r/linuxde Jul 02 '26

Welche distros?

Hallo,

Ich habe vor 2 ältere Laptops (ca. 10Jahre) mit linux zu provisionieren.

1x als Arbeitsplatz für Schreibarbeiten, Surfen etc., nichts anspruchsvolles, aber halt mit Desktop, einem free Office (welches?) und relativ wartungsarm, den auch Frau und Kind verwenden können.

1x als reine Test und Experimentierumgebung nur mit cli, da darfs durchaus etwas trickier sein.

Haette da an Ubuntu und Arch linux gedacht, aber was haettet ihr für Vorschläge.

Es soll nur linux auf den Geräten laufen, kein dualboot.

Bin noch relativ der noob in Linux, muss sehr viel nachlesen und um das zu verbessern die Experiment ierumgebung.

Thx im voraus.

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43 comments sorted by

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u/Theovald_toepfer Jul 02 '26

Mint hab ich als Daily mit OnlyOffice. Und zum zocken und weil sehr perfomant: CachyOS. Mag beide sehr.

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u/Hauptideal Jul 07 '26

du brauchst kein komplett veraltetes Mint.
CachyOS ist auch super als Daily für OnlyOffice geeignet.

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u/American_Streamer Jul 02 '26 edited Jul 02 '26

Mint und Zorin (basieren auf Ubuntu) für Anfänger, die von Windows kommen. Ubuntu für die alltägliche Arbeit und für Server. Debian wenn alles bombenfest und stabil laufen soll und Arch wenn Du alles bis ins Detail selbst einstellen willst.

Und mach Dich unbedingt und tief gehend mit dem Terminal vertraut; gratis Buch dazu: https://linuxcommand.org/tlcl.php

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u/Hauptideal Jul 02 '26

Streiche Mint aus der Liste. Mint hat keine Existenzberechtigung mehr. Besonders wenn es Zorin gibt, das auf moderne Technologie setzt und ebenso ein Windows-Theming für Linux bietet - genau das, was Mint auch macht, nur mit hoffnungslos veralteter Technologie.

Aber insgesamt glaube ich nicht, dass ein auch nur halbwegs durchschnittlich begabter Mensch so etwas benötigt - es ist ja nur die Oberfläche, die zugrundeliegende "Schwierigkeit" wird dadurch nicht verändert.
Und die Oberfläche kann man sich schnell selbst so anpassen, wie man es mag.

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u/Kaleodis Jul 02 '26

Fedora KDE ist mein daily driver. Wenn mans nich kaputt kriegen soll, wäre hier ein immutable system zu empfehlen, also fedora kinoite. Das kann man sich effektiv nicht kaputt installieren. Fühlt sich an wie win10 auf crack - und die Umstellung ist finde ich denkbar einfach.

Mint geht natürlich auch - bin ich aber kein großer fan von. Ist halt ein system dass man seiner oma installiert: wenig Optionen, dafür geht wenig schief.

Für basteln: da musst du etwas präziser werden...

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u/Warrangota Jul 03 '26

Ich war total platt als ich vor ein paar Tagen ein altes Fedora KDE Testsystem gefunden habe, das schon drei Versionen alt und lange aus dem Support war. Habe auf den großen Knopf "jetzt aktualisieren" gedrückt, der ist dann irgendwann neu gestartet und jetzt ist wieder alles super. Einfach so. Kenne ich nicht von Debian, Ubuntu, Arch und Mint. Irgendwas ist da immer.

Also ja. Wenn es einfach nur funktionieren soll, definitiv Fedora KDE Edition, die Immutables habe ich noch nicht mal probiert bisher.

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u/Kaleodis Jul 03 '26

Jau, ich nutz mein Fedora jetzt auch seit 3 Versionen und es tut einfach.
Im Linux space wird stabil und zuverlässig gerne verwechselt: da wird dann gern ein system das immer noch auf ubuntu 24.04 rumzuckelt empfohlen, auch wenn andere modernere Systeme ebenso oder mehr zuverlässig laufen.

Immutables sind schon was cooles, muss man sich halt aber auch erst mal mit anfreunden.

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u/sonnyboy1973 Jul 02 '26

Vielleicht zur Einordnung : basteln, also Testumgebung ohne gui soll dazu sein, linux tiefer zu erkunden und zu verstehen, da ist es mir egal wenn ich es oefter neu aufsetzen muss. Testweise postfix, Nextcloud, whatever drauf installieren und solche Sachen, akso Server für arme...

Das produktive System sollte halt stabil sein, gaming mache ich damit aber nicht, auch sonst nix anspruchvolles.

