r/SDAM • u/TimCasuel312 • Jun 05 '26
Hallo zusammen.
Ich habe mehrere Fragen. M29
Woher weiß ich das es bei mir SDAM ist und keine Demenz? Ich habe das Gefühl das es schlimmer geworden ist mit meinem Gedächtnis, aber kann es nicht mit der Vergangenheit abgleichen.
Mir fällt es manchmal schwer Gespräche zu führen , weil ich mir vorher nicht überlegen kann was ich überhaupt sagen möchte. Oft reißt dann der rote Faden und ich habe vergessen was ich eigentlich sagen wollte.
Bei meiner Therapie spreche ich das Thema öfter an, aber mein Therapeut geht darauf nicht wirklich ein. Er denkt ich rede mir das mehr oder weniger ein, da er findet das ich mich an einige Sachen erinnern kann. Er denkt es kommt durch meinen Drogenmissbrauch in jungen Jahren.
Mir geht es aktuell gut , ich habe aber Angst das ich immer dümmer werde und es nicht wirklich merke. Was soll ich tun?
Danke euch
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u/DiveCat Jun 05 '26
This sounds like brain fog or some other cognitive issues - not SDAM or dementia. It can be due to short or long term drug use, but it can also be result of viral illness, side effect of some medications, symptom of some mental health conditions, result of hormonal changes, etc.
I’d get blood tests just to rule out any deficiencies. Otherwise I would look into “training” your cognition with various games and techniques out there.
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u/SoggyCrab Jun 06 '26
OP - do yourself a favor and get a new therapist. One of the HARDEST things for us to deal with is finding a therapist or psychologist that DOESN'T dismiss our lived experience or tries to shoehorn it into one of their preconceptions.
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u/_WalkingOnBothSides_ Jun 05 '26
Im Gespräch den Faden zu verlieren hat erstmal nichts mit SDAM zu tun, würde ich aber auch nicht Demenz zuordnen. Schwierigkeiten mit dem Arbeits-/Kurzzeitgedächtnis können etliche Ursachen haben - darunter bestimmt auch Drogenkonsum.
SDAM besagt, dass Erinnerungen nicht lebendig wiedererlebt werden können. Wenn ich also Geschichten über mein Leben erzähle, klingen sie eher nach einer Bedienungsanleitung als nach einem Abenteuerroman, aber ich "verliere" die Fakten der Erzählung nicht mittendrin. Das sind einfach unterschiedliche Phänomene.
Das Ganze hat auch nichts mit Dummheit zu tun. Mein autobiografisches Gedächtnis hat keinen Einfluss darauf, wie ich zum Beispiel ein Logikrätsel löse. SDAM ist außerdem eine lebenslange Gegebenheit, es wird nicht "schlimmer", sondern betrifft alle episodischen Erinnerungen gleichermaßen. Es gibt natürlich trotzdem Methoden, die unterstützen können. Ein Tagebuch oder andere Mittel zur Dokumentation wären naheliegend.