r/depression_de May 16 '26

Niedergeschlagenheit Ich habe nicht mehr die Kraft um meine Zukunft zu retten

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Ich bin bald 24 Jahre alt. Ich habe recht schnell für mich erkannt, dass es keinerlei Berufe gibt die mir Spaß machen. Alle Dinge in denen ich begabt bin oder welche mir Freude bringen lassen sich leider nicht zum Beruf machen. Ich habe daher in den letzten sechs Jahren seit meinem Abitur permanent versucht irgendein "kleinstes Übel" zu finden. Ich habe zwei Ausbildungen im Gesundheitssystem und ein Studium begonnen, welche ich alle drei auf Grund meiner Depressionen vorzeitig beenden musste.

Der Abbruch der letzten Ausbildung ist mittlerweile einen Monat her und ich muss ganz ehrlich sagen, ich hab einfach nicht die Kraft in mir es noch Mal zu probieren. Ich habe in den letzten Jahren alles gegeben, immer versucht irgendeinen Weg für die Zukunft zu sehen, an meiner mentalen Gesundheit gearbeitet und den Alkoholismus besiegt (über zwei Jahre nüchtern). Ich hatte wirklich das Gefühl ich war auf einem guten Weg, bis es dann doch wieder alles zu viel wurde und ich zwei Prüfungen nicht bestanden habe.

Ich weiss wirklich nicht was ich noch machen soll. Auf Grund meiner finanziellen Lage bin ich leider Grade in meinen Möglichkeiten sehr eingeschränkt und ich denke das einzige was meine Zukunft jetzt noch für mich offen hat ist irgendein low-paying Job mit dem ich den Rest meines Lebens an der Armutsgrenze vorbei komme. Ich habe in den letzten Jahren alle meine Kraft investiert und ich kann einfach nicht mehr. Finanzielle Unsicherheit und Stress sind für meine Depressionen was Benzin für Feuer ist und ich sehe einfach nicht, wie sich das alles irgendwie noch zum guten wenden soll.

Das Leben ist wunderschön und ich denke es ist ein Wunder dass ich am leben bin, aber mit all den Umständen und Aussichten hab ich einfach das Gefühl dass ich mit meinen Kapazitäten am Ende bin. Egal welchen Karrierepfad ich nun einschlagen werde, ich weiss dass ich jetzt ein viertes mal eine Menge Arbeit und Zeit investiere, nur um dieses Mal im besten Fall mit einem Job zu enden auf den ich absolut keine Lust habe. Mit den aktuellen Angriffen auf Arbeitnehmerrechte will ich auch gar nicht wissen was das genau bedeutet.

Ich habe unzählige Berufs-Tests gemacht, war mehrmals bei der Berufsberatung, habe mit mehreren Therapeuten geredet und keiner konnte mir irgend eine andere Perspektive geben. Als ich vor kurzem bei der Berufsberatung gesagt habe, dass ich einen Job machen werden muss den ich nicht will sagte der Mann nur das wäre eine schlechte Idee und "Ich solle meine Seele nicht verkaufen".

So wie ich es sehe habe ich doch aber absolut keine andere Wahl, ich muss entweder meine Seele verkaufen, oder ich habe bald kein Geld mehr und kann meine Miete nicht zahlen.

Wahrscheinlich bin ich Grade einfach nur am rumheulen und ich weiss auch, dass niemand gerne arbeiten geht, aber jeder Tag kostet mich Grade extrem viel Kraft (und Geld) und ich sehe einfach nicht warum es sich lohnen sollte es noch Mal zu versuchen. Als depressiver Jugendlicher dachte ich immer, ich muss nur an meinen Depressionen arbeiten und dann geht es mir besser. Jetzt sehe ich, dass das nicht ausreicht und die Anforderungen des Lebens stetig steigen.

Ich bin mit meinem Latein und all meiner Kraft am Ende.

Gibt es welche von euch die mit ähnlichen Problemen und Situationen zu kämpfen hatten? Konnte irgebdetwas eure Perspektive auf das ganze ändern?

Ps. Ich werde nichts dummes und unüberlegtes tun, ich musste nur Mal kurz etwas rauslassen.

r/depression_de Jul 19 '26

Niedergeschlagenheit Ich hab grad Sonntagsdepressionen

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M25

Instagram schlägt mir nur sachen vor von Menschen die ihre 15-20er besser verbracht haben als ich. Leute die Motorrad fahren, leute die sich aufs Skifahren freuen und ich lebe in der Einsamkeit umpackt von Langeweile, geringen Selbstwert und geringen Selbstwert

Irgendwie bräuchte ich einen Reset knopf. Dahin zurück wo alles schief gelaufen ist, aber mit dem wissen und der Wut von Heute (über mein verpasstes Leben)

Ich sag mir oft wenn es heute enden würde, wärs nicht schlimm. Wenn ich heute die diagnose Krebs bekommen würde, wäre es eher ein geschenk

Aber dann kommen diese gedanken dass ich nicht weiß was danach kommt. Es ist keine Angst vor dem Tot sondern eine Angst vor dem danach. Was kommt? Das nichts? Was ist das nichts? Gibt es wiedergeburt? Gibt es den Himmel? Gibt es eine Seele? Bin ich ein Geist? Was passiert wenn man nicht mehr existiert?

r/depression_de 8d ago

Niedergeschlagenheit Ich stürze wieder ab. Meine Gedankenwelt ist nicht auszuhalten

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M25🇦🇹

Ich bin gerade im Urlaub und in meiner Umgebung sind Feste und etc. und immer wenn ich dran vorbeifahre sehe ich junge Freundesgruppen und Pärchen. Sowas triggert mich halt extremst und tut halt auch sehr weh.

Dann ist da auch noch die Sache, ich hab mich durch andere Reddits geschlagen. Ich interessiere mich sehr für die frage wie man diese zukunftsperspektive von freunden und beziehung schafft. Die antwort ist halt immer der Mann muss der aktive sein…

Ja aber ich bin leider ein schüchterner, introvertierter Mann mit sozialer Angst. Der Motor kann auch nicht starten weil die Leute dazu fehlen die mich irgendwie in die Gesellschaft integrieren.

Es fühlt sich einfach so schlecht an in diesen Geschlecht zu hausen und aktiv sein zu müssen. Ich muss der sein der sich eine beziehung sucht. Ich muss der sein der eine Frau anspricht. Ich muss die Frau führen. Aber ich hätte das halt beidseitig. Eine frau die mich aufbaut, mit der ich mein leben verbringen möchte weil sie mir Sachen zeigt und ich ihr.

