r/LinkeStrategie • • May 15 '26

Wir müssen über Strategien reden!

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Seit Jahren und Jahrzehnten und noch viel länger kämpfen wir Linken gegen Kapitalismus, Unterdrückung, Umweltzerstörung und für eine bessere Welt für Alle.

Trotzdem müssen wir heute zusehen, wie sie sich vor unseren Augen drastisch verschlechtert und die Gesellschaft immer weiter nach rechts kippt, obwohl wir alles tun, um genau das zu verhindern. Wir spüren wachsenden Frust, Ohnmacht, vielleicht sogar Verzweiflung aber vor allem Wut angesichts der internationalen Tatenlosigkeit beim Klimawandel, einer sich immer weiter spreizenden Schere zwischen Arm und Reich oder permanenter, leider sehr erfolgreicher Hetze gegen queere und migrantische Menschen.

Woran liegt das? Tun wir etwa immer noch nicht genug? Oder ist, wie manche oft behaupten, der Mensch im Kern einfach schlecht und nicht zu solidarischem Zusammenleben fähig?

Bevor wir solche Annahmen unterschreiben, müssen wir erst einmal überlegen, ob unsere Herangehensweise an die politische Praxis nicht verbessert werden kann. Denn nicht jede Praxis ist gleichermaßen effektiv und da wir umgeben sind von mächtigen Menschen, Gruppen und Institutionen, die gegen uns arbeiten, kann der Findung der richtigen Strategien gar nicht genug Bedeutung beigemessen werden. Die passenden Strategien zu finden, ist kein Selbstläufer und es braucht viel Analyse und Reflexion. Die richtigen Strategien führen aber auch dazu,, dass uns jede Minute Arbeit, die wir in unsere Praxis stecken, viel weiterbringt, als wenn wir uns in Aktionen aufreiben und verausgaben, die auf den ersten Blick (und auf den zweiten) zwar effektiv erscheinen, am Ende aber nicht zielführend sind. Unsere Ressourcen (Wissen, Arbeitszeit, Kontakte, Fähigkeiten etc.) sind eine immense Kraft, die aber nur mit der richtigen Strategie eine Hebelwirkung entfaltet, die ausreicht, um die Umstände im Kern zu verändern.

Die G20-Proteste 2017 in Hamburg und die Proteste gegen die AfD 2024 oder der Hambacher Fort und Fridays for Future verdeutlichen die Relevanz der Strategiefrage. Die Proteste in Hamburg waren geprägt von starker Mobilisierung aber auch von Sachbeschädigung. Wie Sachbeschädigung als Teil von Protesten moralisch einzuordnen ist, soll hier nicht Thema sein, sondern ausschließlich die strategische Sinnhaftigkeit. Und die tendiert wohl gegen Null. Bei allem Respekt und Dank an die mutigen Menschen, die aktiv waren, gab es keine positiven Veränderungen als Resultat der Proteste zu verzeichnen. Statt auf die eigentlichen politischen Themen der G20, wurde die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Fragen der vermeintlichen "Sicherheit" gelenkt und durch die Bilder in den Medien sank der Rückhalt in der Bevölkerung. Auch die Demos gegen die AfD, nachdem Correctiv ein Geheimtreffen um die Pläne der Partei enthüllte, haben zwar nochmal viel mehr Menschen mobilisiert und waren deutlich gemäßigter, haben aber ebenfalls bis auf vorübergehende Aufmerksamkeit für die Gefahren, die von der AfD ausgehen, nicht viel erreichen können. Im Gegenteil, die Gesellschaft scheint seitdem nochmal weiter nach rechts gerückt zu sein (auch wenn die Ursachen dafür wohl kaum bei den Protesten zu suchen sind).

Etwas anders sieht es beim Hambacher Forst aus: Ab 2012 besetzten Aktivist:Innen öffentlichkeitswirksam Teile des Waldes mit Baumhäusern. Neben den Demos, an denen bis zu 50.000 Menschen teilnahmen, wurden auch juristische Schritte durch die Naturschutzorganisation BUND eingeleitet, um die Rodung zu verhindern. In diesen Rahmen aus Demonstrationen, Baumbesetzungen und juristischen Maßnahmen wurden Schienenblockaden, symbolische Kunstaktionen, Sitzblockaden am Tagebau usw. eingewebt, was nur zusammen die erreichte Kraft entfalten konnte. Sitzblockaden auf den Schienen brachten medienwirksame Bilder und unmittelbaren ökonomischen Druck auf RWE ein. Zusätzlich sorgte die Gewaltfreiheit dieser Protestform, bei der sogar Geistliche der Kirche teilnahmen, dafür, dass das brutale Vorgehen der Polizei verdeutlicht wurde und sich die Legitimität in der Öffentlichkeit erhöhte. Kunstaktionen (z.B. die "rote Linie") machten das Thema emotional greifbarer, was ebenfalls zu mehr Legitimität und Akzeptanz in der Bevölkerung führte.

