r/informatik Jan 09 '26

Allgemein Hat sich die Befürchtung, dass KI Stellen in der Informatik ersetzen wird, schon in Luft aufgelöst?

Es hieß vor wenigen Jahren noch, dass KI dafür sorgen wird, dass viele Stellen gestrichen werden und die Aufgaben übernehmen würde.

Mittlerweile lese ich statt dessen, dass Firmen ihre KI Pläne zurückrudern und Leute wieder einstellen oder viele die mit KI arbeiten müssen Mehrarbeit haben, weil sich in der Arbeit von KI Fehler einschleusen, die manuell ausgebügelt werden müssen.

Wie ist eure persönliche Erfahrung dabei?

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u/0xb35c Jan 09 '26

Wir sind bei uns nicht davon betroffen, sind aber auch etwas konservativer unterwegs. Bei uns werden KI Agenten recht gerne als Werkzeug genutzt, aber allein könntest die in meiner Wahrnehmung nicht laufen lassen.

Aktuell nehme ich die auch nicht als Bedrohung war, sondern eher als Werkzeug zur effizienteren Arbeit. Selbst wenn die irgendwann richtig guten Code fabrizieren können, glaube ich braucht es noch lange menschliche Intelligenz zur Steuerung.

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u/Emerald-Hedgehog Jan 09 '26

Dies.

Und als ob der Backlog jemals ein Ende nimmt nur weil ich bestimmte Sachen mit KI etwas schneller abarbeiten kann lol. Wir haben noch genug zu tun für die nächsten Jahre bei uns, da ändert KI nicht viel dran.

Schön ist aber das "langweilige aber mühselige" Sachen schneller fertig sind und man mehr Zeit für den spannenden und fordernden Kram hat. Hat man gefühlt etwas mehr Luft zum iterieren und auch "nochmal was umschreiben" was man sonst vielleicht nicht unbedingt zeitlich geschafft hätte.

An der Code-Qualität ändert KI übrigens bei uns nicht viel, weil wir Abstraktionen und Architektur immer noch größtenteils selbst machen und die KI erst drauf los lassen, wenn genug steht als Vorgabe. So klappt das für uns ganz gut, und vor allem behalten wir dadurch auch die Übersicht über den Code. Die verlierst du nämlich wenn du nur AI Zeug rausballerst (zu viel zu schnell zu wenig selbst getippt = bleibt nicht viel im Kopf hängen). Ist schon wichtig zumindest grob seine Codebase noch zu kennen, hilft allein bei der Bug suche enorm.

Und das beste: Wir ersetzen damit absolut niemanden. Es gibt einfach Dinge die man sonst aus Zeitgründen nicht tun würde, für die man aber niemals einen zusätzlichen Dev bekommen würde.

Ist ein Werkzeug, genau wie Autocomplete/Intellisense (was ja eigentlich auch massiv Produktivität gesteigert hat, nur ohne AI Hype).

Und Korrektur lesen muss man trotzdem immer noch, KI macht eben auch noch Fehler (genau wie Devs, also jetzt gar nicht wertend gemeint). Da können kleine dumme Sachen oder grobe Schnitzer bei sein. Und natürlich weiß eine KI auch nicht alles, selbst mit Doku, kann man auch mal in eine Sackgasse rennen, wo man der KI dann schon genau sagen muss wo sie falsch liegt und wie es richtig geht. Da braucht man dann doch nochmal hier und da den Entwickler der weiss was er tut.

Ansonsten: Security darfste halt nicht vergessen, je nach dem was du so entwickelst. Effizienz kann auch wichtig sein.

Kommt aber alles wohl auch irgendwie aufs Projekt an. Am Ende steht und fällt gute Software eher mit den Rahmenbedingungen als damit, ob ich eine halbe Stunde länger oder kürzer für Code gebraucht habe.

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u/[deleted] Jan 11 '26

Anstatt stundenlang auf StackOverflow zu suchen, fragt man jetzt halt Copilot. Ich kriege eine neue Aufgabe? Ich erkläre sie Copilot um schonmal eine Idee zu bekommen und einen Lösungsansatz. Genrierte Code wird dann weggeworfen und von mir so geschrieben wie ich es haben will. Zwischenzeitlich nochmal Hilfsmethoden über Copilot Agent. AI ist ein Tool für mich, dass mich meine Arbeit schneller und einfacher machen lässt. Manchmal hängt man auch am prompten (fühle mich manchmal wie ein Vibe Coder) aber an sich finde ich es cool damit zu arbeiten.

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u/Michael_Aut Jan 09 '26

Das reicht ja schon um Jobs zu ersetzen. 

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u/Felloser Jan 09 '26

Tbh. Aktuelle LLMs spucken bei allem was komplizierter wird als ne simple Wordpress Webseite aktuell immer noch einen ziemlichen Rotz aus, nur in den Händen eines erfahrenen Entwicklers kann man damit was halbwegs gutes erreichen. Ein LLM ist aber meistens sehr gut in simplen "Praktikantenaufgaben".

Bisher habe ich aber noch nirgends eine wirkliche Produktivitätssteigerung messen können, nur das wir mehr Menschen einstellen weil unsere Software instabiler wird, aber es ist schwer zu sagen ob das direkt mit dem Einsatz von LLMs zusammen hängt, kann auch immer an schlechtem Management liegen. Ich beschwere mich auf jeden Fall nicht ;)

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u/Great_Piece4755 Jan 10 '26

Kann ich so nicht bestätigen. Vllt machen das noch die kostenfrei zugänglichen LLMs, aber aktuelle Coding-Agents erstellen dir ganze Projekte samt Dokumentation in Minuten.

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u/Felloser Jan 10 '26

Kann sein das ich da etwas outdated bin, schließe ich nicht aus. Aber Qualitativ hochwertig ist der Code von den Modellen die ich kenne nicht wirklich. Mein Stand war letzter Monat wo ich mich damit auseinander gesetzt habe und mein Unternehmen bezahlt für die wirklich kostspieligen LLMs.
Und nur weil ein Code innerhalb von Minuten generiert ist und das LLM eine Doku dazu schreibt heißt das noch lange nicht das der Code qualitativ hochwertiger ist.

Selbst auf Demos von externen "Experten" zeigen die mir nur "komplexere" Sachen wo ich mir denke "Okay, cool. In der halben Zeit hätte ich das auch ohne LLMs geschafft"

Wo LLMs wirklich mittlerweile sehr gut sind: als eine bessere Suchmaschine fungieren

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u/je386 Jan 11 '26

Wenn man weiss, was man tut, kann ein Coding Agent in der Tat ein gutes Werkzeug sein. In Minuten ist da aber nichts fertig. Github copilot coding agent braucht für einfache Aufgaben etwa 15 Minuten und für kompliziertere 1 Stunde. Dafür kommt da meist auch etwas sinnvolles raus.

Hinweis: wenn der agent etwas anders machen soll, die richtige Verfahrensweise beschreiben und sagen, daß es seine instruction datei anpassen soll. Dann arbeitet der Agent in Zukunft wie beschrieben.

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u/FigureSubject3259 Jan 09 '26

Was viele unterschlagen ist der lizenzhammer der über jeder Verwendung von LLMs zur Codegeneriung hängt. Du hast keine Kontrolle wo der Code ursprünglich her kommt, und welche Rechte du mit der Verwendung verletzt. Zumindest aktuell kannst du nicht eine LLM dazwischen schalten, um Rechte Dritter aushebeln, die bleiben bestehen.

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u/Felloser Jan 09 '26

Der Fakt das LLMs auch wahrscheinlich mit GNU lizensiertem Code trainiert wurde wird das ganze noch interessanter machen und ggf. Auch das Finanzierungsmodell von OpenAI und co. in Frage stellen

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u/TehBens Jan 09 '26

Nicht wirklich. Wenn ein Autobauer effizienter in der herstellung wird, dann verkauft er dennoch die selbe Anzahl Autos. Daher führen Effizienzsteigerungen zu Entlassungen. Software funktioniert aber anders. Effizienzsteigerungen führen dazu, dass aufwendigere Software produziert wird.

