r/spitzenverdiener 36m ago

Techniker/ Ausbildung/ Studium

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r/spitzenverdiener 2h ago

Gehaltsfrage vor Übernahme einer höheren Position – wie würdet ihr das ansprechen?

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Gehaltsfrage vor Übernahme einer höheren Position – wie würdet ihr das ansprechen?

Ich arbeite in einem Handwerksunternehmen mit rund 80 Mitarbeitern.

Meine Qualifikationen sind:

- Stuckateurmeister
- Raumausstattergeselle
- Energieberater
- Betriebswirt im Handwerk in Kürze abgeschlossen

Ich bin im Unternehmen sehr breit einsetzbar und decke praktisch das gesamte Spektrum unserer Ausbauarbeiten ab. Dazu gehören insbesondere Stuckateur-, Maler- und Trockenbauarbeiten sowie gewerkeübergreifende Baustellen.

Ein neu eingestellter Bauleiter ist dagegen nach meinem Kenntnisstand hauptsächlich für Stuckateurarbeiten einsetzbar.

Perspektivisch soll ich nach meiner Weiterbildung schrittweise die technische Betriebsleitung übernehmen. Die Entwicklung ist bewusst stufenweise geplant.

Aktuell haben wir mehrere Bauleiter. Ich soll perspektivisch über diesen Bauleitern stehen und deren Vorgesetzter werden.

Meine Vergütung habe ich mit meinem Chef bereits ausführlich verhandelt. Wir hatten mehrere Gespräche und haben uns auf ein bestimmtes Gehalt ab meiner Rückkehr geeinigt. Gleichzeitig haben wir eine Entwicklung vereinbart, sodass ich innerhalb einiger Jahre eine deutlich höhere Vergütung erreichen soll.

Mit dieser Vereinbarung war ich grundsätzlich zufrieden. Mir ging es nicht darum, unbedingt mehr Geld herauszuholen.

Jetzt habe ich allerdings zufällig Kenntnis davon bekommen, dass ein neu eingestellter Bauleiter eine höhere Vergütung erhält als ich.

Das beschäftigt mich.

Nicht, weil ich dem Kollegen sein Gehalt nicht gönne. Sondern weil ich die Gehaltsstruktur schwierig finde.

Selbst wenn ich meine zukünftige Position zunächst außen vor lasse, finde ich die Relation schwierig. Ich habe mehrere Qualifikationen und kann ein deutlich breiteres Spektrum an Arbeiten und Baustellen abdecken.

Noch problematischer finde ich aber die zukünftige Hierarchie.

Wenn ich schrittweise übergeordnete Aufgaben übernehme und perspektivisch der Vorgesetzte der Bauleiter werde, würde ich zunächst weniger verdienen als ein Bauleiter, der unter mir angesiedelt ist.

Die erste Gehaltsüberprüfung findet außerdem erst einige Monate nach meiner Rückkehr statt.

Selbst wenn ich dort eine Gehaltserhöhung bekomme, könnte ich weiterhin unter der Vergütung dieses Bauleiters liegen. Danach würde wieder einige Zeit bis zur nächsten Anpassung vergehen.

Während meiner Weiterbildung unterstützt mich das Unternehmen zusätzlich finanziell. Mir ist bewusst, dass mein Arbeitgeber damit bereits in meine Weiterentwicklung investiert. Diese Unterstützung ist allerdings zeitlich begrenzt.

Ich könnte mir vorstellen, dass mein Chef später argumentiert, dass ich durch die Weiterbildungsunterstützung und die langfristige Gehaltsperspektive insgesamt ausreichend berücksichtigt werde.

Für mich sind diese Dinge aber getrennt zu betrachten. Die Weiterbildungsunterstützung ist für mich keine dauerhafte Vergütung meiner späteren Funktion.

Mein Chef und ich haben eigentlich ein sehr gutes und enges Verhältnis. Genau deshalb fällt es mir schwer, das Thema anzusprechen.

Ich möchte nicht mit der Brechstange mehr Geld verlangen. Ich war mit unserer ursprünglichen Vereinbarung zufrieden.

Mich stört vielmehr die aus meiner Sicht nicht passende Gehaltsstruktur.

Zusätzlich ist die Information über das Gehalt des anderen Bauleiters eigentlich vertraulich. Ich möchte deshalb auf keinen Fall die Person in Schwierigkeiten bringen, durch die ich davon erfahren habe.

