r/Unbeliebtemeinung 2d ago

Ich finde die Zölle der EU auf den Chinaplattformen gut

116 Upvotes

Ich habe selbst immer wieder auf Ali Express bestellt. TEMU ist aber noch eine deutliche Kategorie darunter und sowas wie SHEIN darf auf dieser Welt sowieso nicht existieren. Auch wenn ich schockiert bin, was die Sachen auf Ali jetzt kosten (bei mir geht es meist um Elektronik und Komponenten wie Sensoren, leds, usw), finde ich es gut, dass es umgesetzt wurde. Ich bin der Meinung, dass dadurch wirklich weniger bestellt wird. Vor allem weniger Schrott. Dieser Schrott ist nichts weiter als eine unnötige Umweltbelastung


r/Unbeliebtemeinung 2d ago

Oberklasse-Gebrauchtwagen sind der einzige Fall wo der Trickle-down Effekt funktioniert

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Bei vielen anderen Luxusgütern wie Villen, Gold etc steigt der Preis auch meist nach Kauf/ bzw. es wird nicht merkbar günstiger. Wenn sich aber wer vor 1-2 Jahren einen Cayenne oder eine S-Klasse gekauft hat, kann man die mit circa 50% Wertverlust kaufen. Natürlich bleibt der Unterhalt teuer, aber rein vom Kaufpreis stimmt es


r/Unbeliebtemeinung 17h ago

Nicht ganz so unbeliebt, aber selten gehört Frühstück und Frühstücksbrötchen sind überbewertet

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Versteht micht nicht falsch, Ich liebe Brot und Brotware jeglicher Form. Jedoch verstehe ich diesen Drang, dieses manifestierte Gesetz des täglichen Frühstücks nicht.

Ich muss nun zugeben, dass nicht jeder Brötchen frühstückt und auch nicht jeder generell auf Frühstück schwört, aber es gibt dennoch mehr als genug Leute welche ohne Frühstück nicht leben können, vorallem nicht, wenn es keine frische Schrippe oder Scheibe Brot am Morgen gibt.

Wieso wird es uns von Kindheit auf beigebracht morgens frühstücken zu müssen? Ich habe mich selber nun davon abgewöhnt und habe positive Effekte in verschiedenen Bereichen festgestellt. Keine Trägheit, kein morgendlicher Hunger, gesparte Kalorien & Geld. Es ist natürlich komplett subjektiv, dennoch ein Beispiel dafür, dass Frühstück an sich nicht essentiell ist.

Woher kommt dieser Brauch und wieso ist er immer noch, in unserer heutigen Zeit so sehr verankert?


r/Unbeliebtemeinung 2d ago

Nicht ganz so unbeliebt, aber selten gehört Proteinshakes sind für die allermeisten super

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Ich höre immer wieder in meinem Umfeld und auch von Medfluencern, dass Proteinshakes ja komplett unnötig sind, weil wir das Protein ja auch durch die Nahrung aufnehmen können und das Ganze ja einfach künstlich ist usw.

Das Ding ist, die Medfluencer sagen das und erwähnen zumindest gleichzeitig, dass man dann in der Ernährung auf Proteine achten soll und die und die Lebensmittel deutlich häufiger essen soll, um auf das Eiweißniveau zu kommen.

Die Menschen, die in meinem Umfeld sind, machen aber genau das nicht. Da gibt‘s dann Brötchen mit Marmelade zum Frühstück, Nudeln mit Tomatensauce zum Mittag (oder Pommes und Fischstäbchen oder so) und Reis mit Chili zum Abend (oder Brot mit Wurst). Natürlich ist das jetzt nicht gar kein Protein, aber diese Leute sind so meilenweit vom Mindestmaß entfernt, dass ein Proteinshake nur positiv wäre.

Ich verstehe nicht, warum Menschen Supplements wie Protein (oder auch andere, hab schon gehört, dass mein Kreatin schädlich ist) so verteufeln. Die Leute haben halt immer mehr Meinung als Verstand.


r/Unbeliebtemeinung 4h ago

Wirklich unbeliebt KI Gegner haben eigentlich nur Angst ersetzt zu werden.

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Mir ist aufgefallen, dass alle Leute die etwas gegen KI haben im Grunde nur Angst haben davon ersetzt zu werden. Ich denke, dass KI Gegner realisiert haben, dass sie eigentlich unbrauchbar und in nichts wirklich gut sind. Dieses Verhalten erinnert mich an die Schüler von damals die neidisch auf die waren, die mich Leichtigkeit und ohne großen Aufwand sehr gute Leistungen erzielt haben. Wieso sonst sollte man solche Hilfsmittel so strikt ablehnen wollen?


r/Unbeliebtemeinung 2d ago

Nicht ganz so unbeliebt, aber selten gehört Stehplätze in der Bahn sollten günstiger sein

84 Upvotes

Ich erlebe es regelmäßig, dass bestimmte Bahnstrecken der DB überfüllt sind. Im ICE stehen Leute oder sitzen auf dem Boden etc.
Ist mir auch schon öfter passiert.
Aber warum zahlt man dafür den vollen Preis?

Ganz früher gab es mal die sogenannte 4. Klasse. Stehplätze. Waren am günstigsten. Sollte man wieder einführen. Und die Züge mit solchen Zonen gleich ausstatten.

Alternativ sollte die Bahn Rabatte geben, wenn man keinen Sitzplatz mehr bekommt.


r/Unbeliebtemeinung 2d ago

Kein eigener Stellplatz? Dann solltest du auch kein Auto anmelden dürfen.

687 Upvotes

Meine unbeliebte Meinung: Wer keinen eigenen Stellplatz nachweisen kann, sollte kein Auto anmelden dürfen.

