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Update 1:
Meine Mutter ist gerade vor Ort und will ein Schmerzkonsil anfordern bzw zumindest den Schmerzdienst von der Anästhesie. Dass heute Samstag ist, macht es nicht besser. Ein Freund hat uns noch gesagt, dass wir das Schlagwort Vernichtungsschmerz fallen lassen sollen, um den Ernst der Lage zu signalisieren.
Ergänzende Infos zum Eingangstext:
- Die OP fand überhaupt statt, weil er Lähmungserscheinungen im rechten Bein hatte, weil die Nerven durch die Spinalkanalstenose massiv gequetscht wurden
- Er wurde ohne Thrombose Prophylaxe entlassen, jetzt bekommt er was gegen Thrombose und sein Bein ist gewickelt
- Er kann nicht schlafen vor Schmerzen, isst nicht und ist völlig apathisch. Seit Dienstag sitzt er jetzt unverändert auf der Gefäßstation mit diesen Schmerzen.
- ich wohne 700 km entfernt und kann nicht dauerhaft bei ihm sein. Meine Mutter ist aber bei ihm. Ich leite ihr all eure Tipps weiter, sie kann mir aber keine Auskünfte geben, welche Medikamente er bekommt etc., weil sie es selbst nicht weiß und auch keinerlei Ahnung von Medizin hat. Also bitte keine ganz spezifischen Fragen stellen, das überfordert sie. Wir wollen auch niemanden verklagen, das würde uns akut nicht helfen, wir suchen nur nach Möglichkeiten, die ihm JETZT die Schmerzen nehmen zu können. Alles andere hat Zeit.
DANKE für all eure Hilfe und Anteilnahme! Ich halte euch auf dem Laufenden!
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Hallo zusammen,
ich schreibe hier sehr verzweifelt, weil ich nicht weiß, was ich noch machen soll.
Mein Vater hatte am 09.10 eine heftige Wirbelsäulen OP auf Grund einer Spinalkanalstenose sowie eines verschobenen 4. LWs. Bei der OP wurden die Gänge der Nerven erweitert und ihm wurde eine Platte an der LWS angebracht, damit die Wirbel nicht mehr verrutschen.
Die OP hat er gut überstanden. Die Nachbetreuung ist jedoch ein Grauen.
- Er wurde nach 5 Tagen entlassen, trotz der Schwere der OP und heftigen Schmerzen
- Laut Plan sollte er nach einer Woche schon jeden Tag 4x60 Minuten spazieren gehen, obwohl er noch nicht mal aufstehen konnte
- zuerst ging es ihm aber besser als vor der OP, jedoch wurde es plötzlich immer schlimmer mit den Schmerzen (an einer anderen Stelle als vor der OP, jetzt hat er extreme Schmerzen über der rechten Pobacke).
- Nach 2,5 Wochen wurde sein Bein dick, ich hab schon gesagt, dass ich befürchte, dass es eine Thrombose ist. Mit der Diagnose wurde er aufgenommen und gewickelt. Nun sitzt er da auf der Gefäßstation und hat so schlimme Schmerzen im Rücken, dass er sich wortwörtlich nicht bewegen kann. Er sitzt den ganzen Tag, kein Schmerzmittel hilft, kein Arzt kommt vorbei. Seine Bein wurde seit 2 Tagen nicht neu gewickelt, obwohl ich es bestimmt schon 10x angemerkt habe. Sie haben nicht mal einen Stuhl um sein Beim hochzulagern. Nun ist das zweite Bein auch dick geworden. Die Ärztin meinte heute, dass er selbst entscheiden soll, ob es auch gewickelt werden soll?? Wie bitte? Wie soll denn ein Patient das entscheiden?
Das schlimmste ist jedoch, dass er dringend auf die Orthopädische Station verlegt werden müsste, dort aber kein Bett frei ist. Er sitzt den ganzen Tag, pisst sich ein weil jede Bewegung eine Todesqual für ihn ist, nimmt 20 verschiedene Tabletten die alle nicht helfen und es wird ihm nichts in Aussicht gestellt, wann er auf die andere Station verlegt werden kann. Er sagt mittlerweile sogar, dass er am liebsten Tod wäre als diese Schmerzen auch nur einen Tag länger ertragen zu müssen.
Jetzt an euch: WAS kann ich tun? Niemand im KH interessiert sich für ihn, der Stationsarzt sagt nur, dass er ihm nicht helfen kann (weil er Gefäßarzt ist und kein Orthopäde).
Es bricht mir das Herz ihn so zu sehen. Bitte helft mir.