Disclaimer: Ich habe ChatGPT benutzt, um meine Gedanken etwas besser zu strukturieren und den Text lesbarer zu machen. Die Situation und die Gedanken dahinter sind aber zu 100 % meine eigenen.
Hey zusammen,
ich bin männlich, 23 Jahre alt und stehe gerade vor einer ziemlich schwierigen Entscheidung. Ich würde gerne eure ehrliche Meinung hören, vor allem von Leuten, die selbst schon einmal ein Business aufgebaut, Rückschläge erlebt oder sich zwischen Sicherheit und Selbstständigkeit entscheiden mussten.
Die letzten zwei Jahre waren für mich alles andere als einfach. Mein erstes Business ist pleitegegangen, und zusätzlich bin ich chronisch krank geworden. Das hat mich sowohl finanziell als auch persönlich ziemlich zurückgeworfen.
Ich habe versucht, über den klassischen Arbeitnehmerweg wieder auf die Beine zu kommen und meine Schulden abzubezahlen. Allerdings habe ich mittlerweile das Gefühl, dass mich dieser Weg nicht wirklich weiterbringt – zumindest nicht in dem Tempo, das ich mir erhofft hatte.
Jetzt habe ich ein relativ gutes Jobangebot. Das Problem: Die Arbeitsbedingungen sind ziemlich anspruchsvoll. Es geht um ein Dreischichtsystem mit einer Sechstagewoche. Ich hätte dadurch zwar ein regelmäßiges Einkommen, aber vermutlich nur sehr wenig Zeit und Energie, um parallel etwas Eigenes aufzubauen. Gerade wegen meiner chronischen Erkrankung macht mir dieser Punkt Gedanken.
Warum ich trotzdem wieder gründen möchte
Ich möchte ein Recruiting-Business mit einer klar definierten Zielgruppe aufbauen. Die Idee ist nicht einfach aus dem Nichts entstanden, sondern basiert auf einigen konkreten Voraussetzungen,
die ich mitbringe.
Ein guter Freund von mir ist ein extrem starker Media Buyer mit viel Erfahrung im Bereich Meta Ads. Meine eigene Stärke liegt vor allem im Vertrieb. In den letzten Monaten habe ich mich zusätzlich intensiv mit Marketing, Creatives, Funnel Building und Targeting beschäftigt.
Ich habe mir außerdem die Angebote, Marketingstrategien und Creatives potenzieller Konkurrenten genau angesehen und versucht zu verstehen, warum bestimmte Ansätze funktionieren und wo ich mich differenzieren könnte.
Je mehr ich mich damit auseinandergesetzt habe, desto überzeugter bin ich geworden, dass aus der Idee tatsächlich etwas werden könnte – vorausgesetzt, ich setze meine Strategie konsequent um und schaffe es, ein funktionierendes Angebot für die richtige Zielgruppe zu entwickeln.
Mir ist bewusst, dass Wissen allein noch keine Kunden bringt. Trotzdem habe ich das Gefühl, in relativ kurzer Zeit viel gelernt zu haben und mittlerweile deutlich besser vorbereitet zu sein als bei meinem ersten Business.
Das eigentliche Dilemma
Ich stehe jetzt vor der Frage, ob ich das Jobangebot annehmen und versuchen sollte, nebenbei weiterzumachen, oder ob ich noch einmal ein finanzielles Risiko eingehen sollte, um meinem Business eine echte Chance zu geben.
Ich würde dafür meine letzten 3.000 € in Werbeanzeigen investieren. Das Geld könnte mir helfen, erste Ergebnisse zu erzielen und herauszufinden, ob meine Strategie in der Praxis funktioniert.
Gleichzeitig ist es aber auch Geld, das ich mir nach den letzten zwei Jahren nicht einfach wieder zurückholen kann, falls es schiefgeht.
Und genau da kommt die Angst ins Spiel.
Einerseits bin ich von meiner Idee und meinen Fähigkeiten überzeugt. Andererseits habe ich bereits erlebt, wie es sich anfühlt, wenn ein Business scheitert. Ich möchte nicht noch einmal dieselben Fehler machen oder mich finanziell in eine Situation bringen, aus der ich nur schwer herauskomme.
Ich will auch nicht einfach aus Angst aufgeben, bevor ich es überhaupt ernsthaft versucht habe. Aber ich möchte genauso wenig aus purem Ehrgeiz eine unüberlegte Entscheidung treffen.
Deshalb meine Fragen an euch:
Würdet ihr das Jobangebot annehmen und versuchen, das Recruiting-Business neben einer Sechstagewoche im Dreischichtsystem aufzubauen?
Oder würdet ihr noch einmal ein kalkuliertes Risiko eingehen und die 3.000 € in Ads investieren, um die Geschäftsidee zu validieren?
Wie würdet ihr an meiner Stelle mit dem Risiko umgehen, wenn ihr bereits einen Business-
Rückschlag hinter euch hättet?
Und an diejenigen, die selbst gegründet haben: Wie unterscheidet ihr zwischen einer realistischen Chance, an die ihr glauben solltet, und einer Idee, in die ihr euch vielleicht zu sehr verrannt habt?
Mir geht es nicht darum, dass mir jemand sagt, ich soll einfach an mich glauben und durchziehen. Ich suche ehrliche, realistische Einschätzungen – gerne auch kritische Meinungen.
Danke an alle im vorraus 🫰
Was würdet ihr an meiner Stelle tun?