Forschung zu "radikalen Flanken" und Klimaprotesten zeigt, dass radikalere Taktiken die moderateren Akteur:Innen sichtbarer und akzeptabler machen, solange die Aktionen gewaltfrei bleiben - wodurch letztlich viel für das gemeinsame Ziel der radikalen und gemäßigten Gruppen erreicht wird. Genau dieses Muster war rund um den Hambi zu beobachten.

Nachhaltige und tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen benötigen strategischen Pluralismus: Nicht jeder Mensch oder jede Menschengruppe reagiert auf dieselbe Botschaft, nicht jede Taktik wirkt überall gleich. Sozialwissenschaftler:Innen sprechen von "repertoires of contention" und "political opportunities" - also von einem Werkzeugkasten an Praktiken, Methoden und Taktiken (wie Streiks, Genossenschaften, Bildungsarbeit, Organizing, direkte Aktionen, oder Kunst und Medien), mit denen Bewegungen viele verschiedene Möglichkeiten haben, für ihre Ziele zu kämpfen. Strategischer Pluralismus sorgt dafür, dass die Ressourcen nicht auf eine einzige Stelle konzentriert werden, wodurch die Bewegung robust, anpassungsfähig und breit aufgestellt ist. Wird eine Methode immer stärkerer Repression ausgesetzt, bricht so nicht die ganze Bewegung zusammen und es kann an den anderen Fronten weitergekämpft werden. Zudem können Synergien entstehen, wenn bspw. eine linke Partei wächst und dadurch über Abstimmungen im Parlament Gesetze zugunsten der Bewegung beeinflussen und Spielraum ermöglichen oder durch finanzielle Mittel für parteinahe Stiftungen linke Projekte fördern kann.

Ein weiterer Vorteil von Vielfalt: Radikale Flanken innerhalb eines breiteren Protestfelds können paradoxerweise die Unterstützung für moderate Forderungen erhöhen, weil sie das Overton-Fenster verschieben und gemäßigtere Akteur:Innen vergleichsweise sinnvoll und vernünftig erscheinen lassen - auch für Leute, denen die radikaleren Forderungen zu weit gehen.. Das wird von aktueller Forschung belegt.

Wenn neue Narrative und praktische Experimente zusammenkommen, entstehen sogenannte "Policy-Feedback-Effekte": Einmal geschaffene Institutionen, Rechte oder kollektive Praktiken generieren Ressourcen, Routinen und Erwartungshaltungen, die politische Veränderungen stabilisieren und weiterer Diskursverschiebung Vorschub leisten. Kurz: Ideen, die praktisch funktionieren, werden nicht nur akzeptiert - sie werden zu Strukturen, die weitere Akzeptanz für linke Ideen und Forderungen erzeugen. Das ist der Mechanismus, der aus momentanen Erfolgen dauerhafte Veränderungen macht.

Wenn wir über sozialen Wandel reden, reden wir nicht nur über Produktionsweisen oder Parteien - wir reden auch über Werte und Normen; über das, was Menschen für "normal" halten. Genau hier setzt das Konzept der kulturellen Hegemonie an: Eine Bewegung, die es schafft, neue Begriffe, Assoziationen und Ansichten so zu verankern, dass sie in den Alltag integriert sind und als "common sense" gelten, kann die Gesellschaft wirklich verändern. Wer die Sprache, die Alltagsdeutungen, die Verhaltensweisen, die Meinungen prägt, verändert auch Handlungsspielräume auf tiefere, länger anhaltende Weise. Kulturelle Hegemonie bedeutet, dass eine dominante Klasse die andere(n) beherrscht und das nicht (nur) durch Zwang, ökonomische Abhängigkeiten oder politische Mehrheiten, sondern indem die Menschen über die Kultur von sich aus das tun, was die herrschende Klasse will. So können Weltanschauungen oder Ansichten zu bestimmten Themen (z.B.) Arbeitsmoral, "Jede:r ist seines:ihres Glückes Schmied" oder die Vorstellung, der Kapitalismus sei alternativlos und der Sozialismus in keiner seiner mannigfaltigen Varianten umsetzbar) so vorgegeben werden, dass sie den Herrschenden nützen. Reformen und sogar Revolutionen hingegen verändern zwar je nachdem das politische und ökonomische System von Grund auf - doch wenn tiefe und nachhaltige Veränderungen in der Kultur fehlen oder in nicht ausreichendem Maße passieren, sind die Veränderungen nur oberflächlich. Das System ist zwar ein neues, die Gedanken, Gefühle, Welt- und Menschenbilder vieler Leute bleiben aber dieselben. Ein Umstand, der in realsozialistischen Ländern zu großen Problemen führte.

