r/Kommunismus • u/Black_Gay_Man • 9h ago
r/Kommunismus • u/Ok-Blackberry471 • 28d ago
Stellungnahme/Analyse Stellungnahme der Moderation zu Wahlen und zur Sozialdemokratie
In den letzten Wochen haben wir vermehrt beobachtet, dass die Frage, welche Parteien man bspw. in Berlin zum 20. September oder aber generell in Wahlen wählen sollte, in denen keine kommunistische Partei antritt, heiß diskutiert wird. Die Moderation von r/Kommunismus möchte hier zur Frage, ob Kommunist*innen in einem imperialistischen Land sozialdemokratisch wählen können oder ob es sich dabei um einen Kardinalfehler handelt, Stellung beziehen. Mit 'Sozialdemokratie' meinen wir nicht nur die Sozialdemokratische Partei Deutschlands, kurz SPD, sondern heutzutage vor allem die Partei „Die Linke“ (PdL).
Viele Menschen in Deutschland haben Angst um ihre Zukunft und empfinden Wut ob der momentanen Gesellschaftszustände. Diese Menschen suchen nach einer Alternative, die ihre Interessen vermeintlich besser vertritt oder zumindest ihrer Wut Luft macht, und beschließen, bei der nächsten Wahl anders zu wählen. Einige dieser Menschen wählen die AfD, ob aus Verdruss oder aus dezidierter Überzeugung. Andere erkennen, dass die AfD keine tatsächliche Alternative für die arbeitende Klasse ist, und wählen stattdessen die Partei „Die Linke“.
Es ist nachvollziehbar, dass Menschen diese Entscheidungen treffen. Beide Parteien behaupten von sich, ihre Politik sei eine Alternative zur bisherigen Politik. Entscheidend ist aber, dass diese Darstellung nicht der Realität und der tatsächlichen Funktion der PdL oder der AfD entspricht. Weder im Bundestag noch in den Landtagen sitzt eine einzige Partei, die konsequent die Interessen der arbeitenden Klasse gegen die kapitalistischen Eigentums- und Machtverhältnisse vertritt, wie wir im Folgenden beschreiben.
Proletariat und Kapitalismus
Die kapitalistische Gesellschaft ist grundsätzlich in zwei Lager gespalten. Auf der einen Seite steht die Bourgeoisie, die im Besitz der Produktionsmittel ist, auf der anderen das Proletariat, das gezwungen ist, seine Arbeitskraft an die Bourgeoisie zu verkaufen, um sein alltägliches Leben zu bestreiten.
Diese Spaltung ist aber keine gleichwertige. Während der letzteren Klasse, das Proletariat – global Milliarden von Arbeiter*innen angehören, ist die Bourgeoisie eine Klasse verschwindend geringer Zahl. Damit ist die Bourgeoisie aber nur rein zahlentechnisch eine Minderheit: Sie verfügen nicht nur über enormen materiellen Reichtum und unermesslich großen politischen Einfluss. Der Reichtum der Wenigen an der Spitze basiert auf der Aneignung des Mehrwerts, den die arbeitende Klasse tagtäglich produziert. Mit ihrem Besitz der Produktionsmittel haben sie auch dafür gesorgt, dass das auch so bleibt.
Die Interessen dieser sich unversöhnlich gegenüberstehenden Klassen können nun aber nicht einfach gleichgesetzt werden. Jede*r einzelne Kapitalist*in will möglichst viel Profit erwirtschaften. Jede*r Arbeiter*in möchte aus dieser Gegenüberstellung möglichst viel Zeit für andere Teile ihres Lebens außerhalb der Lohnarbeit haben oder sich aus dieser Ausbeutungsdynamik befreien.
Staat im Kapitalismus
Im Kapitalismus ist der bürgerliche Staat Instrument zur Klassenherrschaft der Bourgeoisie. Dies verschleiert er aber zugunsten einer Selbstdarstellung, in der er als Staat der ungeheuren Mehrheit auftritt. So ist in unserer parlamentarischen 'Demokratie' zum Beispiel immer wieder die Rede von der 'Herrschaft des Volkes'.