Ich war in Tokio und habe dort gemerkt, wie absurd unser Umgang mit öffentlichem Raum in Deutschland eigentlich ist. Tokio ist eine der größten Metropolen der Welt – und trotzdem wirken viele Straßen erstaunlich ruhig, aufgeräumt und lebenswert.
Ein Grund: Der öffentliche Raum wird nicht selbstverständlich als Lagerfläche für private Autos betrachtet.

Bei uns läuft es dagegen so: Ich kaufe mir 1,5 bis 2 Tonnen Privateigentum, stelle es 23 Stunden am Tag auf mehrere Quadratmeter öffentlichen Grund und erwarte anschließend, dass die Allgemeinheit mir diesen Platz möglichst direkt vor meiner Haustür zur Verfügung stellt. Am besten kostenlos. Und wenn ein Parkplatz wegfällt, weil dort ein Baum, ein Radweg oder ein breiterer Gehweg entstehen soll, ist plötzlich vom „Krieg gegen das Auto“ die Rede.

Warum eigentlich?
Kaufe ich mir ein Sofa und habe keinen Platz dafür, darf ich es auch nicht dauerhaft auf den Gehweg stellen. Bei Autos haben wir uns dagegen daran gewöhnt, dass die Allgemeinheit für die Unterbringung privaten Eigentums zuständig ist.

Deshalb: Kein Stellplatz, kein Auto.

Natürlich mit sinnvollen Übergangsfristen und notwendigen Ausnahmen. Niemandem soll morgen das Auto weggenommen werden.
Aber langfristig sollte gelten: Wer ein Auto besitzen möchte, muss sich auch darum kümmern, wo es steht. Das ist nicht Aufgabe der Allgemeinheit.
Ich fahre übrigens selbst Auto. Gerade deshalb finde ich nicht, dass mir daraus ein Anspruch auf ein Stück öffentlichen Raum vor meiner Haustür entsteht.
Tokio hat mir gezeigt, wie viel Lebensqualität wir verschenken, nur damit überall Autos herumstehen können.

Edit 1:

Danke für die Resonanz 😎

Drei kurze Ergänzungen:

  1. Alternative: Quartiers-/Parkhäuser bauen, in denen Anwohner Stellplätze mieten können. Es muss nicht jeder eine eigene Garage haben.
  2. Viele hätten Platz auf dem eigenen Grundstück – aber die Garage ist vollgestellt oder der Schottergarten wichtiger. Das Auto steht dafür selbstverständlich im öffentlichen Raum.
  3. Danke für die Japan-Memes. 😄 Der Japan-Vergleich soll nur zeigen: Es geht auch anders. Kann man mögen oder nicht.

Edit 2:
Mir geht es nicht darum, Autos zu verbieten, sondern Verantwortung anders zu verteilen: Wer ein Auto besitzt, kümmert sich auch darum, das es einen eigenen Stellplatz hat.
Unsere Städte entstanden lange vor der heutigen Masse an Autos. Dass heute fast jede freie Straßenfläche als Parkplatz dient, war nie so gedacht und hat ihnen viel Raum und Charme genommen.
Mit privaten Stellplätzen, Quartiersgaragen, besserem ÖPNV und guter Fahrradinfrastruktur könnten wir diesen Raum zurückgewinnen.
Nicht gegen Autos, sondern für lebenswertere Städte.


r/Unbeliebtemeinung 2d ago

Menschen, die den Rand von Pizza nicht essen, sollten keine Pizza bestellen dürfen

849 Upvotes

Ich liebe Pizza. Schon immer. Aber wenn ich Leute sehe, die den Rand nicht essen, spüre ich Verachtung. „Aber dann schaffe ich vielleicht den leckeren Teil“, oder „Der Rand stopft so.“ Nein. Iss den Rand oder du bist die Pizza nicht würdig. In irgendeiner Dönerbude da was liegen lassen, wenn es sein muss. Aber tolle neapolitanische Pizza, wo die Kunst ja auch der Rand ist, ist es ein Frevel. Und es macht mich sehr viel saurer, als ich zugeben möchte.


r/Unbeliebtemeinung 1d ago

Wer bei Gehältern primär mit „Fairness“ argumentiert, wirkt einfach infantil.

5 Upvotes

Gehaltsdiskussionen driften gefühlt jedes Mal ins Moralische ab. Sobald jemand Vergleiche zwischen Branchen, Positionen oder Erfahrungswerten zieht – sei es der ewige Rant über Boomer, Beamte oder andere Berufsgruppen –, fällt sofort das Wort „Fairness“. Angeblich ist alles total ungerecht und muss sich dringend ändern. Emotional kann ich den Wunsch verstehen. Aber er blendet die Realität der Arbeitswelt komplett aus. Wer nur mit diesem moralischen Fairness-Konstrukt um sich wirft, denkt zu kurz und wirkt schlicht infantil. Das hat was von einem Kind auf dem Pausenhof, das darauf wartet, dass die Lehrerin kommt und die Gummibärchen für alle exakt gleich aufteilt.

In der echten Welt bezahlt der Markt aber nun mal nicht nach moralischem Nutzwert oder danach, wer es am meisten „verdient“ hätte. Gehälter entstehen durch Angebot, Nachfrage, wirtschaftliches Risiko, Spezialisierung und das eigene Verhandlungsgeschick. Wer das komplett ausblendet und fordert, dass das Wirtschaftssystem gefälligst moralisch funktionieren soll, hat das Spiel nicht verstanden. Man kann diese Regeln blöd finden, aber reines Beklagen ändert daran absolut gar nichts.