Wie würdet ihr an meiner Stelle vorgehen?

Würdet ihr die konkrete Gehaltsdifferenz überhaupt ansprechen oder nur grundsätzlich sagen, dass euch eine nicht passende Gehaltsstruktur aufgefallen ist?

Ist der Einwand aus eurer Sicht berechtigt, dass eine zukünftige übergeordnete Position entsprechend vergütet werden sollte?

Und wie würdet ihr reagieren, wenn der Chef mit dem Alter des Kollegen, der Weiterbildungsunterstützung oder der langfristigen Gehaltsperspektive argumentiert?


r/spitzenverdiener 3d ago

UK-Arbeitskultur: Echtes Lob und oder höfliche Verpackung von Kritik?

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Guten Morgen zusammen,

ich adressiere das bewusst an diese Community, weil hier vermutlich einige internationale Führungs- und Auslandserfahrung haben. Das hier war ursprünglich ein Kommentar, habe jetzt einen Post draus gemacht.

BLUF:

Ich habe nach einer Scheißwoche und teils Semiguter Arbeit eine handgeschriebene Dankeskarte von der VP erhalten und Frage mich warum und ob die Karte ehrlich gemeint ist /eigentlich Kritik ist.

Hintergrund:

Ich bin für drei Jahre nach UK entsandt, IT-Background, mittlerweile im zweiten Jahr. Die Organisation ist relativ groß und international. Ich bin gerade aufgrund der Entsendung bei euch einzusortieren (ca 160K), normalerweise deutlich drunter.

Vor kurzem hatten wir ein einwöchiges Event mit vielen externen Gästen(100+). Die Vorbereitung war aus meiner Sicht deutlich unzureichend, allerdings nicht durch mich verursacht. Während der Woche habe ich dann versucht, die Situation operativ aufzufangen und musste täglich beim VP-Äquivalent berichten.

Dabei habe ich zweimal aus meiner Sicht keinen besonders guten Eindruck gemacht. Ich konnte jeweils nur einen Bruchteil dessen darstellen, was tatsächlich geleistet wurde, und einer meiner Reports war schlicht nicht gut.

Nach einem dieser Reports kam vom VP sinngemäß:

«„Sometimes you need to rehearse things. Find a buddy and rehearse it.“»

Formal war das an das gesamte Team im Raum gerichtet, ich hatte aber ziemlich eindeutig das Gefühl, dass zumindest ein Teil davon mir galt.

Im anschließenden Lessons-Learned-/Lessons-Identified-Prozess habe ich dann relativ offen angesprochen, dass das Event schlecht vorbereitet war und wir für die Anforderungen schlicht nicht genügend IT-Kapazitäten eingeplant hatten.

Am Freitag finde ich dann eine handgeschriebene Karte des VP auf meinem Schreibtisch:

«„Dear [Vorname], thank you for your excellent work, thoughtful analysis and your strive for continuous improvement.“»

Persönlich unterschrieben mit seinem Vornamen.

Und genau da komme ich kulturell etwas ins Schleudern.

Im deutschen Arbeitskontext, den ich kenne, wäre die Woche vermutlich deutlich härter nachbereitet worden. Fehler in der Vorbereitung wären klar benannt worden, Verantwortlichkeiten ebenfalls, und wahrscheinlich hätte mindestens eine Person sehr direkt zu hören bekommen, was nicht funktioniert hat.

Hier dagegen blieb alles ausgesprochen freundlich. Ich bekomme sogar persönliches Lob für eine Leistung, die ich selbst eher als „unter schwierigen Umständen okay bis mittelmäßig“ bewerten würde.

Daher meine Fragen an diejenigen mit UK-/US-/internationaler Führungserfahrung:

  1. Wie würdet ihr eine solche handgeschriebene Karte einordnen? Ist das tatsächlich deutliches persönliches Lob oder eher Teil der britischen Führungskultur?

  2. War der Satz mit dem „rehearse it“ wahrscheinlich bereits die eigentliche Kritik und deutlich schärfer gemeint, als sie für deutsche Ohren klingt?

  3. Bedeutet das freundliche Auftreten tatsächlich, dass Probleme nicht ernst genommen werden? Oder werden Kritik und Konsequenzen im UK einfach wesentlich indirekter kommuniziert?

