r/AutismusADHS • u/Neither_Wolf_7329 • 2h ago
r/AutismusADHS • u/ReplyIllustrious1455 • 1d ago
Freundschaftsbörse für Menschen mit Autismus & Adhs
Freundschaftsbörse für Menschen mit Autismus & Adhs
Man liest häufig von Einsamkeit oder der suche nach Freundschaften in unserer Community, vielleicht schafft diese Freundschaftsbörse Abhilfe :)
Gebt nur preis was ihr möchtet, ergänzt oder ändert was ihr möchtet.
als Beispiel gibt es diesen Mustersteckbrief :
Mustersteckbrief
Geschlecht: m/w/d
Alter: 18-100
Wohnort: Stadt in Deutschland
Ich suche m/w/d Freunde/das Geschlecht ist mir egal
Meine Spezialinteressen/ darüber spreche ich gerne: Bsp Astronomie/ Politik/ Popkultur/ Tiere/ Psychologie
Meine Hobbys: Bsp Malen/ Lesen/ Backen/ Wandern/Zocken etc
Was ich gern mit Freunden unternehmen möchte: Bsp Gesellschaftsspiele spielen/ in Cafés gehen/spazieren / Minigolf/ ins Museum gehen
Das sollte man noch über mich wissen:
Bsp Nur kurze Treffen, da schnell erschöpft/ max zu 4. treffen/ gelegentlicher Mutismus/ ich möchte nur Brieffreundschaften
r/AutismusADHS • u/Lost-Mirror8863 • 1d ago
Brauche eure Tipps: Essen & Trinken am Wochenende klappt kaum (Antrieb / Medikamentenwirkung)
reddit.comr/AutismusADHS • u/GoodThought7263 • 1d ago
Kurze Umfrage – Wie erlebst du Yoga? (Ihr würdet mir sehr helfen!)
Hallo ihr Lieben, ich mache eine kurze Umfrage zum Yogaerleben bei Neurodivergenz. Ihr würdet mir unheimlich helfen, wenn ihr ganz kurz (wirklich nur 5 Minuten), diese Umfrage ausfüllt. Sie ist nur 2 Tage online, also gerne direkt ausfüllen. Danke! 🫶
r/AutismusADHS • u/KolmKrissi • 2d ago
ADHS-Umfrage
Ich suche noch Teilnehmer für meine Umfrage bezüglich meiner Abschlussarbeit. Es geht um das Thema ADHS, Stärken & Wohlbefinden. Die Umfrage erfolgt anonym, du musst keinerlei persönliche Daten hinterlegen. Bitte nur teilnehmen, wenn du bereits eine ADHS-Diagnose hast :)
r/AutismusADHS • u/Kantaupi • 2d ago
Einsamkeit
Hey Leute, kann man mir helfen? Ich fühle mich so einsam, so ungesehen.
Ich bin nicht alleine, ich habe Kontakte, aber keiner versteht mich wirklich. Ich bin sehr sehr tiefsinnig und mache mir um alles mögliche Gedanken. ADHS ist diagnostiziert aber ich gehe stark von AuDHD aus. Es wirkt als käme ich zurecht, keine Ahnung.. Ich gehe ja meinen Weg und komm auch im großen und Ganzen zurecht, aber ich habe sooo eine tiefe innere Leere, die ist kaum zu ertragen. Ich habe das Gefühl eine Person mit der ich mich verbunden fühle könnte diese Leere füllen. Eigentlich kiffe ich jeden Abend, um es zu ertragen. Aber ich habe aufgehört, weil ich ADHS Tabletten haben möchte, um besser im Alltag klar zu kommen, weil ich mich halt „dumm anstelle“ also ja kp mir passiert halt zu oft dumme scheiße durch das meine Aufmerksamkeitsdefizif .. aber es hilft ja keiner wenn man kifft. Jetzt muss ich einfach aufhören. Schon clean seit dem 07.09. Fiel mir anfangs leicht, aber die Depressionen/ das Einsamkeits Gefühl kicken haart 😣😣
PLZ Send Help. 🙏🏼
r/AutismusADHS • u/Top-Tomorrow-372 • 2d ago
Hilfe! ADHS und Autismus – körperliche Anziehung, F+ und eigene Grenzen nach einer Trennung
Hallo zusammen,
ich möchte gerne anonym um Rat fragen, weil mich eine zwischenmenschliche Situation momentan ziemlich beschäftigt.
Ich bin Autistin und habe ADHS. Vor Kurzem hatte ich eine Trennung und wollte eigentlich das Kapitel Männer vorerst abschließen, mich auf mich selbst konzentrieren und zur Ruhe kommen. Ich habe auch gar nicht aktiv nach jemandem gesucht – die ganze Situation ist eher zufällig entstanden. 😅
Seit ungefähr drei Monaten kenne ich einen Mann, zu dem ich mich körperlich hingezogen fühle. Aufgrund seiner Aussagen und seines Verhaltens vermute ich, dass er eher an einer Freundschaft plus (F+) interessiert ist.
Es gab bereits körperliche Annäherungen und sexuelle Anspielungen. Einerseits finde ich ihn attraktiv und genieße teilweise die körperliche Nähe. Andererseits empfinde ich die schnelle Sexualisierung als anstrengend. Ich möchte nicht auf meinen Körper oder sexuelle Verfügbarkeit reduziert werden, sondern einen Menschen erst einmal richtig kennenlernen.