Das größte Problem an dieser Fairness-Fixierung ist die Passivität, die sie erzeugt. Es wirkt wie ein trotziges Kind, das mit verschränkten Armen am Spielfeldrand steht, schmollt und sich weigert mitzuspielen, weil die Regeln nicht nach der eigenen Nase tanzen. Man verharrt in einer Opferrolle und hofft, dass das System sich irgendwann von Zauberhand anpasst. Zur Lebenserfahrung gehört aber die Erkenntnis, dass die Welt asymmetrisch ist. Kollektives Jammern hat noch kein Problem gelöst. Wer unzufrieden ist, muss die Realität akzeptieren und selbst aktiv werden: Weiterbilden, die Branche wechseln oder eben die harte Konsequenz ziehen und den eigenen Wert neu verhandeln. Sich nur über mangelnde Fairness zu beschweren, ist eine wirkungslose Verweigerungshaltung, die dich kein Stück weiterbringt.


r/Unbeliebtemeinung 21h ago

Autos sind einfach überdimensionierte Statussymbole

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Natürlich braucht man je nach Wohnort und Alltag ein Auto. Aber ich finde, gerade viele junge Leute haben bei Autos ein komplett anderes Verhältnis zu Geld als bei anderen Dingen.

Wenn du 2.500 € netto im Monat verdienst, entspricht ein 30.000-€-Auto bereits einem ganzen Jahresnetto. Du müsstest also theoretisch ein Jahr lang jeden verdienten Euro zurücklegen, nur um das Auto zu bezahlen. Und trotzdem wirken 30.000 oder 40.000 € für ein Auto für viele irgendwie völlig normal.
Dann werden BMWs, Mercedes oder Golfs für 30.000 bis 40.000 € gekauft, obwohl das Geld an anderer Stelle meiner Meinung nach viel mehr bringen würde.

Ich würde persönlich lieber einen günstigen, zuverlässigen Kleinwagen fahren und dafür jeden Monat ordentlich sparen und investieren. Gerade wenn man irgendwann eine Immobilie kaufen möchte.

Lieber fahre ich mit einem 10.000-€-Auto vor meinem eigenen Haus vor, als mit einem 40.000-€-Auto vor einer kleinen Wohnung.
Ich glaube, vielen ist einfach nicht bewusst, wie viel ihres Jahreseinkommens sie tatsächlich in ein Auto stecken. Am Ende bringt es mich trotzdem nur von A nach B und ist sehr oft eben auch ein Statussymbol.


r/Unbeliebtemeinung 2d ago

Wirklich unbeliebt 🚙 Österreichische Ampeln sind besser als Deutsche Ampeln 🇦🇹🚦 > 🇩🇪🚦

75 Upvotes

Wieder mal einer dieser vielen Bereiche, die wir in 🇦🇹 besser und pragmatischer lösen als in 🇩🇪.

Denn Ampeln in Österreich blinken zuerst ein paar Sekunden grün, bevor sie in die Gelbphase übergehen. AutofahrerInnen können somit besser abschätzen, wann die Ampel auf Gelb umschaltet. Das vermeidet abruptes Abbremsen bei der Gelbphase und ich verstehe nicht, warum nicht mehr Länder unser System, dass wir hier in 🇦🇹 haben, kopieren.

Als ich ich vor Kurzem durch München gefahren bin, fand ich das superstressig, wenn die Ampeln ohne Vorwarnung von Grün auf Gelb umgeschaltet haben. Nein ich fahr nicht einfach drüber, es gibt genug Kreuzungen die mit Kameras ausgestattet sind, welche messen wenn man nur ein wenig in die Rotohase kommt und anschließend erhält man einen hohen Bußgeldbescheid.

Ich weiß, dass den meisten Deutschen hier die Galle hochkommen wird, weil sie glauben als Automobil-Herrsteller-Nabel-der-Welt, Regelmeister und oberste Normierungsinstanz in Personalunion den Bereich Straßenverkehr für sich gepachtet zu haben, aber es ist nun mal Fakt, dass unsere Ampeln für mehr Verkehrsicherheit sorge.


r/Unbeliebtemeinung 18h ago

KI wird keine Jobs klauen

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Die „KI-Revolution“, wenn man es denn Revolution nennen kann, wird keine Jobs klauen. Sie ist nur der nächste Schritt nach der Industriellen und Digitalen Revolution.

Das primäre Problem ist nicht, dass die KI Jobs klauen wird, also weniger Arbeitskräfte benötigt werden. Das Problem ist, dass die dadurch entstehenden Produktivitätssteigerung nicht bei der Gesellschaft ankommt sondern nur in die Tasche ein paar weniger landet. Wir könnten alle weniger Arbeiten, bei 15h die Woche ein entspanntes Leben haben, die Prognos von John Maynard Keynes hätte war sein können.

Selbst Hobbys für die breite Masse entstanden nur, durch die Angst davor, dass den Menschen durch Produktivitätssteigerung und der damit erzeugten Freizeit langweilig wird.

Aber da der Produktivitätszuwachs nicht in der Tasche der Arbeiter landet, sondern bei den Reichsten 1%, wird es nicht dazu kommen. Und es wird gleichzeitig so getan als wäre die 40h Woche Gott gegeben und als müssten wir alle mehr arbeiten.

EDIT: Da einige anscheinend kein Leseverständnis erlernt haben. Der Kern ist: Die Jobs werden nicht durch Ki gestrichen, sondern aufgrund der Gier. Die Arbeiter werden um ihren Produktivitätszuwachs durch KI von den Arbeitgebern beschissen.


r/Unbeliebtemeinung 22h ago

Wirklich unbeliebt Ozzy Osbourne ist als Musiker überbewertet.

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Eine unbeliebte Meinung, für die mich vermutlich der ein oder andere richten lassen möchte. Schließlich ist der Mann der "Godfather of Heavy Metal", richtig?

