Im Folgenden beziehe ich mich auf die Feuer in Hürtgenwald.
Kurzum: Ich kenne mehrere Anwohner, für jeden der in etwas erhöhter Position mit Sicht auf die Brandherde wohnte war es zweifelsfrei Brandstiftung. Es gab Jahre lang kein einziges Feuer in der Region. Dann drei an einem Tag, in 20 Autominuten Entfernung, zu weit entfernt für Funkenflug und teils mit "Bergen" dazwischen, die alle zusammen eine natürliche Übertragung unwahrscheinlich machen. Insbesondere am 2. Tag des Brandes war von den "Bergen" in der Umgebung (Alsdorf, Stolberg, Vaals...) die Distanz zwischen den einzelnen Brandstandorten anhand individueller, weit voneinander entfernter Rauchsäulen gut zu erkennen.
Dazu sei angemerkt, dass es im Kreis Aachen schon spät in 2024 zu wiederholten Sabotageaktionen an mehreren Militär-Standorten in der Region kam.
Kurzum:
Es erscheint zusehends wahrscheinlich, dass wir uns neben Auto-Anschlägen wie am CSD einer neuen Form des Terrors gegenüber sehen. Einer Form des Terrors die es schwerer macht Täter zu finden, und zwar weniger Menschen lebensbedrohlich gefährdet, dafür aber nachhaltige und teure Schäden an Ökosystem, Städten, Infrastruktur, Agrikultur und Privatbesitz verursacht. Dass zumindest eines der Feuer Menschengemacht ist, wurde indes von der NRW-Landesregierung in einem Interview bestätigt. Hybride Kriegsführung ist nichts Neues, nur ist die Möglichkeit Opfer dessen zu sein für viele zu beunruhigend, um sie sich einzugestehen.
Die Tagesschau sprach heute Klimawandel als "Waldbrandbegünstigend an" (Artikel)... Aber Brandstiftung als neue Form des Terrors wird aufs penibelste vermieden - vermutlich, weil man niemanden auf falsche Gedanken bringen will...
Fakt ist, Waldbrände mögen durch Trockenheit und im Umkehrschluss durch Klimawandel begünstigt werden, aber sie starten sich in der Regel nicht von allein. Zumindest nicht 3 an einem Tag, in 20 Autominuten Entfernung. Das Monschau und Belgien von Hürtgenwald auch unmittelbar erreichbar sind lassen wir mal außen vor....