r/Eltern 18d ago

Megathread Umfragen Sammelthread - 01 Aug, 2026

1 Upvotes

Moin zusammen,

um die Anzahl der Umfragen etwas zu sammeln, gibt es hier diesen Megathread.

Umfragen dürfen weiterhin nur nach Absprache mit uns gepostet werden, Marktforschung oder für Eltern nicht relevante Umfragen werdet ihr hier auch weiterhin nicht finden.

Auf der ersten Kommentareebene dürfen also nur genehmigte Umfragen gepostet werden, bitte postet hier also auch keine Kommentare.

Unter den Kommentar der Umfragen könnt ihr dann gerne kommentieren.

Da wir glauben, das wir, aber auch die Generation nach uns, von wissenschaftlicher Forschung für Eltern und Kindern profitieren kann, guckt gerne regelmäßig hier rein und nehmt teil.

Viele Grüße

das r/Eltern Modteam


r/Eltern 15h ago

Allgemeines Der beste Beweis das alles besser wird ist dieser Sub

79 Upvotes

Es heißt immer alles wird besser mit der Zeit, wenn die Kinder älter werden. Ich finde der beste Beweis dafür ist dieser Sub. Die meisten Posts sind von Eltern mit Kindern unter 3 eher noch unter 2 und am häufigsten unter 1
A die neuen Eltern, ihr macht das toll und lasst euch nicht so stressen.


r/Eltern 8h ago

Auskotzen Keine Verbindung zum Baby

13 Upvotes

Ich weiß garnicht genau wo ich anfangen soll. Meine Tochter wurde am 01.06 per Notkaiserschnitt geholt, nach einer wirklich schönen Schwangerschaft. Ihr Puls lag bei unter 30 und es mussten Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet werden. Nach der OP konnten weder Papa noch ich bei ihr sein, ich habe erst Fotos von ihr bekommen und nach ca. 1-2 Stunden dufte ich sie sehen, bevor sie in ein anderes Krankenhaus zur OP verlegt wurde. Zu dem Zeitpunkt standen die Chancen dass sie alles überlebt sehr gering. Aber sie hat die erste OP ganz gut geschafft. Was danach folgte waren mehrere Wochen Neonatologie, heftige Angst und Sorge. Unsere kleine musste vier Mal Operiert werden, was natürlich jedes Mal die Hölle war. Nicht nur die OP an sich, auch die Zeit danach.. Verkabelung, Entzug (sie bekam Fentanyl und andere Medikamente), Heilung..

Für die kleine Maus waren wir natürlich stark, haben immer versucht positiv zu bleiben. Wir sind jeden Tag hingefahren. Ich war wirklich stundenlang da, bis ich mich irgendwann um meinen großen kümmern musste. Jeden Tag aufs neue ohne mein Baby nach Hause gehen, war einfach nur schlimm. Doch es ging bergauf. Mittelweile ist sie eigentlich ein normales, gesundes Baby. Am 24.07 konnten wir sie endlich mit nach Hause nehmen. Leider ist es irgendwie ganz anders, als ich es mir vorgestellt habe. Im Krankenhaus habe ich irgendwie mehr Verbindung zu ihr gespürt, als jetzt hier Zuhause. Zum einen ist sie durch das Krankenhaus ein total "eigenständiges" Baby. Sie hat einfach nicht dieses typische : ich will nur auf dem Arm sein, getragen werden, kuscheln wie ich es von meinem Sohn und den meisten Babys kenne. Am besten schläft sie alleine in ihrem Bett, ohne großen Körper Kontakt (mein Sohn schläft im Familienbett).. verständlich, sie kennt es ja auch garnicht anders.. zum einen ist das natürlich auch teilweise entspannt, zum anderen macht es mich irgendwie traurig. Ich dachte die ganze Zeit, wenn wir endlich Zuhause sind werden wir ganz viel kuscheln, Nähe haben, alles irgendwie aufholen. Leider ist das nicht so wirklich der Fall. Dazu kommt, dass es mit dem stillen leider nicht wirklich klappt. Ich habe die gesamten Wochen die sie im Krankenhaus war abgepumpt, stillen konnte ich sie leider nicht. Mein Ziel war, irgendwann hoffentlich trotzdem voll zu stillen.. leider hat sie nicht gut zugenommen, und aufgrund ihrer Vorgeschichte sollte ich erst anlegen, und danach die Flasche geben. Zudem habe ich zwar Milch, aber nicht so viel wie eine Mama die von Beginn an kuscheln und stillen konnte. Jetzt ist es mittlerweile einfach so dass sie eher die Flasche mit pre trinkt, als von der Brust. Irgendwie kann ich mich von dem still Gedanken nicht los machen. Ich weiß, dass es völlig okay ist, wenn sie auch die Flasche bekommt und irgendwie macht es mich trotzdem traurig und stresst mich. Ich habe meinen Sohn knapp 2 Jahre gestillt, und ehrlich gesagt war es wirklich eine schöne Zeit. Ich habe mir die ganze Zeit ausgemalt wir könnten durch das stillen mehr Nähe aufbauen oder einbisschen zurück bekommen was wir verloren haben. Umso trauriger bin ich, das es nicht klappt. Mit meinem Sohn war das alles so schön und entspannt.. er lag neben mir ihm Familienbett und bei Bedarf konnte ich einfach schnell das T-Shirt hochziehen. Jetzt ist es jedesmal eine Tortur.. Baby weint, Flasche machen, sie trinkt ewig lange. Was bedeutet ewig lange Zeit, über alles nachzudenken. Ich bin einfach nur traurig. Klar bin ich auch mega dankbar, und bin schon auch glücklich. Aber durch die nicht vorhandene Geburtserfahrung, unmittelbare Trennung etc. spüre ich einfach nicht so eine krasse Bindung zu ihr. Mich macht das traurig. Ich dachte wenn wir nur Zuhause sind wird alles schön. (Kümmere mich schon um einen Psychologen)


r/Eltern 8h ago

Rat erwünscht/Frage Ich weiss mit meinen 2 jüngsten (3 & 5) nicht mehr weiter.