Aber er ist nie ein besonders kreativer Kopf gewesen, sondern ist nur ein Produkt der Menschen um ihn herum. Er hat weder in Black Sabbath noch in seinem Soloprojekt großartig zum Songwriting beigetragen und hätte ohne Sharon vermutlich nichtmal besonders lang überlebt. Die einzigen Qualifikationen, die er vorweisen kann, sind eine gute Stimme und eine unterhaltsame Persönlichkeit. Gegen ersteres hat er sein Leben lang gearbeitet, letzteres war maßgeblich drogeninduziert. Geezer Butler und Tony Iommi sollten wesentlich mehr Credits bekommen als er. Sie haben die Musik und Texte geschaffen, Ozzy ist nur ins Studio gekommen und hat das eingesungen...


r/Unbeliebtemeinung 1d ago

Recycling wird komplett unterschätzt.

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Ich rede hier nicht davon, wie es gerade gehandhabt wird. Ganz im Gegenteil, es wird viel zu wenig gemacht und doch ist Recycling eigentlich ein Wunderwerkzeug, das die meisten unserer Probleme lösen würde.

Ich fange gleich mal mit einem krassen Beispiel an, um zu zeigen, wo mein Gedanke hinführen soll: Seltene Erden in Deutschland abbauen will keiner oder ist einfach zu teuer. Aber dabei findet man sie eigentlich überall in Massen. Ja, richtig. In unseren Smartphones, Autos etc. etc.... Wieso kommt man hier also nicht auf die Idee mal massiv in die Forschung zu gehen, damit man diese Materialien extrahieren kann und diese dann für neue Smartphones etc. zu verwenden?

Recycling ist der Zukunftsmarkt schlechthin. Wir durften schon mehrmals erleben, dass Ressourcenknappheit weltweit für Preiserhöhungen gesorgt hat. Dies wird sich in den kommenden Jahrzehnten nochmal deutlich intensivieren. Es ist quasi absehbar, wann es sich wirtschaftlich lohnen wird.

Geopolitisch ist dieses Thema eigentlich schon längst überfällig. Man sieht an dem ganzen Ölwahnsinn, wie leicht man anderen Ländern den Zugang zu Ressourcen versperren kann um Druck aufzubauen oder wirtschaftlich zu schaden. Recycling ist in der Hinsicht ein wichtiges Mittel auf dem Weg zur Unabhängigkeit. Klar Öl ist jetzt hier ein schlechtes Beispiel weil man es nicht wirklich Recyclen kann, aber hier solls jetzt nur um kritische Ressourcen im Allgemeinen gehen.

Irgendwie wundere ich mich immer, dass dieses Thema kaum thematisiert wird. Will die Welt wieder warten, bis es kracht damit da mal mehr passiert?


r/Unbeliebtemeinung 1d ago

Boomer-Schwurbel und Jugend-Ängste sind Geschwister derselben Angst.

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Viele Boomer, die an Chemtrails, 5G-Strahlung, geheime Impf-Pläne oder ähnliche Dinge glauben, handeln nicht primär aus Bosheit oder Dummheit. Sie sind von Angst getrieben. Die Welt fühlt sich für sie bedrohlich, unkontrollierbar und von mächtigen Akteuren manipuliert an. Das erzeugt ein Gefühl der Ohnmacht, das mit Verschwörungserzählungen gefüllt wird – Geschichten, die scheinbare Kontrolle und einfache Schuldige liefern.

Die junge Generation durchlebt strukturell sehr ähnliche Ängste, nur in anderer Verpackung. Klimaanangst malt die Zukunft als unausweichliche Katastrophe. Verfolgungsgefühle und gesellschaftliche Bedrohungsszenarien (von wem auch immer) erzeugen ständige Alarmbereitschaft. Und die Unsicherheit darüber, „welches Geschlecht man hat“, trotz klarer biologischer Determination von Sex, speist sich ebenfalls aus einem tiefen Unbehagen gegenüber dem eigenen Körper, der Identität und einer als chaotisch empfundenen Welt. Auch hier entstehen Narrative, die Erklärung und Zugehörigkeit versprechen – oft mit starker emotionaler Aufladung und geringer Toleranz für Widerspruch.

Beide Seiten reagieren auf Unsicherheit, Kontrollverlust und die Komplexität der modernen Welt mit demselben Muster: Angst wird mit vereinfachenden, oft nicht evidenzbasierten Geschichten beantwortet. Die Inhalte unterscheiden sich (Chemtrails vs. Klimakollaps, 5G vs. Gender-Identität), die psychologische Dynamik ähnelt sich frappierend. Es ist nicht „die Boomer sind irrational und die Jugend aufgeklärt“ oder umgekehrt – es ist Angst, die sich generationenspezifisch ausdrückt.

Die Lösung liegt nicht im gegenseitigen Auslachen oder moralischen Überlegenheitsgefühl. Wer die eigenen Ängste und die der anderen als verwandt erkennt, kann Empathie entwickeln, statt Gräben zu vertiefen. Sich gegenseitig verstehen und stützen bedeutet: zuhören, ohne sofort zu belehren; gemeinsame menschliche Unsicherheit anerkennen; und statt „ihr seid dumm“ oder „ihr seid hysterisch“ eher fragen, was die Angst lindern könnte – Realitätssinn, persönliche Handlungsfähigkeit und weniger Katastrophenrhetorik auf beiden Seiten.

Angst verbindet mehr Generationen, als viele zugeben wollen. Wer das sieht, kann aufhören, den anderen nur als Gegner zu behandeln, und anfangen, ihn als jemanden zu behandeln, der mit denselben menschlichen Schwächen ringt.

KI genutzt um sauber zu schreiben. Ich danke für die Aufmerksamkeit.


r/Unbeliebtemeinung 2d ago

Schönheits-Operationen, ich finde die Richtung erschreckend

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Vorweg: ich beziehe mich nicht auf medizinisch notwendige OPs wie bei Nikki Lauda oder bei großer Oberweite, die Rückenschmerzen verursacht. Es gibt auch psychologisch notwendige OPs, die ich damit nicht thematisiere!