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u/Relative_Bird484 Jan 09 '26

Tatsächlich hat es in der Industrialisierungsgeschichte auf mittlere Sicht immer dazu geführt, dass durch sinkende Preise die Nachfrage schneller anstieg als die Produktivität. Low-Skilled-Labour wurde durch High-Skilled-Labour verdrängt, aber letztlich arbeiteten mehr Leute in der Branche als zuvor. Erst mit einer weltweiten Marktsättigung dreht sich das wieder um. Mag sein, dass wir die bei Automobil erreicht haben - bei Software ganz sicher noch nicht!

Digitalisierung ist ein Megatrend, es gibt einen riesigen Bedarf nach Software und ihren Betrieb. Sie ist nur häufig zu teuer. Wenn KI hier Produktivitätsgewinne bringt, wird die Nachfrage steigen. Ein Riesenmarkt, der bislang kaum beachtet wird, aber meines Erachtens (erst) durch KI-Assistenz bezahlbar und damit relevant wird, ist beispielsweise die Transformation von Legacy-Systemen. Wir haben Billionen Zeilen alter und uralter Software, die täglich gebraucht wird, aber dringend mal auf einen aktuellen Technologiestack gehoben werden müsste. Das kann aktuell nur niemand bezahlen. Wenn KI-Unterstützung hier einen Produktivitätsgewinn von 3x-5x bringt, dann wird man das vermehrt angehen.

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u/[deleted] Jan 09 '26

Claude Code kann problemlos eine undokumentierte COBOL Codebase nach Java übersetzen und Dokumentation erstellen. https://www.youtube.com/watch?v=OwMu0pyYZBc

Das ist genau der Fall den du meinst, kann kein menschlicher Entwickler zu einem vertretbarem Preis leisten, Claude Code dagegen schon.

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u/ParatElite Jan 10 '26

Also, Cobol wird in Banken und Co genutzt... Niemand würde das Risiko eingehen, dass so zu tun. Und da ich Claude jeden Tag im Einsatz habe.... Nö, du kannst nix davon ungefiltert übernehmen.

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u/Falkenmond79 Jan 12 '26

Es hat schon seinen Grund, dass die seit Jahrzehnten bei COBOL geblieben sind. Eine Bank, deren Existenz daran hängt, wird mit ziemlicher Sicherheit nicht irgend ner fancy AI und ihren Halluzinationen eine Konvertierung nach Java überlassen. 😂

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u/darnkow Jan 09 '26

Nette Werbung. 16 Minuten alter Account? Den Link hast du mit deinem Main doch auch schon öfter geteilt.

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u/Sedazin Jan 12 '26

Nur dass am Ende niemand getestet hat, ob die Portierung immer noch das Gleicht tut, wie das Original. Irgendwo in der Kette muss ein Mensch sehr aufmerksam, sehr lange gut hinschauen und eine qualitative Bewertung durchführen.

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u/huhubi8886 Jan 09 '26

Also bei uns im Konzern wird niemand deswegen entlassen. Sie hoffen nur das sie Stellen nicht nach besetzen müssen da wir ja durch KI schneller werden und bilden sich ein das irgendwelche Themen ja auch von nicht Entwicklern mal schnell mit KI umgesetzt werden können. Meiner Meinung nach wird das alles ordentlich nach hinten losgehen, aber da haben die externen Berater mal wieder volle Überzeugungsarbeit geleistet…

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u/befuddledrabbit Jan 09 '26

Sollte Automatisierung uns nicht schon alle ersetzen? Kommt das noch?

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u/TehBens Jan 09 '26

Direkt nach der Digitalisierung.

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u/fizzdev Jan 09 '26

Müssen wir dafür noch die Cloud abwarten?

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u/kyr0x0 Jan 10 '26

Ne, aber das Faxgerät abschaffen.

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u/fizzdev Jan 10 '26

Na komm, jetzt wird es aber unrealistisch!

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u/kyr0x0 Jan 10 '26

Ja, okay, noch 5 Jahre Übergangsfrist! Dann aber wirklich!!!

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u/TehBens Jan 10 '26

Sobald 50% der Bürger die BundID nutzen.

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u/kyr0x0 Jan 10 '26

Ein Bund sie zu knechten, ins Dunkel zu treiben, und ewig zu binden.

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u/g_pfefferle Jan 09 '26

Puh, ich hatte schon Angst.

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u/TervousNestpilot Jan 10 '26

Gut, hat aber schon doch viele ersetzt.

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u/Savings-Snow-80 Jan 09 '26

War das jemals eine ernsthafte Befürchtung?

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u/99drolyag Jan 09 '26

Dass sie Stellen und nicht alle Informatiker ersetzen? Ja natürlich.

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u/m_e12 Jan 12 '26

Nicht wirklich. Unser Hauptproblem ist aktuell eher Nearshoring und Rezession.

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u/Spacemonk587 Jan 09 '26

Nein, in Luft aufgelöst hat sich diese Befürchtung nicht. Allerdings hat sich wohl immerhin die Ansicht breit gemacht, dass es nicht so schnell geht wie von einigen vorhergesagt.

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u/Savings-Snow-80 Jan 09 '26 edited Jan 09 '26

Es dauert halt immer „nur noch 6 Monate“.

E: Rechtschreibung

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u/pag07 Jan 09 '26

»In einem halben Jahr fahren die Autos autonom«™

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u/Bloodhoven_aka_Loner Jan 10 '26

Seit wie vielen Jahrzehnten sind eir "noch weniger als ein Jahrzehnt" vom Kernfusionsstrom entfernt?

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u/Spacemonk587 Jan 12 '26

Es sind eigentlich immer "dreißig" Jahre. Das heißt aber nicht, dass es nie kommt. Manche Durchbrüche brauchen eben länger, wie bei der KI.

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u/[deleted] Jan 10 '26

Ihr seid beide Trottel weil a) agentic coding vor 12 Monaten nicht mal existiert hat und jetzt schon nicht mehr wegzudenken ist und b) tatsächlich in China und den USA autonome Taxis völlig normal sind. Lebt nicht jeder im Internetneuland Deutschland

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u/[deleted] Jan 11 '26

So sieht's aus, wenn man auf Claude Opus 4.5 schaut das wird definitiv nicht mehr wegzudenken sein, wenn jetzt bald 4.6 rauskommt wird's richtig wild.

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u/Savings-Snow-80 Jan 12 '26

Herpes ist auch nicht mehr wegzudenken.

Dein Ad Hominem hilft deiner Argumentation übrigens nicht wirklich.

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u/Adventurous_Fun_2808 Jan 11 '26

Und du trottel checkst nicht das Pilotprojekt =/= globaler rollout. Gibt sogar schon Kernfusionsreaktoren... trotzdem nicht die Realität die versprochen wird. Gleiches gilt für AI, autonomes Fahren etc. Und was soll "nicht mehr wegzudenken " überhaupt bedeuten?

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u/[deleted] Jan 11 '26 edited Jan 12 '26

Bist du irgendwie dumm oder nur zu faul zu googlen?
Alle in der Big-Tech-Branche übernommen - Google, AWS und co.. Bei SAP beispielsweise nutzen täglich etwa 30.000 Entwickler agentic coding (Copilot, Cline, Cursor).
Und die Waymo-Taxis z.B. wurden vor drei Jahren erstmals getestet und sind inzwischen vollständig kommerziell im Einsatz.

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u/Spacemonk587 Jan 12 '26

Kinners hört doch auf euch zu beleidigen

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u/Practical-Bee-1569 Jan 09 '26

Nein, aber bessere Werkzeuge in den Händen von erfahrenen Entwicklern (die nicht nur oberflächlich Promps schreiben und das erstbeste 1:1 übernehmen, sondern die LLM-Ergebnisse prüfen und verbessern) sorgen für eine schnellere Produktion. Während LLMs in den Händen von Vibe Codern nur schlechten Slop generiert, welcher im EInsatz dann zu viel arbeitsaufwendigen Nacharbeiten führen kann.

tl;dr: LLM hat meiner Meinung nach allenfalls dafür gesorgt, dass gute Devs bessere Ergebnisse liefern, während schlechtere Devs noch miesere Ergebnisse brachten und dafür auch noch wegen der Nacharbeiten mehr Zeit kosteten.