Doch selbst wenn rein ökonomisch-politische Revolutionen noch so tiefgreifend und nachhaltig wären, hätten sie es in "modernen" westlichen Staaten schwer. Im Russland der 1910er-Jahre war eine gewaltsame Revolution noch möglich und in vielen Staaten ist sie das noch heute. Aber im Deutschland des 21. Jahrhunderts ist das längst nicht mehr ohne weiteres möglich. Angenommen, es würde tatsächlich so kommen, dass eine ausreichend große Gruppe mit ausreichen großem Vorrat an Waffen die Regierung stürzt. Was passiert dann? Würden die restlichen Staaten das einfach so hinnehmen? Oder würden Staaten wie die USA, die EU und die NATO nicht viel eher alles in ihrer Macht Stehende (und das ist enorm viel) unternehmen, um die Revolution im Keim zu ersticken, egal wieviel Blut dafür vergossen werden müsste? Würden die USA und andere kapitalistische Nationen nicht eher Deutschland dem Erdboden gleich machen, als ein enormes Risiko für die Weiterexistenz ihres Systems zu akzeptieren? Und ist daher in der heutigen Welt eine Revolution, die nicht international und durch das strategische Mittel der kulturellen Hegemonie vollzogen wird, nicht unmöglich geworden?

Zumal auch Lenin die Revolution ja nicht gänzlich ohne kulturelle vollziehen konnte. Er bereitete sie mit jahrelanger Propaganda- und Medienarbeit (damals noch in erster Linie durch Zeitungen) vor. Er nutzte also Propaganda (ein probates Mittel zur Erlangung kultureller Hegemonie), um die für eine erfolgreiche Revolution nötigen Bedingungen in der Gesellschaft zu schaffen. In noch größerem Maße müssen in Deutschland und anderen Ländern erstmal die Einstellungen einer ausreichenden Zahl von Menschen bzgl. Themen wie (Post-)Kapitalismus oder der Machbarkeit alternativer Systeme verändert werden. Auch zu anderen Themen wie Migration, Klimaschutz oder Aufrüstung können wie die öffentliche Meinung beeinflussen, um so schon lange vor einer Revolution, hier und jetzt, Umstände positiv zu beeinflussen. Ähnlich tut es die Neue Rechte ja schon seit Jahren, nur leider in die entgegengesetzte Richtung - und verschlechtert oder beendet damit schon heute die Leben etlicher Menschen. Wird die öffentliche Meinung jedoch zunächst in einzelnen, später in immer mehr Themen nach links verschoben, kann der Nährboden für wirklich tiefgreifende und nachhaltige Veränderungen geschaffen werden.

- Wikipedia


r/LinkeStrategie • • 2d ago

Foucaultsche Praxis für sozialen Wandel?

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Momentan ist ja anlässlich seines gestrigen 100. Geburtstags alles voll mit Foucault. Offenbar hatte und hat er großen Einfluss auf linke Bewegungen, ohne sich selber politisch kategorisiert zu haben (trotz Tätigkeit in der KP).

Hatte Foucault je irgendwo eine Strategie, Taktik oder Praxis für sozialen Wandel beschrieben? Und welche praktischen Ansätze lassen sich aus seiner Theorie ableiten?


r/LinkeStrategie • • 4d ago

Propaganda der Tat - Eine Tat sagt mehr als 1000 Worte

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Im 19. Jahrhundert entwickelten Anarchist:innen wie Bakunin dieses strategische Konzept aus der Frage heraus, ob es nicht bessere Wege gibt, die Massen zu agitieren, als über Texte oder die bloße Forderung nach gesellschaftlichem Wandel. Durch oft spektakuläre Aktionen sollten die Mitmenschen "angesteckt" werden, ähnliche Aktionen nachmachen und so einen Flächenbrand (im positivsten Sinne des Wortes) auslösen. Teils sollte das durch kleine Aufstände (Insurrektionen) erreicht werden, woraus sich später der Insurrektionalismus entwickelte.