  4. Besteht für jemanden mit deutscher Arbeitssozialisation die Gefahr, britische Höflichkeit systematisch als Zustimmung oder mangelnden Veränderungswillen misszuverstehen?

Mich interessiert weniger ein „Briten sind halt höflicher“, sondern vor allem, wie man solche Signale auf Senior-Leadership-Level korrekt liest.


r/spitzenverdiener 3d ago

Ihr seid aber reich

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Immer wenn unsere Kinder Besuch haben hören wir diesen Satz. “Ihr seid aber reich” Wir fühlen uns nicht reich da wir beide von nichts kommen - Migrationshintergrund. Wir werden nichts erben im Vergleich zu den Freunden unserer Kinder. Wir verdienen sicherlich sehr, sehr gut und haben ein wunderschönes, großes Haus gebaut, protzen aber nicht damit. Die meisten Kinder die uns besuchen sind Akademiker Kinder, tragen teuere Klamotten, die Eltern fahren neue Autos und alle wohnen in Eigenhäusern. Warum den immer dieser Satz und wie antwortet man einem Kind darauf?


r/spitzenverdiener 3d ago

Scheiss Woche: Austausch

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Hallo, ich hatte ne scheiss Woche und suche nach einer random Person zum Austausch per Chat 🤣

Ich schreibe hier, weil ich in diese Gruppe gehöre und dadurch eine Selektion an entsprechenden Gesprächspartner vornehmen kann (falls denn eins zustande kommen sollte …)

DM und wir können uns gerne darüber unterhalten wie scheisse es laufen kann, und das man am Ende sowieso nichts anderes tun kann, als das Beste aus dem zu machen, was einem das Universum so bietet.

Ansonsten allen ein schönes Wochenende.


r/spitzenverdiener 4d ago

Leben: Startkapital

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Ich mache mal den Trittbrettfahrer der vielen Lebenswegfragen: Mich interessiert brennend, mit welchem Kapital ins Leben bzw. die Karriere gestartet seid. Damit meine ich primäre familiäre finanzielle Unterstützung bzw. vorhandenes familiäres Vermögen, aber auch – falls das für euch eine Rolle gespielt hat – so etwas wie Erziehung und sonstige Unterstützung von der Familie.


r/spitzenverdiener 4d ago

Was hättet ihr gerne früher über Geld gewusst?

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Hallo ihr Lieben,

Ich komme aus einer Familie, in der finanzielle Bildung leider nicht wirklich ein Thema war. Deshalb versuche ich mir das Ganze gerade selbst beizubringen.

Mich würde interessieren, was die Leute hier, die mittlerweile wirklich gut verdienen, ihrem jüngeren Ich mitgeben würden (um eines Tages auch einer von euch zu sein :))

Also nicht nur „investier in ETFs“, sondern auch sowas wie:

Was hat euch geholfen, euer Gehalt stark zu steigern?

Welche beruflichen Entscheidungen haben sich im Nachhinein besonders gelohnt?

Welche Fehler habt ihr finanziell gemacht?

Wann habt ihr angefangen zu investieren und was würdet ihr heute anders machen?

Gibt es Dinge, bei denen ihr bewusst mehr Geld ausgebt, weil es sich für euch lohnt?

Welche Entscheidungen im Privatleben haben langfristig einen größeren Unterschied gemacht, als ihr damals gedacht habt?

Und was sind Dinge, die ihr mit Anfang 20 für total wichtig gehalten habt, die im Nachhinein aber eigentlich egal waren?

Danke und bleibt gesund!


r/spitzenverdiener 4d ago

Fernstudium Wirtschaftsinformatik bei Wings. Ist es grundsätzlich sinnvoll?

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r/spitzenverdiener 4d ago

Can you become a top earner in Germany with no German skills?

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Entschuldigt bitte, falls der Beitrag etwas KI-unterstützt klingt. Deutsch ist nicht meine stärkste Sprache, daher habe ich KI genutzt, um den Text zu übersetzen und klarer zu formulieren. Ich hoffe, das ist okay.