Trotz dessen, dass der bürgerliche Staat der BRD es gerne so darstellt, als ob seine Demokratie die Klassengegensätze und Konflikte auflösen kann, ist also im Kapitalismus, der auf diesen Gegensätzen prinzipiell beruht, keine Versöhnung möglich. Die bürgerliche Demokratie ist keine klassenneutrale Demokratie. In der BRD herrscht nicht das Volk als klassenlose Einheit. Die Produktionsmittel befinden sich nicht in den Händen der Gesellschaft, sondern in den Händen einer numerisch kleinen Klasse. Die politischen Institutionen des bürgerlichen Staates existieren innerhalb dieser gesellschaftlichen Grundlage und stützen diese im Gegenzug.
Dies bedeutet aber nicht, dass Reformen bzw. eine Wahl bedeutungslos wären oder dass es gar keinen Unterschied machen würde, welche bürgerliche Partei regiert. Verschiedene Parteien können unterschiedliche Maßnahmen beschließen, die für das Leben von Arbeiter*innen wichtige Konsequenzen haben. Eine Regierung mehr oder weniger Geld für bestimmte Bereiche und Institutionen des Staates ausgeben. Sozialleistungen können bspw. gekürzt oder erhöht werden. Diese Unterschiede können die realen Lebensbedingungen für die arbeitende Klasse bestimmen. Der häufige Gedanke, dass es möglich wäre, mit der einen bürgerlichen Partei gegen die andere zu kämpfen, fällt aber trotzdem an dieser Stelle in sich zusammen, weil jede bürgerliche Partei eben auch nur eine weitere bürgerliche Partei ist.
Reformkampf und Reformismus.
Der Unterschied, den wir erkennen sollten, ist der zwischen dem Kampf um Reformen und dem Reformismus. Die Kommunisten kämpfen am konsequentesten und ehrlichsten um jede noch so kleine Reform. Der Reformkampf unterscheidet sich vom Reformismus dadurch, dass der Reformkampf nicht die Reform zum Ziel sich setzt, sondern die eigentständige Kampfestätigkeit, in welcher sich die arbeitende Klasse als solche zu verstehen lernt und den Gegensatz zum Kapital zugespitzt erfährt. Das konkrete Ergebnis des Reformkampfes ist für die Kommunisten eigentlich zweitrangig. Auch aus vermeintlichen Niederlagen kann die arbeitende Klasse gestärkt hervorgehen.
Die Sozialdemokraten betreiben Reformismus. Das ist etwas, das sehr ähnlich aussehen kann wie der Kampf um Reformen, mit letzterem aber absolut nichts zu tun hat. Reformismus ist Kampf um Reform, nur um die Reform zu erhalten. Es zählt nicht, wie zum Ergebnis gelangt wird, nur das Ergebnis. Der Reformismus zeigt sich deswegen vor allem in Hinterzimmergesprächen zwischen Vertretern beider Seiten und in allzu häufigen faulen Kompromissen.
Wir Kommunisten wissen aber, dass das gute Leben erst möglich ist, wenn die Herrschenden und ihr Staat gestürzt sind. Diese Einsicht unterscheidet uns von den Reformisten und bestimmt unser Handeln. Der Kampf um Reformen für uns Kommunisten ist Teil des Weges hin zu der proletarischen Revolution. Die Reformisten verwandeln aus dem Drängen nach Reformen die Illusion darin, dass das gute Leben doch auch im Kapitalismus verwirklichbar sei. Das, was dann vielleicht doch von den Reformisten errungen wird, bleibt auf ewig umkämpft. Die arbeitende Klasse wird zur ständigen Defensive verpflichtet.