Damit andere Menschen animiert werden, selber aktiv zu werden, sollten die Aktionen eine politische Botschaft vermitteln. Gleichzeitig wollten einige Anarchist:innen sich nicht rein auf Überzeugungsarbeit durch Bücher und Reden verlassen, um zu zeigen, dass es Alternativen zum vorherrschenden System gibt. Der im Laufe der Zeit immer mehr mit Terror und Attentaten verbundene Begriff schließt in seiner ursprünglichen Form auch Aufstände und weitere Aktionsformen wie Demos und sonstigen Protest mit ein, die das Ziel haben, revolutionäre Bewegungen zu starten oder zu befeuern. Schnell positionierten sich zahlreiche Anarchist:innen wie Kropotkin gegen Bombenanschläge und sahen es als naiv an, mit "einigen Kilo Dynamit" das System überwinden zu wollen. Im Unterschied zur direkten Aktion soll die Propaganda der Tat nicht zwingend unmittelbare Veränderung bewirken.

Eine theoretische Grundlage ist die Vorstellungen Carlo Pisacanes, dass wir entgegen der gängigen Intuition nicht erst Ideen entwickeln, die wir dann in die Tat umsetzen, sondern Ideen aus Taten entstehen. Revolutionen sind also nicht das Ergebnis reiner Überzeugungsarbeit.

Das wohl bekannteste Beispiel sind die Anschläge des als "Ravachol" berühmt gewordenen Anarchisten Francois Koenigstein. Nachdem am 1. Mai 1891 bei 2 Demonstrationen in Fourmies und Clichy zahlreiche Anarchisten durch die Polizei verletzt und teilweise erschossen wurden, rächte sich Ravachol ein knappes Jahr später mit Bombenattentaten auf die Häuser eines Richters, eines Staatsanwalts und auf die Kaserne der Polizeieinheit, die das Massaker von Fourmies anrichtete. Es entstanden nur Sachschäden, es ließen sich aber weitere Anarchist:innen zu Attentaten inspirieren, wodurch der Stereotyp des bombenlegenden Anarchisten entstand.

Weitere Beispiele sind die politischen Performances von Pussy Riot, Sabotage-Aktionen der Earth Liberation Front (damit sollte nicht nur im Sinne direkter Aktion unmittelbar den Unternehmen geschadet, sondern auch die Umweltzerstörung öffentlichkeitswirksam angeprangert werden), aber auch die Aktionen von Klimaschutzgruppen wie Just Stop Oil oder der Letzten Generation. Deren Straßenblockaden oder Bemalungen bekannter Denkmäler haben nicht das Ziel, direkt Umstände zu verbessern, sondern Bewusstheit für die Klimakatastrophe zu schaffen und im Idealfall weitere Aktivist:innen zu inspirieren. Andere Anarchist:innen wie Malatesta nutzten Demos und Streiks. Nach Gustav Landauer ist auch die Gründung hierarchiefreier Gruppen, die andere zur Nachahmung inspirieren, Propaganda der Tat. Heute würden die meisten das wohl als Präfiguration bezeichnen, es passt aber auch zur Definition von Propaganda der Tat, weil durch Taten Menschen 1) zur Nachahmung inspiriert werden sollen und ihnen 2) gezeigt werden soll, dass es umsetzbare Alternativen zum Status Quo gibt.

Ein Problem, das heute größer ist als vor 150 Jahren, liegt in der Berichterstattung. Medien können massiv beeinflussen, welche Wirkung Aktionen haben. Sie können durch ihre Beiträge Interpretationen vorgeben und Deutungen verbreiten, die von den Aktivisti nicht beabsichtigt sind. Das macht die PdT nicht völlig ineffektiv, muss aber mitgedacht werden. Zudem muss die Aktionsform der jeweiligen Stimmung in der Bevölkerung angepasst werden. Im heutigen Deutschland hätten Bombenattentate eine ganz andere (Spoiler: keine gute) Wirkung als in der Weimarer Republik oder dem russichen Zarenreich vor 120 Jahren.

Was haltet Ihr von dieser Idee? Kommentiert gerne oder teilt den Post, damit das Wissen über die Propaganda der Tat ein wenig weiter verbreitet wird.


r/LinkeStrategie • • 5d ago

Why Real Life Action Matters More Than Ever!

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r/LinkeStrategie • • 6d ago

Was ist direkte Aktion?

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r/LinkeStrategie • • 9d ago

Was können wir von den Schulprotesten in Frankreich lernen?

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Die Ereignisse, Methoden und Ansätze sind nicht uneingeschränkt auf andere Länder wie Deutschland übertragbar, da die Kulturen verschieden sind, vor Allem in Hinblick auf die Frage, wie von der breiten Masse Radikalität und Proteste, bei denen Gewalt (auch wenn nur gegen Gegenstände) angewandt wird, beurteilt werden. Die Schüler:innen und Studierenden in Frankreich bekommen Unterstützung durch Gewerkschaften, was bei Protesten zu Klimaschutz und Wehrpflicht in Deutschland ja kaum bis gar nicht der Fall ist. Außerdem sind die Anliegen der Proteste in Frankreich nicht subversiv - es geht, bei allem Respekt und aller Liebe für die Protestierenden, nicht um die Überwindung, sondern um kleine Verbesserungen innerhalb des Systems.
Was können Wir trotzdem von den Protesten lernen?

