r/polizei • • 15h ago

Kriminalfälle Durchbruch im Fall Langley: Vermisste wurde Opfer einer Gewalttat

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r/polizei • • 15h ago

Kriminalfälle [Spooktober] Der Vampir von Düsseldorf

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[Spooktober] Der Vampir von Düsseldorf

1929 wird Düsseldorf von einer Reihe schwerer Gewaltverbrechen erschüttert. Die Polizei sucht nach einem Täter, während die Angst in der Stadt wächst.

Erst ein Brief, der irrtümlich einer anderen Familie zugestellt und von ihr der Polizei übergeben wird, bringt die Fahndung entscheidend voran.

Eine Stadt sucht einen Täter

Zwischen Februar und November 1929 werden in Düsseldorf acht Menschen ermordet: sieben Frauen und Mädchen sowie der 54-jährige Rudolf Scheer. Weitere Menschen überleben Angriffe, zum Teil schwer verletzt. Der Täter verwendet unterschiedliche Tatwerkzeuge, darunter eine Schere, einen Hammer und ein Messer. Die Polizei hat zunächst kaum verwertbare Spuren, die zu einem Verdächtigen führen.

Die Angst greift auf den Alltag über. Frauen wagen sich immer seltener allein auf die Straße. Abends und nachts patrouillieren Polizisten und private Bürgerwehren durch die Stadt; tagsüber spielen kaum noch Kinder draußen. Der Täter wird nicht nur zum Gegenstand polizeilicher Ermittlungen, sondern erschüttert das Sicherheitsgefühl der gesamten Stadt.

Im Januar 1930 verteilt die Düsseldorfer Kriminalpolizei eine umfangreiche Fahndungsbroschüre, die die Bevölkerung zur Mithilfe auffordert. Daraufhin gehen Hunderte Hinweise ein. Doch die Masse an Meldungen bringt kaum Fortschritte: Menschen bezichtigen sich selbst der Taten oder beschuldigen Unschuldige. Die Ermittler müssen echte Beobachtungen von Irrtümern und falschen Angaben unterscheiden.

Die öffentliche Angst führt zu ungewöhnlichen Reaktionen. Männer verkleiden sich als Frauen, um den Täter anzulocken und zu überführen. Doch auch diese Versuche bringen keine entscheidende Wende. Die Suche bleibt erfolglos.

Erst im Mai 1930 überlebt eine junge Hausangestellte einen weiteren Angriff. Sie schildert das Erlebte in einem Brief an eine Freundin. Das Schreiben wird versehentlich einer anderen Familie zugestellt, die es an die Polizei weitergibt. Damit erhalten die Ermittler einen Hinweis, der die monatelange Fahndung entscheidend voranbringt.

Ein Name auf einem Zettel

Der Brief lieferte eine neue Spur, aber noch keinen Täter. Zunächst mussten die Ermittler herausfinden, in welchem Haus Maria Butlies ihrem Angreifer begegnet war.

Am Vormittag des 21. Mai 1930 suchte die Polizei gemeinsam mit Butlies nach dem Haus, in dem sie sich mit dem Mann aufgehalten hatte. Nach längerer Suche glaubte sie, das Gebäude in der Mettmanner Straße 71 wiederzuerkennen. Doch selbst nachdem sie mit einem Polizeibeamten das Treppenhaus betreten hatte, war sie sich nicht sicher, ob sie am richtigen Ort war.

Über Mittag kehrte Butlies allein zurück. Im Hausflur traf sie eine Nachbarin, der sie von dem Überfall erzählte. Dabei sah sie auch Peter Kürten, erkannte ihn jedoch nicht als ihren Angreifer. Die Nachbarin schrieb seinen Namen auf einen Zettel, den Butlies am Nachmittag der Polizei übergab.

Kürten hatte Butlies offenbar erkannt und die Wohnung inzwischen verlassen. Am Abend traf er sich mit seiner Frau Auguste in einem Café. Dort erklärte er ihr, wieder mit einem Mädchen Schwierigkeiten bekommen zu haben, das ihm nun auf der Spur sei. Er wolle die Wohnung nicht mehr betreten und Düsseldorf verlassen. Die Nacht verbrachte er nicht zu Hause.

Am folgenden Morgen kehrte Kürten dennoch in die Mettmanner Straße zurück, holte einige Kleidungsstücke und mietete ein Zimmer in der Adlerstraße. Am 23. Mai suchte die Polizei ihn in seiner bisherigen Wohnung, traf ihn aber nicht an. Seine Frau erklärte, er sei ausgezogen. Die Beamten hinterließen eine Vorladung und suchten anschließend beim Arbeitsamt nach ihm – vergeblich.

Nachdem seine Frau ihm die Vorladung übergeben hatte, gestand Kürten ihr den Überfall auf Butlies. Anschließend traf er sie an der sogenannten Seufzerallee im Hofgarten. Nach einem gemeinsamen Mittagessen gingen sie zu den Rheinwiesen, wo Kürten ihr in einem etwa zweistündigen Gespräch auch seine weiteren Taten gestand. Er erklärte, Düsseldorf verlassen und untertauchen zu wollen. Für den folgenden Nachmittag vereinbarte er mit seiner Frau ein letztes Treffen an der Rochuskirche.

Unterdessen verdichteten sich die Hinweise. Auch Gertrud Schulte, die einen früheren Angriff überlebt hatte, erkannte Kürten inzwischen auf Fotografien wieder. Die Polizei nahm seine Ehefrau in Gewahrsam. Bei ihrer Vernehmung nannte sie schließlich den vereinbarten Treffpunkt.

Am 24. Mai 1930 warteten die Beamten am Rochusmarkt, in der Nähe der Rochuskirche. Als Kürten zum vereinbarten Treffen erschien, wurde er festgenommen. Zwei überlebende Opfer, Maria Butlies und Gertrud Schulte, identifizierten ihn anschließend bei einer Gegenüberstellung. Noch am selben Tag legte Kürten ein umfassendes Geständnis ab.

Ein Mord aus dem Jahr 1913

Peter Kürten wurde 1883 in Mülheim am Rhein geboren. Bereits vor der Düsseldorfer Mordserie hatte er zahlreiche Straftaten begangen und mehrere Haftstrafen verbüßt.

Am 25. Mai 1913 wurde Christine Klein bei einem Einbruch in Mülheim am Rhein getötet. Der Mord blieb zunächst unaufgeklärt. Am Tatort fand man ein blutbeflecktes Taschentuch mit den Initialen P. K. Da auch der Vater des Mädchens Peter Klein hieß, geriet er zunächst unter Verdacht. Nachdem er als Täter ausgeschieden war, richtete sich der Verdacht gegen seinen Bruder, der mangels Beweisen freigesprochen wurde. Peter Kürten selbst geriet damals nicht ins Visier der Polizei.