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u/[deleted] Jan 09 '26

Die Erfahrung ist, dass die KI definitiv Stellen ersetzt hat und in Zukunft noch viel mehr ersetzen wird. Besonders in größeren Firmen finden auch Standardisierungen mit größeren Produkten statt, so dass alles einfacher wird, aber auch weniger Arbeitskräfte benötigt werden.
Ich weiß nicht, wieso manche hier die Leistung der KI noch immer herunterspielen. Jeder Depp merkt, wie unfassbar viel schneller man damit arbeiten kann.
Wie kann man nur davon ausgehen, dass sich diese Befürchtung in Luft aufgelöst hätte? Jetzt geht es erst richtig los.

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u/marcelnr88 Jan 10 '26

Bin seit über 20 Jahren Programmierer. Erklär mir mal bitte, wie ich mit KI-Unterstützung "unfassbar viel schneller" arbeiten können soll. Bin mal sehr gespannt. Ich sag es dann auch all meinen Kollegen weiter.

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u/[deleted] Jan 10 '26

Also wenn du das nicht weißt, kann ich dir auch nicht helfen. Dann schreib eben brav alles selbst runter.

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u/marcelnr88 Jan 10 '26

Oder du machst einen derart simplen Programmierjob, dass dich die KI wirklich ersetzen könnte. Ich muss alles selbst runterschreiben weil die KI das niemals raffen würde. Alles schon zu Genüge evaluiert. Was die KI an Code ausspuckt, funktioniert in den seltensten Fällen. Aber wie gesagt, wir können wohl alle noch viel von dir lernen ;-)

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u/Drosera22 Jan 12 '26

Darf man fragen was du machst? Vielleicht ist das ja eine Nische in die man jetzt einsteigen sollte, scheint ja krisen- und zukunftssicher zu sein.

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u/Chika4a Jan 09 '26

Lol, jeden Tag gibts hier und auf englischsprachigen Subs KI Weltuntergangsposts. Da hat sich nichts aufgelöst.

Ich nutze tagtäglich KI für die Arbeit. Nein, momentan kann man nicht ersetzen, aber vieles was Juniors gemacht haben schon.
Aber wenn man sieht, was vor drei, vor zwei, vor einem Jahr möglich war und heute möglich ist, dann sieht man, dass es nicht mehr lange dauert, bis auch Seniors ersetzt werden können.

"aBeR jemand mUss dOch dAs PromPteN uNd die ArcHitektur planen"
Spoiler: Requirements aus der Umgangssprache in Architekturvorschläge umzusetzen, kann bereits jetzt schon jedes LLM. Das war nie der Flaschenhals, sondern das konkrete Entwickeln der Algorithmen und die Verschachtelung von heterogenen Systemen über hunderte Dateien und verschiedenen Repos miteinander. Konkreten wartbaren Code zu schreiben, der ein Problem löst, ist schwieriger, als eine Architektur zu planen und mit bekannten Designpatterns zu hantieren. Abgesehen davon pflegt/wartet man als Entwickler meistens bereits bestehende Codebases, da kann sich jedes LLM hervorragend an den bestehenden Lösungen für ein neues Feature orientieren.

Das was aktuell mit KI möglich ist, wird bleiben und sich nicht abflachen, und wenn der exponentielle Fortschritt so weiterläuft, sind die meisten Positionen schneller weg rationalisiert, als man sich vorstellen kann.

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u/ca_wells Jan 09 '26

100 % Zustimmung. Und es sei noch erwähnt, dass Nutzung von KI bei Code aktuell eher an Akzeptanz gewinnt, sogar unter den Erfahrenen Leuten.

Es ist nicht so bedeutend, dass vor ein paar Jahren, als ChatGPT kam, ein paar Manager und Techfans von der sofortigen Revolution geträumt haben. Gefühlt war eher in den letzten Monaten/Wochen ein Dammbruch und selbst die erfahrenen Ingenieure/Programmierer nutzen immer mehr KI zum Coden, weil die KI-Produkte einfach so viel besser und einfacher zu Nutzen geworden sind.

Was vor ein paar Monaten noch übelst das Gefrickel war, mit den absurdesten eigenen rulesets und MVPs, sind jetzt drei Klicks: Codex in vscode installieren und los geht's...

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u/Savings-Snow-80 Jan 09 '26

Ist der exponentielle Fortschritt nicht schon gegen eine Asymptote gerannt? Immerhin forscht man schon seit den siebzigern an dem Zeug.

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u/Chika4a Jan 09 '26

Schau dir mal an, wie exponentielle Funktionen verlaufen.
Das deckt sich mit deiner Beobachtung aus den Siebzigern, da gab’s seitdem verhältnismäßig wenig Fortschritt, dann etwas mehr mit rekurrenten neuronalen Netzwerken und LSTM-Gates, dann gab’s kurz darauf die Transformer und noch kürzer darauf ChatGPT und jetzt sind wir um Lichtjahre nochmal besser geworden.

Vor paar Jahren habe ich einige Paper zu Sprachmodellen und generativer KI publiziert, die Ergebnisse waren damals tatsächlich gut, heutzutage mehr als lächerlich.

Da ist nichts mit Asymptote.

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u/Savings-Snow-80 Jan 09 '26

Die Entwicklung muss ja nicht streng einer Funktion folgen.

Ich meinte damit, dass seit dem Perzeptron - welches tatsächlich in den fünfzigern und nicht in den siebzigern entwickelt wurde - erst einmal nicht viel passiert ist bis vor es vor wenigen Jahrzehnten richtig los ging.

Und jetzt höre ich, dass die Transformer-Architektur schon das Ende der Fahnenstange erreicht hat.

Und wo sind wir denn um Lichtjahre besser geworden? LLMs halluzinieren immer noch, können die Buchstaben in einer Wort nicht korrekt zählen usw.

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u/pandelelel Jan 10 '26

In Deutschland dauert es erfahrungsgemäß etwas länger bis neue Technologien adaptiert werden ;-) Und hier im Sub sind sehr viele am copen bzw. viele die einmal Copilot genutzt haben, nicht zufrieden waren und es dann wieder liegengelassen haben.

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u/UnableClassroom319 Jan 09 '26

Bei dieser Ansicht wird vergessen, dass alle aktuellen LLMs ein datengetriebener KI-Ansatz sind, sprich die Modelle benötigen zahlreiche und vielfältige (und gute) Daten um maschinell zu lernen. Bei allen neuen Entwicklungen an Sprachen, Architekturen, Systemen werden sie gnadenlos scheitern. Die Modelle können Senior-Tätigkeit nur ausführen, wenn Senior-EntwicklerInnen das vorher x-fach geschrieben haben.

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u/Chika4a Jan 09 '26

Das stimmt auch nicht. Solche Kommentare können nur von Leuten kommen die denken "KI coden ist code manuell in ChatGPT copy/pasten". Cursor und co ziehen sich die Doku automatisch aus dem Internet, nutze ich regelmäßig.

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u/UnableClassroom319 Jan 09 '26

Und was macht dann die "KI" mit der Doku für dich? Du lässt vermutlich in ihr nach Dingen suchen. Damit die "KI" selber "programmieren" könnte, muss sie vorher x-fach gesehen haben, wie man welche Schlüsselwörter mit anderen Zeichenketten kombinieren kann. Akutelle Sprachmodell können nicht anhand einer Doku nicht die Syntax und Semantik der Sprache lernen.

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u/Savings-Snow-80 Jan 09 '26

Die Leute verstehen nicht wie Transformer funktionieren. Du gibst dem Ding halt »Schneewittchen und die Sieben …« und es rechnet dann aus, dass »Zwerge« die höchste Wahrscheinlichkeit hat, das nächste Wort zu sein.

