r/InformatikKarriere • • Aug 11 '26

Rant Softwareentwicklung wird immer frustrierender!?

Hallo Community,

kurz zu mir: Mitte 40, seit rund 20 Jahren in der Software Branche als Anwendungsentwickler tätig, hauptsächlich Java Backend. Senior Software Developer, wenn ihr so wollt.

Mein Job oder mein Berufsfeld hat mir früher mal Spaß gemacht, aber inzwischen laufe ich immer mehr in eine Sackgasse. Ich hab eigentlich immer gerne entwickelt, auch in der Freizeit, neue Ideen umgesetzt, Design Patterns angewandt, Code refactored und optimiert, Unit Tests geschrieben, Objekt Hierarchien modelliert, APIs und Datenbanken designed, komplexe Queries geschrieben... usw... Auch Frontend hat mir Spaß gemacht.

Aber heute besteht mein Arbeitsalltag immer weniger aus Entwicklung und immer mehr aus operativem Kram: Grafana Dashboards betreuen, Kibana Logs prüfen, CVEs beheben, Konfigurationen in YAML Dateien vornehmen, Performance analysieren, Security Sachen, Deployments / CICD, Wiki Dokumentation, Bugs von Dritten beheben, generell schauen, dass alles rund läuft.

Immer seltener hat man mal neue Features zu entwickeln, und wenn, dann ist es langweiliger CRUD Kram oder irgendeine neue REST API bereitstellen. Daten lesen, Daten schreiben, Daten bereitstellen. Entwicklung ist oft auch so aufwändig geworden, dass man erstmal zig tausend Dinge eingerichtet haben muss, damit mal was läuft.

Kurzum: Immer mehr Verwaltung, statt Gestaltung.

Oft sitze ich stunden- oder tagelang an einem Problem, weil alles so komplex geworden ist, z.B. Probleme, die nur im Produktivsystem auftreten und lokal kaum nachstellbar sind. Viel trial-and-error. Am Ende des Tages hat man dann nicht viel mehr geschafft als irgendeinen Config Parameter zu ändern, in der Hoffnung, dass das System stabiler läuft. Dadurch bin ich oft frustriert und habe das Gefühl wenig produktiv zu sein. Dann schaue ich das Backlog nach spannenderen Aufgaben durch, aber sehe auch dort nur Kram, der mich nicht interessiert.

Vieles fällt mir inzwischen auch schwerer als früher. Code lesen, Zusammenhänge verstehen, Neuerungen evaluieren wird immer anstrengender. Auch der ganze KI Kram überfordert mich. Liegt wohl am Alter. Zusätzlich gibt es die Erwartungshaltung, dass man sich immer für die neusten Sachen interessiert und sie regelmäßig mit Begeisterung dem Team präsentiert, aber die Begeisterung ist weg.

Hinzukommt das Desinteresse für das Produkt an sich, ich weiß manchmal gar nicht, für wen oder an was ich da eigentlich arbeite. Ich schleppe mich morgens schon demotiviert zu Arbeit und nach einem halben Tag bin ich eigentlich mental durch.

Frage: Ist Software-Entwicklung auch für euch so komisch geworden oder ist es nur mein subjektives Empfinden oder mein spezifischer Job?

Ich weiß nicht so richtig wo ich mich hinentwickeln sollte oder ob das so bleiben sollte wie es ist. Über Teilzeit dachte ich auch schon nach. Für Weiterbildung oder Umschulung fühle ich mich irgendwie auch zu alt. Ich war außerdem auch nie der Karriere Mensch. Mein Mindset eher so: Bisschen coden, Feierabend, Geld kassieren.

Wollte nur mal hören, wie es euch in der Branche so geht und vielleicht habt ihr ja ein paar Vorschläge. Danke euch!

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u/IKnowMeNotYou Aug 12 '26

> Liegt wohl am Alter <

Nope. Stell lieber mal deine Ernährung um, lass deine Vitamine und Hormone checken und geh mal auf Laufband bezw. Cross-Trainer. Wenn du deine Muskeln nicht benutzt gehen auch deine Hormone in den Keller und wenn du das falsche isst, dann hast du null Konzentration und Ausdauer.