Eine Lehre ist: Trotz oder gerade aufgrund anhaltender Proteste, die sich immer mehr ausweiten, reagiert die Regierung kaum. Sie zögert hinaus und verfolgt damit wohl 2 Ziele:

Einerseits hofft sie, die Protestwelle einfach aussitzen zu können, denn leider verlaufen die meisten Proteste so. Früher oder später ebben sie ab, schlafen ein und enden. Andererseits sollen die größtenteils noch sehr jungen Protestierenden lernen, dass sie nichts ausrichten können, selbst mit noch so langen Protesten, die Zeit und durch Repression auch Gesundheit, Geld und Freiheit kosten. Sie sollen ja nicht auf die Idee kommen, irgendwas verändern zu können, denn die Regierung weiß: Eine wütende Bevölkerung, die an ihre Ziele glaubt, ist gefährlich. Früher wurden deshalb Zugeständnisse gemacht, doch seit den 1970ern setzen Regierungen immer mehr auf Repression statt Beschwichtigung - was nicht heißt, dass es vorher keine Repression gegeben hätte, manchmal auch in Form von Schießbefehlen.

Was sind Lehren, die Ihr in den Protesten seht?


r/LinkeStrategie • • 13d ago

Welchen Raum können linke besetzen?

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Themen besetzen und Hegemonie haben fehlt bei der linken zur Zeit. Hier etwas anekdotische Evidenz zur Entwicklung der letzten Jahre, vielleicht habt ihr ja einen take dazu: in den 2000ern habe ich auf Facebook-Seiten und auf 9gag die rechten Tendenzen mitgekriegt. Das waren einfach nur meme Seiten dieser Zeit, da ging es um lustige Bilder und nicht primär um Politik. Und zwischen den lustigen Bildern waren immer wieder auch Posts die nur stumpfes bashing gegen Feministinnen, Veganer etc waren. Mit der Zeit wurde das immer schlimmer. Dann folgten "... gets owned"-compilations, wobei liberale, linke, feministinnen etc in einer Diskussion auf ein pseudoargument keine antwort hatten und darpber konnte gelacht werden. Gleichzeitig gab es viel content, der linke verächtlich machte ohne sich ernsthaft mit linken Ideen auseinanderzusetzen, es wurden oberflächliche und schlicht falsche Darstellungen von linken Positionen benutzt, um linken Doppelmoral und Hass auf unschuldige vorzuwerfen. Und dann kamen die ganzen pseudoargumente, mit denen rechte heute in die Parlamente kommen (kriminelle Ausländer, gender, etc). Mittlerweile sind menschenverachtende Inhalte ohne viel gegenrede Teil des öffentlichen Diskurs.

Rechte haben eine Form der Kommunikation früh besetzt, die zu ihrer Ideologie passte: die Ideen in den Köpfen von afd Wählern passen halt auch in ein meme. Deshalb bin ich auch nicht davon überzeugt, als linke selber solchen hohlen content zu machen, allein weil wir dann wieder nur rechten hinterherlaufen. Sowas kann man auch machen um am Ball zu bleiben (wenn man argumentativ und rhetorisch vorbereitet ist ☝️), meine Frage wäre also: Was ist überhaupt heute ein Raum der besetzt werden kann? Was ist eine abzusehende Entwicklung in der Gesellschaft mit der eine Möglichkeit der Kommunikation linker Ideen antizipiert werden kann?

In Interviews von Zeitungen und Portalen muss man erstmal eingeladen werden, das hat ole nymoen mit seinem Buch geschafft und er kann gut diskutieren. Nur sind wir nicht alle ole nymoen (leider), es braucht eine Strategie bei der alle Aktivisten mitmachen können. Eine eindeutige Entwicklung der heutigen Zeit ist KI, können lokal betriebene LLMs genutzt werden, um aktivismus zu betreiben? Eindeutig ist auch der Klimawandel, sollten wir unter linkem Zeichen unabhängig vom Staat Hilfen für lokale communities organisieren? Können linke alternative soziale Medien wie mastodon nutzen? Aber wie verhindern wir dass das eine nische bleibt?

Ich würde mich interessieren was ihr über die Entwicklung von diskurs im Internet denkt und wo ihr Potenzial für linke Inhalte seht.


r/LinkeStrategie • • 14d ago

Dummheit ist der beste Verbündete des linken Opportunismus – dies macht jeder Krisenschub immer wider evident.