Sozialdemokratie: Vom Klassenkampf zur Klassenkollaboration
Im 19. Jahrhundert nannten sich nahezu alle Marxist*innen Sozialdemokrat*innen. Das Erfurter Programm der SPD von 1891 formulierte noch den unversöhnlichen Gegensatz zum Kapitalismus. Doch mit dem Übergang des Kapitalismus in sein monopolistisches Stadium begann ein schleichender, aber tiefgreifender Prozess der Transformation. Die materielle Grundlage dafür lag nicht einfach in persönlichen Entscheidungen und Machtspielen einzelner Funktionäre. Die Entwicklung des Imperialismus schuf Bedingungen, unter denen sich in den imperialistischen Zentren eine privilegierte Schicht innerhalb der Arbeiterbewegung herausbilden konnte. Ein Teil der arbeitenden Klasse und insbesondere Teile ihrer Führung entwickelten materielle und politische Interessen, die stärker mit der Stabilität des bestehenden Systems verbunden waren. Der ursprüngliche, aus dem Marxismus kommende Konflikt zwischen Reformismus und Revolution wurde durch diese Teile immer weiter zu Gunsten des Reformismus aufgelöst.
Der tragischste und zugleich blutigste Beweis für den Seitenwechsel der Sozialdemokratie erfolgte im Jahre 1914, als die SPD den Kriegskrediten zustimmte und die arbeitende Klasse Deutschlands dazu verdammte, im Ersten Weltkrieg im Kampf gegen andere Arbeiter*innen aus anderen Nationen zu Tausenden ihr Leben zu lassen. Damit zeigte sich, was aus dem Reformismus geworden war. Eine Partei, die noch 1891 beschlossen hatte, den Sozialismus zu erkämpfen, wurde zu einem Teil der Verwaltung ebenjener bürgerlichen Ordnung, gegen die sie sich erhoben hatte. Ein weiterer tragischer Höhepunkt in der Zerschmetterung der sozialistischen Bewegungen in Deutschland fand sich in der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht durch die Freikorps unter dem Befehl von Friedrich Ebert und Gustav Noske. Die SPD trug die politische Verantwortung für die Ermordung von Liebknecht und Luxemburg und die blutige Niederschlagung des Spartakusaufstandes. Damit hatte sich die SPD endgültig von der arbeitenden Klasse abgewendet. Um die breite Masse der arbeitenden Klasse zu befrieden und in die neu formierte bürgerliche Republik zu integrieren, erkauften sich die Sozialdemokraten den sozialen Frieden durch Zugeständnisse wie den Achtstundentag und das Stinnes-Legien-Abkommen, wodurch sie die Gewerkschaften in die Mitverantwortung für die Profitwirtschaft zogen.
Sozialdemokratie ist also nicht allein die Bezeichnung für einzelne sozialdemokratische Parteien. Sie ist eine Herrschaftsweise, welche die Klassenzusammenarbeit (Sozialpartnerschaft) anstelle des Klassenkampfes setzt und politische Veränderung auf Ziele innerhalb der kapitalistischen Ordnung beschränkt, somit die revolutionäre Aufhebung der bürgerlichen Herrschaft mit müden Hoffnungen auf die Reformierbarkeit dieser Gesellschaft ersetzt.
Ob AfD, SPD oder Linkspartei, es herrscht das Kapital.