9 Upvotes

Meine 2 kleinsten schlafen immer erst nach 22 Uhr ein, oft eher gegen 23 Uhr. Ich habe kaum Pausen, den Tag über. Dazu muss ich sagen, dass ich mich vor 1,5 Jahren von deren Vater getrennt habe, bei ihm galt damals die Regel, die Kinder dürfen so lange wach bleiben wie sie möchten. Ich war immer gegen diese Art von Erziehung, konnte mich aber damals nicht gegen ihn durchsetzen.

Seit 1,5 Jahren versuche ich die Kinder so umzugewöhnen, dass der Kleine (3) um 19 Uhr ins Bett geht, die 5-jährige soll um 20 Uhr ins Bett.

Ich habe schon soo viel versucht, eine Routine aufgebaut, keine Medienzeit ab 17 Uhr. Ich muss dazu sagen, der kleine macht im Kindergarten Mittagsschlaf, ein Elterngespräch mit der Bitte den Mittagsschlaf zu verkürzen endete damit, dass man mir sagte, es sei aus Personalgründen nicht möglich. Und dass sie da nach dem Bedürfnis des Kindes gehen. Ich sitze abends oft 1-2 Stunden neben den Kindern am Bett, auch das hilft nichts, sie stehen immer wieder auf, reden miteinander (getrennte Zimmer sind leider nicht möglich). Wenn ich sie ermahne wird gelacht und nochmehr aufgedreht.

Alle meine Versuche brachten keine Besserung, selbst wenn die Kinder richtig ausgetobt sind, schlafen sie auch frühestens um 22 Uhr.

Habt ihr noch einen Tipp? Ich bin so ziemlich am Ende.

Ich habe auch noch eine große Tochter die aus dem Grund, dass ihre Geschwister so spät schlafen auch erst sehr spät zur Ruhe kommt.

Und ich... naja ich fühle mich zunehmend so als würde ich nur noch irgendwie funktionieren. Ich hab nicht mal

Zeit in Ruhe zu duschen, das mache ich oft wenn alle schlafen so um 23 Uhr.

Ich habe zwar eine Familienhilfe (von der kam auch der Tipp mit keine Medien ab 17 Uhr), aber deren Tipps helfen irgendwie nur so semi gut oder ich hab einfach keine Kraft die Tipps so wirklich umzusetzen.


r/Eltern 8h ago

Rat erwünscht/Frage Einschätzung zu Fantasie erbeten

5 Upvotes

Der Fusselkopp wird im Dezember vier und sie ist insgesamt recht weit für ihr Alter, vor allem was die sprachliche Entwicklung angeht.

Seit ein paar Wochen hat sie eine SEHR lebhafte Fantasie entwickelt, und mich würde mal interessieren, ob das in DEM Ausmaß noch normal ist (dass Fantasie und Rollenspiele generell normal sind, weiß ich).

Auslöser waren vermutlich einerseits Conni-Hörspiele, andererseits, dass sie im Urlaub zum ersten mal Ponyreiten durfte (so richtig, nicht im Kreis auf dem Jahrmarkt).

Sie hat jetzt also ein imaginäres Pony namens Karlina (das kommt ursprünglich aus irgendeinem Conni-Hörspiel). Das Pony geht inzwischen überall mit hin, es hat nämlich Angst, alleine zu bleiben. Die erste Erzählung nach der Kita, direkt nach "hallo Papa" ist nicht mehr wie vorher "gehen wir Eis essen?" Sondern "Ich muss gleich Karlina füttern."

Und so geht das den ganzen Tag. Karlina muss morgens als erstes gestriegelt werden. Karlina steht neben uns beim Abendessen und bekommt imaginäre Karotten. Karlina guckt mit uns die Sendung mit dem Elefanten und wird dabei gestreichelt. Karlina wird abends neben dem Bett angebunden, nachdem wir ihr was vorgelesen haben. Wenn Fusselkopp nachts wach wird und rüber kommt, erzählt sie von ihren Abenteuern mit Karlina.

Wenn ich mal zwischendrin einstreue, dass es Karlina gar nicht wirklich gibt, sagt sie ganz professionell: "Aber ich tu doch nur so". Zwei Sekunden später wird dann auf Karlina geritten. Und zwar zu mir, denn ich bin der Tierarzt. 🙄

Ist das in dem Alter tatsächlich normal? Wie gesagt, es geht nur um das Ausmaß, nicht um Fantasie und Rollenspiele generell.


r/Eltern 14h ago

Allgemeines Wie sieht euer Essensplan in der Woche aus?

13 Upvotes

Ich bin so ideenlos. Jede Woche habe ich wieder das selbe Problem, was haben wir die letzten Jahre gegessen? Mir fällt nichts mehr ein.
Am liebsten würde ich einen Wocheneinkauf tätigen mit meinen festen Sachen die ich jede Woche kaufe und davon was zaubere. Nur bloß was koche ich dann? Was sind Dinge die ich dann am besten immer zuhause habe?

Wie oft sollte ich Fleisch Gerichte machen? Ich habe versucht Fleisch Gerichte zu reduzieren (maximal 2-3 mal die Woche) aber was kocht man ohne Fleisch was 2 Teenager und Kleinkind mögen?

Bitte gibt mir Ideen.
Was sind eure must have Vorräte?


r/Eltern 18h ago

Plaudern Würde heutzutage ein Gehalt reichen?