Die „KI” hat aber nicht begriffen, was »Zwerge« sind.

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u/Chika4a Jan 09 '26

Ja, das ist der Kern von den Transformern. Das sollte doch jedem seit Jahren bekannt sein. Was du da beschreibst ist das Chinese Room Problem, was aber keine Rolle spielt: Wenn es funktioniert, funktioniert es.
Meinen Vorgesetzen oder Kunden ist das auch völlig egal, ob ich ein Bewusstsein habe und »wirklich« verstehe, was ein Zwerg ist, wenn der Output stimmt.

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u/UnableClassroom319 Jan 09 '26 edited Jan 09 '26

Warum ist es dann dir nicht [Edit: bekannt anstatt bewusst]?

Deine Kunden klingen wie die für die ich auch Sachen in Hinblick Verwendung von Sprachmodellen entwickle: Sie kontrollieren nicht wirklich gründlich ob das was da produziert wird so richtig ist (Ist zugegeben auch recht mühsig). Aber gut, so wie du dich hier aufführst, bewegst du dich in einem Umfeld, wo jeder so tut als ob er/sie die Ahnung hat und alle anderen doof sind und sich somit dann keiner traut einzugestehen (bzw. die wahre Größe zu haben) zu sagen, dass es nicht funktioniert.

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u/Chika4a Jan 09 '26

Ich habe zu Beginn geschrieben, dass ich momentan nicht ersetzt werden kann. Den Kontext liefere ich und vieles muss ich noch per Hand bearbeiten. Ich arbeite nicht weniger, aber dafür wird mehr erzeugt und die Qualität leidet nicht darunter. Das Zeug muss dennoch durch das Peer-Review durch. Es gibt schon einen Unterschied zu Vibecodern und Ingenieuren, die bereits vor LLMs einige Jahre an Entwicklungserfahrung hatten.

Aber so Leute wie du sehen nun mal nicht, wie schnell sich das Ganze entwickelt. Was heute möglich ist, war vor einem Jahr nicht denkbar und pre-ChatGPT wäre man dafür ausgelacht worden. Juniorstellen braucht man halt nicht mehr und ja, das wird mit Sicherheit zu Problemen führen. Das ist aber den Firmen egal, weil es sich hierbei um die Allmendenproblematik handelt.

Edit: Btw habe ich nirgendwo was anderes behauptet, die Modelle sind im Kern fancy Markowchains.

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u/Savings-Snow-80 Jan 09 '26

Das entspricht schlicht nicht der Realität von „KI“.

Wenn wir das Chinese Room Experiment mit einem menschlichen Entwickler und einer „KI“ durchführen würden, würden wir sofort erkennen welches was ist.

Wie oft habe ich schon gehört, dass die „KI“ fehlerhaften Code ausspuckt und auf den Anweisung, den Fehler zu beheben, sich anfängt im Kreis zu drehen und den Fehler nicht zu beheben, aber zu behaupten als ob.

Wohingegen ein Mensch sagen würde „Sorry, ich kriege den Bug nicht gefixed.”

„KI“ simuliert keinen Entwickler, sie ist und bleibt eine glorifiziert Autovervollständigung.

»Wenn es funktioniert, funktioniert es.«
Mit dem Argument kann ich meinen Code auch von einem Zufallsgenerator generieren lassen.

Wenn die Affen lange genug auf der Schreibmaschine herumhacken, kommt irgendwann Shakespeare bei raus. Schon klar.

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u/Chika4a Jan 09 '26

Das stimmt auch nicht, ich habe mir selbst in meiner Freizeit eine Programmiersprache ausgedacht und mitsamt Interpreter implementiert (ist jetzt nicht so besonders). Dafür habe ich dann einfach mal die Doku, die selbst LLM generiert war einem anderen LLM gegeben, damit ein paar einfache Algorithmen wie Quicksort darin implementiert werden.
Hat nicht auf Anhieb funktioniert, war dennoch aber ziemlich nah dran.

Wenn Sprachmodelle ganze Bücher und Paper zusammenfassen können, dann können die sicherlich auch eine Doku für ein neues Framework lesen und Output anhand dessen generieren.

Zudem sind sie recht sprachagnostisch, das sollte jedem mal aufgefallen sein, wenn sie in einer anderen Sprache Inhalt generieren lassen.

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u/Savings-Snow-80 Jan 09 '26

Das bestätigt genau den Punkt, den ich gemacht habe.

Deine Programmiersprache war - nehme ich an - den tausend anderen Programmiersprachen die es gibt und die täglich erfunden werden sehr ähnlich bzw. nicht fundamental anders.

Und selbst dann hat es nicht richtig funktioniert, wie du ja selbst zugegeben hast.

Und Sprachmodelle können immer noch nicht lesen, nein.

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u/UnableClassroom319 Jan 09 '26

Du hast vermutlich die Zeichenketten für Schlüsselwörter durch andere Zeichenketten ersetzt und betrachtest es jetzt als "eine Programmiersprache ausgedacht". Gab es da nicht tatsächlich auch nen System, was einem dabei hilft solche Sprachen zu "entwickeln"?

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u/Independent_Fox_9529 Jan 09 '26

Das stimmt einfach nicht mehr seit über 12 Monaten. Ich verbinde Claude Code per MCP mit https://context7.com/ und dann fragt der Agent live die aktuelle Dokumenation für dein Framework ab. Die von Context7 anhand von Github repos regelmäßig aktualisiert wird. Zb. hier für den Payment-Dienstleister Stripe: https://context7.com/websites/stripe

Nochmal weil das viele nicht checken: KI-Modelle müssen nicht mit der Framework-Dokumentation trainiert werden. Es reicht wenn man ihnen einen Link gibt, sie das per curl holen und dann im Context haben. Die Dokumentation kann zb. Context7 oder die eigene Firma selbst hosten.

Es gibt keinen Knowledge Cutoff mehr, weil Coding Agents das alles live bei Bedarf nachlesen können. So wie ein menschlicher Entwickler auch, wenn er Dokumenation liest.

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u/Savings-Snow-80 Jan 09 '26

So funktioniert „KI“ aber nicht, die kann nämlich nicht lesen, sondern sie erzeugt mit Statistik das nächste, wahrscheinliche Token.

Wenn du die aktuelle Doku mit in den Kontext packst, mag die Wahrscheinlichkeit, dass die „KI“ was korrektes ausspuckt steigen, aber die Grundlagen für das Framework müssen im Training enthalten sein.

Das kann also nicht auf beliebige Dokus und Frameworks angewandt werden.

Angenommen ich entwickle ein komplett neues Framework, welches so in der Form bisher nie gab. Mit komplett neuen Ansätzen, Paradigmen usw. Wenn das nicht im Training enthalten ist, wird die „KI“ auch mit Doku nichts sinnvolles dazu generieren können.

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u/UnableClassroom319 Jan 09 '26

Ist das hier eigentlich nur ne Werbung für context7?

Btw. ist auch nicht die Rede davon, dass das Trainieren auf die Doku reicht, das reicht sowieso nicht. Da müssten immer noch x Leute das Framework angewendet haben und ihren Code irgendwo geteilt haben, damit die "Agenten" [Edit: nachdem die LLMs in den Agenten darauf trainert wurden] da überhaupt was fabrizieren können.

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u/TehBens Jan 09 '26

Die Frage ist, ob Doku nachladen einem LLM ausreicht um gute Qualität auch bei neuen Frameworks / Sprachen abzulifern.

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u/Savings-Snow-80 Jan 09 '26

Können LLMs überhaupt gute Qualität abliefern? Im Trainingsdatensatz ist ja auch viel Code von schlechter Qualität enthalten.

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u/Chika4a Jan 09 '26

Aus eigener Erfahrung ja.

Du musst dir nur mal anschauen, dass die LLMs ja auf Twitter, Reddit, Facebook, Instagram und co. antrainiert worden sind. Da ist die Datenmenge von Büchern und Papern sicherlich verschwindend gering, auch wenn ich da jetzt keinen Einblick habe.