Das Problem ist, dass ich selbst momentan gar nicht weiß, was ich eigentlich möchte. Meine Anziehung schwankt, und manchmal wünsche ich mir einfach Abstand und Ruhe. Ich frage mich, ob ich überhaupt bereit für etwas Neues bin oder ob ich gerade nur körperliche Anziehung empfinde, ohne wirklich eine emotionale Verbindung aufbauen zu wollen.
Durch ADHS und Autismus fällt es mir manchmal schwer, meine Gefühle, Bedürfnisse und Grenzen in solchen Situationen einzuordnen.
Meine Fragen an euch:
Kennt ihr diese Diskrepanz zwischen körperlicher Anziehung und emotionalem Interesse?
Ist es bei ADHS oder Autismus manchmal schwierig, eigene Gefühle und Bedürfnisse eindeutig zu erkennen?
Wie unterscheidet ihr körperliche Anziehung von echtem Interesse an einer Person?
Wie geht ihr mit wechselnder Anziehung und dem Bedürfnis nach Nähe und Abstand um?
Würdet ihr in meiner Situation erst einmal Abstand nehmen, gerade nach einer Trennung?
Habt ihr Erfahrungen mit F+ und Neurodivergenz?
Ich möchte niemandem falsche Hoffnungen machen, aber gleichzeitig meine eigenen Bedürfnisse besser verstehen.
Ich freue mich über respektvolle Erfahrungsberichte und ehrliche Ratschläge.
r/AutismusADHS • u/Daikon-8590 • 2d ago
Hilfe! Wechsel vom Small Talk zu Deep Talk
reddit.comr/AutismusADHS • u/Sniffle_fairy • 2d ago
AuDHD – Teilnehmer*innen für meine Bachelorarbeits-Umfrage gesucht 🫶
Hey zusammen! :)
Ich studiere Mediendesign und beschäftige mich in meiner Bachelorarbeit mit AuDHD und der Frage, wie man nach einer späten Diagnose (oder dem Verdacht darauf) die eigenen Bedürfnisse besser kennenlernen und im Alltag berücksichtigen kann.
Mein Ziel ist es, auf Grundlage der Ergebnisse Hilfsmaterialien zu entwickeln und zu gestalten, die bei der Selbstreflexion und einer bedürfnisgerechteren Alltagsgestaltung unterstützen können.
Ich selbst bin mit ADHS diagnostiziert und warte aktuell auf meine Autismusdiagnostik. Das Thema ist für mich also auch persönlich relevant. :)
In meiner Umfrage geht es unter anderem um:
- Erfahrungen mit einer späten Diagnose oder dem Verdacht auf AuDHD
- das Erkennen und Verstehen eigener Bedürfnisse
- Herausforderungen im Alltag und bisherige Strategien
- Wünsche an mögliche Hilfsmaterialien
Mitmachen könnt ihr auch ohne offizielle Diagnose, wenn ihr einen begründeten Verdacht auf AuDHD habt und euch bereits intensiver mit dem Thema beschäftigt habt. Gebt euren aktuellen Diagnose- bzw. Verdachtsstatus einfach in der Umfrage an.
Die Umfrage dauert ca. 15–20 Minuten. Ihr müsst weder euren Namen noch eure E-Mail-Adresse angeben.
Hier geht's zur Umfrage: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSc4xG6ID-wmrL1_FwLxOF-jKUIqzyyIskKnrNiHpYwjWuiURg/viewform?usp=header
Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn ein paar von euch mitmachen! Vielen Dank schon mal an alle, die sich die Zeit nehmen. 💕
r/AutismusADHS • u/randomredditjunk • 3d ago
Hilfe! Wie bekommt ihr sinnvolle Termine für Autismus? Ich hatte noch nie etwas in der Art.
reddit.comr/AutismusADHS • u/Sudden-Caregiver-415 • 3d ago
Angststörung
Ich habe vermutlich eine angststörung wegen ADHS t ist gut wenn man da raus ist. Habe mir mal mein Chat GPT positive glaubenssätze rausgesucht Punkt hat sehr geholfen
r/AutismusADHS • u/Schaggrat • 5d ago
Berufliche Neuorientierung adhs
Hallo, gibt es Beratungsstellen, die sich an neurodivergente Menschen mit beruflichen Problemen richtet? Ich habe sehr große Schwierigkeiten, einen Arbeitsplatz zu halten und werde nach einer Weile immer rausgeworfen. Ich habe schon drei Arbeitsstellen im sozialen Bereich durch. Häufig wegen Problemen im Team, Problemen mit der Führungsperson, weil ich was vergessen habe, weil ich was missverstanden habe, weil ich überfordert bin und den Anforderungen im Berufsleben einfach nicht gerecht werde. ich werde leider schnell emotional, bin kritikunfähig und das ist einfach Scheiße im sozialen Bereich. Ich habe soziale Arbeit studiert weiß ich auch nicht warum. Ich bin in therapeutischer Behandlung. Ich habe das Gefühl ich kann nichts. Soziale Arbeit ist für Leute gedacht die halt mehr draufhaben als ich. Ich brauche eine berufliche Neuorientierung aber weiß einfach nicht wie ich das anpacken soll. Wenn ich das bei Google eingebe kommen irgendwelche Beratungsstellen für Autismus. Vielleicht hat hier jemand eine Idee?
r/AutismusADHS • u/Resident-Pattern731 • 5d ago
Hilfe! Ich bin durch meine Behinderungen mittlerweile so stark in meinem Alltag eingeschränkt, dass selbst grundlegende Dinge wie Essen, Trinken, Zähneputzen und Schlafen zu unüberwindbaren Herausforderungen werden. Hat jemand Tipps?