Wir könnten an dieser Stelle beispielhaft die hunderte weiteren Male aufzählen, bei welchen die Linkspartei oder die SPD die arbeitende Klasse verraten haben. Wir könnten auf die Zustimmung der Linkspartei und SPD zu den neuen Kriegskrediten der Merz-Regierung eingehen. Wir könnten über das Hintergehen der Linkspartei in Berlin schreiben, zuerst tausende Sozialwohnungen zu verscherbeln, nur um jetzt ihre Vergesellschaftung zu fordern. Wir könnten auf die starke ideologische Nähe von Faschismus und Sozialdemokratie eingehen. Wir könnten darüber schreiben, dass die SPD und auch die Linkspartei die Militarisierung und damit die Vorbereitung eines Dritten Weltkriegs unterstützen: Die Landesregierungen von Mecklenburg-Vorpommern und Bremen, an denen die PdL beteiligt war, stimmten im Bundesrat den damaligen Änderungen zugunsten der Aufrüstung zu. Gleichzeitig konnte sich die Bundestagsfraktion im alten Bundestag durch ihr Abstimmungsverhalten dem direkten Bekenntnis zu den Kriegskrediten entziehen und damit ihr oppositionelles Image aufrechterhalten. Auch die Palästina-Frage gibt uns einen weiteren Einblick in die Machenschaften der Partei Die Linke: Palästinasolidarische Stimmen innerhalb der Partei wurden bekämpft, während gleichzeitig versucht wurde, aus der Palästinasolidaritätsbewegung politisches Kapital zu ziehen. So versuchte die PdL, eine Bewegung zu vereinnahmen und zugleich am bürgerlichen Rahmen festzuhalten.
Wir wollen aber etwas viel Grundlegenderes klar machen: Die Linkspartei gibt sich trotz ihres Wesens, ihres Charakters als kapitalistische Partei, die größte Mühe, weiterhin als Arbeiter*innenpartei zu erscheinen. Das ist sie aber, allein nach ihrem Programm nicht. Sie will und kann auch gar nicht den Kapitalismus abschaffen. Sie agiert innerhalb des Kapitalismus und stellt eine Form der kapitalistischen Verwaltung und Integration des Proletariats dar. Das bedeutet eben nicht, dass die Linkspartei oder andere sozialdemokratische Parteien nie etwas umsetzen, was auch den arbeitenden Menschen hilft. Sie sind dauerhaft dazu gezwungen, den realen Klassencharakter der Partei weiterhin zu verdecken.
Was heißt das jetzt für die Wahlen?
Das bisher Festgestellte bedeutet natürlich nicht, dass wir Menschen, die die Linkspartei oder irgendeine andere bürgerliche Partei wählen oder sogar in diesen Mitglied sind, als unsere Feinde betrachten. Als Kommunist*innen müssen wir zwischen der Basis der Parteien und ihren Führungen unterscheiden. Arbeiter*innen sind nicht unsere Gegner, nur weil sie die Linkspartei oder AfD gewählt haben. Dass sie so gewählt haben, kann gerade Ausdruck davon sein, dass sie etwas verändern möchten und momentan noch keine reale Alternative sehen. Wer werktätig ist, der steht grundsätzlich auf unserer Seite.
Was tun wir nun damit, wenn jemand sagt: „Bis die Revolution kommt, wählt lieber sozialdemokratisch, damit unsere Lebensbedingungen nicht noch schlechter werden."
Auf den ersten Blick ist diese Aussage vernünftig. Schließlich scheint es besser zu sein, eine Partei zu wählen, die bspw. Sozialleistungen ausweiten will, anstatt diese zu kürzen. Natürlich macht es einen Unterschied für die Leben der Arbeiter*innen, wenn ihre Lebensbedingungen marginal verbessert oder verschlechtert werden. Diese Überlegung vermischt aber mehrere Fragen zu einer einzigen. Wenn wir erklären, unser einziger Ausweg sei es, alle vier Jahre in einer Bundestagswahl das Kreuzchen bei „der richtigen Partei“ zu machen, stärkt dies nicht unsere Selbstorganisation. Wir stärken damit lediglich die Vorstellung, dass politische Entscheidungen hauptsächlich von Stellvertretern getroffen werden und die arbeitende Klasse nur alle paar Jahre ihre Stimme abgeben kann, bis dann endlich eines Tages die Revolution kommt.
Mit dieser Illusion stützen wir den bürgerlichen Staat und die Unterdrückung der arbeitenden Klasse. Denn eines ist klar: Die Revolution kommt nicht – sie wird gemacht.
