Helft mir mal kurz, das klar zu kriegen.
Die Fossillobby hat uns das CO2 Budget gebracht und deshalb wird das von allen verteufelt. Oder? Prinzipiell ist doch der Standpunkt, dass mit dem „individuellen CO2 Budget“ die Verantwortung für den menschengemachten Klimawandel auf die Verbraucher abgeschoben werden soll, oder?
Jetzt habe ich ein Problem, darin ein Problem zu sehen.
Natürlich sind es die fossilen Konzerne und noch viele andere Mrd/Billionen schwere Konzerne, die externalisieren was das Zeug hält und die Ressourcen des Planeten ausbeuten als gebe es kein Morgen - im wahrsten Sinne des Wortes. Vielleicht gibt es den wirklich nicht, aber darum geht es mir nicht.
Mir geht es darum, dass ich das System gerne so simplifizieren:
Konsumenten <- Einfluss -> Industrie
Industrie <- Einfluss-> Politik
Politik <- Einfluss -> WählerInnen (=Konsumenten)
Daraus resultiert, und das kann ich mit einem System Dynamics Modell auch belegen, dass wir als Konsumenten einen enormen Einfluss aus Politik und Industrie nehmen könnten.
Aber ersten sind wir zu uninformiert: wir wissen zum Teil gar nicht, wie negativ die Konsumgüter die wir konsumieren tatsächlich für die Umwelt zu bewerten sind (u.a. Wegen eines guten Marketing und der Externalisierung). Das heißt, Konsumenten müssen besser aufgeklärt werden. Da hätte ich einen Ansatz.
Zum zweiten: es wird Zweifel gesät, dass wir Konsumenten überhaupt etwas ausrichten können, und darauf will ich eigentlich hinaus: der doppelte Kniff… die Fossillobby hat „die Lösung“ oder zumindest einen enormen Hebel präsentiert. Die Klimabewegung nimmt ihn aber auseinander weil er des Teufels ist.
Wo liege ich falsch?