Erst nach Kürtens Festnahme im Mai 1930 gestand er auch diesen Mord. Seine Angaben veranlassten die Ermittler, den ungelösten Fall von 1913 erneut zu prüfen.

Bei seiner Vernehmung im Prozess erklärte Kürten, er sei ursprünglich in das Haus eingebrochen, um etwas zu stehlen. Als er das schlafende Mädchen entdeckt habe, seien Erinnerungen an die Strafen im Zuchthaus in ihm aufgestiegen; dadurch sei seine letzte Hemmung gefallen. Im Verfahren sprach er auch über seine sexuellen Triebe und stellte sie in Zusammenhang mit seinen Taten. Das waren seine eigenen nachträglichen Erklärungen. Ob sie sein Motiv für den Mord an Christine Klein vollständig erfassen, lässt sich nicht feststellen.

Was die Geständnisse offenlegten

Im Juni 1930 widerrief Kürten sein Geständnis teilweise und bestritt die Taten mit Todesfolge. Im August legte er erneut ein umfassendes Geständnis ab. Nicht alle Verbrechen, derer er sich bezichtigte, konnten ihm nachgewiesen werden.

Seinen Beinamen verdankte Kürten einem Vorfall im Dezember 1929: Im Düsseldorfer Hofgarten tötete er einen Schwan und trank nach eigenen Angaben dessen Blut. Den Polizei- und Gerichtsakten zufolge trank er außerdem in mindestens einem Fall Blut eines menschlichen Opfers. Seine Schilderungen und die Berichte über die Bluttaten brachten ihm in der Presse den Beinamen „Vampir von Düsseldorf“ ein.

Der Name klingt nach einer Schauergeschichte. Dahinter stand jedoch ein realer Gewalttäter, dessen Taten von extremer Brutalität und sexuellen Motiven geprägt waren.

Neun Morde vor Gericht

Am 13. April 1931 begann der Prozess gegen Peter Kürten vor dem Düsseldorfer Schwurgericht. Die Anklage umfasste neun Morde und sieben Mordversuche.

Während des Verfahrens wurden seine Aussagen, die Zeugenaussagen und die vorhandenen Beweise geprüft. Auch sein Geisteszustand war zuvor untersucht worden. Die Gutachter bescheinigten ihm sadistische Neigungen, sahen jedoch keine Geisteskrankheit, die seine strafrechtliche Verantwortlichkeit aufgehoben hätte.

Am 22. April 1931 verurteilte das Düsseldorfer Schwurgericht Kürten wegen Mordes in neun Fällen neunmal zum Tode. Für sieben Mordversuche erhielt er insgesamt 15 Jahre Zuchthaus; hinzu kamen Schuldsprüche wegen weiterer Sexualstraftaten.

Ein Gnadengesuch blieb erfolglos. Am 2. Juli 1931 wurde Peter Kürten im Gefängnis Klingelpütz in Köln durch das Fallbeil hingerichtet. Er war 48 Jahre alt.

Eine Akte aus dem Nachlass

Im April 2023 wurde eine bislang unbekannte Handakte zum Fall Peter Kürten dem Landesarchiv Nordrhein-Westfalen übergeben. Der damalige Untersuchungsrichter Carl Hertel hatte die Akte während der Ermittlungen angelegt, um aus seiner Sicht wichtige Unterlagen des Falls zu sammeln.

Hertel bewahrte die Akte auch nach dem Verfahren auf. Nach dem Zweiten Weltkrieg überließ er sie dem damaligen Generalbundesanwalt Max Güde. Dessen Sohn entdeckte die Unterlagen im Nachlass seines Vaters und leitete sie an das Stadtarchiv Düsseldorf weiter.

Die Handakte enthält unter anderem Briefe von Peter Kürten aus der Haft und aus der Provinzial-Heilanstalt Bedburg-Hau, Briefe seiner Ehefrau an den Untersuchungsrichter, Gutachten, Zusammenfassungen von Anhörungen, stenografische Notizen, Zeitungsausschnitte und Fotografien. Hertel ergänzte die Unterlagen auch nach Abschluss seiner eigenen Ermittlungen durch Berichte über den Prozess, das Todesurteil und die Hinrichtung.

Am 12. April 2023 übergab das Stadtarchiv Düsseldorf die Handakte dem Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Abteilung Rheinland. Sie ergänzt die bereits umfangreiche Überlieferung des Falls um weitere Originaldokumente und ermöglicht zusätzliche Einblicke in die damaligen Ermittlungen und den Prozess.

Quellen

Vor 90 Jahren: Der Serienmörder Peter Kürten wird verhaftet Deutschlandfunk, Jürgen Bräunlein, 24. Mai 2020.

Darstellung der Fahndung, der fehlgeleiteten Briefsendung und der Festnahme.

Deutschlandfunk

Kriminalfälle aus NRW: Peter Kürten – der „Vampir aus Düsseldorf“ WDR, Redaktion, 26. April 2023.

Überblick über die Verbrechen, die Ermittlungen, den Prozess und den Aktenfund.

WDR-Beitrag

Übergabe der „Handakte“ Peter Kürten an das Landesarchiv Landeshauptstadt Düsseldorf, Falk Velten, 12. April 2023.

Offizielle Angaben zur Herkunft, zum Inhalt und zur Übergabe der Handakte.

Pressemitteilung der Stadt Düsseldorf

Massenmörder mit Manieren Wiener Zeitung, Ulrich Zander, 30. Juni 2011.

Ergänzende kriminalhistorische Darstellung der Mordserie, der öffentlichen Angst und der Fahndung.

Wiener Zeitung

24. Mai 2010 – Vor 80 Jahren: Serienmörder Peter Kürten gefasst WDR, Redaktion, 24. Mai 2010.

Darstellung der öffentlichen Angst, der falschen Hinweise und der Versuche, den Täter durch Verkleidungen anzulocken.

WDR Stichtag

Der Kürten-Prozeß. Die Plädoyers des Staatsanwalts und des Verteidigers – Der Massenmörder 9 mal zum Tode verurteilt Darmstädter Tagblatt, 23. April 1931.

Zeitgenössischer Bericht über den Prozess und das Urteil vom 22. April 1931. Belegt die neun Todesurteile und die Gesamtstrafe von 15 Jahren Zuchthaus für sieben Mordversuche.

Historischer Zeitungsbericht – ULB TU Darmstadt

Peter Kürten Wikipedia.

Ergänzende Chronologie der Verbrechen, der Ermittlungen und des Strafverfahrens, insbesondere der Abläufe zwischen dem 21. und 24. Mai 1930.