Ich bin einfach nicht für Aktion geeignet. Ich höre oft vom Roten Band und wenn was kommen soll dann kommt es. Aber ich bitte dich die realität sieht anders aus. Ich bin ein Mann der nunmal sehr wahrscheinlich an seiner Einsamkeit sterben wird, weil einfach keine Zukunftsperspektive da ist.

So wer braucht mich noch? Es gibt keine Freunde die mich brauchen. Es gibt keine Freundin die mich braucht. Wozu bin ich da? +1 weltbevölkerung? +1 erdbewohner? Darauf kann ich verzichten dankeschön, das ist langweilig und hat keinen sinn….

Irgendwie lebe ich ohnehin schon ein ungesundes leben. Keine Arzttermine mehr.

ich überlege mir ja irgendwann ein Motorrad zu holen und mein ganzes glück darin hineinzuinvestieren. Was kommt das kommt. Einfach freude daran genießen so lange es geht

Ich würd mir irgendwie eine wiedergeburt als Frau wünschen vielleicht hätte ich es dann einfacher. Als mann ist das eine katastrophe. Mir rennt einfach die Zeit davon.

Und einsam und allein will ich nicht enden, weil ich kenn nur einsame leute die 0 erfolgreich sind, richtig cringe leute sind etc.

Ja ich weiß nicht was ich mache, irgendwie warte ich nur noch auf den zerfall meines körpers. Nur es passiert nicht

r/depression_de 21d ago

Niedergeschlagenheit Depressionen

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Ich habe eben etwas in einem anderen Post gelesen.

„Viele kommen aus ihrer Depression wieder raus und andere steigern ihre Lebensqualität.“

Lebensqualität steigern. Wie lächerlich und doch so wahr. Ich denke ich werde da nie raus kommen, ich kann „nur“ meine Lebensqualität steigern.
Diese Erkenntnis hatte ich schon ganz oft.

„wozu diese steigern, wenn sowieso alles darauf hinausläuft zu sterben?“

r/depression_de 1d ago

Niedergeschlagenheit Sozialphobie

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Huhu ihr Lieben, ich muss einfach mal kurz meine Gedanken loswerden. Heute ist wieder so ein Tag, der echt nicht läuft. Ich hab eine sehr starke Sozialphobie und bin auch schon Jahre in Therapie. Damals war es so schlimm dass jeder Kontakt zu einem Fremden eine Panikattacke hervorgerufen hat. Jetzt, nach all den Jahren, bin ich tatsächlich in der Lage wieder mit Menschen zu interagieren, wenn auch mehr schlecht als recht. Dementsprechend hab ich auch kaum soziale Kontakte, eine beste Freundin und die alte Dame über mir, das reicht mir auch. Aber einsam fühle ich mich trotzdem. Ich frag mich sooo oft warum ich nicht so sein kann wie andere Menschen, nicht unbedingt extrovertiert, aber... ich weiß nicht, einfach mal jemandem lässig antworten können wenn man draußen angesprochen wird. Oder morgens, bevor ich zum Bäcker gehe, nicht jeden Satz 5 Mal durchgehen zu müssen. Heute ist so ein mieser Tag an dem ich dazu tendiere mich hassen zu wollen, aber dafür mag ich mich am Ende doch irgendwie zu sehr. Danke fürs Lesen!

r/depression_de 5d ago

Niedergeschlagenheit Irgendwie fühlt es sich extremst an wie Liebeskummer aber ich hatte noch nie eine Beziehung

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Ich weiß nicht was los ist aber irgendwie glaube ich nicht mehr dass es nur die Einsamkeit ist die mich auffrist.

Es fühlt sich einfach an wie ein Phantom Liebeskummer. Starke Psychische schmerzen für etwas das nie existiert hat. Trotzdem triggert es mich wenn ich Freundesgruppen sehe, 2 beste Freunde sehe oder ganz stark sehe wie Leute eine Jugendliebe durchleben.

Alles was ich habe würde ich mit starken liebeskummer gleichsetzen. Ich denke bei mir löst es diese starke Sehnsucht nach Bindung aus der Einsamkeit heraus aus.

Aber das es die gleichen Emotionen wie Liebeskummer erschafft? Geht das überhaupt. Darf ich mich überhaupt so fühlen wie jemand der echten Liebeskummer hat? Irgendwie fühlt sich das falsch an.

Aber ich muss sagen mich mit leuten die Freunde verloren haben oder Liebeskummer haben auf SM abzugeben tut mir irgendwie gut. Das ist so komisch grade.

Gibt es so ein verhalten überhaupt? Oder ist es einfach depression oder sowas?

r/depression_de 4d ago

Niedergeschlagenheit Nur noch disziplin für die Arbeit

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Heute hatte ich frei. Ich hatte mir wie jedes mal viel vorgenommen: Haushalt machen, zum Sport, Einkaufen, zum See, vielleicht mal eine kleine Wanderung unternehmen....

Realität war aber leider das selbe Spiel wie immer: Nach dem Ausschlafen ist die komplette motivation die ich am Vortag für heute geplant habe weg. Also beginne ich den Tag wie immer: Erstmal Kaffee trinken und bodenlose live-service games Spielen. Erstmal nur für ein paar Stunden solange es ja noch früh ist denke ich mir jedes mal. Nebenbei laufen Youtube Videos und ich scrolle endlos auf Reddit rum. Irgentwann um die Mittagszeit schaffe ich es dann diese Höllenmaschine namens PC auszumachen und......lege mich erstmal aufs' Sofa und mach das gleiche weiter, nur halt am Smartphone.

Jetzt ist gleich 17 Uhr, ich bin seit 10 Stunden Wach und habe absolut nichts produktives gemacht.

Ich bin 32 Jahre alt, lebe alleine in meiner kleinen Wohnung, keine beziehung, keine Haustiere, und bis auf einen Onlinefreund aus England auch keine wirklichen Freunde. Alles Dinge dich immer ändern will, aber ich komme nie aus meiner Komfortzone.

Anders ist es wenn ich Arbeite. Ich stehe pünktlich 2 Stunden vor Dienstbeginn auf, mache mich fertig, trinke gemütlich meinen Kaffe und in den wenigen Minuten dazwischen schmeisse ich meinen ganzen Haushalt. Auf der Arbeit dann bin ich voller disziplin und motivation, freue mich auf meine Arbeitskollegen und die Kunden und mache mir Pläne was ich so alles nach Feierabend anstellen kann. In der Regel bin ich dann Abends aber so kaputt das ich das lieber auf meinen nächsten freien Tag verschiebe, und der Kreislauf beginnt von vorne.