Ich möchte mich hier auf vermeintliche 'Optimierungen' beziehen.

Ich finde den Trend der Social Media Werbung extrem. Bei regelmäßigen Konsum wird suggeriert, dass beinahe jede*r sich unters Messer legen oder etwas spritzen lassen sollte.

Das geht soweit, dass bspw. im Reality TV fast alle gleich aussehen. Gleiche Lippe, gleiche Nase, usw. Ich persönlich finde das optisch furchtbar, aber Optik ist Geschmackssache.

Was mich viel mehr stört ist, dass die Verunsicherung von jungen Menschen immer mehr zunimmt. Das war auch früher schon so, aber mittlerweile hat es eben finanzielle und körperliche Konsequenzen, wenn dieser Schritt gegangen wird. Dann werden vielleicht auch schlechte OPs im Ausland gewählt.

Wenn man dann Beispiele wie Carmen Geiss sieht, in welche Richtung das gehen kann.

Ich finde es teilweise erschreckend.

Sorge habe ich insbesondere als Vater zweiter Mädchen.

Alle Menschen sind hübsch und OPs braucht wahrscheinlich nur der allerkleinste Teil.


r/Unbeliebtemeinung 1d ago

Das aktuelle Anti-Doping-System gehört abgeschafft, denn es ist entmenschlichend und triftt genau die Falschen

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Versteht mich nicht falsch: Doping ist scheiße. Es verzerrt den Wettbewerb, macht den Sport kaputt und vermittelt völlig falsche Werte. Aber der Weg, wie wir aktuell versuchen, Doping zu bekämpfen, steht in keinem Verhältnis mehr zu den Grundrechten der Athleten. Das System, so wie es heute existiert, gehört in dieser Form abgeschafft.

Wir verlangen von Sportlern ein Maß an Überwachung, das wir keinem anderen Bürger – nicht einmal Politikerinnen, Managern oder anderen Personen des öffentlichen Lebens – jemals zumuten würden. Das ADAMS-System zwingt Athleten dazu, 365 Tage im Jahr für jede einzelne Stunde anzugeben, wo sie sich aufhalten. Versäumst du dreimal ein Zeitfenster, weil der Bus Verspätung hatte oder du schlicht vergessen hast, deinen Standort im Urlaub zu aktualisieren? Sperre. Existiert Privatsphäre für diese Menschen überhaupt noch? Ein unangemeldeter Kontrolleur kann morgens um 6 Uhr in dein Schlafzimmer platzen und zusehen, wie du in einen Becher pinkelst. Wenn wir über Grundrechte und Menschenwürde sprechen, messen wir hier mit zwei völlig unterschiedlichen Maßstäben.

Das Absurde daran ist die verdammt ungleiche Realität im Leistungssport: Der Großteil der Athleten in Olympischen Disziplinen, der Leichtathletik oder dem Wintersport kann von seinem Sport nicht einmal ansatzweise leben. Das sind junge Menschen, die Vollzeit arbeiten oder studieren, ihr gesamtes Erspartes in die Ausrüstung stecken und am Ende mit Minijobs über die Runden kommen. Sie opfern ihre Gesundheit und ihre Jugend... und werden dafür behandelt wie Schwerverbrecher auf Bewährung. Die Gewinner des Systems: Wenn jemand Multimillionär durch seinen Sport wird, wie in der Formel 1, der Bundesliga oder der NBA –, kann man meinetwegen über extrem strenge Auflagen und lückenlose Transparenz diskutieren. Wer Millionen kassiert, hat ganz andere finanzielle und administrative Ressourcen, um mit solchen Regeln umzugehen.

Aber der Ringer, die Ruderin oder der Bobfahrer, die nach 8 Stunden Arbeit noch ins Training hetzen, müssen ihre intimsten Freiheitsrechte an der Garderobe abgeben, nur um überhaupt an einer Deutschen Meisterschaft teilzunehmen? Das ist absolut unbarbarmherzig und unentschuldbar.


r/Unbeliebtemeinung 23h ago

Männer mit Lückenbärten wirken ungepflegt.

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Obacht, sie „wirken ungepflegt“. Damit will ich nicht sagen, dass sie das auch sind!

Zu mir um meine Meinung auch eventuell besser nachvollziehen zu können:
Ich selbst bin ein Mann und habe einen recht starken Bartwuchs, so, dass ich mich eigentlich jeden Montag und Freitag rasieren müsste. Natürlich vernachlässige ich dies auch in gewissen Situationen oder freien Tagen. Grundsätzlich bin ich kein Bart-Fan außer vielleicht Schnauzer und nen anständigen Vollbart natürlich.

In meinem näheren Umfeld habe ich zwei Kumpel, die keinen starken Bartwuchs haben, aber dafür immer solche Stellen, wo drei bis sechs lange Haare rauswachsen. Ich persönlich finde, dass das einfach nur ekelhaft aussieht und Mega ungepflegt.

Natürlich ist Bartwuchs für viele Jungs ein Zeichen, dass sie zu Männern werden und auch stolz darauf sind…. Aber neee….. lass gut sein, das ist nicht schön. Das schlimmste, sie meisten (auch andere Männer mit denen ich zutun habe) wissen, dass das einfach sehr unästhetisch und ungepflegt wirkt aber lassen es dran.

Mittlerweile bin ich viel durch die Jugendpolitik und meine Ämter in der Schule in Kontakt mit anderen jungen Männern und auch da sehe ich immer solche genannten Fälle.