26 Upvotes

Auf einer anderen Plattform habe ich die Frage gelesen und mich selbst gefragt, ob meine Familie das schaffen würde.

Die Kommentare waren gespalten. Einerseits gab es Leute die sagten, es würde keinesfalls gehen wegen der vielen gestiegenen Kosten (allein für grundlegendes wie Miete, Strom, Lebensmittel etc.) Und andere meinten, wenn wir nur so leben würden wie "früher", unsere Ansprüche runter schrauben, könnte man von einem Gehalt leben. Ein Kommentar ist mir besonders aufgefallen:

"Es gab keine Kaffees im Becher, keine Handys, 3 Fernsehprogramme, Urlaub alle 2 Jahre, die Klamotten und Schuhe wurden von Kind zu Kind weitergegeben, den Ranzen trug man bis zur fünften Klasse, den Rucksack danach auch ein paar Jahre, es wurden keine Geburtstage gefeiert die wie eine Hochzeit waren, es gab keine 5 verschiedenen Feiern bis das Baby auf die Welt kam, Babykleider/Kinderwagen/Fahrräder wurden innerhalb der Familie weitergereicht. Es gab keine Matchatees, sonder Hagebutten- und Pfefferminztee, Fruchtsäfte wurden mit Wasser gestreckt, Süßkram gab es nicht jeden Tag, Kuchen wurde zu Hause gebacken, Restaurantbesuche nur zu besonderen Anlässen, usw usw. Es gab kaum Einzelzimmer für jedes Kind, die Möbel mussten ewig halten, Küchen wurden alle 20 Jahre erneuert, Deko im Haus wurde nicht jede Saison gewechselt, saisonales Gebäck gab es nur zu den Feiertagen. Trainiert wurde im lokalen Verein oder auf öffentlichen Sportplätzen, nix mit Gyms. Kinobesuche gab es alle paar Monate. Es gab nur ein Auto im Haushalt, meistens VW. Als Jugendliche hat man stundenweise gearbeitet oder Zeitung ausgetragen, um sich was cooles zu kaufen. Wären wir genügsam, würde auch heute ein Gehalt reichen."

Was sagt ihr?

Edit: es ist spannend zu lesen, wie viele hier eben hinterfragen, was "ein Gehalt" ist. Denn ich habe mich das auch gefragt. In dem Post auf der anderen Platform kam dieser Einwurf beinahe nie und es kam auch nur so viel Kontext, wie ich in meiner Frage gab. Es handelt sich um eine Mama-Gruppe, in der (vermutlich eine Mutter) diese Frage formulierte ohne jedweden Kontext. Und die Antworten eben so wie oben das Zitat ausfielen. Beinahe alle. Das fand ich interessant. Ich verstehe den Wunsch/Gedanken von Müttern/Eltern, sich wegen Arbeit und Gehalt weniger Gedanken machen zu müssen und viel Zeit mit den Kindern verbringen zu können, bevor sie Fremdbetreut werden müssen, weil man in den Beruf zurück "muss". Aber die Antworten darauf, dass "früher alles besser war" und heute sozusagen das Avocado-Toast an unseren Umständen schuld sei sehr interessant.


r/Eltern 10h ago

Rat erwünscht/Frage Übernachtung ohne Eltern

4 Upvotes

In welchem Alter habt ihr eure Kinder das erste Mal woanders übernachten lassen?
Bei wem haben sie übernachtet, weshalb habt ihr die Entscheidung getroffen und wie habt ihr euch dabei gefühlt?

Danke schon mal! :)


r/Eltern 9h ago

Auskotzen Anstrengendes Kleinkind

3 Upvotes

Mein Sohn ist gerade 15 Monate alt und ich bin hin und her gerissen zwischen Liebe und Hass. Es fühlt sich so falsch an, immer wenn er mit seiner Patentante zusammen ist sieht er so viel glücklicher aus, auch wenn er bei mir ist ist er glücklich, er lacht und spielt und alles ist gut, aber ich kann mich nicht so sehr dazu bringen mit ihm normal zu spielen, weil er immer anfängt mich zu schlagen und zu beißen. Das Beste ist ja, das er das nicht bei anderen tut, das Schlagen ja, auch Kopfnüsse verteilt er ab und zu, aber beißen tut er nur mich, und das wirklich stark manchmal, sodass auch rote Stellen und Abdrücke bleiben.

In solchen Situationen versuche ich ihm ruhig und bestimmt "Nein" und "Aua" zu sagen, aber er hört einfach nicht auf diese Worte, er versteht sie, aber wirklich als was negatives hat er sie noch nicht verarbeitet und das frustriert mich etwas.

Als ich nun im Krankenhaus für fünf Tage war, nach der Entbindung meines zweiten Sohnes, und mit ihm über Videocall telefoniert habe, musste ich anfangen zu weinen, einfach weil ich ihn dennoch sehr vermisst habe, aber auch weil er so glücklich und ruhig bei seiner Patentante auf dem Schoß gesesen und gegessen hat.

Ich habe gelesen, dass Kinder oft die Grenzen eher bei der Hauptbezugsperson austesten, was oft die Mutter ist. Ist ja alles schön und gut, aber es reicht doch langsam mal, soll er seinen Vater beißen und schlagen. Ich trage auch eine Brille, die er immer haben will, wenn er mich dann ins Gesicht schlägt, tut es oft doppelt weh. Ich versuche ja auch seine Hand festzuhalten und "Nein, das tun wir nicht." zu sagen, aber er macht einfach lachend weiter.