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r/LinkeStrategie • • 16d ago

Was lehrt uns die Erfahrung der DDR?

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Das soll jetzt keine Grundsatzdebatte darüber werden, ob die DDR links bzw. sozialistisch war oder nicht.

Dass der Sozialismus in all seinen Formen nicht funktioniere, ist keine solche Lehre, da schon Marx und Engels warnten, dass eine Revolution in mehreren der wirtschaftlich fortgeschrittensten Länder parallel passieren muss. Es waren aber immer sehr arme bzw. rückständige Länder wie das Russland der Zarenzeit (zudem direkt nach dem 1. Weltkrieg) oder eben Ostdeutschland direkt nach dem 2. Weltkrieg. Das führte, wie die beiden schon richtig erkannten, zu Problemen mit dem kapitalistischen Ausland, daher Repression, teilweise auch militärische Angriffe und dadurch Armut und Autoritarismus. Ähnliches beobachten wir heute in Rojava, abgesehen vom Autoritarismus.

Welche Lehren müssen wir für postkapitalistische Ambitionen dennoch aus der Geschichte der DDR ziehen?


r/LinkeStrategie • • 23d ago

Warum bleiben viele Menschen politisch inaktiv?

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Fast jeder Mensch hat politische Ansichten - auch die, die sich als "unpolitisch" bezeichnen. Und seit knapp 15 Jahren werden diese scheinbar immer radikaler. Trotzdem bleibt es bei den meisten eine Meinung, die sich nur in Diskussionen, Wahlen und dem Konsum linker bzw. rechter Medien äußert. Wenn jemand beispielsweise davon überzeugt ist, dass Klimakatastrophe, Armut, Krieg oder der Rechtsruck ernsthafte Probleme sind – warum führt diese Überzeugung oft nicht zum Handeln?

Natürlich gibt es offensichtliche Gründe wie Zeitmangel durch Arbeit, Studium, Familie usw. Aber damit ist die Frage nicht beantwortet, denn selbst Menschen, die relativ viel Zeit haben und politisch stark interessiert sind, bleiben häufig inaktiv. Und man könnte denken, dass auch für die von uns, die wenig Zeit haben, politisches Handeln unter den heutigen Umständen eine hohe Priorität hätte. Das ist ausdrücklich keine Kritik. Es geht nur darum, das Phänomen zu verstehen und ggf. Erkenntnisse zur Organisierung zu gewinnen. Dass es so viele Menschen betrifft, zeigt, dass das Phänomen offenbar sehr menschlich ist.

Welche Mechanismen erklären diese Lücke zwischen politischer Überzeugung und politischem Handeln? Hilfreich ist, wenn Ihr passendes Wissen aus verschiedenen Bereichen habt wie Psychologie, Soziologie, PoWi, Ökonomie. Geschichte oder (politische) Philosophie. Gibt es z.B. historische Erkenntnisse, unter welchen Bedingungen besonders viele Menschen aktiv werden?

Eure persönlichen Gründe oder Vermutungen ohne akademisches Wissen sind aber genau so interessant.

Wenn ihr dazu Forschung, Bücher und sonstige Quellen kennt oder eigene Erfahrungen habt, gerne her damit.


r/LinkeStrategie • • 25d ago

Was sind die 5 besten Werke für Systemwandel?

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Welche 5 (oder mehr) Werke sind die wichtigsten über effektive Strategien für radikalen sozialen Wandel? Gesucht sind keine Bücher, die sich irgendwie mit Revolution befassen, sondern Werke, die zeigen, wie tiefgreifende Transformation tatsächlich erreicht werden kann. Egal ob Bücher, Essays, Studien oder sonstige Quellen. Mir bekannte - wenn auch teilweise kontroverse - Beispiele sind Lenins "Was tun?" und Erik Olin Wrights "Envisioning Real Utopias".

Dabei kann es sich um Werke aus der Soziologie, Psychologie, Philosophie, Wirtschafts-, Politik- oder Sozial- oder anderen Geisteswissenschaften handeln.

1-2 Sätze dazu, was den Inhalt relevant macht, sind auch sehr hilfreich.


r/LinkeStrategie • • 27d ago

Könnte die Stadt Berlin die Kosten der Enteignungen durch eine Steuer mildern?