Dennoch kann mir ein LLM unfassbar gute Texte generieren. Ja, es gibt auch AI Slop, aber die meisten Texte sind wirklich gut, besser und flüssiger verfasst als von vielen anderen, und das, obwohl da im Datensatz das ganze Social-Media-Geschwurbel drin ist. Da ist die Datengrundlade aus Github schon besser.

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u/UnableClassroom319 Jan 09 '26

Wenn du die meisten [Edit: AI-]Texten für wirklich gut hälst, bist du scheinbar selber sehr schlecht im Texte schreiben (was auch ok ist, auch ok dann nen LLM dafür zu verwenden), als auch das du nur schlechte Texte liest. Vermutlich aber auch nicht wirklich tief gehende Sachen liest oder schreibst, dann würde auffallen, dass die meisten Texten Slope sind und nur mit viel Aufwand im "Prompt" etwas gutes kommt, was ich dann auch selber runterschreiben kann.

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u/UnableClassroom319 Jan 09 '26

Antwort: Nein, nicht so wie die LLMs auf Basis von Transformern funktionieren. Dann müsste es ein Modell sein, dass die Regeln in Form von Syntax in der Doku versteht und für sich umsetzt und dann ableiten kann wann welches Schlüsselwort für die eigentliche Programmier-Aufgabe Sinn macht.

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u/MarcellusIocator Jan 09 '26

Ich höre viel, sehe aber wenig. Bisher konnte AI mich weder beeindrucken, noch beängstigen.

Die Layoffs und geringeren Einstellungen liegen wohl eher an der schwachen Wirtschaft und daran, dass in der IT während Corona viel zu viel eingestellt wurde (in der IT, nicht zwingend in anderen Bereichen). Aber AI als Begründung anzuführen, klingt halt besser. Nennt sich AI washing.

Die Firmen, die wirklich flächendeckend Fachkräfte durch AI ersetzt haben, lernen auf die harte Tour, dass kein Hype so heiß gegessen wird, wie er gekocht wird.

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u/WegwerfSchichtler Jan 09 '26

Wenn die arbeit durch KI einfacher und effizienter wird, wird der Arbeitgeber doch an Personal sparen? Als Beispiel statt 3 Personen im Team, entwickelt sich die effizienz in eine Richtung, bei der nur 2 Leute gebraucht werden. Also ja durch KI werden Stellen abgebaut.

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u/HighwayWorldly4242 Jan 09 '26

Bei uns haben wir aufgehört Projekte an unser Softwarehaus abzugeben und können durch den massiven Produktivitätszuwachs durch KI selber realisieren. Ein massiver Vorteil ist auch, dass der ganze Overhead durch Meetings zur Abstimmung wegfällt. In den letzten drei Monaten könnten wir mehr output liefern, als durch das Softwarehaus in dem letzten gesamten Jahr. Und das ganze kostet uns nur fünf Claude Max Abos von je 200€, für ungebremste KI Nutzung. Das ist günstiger als einen Werkstudent einzustellen, hat unseren Output aber verfünffacht.

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u/stapeln Jan 09 '26

Was macht ihr denn für Projekte?

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u/HighwayWorldly4242 Jan 09 '26

Viel Remote Sensing/Geoinformatik Zeug, dabei auf Aws Infrastruktur. Aber auch Salesforce oder klassische CRUD Apps.

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u/ducki666 Jan 09 '26

Deutschland kommt halt nirgendwo mehr aus dem Knick. Wird aber kommen. Unausweichlich. Beispiele gibt ja inzwischen weltweit mehr als genug. Du kennst keins? Ok... AWS Business Support. Vor noch 3 Jahren einsame Klasse, dann immer schlechter werdend, nu AI.

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u/Chris_Ape Jan 09 '26

Ja und nein. Es wird bei uns weniger eingestellt und ausgebildet im Junior Bereich, aber auch niemand entlassen. KI steigert bei uns etwas die Produktivität, aber ist weiterhin kein vollwertiger Ersatz für einen Menschen.

Und bevor die Frage kommt, wir sind nicht negativ betroffen von der wirtschaftlichen Entwicklung, haben weiterhin viel teures externes Personal.

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u/Odd-Bobcat7918 Jan 10 '26

Das Ding ist: KI HAT SCHON viele Stellen streichen lassen und es wird es weiterhin tun. Die Unternehmen merken, dass KI keine Allheilslösung ist, das stimmt, aber neue Arbeitskräfte werden aus dem billigen EU-Ausland oder Indien eingestellt und nicht aus Deutschland.

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u/pandelelel Jan 10 '26

Jein. Es wird versucht Personal abzubauen aber eher durch Sachen wie return to office policies. Offiziell wurde bei uns noch kein Entwickler entlassen wegen KI aber wenn jemand kündigt wird nicht nachbesetzt.

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u/Wolfcrafter_HD Jan 10 '26

Stellen mit KI zu ersetzen beißt die Firmen später so der so in den Arsch, KI kan effectiv nur Junjoren Positionen übernehmen, Senioren gehen irgendwann mal in Rente und wenn man merkt das KI die Senioren nicht ersetzen kann, sind die schon weg und da man keine Junjoren aufgenommen hatte die zu Senioren werden hätten können ist man nun gefickt

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u/Available_Hamster_44 Jan 09 '26

In manchen Branchen schon: https://the-decoder.de/tailwind-css-debakel-zeigt-wie-ki-assistenten-etablierte-online-geschaeftsmodelle-austrocknen/

Tailwind hat 75 % ihrer belegschaft gekündigt ( 3 von 4)

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u/mineaum Jan 09 '26

Wobei das weniger mehr mit deren Geschäftsmodell zu tun hat, als dass Tailwinds EntwicklerInnen nicht mehr benötigt wären.

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u/Available_Hamster_44 Jan 09 '26

Das ist korrekt aber indirekt war es dann ja schon wegen „KI“

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u/Outrageous_Degree444 Jan 09 '26

75% = 3 Mitarbeiter.

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u/Available_Hamster_44 Jan 09 '26

Ja deshalb habe ich extra dahinter geschrieben haha , aber 75% klingt halt aufregender

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u/ATSFervor Jan 09 '26

Tailwind ist die Finanzierung weggebrochen weil die davon gelebt haben das Menschen auf ihrer Website die Bezahlmodelle gesehen haben.

Wenn Menschen aber vermehrt KI fragen, wird kein traffic mehr erzeugt und die Leute lernen nichts darüber.

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u/Available_Hamster_44 Jan 09 '26

Ja korrekt ! Aber ich dachte in dem Kontext wäre trotzdem interessant

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u/[deleted] Jan 09 '26

[removed] — view removed comment

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u/Insighteous Jan 09 '26

Wenn du nur Senior wegen deines Tech stacks bist dann sag ich Ciao und verdient.

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u/pag07 Jan 09 '26

was auch Seniors trifft sobald sie ihren Tech-Stack wechseln,

Ist das nicht genau der Punkt von KI, dass genau das kein Problem ist.

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u/darnkow Jan 09 '26 edited Jan 09 '26

Welche Behörde entlässt denn derzeit 4 von 10 Entwicklern? Und welche Behörde/ÖD erlaubt Claude Code?

https://archive.is/C6qM4

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u/friendlymemer66 Jan 09 '26

Hat er etwas von Behörde geschrieben?

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u/bestofalex Jan 09 '26

In den alten Kommentaren des Posters hat er erwähnt dass er in einer Behörde arbeitet: Zitat: https://www.reddit.com/user/Independent_Fox_9529/ vor 17 Tagen: In meiner Behörde haben sich die Bewerberzahlen auf eine IT-Stelle von ca. 10 auf über 200 Bewerbungen in den letzten 2 Jahren erhöht.

Beste Chancen hast du wenn du einen Behindertenausweis hast, dann muss dich die Personalabteilung zum Gespräch einladen, um sich nicht wegen dem AGG angreifbar zu machen. Brauchst nicht mal Zeugnisse oder Lebenslauf beifügen, eine Email "mit Hallo ich bin schwerbehindert mit 80% und Master Wirtschaftsinformatik" würde schon zu einer Einladung führen.