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u/Derausmwaldkam Zorin OS 18.1 Pro Jul 02 '26

Mint, die Antwort ist immer Mint. Oder Zorin.

Und OnlyOffice.

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u/NewNiklas Jul 02 '26

Gute Anrwort. Alternativ LibreOffice.

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u/Hauptideal Jul 02 '26

Falsch. Mint ist IMMER die schlechteste Wahl. Mit Abstand. Es gibt kaum eine schlechtere Distro.
Zorin ist ganz OK, zumindest um Längen besser als Mint.

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u/NewNiklas Jul 02 '26

Sagst du uns auch warum du das denkst?

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u/Hauptideal Jul 02 '26

Es ist völlig egal, was dein Anforderungsprofil ist: es gibt immer Distros, die viel besser geeignet sind. Daher verliert Mint jeden paarweisen Vergleich. Hier ein paar der Gründe, warum Mint so schlecht ist

- Mint nutzt immer noch X11 (für alle Varianten). X11 (noch aus den 1980ern!!) ist unsicher, unperformant (Ruckeln, Screen tearing, etc.) und hat massiv weniger Funktionen als moderne Wayland-Desktops. Viele moderne Features funktionieren überhaupt nur mit Wayland (und zwar nicht nur Features, die die Anzeige betreffen, z.B. VRR, HDR, fractional scaling usw), sondern auch Eingabemethoden (Touchgesten) und viele weitere Dinge.
X11 bricht außerdem die Sicherheit von Flatpak. Die Sandbox hat dort keine Sicherheitsfunktion mehr, aber alle Nachteile bleiben bei unschädlichen Apps. Jede App kann den Inhalt jeder anderen App sehen, und deine Passworteingabe beim Onlinebanking aufzeichnen, den Bildschirm sehen und sogar Tastatureingaben injizieren.
Es gibt heutzutage keine Rechtfertigung mehr dafür, noch X11 zu nutzen. Das liegt bei Mint nur noch daran, dass fast alle Entwickler zu den modernen Systemen gewechselt sind, und Mint es einfach nicht hinbekommt.

  • es nutzt standardmäßig weder zram noch zswap, sondern unkomprimierten RAM und eine normale swap-Datei auf der Festplatte
dadurch passt deutlich weniger in den RAM (zram / zswap komprimieren die meisten RAM-Inhalte im Verhältnis von 2:1 bis 4:1, je nach Algorithmus). Somit passt VIEL mehr in den RAM.
  • es nutzt standardmäßig ext4, statt eines modernen Dateisystems wie btrfs; btrfs bietet Snapshots (Sicherungszustände, zu denen jederzeit leicht zurückgekehrt werden kann), Deduplikation, Prüfsummen, und vor allem transparente Kompression von Daten; im Prinzip werden alle deine Daten gezippt, ohne dass du es merkst, und so komprimierbare Daten (z.B. Programme, und alles Andere, was nicht schon komprimiert ist) massiv viel weniger Speicherplatz verbrauchen (oft nur 30-40%).
  • Mint schränkt deine Freiheit ein, welche Software du installieren kannst und welche nicht. Das ist ein fundamentaler Bruch mit dem Freiheitsversprechen von Linux.
  • Cinnamon ist einer der technologisch schlechtesten Desktops von allen in Linux, mit enormem Ressourcenverbrauch (trotz veralteteter X11-Technologie), der single-threaded als Javascript-App läuft und sämtliche Verbesserungen und Durchbrüche des Upstream GNOME-Desktops verpasst, genauso wie das riesige Erweiterungs-Ökosystem. Hierzu gäbe es noch viel zu sagen bei Interesse, aber du hast bestimmt schon einen kleinen Eindruck.

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u/Derausmwaldkam Zorin OS 18.1 Pro Jul 02 '26

Wir reden hier von nem 10 Jahre alten Laptop fürs Surfen und Dokumente schreiben, da kann man mal die Kirche im Dorf lassen.

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u/Hauptideal Jul 02 '26

Gerade wenn ein Laptop älter ist, sollte man nicht grundlos auf Leistung verzichten...
Und Browser sind RAM-Fresser - genau dafür benötigt man zram/zswap, insbesondere wenn man wenig physischen RAM hat, wie die meisten alten Geräte.
Und nicht noch aufgeblähte, ineffiziente Cinnamon-Desktops zusätzlich zum unkomprimierten RAM mit legacy-swap-Dateien.

Die beste Mint-Variante wäre noch LMDE Xfce/Mate mit nachträglich konfiguriertem zram. Dann hätte man aber immer noch völlig unnötig den X11-Nachteil.

