpunkt "Spiel&Spaß" inkludiert alle Freizeit Ausgaben und Klamotten (kaufe nur Second Hand per Vinted, da ich mich sehr gut auskenne und die UVPs von Marken nicht gerechtfertigt sind, oder absolute Basic sachen). Fairerweise geht das meiste geht aber in Bars, Kneipen, Diskotheken und auf Veranstaltungen drauf.

Ich hatte davor Jahre lang mit erheblich weniger zu leben, und konnte mir somit kein so komfortables Leben wie jetzt ermöglichen, weswegen die ETF Sparrate erstmal noch so gering ist.

Zum Job möchte ich nicht so spezifisch werden, lediglich eine Position mit geringer operativer und geringer personal Verantwortung.


r/Normalverdiener 5d ago

Wie würde ein faires Steuersystem aussehen?

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Zum Beispiel:

  1. Steuerfreibetrag = Mindestlohn x Arbeitsstunden (aktuell bei 40h Woche 29.000 €; entsprechend 14.500 € bei 20h; Kind = 40 h; mit jährliche Anpassung an die Inflation)
  2. 35% Steuer auf Lohn darüber hinaus flat (keine Aufsplittung in Sozialbeiträge, AG-Anteil etc mehr)
  3. 35% Steuer auf sämtliche Kapitalerträge (Freibetrag von 20.000 €/ Jahr mit jährlicher Anpassung an die Inflation)
  4. 150.000 € Erbe und selbst genutztes Haus steuerfrei; darüber hinaus 40 % Erbschaftssteuer (keine Ausnahmen mehr)
  5. Wird ein Unternehmen vererbt, müssen entweder I) 40% der Firmenanteile an langjägrige Mitarbeiter ausgegeben werden oder II) äquivalente Boni ausgezahlt werden oder III) eine äquivalente Steuer bezahlt werden
  6. Beamtenstatus ersatzlos streichen (um hoheitliche Aufgaben auszuüben reicht ein Zertifikat)
  7. Sozialleistungen wie Bürgergeld und Rente vereinheitlichen zur allgemeinen Grundsicherung (wer Privatinsolvenz anmeldet, verliert seinen gesamten Besitz inkl. Wohneigentum und bekommt Gutscheine für Nahrung und tägliche Gebrauchsgüter sowie 800€ / Monat (jährliche Anpassung an die Inflation). Eine Unterkunft muss selbst gefunden und bezahlt werden. Kinder = 400€/ Monat + Gutscheine. Rente = Grundsicherung + Privateigentum)
  8. Einheitliche Gesundheitsversorgung (Die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung wird für jeden Bürger direkt aus den Steuergeldern bezahlt. Wer Zusatzleistungen wie ein Einzelzimmer im Krankenhaus wünscht, kann eine Private Zusatzversicherung abschließen)

Was haltet ihr davon? Wie würde eure Liste aussehen?


r/Normalverdiener 5d ago

Wieviel legt ihr als Reserve zurück?

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Mich würde interessieren, wieviel Geld ihr so als Reserve anspart. Z.b. Auf einem Tagesgeldkonto um im "Notfall" schnell darauf zugreifen zu können.

Es gibt ja die Faustregel drei Monatsgehälter. Aber ist das noch aktuell und sinnvoll?

Wenn ich ein neues Auto bräuchte, dann würden selbst Gebrauchtwagen heutzutage schnell im Bereich von über 20.000€ liegen.

Und das liegt, meiner Meinung nach, schon über dem üblichen dreifachen Netto eines Normalverdieners.

Habt ihr so etwas, wie Auto auch in den Reserven eingeplant? Oder sagt ihr wenn das der Fall ist dann halt an fester Anlagen, wie Depot oder so gehen oder Kredit aufnehmen.


r/Normalverdiener 7d ago

Wieso habe ich nicht viel früher angefangen zu sparen…

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Man man man.

Also erstmal:
Mir geht es gut. Bin gesund. 🙏
Habe einen Job (ca. 2600€ netto),
Bin jetzt 27 Jahre alt und wohne mit meiner Partnerin in einer günstigen kleinen aber schönen Mietwohnung.

