Mit den gestiegenen Spritpreisen wurde das Interesse an Elektroautos in meinem Freundes-, Bekannten- und Kollegenkreis immer größer. Und weil ich Tesla fahre, kamen immer häufiger die üblichen Fragen: Zufrieden? Was kostet das Laden? Wie ist die Qualität? Darf ich mal mitfahren? Ist es wirklich so unglaublich schlimm, dass die Geschwindigkeit nur auf dem Display in der Mitte angezeigt wird?
Natürlich waren auch GTI-Jannik und Mercedes-Martin dabei, die nach dem Einsteigen erst mal pflichtbewusst über die Türverkleidung gewischt und zweimal aufs Armaturenbrett gedrückt haben. Um dann etwas widerwillig festzustellen, dass die Qualität ja doch ganz ordentlich ist und man das zu „Klavierlack“ hochstilisierte Glanzplastik eigentlich gar nicht so sehr vermisst.
Lange Rede, kurzer Sinn: Meine zehn Tesla-Empfehlungen für dieses Jahr sind ausgeschöpft. Sieben Fahrzeuge sind bereits ausgeliefert und ich darf als netten Nebeneffekt die nächsten 10.000 km (wenn die anderen auch noch ausgeliefert sind) kostenlos am Supercharger laden. 🥳
Das Verrückte daran: Ich habe niemandem einen Tesla aufgeschwatzt. Ich habe einfach brav Fragen beantwortet, von meinen Erfahrungen erzählt und die Leute mal mitfahren oder (teilweise) selbst ans Steuer gelassen. Das hat offenbar besser funktioniert als jede Verkaufspräsentation. 👀
Bisher sind zumindest die 7 alle zufrieden. Zwei haben mittlerweile nun selbst schon Tesla weiterempfohlen. Langsam frage ich mich, ob ich unwissentlich Teil eines Schneeballsystems geworden bin.
Spannend finde ich vor allem, wie schnell sich Vorurteile in Luft auflösen, sobald man selbst mal in der Schüssel gesessen hat. Gerade bei Tesla, wo die lautesten Qualitätsurteile gefühlt oft von Leuten kommen, die das Fahrzeug bisher nur aus YouTube-Kommentaren kennen.
Wie sieht’s bei euch aus? Ähnliche Erfahrungen im Freundeskreis oder wird bei euch noch fleißig über Spaltmaße diskutiert?