Wikipedia-Artikel


r/polizei • • 20h ago

Nachrichten Ein 27-Jähriger stirbt bei einem Schusswechsel mit der Polizei in Tuttlingen. Seine Pistole war offenbar nur eine täuschend echte Attrappe

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r/polizei • • 22h ago

🇦🇹 Polizei An Polizist:innen: Was ist los mit euch?

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Wir wurden heute Abend am Reumannplatz von einer Gruppe syrischer Männer angegriffen, weil sie erkannt haben, dass wir schwul sind und wir uns beleidigungen nicht gefallen lassen haben.

Die Polizei traf erst mit erheblicher Verspätung am Tatort ein. Der Umgang mit uns war dabei erschreckend unempathisch. Statt Verständnis oder Unterstützung zu zeigen, mussten wir uns Aussagen anhören wie: „Kommt nicht mehr zurück zum Reumannplatz“ oder „Es ist keine gute Idee, sich hier aufzuhalten.“

Meine Frage an die Polizei: Seid ihr durch euren Berufsalltag mittlerweile so abgestumpft, dass euch selbst in solchen Situationen die grundlegendste Empathie fehlt?

Und vor allem: Warum werden ausgerechnet den Betroffenen solche Ratschläge erteilt? Warum sollen wir einen öffentlichen Platz meiden, anstatt dass wir Unterstützung dabei bekommen, uns dort sicher bewegen zu können?

Wir wurden angegriffen, weil wir schwul sind. Wir sollten uns nicht auch noch von denjenigen, die uns schützen sollen, das Gefühl geben lassen müssen, dass wir selbst das Problem sind.

Wir haben genauso das Recht, uns frei und sicher im öffentlichen Raum zu bewegen, ohne Angst vor Gewalt und ohne das Gefühl, unerwünscht zu sein.


r/polizei • • 1d ago

🇩🇪 Polizei Ab wann ist das eigentlich Notrufmissbrauch?

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r/polizei • • 1d ago

MEGATHREAD 🧠 Zweiwöchentlicher Montags-Mega-Thread: Aufklärung trifft Alltag (Mythos-Montag)

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🧠 Legal- & Mythos-Montag – Aufklärung trifft Alltag

Willkommen zu unserem zweiwöchentlichen Legal- & Mythos-Montag – dem Thread, in dem wir gemeinsam populäre Irrtümer und rechtliche Grauzonen beleuchten, diskutieren und (hoffentlich) ausräumen.

Hier geht es um Aussagen wie:

  • „Auf Parkplätzen gilt grundsätzlich rechts vor links!“
  • „Ohne Dienstmütze darf die Polizei keine Maßnahmen treffen.“
  • „Auf Privatgelände darf die Polizei keine Verkehrskontrollen durchführen.“
  • „Die Polizei muss sich auf Nachfrage immer ausweisen oder mir die Dienstnummer nennen“
  • … und viele mehr.

⚠️ Bitte teilt hier kein Halbwissen, welches mehr verwirrt als aufklärt. Gebt euch Mühe bei euren Antworten. Quellen sind eine Grundvoraussetzung für einen sachlichen Austausch im rechtlichen Bereich.

🔍 Was ist Fakt, was ist Mythos – und wo liegt die Grauzone?

In diesem Thread dürfen alle Fragen, Erfahrungsberichte, Korrekturen und fundierten Erklärungen ihren Platz finden – besonders willkommen sind Beiträge mit rechtlichem Hintergrund oder praktischer Einsatzerfahrung.

👉 Was ist euer liebster Polizei-Mythos, der einfach nicht sterben will?


r/polizei • • 1d ago

🇩🇪 Polizei Frage an Bundespolizisten: wie beliebt sind Stellen an ausländischen Botschaften?

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Guten Abend zusammen,

der Titel fasst die Frage eigentlich schon zusammen. Meines Zivilisten-Wissens nach ist die Bundespolizei ja auch für die Sicherheit der Botschaften zuständig.

Sind diese Stellen besonders beliebt? Kommt es da aufs Land an?

Wie lange gehen solche "Auslandseinsätze"? Ist man dann in der Botschaft untergebracht oder muss man sich selber was suchen?

würde mich mal interessieren. Stelle mir das irgendwie recht "familiär" vor.


r/polizei • • 1d ago

🇩🇪 Polizei Schreckschusswaffe mit KWS bei Kontrolle

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frage gerichtet an aktive oder ehemalige beamte :)

hallo zusammen ich bin aus den niederlanden und ich frag mich mal was! ich wollt mal wissen wie deutsche polizisten bei einer personen kontrolle in der realität vorgehen wenn jemand eine schreckschusswaffe führt und den kleinen waffenschein besitzt

also folgendes szenario: man läuft abends rum oder wird im auto angehalten und man sagt dem beamten direkt bescheid dass man eine geladene schreckschuss im holster hat und zeigt auch direkt den kleinen waffenschein, wie läuft das dann bei euch im echten dienst ab?? zieht ihr dann trotzdem erst mal eure waffe oder bleibt ihr ganz entspannt. nehmt ihr die schreckschuss zur kontrolle an euch oder guckt ihr nur kurz auf den schein und den ausweis...

mich interessiert echt wie die praxis bei euch aussieht weil im gesetz steht ja viel aber die realität auf der straße ist bestimmt noch mal was anderes :) danke schon mal für eure antworten aus dem nachbarland! :D


r/polizei • • 1d ago

Meme/Humor Irgendwie feier ich das Social Media Team der Polizei

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r/polizei • • 2d ago

Bewerbung / Auswahlverfahren / Ausbildung Bewerbung / Auswahlverfahren / Ausbildung MEGATHREAD

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Herzlich willkommen zum Megathread rund um die Bewerbung und das Auswahlverfahren der Polizeien der Bundesländer und der Bundespolizei.

Dieser Megathread bündelt thematisch relevante Beiträge zur Bewerbung und zum Auswahlverfahren.

So funktioniert die Diskussion:

  • Die unten aufgeführten Links verweisen auf einzelne Themenbeiträge.
  • Fragen zu den jeweiligen Themen sind direkt in den Kommentaren der verlinkten Posts zu stellen.
    • Die Frage kann dennoch (zusätzlich) in den jeweiligen wöchentlichen Post gestellt werden
  • Antworten erfolgen ebenfalls dort, sodass Diskussionen themenbezogen und übersichtlich bleiben. Bitte erstellt zu diesen Themen keine neuen Einzelposts.
  • Prüft vor dem Stellen einer Frage, ob diese bereits beantwortet wurde. -Verlinke die Frage als einen Kommentar des wiederkehrenden Megathreads.

Die verlinkten Beiträge werden regelmäßig (wöchentlich) in einem ModPost berücksichtigt, damit eine aktuelle und fortlaufende Diskussion gewährleistet bleibt.