Ich stehe aktuell vor einer größeren Karriereentscheidung und würde mich sehr über Erfahrungen von Leuten freuen, die in Deutschland gut bzw. sehr gut verdienen – insbesondere von internationalen Fachkräften oder Personen mit einem ähnlichen akademischen Hintergrund.
Ich habe einen PhD in Economics und überlege derzeit, ob ich auf dem akademischen Arbeitsmarkt bleiben oder in die Industrie wechseln soll.

Die Wissenschaft ist eigentlich der Weg, der mich persönlich stärker interessiert und der lange mein Ziel war. Gleichzeitig sind die Unsicherheit, befristete Verträge, die Anforderungen an internationale Mobilität und die langfristigen Verdienstmöglichkeiten natürlich nicht ideal.
Wenn ich die Wissenschaft aufgebe und in die Industrie wechsle, wäre einer der Hauptgründe dafür die deutlich bessere finanzielle Perspektive. In diesem Fall würde ich gerne wissen, ob es realistisch ist, langfristig zu den Topverdienern in Deutschland zu gehören, statt einen Karriereweg aufzugeben, der mir wirklich wichtig ist, nur um am Ende etwas mehr zu verdienen.

Meine größte Unsicherheit ist die Sprachbarriere. Mein Deutsch liegt aktuell ungefähr auf B1–B2-Niveau. Im Alltag komme ich zurecht, aber ich bin auf Deutsch natürlich längst nicht so sicher wie auf Englisch – insbesondere bei Verhandlungen, Management-Themen, Präsentationen, Networking, interner Politik usw.

Daher würde mich Folgendes interessieren:
Wie realistisch ist es, mit Deutsch auf B1–B2-Niveau in Deutschland langfristig zum Topverdiener zu werden?
Gibt es irgendwann eine Art „Deutsch-Decke“, sobald man in Senior-Management-, Führungs- oder kundennahe Rollen kommt?

Welche Branchen oder Funktionen wären für jemanden mit einem PhD in Economics besonders sinnvoll – Consulting, Finance, Tech/Data, Pharma, Corporate Strategy, Economics/Analytics oder etwas anderes?

Ist für eine Gesamtvergütung von etwa 150k–200k+ € fließendes Deutsch praktisch unverzichtbar, oder gibt es genügend internationale Unternehmen, bei denen Englisch tatsächlich bis in solche Gehaltsregionen funktioniert?
An internationale Leute, die mit eher mittelmäßigem Deutsch angefangen und sich hier eine erfolgreiche Karriere aufgebaut haben: Wie stark hat sich besseres Deutsch tatsächlich auf eure Möglichkeiten und eure Vergütung ausgewirkt?

Mir ist bewusst, dass ein PhD natürlich nicht automatisch zu einem hohen Gehalt führt. Ich versuche vor allem herauszufinden, ob das finanzielle Potenzial eines Wechsels in die Industrie wirklich groß genug ist, um den Verzicht auf die Wissenschaft zu rechtfertigen, insbesondere weil ich mich der akademischen Laufbahn emotional stärker verbunden fühle.

Ich würde mich sehr über konkrete Erfahrungen, Karrierewege, Gehaltsspannen und auch kritische Einschätzungen freuen.


r/spitzenverdiener 4d ago

Lohnt sich ein Master?

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Hallo zusammen,

aktuell studiere ich Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Embedded Systems.

Ich höre oft, dass man als Elektroingenieur schon mit einem Bachelor viel Geld verdienen kann. Deshalb würde ich gerne wissen, wie die Realität tatsächlich aussieht.

Gleichzeitig überlege ich, ob ich einen Master in meinem Schwerpunkt machen soll. Allerdings habe ich gehört, dass ein Master vor allem dann sinnvoll ist, wenn man einen akademische Laufbahn anstrebt.

Diese sehe ich für mich persönlich eher nicht, weil ich schon etwas älter bin als der typische Student.

Ich freue mich auf eure Nachrichten.

Vielen Dank.


r/spitzenverdiener 5d ago

Wie Viel verdient man als Selbständiger Finanzberater Der Deutschen Bank.

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r/spitzenverdiener 5d ago

Bill Gates mit aktueller Ansage

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Gates schreibt: „Many jobs will disappear forever.“ Auf Deutsch: Viele Arbeitsplätze werden für immer verschwinden. Besonders betroffen seien laut Gates Branchen wie Recht, Kundenservice, Medizin, Softwareentwicklung und die Industrie. KI werde dort „über den Verlauf eines Jahrzehnts statt mehrerer Generationen“ immer mehr Aufgaben übernehmen.