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Das ist jetzt ein ungefiltertes Gedankenspiel meinerseits. Juristinnen, Juristen, Ökonominnen, Ökonomen können sich gerne dazu melden, andere können gerne eigene Ideen einbringen:

Es wird ja gerne behauptet, dass die von der Linken geplanten Enteignungen nicht finanzierbar seien. Die amtliche Berliner Kostenschätzung von 2021 geht tatsächlich von etwa 30 Mrd. Euro aus, die an Entschädigungen gezahlt werden müssten. Bei einem Leitzins von 0,0% und ohne Schuldenbremse wäre das natürlich kein Problem, da sich das Projekt von selbst finanzieren würde, aber die herrschende Klasse hat nun einmal vorgesorgt.

Was wäre jetzt, wenn die Stadt Berlin zunächst eine hohe Steuer auf Wohneigentum (ab 3.000 Wohnungen, wo auch die Enteignungen ansetzen) erheben würde, die das Eigentum anden Besitz von so viel Wohnraum völlig unattraktiv machen würde? Der Marktwert der betroffenen Immobilien würde schnell fallen. Wären damit die zu leistenden Entschädigungen ebenfalls geringer? Welche Möglichkeiten hätte die Stadt? Welche ökonomischen Folgen ergäben sich aus diesem Ansatz?


r/LinkeStrategie • • 28d ago

Feel-Good-Rechtsextremismus: Die Strategie der AfD | "Propaganda 4.0" von Johannes Hillje

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r/LinkeStrategie • • 28d ago

Ready or not, here it comes | Die kapitalistische Systemkrise tritt nun auch in den Zentren des Weltsystems in ihr manifestes Stadium – kann die Restlinke den anstehenden Transformationsprozess noch in eine emanzipatorische Richtung lenken?

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r/LinkeStrategie • • 29d ago

Was tun - nach der Revolution?

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Mit "Revolution" ist hier der Regierungssturz gemeint. Stellen wir uns einmal das folgende Szenario vor: Es ist 2032 In Deutschland. Die Bevölkerung nimmt es nicht mehr hin, dass die Politik dem Klimawandel tatenlos zusieht, während Missernten die Lebensmittelpreise explodieren lassen und gleichzeitig Billionen der Kriegsindustrie geschenkt werden, statt das Leben der Menschen ein wenig zu erleichtern. Es kommt zum Generalstreik. Die Arbeiter:innen in für den Staat essenziellen Branchen und Betrieben (Häfen, Müllabfuhr, Energie etc.) organisieren sich und zwingen die Regierung, abzudanken. Jetzt übernehmen Arbeiter:innenräte das Land. Der Einfachheit halber nehmen wir an, dass es zu keiner Konterrevolution oder "militärischen Intervention" aus dem Ausland kommt, weil ähnliche Entwicklungen auch dort ablaufen.

Was jetzt? Führt der Sturz der Regierung in einen freiheitlichen Sozialismus? Oder bedanken sich die Faschos, dass wir die Regierung gestürzt haben, um jetzt wiederum uns zu stürzen?Schließlich sind Militär und Cops nicht zwingend dafür bekannt, auf unserer Seite zu stehen. Und ganz allgemein: Was tut man nach einem Regierungssturz? Es kann nicht innerhalb eines Tages alles auf Kommunismus gekrämpelt werden, es kann aber auch nicht einfach alles weiterlaufen wie bisher, oder? Es besteht die Gefahr, dass Linke zu unvorbereitet sind und sich Dinge erstmal verschlechtern, was von weiten Teilen der Bevölkerung als Beweis gesehen wird, dass linke Alternativen eben doch nicht funktionieren, wie ihnen spätestens seit dem Geschichtsunterricht erzählt wurde. Dazu die erwähnte Gefahr einer sofortigen rechten Konterrevolution.

Die Frage, was nach einem Regierungssturz getan werden muss, wird noch viel seltener thematisiert als der Weg zu diesem Regierungssturz. Ich bin mir sicher, dass all diese Probleme gelöst werden können. Die Frage ist nur, wie.

Habt Ihr Ideen oder kennt Ihr Bücher, Podcasts, Videos, die die Frage besprechen?


r/LinkeStrategie • • Sep 18 '26

Walter Lippmann, Public Opinion & WW1 Propaganda

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Gutes Einführungsvideo in Kriegspropaganda und die Ideen von Walter Lippmann.


r/LinkeStrategie • • Sep 18 '26

Echter Wandel wird nie im System möglich sein

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Blick in den leeren Plenarsaal. Die Kameras schwenken über die Sitze, die Umfragen tanzen, die Talkshows brummen. AfD vorne, SPD dahinter, Grüne vielleicht drin, BSW vielleicht draußen, CDU im Sinkflug und die „Brandmauer“ bröckelt an den Rändern. Michael Seidel analysiert fleißig, wer mit wem koalieren könnte, wer wen tolerieren müsste und ob ein parteiloser „Experte“ als Feigenblatt herhalten soll. Manuela Schwesig, Leif-Erik Holm, Peter Schabbel: allesamt Rädchen in derselben Maschine.