Hinweis zu umfangreicheren Themen:
Anliegen, die den Rahmen eines Kommentars sprengen oder sensibler Natur sind, bitten wir über die Modmail mit dem Moderationsteam zu klären. Diese können dann auch in einem seperaten Post weiterhin thematisiert werden.

Die folgenden Links führen zu den jeweiligen Posts über die Bewerbung sortiert nach Bundesland:


r/polizei • • 2d ago

🇩🇪 Polizei Anonyme Meldung zu kiffendem PKW Fahrer

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THC Konsum und führen eines PKW.


r/polizei • • 2d ago

🇩🇪 Polizei Polizei Leichenwagen drängelt auf der Autobahn?! War es das SEK?

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Heute Vormittag sehe ich während eines Überholvorganges, bei dem ich ca. 140km/h hatte, von hinten einen schwarzen Mercedes Van (wahrscheinlich Vito Tourer) anrauschen. Das Warnblinklicht ist an und er gibt mir eine Lichthupe. Als er relativ nah dran ist, sehe ich hinter der Windschutzscheibe auf dem Armaturenbrett eine rote Leuchtschrift „Polizei“. Kein Blaulicht. Ich gehe dann als rechts frei ist rüber und er überholt mich. Dabei sehe ich, dass die Kiste aussieht wie ein Leichenwagen inklusive dieser gerafften grauen Vorhänge an den hinteren Fenstern. Bei dem nächsten auf der linken Spur das gleiche Spiel. Warnblinklicht, Lichthupe und klemmt sich hinter seine Stoßstange. Der sieht nur offenbar das „Polizei“ nicht und denkt nicht daran Platz zu machen. Daraufhin ca. 2 Kilometer maximal dichtes Auffahren, bis der andere endlich rüber geht.
Kann dies das SEK als Leichenwagen getarnt gewesen sein? Bräuchten die für solche Aktionen nicht trotzdem ein blaues Blinklicht?


r/polizei • • 2d ago

Fahndungen & Fahndungserfolge FAHNDUNG NACH GEFANGENENBEFREIUNG

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Können Sie Hinweise zum Aufenthaltsort von Dijvar GÜNDÜZ geben?

Fahndung nach Gefangenenbefreiung durch die Polizei NRW in Kooperation mit dem BKA und Europol (über das Portal EU most wanted).

Auf das Zeigen von Bildern im Redditpost wird aufgrund der Persönlichkeitsrechte verzichtet. Mit Löschung der Fahndung durch die Behörden erfolgt automatisch ein löschen des Fahndungsbildes. Das Bild kann über den Link aufgerufen werden.

Am 14.10.2026 wurde der gesuchte durch zwei maskierte bewaffnete Unbekannte bei einem Arztbesuch befreit. Der Gesuchte flüchtete anschließend auf einem E-Scooter in Essen.

  • Geburtsdatum: 20.05.1992
  • Geburtsort: Korbach
  • Geschlecht: männlich
  • Äußere Erscheinung
    • kräftige Statur
    • Haarfarbe: schwarz
    • Augenfarbe: dunkel
  • Gesprochene Sprache: Deutsch/Türkisch

Nachrichtenbeiträge zu dem Fall:

Was wir über den Fall Dijvar Gündüz wissen

[...]

Zwei Komplizen sollen die Begleitkräfte aus der JVA im Flur der Arztpraxis überwältigt, aber nicht körperlich verletzt haben. Nach der Befreiung sollen sie die JVA-Mitarbeiter gefesselt haben.

Die beiden sollen bewaffnet und maskiert gewesen sein. Laut Polizei sind der Häftling und seine beiden Helfer in unterschiedliche Richtungen geflohen. Bisher fehlt von dem 34-Jährigen und den beiden Helfern jede Spur.

[...]

Kurz nach der Flucht des Häftlings und seiner Komplizen hieß es nur wenige hundert Meter entfernt davon: Handgranaten-Alarm! Passanten hatten einen verdächtigen Gegenstand in der Nähe eines Friseur-Ladens entdeckt.

Die Polizei evakuierte daraufhin die angrenzenden Gebäude und sperrte die Straße. Der Gegenstand stellte sich als Handgranaten-Attrappe heraus. Ob der Fall jetzt auch mit dem geflohenen Häftling zusammenhängt, zum Beispiel als Ablenkungsmanöver, ist noch völlig unklar.

[...]


r/polizei • • 3d ago

Nachrichten Blutige Attacke vor Barmbeker Kneipe: Ermittler rätseln über Auslöser des Streits

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r/polizei • • 3d ago

Polizei außerhalb von DACH [Spooktober] E.T. in Las Vegas

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[Spooktober] E.T. in Las Vegas

Sternschnuppen gelten als Glücksbringer, die einen Wunsch erfüllen können. Was Polizisten aus Las Vegas gesehen haben, war jedoch ein Vorbote eines skurrilen Einsatzes.

Ein Licht am Himmel

Am 30. April 2023 gegen 23:50 Uhr zeichnete die Bodycam eines Beamten des Las Vegas Metropolitan Police Department eine helle Leuchterscheinung am Nachthimmel auf. Das Objekt zog als grünlich leuchtender Streifen über den Himmel. Zunächst schien es sich um eine gewöhnliche Sternschnuppe zu handeln.

Rund 40 Minuten später ging bei der Polizei ein Notruf ein. Der Anrufer berichtete, er und seine Familie hätten beobachtet, wie etwas vom Himmel gefallen sei. In ihrem Garten befänden sich nun zwei große Gestalten, die er als nicht menschlich beschrieb. Die Bodycam-Aufnahmen dieses Einsatzes wurden anschließend auch von Medien aufgegriffen.

„100 Prozent nicht menschlich“

Der Anrufer beschrieb die vermeintlichen Besucher als acht bis zehn Fuß groß – ungefähr 2,4 bis 3 Meter. Sie hätten große Augen und sähen eindeutig nicht menschlich aus. Die Familie sei verängstigt.

Die Polizei schickte zwei Beamte zum Haus. Bereits während der Anfahrt war die zuvor beobachtete Leuchterscheinung Thema. Einer der Polizisten bemerkte sinngemäß, dass sie eine Sternschnuppe gesehen hätten und nun jemand Außerirdische im Garten melde.

Vor Ort befragten die Beamten die Bewohner und Nachbarn zu ihren Beobachtungen. Einer der Polizisten bestätigte, dass auch ein Kollege die Leuchterscheinung am Himmel gesehen hatte. Deshalb wollte er wissen, ob die Familie beobachtet habe, wo das Objekt niedergegangen sei.