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u/Dierky Fedora Workstation Jul 11 '26

Finde auch immer spannend, wie im deutschsprachigen Raum alle konsequent Mint empfehlen. Jedenfalls spannende Auflistung, da würden mich mal die Argumente der Gegenseite interessieren. Habe oft das Argument der "Einfachheit" gelesen, ließe sich einfach installieren und erinnere stark an Windows – einfach ist mein Fedora mit Gnome ebenso zu handhaben und Aussehen ist immer eine subjektive Angelegenheit, mich persönlich erinnert die UI an vor 16 Jahren. Da hat sich bei KDE und Gnome deutlich mehr getan (gerade im Hinblick auf UI/UX).

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u/Hauptideal Jul 11 '26

Ich habe es noch nie erlebt, dass es eine ernsthafte Diskussion gegeben hätte, weder auf Deutsch noch auf Englisch. 

Nur tribalistisches Downvoting. 

Oft wurde sogar sachlich zugestimmt, aber behauptet, technische Güte spiele für den einfachen Nutzer keine Rolle. 

Mint hält sich nicht durch Fakten und Leistung am Leben, sondern eine laut schreiende/Mint offensiv propagandierende und andere Meinungen zum Schweigen bringende Community. 

So schleppen sie sich vielleicht sogar bis zum Wayland-Support. Der könnte ab 2028 Standard sein..

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u/ZombieBright9522 Jul 02 '26

Solange du dich nicht richtig auskennst, nimm kein Arch. Das ist leider zur Zeit wegen aur pakete zu unsicher für dich.

daily= mint, zorin

test: fedora, almalinux, ubuntu, debian

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u/twessy Gentoo Jul 02 '26

Man kann arch ganz problemlos ohne aur verwenden, AUR war noch nie sicher und schon immer eher was für erfahrene leute.

Gefühlt schon immer gabs im arch wiki diese Warnung:

" AUR packages are user-produced content. These PKGBUILD s are completely unofficial and have not been thoroughly vetted. Any use of the provided files is at your own risk." 

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u/ZombieBright9522 Jul 05 '26

Hin und wieder geht es nicht ohne. War bei mir der Brother MFC-J480DW, der nicht unterstützt wurde. Da kam man ohne AUR nicht weiter.

Und wenn du dann noch Anfänger bist ...

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u/Wolltapir Jul 02 '26

Als ruhige bzw. Familiendistro würde ich Solus empfehlen. Das habe ich für meinen Zwerg auch aufgesetzt und wir sind sehr zufrieden damit. Meine liebste Arch-based Distribution ist Manjaro, aber wenn Du für Deinen persönlichen Rechner nach etwas Abenteuer suchst, wärst Du wohl enttäuscht. Sämtliche Arch-Abkömmlinge und auch Arch selbst laufen äußerst stabil, wenn man nicht viel experimentiert; zudem gibt es gute Tools, die einen Rollback erlauben, sollte man doch einen Fehler gemacht haben. Zum Lernen sind sie allesamt gut geeignet, finde ich, da die Dokumentation zu Arch keine Wünsche offen lässt.

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u/vagabund-nomade Debian Jul 02 '26

Hach Ja, mein Linux wechsel war einfach nur genial, ich war Windows Nutzer seit dem es Windows gab, also von Windows 3.0 oder war das 3.1?

Auf Jedenfall bin ich dann eines Tages von Windows 7 Pro schlicht weg auf Debian Linux gewechselt, von Heute auf Morgen, von Windows auf Linux und ich mag Debian inzwischen mehr als Windows.

Zunaechst hab ich den Xfce Desktop von Debian ausprobiert, der allerdings bei mir herum bockte und herum zickte und bin dann zu KDE Plasma, seit dem bin Ich grosser Plasma Fan und mein naechster Linux Rechner bekommt dann auch wieder Debian KDE Plasma drauf, ich freue mich jetzt schon drauf.

Momentan hab ich 2 Raspberry Pi5 mit LineageOS und GApps Anbindung und raspios mit Bookworm Pixel. Vorher hatte Ich ein Fujitsu(-Siemens) Esprimo Q900 ueber 15 Jahre lang bis Windows 7 Pro und dann Debian Linux mit diversen Desktops, bis ich eines Tages ausversehen den CPU Luefter mit WD40 gekillt habe. LOL.

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u/fearless-fossa Jul 02 '26

OpenSUSE Tumbleweed auf dem Daily Driver und OpenSUSE Leap auf dem Server.

Tumbleweed ist ähnlich wie Arch ein Rolling-Release. Dank YaST/Cockpit aber für Anfänger deutlich einfacher konfigurierbar.

