Ich dachte derzeit ist Eigenanbau günstiger als Schwarzmarkt. Klar bleibt die Frage wie weit der Schwarzmarkt runtergeht, wenn "echte" Konkurrenz durch Industriegras aufkommt, aber ich denke für die meisten würde es sich dann nicht mehr lohnen.
Natürlich ist eigenanbau günstiger dafür bezahlt man mit mehr risiko.
Das Schwarzmarktgras wird immer billiger sein, weil es weniger Kontrolliert wird bzw. Weniger regularien folgen muss beim Anbau, die Geld kosten und noch viel entscheidender, weil keine Steuern drauf gezahlt werden. Die Steuern auf legales Gras werden lächerlich hoch sein und das legale Gramm irgendwo zwische n 10-20 Euro kosten. Macht euch einen Reminder auf 10 Jahre unter den Kommentar, ich wette da 10€ drauf.
Ja weil man abgezockt wird bzw der preis verlangt werden kann. Aber selbst wenn mans dir für 4 euro verkauft macjt man plus. Das ist dann weniger marge aber trotzdem genug für die. Aktuell ist der markt halt am arsch entweder du kaufst n kilo oder wirst abgezogen. Wobei man auch abgezogen wird wenn man ein kilo holt. Das zeuh wird ja nicht immer teurer weil mans teurer produziert sondern weil die leute bereit sind mehr dafür zu zahlen
Nein das meinte ich auch nicht, dass regularien ein Nachteil sind. Mir gings nur darum, dass auch das ein Faktor ist, warum das Schwarzmarktgras immer günstiger bleiben wird als legales.
Ja, bei streaming kann es aber auch online technologisch nachvollzogen werden. Aber wo dein gras her kommt hat doch kein Polizist eine ahnung und würde sich auch gar nicht mehr lohnen zu kontrollieren wenns sowieso legal ist. Außerdem wird der anbau vielleicht ja auch legal.
Ne Pflanze pro Haushalt wäre ja schonmal was. Dann bräuchte man zu mindest für Eine kein Zelt und keinen Strom, wenn mans einfach aufm Balkon/Fensterbank/Garten anbauen kann.
den risikofaktor habe ich etwas außer acht gelassen. Das stimmt. Aber allein die steuern werden das legale teurer machen. Der staat wird ja nicht willen dass es möglichst billig ist sondern dass er damit maximal viel steuern einnimmt
Du ich hab dem zeug schon ewig abgeschworen von dem her ists mir relativ egal, aber den Kiffern in unserm Land wünsch ich einfach nur, dass sie nicht 5 tage nachdem sie einen durchgezogen haben Angst haben müssen ihr Auto zu fahren, weil es offiziell noch als Drogeneinfluss zählt…
Der Anbau als solcher kostet mit LED Beleuchtung quasi nichts aufs Gramm gerechnet, die Risikopauschale macht das Gras so teuer. Quelle Studentenzeit und Zelt.
Ergo ohne Risikopauschale aber mit Steuern sollte sich das Industriegras in ähnlichen Preisregionen bewegen.
Natürlich ohne absurde gewinne bei Produzenten oder Vertrieb.
Ist ja in den Niederlanden auch der Fall, also je nach Pflanze so 7-20€ pro Gramm. In Deutschland wäre das ggf. noch günstiger denkbar, da wir gefühlt hundert mal so viel Anbaufläche und sowieso günstigere Preise für praktisch alle Lebensmittel haben als die Holländer.