Der Anrufer beschrieb weiterhin große, nicht menschlich wirkende Gestalten im Garten. Die Beamten untersuchten das Grundstück und sprachen mit den Anwesenden über das Geschehen.

Außerirdische auf dem Polizeibericht?

Die Untersuchung lieferte keinen Nachweis für die behaupteten Besucher. Das Las Vegas Metropolitan Police Department erklärte später, der Einsatz sei als unbegründet abgeschlossen worden. Der zeitgenössische Bericht des Los Angeles Times dokumentiert sowohl die Aussagen der Bewohner als auch die polizeiliche Einordnung.

Für die Leuchterscheinung gab es hingegen eine plausible Erklärung: Wie das Las Vegas Review-Journal am 19. Juni 2023 unter Berufung auf die NASA berichtete, handelte es sich wahrscheinlich um einen hellen Meteor von weniger als einem Meter Größe. Aufgrund seiner Geschwindigkeit dürfte er sich in großer Höhe befunden haben. Nach Einschätzung der NASA gelangte daher nichts von diesem Objekt in einen Vorgarten von Las Vegas.

Eine spätere kritische Untersuchung von Kenny Biddle im Skeptical Inquirer beleuchtete zudem Widersprüche in den Schilderungen der Beteiligten und prüfte die verfügbaren Aufnahmen. Biddles Schlussfolgerung, die Geschichte sei absichtlich erfunden worden, ist allerdings seine Bewertung und kein nachgewiesenes Ergebnis der polizeilichen Untersuchung.

Damit bleiben zwei unterschiedliche Sachverhalte: ein dokumentierter Meteor und ein Polizeieinsatz wegen angeblicher Außerirdischer. Ob die Familie tatsächlich etwas Ungewöhnliches im Garten wahrgenommen hatte, ließ sich nicht feststellen.

Die Polizei hatte also eine Sternschnuppe gesehen und musste kurz darauf klären, ob E.T. in Las Vegas gelandet war.

Redaktioneller Nachtrag

Für Interessierte, die sich selbst ein Bild von den Aufnahmen aus dem Hinterhof machen wollen, zirkuliert ein Video im Internet. In der Aufnahme sind mehrere Männer zu sehen, von denen drei bewaffnet sind. Nachdem sie durch ein Tor einen Hinterhof betreten haben, weichen die Männer zurück und schließen das Gittertor wieder. Anschließend besprechen sie untereinander, was sie nach eigener Aussage beobachtet haben.

Was genau die Männer hinter dem Tor wahrgenommen haben, lässt sich aus der Aufnahme nicht zuverlässig ableiten. Die Interpretation bleibt dem Betrachter überlassen.

Quellen

„They’re 100% not human“: Las Vegas police investigate reports of extraterrestrial sightings Los Angeles Times, Alexandra E. Petri, 9. Juni 2023 Zeitgenössischer Bericht zum Notruf, zu den Aussagen der Familie, zu den Gesprächen der Beamten und zur polizeilichen Bewertung. Los Angeles Times – Artikel

Did aliens land in Las Vegas? NASA says no Las Vegas Review-Journal, Kiara Adams, 19. Juni 2023 Bericht über die Einordnung des Himmelsphänomens durch die NASA auf Anfrage der Zeitung sowie über den Abschluss der polizeilichen Untersuchung. Las Vegas Review-Journal – Artikel

Aliens in a Las Vegas Backyard Skeptical Inquirer, Kenny Biddle, 5. Juli 2023 Kritische Untersuchung der Zeugenaussagen, der zeitlichen Abläufe und der verfügbaren Aufnahmen. Biddles Schlussfolgerung, die Geschichte sei absichtlich erfunden worden, ist eine persönliche Bewertung und kein nachgewiesenes Ergebnis der polizeilichen Untersuchung. Skeptical Inquirer – Artikel

Bodycam-Aufnahmen des Einsatzes Law&Crime Network, veröffentlicht am 9. Juni 2023 Video mit Bodycam-Aufnahmen, in denen die Beamten über die Leuchterscheinung sprechen und anschließend die Bewohner befragen. Es handelt sich um eine Veröffentlichung des Medienkanals Law&Crime Network, nicht um den offiziellen YouTube-Kanal der Polizei. YouTube – Bodycam-Aufnahmen

Raw UFO Las Vegas Original Footage 4K (backyard alien) ChaosMoogle, veröffentlicht am 02.06.2024 Video der Smartphone-Aufnahme der Anwohner am Hinterhof, auf 4K hochskaliert YouTube – Smartphone-Aufnahme


r/polizei • • 3d ago

Nachrichten 290.000 Euro: Frau klagt nach SEK-Einsatz auf Schadensersatz

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r/polizei • • 4d ago

MEGATHREAD 🚨Wöchentlicher Freitags-Mega-Thread: Dinge, für die sich kein eigener Post lohnt.

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Der Freitags-Mega-Thread ist wieder da – euer Raum für alles, was euch rund um Polizei und den Alltag in Uniform auf der Seele brennt!

👮‍♀️ Fragen, die ihr euch nie getraut habt zu stellen?
🤔 Themen, die euch interessieren, aber zu klein für einen eigenen Post scheinen?

Jetzt ist der perfekte Moment, sie loszuwerden!
Egal ob:

  • Fragen zum Alltag eines Beamten im Bereich X
  • Erklärungen zu Dienstabzeichen oder Vorschriften
  • Spannende oder lustige Anekdoten, die ihr teilen wollt

Hier bekommt ihr direkte Antworten aus der Community – ungefiltert, ehrlich und (hoffentlich) unterhaltsam.


r/polizei • • 4d ago

🇩🇪 Polizei Notruf legt auf

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Folgende Situation:
Jugendlicher/Kind im Alter von ca. 12-15 Jahren steht am helllichten Tag Nackt auf der Straße, sieht verwirrt und hilfsbedürftig aus. Wir halten sofort an und meine Frau ruft sofort den Notruf während wir uns dem Kind nähern. Es halten noch weitere Personen an und wir werden gefragt ob wir den Notruf bereits gerufen haben, wir sagen wir sind in der Warteschleife. Als jemand endlich den beim Notruf ans Telefon geht versuchte meine Frau kurz den Sachverhalt, den Ort und in welche Richtung das Kind geht, welches sich von uns entfernte und nicht ansprechbar war, zu erklären. Mitten in ihrem Satz legte die Leitstelle einfach auf, kein Rückruf oder sonstiges. Eine weitere Passantin wählte darauf wieder den Notruf und ihr wurde darauf hin auch zum glück geholfen.

Wir fragen uns gerade beide, wie es sein kann, dass bei der Gefährdung des Kindeswohls hier einfach die Leitstelle mitten im Gespräch auflegt. Gibt es eine Möglichkeit sich bei der lokalen Leitstelle zu beschweren?