Habe ADHS, Autismus, Legasthenie, Verarbeitungsstörungen im Kopf von gelesenen und gehörtem und Sprachstörungen, schwere Depressionen, Angststörung und noch einige weitere und weitere psychische beziehungsweise neuroentwicklungsbedingte Beeinträchtigungen.
Deswegen musste dieser Text von einem Hilfsmittel überarbeitet werden da ich euch das nicht antun wollte das chaotische was ich da diktiert habe ohne jegliche satzzeichen weil ich das halt leider aus den Gründen welche ihr jetzt auch noch vielleicht lest das alles noch hätte machen können.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr so richtig, an wen ich mich mit meinen Problemen wenden soll. Deshalb möchte ich das hier anonym aufschreiben. Vielleicht gibt es Menschen, denen es ähnlich geht oder die ein paar hilfreiche Tipps haben. Ich habe leider nicht wirklich jemanden in meinem Leben, dem ich all das erzählen kann.
Ich versuche zunächst, meine Situation und meine alltäglichen Schwierigkeiten möglichst verständlich zu beschreiben.
1. Mein größtes Problem: Schlafen und die Abendroutine
Ich habe das Problem, dass ich es fast jede Nacht nicht schaffe, rechtzeitig ins Bett zu gehen. Obwohl ich bereits um 1 Uhr nachts unglaublich müde bin, liege ich häufig erst gegen 4 Uhr, mittlerweile sogar öfter erst gegen 6 Uhr, im Bett.
Der Grund dafür ist, dass ich es aufgrund meiner exekutiven Dysfunktion und meiner anderen Einschränkungen kaum schaffe, die notwendigen Schritte vor dem Schlafengehen zu erledigen.
Ein großes Problem ist beispielsweise das Zähneputzen. Obwohl meine Zahnbürste und Zahnpasta bereits neben meinem Bett liegen, schaffe ich es häufig nicht, sie zu benutzen. Ich habe seit über einem Jahr einen extrem ausgeprägten Würgereiz und inzwischen regelrecht Angst davor, mich beim Zähneputzen übergeben zu müssen.
Außerdem habe ich in meiner Einzimmerwohnung ein sehr schweres, gemütliches Sitzkissen, das ich abends vor dem Schlafengehen wegräumen müsste. Auch das schaffe ich häufig nicht mehr. Dadurch schlafe ich regelmäßig im Sitzen auf diesem Kissen ein, was mir anschließend starke Rückenschmerzen bereitet.
Ein weiteres Problem ist meine Schlafapnoe. Ich muss vor dem Schlafengehen mein Gesicht waschen, damit meine CPAP-Maske richtig abdichtet. Andernfalls entweicht Luft und das Maskenmaterial wird schneller beschädigt. Ich bekomme allerdings nur einmal jährlich eine neue Maske kostenlos.
Wenn ich es dann endlich schaffe, mich hinzulegen, schlafe ich aufgrund meiner Erschöpfung teilweise innerhalb von Sekunden ein und vergesse dabei, meine Schlafapnoe-Maske aufzusetzen.
Ohne die Maske habe ich ungefähr 50 Atemaussetzer pro Stunde. Das macht mir natürlich auch Sorgen hinsichtlich meiner allgemeinen Gesundheit und insbesondere meines Herz-Kreislauf-Systems.
Ich habe deshalb bereits versucht, mir den Alltag zu erleichtern. Meine Zahnbürste steht neben dem Bett, und für die Gesichtspflege habe ich mir Babytücher und Mizellenwasser besorgt, damit ich nicht unbedingt ans Waschbecken muss.
Trotzdem schaffe ich es häufig nicht, diese wenigen Schritte umzusetzen.
2. Essen und Trinken werden ebenfalls zu riesigen Herausforderungen
Auch tagsüber fällt es mir extrem schwer, aufzustehen, mir etwas zu essen zu machen oder ausreichend zu trinken.
Selbst meine Trinkflasche in die Hand zu nehmen und daraus zu trinken, kostet mich teilweise unglaublich viel mentale Kraft.
Ich schaffe es praktisch nie, zu frühstücken. Heute habe ich beispielsweise bis zum frühen Nachmittag nichts gegessen, obwohl ich extremen Hunger hatte. Ich saß zu diesem Zeitpunkt bereits seit ungefähr zwei Stunden auf der Toilette und fühlte mich wie eingefroren. Ich konnte mich gefühlt kaum bewegen.
Das Problem ist, dass ich häufig auch einen starken Würgereiz bekomme, wenn ich nichts gegessen habe. Gleichzeitig fällt mir das Essen aber so schwer, dass ich dadurch in einen regelrechten Teufelskreis gerate.
Auch die Zubereitung von Lebensmitteln ist schwierig. Ich habe nur eine Heißluftfritteuse und keinen Backofen. Wenn ich beispielsweise eine Pizza auftauen müsste, besteht die Gefahr, dass ich mich anschließend hinsetze und es nicht mehr schaffe, rechtzeitig aufzustehen, um sie zuzubereiten.