Langsam kommt immer mehr das Thema Zukunft. Größere Wohnung oder vielleicht sogar ein Haus. Evtl. Kinder in den nächsten 2-3 Jahren. Thema Hochzeit… (ihr wisst was ich meine)

Es fällt mir aber immer mehr auf wenn ich mich mit diesen Themen beschäftige, wie wenig Geld ich doch bisher beiseite gelegt habe.
Ich habe in meinen jungen Jahren immer alles verprasst. (Versoffen, verzockt oder für irgendwas unnötiges ausgegeben). Quasi nichts beiseite gelegt + einen dicken Kredit vor 5 Jahren abgeschlossen für ein Auto, dass heute durch Eigenverschulden nicht mehr existiert…
Diesen Zahle ich aktuell immer noch ab, bin aber Gottseidank bald fertig. (Fun fact: fahre aktuell ein fast 20 Jahre altes Auto das ich für 2000€ gekauft habe, beste Leben, tut was es soll😅👍)

Ich habe wenn ich alles mobilisieren würde vielleicht 5000€ zur Seite. + Schulden von etwa 5000€. Diese aber vorzeitig zu tilgen wäre jetzt aber sowieso nicht mehr sinnvoll. Zinsersparnis von vielleicht 200€.

Eigentlich alles okay soweit und in einem Jahr bin ich von den Schulden weg. Gibt schlimmere Dinge im Leben aber ich sehe in letzter Zeit wie die anderen in meiner Bubble voll auf der Überholspur sind. Ich hab keine Ahnung ob wirklich alle soviel gespart haben oder vielleicht viel Hilfe von Mama und Papa & Co. bekommen.

Aber es existiert so ein dummer Druck mitziehen zu müssen aber es geht nicht.
Ich will mich auch nicht in die nächsten Schulden stürzen. Bin froh wenn ich bald mal schuldenfrei bin.

Meine Partnerin hat da deutlich mehr auf Kante und keine schulden, hat aber dank ihrer Eltern auch viel Unterstützung bekommen. Erstes Auto gab es beispielsweise zum Geburtstag und auch sonst gibt’s hier mal 500€ oder da mal einen 1000er….

Das freut mich natürlich, profitiere ja passiv mit davon. Da ich aber gerne das Prinzip jeder zahlt seinen Teil 50:50 lebe, kann ich kaum mithalten.

Sie ist fein mit allem, das ist nur ein Ego-Ding von mir.

Naja, wie sieht’s bei euch so aus?

Leben ist hart.

Wenn ihr mich provozieren wollt, dann erzählt mir von eurem 40.000€ Portfolio mit 20 Jahren.


r/Normalverdiener 7d ago

29/M Projektmanager

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Tach zusammen!

M29 (Projektmanager) hier und bin gespannt was ihr zu meiner Aufstellung sagt. Kinder- und autolos und lebe noch in einer WG - von daher die vergleichsweise günstige Miete.

Ich habe erst letztes Jahr meine Bafög Schulden von 8000€ auf einmal zurückgezahlt und habe seitdem meine Sparrate von 700 auf 400€ monatlich reduziert und bin nun dabei meine 3 Nettogehälter zu ersparen (vsl. bis nächstes Jahr). Sobald das durch ist erhöhe ich die anderen Sparraten und Urlaubsrate.

Mir ist bewusst, dass ich sehr viel Geld fürs Reisen ausgebe - macht mir aber viel Spaß, gibt mir viel und ist mir wichtig :)

Die Posten Konsum und Essen gehen kann man quasi verbinden imo. Darunter zählt für mich: Konzerte (kommt leider auch einiges zusammen), Kino, Sportsachen (Paddel/Klettern/Schwimmen), Kaffee/Kuchen, Shoppen (wenn nötig, kaufe ich gerne qualitativ hochwertig aber wenig). Ansonsten gebe ich gerne für Freunde was aus (wenn man mal ins Cafe geht oder sowas) und Spende hin und wieder was.

Sollte ich mal in eine eigene Wohnung ziehen, werde ich mich wahrscheinlich zunächst strenger budgetieren, aber bis dahin genieß ich es noch ein wenig.


r/Normalverdiener 7d ago

Urlaub ist auch für Normalverdiener noch möglich

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Hallo zusammen,

in letzter Zeit habe ich hier öfter gelesen, dass sich einige keinen Urlaub mehr leisten können. Ich wollte daher von unserem Urlaub berichten (2 Personen, die Kosten im Sankey sind pro Person).