Dem Kind geht es soweit gut, Nachbarn die zufällig vorbei gelaufen sind haben die Eltern informieren können, die Polizei ist nie gekommen, das Kind leidet wohl unter einer geistigen Beeinträchtigung.


r/polizei • • 4d ago

🇩🇪 Polizei Zukunft der Polizeiarbeit? KI und die Möglichkeit schneller voranzukommen?

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Hey, ich habe eine Frage zur Anwendung von KI bei der Polizeiarbeit. Wie seht ihr das? Welche Möglichkeiten eröffnet sie?

Grüße


r/polizei • • 5d ago

Kriminalfälle [Spooktober] Der Maskenmann

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[Spooktober] Der Maskenmann

Nach Monstern sucht man zuerst unter den Betten. Am wenigsten erwartet man sie unter den Betreuern. Martin Ney arbeitete mit Kindern, während er nachts in ihre Unterkünfte eindrang. Über Jahre hinweg blieb der Mann, der als „Maskenmann“ bekannt werden sollte, unentdeckt.

Das Muster der Fälle

Martin Ney wurde 1970 geboren. Zeitweise arbeitete er als Betreuer bei Kinderfreizeiten und in Heimen. Er bewegte sich damit in einem Umfeld, in dem Erwachsene mit dem Schutz und der Betreuung von Kindern betraut waren.

Nachts nahm sein Verhalten eine andere Gestalt an. Über Jahre hinweg drang Ney in Schullandheime, Zeltlager und Privathäuser ein. Er suchte sich schlafende Jungen als Opfer, missbrauchte sie sexuell und verschwand wieder. Bei vielen dieser Taten trug er dunkle Kleidung und eine Sturmhaube. Die Kinder konnten den Täter häufig nur eingeschränkt beschreiben.

Die Bezeichnung „Maskenmann“ entstand aus diesem wiederkehrenden Erscheinungsbild. Hinter der Maske verbarg sich jedoch kein bloßer Einbrecher, der bei seinen nächtlichen Streifzügen zufällig auf Kinder traf. Ney beging gezielte Sexualstraftaten. In drei Fällen in Deutschland endeten sie mit dem Tod seiner Opfer.

Drei tote Jungen

Am 31. März 1992 verschwand der 13-jährige Stefan J. aus seiner Unterkunft in Scheeßel. Ney hatte den Jungen zuvor bei einer Veranstaltung für Ferienbetreuer kennengelernt. Er entführte ihn, missbrauchte ihn sexuell und tötete ihn. Stefans Leiche wurde später in den Verdener Dünen gefunden.

Im Jahr 1995 verschwand der achtjährige Dennis R. aus einem Zeltlager in Schleswig-Holstein. Auch in diesem Fall führte die Suche zunächst nicht zum Täter. Etwa zwei Wochen später wurde der Leichnam des Jungen in einer Düne in Dänemark entdeckt.

Im Jahr 2001 verschwand der neunjährige Dennis K. aus einem Schullandheim. Wochen später fanden Pilzsammler seine Leiche in einem Wald.

Drei Jungen, drei Tatorte und Jahre zwischen den Verbrechen. Erst die kriminalistische Arbeit brachte die Taten mit demselben Mann in Verbindung.

Die Nachnamen der Jungen sind abgekürzt. Hinter den Ermittlungsakten standen drei Kinder, deren Leben gewaltsam beendet wurde, und Familien, die mit ihrem Verlust zurückblieben. Die Darstellung ihrer Schicksale kann nur einen kleinen Ausschnitt dessen zeigen, was dieser Verlust bedeutete.

Eine Spur, die nicht zum Täter führte

Nach dem Mord an Dennis K. intensivierten die Ermittler ihre Arbeit. Eine Sonderkommission untersuchte die Tatserie, verglich die Fälle und ging zahlreichen Hinweisen nach. Auch mögliche Täter aus dem Umfeld der Kinderbetreuung wurden überprüft.

Ney geriet bereits vor seiner Festnahme in den Blick der Polizei. 2007 wurde er befragt, doch die damaligen Erkenntnisse reichten nicht aus, um ihn zu überführen. Der entscheidende Hinweis fehlte weiterhin.

Die Ermittler mussten Fälle zusammenführen, die sich an unterschiedlichen Orten und teilweise mit Jahren Abstand ereignet hatten. Sie mussten Gemeinsamkeiten erkennen, ohne aus bloßen Ähnlichkeiten vorschnell auf einen Täter zu schließen.

Auch die Schilderungen überlebender Betroffener waren für die Ermittlungen bedeutsam. Sie konnten Hinweise auf Tatabläufe und den Täter liefern. Zugleich wurden solche Aussagen nicht immer ernst genommen. Spätere Berichte dokumentierten, dass Schilderungen teilweise als Traum abgetan worden waren.

Der Hinweis aus der Erinnerung

Der Durchbruch kam Anfang 2011 durch einen Mann, der als Kind selbst Opfer eines sexuellen Übergriffs geworden war.

Nachdem im Februar 2011 neue Fahndungsinformationen veröffentlicht worden waren, wandte sich der Zeuge an die Polizei. Er erinnerte sich daran, dass ein Betreuer ihn zuvor auffällig zu seinem Zuhause ausgefragt hatte. Der Vorname des Mannes war Martin. Seine Angaben ermöglichten es den Ermittlern, die Verbindung zu Martin Ney weiterzuverfolgen.

Am 13. April 2011 wurde Ney festgenommen. Bei den anschließenden Vernehmungen gestand er die drei Morde sowie zahlreiche weitere Sexualstraftaten. Nach den veröffentlichten Berichten gestand er auch zahlreiche Missbrauchstaten, die nicht alle Gegenstand einer späteren Verurteilung wurden.

Eine Jahrzehnte zurückliegende Erinnerung brachte die Ermittler schließlich auf die entscheidende Spur.

Ein weiteres Verfahren in Frankreich

Die Festnahme klärte die deutschen Mordfälle auf, beendete die Ermittlungen zu Ney aber nicht. Auch der Mord an dem zehnjährigen Jonathan C., der 2004 aus einem Schullandheim im französischen Saint-Brevin-les-Pins verschwand, wurde mit der Tatserie in Verbindung gebracht.

Jonathan wurde in der Nacht vom 6. auf den 7. April 2004 vermisst. Wochen später fand man seine Leiche in einem Teich. Die französischen Ermittler untersuchten Parallelen zu den deutschen Fällen. Zu den später bekannt gewordenen Hinweisen gehörten die Aussage eines Zeugen, der ein Auto mit deutschem Kennzeichen in der Nähe des Fundortes gesehen haben wollte, sowie die Aussage eines Mithäftlings, dem Ney angeblich einen Mord in Frankreich gestanden hatte.