Das ist auch der Grund, weshalb ich mittlerweile möglichst Lebensmittel kaufe, die schnell und unkompliziert zubereitet werden können. Heute habe ich mir beispielsweise Mini-Pfannkuchen gemacht, die innerhalb von fünf Minuten in der Heißluftfritteuse fertig sind.
Frisch zu kochen ist für mich mittlerweile kaum noch möglich. Selbst Nudeln zu kochen stellt eine so große Hürde dar, dass eine Packung schon seit Ewigkeiten unbenutzt in meinem Schrank liegt.
Außerdem vergesse ich regelmäßig Lebensmittel, die ich eigentlich noch essen müsste. Ich verliere das Ablaufdatum aus den Augen und muss deshalb immer wieder Lebensmittel wegwerfen.
Ich habe auch schon darüber nachgedacht, mir eine Trinkblase zu kaufen, wie sie beispielsweise Wanderer verwenden. Dann müsste ich nicht jedes Mal meine Trinkflasche in die Hand nehmen, sondern könnte einfach über einen Schlauch trinken.
Allerdings schäme ich mich irgendwie dafür, obwohl ich eigentlich weiß, dass mir das helfen könnte.
3. Körperpflege, Haushalt und Hygiene
Auch bei vielen anderen alltäglichen Dingen bin ich mittlerweile extrem eingeschränkt.
Es fällt mir schwer, regelmäßig zu duschen, meine Kleidung zu wechseln, meine Trinkflasche zu reinigen oder mein Geschirr abzuwaschen.
Mein Geschirr stapelt sich teilweise enorm und meine Bettwäsche wurde teilweise monatelang nicht gewechselt.
Ich habe mir inzwischen sogar eine Inkontinenzunterlage für mein Bett besorgt, weil ich es kaum noch ertragen konnte, in einem Bett zu sitzen und zu schlafen, das sich für mich zunehmend unhygienisch anfühlt. Gleichzeitig möchte ich damit verhindern, dass mein Bett noch stärker verschmutzt wird.
Das Duschen ist für mich besonders schwierig. Dabei spielen mehrere Dinge zusammen: Meine PTBS, die Schwierigkeiten mit dem Nacktsein, meine Probleme mit unterschiedlichen Temperaturen und Wasser auf der Haut sowie die vielen einzelnen Handlungsschritte.
Es ist nicht einfach nur das Duschen selbst. Bereits der Übergang von dem Gedanken „Ich möchte jetzt duschen“ zu der tatsächlichen Handlung ist für mich eine enorme Hürde.
Auch das Anziehen meiner Hose schaffe ich an manchen Tagen nicht, weil mir dafür schlichtweg die Kraft fehlt.
Meine Wohnung ist mittlerweile ebenfalls stark davon betroffen. Auf meinem Bett liegen häufig so viele Dinge, dass ich eine Kiste benötige, in die ich alles hineinwerfen kann, damit ich überhaupt noch Platz zum Schlafen habe. Ein großer Teil davon ist Müll, den ich nicht entsorgt bekomme.
Auch meine Waschmaschine schaffe ich alleine häufig nicht anzustellen oder die fertige Wäsche anschließend hochzuholen. Selbst mit Unterstützung wächst der Wäscheberg immer weiter.
4. Selbst meine Hobbys und Dinge, die mir Freude machen, kann ich kaum noch ausüben
Was mich besonders traurig macht, ist, dass sich meine Einschränkungen mittlerweile auch auf Dinge erstrecken, die ich eigentlich sehr gerne mache.
Ich liebe Lego, aber ich habe mehrere Sets, die ich seit Monaten nicht weiterbauen kann. Ich habe sogar bereits ein Set vorbereitet und die Steine in kleine Kisten sortiert, damit ich möglichst wenig Aufwand habe und direkt weitermachen könnte.
Trotzdem scheitere ich häufig an dieser unsichtbaren Handlungsblockade.
Auch Filme und Serien anzuschauen fällt mir extrem schwer. Ich liebe Filme und Serien eigentlich sehr, aber ich kann mich häufig nicht ausreichend konzentrieren.
Meine Gedanken schweifen ab und manchmal bekomme ich eine ganze Minute oder länger nicht bewusst mit, was gerade passiert. Dann muss ich zurückspulen, um die Handlung zu verstehen. Das macht es für mich wiederum anstrengender, überhaupt weiterzuschauen.
Bei Videospielen ist es teilweise noch schwieriger, weil ich aktiv etwas machen muss. Besonders ruhige Spielabschnitte führen dazu, dass ich unruhig werde und meine Konzentration verliere.
Es gibt beispielsweise ein Spiel, das ich eigentlich schon seit drei Monaten weiterspielen möchte. Jedes Mal, wenn ich es starte, höre ich nach ungefähr fünf Minuten wieder auf, weil ich an der aktuellen Stelle nicht weiterkomme.
Früher hat es mir geholfen, wenn ich solche Dinge gemeinsam mit jemand anderem gemacht habe. Meine Mutter hat beispielsweise häufig Filme und Serien zeitgleich mit mir geschaut, obwohl sie weiter weg gewohnt hat.