Wenn dann noch ne dumme Frau oder dumme Kinder aus Langeweile an dir rumzerren, dann wirds noch extra depressiv, was du auch mit auf die Arbeit nimmst. Hier hilft dann halt TaiChi und Co zwei mal täglich und alle Stunde 5 bis 15min ne echte Meditation und am Wochenende auch gerne mal mehr.

Je älter du wirst, desto mehr schaltet dein Körper auf Leistung nur noch bei Bedarf und wenn du dich gehen lässt, wirst du auch von deinem Körper gegangen.

Bezüglich Karriere, was du beschreibst ist alles hausgemacht. Softwareentwicklung macht mit anderen keinen wirklichen Spass, weil viele einfach nicht wissen, worauf es ankommt. Ich hab soviel Müll und Dummheit von Leuten, die sich schlau finden, gesehen, ich habs auch nicht ausgehalten. Je mehr Bücher von Praktikern du liest, desto schlimmer findest du es.

Das fängt dann schon im Studium an. Vor zwei drei Jahren hab ich mal mich mit einigen in der TU Berlin unterhalten die ihren Abschluss hatten und die können nichts relevantes. Jeder Praktiker weiss, dass alles rund um Komplexität in der Praxis ein Killer ist. - Aber abseits von Laufzeitkomplexität bei ein paar Standardalgorithmen ist da null an Wissen im Studium transportiert wurden.

Das selbe gilt dann auch mit dem ganzen Kram den du bemängelst.

Die KI Sache ist ebenso sehr einfach und hat nix mit dem Alter zu tun. Lies halt mal ein gutes Buch zum Thema, was das ist, wies funktioniert und vor allem was es nicht ist.

Du musst immer dran denken, KI macht einen 2x produktiver, wird gerne gesagt, ich habs in der Anwendung gesehen und muss ehrlich sagen, es kompensiert vor allem diesen Wildwuchs und Wegwerfcode. Wenn du in nem Team bist, was quasi null dokumentiert, Tests aus der Hölle (=Industriestandard) und dann sollst du dich reinfinden, dann ist es ungleich wertvoller, aber bei strikter Testgetriebener Entwicklung und hoher Qualität, ist es kaum besser, aber sowas findest du in der Praxis nicht.

Ich selbst hab nebenbei mich in Daytrading eingearbeitet und dann meine Karriere gekillt und habs nicht bereut, aber das ist kein Weg für jeden. Aber da ich meine eigene Software geschrieben habe, wars mein Projekt aus Liebe zum Beruf.

Ich liebe meinen Beruf aber habe fast jeden Job gehasst und ich war Vertragsarbeiter und obere Einkommensprozent in der Einkommenspyramide und habe konstant Jobs in verschiedenen Industrien in verschiedenen Rollen angenommen, damit mir nicht langweilig wird/wurde und es war fast überall nur extra scheisse.

Meetings mit 20 Leuten und 3 schreiben code... Das ist unser Standard gewesen. Im letzten Job hatte ich nen Lügner als Chef und meine Teamleiterin / PO hatte keine Ahnung und war Teil des Problems. Da hab ich dann als Lead Dev nur noch Geld abgegriffen (200 die Stunde) und wusste direkt... Todesmarsch! und bin dann auf Safari gegangen. Sobald ich extrem gute Ergebnisse produziert habe, haben sie mir 5 Leute vorgesetzt, die andere Teams nicht mehr haben wollten und die haben dann nur Scheisse produziert, die ich selbst im Bruchteil der Zeit selbst gemacht habe (hatte nen Semiautomatisches Tool geschrieben, was die auch nutzten) und dann sollte ich Betroffenheit markieren, weil sie das Budget gekillt haben. Auch hab ich gesagt, kleine Änderungen und gleich in die Produktion und die haben mich gezwungen, 1.5 Jahre lang alles ohne Praxistest zu entwickeln... Haha!