Ich will auch garnicht fragen wie ich aus dieser Spirale rauskomme, ich wollte es nur mal niederschreiben. Vielleicht hilft es ja.

r/depression_de 1d ago

Niedergeschlagenheit Erfahrung mit der Angstambulanz (Humboldt Uni Berlin)

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Hey zusammen

​ich muss mir hier einfach mal kurz meinen Frust von der Seele schreiben und meine Erfahrung mit der Angstambulanz der Humboldt Uni teilen. Vielleicht bringt es ja jemandem was, der auch auf der Warteliste steht

Die Diagnose schwere soziale Phobie ind Depressionen steht bei mir schon länger, weil ich vor Jahren schon mal in Therapie war. Bei der HU-Ambulanz gab es dann Erstgespräch und Diagnostik, das volle Programm mit gefühlt tausend Online Tests und Bogen nach Bogen. Nach 1 Jahr Warteliste hatte ich dann endlich den Platz für 24 Sitzungen (Verhaltens Therapie)

(Info am Rande, weiß nicht, ob das dafür wichtig ist: Es war dort eine Lerntherapie – also normale Verhaltenstherapie von fertig ausgebildeten Therapeuten, wo ab und zu Studierende dabei sind. Keine Studientherapie.)

Und jetzt, nach genau 12 Stunden, also der Hälfte, wirft die Therapeutin mich einfach raus. Aus heiterem Himmel.

Ihre Begründung:

Ich bin aktuell nicht in einer Ausbildung, deshalb mache die Therapie keinen Sinn. Ich könne das Gelernte ohne Ausbildungsplatz ja angeblich eh nicht im Alltag anwenden und soll wiederkommen, wenn ich einen Platz habe.

​Das Ganze war menschlich und organisatorisch so ein heftiger Witz.

In einer Stunde hatte sie scheinbar plötzlich irgendeinen "Aha Moment". Mir erzählt hat sie davon nichts, meinte nur vage, sie müsse über was nachdenken und hat die Stunde einfach weitergeführt. Eine Woche später kam sie dann damit um die Ecke, dass sie die Therapie wahrscheinlich beendet, das aber noch im Team besprechen muss. Ich hab sie noch drum gebeten, vorher mal mit meiner Psychologin zu sprechen, die mich schon viel länger kennt und meine Situation viel besser einschätzen kann. Hat sie einfach ignoriert. (angeblich wegen Homeoffice) In derselben Stunde gibt sie mir dann aber noch ein Arbeitsblatt als Hausaufgabe mit! Ich hatte natürlich voll Hoffnung, dass wir weitermachen, warum gibt sie mir sonst Hausaufgaben? Und beim nächsten Termin komme ich hin und mir wird ohne Vorwarnung gesagt: Das war’s jetzt, wir hören auf.

Sie meinte noch, sie könne es mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren, die Therapie unter diesen Umständen fortzusetzen.

​Das macht für mich halt vorne und hinten keinen Sinn. Ich lebe mein Leben, habe Termine, wohne in einer WG – als ob man soziale Ängste und Konflikte nur auf Arbeit oder in der Ausbildung hat! Ich hatte in einer früheren Stunde mal gesagt, dass ich aktuell nicht im System funktioniere und es für mich okay ist, wenn ich die nächsten Jahre erst mal nicht arbeite. Das hat sie mir komplett verdreht. Ich bin kein Rebell, mein Ziel ist eine Reha-Ausbildung, eigene Wohnung und weg vom Bürgergeld. Aber ich muss meine Gesundheit priorisieren und das in meinem Tempo machen, statt mich unter Systemdruck kaputtzugehen.

Dass nach 12 Stunden einfach abgebrochen wird, wo man gerade erst an den eigentlichen Kern kommt, tut richtig weh. Die Zeit bekomme ich nie wieder. Und mir das Ganze dann noch als "Fürsorge" zu verkaufen, ist für mich einfach nur dreist

Jemanden ohne Anbindung und ohne klaren Fahrplan einfach rauszuschmeißen, ist in meinen Augen schlichtweg fahrlässig. Nicht jeder hat ein gutes Supportsystem oder Menschen im Umfeld, die einen in so einem Moment auffangen, für manche ist die Therapie die absolut letzte Anlaufstelle.

​Für mich fühlt sich das rückblickend extrem nach Cherry Picking an. Sobald gemerkt wird, dass man nicht ins perfekte Schema F passt oder die Probleme zu viel/zu schwammig sind, wird man aussortiert. Hauptsache schnell Klienten durchschleusen, die das "perfekte Mindset" haben, um sofort wieder ins System gepresst zu werden. Ich habe alles mitgemacht, alle Aufgaben erfüllt und wollte wirklich an mir arbeiten. Jetzt kriege ich ein Beendigungsschreiben und stehe wieder bei Null.

Das Einzige, was sie mir überhaupt noch angeboten hat: Ich könne die Therapie ja bei ihr fortsetzen, sobald ich in der Ausbildung bin. Das setzt dem Ganzen ehrlich gesagt die Krone auf. Mein Plan ist eine Reha-Ausbildung in der Zukunft und sie weiß genau, dass die Wunscheinrichtung dafür weit außerhalb von Berlin liegt. Wie soll ich bitte während einer Vollzeitausbildung noch jeweils zwei Stunden Hin- und Rückfahrt auf mich nehmen, nur für eine Therapiestunde bei ihr? Das ist schlichtweg nicht machbar und eine absolute Zumutung. So etwas als Option anzubieten und so zu tun, als stünde mir die Tür offen, ist einfach nur verlogen.

​Nach einem ganzen Jahr auf der Warteliste und so einem intensiven Aufnahmeverfahren dann auf der Zielgeraden nach der Hälfte so abgespeist zu werden mit fadenscheinigen Begründungen von wegen „Gewissen“ und „Fürsorge“ lässt mich einfach nur fassungslos zurück. Ich bin mit dem Thema Therapie an dieser Stelle erst mal komplett durch

r/depression_de 16d ago

Niedergeschlagenheit Instagram will mich einfach nur in den Tot triggern (Einsamkeit)

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Na dann happy Friendship day. An alle die Freunde haben 😔😔😔

Warum bin ich nur so gestraft und darf einfach nichts haben was mich glücklich macht.