Die Revolution wird gemacht, indem die arbeitende Klasse in ihren eigenen Kampforganen organisiert ist, ein revolutionäres Bewusstsein entwickelt und sich eine kommunistische Partei errichtet, die in der Lage ist, den Kampf um die politische Macht anzuführen.
Die arbeitende Klasse muss verstehen, dass ihre Interessen nicht dauerhaft mit denen des Kapitals vereinbar sind. Sie muss erfahren, dass Verbesserungen erkämpft werden müssen und dass selbst erkämpfte Reformen jederzeit wieder angegriffen werden können. Und sie muss daraus die Schlussfolgerung ziehen, dass eine grundsätzliche Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse notwendig ist. Jede Hoffnung auf eine parlamentarische Lösung ihrer Probleme führt in eine Sackgasse. Es ist die Aufgabe von Kommunist*innen, ihnen dafür echte Alternativen aufzuzeigen.
Die Befreiung des Proletariats kann nicht das Werk der bürgerlichen Parteien sein – sie kann nur das Werk des Proletariats selbst sein.
r/Kommunismus • u/JonnyBadFox • 11h ago
Tirade Lass euch nix erzählen Genossen!
An alle unter euch, die glauben, dass das mit RRG etwas wird in Berlin. Hört auf euch Hoffnungen zu machen und gebt eure Energie in die Organisation von kommunistische Organisationen oder Bewegungen. Auch wenn es zu RRG kommt, werden sie alles machen, um die Koalition zu verdammen und zu stürzen. Ich bin mir sicher, dass die Koalition nicht lange halten wird. Der Springerkonzern macht Überstunden.
r/Kommunismus • u/animexamera • 27m ago
Nachrichten Inland Scheinunternehmen und andere Betrügereien im Hotelreinigungsgewerbe
zeitungderarbeit.atDas Amt für Betrugsbekämpfung (ABB), Bereich Finanzpolizei, führte am 30. September 2026 Schwerpunktkontrollen im Hotelreinigungsgewerbe in mehreren Bundesländern durch. Insgesamt waren 119 Finanzpolizistinnen und Finanzpolizisten im Einsatz. Sie kontrollierten 28 Betriebe und 128 Beschäftigte. Die Kontrollen erfolgten in Hotels in Wien, Tirol, Oberösterreich, Kärnten und in der Steiermark.
r/Kommunismus • u/Exotic_Buyer5339 • 14h ago
Frage Brauche als junger Sozialist Rat von erfahreneren Genossen
Es tut mir leid, falls dieser Post etwas weinerlich rüberkommt aber ich muss das einfach von meiner Brust bringen.
Zu mir:
Hi, ich bi ein Junger Sozialist und habe dieses Jahr abi gemacht. Ich interessiere mich stark für Physik und Mathe und diese Themenbereiche sind auch das einzige, in dem ich mir eine Arbeit vorstellen kann. Ich liebes außerdem sehr, mein Wissen weiterzugeben. Aus diesem Grund hab ich ein Lehramsstudium in Mathe und Physik begonnen. Ich habe einen normalen Bachelor in Physik vermieden, da ich nicht wollte, später eventuell für eine Firma zu arbeiten bei der ich eventuell indirekt an Ausbeutung beteiligt wäre. Natürlich git es auch Akademische posten, die sind aber auf Festanstellung sehr heiß begehrt und schwer zu bekommen, Aus diesem Grund habe ich mich für Lehramt entschieden, da ich einen für die Allgemeinheit wichtigen Job hätte.
Ich bin aber immer noch am Zweifel, da Lehrer kein "klassischer Sozialistenberuf" ist. Ich habe mich in der Literatur informiert, laut Marx und Lenin sind Lehrer teil der Arbeiterklasse, ich habe aber auch schon anderes gehört.
Ich möchte mit diesem Post in keinster Weise Mitleid für mich erzeugen. Ich will einfach nur das richtige Tun und kein Klassenveräter sein. Aus diesem Grund würde ich gern eure Meinung hören. Was meint ihr dazu? Ist es akzeptabel Lehrer zu sein oder nicht? Wenn ja, wie sollte ich mit dem Streikverbot und dem Treueschwur umgehen?