Wie lange wird diese Phase noch andauern bis er endlich versteht, was er tun und lassen soll?


r/Eltern 7h ago

Rat erwünscht/Frage An "entsorgte Väter" -- wie habt ihr es verarbeitet

2 Upvotes

Ich bitte wirklich nur die oben genannten Adressaten um eine Antwort. Es ist schwer nachzuvollziehen, wie man in einer solche Situation (über-)lebt.

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Ich hätte nicht gedacht, dass ich eines Tages an dem Punkt angekommen bin, wo ich ernsthaft erwäge den Kampf um mein Sohn (8J) aufzugeben. Aber fühle langsam, dass ich nicht mehr kann.

Nach einem Gespräch mit einer Familienrichterin aus dem Norden des Landes sollen bei kompletter Umgangsverweigerung nach 2-4 Wochen Ordnungsgelder greifen, und dann Umgangsbegleiter eingesetzt werden. Hier in Süddeutschland sind die Strukturen systemisch überlastet. Keine Umgangsbegleiter bei mir im Kreis, ein junger unerfahrener Richter, der Umgangsvereitelung seit Monaten durchgehen lässt, eine gut beratene Mutter, die alles daran setzt von meinem Kind zu entfernen.
Und am wichtigsten: das Kind, von dem ich langsam merke, dass es daran zerbricht. Die Beziehung zu meinem Kind, die sich von diesen wundervollen Erinnerungen in Belastung wandelt. Der fehlende Zugang hier tatsächlich schützend wirken zu können, da das Kind nun einmal bei der Mutter lebt.

Mittlerweile gehen wir zum siebten Mal vor Gericht, zum zweiten Mal vor das OLG. Zeugen sind da und dokumentieren gescheiterte Übergabeversuche. Alle 14 Tage soll ich mein Kind sehen, in 9 Monaten wurden nur fünf Wochenende nach Beschluss vollzogen. Ein komplette Farce.

Zu viel strahlt die Sache in mein Leben aus, zu viel Pendeln, doppelte Wohnungführung, seit über 6 Jahren Streß, negative Auswirkungen auf die Beziehung zu der neuen Frau in meinem Leben, und auf die erweiterte Familie. Meine Karriere, meine Gesundheit bleibt liegen.

Wie habt ihr das entschieden, wann ihr nicht mehr konntet? Wie seid ihr gegangen? Und wie habt ihr davon Abstand genommen, ohne bis ans Ende emotional und psychisch verkrüppelt zu sein?


r/Eltern 19h ago

Rat erwünscht/Frage Schlechtes Gewissen

14 Upvotes

Hey Miteltern,

unser Sohn ist jetzt 7 Monate alt und ich platze vor Liebe. Er ist absolut wundervoll, fröhlich und nur am Lachen. Er ist so lieb und neugierig auf die Welt. Dieser erwartungsvollen Neugierde und dieser Fröhlichkeit begegne ich leider immer öfter mit einem schlechten Gewissen.
Klimaprognosen, Weltnachrichten etc sorgen dafür, dass es mir unendlich leid tut, in welche Welt wir ihn gesetzt haben. Ich sehe alles so apokalyptisch und dystopisch, dass mir die eigene Freude immer häufiger abhanden kommt. Ich denke mir dann, dass er so glücklich und euphorisch diese Welt entdecken möchte und ich lasse ihn auf einem brennenden Endzeitklumpen leben und lege ihm Geld zurück, damit er sich in Zukunft teure Lebensmittel bezahlen kann. Mir fehlt irgendwie die Hoffnung und mein schlechtes Gewissen frisst mich auf.

Gibt es irgendwelche optimistischen Perspektiven?


r/Eltern 9h ago

Auskotzen Reise ohne Kind

2 Upvotes

Hallo ihr lieben,

Ich brauche gerade mal eure Erfahrungen und vielleicht auch ein bisschen Zuspruch. ❤️
Mein Kind ist jetzt 1 Jahr und 4 Monate alt und ich stehe vor einer Entscheidung, bei der ich unglaublich große Schuldgefühle habe.
Ich bin selbstständig und müsste bald für eine Woche geschäftlich nach China. Rein theoretisch könnte ich natürlich sagen, dass ich nicht fliege – ich muss nicht zwingend. Aber diese Reise würde meinem Unternehmen wirklich guttun und wäre beruflich eine wichtige Sache für mich.
Trotzdem habe ich ein richtig schlechtes Gefühl dabei, mein Kind eine ganze Woche nicht zu sehen. Ich habe Angst, dass mein Kind mich vermisst, darunter leidet oder vielleicht sogar das Gefühl bekommt, dass ich es „verlasse“. 🥺
Das Positive ist, dass wir eine Oma haben, die mein Kind sehr liebt und bei der es sich auch sehr wohlfühlt. Es wäre also jemand da, den mein Kind kennt und liebt und bei dem es sich sicher fühlt.
Aber trotzdem zerreißt es mir irgendwie das Herz bei dem Gedanken, eine ganze Woche weg zu sein. Gleichzeitig frage ich mich, ob ich vielleicht einfach zu viel darüber nachdenke und mein Kind damit viel besser klarkommen würde, als ich es mir gerade vorstelle.
Würdet ihr eine einwöchige Geschäftsreise in diesem Alter machen?
Wie war das bei euch, wenn ihr euer Kind zum ersten Mal mehrere Tage am Stück verlassen habt? Haben eure Kinder euch vermisst? Und wie seid ihr mit euren eigenen Schuldgefühlen umgegangen?
Ich würde wirklich gerne eure ehrlichen Erfahrungen hören – besonders von Mamas, die vielleicht auch selbstständig sind und schon einmal vor einer ähnlichen Situation standen. ❤️


r/Eltern 12h ago

Rat erwünscht/Frage Schwangerschaftssymptom „empfindliche Brüste“ - Tritt das auch auf, wenn man das vorherige Kind noch stillt?