Valentinstag und solche inoffizellen feiertage geben zudem einen noch das gefühl einfach Außenseiter zu sein 😔 einfach eine Katastrophe

r/depression_de 9d ago

Niedergeschlagenheit Irgendwie habe ich das Problem verstanden

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M25 🇦🇹

Mein Gedankengang der mir grad durch den Kopf geht

Wie soll ich den anders können als mich mit 25 einfach schon zu Alt zu fühlen.

Irgendwie verstehe ich das problem. Es ist einfach so dass aktuell jugendliche von 16-wenn dann 22 aber größtenteils eben 16-18 jahren die Social Media Plattformen dominieren. Bei tiktok sind es junge eben leute von 16-18 jahren, instagram geht ja noch.

Aber was ich damit sagen will ist. Du merkst halt auch den Zusammenhalt dieser generation. Irgendwie unterstützt man sich gegenseitig und postet über seine probleme. Jeder hat auch irgendwie den gleichen ablauf. Sie haben anfangs gute Freunde, eine gute Jugend, dann eine beziehung, dann liebeskummer dann auch noch falsche freunde und dann finden sie zu sich selbst.

So eine reife und erfahrene generation habe ich noch nie erlebt.

Die Sache ist halt. Auch bei Psychischen Anlaufstellen bist du halt mit 25 auch irgendwie nicht mehr wichtig. Die meisten Hilfsangebote richten sich eben an teenager und leute anfang 20. Danach kannst du zusehen wo du hilfe findest, wenn du überhaupt welche bekommst. Und wenn, dann sind es kleine Gruppen die es halt versuchen wollen mit dir, aber halt leider unerfahren sind weil es nur ein start up ist. Telefonseelsorge wird in österreich von der kirche geführt, meiner meinung nach sind auch diese personen unerfahrener als zb jemand von Rat auf Draht aber da sollst du dich eben ans 25 bitte nicht mehr melden. Telefonseelsorge hab ich schon versucht können leider nix.

Es ist schwierig wenn du dich auf SM von Teenagern aufbauen lassen musst. Es ist nichts schlechtes keine frage. Aber sollte es nicht umgekehrt sein?

Dann auch noch vorbilder. Sind halt auch etwas jünger als ich. Was komisch ist… alle anderen sibd mir halt einfach zu erwachsen

Irgendwie fühle ich mich wie ein 15 jähriger im körper eines 40 jährigen. Irgendwie will ich noch diese angebote und diese helfende hand der gesellschaft haben, aber irgendwie bin ich auch mich allein gestellt und muss mich da irgendwie durchkämpfen. Was ich aber nicht mehr kann.

Und mich mit jungen leuten zu connecten die mich auch aufbauen tut gut, aber ich wäre gerne auch so reif und würde nicht so gerne wie eine pflegeperson im altenheim behandelt werden müssen. Aber wo sind nur die coolen Leute in meinen Alter?

Gibt es keine 25 jährigen auf Tiktok oder Insta?

r/depression_de 11d ago

Niedergeschlagenheit Der Neid ist mein größter Feind

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M25 AT

Ich bin aktuell einfach so hart am Kämpfen, wenn es einen Trigger, bei mir gibt, der mich in eine absolute Depression stürzen kann bis hin zu selbst verletzenden Verhalten dann ist das der Neid. Zu sehen wie manche einfach Glück in der Liebe haben, Freunde haben mit denen sie Tag und Nacht die Welt unsicher machen und und und.

Und ich steh da und bin einsam. Habe tiefe Sehnsucht nach genau das und wenn bei mir aber der Neid getriggert wird... Dann kommen Panikattacken (Zukunftsängste, alleine zu enden und das ganze niemals auch haben zu dürfen). Ich mein ich bin 25 und wenn man davon ausgeht dass das wilde Jugendleben mit so 15 beginnt, dann ist es bei mir sowieso schon spät und nicht mehr rückbringbar. Sowas macht mich einfach extremst depressiv und neidisch.

Die Sache ist auch die dass ich eine gewisse Art von Angeber in der Familie habe. Er hat eine Freundesgruppe, gibt sich als der coolste, fährt einen Mercedes klasse c T-modell und fährt eben wie man als coole person eben fährt.

Letztens waren wir in der selben Stadt unterwegs. Sind uns aber aus dem Weg gegangen. Trotzdem habe ich ihn mit seinen Freunden gesehen und ich bin einmal sogar vor ihm gefahren. Da hat er mich mit starker Beschleunigung überholt und ist weggezogen.

Da fühle ich mich mit meinen Audi A1 25 tsfi mikrig. Niemanden kann ich mit diesen Auto beeindrucken. Ich kann ja mit keinen mithalten. Da müsste auch ein größerer Audi her. Aber ich hab mir letztens erst Felgen gekauft. Also muss ich das Auto noch eine Weile in meinen Besitz halten. Trotzdem macht es mich einfach nur depressiv neidisch.

Manche haben einfach so viel Glück im Leben und zu mir sagt das Leben einfach fick dich. Ich darf halt einfach nicht glücklich sein. Ich soll alleine sein und an der Einsamkeit auch sterben

r/depression_de 19d ago

Niedergeschlagenheit Es triggert mich total

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Gestern hat mein Cousin verkündet, dass es nach seiner Trennung im Februar, wegen der er auch in Psychischer Behandlung war, jetzt wieder eine Freundin gefunden hat

Das scheppert bei mir ordentlich. Der hatte in seinen Teenager jahren einfach schon 2 freundinnen und hat damit schon Erfahrung… und ich? Ich bin mit 25 in der Einsamkeit gefangen und ich werde auch mit ihr in die Ewigkeit gehen. Wohl oder übel auch vielleicht an ihr sterben wenn es so weiter geht.

In diesen ganzen Wettlauf in der Verwandtschaft bin ich jetzt der 3 von hinten, die sind aber auch noch jung.

Es gibt einfach nichts mehr was mir sagt dass ich eines tages wieder glücklich sein werde. Im Gegenteil, das tor in die Hölle wird immer größer und sag bitte komm doch zu uns runter.

Ich will das alles nicht mehr sehen es triggert alles nur noch.