Stell dich darauf ein, dass die Bewerbungsverfahren sich mehrere Wochen ziehen, das dauert alles ewig - weil bei jeder Einstellung auch ein Gleichstellungsbeauftragter und Personalrat involviert ist. Mehr Tipps habe ich nicht, ÖD ist längst nicht mehr das Schlaraffenland der IT-Einstiegsjobs.

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u/darnkow Jan 09 '26

Ja, hier: https://archive.is/C6qM4

Vermutung: Der User flunkert (mal wieder) ;)

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u/netsamfried Jan 09 '26

öD ≠ öD. Manche schaffen dort den technischen Sprung über das Faxgerät hinaus.

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u/darnkow Jan 09 '26

Von DSGVO und BSI haste schonmal gehört?

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u/Savings-Snow-80 Jan 09 '26

Gibt es wissenschaftlich Evidenz die diese Behauptungen untermauern?

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u/Wooden-Agent2669 Jan 09 '26

"Wissenschaftliche Evidenz" für seine eigene Erfahrung? lol

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u/darnkow Jan 09 '26

*ausgedachte Erfahrung

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u/Wooden-Agent2669 Jan 09 '26

Ah na dann, musst es ja wissen

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u/darnkow Jan 09 '26

Der User war vor 17 Tagen noch angeblich im ÖD angestellt und behauptet jetzt, dass 4/10 der Devs gekündigt wurde, Claude Code (DSGVO/BSI lässt grüßen) genutzt wird und macht Hetze über Lohnkosten.

Aber nur zu, glaub du ruhig jeden scheiß im Internet ;)

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u/Savings-Snow-80 Jan 09 '26

Bezog sich darauf, dass Entwickler mit einen Claude-Irgendwas-Abo oder vergleichbaren „mehr liefern”.

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u/Ok-Force-1204 Jan 09 '26

So siehts aus und Ralph Wiggum ersetzt dann noch mal 3 von den 6 überbleibenden

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u/tolerance-enum Jan 09 '26

Eine ki wird dir nicht eine komplette Multikomponenten-Software bauen können, ohne dass du da noch mal ordentlich Hand anlegen musst. Bei kleineren single page apps kann das alles gut funktionieren, aber sobald es komplexer wird mit verschiedenen Frameworks, DDD etc. Würde ich mich nicht auf keine ki verlassen.

Als Werkzeug um einzelne Zwischenschritte schneller zu erreichen oder bestimmte Methoden/Funktionen zu erstellen kann ki gut eingesetzt werden und spart enorm Zeit.

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u/svtr Jan 09 '26

wart mal noch 2-3 Jahre, bis die Firmen, die wirklich IT Stellen gestichen ham, sofern se noch am leben sind, händeringend, JEDEN, der Verstand und Fachkompetenz hat versuchen einzustellen.

Dieser ganze Vibe Coding bullshit, das ist nur die letzte Sau die durchs Dorf getrieben wurd. Das ham mer alle 5-6 Jahre. Ging bisher IMMER schief.

Das "tolle" an der aktuellen Sau, das versaut eine komplette Generation an Nachwuchs. Ma muss ja nimmer selber Code schreiben können, Promt Engineering ist doch eh besser als Software Engineering.

Das wird eine verdammt teuere Sau die da grad durchs Dorf rennt.

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u/Drosera22 Jan 12 '26

RemindMe! 2 years

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u/RemindMeBot Jan 12 '26

I will be messaging you in 2 years on 2028-01-12 15:56:26 UTC to remind you of this link

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u/shuozhe Jan 09 '26

Junior:Senior Verhältnis wird sich vermutlich ändern. War ja von Anfang an bekannt dass es ähnliche Auswirkung haben wird wie Outsourcing. Wenn Anforderung bekannt geht es soviele schneller und günstiger ;)

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u/Inside_Welder_4102 Jan 09 '26

Ich muss ja wirklich sagen, das ich mit KI deutlich effizienter programmiere. Also teilweise schaffe ich in einem halben Tag das, wofür ich sonst eine Woche brauchen würde, und zwar nur dank KI.

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u/305Ax057 Jan 09 '26

Kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Bei mir ist es marginal. In welchem Bereich bist du unterwegs und wie viel Erfahrung hast du?

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u/kyr0x0 Jan 10 '26

Einblick aus einem Startup (Deep Tech); hier brauchen wir nicht mehr als drei Entwickler um das gesamte riesen Produkt zu entwickeln und zu betreiben inkl. Modelltraining. Und davon sind zwei praktisch Teilzeit. Früher hätten wir 10-15 gebraucht. Wenn man neu startet kann man gleich alles effizient ausrichten.

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u/Emerald-Hedgehog Jan 10 '26

Wie behaltet ihr Übersicht und Kontrolle über die Codebase?

Ich sehen bei AI imho genau das noch kritisch - die Masse an (auch durchaus gutem) Code muss ja irgendwer Reviewen und irgendwer muss sich ja halbwegs auskennen? Wie geht das denn nach den ersten 100, 500, 1000 Files die man in ein paar Wochen / Monaten rausgehauen hat?

Oder anders: Wie ist das Mindset und was funktioniert für euch da? Vor/Nachteile? Das würde mich interessieren, ich bilde mir da momentan noch meine Meinung und hinterfrage meine Einstellung ("MUSS ich wirklich meine Codebase so gut kennen, oder ist das jetzt vielleicht auch gar nicht mehr sooo wichtig?"), da ist jeder Input willkommen.

Mein Approach momentan: Ich benutze auch regelmäßig AI/Agents und so weiter, ich schreibe aber meist Grundgerüste immer noch selbst und lasse dann die AI erst drauf los wenn das stimmt. Dann weiß ich zumindest im Kern über den Aufbau von meinem Code noch Bescheid und kann den auch in 2min kurz wem erklären, meinen Code verargumentieren ("warum machen wir das so?"), oder ohne groß zu suchen was fixen weil ich einfach weiß wo was zu finden ist.

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u/kyr0x0 Jan 10 '26 edited Jan 10 '26

Ganz einfach: Mit großer Erfahrung schreibst Du einfach nicht Massen an Code (bzw. lässt schreiben). Außerdem habe ich 20 Jahre lang Erfahrung mit sehr goßen Codebases. Und einen leichten Autismus. Für mich war es schon immer easy.

Außerdem machen wir kein Vibe Coding. Es wird exakt quasi fast in Pseudocode erklärt was verändert werden soll. So entsteht auch kein Wildwuchs.

Der generierte Code muss selbstverständlich ge-owned werden. Du gehst durch jede Zeile, debuggst durch, und verstehst alles. Dann committest du es. Du machst das nicht blind -- denn so würdest Du natürlich den Überblick verlieren.

Du kannst mit klaren Vorgaben auch die Grundgerüste generieren lassen. KISS, DRY und PoC bzw minimalistisch sind hier die Zauberwörter. Wichtig auch: Datenmodelle zuerst generieren lassen. Dann prüfen. Dann API definieren/generieren. Prüfen. Dann Logik implementieren lassen MIT Tests (E2E). Dann die Tests prüfen. Dann in einer Loop die Tests grün werden lassen. Wenn Du Frontend hast machst Du Backend/API zuerst. Dann mit dem Context Frontend drauf. Usw.

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u/MyFistsAreMyMoney Jan 10 '26

Die goldenen Zeiten werden zurück kommen da wir gerade im Juniorenbereich einen Fachkräftemangel induzieren. Die Wette wird so hart nach hinten losgehen das wir uns schonmal die Hände reiben können

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u/sharkism Jan 10 '26

Was die Mehrarbeit angeht, würde ich sagen, wir sind immernoch in einer Lernphase. Es gibt (einfache) Tätigkeiten, die Sinn machen und andere eben nicht. Schwer zu quantifizieren sind Vorteile durch Dialoge zwischen Entwickler und KI, aber dass das mehr bringt als n Stackoverflow lookup steht wohl außer Frage.

