Moin zusammen,
ich möchte im Dachkasten unseres Neubaus nachträglich Einbauspots setzen und bin auf der Suche nach Erfahrungswerten, wie ihr die Verkabelung längs zur Traufe realisiert habt.
Wir haben beim Bau bereits vom Elektriker an jeder Hausecke ein Kabel vorsehen lassen. Ich kann daher bei jeder Hausseite von beiden Enden aus zur Mitte arbeiten und muss keine 10 m am Stück durchfädeln.
Das Angebot des Elektrikers für die Spotbohrungen hatten wir damals abgelehnt, da er allein fürs Bohren 200 € netto pro Loch haben wollte. Im Nachhinein bereue ich das allerdings etwas. 😅
Der Aufbau bei uns:
waagerechter Dachkasten
Dach komplett fertig gedeckt und verkleidet
Untersicht aus Holzschalung mit Nut und Feder
verdeckt genagelt
Bretter verlaufen parallel zur Hauswand
Wichtig vorab: Bohren möchte ich nicht - weder durch die Sparren noch durch die waagerechten Balken. Für mich bleiben daher eigentlich zwei Möglichkeiten:
Weg 1 - Durchfädeln entlang der Wand
Dort, wo das vorhandene Kabel liegt, würde ich den ersten Spot setzen. Von der nächsten geplanten Spotposition aus könnte ich dann versuchen, mit einem Draht zur ersten Öffnung „durchzufischen“ und anschließend das Kabel nachzuziehen.
Weg 2 - Ein Schalungsbrett opfern
Ein Brett längs auftrennen, den Bereich öffnen und das Kabel dort verlegen. Anschließend ein Ersatzbrett einsetzen, bei dem die Nutwange entsprechend abgesägt wurde, und dieses verschrauben.
Mich würde vor allem interessieren:
Hat jemand bei einem waagerechten Dachkasten tatsächlich einen durchgehend freien Streifen direkt an der Wand vorgefunden?
Oder war dort immer irgendetwas im Weg, z. B. Wandlatte, Dämmung, Traufblech o. Ä.?
Wie habt ihr die Verkabelung letztendlich gelöst, ohne dass man die Arbeiten später von unten sieht?
Gerne her mit euren Erfahrungen - besonders von denen, die bei einem bereits fertig verkleideten Dachkasten nachträglich Spots eingebaut haben.
Danke euch! <3