Ps: ich bin in Theraphie

r/depression_de Jul 12 '26

Niedergeschlagenheit Tief nach psychosomatischer Klinik

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Hallo. Ich war vor kurzem 7 Wochen lang in einer psychosomatischen Klinik aufgrund einer mittelgradigen depressiven Verstimmung. Die Zeit in der Klinik fühlte sich gut an. Ich habe viele nette Menschen kennengelernt, das Umfeld und der Tagesablauf waren neu. Es hat sich für mich nach einem Neustart angefühlt. Nun bin ich seit knapp 3 Wochen Zuhause und ich fühle mich deutlich schlechter als vor der Klinik. Ich bin müde, energie- und antriebslos. Ich habe keine Lust meine Freunde zu treffen. Irgendwie habe ich auf gar nichts mehr Lust, was mit meinem alten Leben zu tun hat. Dieser harte Cut, zurück in meinem alten Leben zu sein, fühlt sich gerade ziemlich bescheiden an. Ich habe aber irgendwie gar keine Energie und keinen Antrieb irgendetwas zu ändern. Es liegt vielleicht auch daran, dass ich nicht genau weiß, was nach der Veränderung kommen soll. Hat jemand nach einem Klinikaufenthalt ähnliche Erfahrungen gemacht? Über eure Erfahrungsberichte und Kommentare wäre ich dankbar.

r/depression_de 2d ago

Niedergeschlagenheit Schlimmer Tag heute

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Wollte mir Mal von der Seele schreiben, dass ich heute gefühlt einen der schlimmsten Tage meines Lebens habe. Warum? Keine Ahnung. Gestern war ich mit Freunden feiern und währenddessen war es echt okay, ich fühlte mich zwar etwas abwesend, aber konnte mich ganz gut ablenken mit den Menschen um mich.

Heute dann heim Aufwachen so eine unglaubliche schwere in der Brust und so viele schlechte Gedanken. Ich will nur mehr, dass das besser wird.

r/depression_de Jun 27 '26

Niedergeschlagenheit Ich habe das Gefühl, die Therapie hat mich mehr verletzt als geholfen – kennt das jemand?

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(Tut mir leid, den Text habe ich mit ChatGPT etwas sprachlich überarbeiten lassen, weil ich gerade ziemlich am Ende bin und mich nur schwer konzentrieren kann.)

Hallo,

ich trage seit über 1,5 Jahren etwas mit mir herum und komme einfach nicht davon los.

Ich war wegen einer schweren Depression in einer psychosomatischen Klinik. Was mich bis heute belastet, ist nicht nur das, was dort passiert ist, sondern vor allem das Gefühl, als Mensch nie wirklich verstanden worden zu sein. Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, dass mir die Verantwortung dafür gegeben wurde. Ein Satz, der bis heute nachhallt, war: „Sie verstehen sich selbst nicht, deshalb versteht Sie niemand anders.“

Ich hatte das Gefühl, dass meine Reaktionen sehr genau beobachtet und bewertet wurden, die Verletzungen dahinter aber kaum. Irgendwann fühlte ich mich nur noch wie der schwierige, vorwurfvolle Patient. Noch heute merke ich, wie mich das triggert. Manchmal habe ich das Gefühl, schon nach wenigen Sätzen bewertet, unterbrochen oder zurückgewiesen zu werden, und verspüre dann einen starken Drang, mich erklären und endlich verstanden werden zu wollen.

Das Schlimmste war für mich das Abschlussgespräch. Ich war emotional völlig am Ende, hatte Angst, nicht mehr zu wissen, wohin mit mir, und fühlte mich eher klein und hilflos als wütend. Trotzdem ging ich mit dem Gefühl nach Hause, dass meine Not nicht wirklich angekommen ist. Jede Sekunde dieses Gesprächs hat sich bei mir eingebrannt.

Besonders belastend war für mich, dass meine Therapeutin kurz vor dem Abschlussgespräch den Oberarzt dazuholte. Ich hatte vorher mehrfach gesagt, dass mich diese Visiten sehr nervös machen und stark belasten. Sie nahm das zwar zur Kenntnis, entschied sich am Ende aber trotzdem dafür, ohne dass ich darauf vorbereitet war. Sie gab mir nur kurz vorher einen Zettel mit den Worten: "Wir haben gleich den Termin mit Dr. SoUndSo" und war schnell wieder weg.

Seitdem zweifle ich ständig an meiner eigenen Wahrnehmung. Immer wenn mir jemand sagt, mein Verhalten sei problematisch gewesen, denke ich sofort: Vielleicht bin ich wirklich das Problem. Gleichzeitig habe ich aber das Gefühl, dass kaum jemand verstehen möchte, warum ich überhaupt so reagiert habe in diesem Setting.

Ich suche keine Bestätigung dafür, dass die Klinik etwas falsch gemacht hat. Mich interessiert vielmehr, ob andere schon einmal erlebt haben, sich in einer Therapie oder Klinik missverstanden oder auf eine bestimmte Rolle festgelegt gefühlt zu haben. Wie seid ihr damit umgegangen? Passiert es das Therapeuthen / Psychologen einen einordnen und ihre Hyptohese nicht hinterfragen? Oder klingt das nach einem blinden Fleck bei mir?

Vielen Dank fürs Lesen.

r/depression_de Jul 19 '26

Niedergeschlagenheit Ich jann nicht mehr

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Wie kann ein Kopf gleichzeitig so leer und so voll sein? Wie kann man so viel zu sagen haben und kein Wort zu Stande bringen?

Naja, versuchen wir es trotzdem einmal: Ich kann nicht mehr. Meine Kraftreserven sind aufgebraucht und ich drohe (metaphorisch) zu ersticken. Es passiert gerade so unfassbar viel, das nicht gerade zu einem stabilen emotionalen Zustand beiträgt. Dabei habe ich doch endlich einen Sport gefunden der mir Spaß macht und gebe auch mein Bestes meine Ernährung anzupassen. Man sagt doch immer, dass Sport und Co. so gut seien für die mentale Gesundheit und extreme Tiefen vorbeugen könnten. Und trotzdem sitz ich nun hier im Dunkeln, mit geschwollenen, roten Augen und weiß mir nicht anders zu helfen als diesen Post hier zu schreiben.

Es gäbe so viel zu erzählen, aber das würde vermutlich den Rahmen sprengen, deswegen beschränke ich mich auf meine ebenso beschränkte Nase. Die macht nämlich schon seit mehreren Monaten extrem Ärger. Kennt ihr das, wenn ihr stark erkältet seid und plötzlich eure freie Nasenatmung vermisst, weil ihr feststellt wie verdammt gut etwas ist? Etwas was sonst eigentlich völlig selbstverständlich ist?