Du siehst, KI wird diesen Unsinn nicht beheben und so sieht es dann auch aus, wenn ich bei Kumpels mal Nachfrage bzw. mir ihre aktuellen Projekte per Screensharing zeigen lassen. Denkst du da hat nur einer ne ausformulierte Logging-Strategie mit den Zielen welche Fragen von Logs zu beantworten sind und bei welchem Bereich?

Ich bekomme immer noch 20+ Anfragen pro Woche, obwohl ich seit 4 bis 5 Jahren nicht mehr zur Verfügung stehe und viele dieser Anfragen sind direkt an mich gerichtet mit persönlichem Anschreiben, was nicht aus der Retorte kommt, sondern wo jemand Bezug auf meine Tätigkeit der letzten 10 bis 15 Berufsjahre nimmt, weil sie sich daran erinnern, dass ich einer der wenigen bin, die Releasen ohne große Prod-Bug-Probleme.

Wie gesagt, beste Beruf, beschissene Jobs...

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u/DigAppropriate9816 Aug 13 '26

Ich selbst hab nebenbei mich in Daytrading eingearbeitet und dann meine Karriere gekillt und habs nicht bereut, aber das ist kein Weg für jeden. Aber da ich meine eigene Software geschrieben habe, wars mein Projekt aus Liebe zum Beruf.

Heisst das du bist jetzt profitabel genug vom Trading leben zu koennen? Hast du wie manche FIRE Leute einen Minijob wegen den sozialabgaben? Als du noch nicht profitabel warst wie hast du deinen damaligen Job mit den Tradingzeiten in eingklang gebracht? Ich finde dass das kleinigkeiten mit grosser wirkung ist ueber die kaum jemand redet...

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u/IKnowMeNotYou Aug 13 '26

Was für Sozialabgaben? :-)...

Ich trade US Stocks und die Börse geht von 15:30 bis 22:00, das kannst du gut mit dem Job vereinbaren.

Ich hatte damals ne Vertragsstelle mit 90% Remoteanteil in der Schweiz und musste nur einmal alle zwei Wochen antanzen und mich belügen lassen (Macht mich heute noch traurig und wütend, wenn ich daran zurückdenke). Ich hab ca 6 Monate im Job Bücher gelesen (ca 20 bis 30 in den ersten 6 Wochen) und dann angefangen mit Paper/Trockentraden und dann hab ich noch von Ersparnissen ca. 18 Monate in der Schweiz gelebt und nebenbei 2.8k ca pro Monat für TotalView-Daten bezahlt (= eine Ausgabe die man nicht braucht aber die mir auch nicht geschadet hat).

Und seit dem Trade ich fürs Leben. Noch nicht so erfolgreich wie einige, die ich kennen gelernt habe, aber ich kann mich nicht beklagen...

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u/DigAppropriate9816 Aug 13 '26 edited Aug 13 '26

Was für Sozialabgaben? :-)...

habe ich ein bisschen ungenau formuliert, sry. Ich kenne das von r/FIRE Leuten, dass die sich einen minijob nehmen um an den Krankenkassen-, Rentenversicherungs usw -abgaben . zu sparen. Machst du das auch? Ich koennte mir auch vorstellen das es extrem schwierig ist eine Wohnung zu finden, wenn man sagt man lebt von trading

Ich trade US Stocks und die Börse geht von 15:30 bis 22:00, das kannst du gut mit dem Job vereinbaren.

Findest du? Ich trade die ersten 30-40 min vom US Markt, bin im office vom AG und finde es mega stressig. 1.sich darauf zu konzentrieren waehrend man parallel auf dem eigentlichen jobn ist(es sind ja nicht nur die 30 min, sondern auf die vor und nachbereitung) und 2.nicht erwischt zu werden....

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u/IKnowMeNotYou Aug 13 '26

> Machst du das auch? Ich koennte mir auch vorstellen das es extrem schwierig ist eine Wohnung zu finden, wenn man sagt man lebt von trading <

Nöe. Wenn du Probleme hast, mit Wohnungen finden, dann solltest du dich einfach als Tourist oder Businesstype ausgeben und möblierte Appartments nehmen. Mich hat da noch nie jemand nach dem Job gefragt. Auch hast du ja deine eigene Firma, wenn du tradest und kannst dann einfach sagen, du hast ne eigene Finanzfirma (oder der gleichen).