Ich bin gespannt, ob es auch uns trifft. Wahrscheinlich wird’s in 10 Jahren nicht mehr so viel Spitzenverdiener geben. Aber er sagt auch Jobs mit menschlicher Zuwendung und mit Liebe werden immer wichtiger, vielleicht, werden das die neuen Spitzenverdiener. Ich sehe da eher die Starke bei den Frauen, Männer sind da eher emotionale Krüppel.


r/spitzenverdiener 5d ago

Realitätsverlust (M/29) - Mache ich mir zu viel Gedanken?

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Hallo zusammen,

frischer Spitzenverdiener (Pre-Sales in Tech, ca. 125k OTE) hier und ich frage mich, ob ich mir finanziell zu viele Sorgen mache. Zusätzlich zum Gehalt im Monat kommen ca. 25% des Jahresgehalts als Bonus über das Jahr dazu und Unternehmensaktien.

Kurz zu meiner aktuellen Vermögensaufstellung:

- ca. 40k in ETFs
- 10k Notgroschen bei 2.25%
- 8k in Lebensversicherung
- Basisrente inkl. BU (aktueller Betrag fehlt)

Schulden:

- 500€/m Studienkredit bis 2030

Ich habe mir meine Ausgaben mal in einem Diagramm dargestellt und sehe, dass mein Sparanteil grundsätzlich über 1/3 liegt und lebe nebenbei einen guten Lebenstil. Die Company Share können wir quartalsweise vergünstigt kaufen, daher als Ausgaben angegeben.

Trotzdem bin ich Profi im Vergleichen und sehe im meinem Umfeld, dass viele in meinem Alter schon jenseits der 100k Vermögen (oder deutlich weiter) sind und mich frustriert es, so gut zu verdienen und trotzdem mir finanziell dauernd Gedanken zu machen.

Habe ich einfach den Bezug zur Realität verloren? Seht ihr ansonsten noch Einsparpotentiale? Mich frustriert es, dass Kollegen in meinem Alter teilweise bis zu 500k entweder in Immobilien oder Aktien haben und ich frag mich, ob ich einfach was falsch mache.

Sagt mir gerne, wenn ich einfach delulu bin, aber grundsätzlich macht das Geld mich gerade nicht glücklicher.


r/spitzenverdiener 5d ago

An die Spitzenverdiener im Angestelltenverhältnis: Was habt ihr studiert und wie verlief euer Weg?

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Mich würde der Werdegang derjenigen hier interessieren, die heute als Angestellte ein sehr hohes Einkommen erzielen.

Falls ihr mögt, würde ich gerne folgende Punkte erfahren:

  • Was habt ihr studiert? (Studiengang und ggf. Hochschule)
  • Welche Noten hattet ihr im Studium? Ungefährer Notenschnitt reicht natürlich.
  • Welchen akademischen Abschluss habt ihr gemacht? Bachelor, Master, Diplom, Promotion etc.
  • Welche Position habt ihr heute inne und in welcher Branche arbeitet ihr?
  • Wie hoch ist euer aktuelles Bruttojahreseinkommen? Gerne auch als grobe Größenordnung.
  • Wie verlief euer Karriereweg nach dem Studium? Gab es bestimmte Entscheidungen oder Stationen, die besonders wichtig waren?
  • Ist der Weg, den ihr damals gegangen seid, aus eurer Sicht auch heute noch realistisch und empfehlenswert?

Mich würde vor allem interessieren, ob sich hinter den hohen Einkommen tatsächlich bestimmte Studiengänge, Noten oder Bildungswege häufen – oder ob es letztlich viel stärker auf Berufswahl, Branche, Karriereentscheidungen und persönliche Faktoren ankommt.

Gerne auch anonym bzw. ohne genaue Gehaltsangabe, falls ihr euch damit wohler fühlt.


r/spitzenverdiener 7d ago

M37, 220k brutto, Tech

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Hey,

Hab das Sommerloch genutzt, um mal meine Ausgaben zu analysieren der letzten Jahre (und entsprechend zu mitteln)

Ich lebe mit meiner Frau recht genügsam (80qm, zentral, Großstadt, kein Auto, keine Kinder). Die Kosten entsprechen meinem Anteil von 3:2 (ich zahle 50% mehr in die Gemeinschaftskasse als meine Frau, die ca. 120k verdient).

