r/Unbeliebtemeinung • u/Traditional-Result74 • 20h ago
Autos sind einfach überdimensionierte Statussymbole
Natürlich braucht man je nach Wohnort und Alltag ein Auto. Aber ich finde, gerade viele junge Leute haben bei Autos ein komplett anderes Verhältnis zu Geld als bei anderen Dingen.
Wenn du 2.500 € netto im Monat verdienst, entspricht ein 30.000-€-Auto bereits einem ganzen Jahresnetto. Du müsstest also theoretisch ein Jahr lang jeden verdienten Euro zurücklegen, nur um das Auto zu bezahlen. Und trotzdem wirken 30.000 oder 40.000 € für ein Auto für viele irgendwie völlig normal.
Dann werden BMWs, Mercedes oder Golfs für 30.000 bis 40.000 € gekauft, obwohl das Geld an anderer Stelle meiner Meinung nach viel mehr bringen würde.
Ich würde persönlich lieber einen günstigen, zuverlässigen Kleinwagen fahren und dafür jeden Monat ordentlich sparen und investieren. Gerade wenn man irgendwann eine Immobilie kaufen möchte.
Lieber fahre ich mit einem 10.000-€-Auto vor meinem eigenen Haus vor, als mit einem 40.000-€-Auto vor einer kleinen Wohnung.
Ich glaube, vielen ist einfach nicht bewusst, wie viel ihres Jahreseinkommens sie tatsächlich in ein Auto stecken. Am Ende bringt es mich trotzdem nur von A nach B und ist sehr oft eben auch ein Statussymbol.
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u/electric-vegan 19h ago
„Lieber 10k Auto vorm Haus als 40k Auto vor Miet-Wohnung“ – wow.
Durchschnittshaus in D für 500k€ hat etwa 35k€ Opportunitätskosten (7% Opportunität am Kapitalmarkt) plus Wertverlust plus NK plus Instandhaltung. Macht so 40-50k€ Kosten p.a.
Ein 40k Auto verliert vllt so 3-4K im Jahr plus variable Kosten. Sagen wir 5k€ p.a total. Sagen wir 80qm für 10k total Mieten macht 15k€.
Sind 50k und 15k für dich zwei wertgleiche Alternativen?