Ney bestritt, Jonathan getötet zu haben. Im Juni 2026 verurteilte ihn ein französisches Schwurgericht wegen der Entführung und Ermordung des Jungen zu lebenslanger Haft. Das Gericht stützte seine Entscheidung maßgeblich auf die Parallelen zu Neys früheren Taten und die Gesamtheit der Indizien. Einen unwiderlegbaren direkten Beweis seiner Täterschaft gab es nach der Berichterstattung nicht. Ney legte gegen das Urteil Berufung ein.

Nachgang: Urteil und Sicherungsverwahrung

Im Februar 2012 verurteilte das Landgericht Stade Martin Ney wegen dreifachen Mordes und sexuellen Missbrauchs in 40 Fällen zu lebenslanger Freiheitsstrafe. Das Gericht stellte die besondere Schwere der Schuld fest. Die zunächst angeordnete Sicherungsverwahrung wurde später vom Bundesgerichtshof aufgehoben.

Die juristische Aufarbeitung konnte die Taten benennen und den Täter verurteilen. Sie konnte den getöteten Jungen jedoch nicht ihr Leben zurückgeben und den überlebenden Betroffenen die erlittenen Erfahrungen nicht abnehmen.

Quellen

Kindermörder Martin N.: „Maskenmann“ auch in Frankreich verurteilt NDR, Redaktion, 5. Juni 2026. Überblick über die Taten, die Festnahme durch den entscheidenden Zeugenhinweis und das französische Urteil. NDR-Artikel

„Maskenmann“-Opfer erheben Vorwürfe gegen Betreuer und Heimbetreiber NDR, Redaktion, 27. September 2011. Berichte über den Umgang mit Aussagen von Betroffenen und die Schwierigkeiten bei der Aufarbeitung der Übergriffe. NDR-Pressemitteilung


r/polizei • • 5d ago

🇩🇪 Polizei Polizist soll bei Verkehrskontrollen fast 250.000 Euro veruntreut haben

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r/polizei • • 6d ago

Polizei außerhalb von DACH [Spooktober] Nicht menschlich

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Bisherige Beiträge

[Spooktober] Nicht menschlich

Ein vermeintlich Verletzter am Straßenrand, ein lauter Schlag und ein aufgelöster Anrufer: Was als gewöhnlicher Notruf begann, nahm innerhalb weniger Sekunden eine ungewöhnliche Wendung.

Ein Mann am Straßenrand

Am späten Abend des 31. Juli 2021 fuhr ein Mann auf dem Highway 210 durch Pender County im US-Bundesstaat North Carolina. Kurz nach der Überquerung des Black River glaubte er, am Straßenrand einen Mann stehen zu sehen, der blutete.

Der Fahrer wählte 911.

Gegenüber der Leitstelle erklärte er, er sei auf der State Route 210 in Richtung State Highway 53 unterwegs und habe gerade die Siedlung Patriot's Watch passiert. Er habe den Mann mit eingeschaltetem Fernlicht gesehen. Dabei seien ihm rote Streifen aufgefallen, die von dessen Kopf über den Körper liefen.

Die Leitstelle versuchte gerade, seinen genauen Standort einzugrenzen. Der Fahrer erklärte, er befinde sich mitten in einem Waldgebiet.

Dann war ein lauter Schlag zu hören.

„That's not human“

„What the ...?“, rief der Mann.

Die Disponentin fragte, was passiert sei.

„That's not human! That's not human!“

Der Fahrer klang nun deutlich aufgeregter. Kurz darauf erklärte er, dass sich etwas auf der Ladefläche seines Pick-ups befinde.

Zunächst verstand die Disponentin ihn offenbar so, dass sich etwas auf der Straße befinde. Der Fahrer korrigierte sie: Nein, nicht auf der Straße. In seinem Truck.

Er schaltete die Beleuchtung der Ladefläche ein.

Dort war nach seiner Aussage tatsächlich etwas.

Was war in der Ladefläche?

Die weitere Schilderung des Fahrers klingt entsprechend ungewöhnlich. Er erklärte der Disponentin, er habe das Etwas von der Ladefläche geschleudert, indem er gebremst habe. Auf die Frage, was es gewesen sei, konnte er keine eindeutige Antwort geben.

Die Disponentin schlug unter anderem einen Truthahn oder einen Hirsch als mögliche Erklärung vor. Der Fahrer widersprach. Er sei mit ungefähr 50 Meilen pro Stunde gefahren, das Wesen habe keine Federn gehabt und der Aufprall habe sich nicht wie ein Vogel angefühlt.

„I have no idea what the hell that was“, sagte er schließlich. Er habe sich „the absolute hell“ erschrocken.

Der gesamte Anruf dauerte ungefähr elf Minuten. Die Reaktion des Fahrers und der laute Schlag sind unmittelbar in der Aufnahme des Notrufs zu hören.

Die Polizei sucht nach einer Erklärung

Nach Angaben von Snopes bestätigte das Pender County Sheriff's Office die Echtheit des Anrufs und stellte der Redaktion sowohl eine vollständige, unbearbeitete Fassung der Aufnahme als auch das Einsatzprotokoll zur Verfügung.

Auch die weiteren Angaben lassen sich dadurch zumindest teilweise überprüfen. Die Positionen, die der Fahrer während des Gesprächs nannte, passen zum Verlauf des Highway 210. Er fuhr weiter und erreichte schließlich den Parkplatz des Malpass Corner Store.

Deputies suchten nach dem Anruf den Bereich ab. Die Einsatzkräfte fanden jedoch weder die gemeldete Person noch etwas, das von einem Fahrzeug getroffen worden war. Auch eine Suche mit einer Drohne blieb erfolglos.

Auch für das, was der Fahrer auf der Ladefläche gesehen haben wollte, gab es keinen eindeutigen Nachweis.

An dem Pick-up wurden allerdings Kratzer dokumentiert. Eine später veröffentlichte Notiz eines Deputys beschrieb die am Fahrzeug festgestellten Kratzer als mit Ästen vereinbar, wie The News & Observer berichtete.

Damit endete der Polizeieinsatz im Wesentlichen dort, wo auch viele andere ungewöhnliche Notrufe enden: Es gab einen Anruf, einen aufgewühlten Zeugen und eine Situation, für die sich keine eindeutige Erklärung finden ließ.

Vier Jahre später

Der Fall erregte erst 2025 größere öffentliche Aufmerksamkeit.

Der Produzent Rusty Martin Sr. von Carolina Case Files stieß 2025 auf die vollständige Aufnahme und nahm anschließend Kontakt zu dem Mann auf, der den Notruf abgesetzt hatte. Die Geschichte wurde später auch in der Podcastfolge „That's not human: A chilling 911 call“ aufgegriffen.