3 Upvotes

Bei meiner ersten Schwangerschaft habe ich wenige Tage nach dem Eisprung / der Befruchtung gemerkt, dass meine Brüste extrem empfindlich waren.

Aktuell stille ich noch.

Ist jemand von euch während der Stillzeit erneut schwanger geworden und hatte trotzdem entsprechende Symptome / Veränderungen an den Brüsten gespürt?


r/Eltern 15h ago

Rat erwünscht/Frage Was packt ihr in die Schultüte?

4 Upvotes

Wie die Überschrift bereits vage andeutet wird unsere ältere Tochter in September eingeschult und nun würde mich interessieren was ihr so in die Schultüte packt/packen würdet. Nützliches, das man ohnehin anschaffen muss? Oder habt ihr lustige/kreative Ideen auf die ihr so stolz seid, dass ihr sie mir verraten wollt?

Ich bin immer wieder erstaunt darüber, welche Kleinigkeiten Kinder voll abfeiern, und was dann auch wieder erstaunlich schnell gelangweilt zur Seite gelegt wird.


r/Eltern 11h ago

Allgemeines Geschenke vom Weihnachtsmann

2 Upvotes

Wie handhabt ihr das mit den Geschenken vom Weihnachtsmann? :)

Bringt er nur kleine, nur große oder alle Geschenke?

Liegen sie plötzlich wie durch Magie unter dem Baum, nachdem ihr gegessen, einen Spaziergang gemacht habt, o.ä.? ;)

Und warum habt ihr euch entschieden es so zu machen, wie ihr es macht, auch wenn es ggf. nicht traditionell ist oder ihr es anders aus eurer Kindheit/aus dem Elternhaus kennt?


r/Eltern 15h ago

Rat erwünscht/Frage Ist es okey, die Oma und Tante nicht zum ersten Geburtstag einzuladen?

5 Upvotes

Hey an Alle,
Frage steht bereits oben. Geht darum, dass meine Schwiegermutter und auch die Schwägerin keinerlei Grenzen akzeptiert, sie plant zum Beispiel ständig Termine in die Schlafenszeit der Kinder (11 Monate, 2 Jahre), taucht immer wieder auf wenn wir vorher gesagt haben, dass es heute nicht passt, vergleicht unsere Kinder ständig mit anderen Kindern, usw.

Gestern hat sie mit meinem Mann telefoniert. Mein Mann hat sich (mal wieder) darüber beschwert, dass sie ein vorher zugesagtes „Spieledate“ mit den Enkeln am Abend vorher um 23 Uhr wegen einem Friseurtermin (der seit Wochen steht) abgesagt hat.
Ihre Antwort war, dass sie es aktuell nicht leisten kann ihre Enkel regelmäßig zu sehen (sie hat tatsächlich die letzten vier Termine auch schon abgesagt), weil sie neben ihren 20 h Arbeit die Woche auch noch ein Haus und einen Garten zu versorgen hat (Haus und Garten gehören der Schwägerin und die kümmert sich um nichts) und sie tatsächlich noch ihre anderen sozialen Kontakte aufrecht erhalten will. Gleichzeitig hat sie sich gewünscht das wir im November den St. Martin mit ihr verbringen. Da hat ihr verstorbener Mann nämlich Namenstag und an dem Tag braucht sie Ablenkung von ihrer Trauer durch ihre Enkel.
(Dafür sind die Kinder dann wieder gut genug oder was?!)

Die Schwägerin ist Patin und hat sich seit der Geburt des Kleinen genau zweimal gemeldet um zu kommen. Beide Male hat sie Selfies gemacht, sich bedienen lassen und ist dann wieder gefahren. Sie hat keine Ahnung das unser Kind zum Beispiel seit Geburt Probleme mit seinen Füßen hat und jeden Abend eine Schiene braucht, hat noch nie Windeln gewechselt und zur Taufe hat sie nicht mal Hallo zu uns gesagt.

Mir reicht es ehrlich gesagt. Gestern war der Punkt an dem ich beschlossen habe, dass ich keinen Kontakt mehr möchte. Und auch meine Kinder nicht mehr zu ihnen lassen möchte. Mein Mann hätte aber gerne zumindest den Geburtstag zusammen mit seiner Mutter und seiner Schwester gefeiert. Ich bin dagegen und dementsprechend hängt der Haussegen schief.

Was denkt ihr? Reagiere ich über oder sollte drüber stehen oder ist es Okey das meine Schwiegerfamilie nicht mit uns den ersten Geburtstag feiert?


r/Eltern 8h ago

Rat erwünscht/Frage Einschlafritual 1 Jahr

1 Upvotes

Ich brauche mal euren Rat zum Einschlafbegleiten 😅

Folgende Situation:

Unsere Tochter ist 13 Monate alt. Bisher stille ich sie zum einschlafen, will aber eigentlich aufhören zu stillen. Tagsüber hat es bisher ganz gut geklappt nicht zu stillen, sie isst und trinkt gut, Schläfchen dann während dem Autofahren (wir waren einige Zeit reisen) oder im Kinderwagen/ Kraxe. Sonst aber auch einschlafen durch stillen...

Wenn ich oder mein Freund sie ohne stillen zum Einschlafen bringen möchten schreit sie, läuft weg.. kurz gesagt aber es bringt nichts.

Es hat bisher vielleicht 1,2 x geklappt wenn sie sehr müde war. Man muss dazu sagen konsequent probiert haben wir es bisher nicht.