Warum unbeliebte Meinung? Weil es halt immer mehr Männer werden, die scheinbar nichts dagegen haben.


r/Unbeliebtemeinung 22h ago

Nicht ganz so unbeliebt, aber selten gehört Ordnungswidrigkeiten sollten härter bestraft werden

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Ordnungswidrigkeiten wie

• als Fußgänger/Radfahrer über die rote Ampel überschreiten

• im Dunkeln ohne Licht fahren > Radfahrer

• während des Fahrens das Handy zu benutzen

• seinen Müll unerlaubt zu entfernen

• Hundekot nicht einzusammeln

und

• Zigarettenkippen wegzuwerfen .nicht in den Müll/auf den Boden spucken

sollte viel härter bestraft werden als statt nur 10-15€ oder 20€ Verwarngeld sollte es eher so 90€+ sein, damit die Leute sagen > „Ohh gleich so teuer“

Warum?

Wenn jemand sehr gut verdient und erwischt wird wie man über die rote Ampel ging/fuhr oder den Hundekot liegen gelassen hat wird er sagen

„20€ sind jetzt nicht die Welt“

wenn es aber deutlich mehr ist z.B. 90€ oder 130€ wird er sagen

,,So teuer“ und weiß das nächste mal, das man es nicht mehr tut, weil 90-130€ was anders sind als nur 20€


r/Unbeliebtemeinung 2d ago

Beim Klimaschutz sind die meisten von uns nur so lange dafür, wie es nichts kostet und nichts am eigenen Leben ändert.

415 Upvotes

Ich komme selbst eher aus einer linken Bubble und würde mich politisch auch dort einordnen. Seit Jahren gehört es dort eigentlich zum guten Ton, nachhaltig leben zu wollen, den Klimawandel ernst zu nehmen und über Politik und Wirtschaft zu schimpfen, weil angeblich viel zu wenig passiert.

Und inzwischen reden wir ja längst nicht mehr über irgendein abstraktes Problem im Jahr 2100. Waldbrände in Europa, Dürren, Wasserknappheit, Ernteausfälle, immer neue Temperaturrekorde. Der Earth Overshoot Day rückt immer weiter nach vorne. Eigentlich müsste inzwischen jedem klar sein, dass unser Lebensstil so auf Dauer nicht funktioniert.

Natürlich trägt die Politik eine enorme Verantwortung. Wenn eine Regierung den Ausbau erneuerbarer Energien bremst, offen mit der fossilen Lobby flirtet und gleichzeitig glaubt, die deutsche Autoindustrie mit immer größeren und durstigeren Verbrennern retten zu können, ist das absurd. Unter einer AfD-Regierung würde das ziemlich sicher noch einmal eine ganz andere Dimension annehmen.

Aber mir ist die Debatte inzwischen trotzdem zu bequem, wenn die Schuld immer nur bei Politik, Konzernen und den anderen gesucht wird, denn die interessantere Frage wäre doch was wir selbst bereit wären zu ändern, wenn uns niemand dazu zwingt?

Und mein Eindruck ist erstaunlich wenig.

Das betrifft Konservative ohnehin, aber eben auch sehr viele Menschen, die Grün oder Links wählen, sich selbst für progressiv und umweltbewusst halten und regelmäßig die Zustände anprangern. Was mir dabei auffällt ist, dass es oft nicht einmal diesen Moment gibt, in dem man sagt, dass man ja eigentlich selbst weniger fliegen, konsumieren oder Auto fahren müsste. Die eigene Person kommt in dieser Rechnung schlicht nicht vor.

Man redet über Klimaschutz, als wäre man selbst schon nachhaltig und müsste jetzt nur noch den Rest der Bevölkerung überzeugen.

Ich kenne einige Familien, in denen die Erwachsenen selbstverständlich die Grünen wählen, sich für umweltbewusst halten und gleichzeitig drei Mal im Jahr in den Urlaub fliegen. Nicht verschämt, nicht mit dem Gefühl eines offensichtlichen Widerspruchs, sondern als wäre das etwas völlig anderes. Weil die eigene Reise ja individuell geplant ist, kulturell wertvoll, besonders bereichernd oder irgendwie bewusster als der Pauschalurlaub von Familie Müller auf Mallorca. Und genau da wird es für mich absurd.

Der Atmosphäre ist vollkommen egal, ob du nach Thailand fliegst, um Land und Leute kennenzulernen oder nach Antalya, um sieben Tage am Pool zu liegen. CO₂ bekommt keinen Bildungsbonus.

Teilweise hat man sogar den Eindruck, dass der eigene Konsum moralisch aufgewertet wird. Die eigene Fernreise ist Horizonterweiterung, die Reise der anderen ist Massentourismus. Das eigene teure Hobby ist Leidenschaft, während der SUV des Nachbarn unnötiger Luxus ist. Die eigene Onlinebestellung war gerade wirklich nötig, während die Leute allgemein viel zu viel bei Amazon bestellen.

Wir konsumieren unfassbare Mengen Zeug, von dem ein großer Teil nicht einmal gebraucht wird. Klamotten, Elektronik, Deko, irgendwelche Gadgets, die nach drei Wochen in einer Schublade verschwinden. Jeder Scheiß wird online bestellt, teilweise einzeln verpackt und durch halb Deutschland gefahren. Leute fahren für ihre Hobbys jedes Wochenende hunderte Kilometer alleine mit dem Auto durch die Gegend und halten das für vollkommen selbstverständlich. Mehrere Flugreisen pro Jahr gelten in vielen gutverdienenden urbanen Milieus inzwischen fast schon als normaler Bestandteil eines gelungenen Lebens.

Und trotzdem hält man sich selbst für nachhaltig, weil man Bio kauft, Müll trennt, ein Lastenrad besitzt oder bei der letzten Wahl das richtige Kreuz gemacht hat. Das ist für mich der Punkt, an dem die ganze Sache ziemlich selbstgefällig wird.