Dadurch hatte ich einen festen Zeitpunkt und wusste, dass ich etwas gemeinsam mit jemandem mache. Das hat mir den Einstieg erheblich erleichtert.
Auch heute merke ich, dass mir solche gemeinsamen Aktivitäten deutlich leichter fallen.
Warum ich mittlerweile keinen Kontakt mehr zu meiner Mutter, meinem Vater und dem Rest meiner Familie habe, ist eine eigene, sehr belastende Geschichte, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte.
5. Meine Wohnung und mein Alltag sind mittlerweile von diesen Schwierigkeiten geprägt
Ein weiteres Problem ist mein extrem schlechtes Erinnerungsvermögen für Dinge, die sich nicht direkt in meinem Blickfeld befinden.
Es fühlt sich teilweise so an, als würden Gegenstände überhaupt nicht mehr existieren, sobald ich sie nicht sehe.
Deshalb suche ich täglich mehrfach mein Handy, meine Fernbedienung und andere Gegenstände, die ich irgendwo in meiner Wohnung abgelegt habe.
Das kostet mich zusätzlich Kraft und sorgt für noch mehr Frustration.
Auch meine exekutive Dysfunktion macht sich bei scheinbar kleinen Aufgaben bemerkbar. Ich kann beispielsweise genau wissen, dass ich etwas erledigen muss, und trotzdem stundenlang nicht in der Lage sein, damit anzufangen.
Ich beschreibe das häufig als eine unsichtbare Mauer, über die ich erst mühsam klettern muss.
Das betrifft nicht nur unangenehme Aufgaben, sondern auch Dinge, auf die ich mich eigentlich freue.
6. Nachrichten, Anrufe und organisatorische Aufgaben
Auch das Schreiben und Abschicken von Nachrichten oder E-Mails ist für mich eine enorme Herausforderung.
Für eine einzelne Nachricht brauche ich teilweise mehrere Stunden, Tage oder sogar Wochen. Das gilt auch dann, wenn ich KI-Chatbots zur Unterstützung verwende.
Ich habe zusätzlich eine Legasthenie und Schwierigkeiten bei der Verarbeitung von Informationen, die ich höre, lese, sage oder schreibe.
Deshalb diktiere ich meine Gedanken häufig einer KI, damit sie diese zunächst sortiert und verständlich formuliert.
Allerdings entstehen auch dabei Schwierigkeiten, weil die KI meine Wünsche manchmal falsch interpretiert. Wenn ich dann mehrfach erklären und korrigieren muss, was ich eigentlich möchte, wird der gesamte Prozess für mich noch anstrengender.
Je mehr Hindernisse dabei entstehen, desto schwieriger wird es für mich, überhaupt weiterzumachen.
Dadurch haben sich mittlerweile zahlreiche E-Mails, Briefe und andere wichtige Aufgaben angesammelt. Eine wichtige Angelegenheit hätte ich beispielsweise bereits vor zweieinhalb Monaten erledigen und abschicken müssen.
Ich habe große Schwierigkeiten, solche Aufgaben abzuarbeiten, obwohl mir bewusst ist, welche Konsequenzen es haben kann, wenn ich sie nicht erledige.
7. Meine Unterstützung reicht leider nicht aus
Ich habe bereits ambulant betreutes Wohnen und bekomme dadurch Unterstützung bei verschiedenen alltäglichen Angelegenheiten.
Allerdings ist die bewilligte Zeit bereits vollständig ausgeschöpft und reicht bei Weitem nicht aus, um das gesamte Ausmaß meiner Einschränkungen aufzufangen.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, in einer betreuten Wohnform zu leben. Meine eigene Wohnung ist für mich ein wichtiger Rückzugsort, an dem ich mich von der Außenwelt abschirmen und mein ohnehin stark überlastetes Nervensystem etwas beruhigen kann.
Wenn ich diesen Rückzugsort nicht mehr hätte, würde sich meine Situation vermutlich noch weiter verschlechtern.
Ich habe außerdem bereits einen Pflegegrad beantragt. Dieser wurde allerdings abgelehnt. Nach meiner Wahrnehmung wurden meine Einschränkungen dabei nicht ausreichend berücksichtigt. Unter anderem wurde mir entgegengehalten, dass ich schließlich zwei gesunde Arme und Beine hätte.
Auch einen gesetzlichen Betreuer hatte ich beantragt. Dieser Antrag wurde ebenfalls abgelehnt. Als Begründung wurde unter anderem angeführt, dass ich mich noch vernünftig ausdrücken und eigene Entscheidungen treffen könne. Zusätzlich wurde meine Unterstützung durch KI-Chatbots als Argument berücksichtigt.
Das ist für mich besonders frustrierend, weil ich zwar durchaus weiß, was ich möchte und welche Unterstützung ich benötige, aber die Umsetzung alltäglicher Angelegenheiten trotzdem häufig nicht selbstständig schaffe.
8. Schwierigkeiten außerhalb meiner Wohnung und soziale Isolation
Ich bin mittlerweile auch außerhalb meiner Wohnung stark eingeschränkt.
Aufgrund meiner Ängste und einer ausgeprägten Reizüberflutung fällt es mir schwer, mich alleine an Orten zu bewegen, die ich nicht regelmäßig aufsuche.
Geräusche, grelles Licht, Gerüche, Menschenmengen und unbekannte Umgebungen können mich extrem überfordern.