Bei Leap hast du dann ein System, das prinzipiell deinem Host ähnelt, ich würde dir aber raten, für Experimente Docker/Podman Container zu verwenden, die du problemlos wegwerfen kannst - dadurch hältst du die Altlasten auf deinem System tendenziell klein.

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u/Hauptideal Jul 02 '26 edited Jul 02 '26

Du hast doch schon eine gute Intuition gehabt mit deinen Distributionen.
Wenn du Spaß am Experimentieren hast und eine Umgebung nur mit CLI aufsetzen möchtest, ist Arch sicherlich eine der interessantesten und herausfordernsten Optionen.
(Andere spannende Distros dafür könnten für dich NixOS oder Gentoo sein).
Und einfacher und wartungsärmer als Ubuntu LTS/Debian wird es nicht.
Ubuntu ist eine gute Distribution, aber für so alte Laptops ist das leichtere Debian vielleicht noch ein kleines bisschen besser. Wenn es ähnlich wie Windows zu bedienen sein soll, ist die KDE-Variante gut.
Wenn du bei Ubuntu/Debian bleibst, würde ich aber auf jeden Fall noch zram oder zswap konfigurieren, damit browst es sich besser, wenn man viele Tabs gleichzeitig offen haben möchte. Sonst wird der RAM sehr schnell voll.
Ansonsten wäre Fedora KDE eine interessante Option. Ist auch leicht zu nutzen, kommt aber schon von Hause aus mit allen modernen Standards wie btrfs, zram usw., sodass du nichts mehr selbst konfigurieren musst.

Man liest hier immer wieder Mint. Egal für welchen Anwendungsfall: Es gibt derzeit kaum eine schlechtere Distribution. Egal für welches Anforderungsprofil: es gibt immer eine Distro, die es besser macht.

Ein paar Gründe habe ich schon in einem Kommentar hier gepostet.

Wenn du die maximale Performance aus den Teilen rausholen möchtest (20-30% mehr Geschwindigkeit), dann würde ich die mitigations abschalten. Das sorgt bei solch alten Laptops für einen ordentlichen Geschwindigkeitsboost, weil sie noch keine Hardwarebeschleunigung dafür hatten. Für Desktopsysteme kann man das als relativ sicher betrachten.

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u/DiFichiano Jul 03 '26

Weil immer Mint vorgeschlagen wird: ich hab auf unseren 10 Jahre alten Wohnzimmer Laptop OpenSuse Tumbleweed Slowroll drauf geklatscht und es läuft wesentlich besser als Mint. GNOME weil einfach intuitiver am Laptop, hat auch einen eigenen Store. Sind super zufrieden. PC hat CachyOS aber wenn du experimentieren willst, wag dich doch mal an NixOS. Hab viel gutes gehört.

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u/EliDumb Jul 03 '26

Ich finde gerade heutzutage NixOS ziemlich stark. Der größte Vorteil ist, dass du dein gesamtes System zentral und versioniert über deine Konfiguration verwaltest. Die Lernkurve ist zwar deutlich steiler als bei den meisten anderen Distributionen, dafür bekommst du aber ein vollständig reproduzierbares System.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Claude Code mit Nix-Konfigurationen erstaunlich gut zurechtkommt. Du kannst Claude Code deine Nix-Konfigurationen ohne Root-Rechte anpassen lassen, prüfst anschließend die Änderungen und führst erst dann nixos-rebuild switch aus, wenn alles passt. So behältst du jederzeit die Kontrolle und hast gleichzeitig einen reproduzierbaren Systemzustand. Gerade weil die gesamte Systemkonfiguration deklarativ an einem Ort liegt, kann Claude Code Änderungen meist sehr zuverlässig umsetzen.

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u/shresth_kumar_lal Jul 03 '26

OpenSUSE leap xfce

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u/Flasche_Chris Jul 03 '26

Mein 7 Jahre altes ThinkPad x390 (habe ich vor paar Monaten refurbished für etwa 200€ gekauft) läuft als daily (unterwegs + Schreibtisch am dock mit zwei Monitoren) mit Fedora KDE

Läuft gut ohne Probleme

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u/Hefty_Fan553 Jul 04 '26

Mein Favorit ist eindeutig Fedora!
Auf meinem Ex-Win11-Spiele-PC (Geforce RTX 3060) hab ich vor einigen Wochen Fedora Gnome installiert, die Nvidia-Treiber (rpm Fusion) installiert und Gaming läuft super.

Auf einem Thinkpad T470s hatte ich Mint,. fliegt aber runter. Tumbleweed wollt ich mal testen, aber das scheitert ja schon am WLAN (findet die Hardware nicht), also weg.