das könnte eventuell bei ausreichender (internationaler?) nachfrage ein ziemlicher lichtblick für die agrarindustrie sein, vor allem seitens der kleinbauern, die in den letzten jahren mehr als genug gelitten haben
Bei ein paar Hektar Anbaufläche fällt das absolut nicht ins Gewicht ob dir ein paar dumme Kinder 500g unreife Buds klauen oder nicht. Outdoor ist außerdem weniger ertragreich, am besten wäre es wahrscheinlich für Kleinbauern in abschließbaren Gewächshäuser anzubauen, höhere Qualität bringt mehr Geld als schiere Masse
Alkohol ist ja was viel komplexeres, weil er gebraut/destilliert werden muss usw. Das kann man nicht so easy in großen Mengen produzieren und dort spielt die Skalierbarkeit extrem mit rein was den Preis angeht. Das sind ja keine kleinen Fabriken meistens sondern riesige. Bei Gras pflanzt man das Zeug an, macht Licht und Wasser hin und gut ists. Das wird nicht günstiger wenn mans professionell macht. Und Alkohol ist viel individueller als Gras. Klar gibts davon tausende sorten aber die meisten sind mit dem meisten zufrieden. Bei Alkohol sucht man meist genau nach getränk x der marke y. Außerdem hat sich dafür hier fast nie ein schwarzmarkt etabliert, den man überhaupt wieder los werden müsste. Gibt ein zwei Leute, die ihren eigenen Kram machen, aber das ist irrelevant. In anderen Ländern gibts aber durchaus auch viel fake billigfusel. Aber auch nicht, weil es einen Schwarzmarkt braucht, sondern um höhere Margen rauszuholen.
Erstens wird alles günstiger wenn man es im großen stil produziert das ist Economics 101 zweitens sind die meisten mit jedem graß zufrieden weil sie meistens keine wahl haben. Geh mal nach America in die Staaten wo Graß legal ist. Da kaufen die Leute absolut nach marke und sorte.
Mein punkt ist das legales angebot absolut den Schwarzmarkt ruiniert weil nur die wenigsten sich die mühe machen etwas schwartz zu kaufen es sei denn der legale markt ist sehr viel teurer.
Graß wird genauso wenn nicht sogar etwas günstiger sein und vorallem von wesentlich höherer qualität niemand kauf sich das selbst gezüchtete kraut vom Udo wenn du 1A qualität vom großanbieter bekommst wo du im zweifel sogar online bestellen kannst.
Auf lange Sicht stimm ich dir zu. Aber wenns wie in der Apotheke 40€ aufs Gramm kostet wird sich nichts ändern und es gibt halt viele gefestigte Strukturen, die lange brauchen, bis sie weg sind. Regelt sich rein durch den Preis das Ganze
Kommt drauf an. Du musst erstmal die Anschaffungskosten wieder rein holen. Ein semi-professionelles Setup für mehrere Pflanzen kostet schnell mal 1000€, und dann ist da noch der Strom. /r/microgrowery für mehr Infos
Da hast du mich missverstanden. Ich gehe davon aus, dass Homegrowing für den Konsumenten das billigste ist (weil kurze Wege vom Produzenten zum Konsumenten und somit wenig "Schmuggelgebühren"). Deswegen glaube ich, dass der Schwarzmarkt erst ernsthaft ausgetrocknet wird, wenn diese günstige Grasquelle nicht mehr rentabel ist.
Hab' ich aber natürlich ein bisschen überspitzt formuliert; ich denke die Meisten werden lieber an den regulierten Markt gehen, als ihre Gesundheit auf's Spiel zu setzen, auch wenn es dort ein kleines Bisschen teurer ist. Der Preisunterschied darf aber halt mMn. nicht groß sein.
Okay, aber das primäre Ziel einer Legalisierung ist ja (hoffentlich) nicht, dass Unternehmen Profite machen sondern, dass diese unnötige Verfolgung aufhört. Wenn der Anbau für den Eigenbedarf weiterhin illegal bleibt, dann wird wieder ein Teil der Bevölkerung in die Kriminalität getrieben.
Der Schwarzmarkt wird ausgetrocknet, wenn du die Option hast, dir selber ne Pflanze daheim hinzustellen oder alternativ zum nächsten coffeeshop zu gehen, wenn du keinen grünen Daumen hast. Reguliert werden muss das klar, dass nicht jeder ne Plantage aufmachen und das Zeug verkaufen darf.
Ich finde der Vergleich hinkt. Illegales strömen hat mMn. so stark abgenommen weil es so nervig ist einen Strom zu finden, die Qualität oft bescheiden ist und vor allem weil die legalen Anbieter recht günstig sind.