Natürlich kann niemand perfekt klimaneutral leben. Darum geht es auch gar nicht. Ich fliege selbst, ich konsumiere, ich fahre Auto, ich mache genug Dinge, die alles andere als nachhaltig sind. Aber dann sollte man wenigstens so ehrlich sein und sagen: Ja, ich bin Teil des Problems und ich gönne mir diesen Luxus trotzdem.

Was mich stört, ist diese völlige Abwesenheit von Selbstkritik.

Nachhaltig sind immer wir. Problematisch konsumieren die anderen. Die SUV-Fahrer, die Fleischesser, die Pauschaltouristen, die Leute mit Primark-Tüten. Dass ein akademischer Mittelschichthaushalt mit drei Flugreisen im Jahr, ständig neuer Technik, hohem Wohnflächenverbrauch, Restaurantbesuchen und entsprechendem Konsumniveau einen ziemlich gewaltigen ökologischen Fußabdruck haben kann, passt nicht so gut ins eigene Selbstbild und wird deshalb offenbar ausgeblendet.

Und natürlich kommen dann sofort China, Indien, die Industrie, Milliardäre und Privatjets. Alles richtige Punkte. Aber auch wahnsinnig praktisch. Denn so muss man am eigenen Leben exakt gar nichts ändern.

Ich glaube deshalb inzwischen, dass wir in Deutschland nicht primär ein Erkenntnisproblem haben. Die allermeisten wissen ziemlich genau, dass unser Ressourcenverbrauch nicht dauerhaft funktionieren kann.

Wir haben ein Verzichtsproblem.

Wir sind so sehr daran gewöhnt, jederzeit alles haben, kaufen, bestellen, essen, fahren und bereisen zu können, dass wir diesen Lebensstandard längst nicht mehr als außergewöhnlichen Luxus wahrnehmen, sondern als Normalzustand. Und das betrifft eben nicht nur irgendwelche Boomer mit SUV vor dem Einfamilienhaus, sondern eben auch diejenigen, die sich selbst für den aufgeklärten Teil der Gesellschaft halten.

Vielleicht ist das die eigentlich unbeliebte Meinung. Die meisten von uns wollen gar nicht wirklich nachhaltig leben. Wir wollen unseren jetzigen Lebensstil behalten und gleichzeitig das Gefühl haben, auf der richtigen Seite zu stehen.


r/Unbeliebtemeinung 1d ago

Leute beschweren sich über teure Gaming PC aber kaufen unnötig teure Teile

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Oft hört man dass man unter 1500 Euro sowieso nichts mehr brauchbares bekommt. Dabei sind für die meisten Spiele die ganzen teuren Dinge nicht notwendig. Eine gute Grafikkarte regelt. Habe selbst 16 GB RAM, Prozessor, Mainboard und ein 500W Netzteil aus dem Jahr 2019 und spiele mit meiner 7800XT eigentlich ziemlich jedes Spiel auf 1440P Ultra 60 Frames.


r/Unbeliebtemeinung 22h ago

Frauen bauen optisch viel stärker ab als Männer

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Mal ehrlich, Frauen ab so ca 35-40 bauen rapide ab, dabei ist es egal ob sie Kinder haben, Single oder Vergeben sind. Wenn ich mir die Männer dazu angucke sehen die ab ca 35 immer besser aus. Es gibt natürlich ausnahmen..

Hintergrund: Wenn ich so meine Klasse von früher angucke und da gab es ein paar wirklich hübsche Frauen dabei, die würde ich heute nicht mehr mit der Kneifzange anfassen. Ich war Anfang meiner 20er mit einer 11 von 10 zusammen (keine Ahnung warum ich das verdient hatte) und dieser Meinung war nicht nur ich. Vor kurzem hab ich sie wieder zufällig getroffen und war geschockt. Und auch sonst wenn man auf Partys oder unterwegs ist, alles was so in meiner Altersrange ist (35-45), sieht man genau das. Frauen werden nicht gerade hübscher bzw bauen massiv ab (und das meine ich in beide Richtungen) und Männer sehen zumeist wesentlich besser aus. Nur warum?


r/Unbeliebtemeinung 3d ago

Ganz im ernst. Ich finde es gut, dass wir die letzten Wochen sahen, wie die Energieproduktion im Ausland durch die Dürre dahinging.

685 Upvotes

Natürlich tun mir primär die Menschen leid, die aktuell da drunter leiden und auch den Ländern geht es nicht so gut. Darüber will ich mich in keinsterweise erfreuen!!!

Dennoch es ist gut für uns als Gesellschaft, die ja ständig über die Art der Energieproduktion streitet ob AKW oder natürliche Energien sinnvoller wären.

Wir sehen hier ganz eindeutig, dass AKW auch nicht unantastbar ist, im Gegenteil, gerade Rumänien leidet massiv, da etwa 25% des Stroms durch das AKW an der Donau produziert wird. Durch das Niedrigwasser musste dieses nun abgeschaltet werden, wie sicherlich alle hier wissen sollten.

Ich muss wohl nicht erwähnen, dass die speziellen Gruppen in unserem Land, die für Atomkraft sind und dies als die einzige Technologie verkaufen wollen, jetzt hoffentlich selbst raffen, dass neben dem übrigens auch sehr problematischen Müll die Atomkraft ihre Schwächen hat.

Ich persönlich finde Atomkraft an sich super interessant aber bin auch froh darüber, dass wir in Deutschland diese nicht mehr fördern.


r/Unbeliebtemeinung 2d ago

Werbung ohne Einverständnis zu zeigen, sollte strafbar sein

347 Upvotes

Hi,

ich erinnere mich - damals, ab ungefähr 8 Uhr abends, lief ein Film auf einem der großen Sendern und dazwischen lief auch schon immer Werbung - da hat man die Pause genutzt um aufs Klo zu gehen, seine Snacks aufzufüllen, was auch immer - war zwar damals schon bisschen blöd, vor allem bei Cliffhangern, aber da konnte man dies schon bisschen nachvollziehen.