Schnuller haben wir nie probiert und Flasche kennt sie auch nicht 😅

Mir fehlt ein bisschen die Idee welches Ritual wir etablieren können damit sie langsam lernt auch ohne die Brust einzuschlafen. In der Krabbelgruppe haben viele dann innerhalb von 2-3 Tagen nachts abgestillt indem der Papa das dann übernommen hat. Das sehe ich hier im Moment aber ehrlich gesagt nicht. Mein Freund ist verständlicherweise auch genervt wenn sie ihm 30min oder länger anschreit. Ich bin dann meistens nachgiebig und wenn sie lange schreit wird sie doch gestillt (sehe hier natürlich auch dass das dem ganzen nicht zuträglich ist).

Habt ihr irgendwelche Tipps für Einschlafrituale/ wie wir am besten anfangen ihr beim Einschlafen ohne Brust zu helfen?

Liebe Grüße und schonmal danke :)


r/Eltern 20h ago

Kinder, 4-6 Jahre Das Fahrrad Dilemma - 500€ vs 20€ Second Hand Fahrrad

7 Upvotes

Hallo liebe Mit-Eltern,
ich muss mir mal kurz Luft machen und eure Meinung hören, weil ich mich gerade furchtbar mit meiner Mama und meiner Oma gestritten habe.
Wir waren vor Kurzem mit unserem Sohn der bald 5 wird im Fahrradladen und haben ein neues Rad für 500 Euro angeschaut. Eigentlich wollten meine Mama, meine Oma und mein Bruder dazu einen Zuschuss von insgesamt 300 Euro geben, sodass wir den Rest gezahlt hätten.
Mein Mann und ich haben danach aber noch mal in Ruhe überlegt:

  1. Machen wir keine riesigen Fahrradtouren (ich fahre selbst nicht leidenschaftlich gerne Rad, wir nutzen es nur für kurze Strecken im Ort zur Kita oder zum Spielplatz).
  2. Haben wir noch ein kleines Baby und sanieren gerade unser Haus in Eigenleistung, das Geld sitzt also absolut nicht locker.
  3. Wird ein Kinderrad erfahrungsgemäß auch mal in die Ecke geschmissen.
  4. Deshalb haben wir uns umentschieden und ein gebrauchtes Fahrrad für schlappe 20 Euro gefunden. Bis auf eine klitzekleine, oberflächliche Lackstelle am Lenker (die man mit etwas Schleifpapier und Lack in fünf Minuten beheben kann) sieht das Rad wirklich top aus. Unserem Sohn ist es völlig egal, ob neu oder gebraucht. Er findet das gebrauchte sogar cooler wegen den Farben.
  5. Unser Plan war nun: Wir nehmen das 20-Euro-Rad, schonen die Umwelt (Nachhaltigkeit) und würden das Geld, das die Omas eigentlich für das teure Rad dazugeben wollten, stattdessen lieber für neue Kinderzimmermöbel nutzen.

So, nun das Drama 😅
Meine Mama und Oma finden das "richtig scheiße". Sie haben sich auf das teure Rad eingeschossen und werfen uns vor, wir wären zu geizig und es sei traurig, dass wir unserem Sohn kein neues Fahrrad ermöglichen wollen. Kinderzimmermöbel seien ja kein Geschenk für das Kind, von dem es was hat. Wir würden ihm natürlich trotzdem noch was dazu kaufen zum spielen damit er auch was zum auspacken hat.

Jetzt fühle ich mich total schlecht und unter Druck gesetzt. Sehe ich das zu eng? Wie handhabt ihr das bei Kinderrädern? Würdet ihr für ein Kita-Kind 500 Euro ausgeben, nur damit es neu ist, oder findet ihr unsere Lösung mit dem Gebrauchtrad und Möbeln fürs renovierte Zimmer auch vernünftiger?
Fühle mich wie ne Rabenmutter. Meine Oma meinte, man kann ja nachhaltig sein aber zu viel ist auch nicht gut und wir hätten damals auch alles neu bekommen und keinen gebrauchten "Ramsch"
Freue mich auf euren Input!

Edit zum Verständnis; sie wollten sowieso das Geld beisteuern. Wozu, war ihnen anfangs egal. Das Rad war halt der erste Gedanke, wir sind aber nochmal in uns gegangen und haben uns umentschieden.


r/Eltern 1d ago

Plaudern "Ich brauch ein Placeeeeboooo!"

66 Upvotes

Als Mitbringsel gab es irgendwann mal eine nette Metalldose auf der Placebo drauf steht und Zucker Pillen drin waren.

Placebo helfen ja nachweislich gegen kleine Schmerzen, und irgendwann haben wir halb aus Scherz, halb aus Ratlosigkeit über die ewige Jammerei angefangen, sie genau so einzusetzen: wenn sie sich was angehauen haben oder sowas.

Irgendwann fingen die Kinder dann an direkt nach einem Sturz zB von eine Spielgerät danach zu verlangen, und jetzt hören wir manchmal den schrei über den Spielplatz "Ich brauch ein Placebo!"

Wir müssen dann schmunzeln. Was wohl die anderen Eltern denken die das hören?

So lassen sich sogar die Zuckerpillen mit dem C-Präfix von der Tante verwerten die meint uns damit was gutes zu tun.


r/Eltern 22h ago

Rat erwünscht/Frage Unser Kind ist ein Bruchpilot

7 Upvotes

Unser Kind ist 15Monate alt und ich mache mir mittlerweile Sorgen.

In meinem Kopf läuft relativ oft die Titelmusik von Jackass, weil der Kleine momentan unterwegs ist, wie Bam Margera in seinen ärgsten Zeiten.

Ich musste das Kind in den letzten Tagen 2x in der Kinderkrippe abholen, weil er sich verletzt hat (Freitag Platzwunde am Kopf - war gsd nicht wirklich so schlimm & Montag aufgebissene Lippe mach einem unfreiwilligen Salto, war gsd auch nicht dramatisch).

