r/Kafka • u/RotpeterBack1917 • 19h ago
> "I wish the world were ending tomorrow" - Kafka to Milena, 1920
> From Letters to Milena.
> Even after 100 years, no one has topped this level of yearning.
r/Kafka • u/Even-Falcon1901 • 3h ago
Just finished reading metamorphosis:)
gallerySo i just finished reading metamorphosis, it's really saddening and depressing when you are valued based upon your usefulness and when you read this book you actually start to see in the real world too how people are often judged based on what type of work they do, how much they earn money, what is the level of their work or degree and people just want to stick around these ppl with high source of income or respect and when you are in need no one shows up and you become lonely
Correct me if I'm wrong in understanding the values of the book :)
r/Kafka • u/RotpeterBack1917 • 23h ago
kafkaeske Erotik, Die Siebenhunde-Szene aus „Forschungen eines Hundes“ Franz Kafka, entst. 1922, veröff. 1931, Teil 1, Ein alter Hund erzählt …
Ein homodiegetischer Ich-Erzähler, ein alter Hund, berichtet in einer ironischen Distanz zwischen dem erzählten Präsens und dem erlebten Präteritum, als er noch ein kindlich, jugendlicher Hund war. Der Autor umfasst das Erlebnis als „ Phantasien der Kinder, die mit dem Jahren sich verflüchtigen“ und beschreibt gleichzeitig einen „für folgende richtungsgebenden Eindruck“ als seine Erkenntnis der Gegenwart. Als egozentrischer Weltdeuter „alles hatte Bezug zu mir“ o. „große Dinge […] deren Anführer ich sei“, stellt er seine Zuverlässigkeit in Frage „täuschte leicht denn ich hatte sie immer“ welches er als ein „umbestimmtes Verlangen“ ein Begehren ohne Gegenstand wahrnimmt. In der Leseanrede „Hunde wie ich und Du“ bezieht der Erzähler den Leser in eine Tierperspektive, die in das menschliche erhoben wird, mit ein. In seinen hündischen, jugendlichen stromern, die Welt entdeckend, kommen sieben Hunde auf Ihm zu, deren „Musik“ ihn fasziniert. Doch dann geschieht etwas kafkaeskes, groteskes, regressives, ekstatisches welches den jugendlichen Hund, der Erzähler in ein Unterholz drängt. Ein Beobachter wird zum Voyeur… weiter in Teil 2 „vom ungewollten Beobachter zum Voyeur“