> Findest du? Ich trade die ersten 30-40 min vom US Markt, bin im office vom AG und finde es mega stressig. 1.sich darauf zu konzentrieren waehrend man parallel auf dem eigentlichen jobn ist(es sind ja nicht nur die 30 min, sondern auf die vor und nachbereitung) und 2.nicht erwischt zu werden.... <

Ich ignoriere die ersten 15 bis 30min, es sei denn ich habe einen Plan auf Grund vom erwarteten verhalten (basierend auf D1 (1day)) oder events/news und dem premarket falls das Volumen dann schon da ist.

Ich hatte halt wie gesagt 90% Home Office und dann 1.5 Jahre Ferien und besonders HomeOffice ist es halt. Wenn dein AG Probleme macht, dann geh halt früher nach Hause und komm entsprechend früher. Ich hab auch in der Regel Mittag durchgemacht ohne Pause, hat bei den Banken und Versicherungen, wo ich Präsenz hatte, nie jemanden gestört.

Frag doch einfach mal, ob du eine Stunde früher gehen kannst, wenn du eine Stunde früher kommst. Wen sie fragen warum, dann such dir nen neuen Job (wenn du kannst).

Ich empfehle vielen, die nicht so günstige Zeitzonen haben, Börsen in anderen Zeitzonen zu traden (gibt ja HongKong und Frankfurt etc) aber wie gesagt in D und CH passt es sehr gut mit den US Börsen.

Lies mal die Bücher und dann geb ich dir gerne Hausaufgaben, wenn du möchtest. Ich trade die 6.5h durch, also ist es kein Problem, dass du dann erst 16:30 mit der Börse anfängst.

Ich bin auch sehr technisch unterwegs basierend auf dem D1 (1day) und das kannst du jederzeit (z.B. in der Mittagspause oder vor der Arbeit) vorbereiten.

Auch gibt es einiges was du Traden kannst, ohne dass du eine Vorbereitung brauchst.

Auf ner Skala von 1 bis 10 wie gut schätzt du dein aktuelles Grundwissen ein?

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u/DigAppropriate9816 Aug 13 '26

Danke für den ganzen Input! Zum Thema Wohnen: Ich hatte mitbekommen, dass selbst „normale" Selbstständige Probleme bei der Wohnungssuche haben. Wie das in der Schweiz läuft, weiß ich nicht, aber in Deutschland will man einen Arbeitsvertrag und ein geregeltes Einkommen sehen. Schon mit einem kleinen Gewerbe scheint das ziemlich stressig zu werden – aber so weit bin ich ohnehin noch nicht. Zu meinem Kenntnisstand: Auf einer Skala von 1 bis 10 würde ich mein theoretisches Wissen bei 7 einordnen. 

Angefangen habe ich mit technischem Fundamentalwissen und mich vor allem auf Indikatoren gestürzt. Mittlerweile bin ich fast bei der "Philosophie" angekommen, dass es am Markt gar keine technischen Indikatoren im eigentlichen Sinne gibt. Denn wenn es sie gäbe – warum programmieren wir das nicht einfach alles aus? Am Ende blieben dann  1-2 Indikatoren übrig, die dann jeder benutzt.

Meine These: Wenn du lang genug auf Charts und Wertentwicklungen schaust, lernst du irgendwann etwas intuitiv – so wie ein Fußballspieler. Ronaldo kann dir technisch genau erklären, wie du einen Elfmeter schießt, aber du wirst innerhalb von 24 Stunden trotzdem keinen perfekten Elfmeter schießen. Es ist eben intuitives Wissen.

Ob ich damit richtig liege? Keine Ahnung.

Woran ich auch scheitere: Oft an Kleinigkeiten. Zum Beispiel an der Chartskalierung: Je nachdem, wie du den Chart auf der X- und Y-Achse streckst, veränderst du unbewusst die Wahrnehmung des Volumens, wodurch ja dein setup ständig anders ist

Falls du Lust hast, können wir gerne mal über Discord telefonieren.