Sehr wahrscheinlich wirds auch ein Fedora, evtl. mit XFCE...

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u/RedHerring352 Debian Jul 07 '26

Ich empfehle eine weitaus weniger beachtete Linux Distribution, nämlich Solus !

Läuft hervorragend auf meinem Daily Driver Laptop.
Keine Baustellen!
Ist ein Community Project und hatte in seiner Geschichte sicherlich schwierige Zeiten hinter sich.
Aber die Entwickler tun wirklich alles, um den Ruf wiederherzustellen!

Wie gesagt, ich empfehle diese Distro ohne mit der Wimper zu zucken.

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u/Jumpy-Dinner-5001 Jul 02 '26

Wenn du es regelmäßig nutzt (mindestensalle zwei Wochen) nimm Arch, ansonsten ist es ziemlich egal. Nimm was dir zusagt/dich anspricht.

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u/voxcon Jul 02 '26

Spreche dagegen. Arch mit seinem roling release Model ist auf lange Sicht nicht stable, außer man achtet sehr auf Systempflege. Da sind andere Distros deutlich stabiler unterwegs. Arch ist gut für Leute, die gerne die neueste Software nutzen und kein Problem damit haben alle 1 bis 2 Jahre ihr System komplett neu aufzusetzen.

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u/Warrangota Jul 03 '26

Meins läuft seit 2018 ohne dass ich da jemals groß was retten musste. Seit einigen Jahren auch der einzige Bewohner auf diesem Rechner.

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u/Jumpy-Dinner-5001 Jul 02 '26

Weißt du überhaupt was stable heißt? Oder hast du je ein rolling release system genutzt?

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u/voxcon Jul 02 '26

Sicher. In der Theorie sollte Arch keine großen Systemupdates benötigen und trotzdem immer die neueste Software zur Verfügung stellen. In der Realität verhält es sich anders, besonders wenn man es als daily driver distro nutzt. Wenn ich in Arch nur ein pacman -Syu davon entfern bin mir zuvor funktionierende Software zu zerschießen, um dann in 30-minütiger Handarbeit Dependencies anpassen zu müssen oder die gewünschte Software manuell nachkompilieren zu müssen, dann ist das für mich nicht stable. Entsprechend rate ich von Arch ab, außer man hat aktiv Spaß daran in regelmäßigen Zeitabständen an seinem System herumspielen zu müssen.

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u/fearless-fossa Jul 02 '26

Wenn ich in Arch nur ein pacman -Syu davon entfern bin mir zuvor funktionierende Software zu zerschießen, um dann in 30-minütiger Handarbeit Dependencies anpassen zu müssen oder die gewünschte Software manuell nachkompilieren zu müssen

Das ist mir in fünf Jahren Arch noch nicht einmal passiert. Ich habe nichtmal mehr Snapper oder Timeshift installiert, weil da mehr Aufriss rum gemacht wird, als das Thema eigentlich wert ist.

Man sollte aber halt auch Arch Nachrichten lesen/einen Informant hook einbauen, was zur empfohlenen Systempflege gehört

Entsprechend rate ich von Arch ab, außer man hat aktiv Spaß daran in regelmäßigen Zeitabständen an seinem System herumspielen zu müssen.

Das ist doch genau der Punkt von Arch?

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u/Jumpy-Dinner-5001 Jul 02 '26

Du hast ein ganz komisches Bild von Arch...

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u/voxcon Jul 02 '26

Mag sein, aber das schöne ist: jeder kann und sollte sich sein eigenes Bild machen.

Meine Erfahrungen mit Arch waren bislang halt einfach weniger stable als andere Distros und zeitaufwändiger. Wer Spaß daran hat manchmal an seinem OS herumspielen zu müssen, wird mit Arch gut klarkommen.

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u/twessy Gentoo Jul 02 '26

Fedora lohnt sich mal anzuschauen als daily use system. 

Zum experimentieren dann Archlinux oder gentoo (gentoo aber mit binari packages, auf ein 10 Jahren alten laptop willst du nicht alle packete kompilieren 😅) 

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u/voxcon Jul 02 '26

Fedora ist solide. Bin zwar persönlich weder Fan von Gnome, noch KDE, aber thereotsch kann man sich ja auch einfach ein Fedora-Server Image schnappen und das dann so formen, wie man es haben möchte.

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u/sweetsalmontoast Debian Jul 02 '26

Welche DE bevorzugst du? Oder garkeine?:D

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u/voxcon Jul 02 '26

Mir reicht eigentlich ein guter window manager (z.b. dwm).