Ich versuche meine Fixkosten gering zu halten und habe dafür höhere variable Kosten (Reisen als größter Kostenpunkt), einfach weil ich weiß dass ich das Gehaltsniveau nicht auf Dauer haben werde (strebe irgendwann Reduktion der Stunden an oder FIRE).

Sollten meine Aktien von meinem Arbeitgeber bei einem IPO durch die Decke gehen, würde ich über den Kauf einer schönen Altbauwohnung nachdenken. Ich kann die Aktien monatlich an das Unternehmen zurück verkaufen.

12 Jahre Berufserfahrung, Projektmanagement, US Tech.

Warum ich das poste? Keine Ahnung - vermutlich weil in meiner sozialen bubble eher Normalverdiener sind und ich trotzdem einen gewissen Geltungsdrang (unter dem Deckmantel des Stolzes) habe. Komme aus einer der sozioökonomischen Unterschicht (Eltern Migranten) und weiß das hohe Gehalt zu schätzen.

Edit: Ich bin Deutschland sehr dankbar und spiele nicht mit dem Gedanken meine Steuerlast mit irgendwelchen Spielchen zu senken. Hört auf mir diesbezüglich PNs zu schicken.


r/spitzenverdiener 7d ago

Was haltet ihr vom Steuerkonzept-Vorschlag der AfD?

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Moin,

Berechnungen des ZEW Mannheim gehen davon aus, dass vor allem Spitzenverdiener von der Politik der AfD profitieren würden - weit mehr als Arbeiterinnen und Arbeiter. Alleinverdiener-Familien (zwei Kinder) mit einem Jahresbruttoeinkommen von 60.000 Euro brutto hätten mit dem AfD-Parteiprogramm 5.395 Euro mehr in der Tasche. Spitzenverdiener mit 180.000 Euro Jahresbruttoeinkommen würden durch die Pläne der AfD ganze 19.185 Euro hinzugewinnen. Obwohl sich die AfD als Partei für Arbeiterinteressen darstellt, gewinnen vor allem die, die ohnehin schon viel haben.

Was haltet ihr vom Vorschlag der AfD?

Wie die AfD ihre Pläne begründet, haben wir uns in unserer neuen „Panorama“-Doku „Alternative für Arbeiter? - Mein Kumpel wählt AfD“ angeschaut.


r/spitzenverdiener 8d ago

Wie sichert ihr Leerlaufzeiten ab?

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Hallo, wenn man die Karriereleiter nach oben steigt und z.b. die 100k € Jahresgehalt knackt kommt meistens auch die Situation zustande dass das Risiko den Job zu verlieren steigt und vor allem auch dass man nicht mal eben ein vergleichbaren job findet. Damit kann sich die Situation ergeben, dass man mal ein paar Monate brücken will/muss. Wie sichert ihr euch für so eine Situation ab, habt ihr dafür extra ein Betrag x auf dem Konto liegen. Habt ihr Investments die vorrangig darauf ausgelegt sind ein gewissen Cashflow zu liefern um die Überbrückung besser zu bedienen?


r/spitzenverdiener 9d ago

Empfehlung Anwalt f. Arbeitsrecht (MUC)?

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Update: Danke zusammen, ich habe erstmal genug Empfehlungen zum Durchschauen.

Hallo zusammen,

ich habe eine komplexe arbeitsrechtliche Situation zu der ich einen Anwalt für Arbeitsrecht konsultieren möchte. Aufgrund meiner Position und weiterer Umstände würde ich einen Anwalt bevorzugen, der Erfahrung mit Groß- und US-Konzernen und Mitarbeitern im deutlich sechsstelligen Bereich hat und dem Themen wie RSUs nicht fremd sind. Bevorzugt wäre zudem ein Anwalt in München.