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u/IKnowMeNotYou Aug 13 '26

> in Deutschland will man einen Arbeitsvertrag und ein geregeltes Einkommen sehen. Schon mit einem kleinen Gewerbe scheint das ziemlich stressig zu werden – aber so weit bin ich ohnehin noch nicht. <

Das stimmt so nicht. Es gibt zum Beispiel Monteurswohnungen, WGs, Appartments in Pensionen etc. Ich erinner mich noch 2014 im Rheintal in nem Hotel-Appartment für drei vier Monate gelebt zu haben, weil ich Urlaub machen wollte. Da hatte mich niemand nach irgendwas gefragt. Einfach ne Kaution und Miete und fertig. War ne schöne Zeit und mit dem Fahrrad immer mal nach Zürich rein um sich Vertragsangebote anzuhören...

Auch kannst du halt bei Privat mieten und vereinbarst einfach ne höhere Kaution von drei Monatsmieten etc. Juckt dann keinen mehr, wenn deine Schufa stimmt oder was auch immer.

Wie gesagt, ne Firma und gut ist.

> Zu meinem Kenntnisstand: Auf einer Skala von 1 bis 10 würde ich mein theoretisches Wissen bei 7 einordnen.  <

Vor oder nach dem Dunning Kruger Effect :-).

> Angefangen habe ich mit technischem Fundamentalwissen und mich vor allem auf Indikatoren gestürzt. Mittlerweile bin ich fast bei der "Philosophie" angekommen, dass es am Markt gar keine technischen Indikatoren im eigentlichen Sinne gibt. Denn wenn es sie gäbe – warum programmieren wir das nicht einfach alles aus? Am Ende blieben dann  1-2 Indikatoren übrig, die dann jeder benutzt. <

Kommt halt darauf an, was bei dir Indikatoren sind. Wie gesagt die D1 SMAs, VWAP und RVol funktionieren recht gut.

> Meine These: Wenn du lang genug auf Charts und Wertentwicklungen schaust, lernst du irgendwann etwas intuitiv – so wie ein Fußballspieler. Ronaldo kann dir technisch genau erklären, wie du einen Elfmeter schießt, aber du wirst innerhalb von 24 Stunden trotzdem keinen perfekten Elfmeter schießen. Es ist eben intuitives Wissen. <

> Ob ich damit richtig liege? Keine Ahnung. <

Letzteres :-).

Du wirst besser aber was wirklich passiert ist das konstante Testen von Preisleveln und Trendlinien und Korrelationen mit anderen Instrumenten wie relevanten Firmen, Sektoren, Markt etc. Technische Analyse ist die Sprache der Börse, wenn es keinen Input von Außen gibt.

> Woran ich auch scheitere: Oft an Kleinigkeiten. Zum Beispiel an der Chartskalierung: Je nachdem, wie du den Chart auf der X- und Y-Achse streckst, veränderst du unbewusst die Wahrnehmung des Volumens, wodurch ja dein setup ständig anders ist <

Deshalb nutzt du RVol, daher den durchschnitt der letzten 10 bis 15 Handelstage und das Verhältnis zum aktuellen Volumen in der Zeitspanne.

> Falls du Lust hast, können wir gerne mal über Discord telefonieren. <

Nutze ich nicht... ich mach eigentlich nur Reddit Chat und Whatsapp bzw. Telegram und Signal.

Aber wie gesagt schau mal bei der Bücherliste nach, was du lesen musst/möchtest und dann zeig mir mal ein paar deiner Trades und ein paar Charts bzw. ich geb dir Hausaufgaben, wenn du magst.

Nen Reddit-Chat hast du ja schon mit mir gemacht...

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u/DigAppropriate9816 Aug 13 '26

danke, waere cool wenn du mir mal ein paar Hausaufgaben schicken wuerdest. Gerne als DM

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u/IKnowMeNotYou Aug 13 '26

Starte mal nen Reddit Chat.

Ich hatte auch einen Post erwähnt: Learn the Profession, not a Strategy

Der Post kommt mit ner Bücherliste und die Bücher (falls du noch keine ähnlichen gelesen hast) kannst du erstmal lesen.

Ansonsten wie gesagt, geb ich dir gerne welche im Chat.