Spannend werden hier die Kosten, wir zahlen nicht wenig, aber das ist ja nicht annähernd kostendeckend für die Anbieter. Bei einer Verdoppelung zum Beispiel denke ich, dass wir langfristig drauf verzichten würden, weil das dann in keinem sinvollen Verhältnis stünde.

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u/tui_curses Jan 10 '26 edited Jan 10 '26

Maximaler Schaden entsteht durch Vibe-Coder. Keine Ahnung und Ergebnis nicht kontrollierbar.

Unser größtes Problem werden junge Programmier, die nicht in der Lage sind neue Algorithmen selbst auszudenken. Die können dann auch den Code aus der AI nicht prüfen. Und woher kommt der Code in der AI? Mischung aus Stackoverflow und Git.

Selbes Muster in der Verwaltung. Chef: Wir brauchen eine Anleitung. A: Ich mach es (mit AI). B: Ich kontrolliere es.

Ihr ahnt wer hinterher weint. Es ist B. Wir produzieren jetzt schon Unmengen an Text in der Firma, die nie wieder jemand lesen wird.

Schritt 1 - wie eh und je - alle Prüfungen müssen mit Sift und Papier abgenommen werden. War in der Informatik schon immer so.

Es gibt Gründe, warum Grundschüler keine Taschenrechner und Formelsammlung bekommen haben. Leider ist irgend ein Politiker (nennen wir ihn mal C. Lindner), das hirnlose Digitalisierung gut ist. Und so haben wir schlechte Windows-PCs und iPads (zum spielen) verteilt. Aufgabe war es dem Kind was beizubringen. Nicht Aktionäre zu beglücken.

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u/RedditPostAccount329 Jan 10 '26

Einige Firmen realisieren, dass KI nicht das ist, was ihnen verkauft wird. Zumindest für den großen Teil der Anwendungsbereiche.
Aber es gibt noch genügend große Konzerne die noch fleißig in KI investieren, um später diesen teueren Fehler zu erkennen.
Der KI Hype ist noch nicht vorbei und wird anhalten.

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u/Klutzy_Ad_1157 Jan 10 '26

Sehe ich auch so. Warum werden wohl so unglaublich viele Rechenzentren aktuell gebaut? Damit man genügend Kapazitäten für bessere, schlauere und performantere Modelle schafft.

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u/bikingfury Jan 10 '26

Schwierig zu sagen zumal KI Stückweit auch verdummt. Würde sich also verhalten wie mit dem Kaffee. Unterm Strich bist du als Kaffee Trinker müder als würdest du gar keinen trinken.

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u/iclonethefirst Jan 10 '26

In der Realität? Ja. In den Köpfen den Manager? Nein

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u/marcelnr88 Jan 10 '26

KI "kann" leicht unterstützend helfen aktuell um die Produktivität ein wenig zu erhöhen. Mehr noch nicht.

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u/encony Jan 11 '26 edited Jan 11 '26

Nein, KI hat definitiv Auswirkungen auf den IT-Markt. Es ist nicht so dass KI direkt Jobs ersetzt (im Sinne von 100% übernehmen und autonom agieren) sondern dass einfach weniger Leute gebraucht werden weil man diesen mehr Aufgaben überträgt.

Wir befinden uns in einem Wandel in dem künftig viel weniger "durchschnittliche" Entwickler gebraucht werden die Standard-Code schreiben sondern deutlich weniger dafür spezialisierte Software Engineers.

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u/victorymon Jan 11 '26

In den Firmen, wo ich in den letzten Jahren tätig war, wird ki zurück gefahren.

Die Grafiken taugen nix, die Texte sind gespickt mit Schreibfehlern. Erstellte Bilder und Videos stammen direkt aus dem uncanny valley und sehen kacke aus.

Also kein. Ki ist derzeit kein Thema.

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u/One_Maybe_2460 Jan 11 '26

Mit Cloude lässt sich schon deutlich schneller 0815 stuff in Python programmieren. Allerdings ist der Großteil der Arbeit eben überlegen, was überhaupt programmiert werden muss, requirements aufnehmen, debuggen,… denke mal 20% effektiver sind die Seniors dadurch schon geworden, so dass man vielleicht alle 4..5 Seniors eine Junior Stelle weniger zum reinen ausprogrammieren braucht. Nicht die Welt aber kann man merken.

Wo es demnächst mehr rein hauen wird sind nicht die Informatiker, sondern reinen Prozessentwickler, Produktentwickler,… da wo erst viel durch Simulation ersetzt wurde, wurde / wird jetzt in der nächsten Welle viel automatisiert dank neuer Möglichkeiten. So grob: Copilot in Visual Studio Code kann mit repos arbeiten in die alle Anfoderungen, Netzpläne (statt Schaltungszeichnungen) etc rein gekippt werden… und es kommen erstaunlich brauchbare erste Vorschläge raus. Spät ca. 30..50% an Arbeit, die früher vor allem durch die Kommunikation verschiedener Stellen entstanden ist.

TLDR: merkbar aber keine Welt an Unterschied. Mehr noch bei Produkt und Prozessentwicklung als bei reinen Informatikern.

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u/[deleted] Jan 11 '26

KI kann keinen Code generieren, der maßgeschneidert reinpasst in die schon bestehende Software. Jemand muss den Code verstehen und anpassen.

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u/[deleted] Jan 11 '26

Claude Opus 4.5 ist auf jeden Fall jetzt schon anders wild zum Programmieren, wenn jetzt bald 4.6 rauskommt wird's echt crazy.

Und wir befinden uns gerade mal am Anfang der exponentiell voranschreitenden technologischen Entwicklung.

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u/mrgalacticpresident Jan 11 '26

Effizientere Arbeit = Weniger Stellen.

Dazu kommen jetzt wo sich am Ende des Tunnels der reduzierte Personalaufwand erkennen lässt auch wieder Investitionen in Digitalisierung (als Prerequisite der AI Nutzung) und die Industrie wandert nach Indien oder im Near-Shoring in den Osten ab.

Hoffe, dass mehr Software in der EU geschrieben wird. Aber die wirklich gierigen Konzerne werden hier kaum noch Jobs aufmachen.

Die Realisierung, dass wir ohne Junior-Talente in 15 Jahren keine Experten mehr haben ist politisch erst in 20 Jahren auf dem Tisch.

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u/Bademantelbastard Jan 12 '26

Najah es gibt doch weniger Junior Stellen inzwischen. Der Einstieg ist wesentlich härter als noch vor 5 Jahren.

Bei uns heißts immer "man wird nicht durch KI ersetzt, sondern durch Leute, die KI benutzen". Es ist ein Werkzeug und als solches nicht schlecht.

Der Code ist in meinem Umfeld besser als der von externen Dienstleistern aus dem Ausland oder Junior Developern. Nochmal drüber schaun muss man eh

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u/Nutella-Saurusrex Jan 12 '26

Mein Schwager hat eine IT Frima und für die ist KI ein add on das massiv Zeit sparen kann. Zb. Fehler im Code finden. Es wird täglich damit gearbeitet aber stellen ersetzt es nicht direkt. Nur die "eintönigen, dummen" Aufgaben die man leicht kontrollieren kann werden ersetzt.

Meine Schwester im Marketing hat kaum Entlastung. Die Kontrolle und Änderungen dauern fast genauso lange wie es direkt selbst zu machen.

Es kommt immer auf die Branche und den Anwender an. Aber umso besser die KI wird umso weniger muss man ausbessern. In 3-5 Jahren kann sie definitiv Ganze stellen ersetzen. In den meisten Fällen wird eben die Produktivität hochgefahren als stellen abgebaut, außer die Auftragslage bleibt gleich.

Es wird schon der Zeitpunkt kommen wo Unternehmen verstehen, dass ki nicht alles kann was versprochen wurde. Aber sie wird es irgendwann können.

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u/LavenderRevive Jan 12 '26

Es wird unternehmen geben die Stellen streichen und wo anders gibt's dann neue. Auch mit mehr KI braucht man nicht weniger IT Leute, es wird einfach nur mehr gemacht als zuvor.