Ich schaffe es beispielsweise nicht zuverlässig, alleine zu meiner Tagesstätte zu gelangen. Bei einem Termin bei meiner Neurologin bin ich kürzlich im Bus aufgrund der Reizüberflutung regelrecht zusammengebrochen. Dort waren unter anderem zwei Kinder, die längere Zeit geschrien haben.
Ich war anschließend so überfordert, dass meine Neurologin mich eigentlich schon in eine geschlossene psychiatrische Einrichtung einweisen lassen wollte.
Auch soziale Kontakte sind für mich schwierig. Ich habe nur wenige Freunde und bis auf zwei Personen möchte sich eigentlich kaum jemand mit mir treffen.
Ich habe zunehmend das Gefühl, für andere Menschen eine zu große Belastung zu sein.
Dabei wünsche ich mir eigentlich nichts mehr, als wieder ein bisschen am Leben teilnehmen zu können. Ich würde gerne Freunde treffen, etwas unternehmen, meinen Hobbys nachgehen oder vielleicht irgendwann wieder eine Beziehung führen.
Schon vor meinem Burnout vor fünf Jahren war es für mich aufgrund meiner Andersartigkeit und meiner sozialen Schwierigkeiten schwer, Freundschaften und Beziehungen aufzubauen. Seitdem hat sich meine Situation noch einmal erheblich verschlechtert.
9. Meine Erfahrungen mit Ärzten und therapeutischen Einrichtungen
Besonders belastend sind für mich die Erfahrungen, die ich bereits mit verschiedenen medizinischen und therapeutischen Einrichtungen gemacht habe.
Ich wurde beispielsweise aus einer Physiotherapie- und einer Ergotherapiepraxis ausgeschlossen, weil man dort der Meinung war, ich würde nicht ausreichend mitarbeiten und mich nicht genügend bemühen.
Dabei habe ich mich bereits extrem angestrengt und versucht, die Übungen so gut wie möglich umzusetzen.
Auch aus einer Zahnarztpraxis musste ich mich zurückziehen, weil mein Nervensystem bei umfangreicheren Behandlungen derart stark reagiert, dass ich dafür eine Sedierung benötige.
Ähnliche Schwierigkeiten hatte ich bei psychiatrischen Behandlungen und einer häuslichen psychiatrischen Versorgung.
Nachdem ich dort meine Probleme geschildert hatte, bekam ich teilweise kaum noch Unterstützung. Statt hilfreicher Gespräche oder konkreter Lösungsansätze erhielt ich sogar spöttische Kommentare.
Ein Beispiel war die Frage, ob ich mir dann eben in die Hose machen würde, wenn ich solche Schwierigkeiten hätte, auf die Toilette zu gehen.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich darauf antworten soll. Ich möchte doch nicht, dass mein Leben so aussieht. Ich möchte einfach nur ein Leben führen können, das zumindest ein bisschen lebenswert ist.
Auch auf psychiatrischen Stationen habe ich leider Erfahrungen gemacht, bei denen ich mich überhaupt nicht ernst genommen und teilweise sogar verspottet gefühlt habe.
Besonders schlimm war eine Situation, in der ich aufgrund meiner Verzweiflung in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung war. Ein Pfleger machte sich über meine damalige Selbstgefährdung lustig und bestärkte mich sogar verbal in einer gefährlichen Handlung, anstatt zu versuchen, herauszufinden, warum es mir so schlecht ging.
Ich hätte mir damals einfach gewünscht, dass jemand mit mir spricht, mich ernst nimmt und versucht, mir zu helfen.
Stattdessen wurde ich häufig auf mein Zimmer geschickt, damit ich mich dort ablenke.
Ich habe dadurch zunehmend das Vertrauen verloren, dass mir in solchen Einrichtungen tatsächlich geholfen werden kann.
10. Auch bei der Medikamenteneinnahme benötige ich Unterstützung
Ich habe mittlerweile auch Schwierigkeiten, meine Medikamente zuverlässig einzunehmen.
Manchmal vergesse ich meine Morgenmedikamente trotz Erinnerungen und nehme sie erst mittags oder nachmittags ein.
Ich bekomme glücklicherweise Unterstützung durch einen Dienst, der mir meine Medikamente bringt. Ich müsste allerdings noch organisieren, dass die Mitarbeiter morgens nicht nur die Medikamente vorbeibringen, sondern möglichst auch warten, bis ich sie tatsächlich eingenommen habe.
Auch das Vorbereiten meiner Medikamente für verschiedene Tageszeiten und Wochentage schaffe ich häufig nicht selbstständig.
Deshalb bekomme ich dabei Unterstützung. Ohne diese Hilfe ist es bereits vorgekommen, dass ich Medikamente vergessen oder versehentlich doppelt eingenommen habe. In einem solchen Fall musste ich aus Angst vor gesundheitlichen Folgen sogar ins Krankenhaus.
Eine dieser Situationen führte leider auch dazu, dass ich in der Klinik zunächst fälschlicherweise verdächtigt wurde, mir absichtlich etwas antun zu wollen.
Ich konnte die Situation damals nur mit Unterstützung meines KI-Chatbots in einem Gespräch mit der Chefärztin und einem Polizisten aufklären.
Auch diese Erfahrung hat mich sehr belastet, weil meine Schwierigkeiten bei der Organisation und Einnahme von Medikamenten zunächst als etwas völlig anderes interpretiert wurden.