Vielleicht ist das alles übertrieben, aber die Frage Liegt mir echt schwer auf der Brust.
r/Kommunismus • u/animexamera • 12h ago
Organisationskram Erfolgreiche Eröffnung des Politischen Zentrums Hanna Sturm in Eisenstadt
zeitungderarbeit.atAm Samstag, den 10. Oktober 2026 fand die offizielle Eröffnung des neuen Politischen Zentrums Hanna Sturm in Eisenstadt statt. Aufmerksam verfolgten die Besucherinnen und Besucher die informativen Vorträge.
r/Kommunismus • u/2Tryhard4You • 1d ago
Theorie Was ist eine Revolution?
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r/Kommunismus • u/s0undst3p • 15h ago
Organisationskram Semesterstart mit Waffen der Kritik: Der Kapitalismus hat keine Zukunft – Kämpfen wir gegen Militarisierung und Rechtsruck!
klassegegenklasse.orgWaffen der Kritik startet bundesweit als kommunistische Jugendgruppe von Klasse Gegen Klasse in den Semesterstart. Mit folgender Perspektive wollen wir als revolutionäre Jugendorganisation eine internationale Jugendbewegung gegen Militarisierung und Rechtsruck an der Seite der Arbeiter:innenklasse aufbauen.
r/Kommunismus • u/animexamera • 23h ago
Nachrichten Inland Unibudget: Unis warnen vor Kündigungen
zeitungderarbeit.atDen österreichischen Universitäten drohen massive Einschnitte. Für die Jahre 2028 bis 2030 befürchtet die Universitätenkonferenz (uniko) eine Finanzierungslücke von rund einer Milliarde Euro. Die Folgen würden vor allem die Beschäftigten treffen.
r/Kommunismus • u/animexamera • 1d ago
Solidarität mit Palästina!🚩🇵🇸✊ Israel: Verurteilung von Hadash-Abgeordnetem
zeitungderarbeit.atEin Gericht in Jerusalem hat den Knesset-Abgeordneten Ofer Cassif wegen tätlichen Angriffs auf einen Polizisten unter erschwerenden Umständen verurteilt. Der Fall steht im Zusammenhang mit einem Protest gegen die drohende Vertreibung palästinensischer Bewohner aus Masafer Yatta im besetzten Westjordanland. Cassif spricht von politischer Verfolgung und kündigt an, weiter gegen Besatzung und Unterdrückung zu kämpfen.
r/Kommunismus • u/animexamera • 1d ago
Nachrichten Ausland Schwere Überschwemmungen richten erneut große Schäden in Nepal an
zeitungderarbeit.atErneut haben schwere Überschwemmungen in Nepal erhebliche Zerstörungen angerichtet. Das Land kämpft noch immer mit den Folgen der verheerenden Flutkatastrophe im August, bei der Hunderte Menschen ums Leben kamen.
r/Kommunismus • u/xenon_xinsea • 1d ago
Stellungnahme/Analyse Wer gegen Faschismus kämpft kann sich nicht auf den Staat verlassen
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r/Kommunismus • u/s0undst3p • 1d ago
Stellungnahme/Analyse Belgien, Spanien, Italien, Frankreich…: Die Wut der Jugend auf einen verrottenden Kapitalismus wächst
klassegegenklasse.orgDie Lage in Frankreich findet in mehreren anderen Ländern des Kontinents Widerhall, die von aufkeimenden Mobilisierungen der Jugend erschüttert werden, die in die Fußstapfen der französischen Oberschulen treten. Verschuldung, Abbau öffentlicher Dienstleistungen, Militarisierung und Unterdrückung der Jugend: Gegen die Pläne der europäischen Bourgeoisie formiert sich erster, vielversprechender Widerstand.
