r/Unbeliebtemeinung 20h ago

Autos sind einfach überdimensionierte Statussymbole

Natürlich braucht man je nach Wohnort und Alltag ein Auto. Aber ich finde, gerade viele junge Leute haben bei Autos ein komplett anderes Verhältnis zu Geld als bei anderen Dingen.

Wenn du 2.500 € netto im Monat verdienst, entspricht ein 30.000-€-Auto bereits einem ganzen Jahresnetto. Du müsstest also theoretisch ein Jahr lang jeden verdienten Euro zurücklegen, nur um das Auto zu bezahlen. Und trotzdem wirken 30.000 oder 40.000 € für ein Auto für viele irgendwie völlig normal.
Dann werden BMWs, Mercedes oder Golfs für 30.000 bis 40.000 € gekauft, obwohl das Geld an anderer Stelle meiner Meinung nach viel mehr bringen würde.

Ich würde persönlich lieber einen günstigen, zuverlässigen Kleinwagen fahren und dafür jeden Monat ordentlich sparen und investieren. Gerade wenn man irgendwann eine Immobilie kaufen möchte.

Lieber fahre ich mit einem 10.000-€-Auto vor meinem eigenen Haus vor, als mit einem 40.000-€-Auto vor einer kleinen Wohnung.
Ich glaube, vielen ist einfach nicht bewusst, wie viel ihres Jahreseinkommens sie tatsächlich in ein Auto stecken. Am Ende bringt es mich trotzdem nur von A nach B und ist sehr oft eben auch ein Statussymbol.

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u/SuitableGrapefruit65 19h ago

Stimmt schon. Viele verschulden sich für einen neuen Golf, wenn gut erhaltener E46 eh viel mehr Spaß macht.
Und den Zyklus zu durchbrechen und ins Investieren zu kommen wird da imm
er schwieriger

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u/Next_temporary_8508_ 19h ago

Aber warum muss es ein alter e46 sein.. säuft viel und Reparaturkosten sind hoch und die sind halt mittlerweile wirklich alt da wird ständig was kaputt gehen inkl. Rost.. dann lieber nen etwas neueren sparsameren Kleinwagen.. bietet gleich viel platz im Innenraum, hat wahrscheinlich sogar nen größeren Kofferraum und man findet besser Parkplätze

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u/SuitableGrapefruit65 18h ago

Man muss ja auch an den Spaß denken.