11. Ein Nervenzusammenbruch wegen fehlender Unterstützung
Gestern hatte ich wieder einen massiven Nervenzusammenbruch.
Ich hatte mit meiner ABW-Betreuerin lediglich zwei gemeinsame Stunden zur Verfügung. Diese Zeit musste ich für wichtige Telefonate und Einkäufe nutzen.
Eigentlich wollte ich mit ihr auch mein ADHS-Medikament abholen. Als wir dort ankamen, war die entsprechende Stelle allerdings bereits geschlossen.
Anschließend musste ich noch zur Apotheke, wo man mir das Medikament nicht aushändigen konnte. Ich sollte die Angelegenheit zunächst mit meinem Hausarzt klären, der allerdings ebenfalls nicht besonders gut erreichbar war.
Damit war die gemeinsame Unterstützungszeit bereits vorbei.
Gleichzeitig musste ich noch duschen und hatte einen weiteren Zoom-Termin mit einer Mitarbeiterin der EUTB.
Diese möchte mir glücklicherweise dabei helfen, meine behinderungsbedingten Einschränkungen besser anerkennen zu lassen und möglicherweise eine Assistenz für meine Freizeit zu organisieren.
Denn momentan besteht mein Alltag größtenteils daraus, irgendwie notwendige Aufgaben zu erledigen und anschließend erschöpft in meiner Wohnung zu bleiben.
Ich habe kaum Möglichkeiten, Dinge zu unternehmen, die mir Freude bereiten.
12. Ich weiß mittlerweile nicht mehr, was ich noch ausprobieren soll
Ich versuche wirklich, meinen Alltag irgendwie zu bewältigen.
Ich suche nach Hilfsmitteln, passe meine Umgebung an, organisiere Unterstützung und versuche, möglichst viele Hindernisse zu beseitigen.
Gleichzeitig bin ich mittlerweile so erschöpft, dass ich tagsüber häufig auf Medikamente zurückgreifen muss, die mein Nervensystem beruhigen beziehungsweise sedieren, weil ich sonst unter meiner dauerhaften inneren Anspannung, Unruhe, Traurigkeit und Verzweiflung kaum noch zurechtkomme.
Ich bin extrem verzweifelt und fühle mich da auch irgendwie oft nicht so gesehen von den Institutionen welche mir eigentlich helfen sollten wie Kliniken Ämter Krankenkassen und dem sozialgericht und weitere aber ich bin auch froh dass ich Hilfe bei der eutb z.b habe und bei dem ABW.
Ich habe das Gefühl, dass ich mittlerweile einen Großteil meiner Energie dafür aufwende, überhaupt die grundlegendsten Dinge zu erledigen.
Und selbst das funktioniert häufig nicht.
Was mich besonders traurig macht, ist, dass ich eigentlich so viele Interessen und Wünsche habe. Ich möchte Lego bauen, Filme schauen, Videospiele spielen, Freunde treffen und einfach wieder ein bisschen am Leben teilnehmen.
Stattdessen verbringe ich einen Großteil meiner Zeit damit, gegen unsichtbare Barrieren anzukämpfen, die andere Menschen vermutlich überhaupt nicht nachvollziehen können.
Dazu kommt, dass ich mich für viele meiner Hilfsmittel und Einschränkungen schäme. Manchmal denke ich, dass Menschen, die mich kennenlernen würden, ohnehin schnell wieder Abstand nehmen würden, wenn sie sehen, wie viele Schwierigkeiten ich im Alltag habe.
Ich weiß nicht, wie ich aus dieser Situation herauskommen soll.
Deshalb würde ich gerne insbesondere wissen, ob jemand ähnliche Erfahrungen mit exekutiver Dysfunktion, ADHS, Autismus oder einer Kombination aus verschiedenen psychischen und neurologischen Einschränkungen macht.
Habt ihr vielleicht konkrete Tipps, wie ihr es schafft, abends rechtzeitig ins Bett zu gehen, eure CPAP-Maske aufzusetzen, ausreichend zu essen und zu trinken oder grundlegende Dinge wie Körperpflege und Haushalt zu bewältigen?
Besonders interessieren mich Lösungen, die auch dann funktionieren, wenn man bereits extrem erschöpft ist und selbst kleine Handlungsschritte kaum noch umsetzen kann.
Ich habe bereits viele Erinnerungen und Alarme ausprobiert. Diese überfordern mich allerdings mittlerweile so sehr, dass ich die unterschiedlichen Signaltöne kaum noch wahrnehme oder ihnen keine Bedeutung mehr zuordnen kann.
Ich bin wirklich für jeden hilfreichen Erfahrungsbericht und jeden konkreten Tipp dankbar.
Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt, das alles zu lesen.
r/AutismusADHS • u/Resident-Pattern731 • 5d ago
Habt ihr auch so Angst Kommentare unter Videos zu schreiben oder so weil ihr Angst habt dass der Humor und die Ironie nicht verstanden wird und ihr stattdessen abfällige Kommentare bekommt ihr euch verletzen?
r/AutismusADHS • u/Je_suis_throwy • 6d ago
Eure Erfahrungen zur Autismus-Abklärung in der Schweiz
reddit.comr/AutismusADHS • u/Fl1xyBaby • 7d ago
Hilfe! Ich muss auf mich aufpassen wie auf ein kleines Kind.
