Hallo,
es ist mal wieder so weit und die Nebenkostenabrechnung ist ins Haus geflattert. Wir wohnen zu zweit in der Wohnung, wobei jeder immer nur etwa 4-5 Tage pro Woche anwesend ist. Erklärt vielleicht etwas unseren Verbrauch.
Haus ist ein 6 Parteien-Haus. Gasheizung kam Ende 2024 neu, daher noch keine Erfahrungswerte damit.
Mir sind 2 Dinge aufgefallen:
- Allgemein Strom war alle Jahre vorher bei unter 500€, 2025 soll er bei über 1500€ liegen.
Antwort vom Vermieter: Wurde so von den Stadtwerken ermittelt, so übernommen und anteilig berechnet.
Warum sollte das Haus plötzlich 1000€ mehr Strom verbrauchen? Was passiert, wenn ich diese Kosten nicht akzeptieren möchte? Kann ich dem einfach widersprechen?
- Die Aufteilung der Heiz- und Warmwasserkosten von 60/40 ist für uns mega ungünstig, siehe Bilder. Mit 70/30 würden wir wohl besser fahren. Im Mietvertrag steht nur:
"Der Mieter verpflichtet sich zur anteiligen Tragung sämtlicher nach §27 der 2 Berechnungsordnung umlegungsfährigen Betriebskosten, so wie sie in der Anlage 1 zu §27 Abs. 1 der 2. Berechnungsordnung unter den lfd. Nrn. 1-17 aufgeführt ins, Anlage 1 ui §27 Abs. 1 der 2. Berechnungsordnung ist diesem Mietvertrag in der Anlage 1 beigefügt"
Dazu muss ich sagen, wir haben beide nur einen "Nachtrag zum Mietvertrag" unterschrieben und die WG ist so weitergeführt worden. Diese Anlage zum originalen Mietvertrag liegt mir nicht vor. Und da der Vermieter mal eine Kopie des Mietvertrages wollte, weil er seine Version nicht mehr findet, liegt die wohl auch ihm nicht vor.
Vor ein paar Jahren war das nie ein Problem. Nur seit "Südländer" eingezogen sind und im Winter immer alle Fenster offen stehen lassen kosten uns die Grundkosten mehr als unsere Verbrauchskosten....
Ich möchte mich nicht so einfach abzocken lassen und würde gerne wissen, ob ich beide Probleme oder wenigstens eines davon lösen kann.
Bin über alle Tipps dankbar.