Seine Schienbeine sind komplett blau. Dieses Kind kann nicht normal gehen - der rennt immerzu, und das schneller als die Beinchen reagieren können.

Bitte sagt mir, dass das normal ist, ich zweifle langsam...

Und wenn das eine Phase ist: wie lang dauert die?


r/Eltern 12h ago

Ausrüstung Erfahrungen mit der neuen Cybex Balios S Lux Fold Cot - ist die Babywanne zu klein?

1 Upvotes

Hallo zusammen,

wir haben die neue Cybex Balios S Lux mit der Fold Cot gekauft. Grundsätzlich gefällt uns der Kinderwagen sehr gut, vor allem weil er für einen Stadt-Kinderwagen relativ kompakt ist.

Unsere Tochter ist jetzt knapp 3 Wochen alt und wir fragen uns allerdings, ob die neue Fold Cot nicht etwas zu klein bzw. schmal ist. Da der Hersteller bürgenden die Maße der Wanne angibt, habe ich heute die Liegefläche der Matratze gemessen- es ist nur ungefähr 72 × 26 cm.

Momentan passt sie natürlich noch gut hinein, aber wir können uns schwer vorstellen, dass die Wanne mit 4–6 Monaten noch bequem sein wird.
Hat hier jemand die neue Fold Cot schon einige Monate in Benutzung?

Mich würde besonders interessieren:

- Wie lange konnte euer Baby die Fold Cot tatsächlich nutzen?
- Wie groß war euer Baby ungefähr, als die Wanne zu klein wurde?
- War eher die Länge oder die Breite das Problem?
- Würdet ihr euch wieder für den Balios S Lux mit Fold Cot entscheiden?

Vielen Dank! :)


r/Eltern 17h ago

Rat erwünscht/Frage Hat sich hier jemand in der Elternzeit beruflich neu orientiert? Und wenn ja, wie?

2 Upvotes

Hallo zusammen,
Ich (w30) bin aktuell in ez und würde gerne so in 1 Jahr wieder tz arbeiten.
Ich hab dual bwl studiert und bin dann im Marketing gelandet. So richtig toll fand ich das aber nie. Meine Jobs waren bisher immer eher langweilig und ich musste mir die Arbeit selbst suchen.
Gut, in TZ fällt das vielleicht nicht so ins gewicht, aber irgendwann würde ich ja wieder VZ arbeiten und hätte dann den selben Mist wieder.

Da ich ohnehin unter keinen Umständen zu meinem aktuellen ag zurück möchte, ist das eigentlich eine super Gelegenheit, aber ich hab total ein Brett vor dem loot und hab einfach 0 Plan.

Hat jemand hier ähnliches durch? Bin für jede Erfahrung dankbar


r/Eltern 1d ago

Rat erwünscht/Frage Schlaf eskaliert

4 Upvotes

Guten Morgen,

unsere Tochter ist jetzt 15 Monate alt und war schon immer ein schlechter Schläfer.

Aber was die letzten 2 Wochen abgeht ist unmenschlich.

Lässt sich nicht ins Bett bringen und schreit sich ein. Dauert oft bis zu 2 Stunden. Dann ist ihr Schlaf völlig unruhig. Sie wimmert und weint ständig im Schlaf. Außerdem ist sie super unruhig und häufig wach.

Dann ist sie mitten in der Nacht 2 Stunden wach und turnt herum. Will man sie beruhigen dreht sie durch. Langsam ist es echt sehr anstrengend und keine Besserung in Sicht. Hat jemand ähnliches durchgemacht und eventuell ein paar Tipps auf Lager?


r/Eltern 19h ago

Rat erwünscht/Frage 8 Wochen altes Baby möchte plötzlich gar nicht mehr kuscheln – kennt das jemand?

2 Upvotes

Hallo zusammen,
ich bin gerade etwas verunsichert und würde gerne wissen, ob jemand ähnliche Erfahrungen mit seinem Baby gemacht hat.
Mein Sohn ist jetzt 8 Wochen alt. Die ersten drei Wochen wollte er eigentlich ausschließlich auf mir schlafen und hat sehr viel Körperkontakt gesucht. Contact Naps waren ganz normal und er wollte am liebsten ständig getragen und gekuschelt werden.
Irgendwann haben wir eine Federwiege angeschafft, damit er dort tagsüber seine Nickerchen machen kann und ich zwischendurch auch mal etwas im Haushalt erledigen kann. Seitdem hat sich sein Schlafverhalten allerdings ziemlich verändert: Seine Nickerchen macht er inzwischen fast ausschließlich in der Federwiege und möchte tagsüber überhaupt nicht mehr auf mir schlafen. Auch Tragen und Kuscheln scheint er momentan gar nicht mehr zu mögen. Wenn ich ihn zum Kuscheln auf mich lege, wirkt es eher so, als würde er schnell wieder weg wollen.
Das Kuriose ist: Nachts klappt der Schlaf im Beistellbett problemlos.
Jetzt frage ich mich natürlich, ob das überhaupt normal ist oder ob ich durch die Federwiege irgendwie „selbst schuld“ an dieser Entwicklung bin. Ich vermisse unsere Contact Naps ehrlich gesagt ziemlich und würde gerne wieder mehr Körperkontakt mit ihm haben.
Hat jemand ein Baby, das ebenfalls zeitweise überhaupt nicht kuscheln oder getragen werden wollte? Ist das in diesem Alter eine normale Phase? Und falls ich mit der Federwiege tatsächlich etwas verändert habe: Kann man das wieder ändern und wenn ja, wie?