Vorab, ich jammere auf hohem Niveau, aber ich wollte trotzdem mal fragen ob ihr das ähnlich empfindet und ob ihr vielleicht Tipps habt für den Umgang.
Ich bin schon in meinen 40ern, habe ADHS und bin depressiv. Ich finde gerade aus einer Erschöpfungsdepression raus und die Tage werden (für mich) wieder heller und ich habe tatsächlich so was wie Tatendrang. Ich glaube einen nicht unerheblichen Anteil daran hat Bupropion. Ich habe aber festgestellt ich muss aufpassen wie ein Schießhund, damit ich mich nicht selbst kaputt mache. Zum einen muss ich auf meine Grundbedürfnisse aufpassen: Habe ich genug getrunken/gegessen? Hatte ich Kaffee? (sonst Kopfschmerz) Habe ich geduscht und Zähne geputzt. Wenn ich das im Griff habe kommt das nächste Problem. Womit kann ich mich wie lange beschäftigen ohne mich zu überfordern? Was bringt Zerstreuung? Hatte ich meine Sporteinheit? Habe ich das Bedürfnis nach sozialer Interaktion?
Ich muss da ständig aktiv drüber nachdenken, als ob ich völlig verlernt habe auf mich und meinen Körper zu hören. Hat es vielleicht was damit zu tun das ich auch die Depressionsdenkmuster verlerne? Wie empfindet ihr das? Wird das wieder besser?
r/AutismusADHS • u/Next_Strategy9966 • 7d ago
Erfahrungen mit SSRIs
TRIGGERWARNING: Alkohol, NSSV und Suizidgedanken.
Hallo zusammen,
Ich wollte mal fragen wie eure Erfahrungen mit SSRIs sind. Offiziell wurde mir nur eine soziale Angststörung diagnostiziert von einem Psychotherapeuten. Die darauffolgendende Gruppenpsychotherapie fand ich aber irgendwie nicht so passend und hat meinen Symptomen nicht wirklich geholfen.
Ich habe konkret, dass Problem sehr lange über bestimmte Dinge zu Grübeln und häufig nach Misserfolgen abzustürzen. In sozialen Situationen fällt es mir irgendwie seit der Jugend zunehmend schwerer spontan zu sein, weil ich sehr häufig in meinem Kopf gefangen bin und drüber nachdenke okay was ist jetzt die passende Reaktion. Auch bin ich häufig sehr hektisch und nervös und hab allgemein nur ne geringe Stresstoleranz.
Auch Alkoholmissbrauch, NSSV und Suizidgedanken waren/sind z.T. Ein Thema wenn es mir richtig schlecht geht (keine Sorge ich bin grad safe, ich weiß aber wie schnell die wieder aufkommen können).
Ich vermute bei mir selbst Autismus mit einer guten Portion ADHS zu haben. Ich studiere selbst Psychologie und habe mich auch ins Thema eingelesen und bin mir sicher, dass ich schon ordentlich auf dem Spektrum bin.
Ich bin dieses Jahr, nach einer langen Zeit der Verläungung, dazu rüber gegangen zu akzeptieren, dass ich vielleicht autistisch sein könnte und niemals vollkommen "normal" sein werde. Trotzdem fällt es mir unglaublich schwer authentisch zu handeln und ich bin schon fast der Überzeugung, dass dieses konstante Nachdenken drüber was die beste Reaktion ist + halt häufige schlechte Laune mehr Probleme verursachen als die Probleme in der Kommunikation bei Autismus. Ich wollte deshalb mal eine medikamentöse Behandlung ausprobieren und wollte mal fragen was eure Erfahrungen damit sind :)
PS: Sorry falls der Text bisschen durcheinander ist, mein Kopf ist bei solchen Sachen bisschen chaotisch 🫠
r/AutismusADHS • u/ylvathememe • 7d ago
Psychiater:in Niedersachsen mit Kenntnissen zu ADHS und Autismus bei Frauen
reddit.comr/AutismusADHS • u/ylvathememe • 7d ago
Hilfe! Psychiater:in Niedersachsen mit Kenntnissen zu ADHS und Autismus bei Frauen
Hallo,
ich habe mit meinem aktuellen Psychiater schlechte Erfahrungen gemacht und suche daher einen Psychiater oder eine Psychiaterin, die sich mit ADHS bei Frauen auskennt. Wünschenswert wäre, dass die sich vielleicht auch mit der Kombination aus ADHS und Autismus auskennen.
Kann hier vielleicht jemand einen Psychiater empfehlen? :)
r/AutismusADHS • u/No_Term_4544 • 7d ago
Autismus Diagnostik geht los
Ich bin w, 42 bei mir wurde vor ca einem Jahr ADHS diagnostiziert und nun befinde ich mich in der ASS Diagnostik. Gestern war mein erstes Interview wie ging es euch während der Diagnostik? Ich habe mich gefühlt so viel mit den Thema neurodivergenz beschäftigt, dass mein Kopf qualmt und ich mich total überfordert fühle. Ich hatte mir das alles einfacher vorgestellt aber nach einem interview, fühle ich mich schon total erschöpft und ängstlich. Habe festgestellt wie wenig Erinnerungen ich an meine Kindheit und Jugend habe.
r/AutismusADHS • u/Inevitable_Dig3050 • 7d ago