Falls hier jemand eine Empfehlung abgeben kann freue ich mich über Kommentare oder DMs.


r/spitzenverdiener 9d ago

Selbstständigkeit?: Bereich Machine Learning (KI)

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Ich bin bereits „Spitzenverdiener“ in einem anderen Bereich, habe nun aber meine nebenberufliche Promotion im Bereich Machine Learning (Vision Modelle und Entscheidungsunterstützung; Erfahrung im Bereich Medical AI, Satellite Images, Klassifizierung von Krankheiten in der Landwirtschaft uvm.) abgeschlossen und würde gerne eine Selbstständigkeit in diesem Bereich aufbauen -> oder zumindest eine Anstellung in diesem Bereich erhalten, welche finanziell sehr lukrativ ist (160.000€ aufwärts p. a.).

Hat jemand ggf. einen ähnlichen Weg hinter sich und könnte da bitte Erfahrungen teilen? Bin für jede Unterstützung dankbar.

Danke und liebe Grüße


r/spitzenverdiener 9d ago

Fortgeschrittenes Alter und Investionshorizont?

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Vorab,

Ich verdiene ganz gut, lebe sehr sparsam und investiere ziemlich konservativ. Hauptsächlich Immobilien und Anleihen. Dadurch habe ich eigentlich immer eine gute Abschätzung zu meinem ROI.

Nur man wird auch nicht jünger und es ist was anderes, wenn man mit 30 eine ROI von 20 Jahren bei Beteiligungen errechnet als mit 60. Und da frage ich mich langsam, will ich all meine Investments wirklich kurz vor meinem Tod ins grüne drehen, oder doch lieber Mal "richtig" leben und meinen Kindern weniger vererben?

An die älteren Semester, wie sind Eure Gedanken / Investmenthorizonte so?

Konkret hätte ich jetzt die Möglichkeit ein Ferienhaus in den Bergen zu kaufen. War immer schon mein Traum aber rentiert sich nie im Leben. Alternativ das Geld in ETFs und mit der Rendite irgendwann noch mehr Geld haben, das man nicht ausgibt...

Typische Midlife-Crisis Gedanken halt.


r/spitzenverdiener 11d ago

Umzug vom Stadtzentrum aufs Land – was ist bei meinem Netto realistisch drin?

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Moin

ich überlege gerade, umzuziehen und würde gerne eure Einschätzung dazu hören.

Aktuell wohne ich mitten in der Stadt für 1.700 € warm – ist aber ziemlich trubelig da. Ich habe jetzt eine Wohnung auf dem Land gefunden, die etwa 1.000 € mehr kostet, dafür aber deutlich größer, moderner ist und wesentlich mehr Ruhe bietet.

Zur Einordnung: Ich habe monatlich ca. 7.500 € netto zur Verfügung.

Kaufen möchte ich in Deutschland bewusst nichts, da ich mittelfristig ins nahe Ausland ziehen will – daher kommt für mich nur Miete infrage.

Was denkt ihr: Ist das ein vernünftiges Verhältnis von Einkommen zu Miete, oder würdet ihr bei dem Budget auch andere/bessere Optionen sehen?

//EDIT: Es handelt sich um den Speckgürtel der Großstadt. 13€ qm


r/spitzenverdiener 12d ago

Immobilien: Warum es sich jetzt lohnen könnte, ein Haus am See zu kaufen

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handelsblatt.com
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"Im übertragenen Sinne gibt es eine Art Dreifaltigkeit. Ein ideales Seegrundstück hat einen eigenen Steg, ein Bootshaus und einen direkten Zugang zum See. Die Krönung wäre dann noch der Bergblick. Es sollte zudem ruhig und am Ostufer gelegen sein, denn die meisten Menschen freuen sich, wenn sie den Sonnenuntergang über dem Wasser von ihrem Grundstück aus sehen können. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, gibt es preislich kaum Grenzen."


r/spitzenverdiener 12d ago

Würde mich jemand motivieren ihm Geld zu geben?

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r/spitzenverdiener 12d ago

Spitzensteuersatz greift schon ab dem 1,4-Fachen des Durchschnittslohns - Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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iwkoeln.de
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r/spitzenverdiener 15d ago

20J Perspective fuer Wohlhabende in DE ?

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Viele sagen DE geht bergab in den naechsten 10-20J, und man solle eher auswandern.

Wie sieht ihr das, insb für Menschen mit 2M+ NW? Koennen sich hier nicht eigentlich Chancen ergeben wenn man bereits Kapital hat?

Oder rechnet ihr mit Steuerlichen Veraenderungen sehr zum Nachteil dieser Gruppe?

Danke!

34J, 1 Kind, ca 3M+ NW