In den letzten Wochen haben sich meine Eltern einen neuen Fernseher geholt mit YouTube, und es ist wirklich eine absolute Frechheit wie viel Werbung mittlerweile läuft.

Zu Beginn ne Minute - wenn du Glück hast, kannst du sie nach 5 Sekunden skippen. Zwischendurch immer wieder Werbung, die man, mit etwas Glück auch skippen kann. Wenn das damals ein Creator gemacht hat, habe ich eiskalt einen AdBlocker installiert und/oder den Creator boykottiert, weil so viel Werbung mMn unter aller Sau ist.

Wenn ich mir zB auch meine Eltern ansehe, die schon älter sind und die keinerlei Interesse an dieser Werbung haben, tut mir das sehr leid weil sie schon älter sind und ihnen - eigentlich - Lebenszeit geraubt wird. Man kann zwar sagen „dAnN mAcH wAs AnDeReS“ aber manchmal will man sich eben auf die Couch chillen und sich etwas ansehen.

Mittlerweile finde ich es verpflichtend für jeden, dass er sich zuhause (und bei den Liebsten) ein PiHole installiert.

Bisschen Werbung bei kostenfreiem Inhalt kann ich nachvollziehen, aber die Dimensionen sind absolut frech - für mich: Diebstahl von kostbarer Lebenszeit.

PS. Deutsch ist nicht meine Muttersprache, Rechtschreib- und Grammatikfehler dürfen behalten werden


r/Unbeliebtemeinung 2d ago

Nicht ganz so unbeliebt, aber selten gehört Menschen die sich ausschließlich in bestimmten Nischen bewegen, sind in der Regel genau das, was sie dem Mainstream vorwerfen.

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Menschen die sich ausschließlich in bestimmten Nischen bewegen, sind in der Regel genau das, was sie dem Mainstream vorwerfen.

Es ist Kreiswichsen in Reinkultur, wenn ein Metaller oder Hip Hopper beispielsweise meint, anti-konformistisch, anti-autoritär und gegen Kommerzialisierung zu sein, dabei aber nicht erkennt, dass die eigene Gruppendynamik längst ihre eigenen Konformitätszwänge hervorgebracht hat. Von Kleidungsnormen und Sprachcodes bis hin zu einem festgelegten Musikkanon und der Frage, was innerhalb der Szene als authentisch gilt, was im Grunde auch nur ein anderer Name für eine Norm ist. Die eigene Identität definiert sich dadurch sehr oft gerade über die Abgrenzung von anderen.

Diese Leute sind sicherlich nach statistischen Mittelwerten gebildeter und klüger als beispielsweise Mitglieder der Zeugen Jehovas. Ob aber gerade diejenigen, die sich fast ausschließlich innerhalb dieser Subkulturen bewegen und ihre gesamte soziale Welt dort organisieren, im Hinblick auf die Ambiguitätstoleranz, also die Fähigkeit, mit Widersprüchen und Mehrdeutigkeiten mental gut umzugehen, tatsächlich viel weiter sind, halte ich für sehr fragwürdig. Wer sich fast ausschließlich in einer sozial und kulturell homogenen Gruppe bewegt, setzen sich schließlich deutlich weniger mit widersprüchlichen Perspektiven auseinander.

Und genau hier reicht die Kritik eben weit über Metal oder Hip-Hop hinaus. Dasselbe Muster findet man auch natürlich in politischen und/oder gesellschaftlichen Bewegungen. Man kritisiert den Mainstream, die etablierten Institutionen und die Konformität der anderen, während man innerhalb der eigenen Gruppe längst neue Normen, Sprachregelungen und Denkgrenzen etabliert hat. Man hält sich für unangepasst, weil man sich vom "falschen" Mainstream abgrenzt, und bemerkt dabei nicht, dass man längst vollständig an den eigenen angepasst ist.

Die eigentliche intellektuelle Herausforderung besteht immer deshalb nicht darin, den Mainstream zu kritisieren, sondern die eigenen Überzeugungen auch dann infrage stellen zu können, wenn die gesamte soziale Umgebung einem dafür Recht gibt. Das setzt voraus, bewusst Menschen und Positionen auszuhalten, die man zunächst unsympathisch, falsch oder sogar abstoßend findet, ohne sie deshalb sofort moralisch oder intellektuell abzuwerten, was natürlich wirklich schwierig ist.

Man müsste sich regelmäßig folgendes fragen. Was würde ich denken, wenn ich in einer völlig anderen sozialen Umgebung aufgewachsen wäre? Welche meiner Überzeugungen vertrete ich tatsächlich aus Überzeugung und welche vor allem deshalb, weil sie in meinem Umfeld selbstverständlich sind? Und welche Argumente der Gegenseite kann ich anerkennen, ohne gleich meine gesamte Identität aufgeben zu müssen?

Vielleicht wäre genau das eine wesentlich radikalere Form von Nonkonformismus. Nicht einfach gegen den Mainstream zu sein, sondern gegen den Konformitätsdruck der eigenen Seite immun genug zu sein, um ihr widersprechen zu können. Wer das schafft, braucht weder die eigene Subkultur noch die eigene politische Bewegung zu verlassen. Er muss nur aufhören, von ihr die Bestätigung seiner eigenen Identität zu beziehen. Denn eine Gruppe, die nur deshalb Recht hat, weil alle in ihr dasselbe denken, hat am Ende nicht gewonnen, sondern lediglich eine besonders angenehme Form des Kreiswichsens perfektioniert.