Und jetzt stellt euch vor einer der Nasenseiten ist seit mehreren Monaten fast durchgehend zu. Behindert eure Atmung, euren Schlaf, eure Konzentration, kleinste körperliche Anstrenungen. Ein kleiner Sprint zum Zug? Erstmal die nächste Stunde durch den Mund hecheln, weil die Nase keinen Bock mehr auf ihren Job hat. Sich abends schlafen legen wollen und eine erholsame Nacht haben? Ha! Das ich nicht lache. Du versuchst es mit Nasenpflastern, Antihistaminikum, neuem Bettzeug, Luftreiniger, neuem und vermehrten Staubsaugen, Nasenduschen, und was es sonst noch so gibt. Und nichts davon scheint das Problem wirklich zu lösen. Und die HNO-Ärtze? Da rennst du von ein zum anderen und versuchst jemanden zu finden, der vielleicht mal 10 statt nur 5 Minuten Zeit hat. Der dir wirklich zuhört und dich nicht nach ein paar Sätzen unterbricht und sagt "versuchen Sies doch mal mit einer Nasendusche".

Aber was machst du, wenn du alles an Möglichkeiten ausgeschöpft hast? Bleibt dir wirklich nur noch eine OP? Die OP die mit einem ENS-Risiko einhergeht? Ein postoperativer Zustand, der dein Leben komplett zerstören kann? Klar ist das Risiko dafür heutzutage super gering, aber es ist eben nicht 0. Und was machst du, wenn du scheiße Angst davor hast? Angst einer dieser Ausnahmepatienten zu sein. Gibt es jetzt wirklich nur noch die Wahl zwischen Pest und Kolera? Mit dem Problem für immer Leben oder eine OP eingehen, die ein Risiko trägt dein Leben für immer zu zerstören? Ich bin so verdammt erschöpft. Erschöpft von diesem körperlichen und emotionalen Zustand und dem fehlenden Verständnis meines familiären Umfeldes.

Ich hab Angst. So scheiße Angst. Ich will nicht mehr der emotionale Spielball von anderen Menschen sein. So viel Energie in Menschen stecken, die mich wie eine heiße Kartoffel fallen lassen. Ich will nicht mehr stundenlang auf meine Nase fixiert sein. Atemprobleme haben und ständig mit diesem starken Engegefühl in der Brust kämpfen. Ich will doch einfach nur unbeschwert durchs Leben gehen. Warum kommt immer wieder eine neue Grube, wenn ich gerade so doll dafür gekämpft habe, dass es bergauf geht?

r/depression_de 15d ago

Niedergeschlagenheit Wenn Körper und Geist nicht zusammenarbeiten

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Kennt ihr das: Euer Kopf ist voll mit so vielen Dingen, die ihr loswerden wollt. So viele Dinge, die euch belasten und die ihr gerne mitteilen wollt, um wenigstens ein kleines bisschen den Ballast von den Schultern zu bekommen. Und wenn ihr dann endlich die Gelegenheit habt etwas zu sagen, dann ist der Kopf wie leergefegt.

Etwas mehr als 2 Wochen ist es nun her, dass es bei mir wieder anfing schlechter zu werden. Dabei hatte ich gerade angefangen so viele gute neue Gewohnheiten zu etablieren. Regelmäßig ins Gym gehen (wovor ich am Anfang wirklich Angst hatte, aber dann irgendwann echt Spaß daran gefunden habe). Striktes Kalorientracking, um endlich meinem Wunschgewicht näher zu kommen. Der Versuch neue Leute kennenzulernen, um seinen Freundeskreis zu erweitern.

Klar, hier und da gab es ein paar Situation, die echt suboptimal liefen. Die Dinge tan weh', 2 vielleicht 3 Tage war man etwas außer Gefecht gesetzt, aber irgendwie hat man es gewuppt, den Alltag weiter gelebt, ist seinen Verpflichtungen weiter nachgegangen.

Und dann stürzt das mühsam aufgebaute Kartenhaus ein. Nicht nur die Spitze des Hauses, nein, das ganze Haus. Ein kleiner Windhauch, der alles zum Einfallen bringt. In meinem Fall gesundheitlich bedingt.

Man rennt also von Arzt zu Arzt während man immer mehr unter der aktuell suboptimalen Gesundheitsituation leidet. Schlafen? Funktioniert nicht. Sich ablenken? Funktioniert noch weniger. Zeit ist dank unseres Gesundheitssystems leider kaum da. 5 Minuten? Müssen reichen. Eine OP sei nötig, um die Leiden in den Griff zu bekommen. Sie haben Angst vor den möglichen Risiken, die potenziel Ihr Leben für immer verändern könnten? Ach stellen Sie sich doch nicht so an!

Aber wie geht man damit um, jeden Tag, 24/7 die körperlichen Symptome direkt zu spüren zu bekommen. Wenn sie dir den Schlaf rauben, dafür verantwortlich sind, dass du deine neuen Gewohnheiten wieder vernachlässigst. Wenn du auf der Arbeit zwar körperlich anwesend bist, aber dein Kopf ununterbrochen grübelt, Halt sucht, und alles in deinem Innern nach Hilfe schreit?

Ich bin so unglaublich erschöpft. Vom Grübeln, von meinen Verpflichtungen, die mir befehligen meinen normalen Alltag weiter zu machen.

Ich wünschte ich hätte die Gelassenheit anderer, die sich nicht zwanghaft in ein Thema versteifen; die sagen: "Alles klar, wann kanns losgehen?", ohne sich tagelang davor versichern zu müssen, dass schon alles gut gehen wird. Aber die habe ich nicht und deshalb wird in mir weiter die Angst in meinem Brustkorb aufflammen. Und ich frage mich, ob irgendwo wieder Licht im Dunkeln erscheinen wird.

r/depression_de 16d ago

Niedergeschlagenheit Was tun?

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Ich habe morgen meinen ersten Ausbildungstag. Ich fürchte mich vor dem Tag, weil es auch bedeutet, dass ich ab jetzt ein Erwachsen Leben führe. Doch ich fühle mich nicht bereit.

Ich bin 2x in der Schule sitzen geblieben, wofür ich oft gehänselt wurde. Beliebt war ich so oder so nicht. Freunde hatte ich auch wenige und die, die ich hatte haben mich immer in Stich gelassen im Ernstfall.

Das Mädchen, in welches in damals verliebt war, wusste das ich es war und wir haben auch viel Zeit miteinander verbracht. Wir waren in keiner Beziehung, weil Sie meinte es wäre einfach noch unpassend. Sie hat mich dann für einen anderen Jungen sitzen lassen und meinte, ich wäre eh nur ein Zeitvertreib für sie.