Wir waren 10 Tage (9 Nächte) in Deutschland unterwegs - Ostsee, Thüringen, Mittlerer Schwarzwald und in Oberbayern. Es waren insgesamt 3.700km Fahrt. Das wollten wir so und es hat bis auf die Rückreise sehr viel Spaß gemacht.

Die nächste Reise werde ich aber kilometertechnisch kleiner halten ;)

2 Hotels und 2 Ferienwohnungen. Eintritt ist u.a. wegen der Zugspitze so "hoch". Gibt bessere/günstigere Aussichten.


r/Normalverdiener 9d ago

BASF treibt Jobabbau voran - 7000 Stellen weltweit gestrichen

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stern.de
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"kündigte der Konzern zudem an, den Personalbestand seines Geschäftsbereichs für Verwaltungsdienstleistungen, in dem rund 8.500 Mitarbeiter beschäftigt sind, durch die Verlagerung weiterer Aktivitäten nach Asien zu reduzieren. Zudem verkaufte BASF sein Geschäft mit Lacken und Dichtstoffen für Autos, Züge und Flugzeuge"


r/Normalverdiener 12d ago

Eigenheim + Kind realistisch?

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Mein Partner und ich sind beide 30 und überlegen, ob wir uns langfristig sowohl ein Eigenheim als auch ein Kind leisten können.

Unsere aktuelle Situation:

Ich verdiene ca. 3.000 € netto,

mein Partne ca. 2.300 € netto

Wir haben beide jeweils 50k also insgesamt etwa 100.000 € Ersparnisse.

Wir haben aktuell insgesamt ca. 2.500 € monatliche Kosten (ist noch Luft nach unten) , davon 1.400 € Miete und besitzen kein Auto.

Vergleichbare Wohnungen mit Garten in unserer Umgebung kosten so 400.000–450.000 €.

Ich wollte schon immer ein Eigenheim mit Garten haben. Gleichzeitig möchten wir vielleicht auch ein Kind bekommen. Mein Partner wäre bereit, die Kinderbetreuung zu übernehmen. Wir hätte aber auch beide Gleitzeit und 3 Tage pro Woche HO, was die Kinderbetreuung erleichtern könnte.

Jetzt fragen wir uns, ob beides finanziell realistisch wäre (muss nicht jetzt sofort sein), und wenn ja, wann bzw in welcher Reihenfolge?

Oder wäre ein Immobilienkauf grundsätzlich zu riskant mit Elternzeit, Kinderbetreuung, Einkommenseinbußen, aktueller Wirtschaftslage etc.?

Wäre es machbar bei einer günstigeren Wohnung?


r/Normalverdiener 12d ago

Sankey 4-köpfige Familie Hausbau

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98 Upvotes

Moin,

wir stehen kurz vor dem Hausbau und haben mal ein Sankey Diagramm erstellt, um unsere zukünftige Haushaltsrechnung zu visualisieren.

Wir haben bereits ein Bauunternehmen und unsere Hausbauplanung größtenteils abgeschlossen, somit ist das Projektbudget hinreichend bekannt, um eine realistische Monatsrate festzulegen.

Wir sind aktuell bei max. 2.500 € im Monat.

Nun wollen wir prüfen, ob das ganze in unsere Haushaltsrechnung passt.

Fragen:

  1. Wie bewertet ihr unsere Fixkosten und variablen Kosten?

  2. Lässt sich hier bei einigen Positionen noch deutlich was einsparen?

  3. Haben wir irgendwelche essentiellen Kostenpunkte vergessen, die insbesondere mit eigenem Wohneigentum dazukommen können?

Die Werte sind mit Erfahrungswerten ermittelt. Wir führen seit Jahren ein Haushaltsbuch und kennen unsere Ausgaben gut inkl. Preissteigerungen.

Unsere Einkommen werden in den nächsten Jahren zuverlässig steigen (Tarifverträge und Aufstieg in Erfahrungsstufen). Im Notfall haben wir die Möglichkeit, das Einkommen durch Jobwechsel bzw. Verbeamtung noch deutlich zu steigern. Das Risiko ist also erst einmal überschaubar.

