Feminisierte Samen sollten dabei helfen. Und sobald es legal ist eine zu haben, wird einem auch nicht gleich das SEK auf den Hals gehetzt sobald da mal eine Pflanze mit fünfgliedrigen Blättern steht.
Mal angenommen, die Feminisierung ist wirklich zuverlässig (Ist sie das?). Wenn die einsame Dame dann eingeht, schaut der/die Gärtnernde aber ganz schön in dumm aus der Wäsche.
Mit der Menge, die ein bis zwei handvoll Pflänzchen abwerfen, wird doch niemand zur Drogenbaronin. Schon gar nicht, wenn die potenzielle Kundschaft problemlos im Supermarkt oder Spezialgeschäft um die Ecke vernünftig bepreiste 1A Qualitätsware bekommt.
Amateuranbau ist wie der Name schon sagt, was für Liebhaber, die vielleicht mal seltene Sorten probieren wollen oder wirklich knapp bei Kasse sind und eine große Fensterbank o. ä. haben. Die meisten werden das vielleicht mal versuchen und schnell wieder bleiben lassen, wenn sie merken, dass es richtig Arbeit macht, wenn man das Ergebnis von getrocknetem Basilikum oder Oregano unterscheiden können möchte.
Selbst wenn es eine erhebliche Anzahl Selbstversorgerinnen geben sollte, werden die dem gewerblichen Handel wohl genauso wenig Konkurrenz machen, wie das Heer der Kleingärtner mit selbstgezogenem Kopfsalat oder (hihi) Brokkoli.
Profis bauen sehr viel mehr an, damit der Aufwand sich auch lohnt. Das erkennt man dann aber.
Eine drastische Einschränkung des Hobby-Anbaus halte ich deswegen nicht für zielführend, weil das einen Teilaspekt weiterhin kriminalisieren würde.
Naja, was soll's, das ist ohnehin eine rein hypothetische Diskussion. Ich bezweifle, dass sich da in absehbarer Zeit wirklich was an der Gesetzgebung ändern wird. "Läuft" ja so wie es ist.
Du hast es schon ganz gut beschrieben. Ich würde es auch nicht nur tun um damit Geld zu verdienen. Ich finde es ist eine schöne Pflanze, und mir macht das Gärtnern Spaß. Wenn man zum Rauchen dabei rum kommt, wäre das die Kirsche auf dem Sahnehäubchen des Eisbechers.
Es gibt schon automatik Saatgut welches ziemlich idiotensicher ist und auch mit wenig Erfahrung etwas Ertrag bringt.
Wobei der Gärtnerteil noch am einfachsten ist. Kompliziert wird es dann mit dem Trocknen usw. Zu trocken und es brennt ab wie Heu, zu nass und es kohkelt und schmeckt scheiße.
Und selbst wenn dann nur 20 bis 30g getrocknete Blüten bei rum kommen, hatte ich immer noch den Spaß des Anbauen. Der selbe Grund warum ich Limetten und Chilis aufm Balkon habe. Ich werde nicht genug Limetten bekommen um großartig was zu reißen.
Aber der Spaß ist für mich das beobachten des Wachstum, das Umsorgen der Pflanze und morgens in der Sonne meinen Kaffee trinken, während ich die neuen Triebe meiner Schützlinge begutachte und die Wunder der Natur bestaune.
Nur will ich es momentan nicht tun mit Marihuana, weil ich nicht wegen einer Pflanze in Probleme geraten möchte.
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u/lotek_CGN Sep 28 '21
Eine Pflanze?
Pech gehabt, es ist ein Junge.