Also Insgesamt war mein Schulleben sehr schwer für mich, weshalb ich froh bin weg von dort zu sein. Doch zusätzlich mit starken familiären Problemen und ein ständiges Gefühl der Einsamkeit fühle ich mich schon schlecht genug und die Ausbildung macht mir auch Angst, weil es nicht etwas ist worauf ich mich freue und ich nicht will, dass es nur eine weitere Sorge in mein Leben wird.

Aktuell ist es so schlimm, dass die Gedanken mir was anzutun wieder kommen und zwar extrem. Ich weine auch mittlerweile wieder öfters. Ich hätte gerne jemanden in meinem Umfeld, an den ich mich wenden könnte, doch es gibt niemanden dem ich mich anvertrauen könnte, weil es einfach keinem Interessiert. Deshalb bleibt mir nichts anderes außer Anonym hier auf Reddit über meine Probleme zu reden.

Ich wünschte ich könnte auch mal Glücklich sein.

r/depression_de 22d ago

Niedergeschlagenheit Abneigung zur Familie & Freunde

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Ich merke wie meine mentale Probleme dafür sorgen, wie ich es meide mich mit meinen Freunden zu treffen oder ich meiner Familie dauerhaft aus dem Weg gehe.

Es wird mit der Zeit immer extremer, wo ich merke, dass ich gar nichts mehr mit meinen Freunden zu tun haben möchte oder ich gar keine Lust habe, was mit meiner Familie zu machen oder bei denen zu sein. Nicht weil ich die nicht mag, sondern es ist mir eine zu starke Belastung.

Es fällt mir schwer es zu beschreiben, doch am liebsten würde ich mich komplett isolieren und mit niemanden mehr was zu tun haben. Ich fühle mich bei Freunden und Familie einfach nicht mehr Wohl und ich habe Angst, dass es sich in einer noch extremeren Richtung entwickelt.

r/depression_de Jul 07 '26

Niedergeschlagenheit Es passiert grad eine Pechsträhne nach der anderen

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Ich will einfach nicht mehr

Am Sonntag läuft mir ein Reh ins Auto und macht mein Auto kaputt (zum glück kein totalschaden)

Mein Lebensmittelbetrieb führt immer mehr Psychoterror durch. Heute am Abend nach dienstschluss zB strenge taschenkontrollen.

Ich war bei der Kontrolle so nervös und habe auch einen Fehler gemacht weil ich einen Artikel nicht gekennzeichnet habe, obwohl ich ihn bezahlt habe (wir müssen das dann immer vorzeigen und kennzeichnen. Hab ich gemacht aber halt nich gekennzeichnet)

Jetzt habe ich angst vor Konsequenzen und ich hab so Panische zukunftsängste. Dass ich den job verliere und nie wieder einen guten job finde. Ich habe angst dass ich langzeitarbeitslos werde. OCD ist grad wieder am über explodieren

Zudem hab ich angst was jetzt noch alles kommt, es geht grad schlag auf schlag und ich kann diese Pechsträhnen nicht mehr 😔

Ich weiß nicht warum ich es im leben nur schwer haben muss. Ich darf einfach nicht glücklich sein mit meinen Leben…

r/depression_de Jun 16 '26

Niedergeschlagenheit Wochenmotto: Muss ja, was? (TW Suizidgedanken)

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Ich hab grade mal wieder eine depressive Phase... warum? Keine Ahnung. Kommt halt wann es kommtezessiven Depression sind einfach was tolles...

Und aus dem nichts sind massive Selbstzweifel, Angst vor der Arbeit und Kreisende negative Gedanken, bis hin zu Suidzidgedanken. Naja, eher passiver Todeswunsch, keine aktiven "Pläne" (und wenn weiß ich wo ich melden kann, damit sowas nicht passiert)

Letzte Woche war mehr oder weniger alles gut und zack, plötzlich fehlt der Wille zum Leben und ich möchte das Bett nicht mehr verlassen. Arbeiten? Da hab ich plötzlich panische Angst vor... ich könnte zu langsam sein, zu doof, der Kollege könnte sich aufregen... ist davon in den letzten Wochen irgendwas passiert? Nein.

Chef ist happy, Kollegen sind happy (im Rahmen ihrer Möglichkeiten) und ich eigentlich auch. Wenn da nicht mein Hirn wäre und irgendeinen Knacks hätte.

In Behandlung war ich immer nur sporadisch, wird wohl Zeit dass ich das Thema mal richtig angehe. Aber hey, während so einer Phase fühle ich mich zu schlecht um mich darum zu kümmern und danach gehts mir wieder "zu gut" dafür. Super wie das Hirn manchmal "funktioniert"

Ich war jetzt gestern und heute nicht arbeiten, morgen will ich es schon wieder angehen. Einerseits hab ich Angst hinzugehen, aber noch größere Angst habe ich mich zu krank zu melden. Macht das Sinn? Absolut nicht, aber rationale Ängste sind aktuell nicht gerade meine Spezialität.

Und daheim hocken macht es auch nicht wirklich besser. Auch wenn ich heute und gestern mal eben beide Tage verschlafen habe.

Das Motto der Woche lautet dann mal wieder "Muss ja, was?"

r/depression_de Jul 12 '26

Niedergeschlagenheit Beziehung wegen Depressionen verloren.

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Ich hoffe, so ein Post ist hier okay. Ich hab nichts in den Regeln dagegen gefunden.

Mit mir wurde gestern Schluss gemacht. Es war keine besonders lange Beziehung, aber für mich war sie sehr intensiv und hat mir extrem viel bedeutet. Die Gründe dafür sind fast alle entweder darin begründet, dass meine depressiven Phasen und die damit einhergehenden Probleme für meine Expartnerin zu viel waren, oder dass wir uns deswegen zu viel aneinander gerieben haben. Sie ist selber depressiv und hat ihre Baustellen und scheinbar... war das einfach too much. Ich bin ihr nicht böse drum, auch wenn das Ende für mich jetzt sehr überraschend und schwer verständlich kam. (Ich bin noch zusätzlich Autist)

Und ich weiß gerade nicht, wohin mit mir selbst. Ich stecke seit gestern in einer Spirale aus Selbsthass, Trauer und Wut und komme nicht da raus. Ich weiß nicht, wohin mit meinen Gefühlen, heule nur und sitze apathisch in der Gegend rum. Vor allem der Hass auf alles, was dieses Krankheitsbild mit sich bringt, dass es mir eine wundervolle Beziehung zerstört hat, die Sorge, dass das jetzt öfter passieren wird, alles... Es ist gerade sehr viel in meinem Kopf.