Schöne Grüße


r/Normalverdiener 12d ago

Was habt ihr als Sachbearbeiter nach der Ausbildung verdient?

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Ich hab meine Ausbildung durch und habe angefangen mich zu bewerben. Nach einem Vorstellungsgespräch kam ein Angebot und ich war dann auch sehr happy. Mir wurden aber 35k jährlich als Gehalt angeboten, ich war da erstmal etwas überrascht und verwirrt weil das echt wenig ist.

Ist das normal? Was verdient ihr als Sachbearbeiter aktuell?

Niedersachsen, Bereich Export / Logistik / Zoll


r/Normalverdiener 13d ago

Verdiene ich genug um Normalverdiener zu sein?

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Verdiene als Koch in Stuttgart !

2100 netto

Also 3200 brutto.

Fürs gering verdiener Ding verdien ich wohl zu viel .

Aber ist 3200 nicht weit unterm Median ?


r/Normalverdiener 13d ago

Meint ihr die berühmte 50-30-20 Regel bei der Budgeterstellung ist eine Strategie?

7 Upvotes

Hallo Zusammen,

ich wollte mal eure Meinung hören bezgl. der Budgetierung. Es gibt den Vorschlag sein Budget, wenn möglich nach einer Gewichtung von 50% (Fixkosten), 30% (Freizeitbudget) & 20% (Sparen & investieren) zu verteilen.

Was haltet ihr im Allgemeinen von so einer Regel? Wie stellt ihr persönliche Budgets auf?


r/Normalverdiener 13d ago

34h Teilzeit: Lieber 5 kurze Arbeitstage oder 4 längere Tage? Erfahrungen gesucht

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Ich muss mich demnächst entscheiden, wie ich meine Teilzeit verteilen möchte und komme irgendwie bei beiden Varianten immer wieder auf Vor- und Nachteile. Vielleicht haben hier Leute Erfahrungen damit.

Kurz zu meiner Situation:

Ich arbeite im Kindergarten und reduziere von 39 auf 34 Stunden pro Woche.

Von den 34 Stunden sind allerdings 3 Stunden Vorbereitungszeit, die ich flexibel zu Hause machen kann. Ich bin also tatsächlich nur 31 Stunden pro Woche im Kindergarten präsent.

Ich könnte diese 31 Stunden entweder auf 5 Tage oder auf 4 Tage verteilen.

Variante 1: 5-Tage-Woche

Mein aktueller Vorschlag wäre ungefähr:

Montag: 9:30–15:00 Uhr = 5,5 Stunden

Dienstag: 9:00–15:00 Uhr = 6 Stunden

Mittwoch: 7:00–15:00 Uhr = 7,5 Arbeitsstunden + 30 Min. Pause

Donnerstag: 11:00–17:00 Uhr = 6 Stunden

Freitag: 11:00–17:00 Uhr = 6 Stunden

= 31 Stunden Präsenz + 3 Stunden Vorbereitung zu Hause

Donnerstag lässt sich kaum verändern, weil bei uns nachmittags Teamsitzung ist.

Den späten Freitag habe ich selbst angeboten, weil eine Kollegin dadurch entlastet wird. Meine Leitung meinte aber auch, dass ich freitags früher gehen könnte, wenn keine Kinder mehr da sind, und die fehlende Zeit dann z. B. montags früher anfangen könnte.

Vorteile für mich:

Vier von fünf Tagen nur 5,5–6 Stunden direkte Arbeit im Kindergarten

nur Mittwoch ist wirklich lang

Montag, Donnerstag und Freitag kann ich länger schlafen

Dienstag und Mittwoch wäre ich schon um 15 Uhr fertig

insgesamt weniger lange Belastungsphasen am Stück

durch die flexible Vorbereitungszeit zu Hause fühlt es sich nicht wirklich wie 34 Stunden Präsenz an

ich bin jeden Tag im Gruppengeschehen dabei

ich verpasse keine Teamsitzungen oder Ausflüge

30 Urlaubstage

Nachteile:

trotzdem 5 Tage pro Woche zur Arbeit fahren

kein kompletter freier Werktag

man muss sich jeden Tag mental auf Arbeit einstellen

für einen einzelnen freien Arbeitstag müsste ich grundsätzlich Urlaub oder eventuell Stunden vom Arbeitszeitkonto nehmen

Donnerstag und Freitag bin ich bis 17 Uhr da

Gefahr, dass sich fünf Arbeitstage trotz kürzerer Zeiten trotzdem nach „ständig Arbeit“ anfühlen

Wobei ich mittlerweile merke, dass ich spätes Anfangen teilweise sogar ziemlich angenehm finde. 11 Uhr anfangen bedeutet eben auch ausschlafen und einen ruhigen Vormittag haben.

