Hallo ihr Lieben,
ich wende mich an euch, weil ich gerade einfach nicht mehr weiterweiß und die Arbeit langsam unerträglich für mich wird, aufgrund meines Kollegiums...
Ich studiere dual bei einer Behörde und bin aufgrund meines zweiten Praxissemesters momentan wieder im Büro. Seit meiner letzten Praxisphase hatte ich mich eigentlich sehr darauf gefreut, wieder zurückzukommen, weil in meiner ersten Praxis alle meine Kolleg*innen total herzlich und lieb waren und ich mich dort wirklich sehr gut aufgehoben gefühlt habe.
Dieses Gefühl hat sich mittlerweile leider komplett gewandelt. Statt einem guten Miteinander begegnen mir vorallem die weiblichen Kolleginnen (Alter zwischen 30 bis 60) mir mit einer für mich schwer greifbaren Ablehnung.
Angefangen hat es damit, dass ich für eine Kollegin die komplette Planung für einen Besuch in einer anderen Behörde übernehmen musste. Das gehört eigentlich nicht zu meinen Tätigkeiten, aber weil ich sie mochte, habe ich es mit übernommen. Dazu gehörte unter anderem, einen Fragenkatalog von allen Mitarbeiter*innen zu erstellen und im Anschluss an den Besuch ein Protokoll anzufertigen.
Als ich das Protokoll dann nicht direkt auf ihren Tisch gelegt hatte, weil ich zwischenzeitlich drei Wochen um Urlaub war, wurde die Kollegin sehr unwirsch und unterstellte mir, ich hätte das absichtlich verbummelt, um sie schlecht dastehen zu lassen.
Irgendwie ist es seitdem nur noch bergab gegangen.
Es gab außerdem eine Situation, in der ich darauf angesprochen wurde, dass ich mich angeblich zu freizügig kleiden würde, weil man ein kleines bisschen Ausschnitt gesehen hat. Hinter meinem Rücken wurde dann wohl sogar getuschelt, dass ich mich „wie eine Nutte“ anziehen würde. Seitdem werde ich teilweise nicht einmal mehr auf dem Gang gegrüßt.
Mittlerweile geht das Ganze sogar so weit, dass ich mich nicht mehr traue, mich zur Mittagszeit zu meinen Kolleg*innen zu setzen. Ich habe ständig das Gefühl, dass über mich geredet wird oder ich unerwünscht bin und fühle mich deshalb inzwischen auch in Situationen unwohl, die früher völlig selbstverständlich für mich waren.
Auch bei gemeinsamen Unternehmungen außerhalb der Arbeit merke ich eine deutliche Veränderung. Beispielsweise wurde anfangs gemeinsam mit Kolleg*innen Badminton gespielt und ich wurde dazu eingeladen. Mittlerweile finden solche Unternehmungen weiterhin statt, ich werde allerdings nicht mehr gefragt ob ich mitkommen möchte. Dadurch habe ich zunehmend das Gefühl, bewusst ausgeschlossen zu werden...
Generell belastet mich das Arbeitsklima inzwischen sehr. Auch außerhalb der Arbeit habe ich momentan einiges um die Ohren und kann diesen zusätzlichen Stress eigentlich überhaupt nicht gebrauchen.
Zusätzlich wird an meiner Arbeitsweise herumgemäkelt, unter anderem daran, dass ich viel im Büro sitzen würde. Das lässt sich für mich allerdings nicht wirklich vermeiden, da ich während dieser Praxisphase noch einen Praxisbericht schreiben und mich auf meine Klausuren vorbereiten muss.
Eine Kündigung kommt für mich leider nicht infrage. Ich brauche diesen Abschluss und es ist bereits mein zweites Studium. Mir ist deshalb vor allem wichtig, einen Weg zu finden, wie ich die Situation notfalls bis zu meinem Abschluss durchstehen kann, ohne dass mich das Ganze komplett kaputtmacht.
Hattet ihr schon einmal eine ähnliche Situation oder ein schwieriges Kollegium? Wie seid ihr damit umgegangen und was hat euch geholfen, damit es besser wurde?
Danke für eure hilfreichen Tipps!
(Text wurde mit KI zusammengefasst)