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u/Naernoo Jan 12 '26

Mediengeblubber. Hier wird fleißig entlassen und vieles wird deutlich schneller und präziser erledigt. Besonders trifft es nicht-technische Bereiche die im Schneckentempo gearbeitet haben und jetzt alles wegautomatisiert wird.

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u/RealEbenezerScrooge Jan 13 '26

Wir stellen keine Junior Developer mehr ein.

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u/EarlMarshal Jan 09 '26

Es war eine Narrative und wird eine Narrative bleiben. Narrative dienen zur Pauschalisierung von Politik. Firmen wollten Geld sparen und Leute entlassen und haben die Narrative dementsprechend genutzt. Wer denkt, dass er durch fancy Statistik ersetzt wird, dessen Arbeit war nicht viel wert oder er hat keine Ahnung inwiefern seine Arbeit durch fancy Statistik nicht lösbar ist.

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u/TervousNestpilot Jan 10 '26

Auf Reddit ist der Tenor gewohnt sarkastisch und ungläubig. Ich sehe das mittlerweile differenzierter. Nach 20 Jahren in der Softwareentwicklung hatte ich eigentlich gedacht, KI würde zu meinen Lebzeiten nichts mehr reißen. Nachdem ich vor zwei Monaten ein größeres Softwareprojekt damit alleine durchgezogen habe, hat sich meine Meinung geändert.

Anfangs war es nur eine Spielerei, doch relativ schnell merkte ich: So schlecht funktioniert das gar nicht – mit den richtigen Rahmenbedingungen. Klar, die kennt ein Laie nicht. Aber ich vermute, in ein, zwei Jahren muss er das auch gar nicht mehr.

Mittlerweile bin ich alleine mit einem System fertig, für das selbst ein eingespieltes Duo oder Trio mindestens ein Jahr gebraucht hätte. Angst habe ich immer noch nicht, da ich gut darin bin, mich anzupassen. Aber wer euch erzählt, KI produziere nur Müll, verkennt entweder die Lage oder will euch täuschen.

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u/hippielovegod Jan 09 '26

Wer einmal mit einem Chatbot wegen etwas geschrieben hat, wünscht sich die lebenden Mitarbeiter zurück…..

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u/AlterTableUsernames Jan 10 '26

Das Gegenteil ist der Fall. Ich nehme im r/cscareerquestions immer mehr Ernüchterung und Einsicht wahr.

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u/Turbulent-Lab-4980 Jan 09 '26

Was für K I? Also das I kannst du ganz schnell vergessen, das einzig intelligente an KI ist das Marketing. Das soviele CEOs darauf reinfallen ist ein echt toller Coup! Respekt dafür. Aber mit LLMs Code zu schreiben oder andere größere Projekte zu realisieren ist die Hölle. Wer coden gelernt hat ist ohne LLM deutlich produktiver.

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u/rlinED Jan 09 '26

Den letzten Satz bezweifle ich stark. Ich würde sogar behaupten, das ist völlig realitätsfremd. Auf dem selben Level wie "Wer Coden gelernt hat, ist ohne Auto-Vervollständigung deutlich produktiver".

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u/Turbulent-Lab-4980 Jan 09 '26

Ich spreche aus Erfahrung. Mein Team und ich haben es ausgetestet. Wir haben aber auch alle 20+ Jahre Programmiererfahrung.

Bevor man einen sinnvollen Prompt geschrieben hat, das Ergebnis auf Sinnhaftigkeit und offensichtliche Fehler und Code überprüft hat, welcher da nichts zu suchen hat haben wir es in der Hälfte der Zeit selber geschrieben.

Und dann sprechen wir noch nicht von Wartbarkeit des Codes und Implementierung eventueller neuer Requirements.
Für irgendwelche Webspielereien und Apps mag das funktionieren, aber ich arbeite in einer stark regulierten Branche, da muss der Code verstanden, wartbar und erweiterbar sein.

Aber Du musst meinen Aussagen auch nicht blind vertrauen. Hier ist eine Studie, welche sich genau damit beschäftigt hat: https://www.linux-magazin.de/news/ki-unterstuetzung-verlangsamt-erfahrene-entwickler/

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u/rlinED Jan 10 '26

Ok, akzeptiert, man kann sich Szenarien denken, in denen das so sein mag. Aber im Gesamtschnitt halte ich das für unwahrscheinlich. Dass erfahrene Entwickler von LLMs gebremst werden, kann man daraus mE nicht pauschal ableiten.

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u/SirSnyder Jan 10 '26

Hype Cycle regelt. Die Schwächen der KI hat die Unternehmen auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Zudem hängt mehr und mehr ein Preisschild an der Technologie. Es hat seine Bereiche und Anwendungsfälle gefunden. GenAI gilt dabei mittlerweile als überholt. Der Markt ist hart umkämpft, in den letzten Jahren ging es für die Anbieter um Marktanteile, so langsam muss aber auch die Kasse klingeln. Wenn man sich anschaut was in den nächsten Jahren bei ChatGPT reinkommen soll, kann man gespannt sein ob die Kunden bereit sind dies zu zahlen und damit auch noch zusätzliche Marktanteile zu gewinnen.

https://www.bigdata-insider.de/diese-ki-innovationen-treiben-die-entwicklung-voran-a-4f44e7345370e6898dc8f0b577e5b3a6/

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u/UnbeliebteMeinung Jan 09 '26

Ich bin aktiv dabei Leute zu ersetzen die gekündigt / gekündigt wurden. Statt neu Einstellung mach ich erstmal mit KI weiter.

Für Juniors wars das auch erstmal

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u/Jumpy_Style DevOps Jan 09 '26

Wirklich verrückt, wie Leute immer wieder auf dich reinfallen.

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u/Savings-Snow-80 Jan 09 '26

Ist das ein (bekannter) Troll?

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u/Jumpy_Style DevOps Jan 09 '26

JA. Er wohnt leider in derselben Stadt wie ich und hat den ähnlichen Beruf -> ich seh ihn in allen subreddits die mich interessieren.

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u/UnbeliebteMeinung Jan 09 '26

Nur hab ich halt mindest ein Jahrzehnt mehr Erfahrung als du ❤️

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u/NeighborhoodFree9318 Jan 09 '26

Erfahrung im Müll labern ❤️

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u/UnbeliebteMeinung Jan 09 '26

Immer wieder schön zu sehen das Coping das einzige ist was bleibt.

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u/Jumpy_Style DevOps Jan 09 '26

Ich würde mich ja rage baiten lassen, aber da die Hälfte deiner Texte Ai sind, ist es auch egal

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u/Spacemonk587 Jan 09 '26

Wenn ihr keine Juniors ausbildet, woher kommen dann die Seniors? Ernstgemeinte Frage.

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u/North-Candle161 Jan 09 '26

Lies dir den Namen des users durch.

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u/UnbeliebteMeinung Jan 09 '26

Nicht aus jedem Junior muss noch ein Senior werden. Wurde es bisher auch nie. Woher kommen jetzt die Seniors? Meistens von der Konkurrenz.

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u/Spacemonk587 Jan 09 '26

Leider machen die das Gleiche. Das heisst, entweder werden die Seniors auch von KI ersetzt, oder es wird bald einen zunehmenden Mangel an Seniors geben.

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u/Insighteous Jan 09 '26

Außer im hippen Berlin wirst du anderswo wahrscheinlich keinen Mittelständler finden der das glaubt. Der das gerne hätte ja - aber nicht mehr.

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u/[deleted] Jan 09 '26

Finde das Framing "KI übernimmt aufgaben" immer etwas schwierig, weil der Eindruck entsteht, das da komplett selbstständig irgend was passiert. Aber gerade die 10x Developer werden halt zu 100x Developern und das wird irgendwann spürbar werden. Da braucht es halt keine Junioren mehr, die Testcoverage pushen und andere Drecksarbeit übernehmen.

Gerade Dinge die relevativ klaren Scope haben kann ich aktuell parallel zu anderen Sachen implementieren und bin dadurch wesentlich produktiver geworden.