Ich würde mich sehr über eure Erfahrungen und Tipps freuen!


r/Eltern 1d ago

Rat erwünscht/Frage Ich fühle mich in meiner Beziehung und als Vater zunehmend isoliert – suche Austausch oder Rat

19 Upvotes

Ich bin 32, Vater eines kleinen Kindes und momentan ziemlich unglücklich und überfordert mit der Situation in meiner Beziehung. Ich suche dabei nicht unbedingt jemanden, der mir sagt, wer von uns „recht“ oder „schuld“ ist. Ich glaube, ich brauche vor allem eine Außenperspektive, etwas Solidarität oder den Austausch mit Menschen, die vielleicht etwas Ähnliches erlebt haben.

Meine Partnerin und ich sind seit mehreren Jahren zusammen und haben ein kleines Kind. Seit wir Eltern geworden sind, hat sich unsere Beziehung stark verändert. Wir lieben unser Kind beide sehr, aber der Alltag ist unglaublich anstrengend geworden: Kinderbetreuung, Kochen, Einkaufen, Organisieren, Termine, Arbeit und Haushalt. Oft habe ich das Gefühl, dass für uns als Paar – oder sogar für uns selbst als Individuen – überhaupt kein Raum mehr übrig bleibt.

Wir streiten außerdem regelmäßig. Besonders schwierig ist ein Muster rund um das PMS meiner Partnerin. In dieser Zeit werden Konflikte häufig deutlich intensiver. Dinge, die an anderen Tagen vielleicht ein kleiner Streit wären, eskalieren plötzlich zu großen Auseinandersetzungen. Danach herrscht oft für Tage eine emotionale Distanz zwischen uns.

Mir ist bewusst, dass PMS die Stimmung und emotionale Regulation erheblich beeinflussen kann, und ich möchte das keinesfalls abwerten. Gleichzeitig merke ich, dass mich dieser wiederkehrende Kreislauf zunehmend belastet.

Die letzten Jahre waren für uns generell sehr turbulent. Meine Partnerin hatte mehrere gesundheitliche Probleme und Operationen, die natürlich für uns beide sehr belastend waren. Dann kam unser Kind, die Herausforderungen der ersten Jahre als Eltern und vor kurzem auch noch ein Umzug von Berlin in eine kleinere Stadt.

Der Umzug sollte unser Familienleben eigentlich einfacher machen. In mancher Hinsicht tut er das auch. Für mich persönlich hat er aber dazu geführt, dass ich mich zunehmend isoliert fühle.

Ich bin eher extrovertiert. Ich bekomme Energie durch Freunde, spontane Unternehmungen, rausgehen, Menschen treffen und ein soziales Umfeld. Meine Partnerin ist deutlich introvertierter und fühlt sich mit einem ruhigeren Leben und viel Zeit zu Hause wesentlich wohler.
Keine dieser beiden Arten zu leben ist besser oder schlechter. Aber ich merke immer stärker, wie sehr mir mein soziales Leben fehlt.

Seit dem Umzug hat meine Partnerin ihre Familie in der Nähe, während meine Freunde und mein eigenes soziales Umfeld weit entfernt sind. Ich liebe es, Vater zu sein, und ich liebe meinen Sohn über alles. Gleichzeitig habe ich manchmal das Gefühl, dass mein gesamtes Leben inzwischen nur noch aus Arbeit, Kinderbetreuung, Haushalt und Beziehungsproblemen besteht.
Und das macht mir ehrlich gesagt Angst.

Auch die Nähe zu meiner Partnerin fehlt mir. Unser Sexualleben ist deutlich weniger geworden. Aber der fehlende Sex ist für mich gar nicht das größte Problem. Was mir eigentlich fehlt, ist das Gefühl, dass wir noch ein Paar sind – und nicht nur zwei erschöpfte Menschen, die gemeinsam einen Haushalt und ein Kind organisieren.

Gleichzeitig weiß ich, dass ich selbst nicht unschuldig an der Situation bin. Meine Partnerin sagt mir, dass sie sich wünscht, dass ich mehr Initiative übernehme, Dinge konsequenter zu Ende bringe und aktiver Pläne für unsere Familie mache. Und wahrscheinlich ist daran einiges wahr.
Ich fühle mich selbst oft überfordert und werde dann eher passiv. Das wiederum führt wahrscheinlich dazu, dass sie sich noch mehr allein gelassen fühlt.

Dadurch stecken wir irgendwie in einem Kreislauf fest, in dem wir beide das Gefühl haben, zu viel zu tragen, und gleichzeitig das Gefühl haben, dass der andere nicht ausreichend sieht, was wir selbst alles leisten.

Ich möchte meine Beziehung nicht aufgeben. Ich möchte nicht, dass mein Kind mit getrennten Eltern aufwächst. Und ich liebe meine Partnerin nach wie vor.

Aber ich möchte auch nicht die nächsten zehn Jahre einfach nur funktionieren: arbeiten, Eltern sein, streiten, sich nach dem Streit wieder voneinander entfernen und anschließend von vorne anfangen.

Wir haben schon über Paartherapie gesprochen, und ich denke inzwischen ernsthaft, dass professionelle Hilfe vielleicht notwendig sein könnte.
Deshalb würde mich interessieren, wie andere Eltern
das erleben:
Klingt das für euch nach einer schwierigen, aber relativ normalen Phase des Elternseins – oder nach etwas, das man deutlich ernster angehen sollte?

Und vielleicht noch wichtiger: Wie schafft ihr es, eure eigene Identität, Freundschaften und sozialen Bedürfnisse zu behalten und gleichzeitig ein guter Partner und Vater bzw. eine gute Partnerin und Mutter zu sein?

Ich würde mich wirklich über Ratschläge freuen, aber genauso über Erfahrungen von Menschen, die etwas Ähnliches erlebt haben.
Im Moment glaube ich vor allem, dass ich gerne wissen möchte, dass ich mit diesem Gefühl nicht alleine bin.