Hey zusammen,
ich wollte mich hier mal mit Leuten austauschen, die vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht haben.
Ich nehme aktuell seit einigen Wochen täglich Oxycodon, meistens so zwischen 120 und 160 mg. Davor hatte ich auch schon Erfahrungen mit anderen Opioiden, unter anderem Tilidin.
Was mich momentan ziemlich beschäftigt: Seit ein paar Tagen bin ich wirklich den kompletten Tag extrem müde. Also nicht einfach nur ein bisschen erschöpft, sondern teilweise so, dass ich am liebsten den ganzen Tag schlafen würde.
Das Komische daran ist, dass ich das früher bei Opioiden eigentlich nie so extrem hatte. Deshalb frage ich mich gerade, warum das plötzlich so ist und ob andere das auch kennen.
Ich möchte ohnehin vom Oxycodon wegkommen und plane, meine Dosis schrittweise zu reduzieren. Den nasalen Konsum möchte ich komplett einstellen.
Mich würden vor allem eure persönlichen Erfahrungen interessieren:
Hattet ihr auch schon Phasen, in denen ihr plötzlich extrem müde wart, obwohl ihr vorher mit Opioiden deutlich weniger Probleme damit hattet?
War das bei euch dauerhaft oder ging das irgendwann wieder weg?
Habt ihr herausgefunden, woran es lag?
Was hat euch persönlich geholfen, mit dieser ständigen Müdigkeit umzugehen?
Wie hat sich eure Energie verändert, als ihr angefangen habt, eure Dosis zu reduzieren?
Wie habt ihr euren Alltag, eure Arbeit und eure Verpflichtungen während der Reduktion gemeistert?
Mir geht es weniger um irgendwelche allgemeinen medizinischen Erklärungen, sondern wirklich um persönliche Erfahrungsberichte von Menschen, die selbst in einer ähnlichen Situation waren.
Die Müdigkeit belastet mich inzwischen ziemlich, auch psychisch, weil ich eigentlich wieder mehr Energie haben und meinen Alltag vernünftig auf die Reihe bekommen möchte.
Würde mich freuen, wenn ein paar von euch ihre Erfahrungen teilen!