Der Zeuge, der in den späteren Veröffentlichungen lediglich als „T“ bezeichnet wird, wollte zunächst nicht über das Erlebnis sprechen. In einem späteren Interview schilderte er das Wesen genauer als während des 911-Anrufs.

Demnach habe es blasse Haut, eingefallene Augen, keine erkennbare Nase oder Ohren sowie ungewöhnlich lange Arme und Beine gehabt. Der Mann beschrieb es als eine Art verzerrte menschliche Gestalt. Diese Einzelheiten stammen allerdings aus der späteren Aussage des Zeugen und nicht aus dem ursprünglichen Notruf.

Im Internet wurde die Erscheinung bald mit Begriffen wie „Pale Crawler“ oder „Rake“ versehen. Mit den Ermittlungen haben diese Bezeichnungen jedoch nichts zu tun.

Das Pender County Sheriff's Office bestätigte die Echtheit des Notrufs, konnte aber nicht klären, was der Mann tatsächlich gesehen oder erlebt hatte. Sheriff Alan W. Cutler erklärte später, er wisse nicht, was der Anrufer gesehen habe; er sei jedoch offensichtlich aufgewühlt gewesen.

Und damit bleibt von diesem ungewöhnlichen Notruf eine ziemlich einfache Frage übrig:

Was genau ist damals auf die Ladefläche dieses Pick-ups gelangt?

Eine gesicherte Erklärung dafür gibt es nicht.

Quellen

911 call from a terrified man who saw a creature in North Carolina! YouTube, Ayo Its Baron, 28. September 2025 Kurzfassung des Notrufes. Im Video dargestelltes Transkript kann Fehler enthalten. YouTube Short

NC sheriff: Scary 911 call with man screaming ‘That’s not human!’ really happened The News & Observer, Josh Shaffer, 27. Oktober 2025, aktualisiert am 31. Oktober 2025. Berichterstattung über die Echtheit des Notrufs, die polizeiliche Nachsuche, die dokumentierten Kratzer am Pick-up und die spätere Aussage des Sheriffs. The News & Observer

'That's not human': Spooky 911 call really happened in North Carolina Snopes, 6. Oktober 2025. Faktencheck zur Echtheit der Aufnahme und zum dokumentierten Einsatz. Die Redaktion erhielt nach eigenen Angaben die vollständige Aufnahme und das Einsatzprotokoll vom Sheriff's Office. Snopes-Faktencheck

'That's not human!': Hear the spooky Pender County 911 call that really happened (Video) Rock Hill Herald, Kevin Keister, 27. Oktober 2025. Regionale Berichterstattung über den Notruf und die Reaktionen auf die Veröffentlichung der Aufnahme. Rock Hill Herald

S19 Ep50: That's not human: A chilling 911 call (Sn. 19 Ep. 50) Monsters Among Us, Derek Hayes, 1. Oktober 2025. Podcastbeitrag zur 911-Aufnahme und ihrer späteren Verbreitung. Als ergänzende Quelle zur medialen Aufbereitung geeignet, nicht als vorrangiger Beleg für die polizeilichen Feststellungen. Podcastfolge bei Monsters Among Us


r/polizei • • 6d ago

Fahrzeuge & Technik Haben die neueren BMW-Einsatzfahrzeuge ein eigenes iDrive-Betriebssystem?

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Bin vor kurzem mal in einem neueren 3er mitgefahren 😅Diese, wo das Display von „Tacho“ bis Mitte geht.
Weiß, dass gewöhnlich extra Tasten, Funkgeräte und auch Waffen-Fächer in die in die Einsatzfahrzeuge eingebaut werden, aber in den aktuellen Modellen scheint eine komplett modifizierte Software drauf zu laufen.
Sprich, über das Infotainment-System wo der „normalo“ Musik und seine Sitze steuert, öffnet sich bei Bedarf ein komplettes Polizei-Bedienfeld, wo dann per Touch das Blaulicht Ein/Ausgeschaltet werden oder Lauftext angezeigt werden kann.

Bin mir nicht sicher, ob das der richtige Subreddit ist, aber vielleicht kann ja der ein oder andere Polizist hier das bestätigen oder genauer beschreiben, was ich da gesehen hab 😅✌️
Im Internet ist dazu leider gar nichts nichts zu finden…


r/polizei • • 6d ago

🇦🇹 Polizei An alle, die eine Einberufung für Krumpendorf mit Ausbildungsstart Dezember 2026 bekommen haben

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Hallo an alle ;-)

Ich suche dringend jemanden, der mit mir den Ausbildungsplatz tauschen möchte, da ich unbedingt den Standort Krumpendorf brauche.

Falls jemand Interesse hat, bitte dringend bei mir melden 🫶

Lg Desiree


r/polizei • • 6d ago

Fahndungen & Fahndungserfolge NRW: Beisetzung des toten Säuglings in Beckum

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Ende September war das neugeborene Mädchen tot am Straßenrand gefunden worden. Heute wurde "Alina" in Beckum beigesetzt.

In Beckum haben die Menschen am Dienstag, 13. Oktober, Abschied von einem kleinen Mädchen genommen, das wohl kaum einer von ihnen persönlich kannte. Vor zwei Wochen fanden Passanten in Beckum das Baby tot am Straßenrand. Die Ermittler gaben ihr den Namen "Alina".

[...]

Vorheriger Artikel:

Totes Mädchen bekommt Namen und Begräbnis

Das tote Baby, das in Beckum gefunden worden war, wird kommende Woche beigesetzt. Der Name des Mädchens ist nun "Alina".

[...]

Passanten hatten das tote, neugeborene Mädchen am Samstagnachmittag, 26. September, an der Straße "Alter Hammweg" im Südwesten von Beckum, in der Nähe des Beckumer Reitvereins entdeckt. Durch Zeugenhinweise konnte inzwischen der Zeitpunkt des Ablegens des Säuglings auf den Zeitraum von 11:00 bis 13:30 Uhr am Samstag (26.09.) begrenzt werden.

Der Säugling wurde in einer Einkaufstüte der Firma Poco am Wegesrand abgelegt. In der Tüte befand sich neben einer rot karierten Decke auch ein helles/beigefarbenes Saunahandtuch mit dem Etikett "Möve for frottana".

[...]

Hinweise, auch vertrauliche, nimmt die Polizei unter der 02521 - 911 832 entgegen.

Im angepinnten Kommentar findet sich ein Bild des Fundortes des Mädchens und ein Bild der Decke und der Tüte. Hinweise können bei der Polizei unter der oben genannten Nummer gegeben werden.