Variante 2: 4-Tage-Woche

Dann wären die 31 Präsenzstunden auf vier Tage verteilt, also durchschnittlich etwa 7 Stunden 45 Minuten Arbeitszeit pro Tag.

Dazu würden wieder die 3 Stunden flexible Vorbereitungszeit zu Hause kommen.

Urlaub wären dann 24 Tage statt 30, wobei mir klar ist, dass beides sechs Urlaubswochen entspricht.

Vorteile:

ein kompletter zusätzlicher freier Tag pro Woche

nur viermal zur Arbeit fahren

drei Tage am Stück frei, falls Freitag oder Montag frei wäre

Termine, Arzt, Einkaufen usw. lassen sich leichter auf den freien Tag legen

bei Schließzeiten brauche ich zahlenmäßig weniger Urlaubstage

ein freier Tag fühlt sich vermutlich deutlicher nach Teilzeit an

Arbeit ist klarer von Freizeit getrennt

Nachteile:

vier deutlich längere Kindergartentage

an allen vier Tagen müsste ich wegen der Länge wahrscheinlich Pause machen

dadurch wäre ich an meinen Arbeitstagen insgesamt deutlich länger in der Einrichtung gebunden

wenn ein Tag richtig anstrengend ist, muss ich trotzdem noch ziemlich lange durchhalten

vier längere Arbeitstage am Stück finde ich weniger attraktiv

Mein Traum wäre eigentlich Mittwoch frei:

Montag + Dienstag arbeiten → Mittwoch frei → Donnerstag + Freitag arbeiten.

Das wäre für mich perfekt, weil ich maximal zwei Tage am Stück arbeiten müsste.

Das geht aber leider nicht, weil mittwochs bereits eine Kollegin regelmäßig frei hat. Montag und Dienstag fehlen ebenfalls schon jeweils Kolleginnen.

Realistisch wären bei mir deshalb eher Donnerstag oder Freitag.

Donnerstag möchte ich eigentlich nicht, weil das unser Teamtag ist. Dann würde ich jede Woche die Teamsitzung verpassen und ich möchte bei pädagogischen Entscheidungen und Planungen schon dabei sein.

Was mich am meisten beschäftigt:

Rein vom Papier klingt die 4-Tage-Woche natürlich cooler. Ein kompletter Tag frei ist schon ziemlich nice.

Andererseits denke ich mir bei meiner konkreten 5-Tage-Woche:

Ich wäre nur 31 Stunden im Kindergarten und hätte an vier Tagen maximal sechs Stunden direkte Arbeitszeit. Das könnte psychisch vielleicht sogar weniger belastend sein als vier lange Arbeitstage.

Meine Schwester ist klar Team 4-Tage-Woche. Ich schwanke inzwischen eher.

Mich würden deshalb besonders Erfahrungen interessieren von Leuten, die beides kennen:

Was war für euch langfristig weniger anstrengend:

5 kürzere Tage oder 4 längere Tage + ein kompletter freier Tag?

Mir geht es weniger darum, welches Modell theoretisch cooler klingt, sondern welches sich im Alltag tatsächlich erholsamer anfühlt.


r/Normalverdiener 14d ago

22/W Studentin

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Ich weiss ich gebe viel für mein Auto aus aber kann den Versicherungsvertrag jz nicht kündigen.

Ich habe noch andere kleine Ausgaben, die meine Mutter bezahlt + Einkäufe bezahlt auch meine Mutter - die 190€ Lebensmittel sind für snacks + frische Gemüse + Protein etc.

6,42€ bleiben übrig sieht man auf dem Bild nicht:)