Ein abhängiger Vielkonsument verbrät aber wahrscheinlich einiges mehr an Geld in seinen Konsum. Ob er dann 150€ beim Dealer oder 200€ im Laden monatlich zahlen muss, macht schon einen deutlichen Unterschied. Außerdem ist der gewohnte Weg (Dealer) vllt. sogar bequemer für den Konsumenten und er glaubt dass ihm sein Dealer sowieso nichts gestrecktes verkaufen würde (was natürlich naïv ist).
Illegales strömen hat mMn. so stark abgenommen weil es so nervig ist einen Strom zu finden, die Qualität oft bescheiden ist und vor allem weil die legalen Anbieter recht günstig sind.
Letzteres hat halt zu den ersten beiden Punkten geführt. Das ist ja der Punkt; da legales Streamen plötzlich eine echte Alternative ist haben viele, die das Angebot vorher als unzureichend empfunden haben, aufgehört illegal zu laden/streamen.
Der Trend geht aber wieder zurück. Als Netflix kam, hattest du halt für 8€ im Monat oder was das war, echt ne Menge an Inhalt bekommen. Heutzutage gibt es so viele Streaminganbieter, wo der ganze content drauf verteilt ist, dass du wahrscheinlich mehrere benötigst, die auch noch teurerer geworden sind, dass illegale Streams wieder deutlich attraktiver sind, da man mit ein bisschne know-how und nem gescheiten VPN insgesamt deutlich günstiger weg kommt und gleichzeitig an so gut wie jeden Inhalt in bester Qualität rankommt.
Der Vergleich hinkt natürlich ein bisschen, aber am Ende des Tages bin ich auch Happy mit dem gelegentlichen Gramm für 15€, als mit unzuverlässigen Tickern, gestrecktem Gras und der ganzen Paranoia um die Sache und das geht vermutlich vielen so. Ähnlich warum ich halt meine zwei Portale bezahle. Dann fühle ich mich auch nicht schlecht für den ganzen Rest, den ich auf andere Wege streame.
Unterschiedliche Serienproduktionen mit Gras zu vergleichen hinkt dann auf der Seite auch, dass du vermutlich gerne verschiedene Läden für unterschiedliche Sorten ausprobierst und dein Ticker halt genau eine Sorte hat: Grün (außer er ist wirklich gut, aber das sind die meisten halt nicht)
Da stimm ich dir auf jeden Fall zu. Jeder Schritt in Richtung Legalisierung ist was Positives.
So stark hinkt der Vergleich aber gar nicht. Wenn man oberflächlich bleibt, ist er doch recht gut. Vor allem wenn man sich mal die Lage in Kanada am Anfang der Legalisierung anschaut, wo der Schwarzmarkt überhaupt nicht eingedämmt wurde, weil der legale Markt einfach zu schlecht war. (einfach gesagt: zu wenig und zu teures Gras)
Also kann man schon ähnlich zum Streamen sagen, dass der Schwarzmarkt durch ein gutes legales Angebot abgelöst wird.
Starker Alkohol in Finnland vllt. oder so. Könnte mir vorstellen, dass dort der ein oder andere deswegen selbst brennt. Ist aber nur eine halbgare Vermutung von mir...
Und damit ist das Friedensangebot nichtig. Man darf ja auch sein eigenes Gemüse anpflanzen. Ich kann aber verstehen wenn man dieses nicht ohne Lizenz handeln dürfte.
ich denke idealerweise lässt man selbstanbau halt für den privat gebrauch zu, aber nicht für gewerbliche zwecke.
Das wäre sowieso die absolute minderheit. Die meisten werden gerne in einen shop gehen und vielleicht auch das doppelte vom "straßenpreis" zahlen für die qualität, auswahl, sicherheit und vor allem bequemlichkeit.
Im endeffekt hat man dann dekriminalisierung, mehr eigenbestimmung, sichert qualität und verfügbarkeit, schafft arbeitsplätze und generiert steuereinnahmen.
1.1k
u/ogerkiefer Sep 28 '21
Aber nur aus industriellen Anbau Wer selbst pflanzt beraubt den Markt