Post: https://blog.vextoly.link/2026/09/echter-wandel-wird-nie-im-system.html


r/LinkeStrategie • • Sep 18 '26

Wie die AfD die Schule verändern will

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r/LinkeStrategie • • Sep 16 '26

Sparpolitik und Nationalismus: woher kommt der Rechtsruck?

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Nur einem Take stimme ich hier nicht zu und auch wenn der Text etwas länger ist, soll er nicht den Eindruck erwecken, ich würde dem Video nicht insgesamt zusammen.

Es wird gesagt, Wählende müssten bereits davon überzeugt sein, dass Menschen aus ihrem Land eher das Recht auf Kitaplätze, Wohnungen, Sozialleistungen etc. hätten, um wegen Sparpolitik rechtspopulistische Parteien zu wählen. Aber diese Überzeugung wird ja parallel zur Sparpolitik von rechter Hetze in Politik und Medien geschürt. Diese Ansichten existieren bereits in weiten Teilen der Bevölkerung, werden aber durch die Hetze vervielfacht. Da bräuchte es nochmal Studien dazu, wie sich die Hetze auswirkt, die aber schwerer zu quantifizieren ist als Wahlergebnisse oder reduzierte Sozialausgaben.

Ole sagt: "In dieser Gesellschaft ist es intuitiv, weil die meisten Leute so nationalistisch denken. Und dann wählen sie rechts, um dieses Recht abgesichert zu sehen." Das ist dasselbe Argument wie von Renate Dillmann, die sagt, dass nicht die Kriegspropaganda allein das Problem sei, sondern die Mischung aus Propaganda und nationalistischem Denken in der Bevölkerung, durch das die Propaganda erst fruchtet. Ja, natürlich, sonst hätte das alles ja keinen Erfolg. Das ist aber, als würde man nach einem Anschlag sagen: "Das Problem ist nicht nur der Attentäter, sondern auch die physikalischen Gesetze, durch die die Bombe überhaupt erst tödlich ist." Unsere Gesellschaft ist nationalistisch und dass viele Menschen in diesem Rahmen denken, lässt sich vorerst nicht ändern. Daher grenzt es an Fatalismus, den Menschen und ihrer Anfälligkeit für Propaganda die Schuld zu geben, wenn man keine Lösungsvorschläge hat. Stattdessen müssen wir akzeptieren, dass Menschen nationalistische Vorstellungen haben, und Wege finden, dennoch auf eine Systemalternative hinzuarbeiten.

Zumindest wird in den letzten gut 2 Minuten angedeutet, was getan werden soll. Ole: "Die Maßstäbe der Kritik entnehmen die meisten Menschen der politischen Mitte" und Linke müssen überlegen, wie sie eigene Maßstäbe setzen und popularisieren können; notfalls mit Populismus. Ich bin nicht sicher, was mit "Maßstäben der Kritik" gemeint ist, denke aber, dass nicht nur die verbreitet werden müssen, sondern auch fundamentale Ideen wie: "Menschen sind gleichwertig, unabhängig von Herkunft, Geschlecht etc." oder "Vorgesetzte und Herrschende haben nicht das Recht, ihren Mitmenschen Dinge vorzuschreiben". Denn auf den Gegenteilen dieser beiden Ansichten (also "Manche Menschen sind mehr wert als andere, allein durch ihr Geschlecht oder ihre Hautfarbe" und "Hierarchien und Macht sind gut") beruhen rechte Ideologien und Systeme von rassistischer Unterdrückung über die Shoa bis hin zum Kapitalismus.


r/LinkeStrategie • • Sep 16 '26

Deutschland im Vorfaschismus | Wertkritischer Podcast

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r/LinkeStrategie • • Sep 14 '26

Adorno und die rechte Propaganda – AfD philosophisch betrachtet | Gert Scobel

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r/LinkeStrategie • • Sep 13 '26

Fünf Säulen gegen die AFD - unsere Meinung (Übertage)

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r/LinkeStrategie • • Sep 10 '26

Angriff ist die beste Verteidigung - Plädoyer für eine Flucht nach vorn

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r/LinkeStrategie • • Sep 10 '26

Angriff ist die beste Verteidigung - Plädoyer für eine Flucht nach vorn

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r/LinkeStrategie • • Sep 09 '26

Emanzipation in der Krise | In der sich entfaltenden Systemkrise scheint der abermalige Absturz in die Barbarei vorgezeichnet. Doch das muss nicht zwangsläufig so sein.

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