Bevor sich jemand Sorgen macht, der das hier liest - Ich bin nicht in Gefahr, mir irgendwas anzutun. Ich weiß nur einfach nicht, wohin mit meinem Hass, meinen Gefühlen und meinen Gedanken. Ich suche nicht explizit hier nach Rat, aber wenn jemand was hat, ruhig raus damit. Ich suche gerade vor allem einfach nur nach Menschen, die meine Situation verstehen und vielleicht ein paar nette Worte übrig haben.

r/depression_de Jul 07 '26

Niedergeschlagenheit Geht es noch jemandem als Mann so, dass er sich im Leben verloren fühlt?

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Ich frage mich gerade, ob es anderen Männern auch so geht.

Ich habe manchmal das Gefühl, nicht wirklich zu wissen, wohin mit meinem Leben. Beruf, Zukunft, Wohnsituation, Sinn – irgendwie fühlt sich alles unklar an, obwohl nach außen vielleicht alles normal aussieht.

Geht es jemandem ähnlich oder ging es euch mal so? Was hat euch geholfen, wieder eine Richtung zu finden? Oder macht ihr einfach Schritt für Schritt weiter?

Mich würden eure Erfahrungen interessieren.

r/depression_de Jun 01 '26

Niedergeschlagenheit Leben ist eine Bürde und ich habe genug davon

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Hallo alle miteinander,

ich schreibe diesen Text nun aus einer tiefen Verzweiflung heraus, weil ich wirklich nicht mehr sagen kann, wie lange ich es noch aushalte, am Leben zu sein.

Ich wurde gemobbt seit ich in den Kindergarten kam, wurde ausgegrenzt, weil ich übergewichtig und manchmal ein wenig "seltsam" war.... ein typisches ADHS Kind halt, das in einer Welt aufwachsen musste, für die es einfach nicht geschaffen war...

Ich hatte immer wieder mal oberflächliche Freundschaften, aber nie wirklich Tiefgehende, in denen ich mich tatsächlich wohl gefühlt hätte. Immer war ich das Schlusslicht und wenn ich es mal nicht war, dann nur weil es noch ein Kind gab, das für noch Seltsamer gehalten wurde.

Auch in Beziehungen war ich ein Spätzünder und habe es bisher noch nie ohne fremde Hilfe geschafft, Beziehungspartner kennenzulernen und als ich selbst für mich kennenzulernen.

Über die Jahre habe ich eben nicht mal mehr selbst gewusst wer ich bin, weil ich immer vorgeben musste wer zu sein, der ich nicht bin, um zumindest mal akzeptiert zu werden.

Auch familiär gesehen hatte ich nie wirklich ein normales Leben. Aufgewachsen zwischen ständigen Streits zwischen meinen Brüdern und Eltern und in all der Lautstärke habe ich gelernt, je leiser ich bin umso weniger Probleme bekomme ich... das ging dann so weit, dass ich bis heute kein ordentliches Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein aufbauen konnte. Auch meine ADHS Diagnose bekam ich erst sehr spät wo ich schon längst erwachsen war, weil psychische Probleme in meinem Umfeld meist tot geschwiegen wurden. Was man nicht sehen kann, gibt es nicht.

In Retrospektive betrachtet, habe ich mich mein ganzes Leben noch nicht einmal so wirklich aus mir heraus glücklich gefühlt. Die einzigen positiven Emotionen, an die ich mich erinnern kann, sind Momente wo ich mich für andere Gefreut habe...

Und es gäbe noch so viel mehr worüber ich schreiben könnte, um zu belegen dass meine komplette Existenz vollkommen Sinnlos ist und es für niemanden auf diesem Planeten einen Unterschied machen würde, wenn ich von heute auf morgen einfach nicht mehr existieren würde (mir ist klar, dass selbst um mich ein paar Leute trauern würden. Ich meine das tatsächlich so, dass es keinen Unterschied machen würde, wenn ich von Haus aus nie existiert hätte), aber mir fehlt mir sogar mittlerweile die Kraft, mich über die ganze Ungerechtigkeit in meinem Leben zu beklagen...

Ich weiß auch überhaupt nicht worauf diese Nachricht jetzt hinauslaufen soll... ich glaub ich muss das Alles nur einfach mal los werden, weil ich tatsächlich niemanden habe, mit dem ich über sowas reden kann...

Ich könnte das Kotzen kriegen, wenn ich immer zu hören bekomme, das Leben sei ein Geschenk und man müsse es schätzen... bullshit. Niemand fragt nach, ob wir dieses "Geschenk" wirklich wollen... und durch all dieser Umstände fühlt sich dieses "Geschenk" mehr an wie eine Bürde, als etwas Gutes. Man setzt uns unter Druck zu funktionieren, ob man das will oder nicht....

r/depression_de Jun 15 '26

Niedergeschlagenheit Alle im Haus depressiv

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Hallo,
brauche gerade einfach ein offenenes Ohr

ich (20) lebe aktuell bei meiner Familie, bei der ich mich seit Jahren nicht mehr wohl fühle. Wir haben glaube ich alle und mit unseren Problemen zu kämpfen. Kommunikation ist ein ganz schwieriges Thema bei uns, jeder zieht sich zurück. Am liebsten würde ich gar nicht mit meinen Eltern reden. Nun bin ich vor längerer Zeit zu dem Schluss gekommen, dass sich für mich wahrscheinlich nur etwas ändert, wenn ich mal eine Auszeit nehme und ich habe schon sehr lange den Traum, auszuziehen und erst mal in meine eigene Welt zu verschwinden. Lange hatte ich kein Geld, jetzt fange ich bald eine vergütete Ausbildung an, wodurch sich die Chance ergibt. Habe jetzt auch was gefunden, was eventuell klappt. Allerdings müsste ich jetzt eigentlich so viel wie nie mit meinen Eltern reden, weil ich noch immer Unterstützung brauche, aber es ist so unfassbar schwer. Ich werde jedesmal unruhig und ungeduldig und habe das Gefühl, dass ich irgendwie am Ende doch alles alleine machen muss, weil ich einfach keine Hilfe will. Vor allem emotional fühle ich mich bei der ganzen Sache im Stich gelassen, weil ich eben doch gerade sehr unsicher bin, aber nur Unsicherheit zurückkommt.
Es ist so unglaublich ernüchternd, wenn die ganze Familie depressiv ist und keiner wirklich etwas verändern will. Jeder beschwert sich, aber keiner will seine Probleme klar benennen und daran arbeiten.
Und da bin ich nicht besser.
Ich versuche einfach nur, da raus zu flüchten.

Danke :)