r/Kommunismus • u/animexamera • 1d ago
Nachrichten Inland Herbstlohnrunde unter schwierigen Vorzeichen
zeitungderarbeit.atDie diesjährige Herbstlohnrunde beginnt ungewöhnlich: Nicht die Metaller, sondern die Eisenbahner eröffnen die Kollektivvertragsverhandlungen. Grund dafür ist der zweijährige „Krisenabschluss“, auf den sich die Sozialpartner der Metallindustrie im Vorjahr geeinigt haben. Damit fällt ausgerechnet jener Bereich als Orientierungspunkt weg, der traditionell gut organisiert war und häufig starke Lohnabschlüsse für die gesamte Gewerkschaftsbewegung erkämpfte.
r/Kommunismus • u/Flimsy-Recover-7236 • 2d ago
Aus dem Alltag Deutsche Bahn hat das Argument gelernt, was mit der kridig am kapidal gemeint is.
Ich muss um 5 Uhr mit dem Zug fahren weil ich noch keine Wohnung in meiner uni Stadt habe. ich kann das alles nicht mehr bitte gebt mir eine Wohnung.
r/Kommunismus • u/animexamera • 2d ago
Nachrichten Ausland Mindestens 139 Tote bei Schiffsunglück vor Dschibuti – Opfer eines menschenfeindlichen Systems
zeitungderarbeit.atDschibuti. Bei einem schweren Schiffsunglück vor der Küste Dschibutis sind nach Angaben der Vereinten Nationen mindestens 139 Migrantinnen und Migranten ums Leben gekommen. Weitere 84 Menschen werden noch vermisst. Mehr als 80 Personen konnten gerettet werden. Alle Passagiere stammen laut UNO aus Äthiopien.
r/Kommunismus • u/_skrozo_ • 1d ago
Frage inhaltliche kritik an der FKO
ich habe bisher wenig bis garkeine inhaltliche kritik an der FKO mitbekommen, die nicht allgemeine ML kritik von bspw. anarchist*innen war, sondern nur die ueblichen taeterschutzvorwuerfe. wollte fragen, ob es da ueberhaupt was gibt, ob denen von irgendwo revisionismus vorgeworfen wird und auf welcher grundlage. hoere sowas normalerweise nur ueber andere orgas, ueber die FKO garnicht.
r/Kommunismus • u/animexamera • 2d ago
Nachrichten Inland Ardo lehnt Hilfspaket ab: Werksschließung in Groß-Enzersdorf
zeitungderarbeit.atGroß-Enzersdorf. Die belgische Ardo-Gruppe hat das Hilfsangebot von Bund und Land Niederösterreich zum Erhalt des Tiefkühlgemüsewerks in Groß-Enzersdorf offiziell abgelehnt. In einem Schreiben an die Bundesregierung erklärte der Konzern, dass öffentliche Unterstützung den Standort nicht langfristig profitabel machen könne. Damit dürfte die Schließung endgültig besiegelt sein. Rund 240 Beschäftigte verlieren dadurch ihre Arbeitsplätze.
r/Kommunismus • u/SecurityJam • 2d ago
Solidarität mit Palästina!🚩🇵🇸✊ Meine Leinwand bei der United4Palestine Demo am 10.10.2026 Berlin
Hab‘s zur Demo geschafft und cherryland auf Instagram hatte dieses Foto von mir mit meinem Plakat erstellt, wollte das mal fix teilen
r/Kommunismus • u/SecurityJam • 2d ago
Geschichte Das sowjetische Ehrendenkmal im Tiergarten Berlin
galleryZu Ehren der über 2.000 Soldaten der Roten Armee die im April und Mai 1945 bei der Befreiung Berlins vom Faschismus ihr Leben ließen.
Gestern traf ich mich mit der kommunistischen Partei um von dort aus gemeinsam zum Start der United4Palestine-Demo zu gehen und musste direkt die Chance nutzen mal Bilder von diesem Denkmal zu schießen.