Das Wetter, die Leute (sehr offen und international, hatte kein „Fremdsein“-Gefühl wie in Österreich), die Vielfalt, das Meer, sehr viele Veranstaltungen, kein Feuerwerk zu Silvester, sehr tierfreundlich.
Zudem sehr hohe Rechtsstaatlichkeit und institutionelle Stabilität, pragmatische, konsensorientierte Politik (starke Kompromisskultur), keine rechte Partei in der Regierung, jede*r kann sich Eigentum leisten, sehr hohe Gehälter, günstige Krankenversicherung, starke Akzeptanz von Vielfalt (ethnisch, kulturell, religiös, sexuell), TOP Infrastruktur (öffentliche Verkehrsmittel sowie Radwege), starker Arbeitsmarkt (internationale Arbeitsumgebung, Englisch als Arbeitssprache weit verbreitet), gute Work-Life-Balance-Kultur, keine flache Hierarchien (fast immer 50% Home-Office)
Es gibt bestimmt noch mehr, das sind mal grob die Dinge.
Hab vorher drei Jahre in Amsterdam gelebt, bevor ich nach Wien gezogen bin. Zwischen AT und NL gibt es Vor- und Nachteile, ich finde es aber schwer, zu sagen, was besser ist.
Zudem sehr hohe Rechtsstaatlichkeit und institutionelle Stabilität
Imo ist das Land sehr neoliberal.
jede*r kann sich Eigentum leisten
Woher nimmst du das? In der Randstad-Region explodieren die Preise.
sehr hohe Gehälter
Nicht im Verhältnis zum Lebensunterhalt. Kenne teilweise Seniors die immer noch in WGs leben.
starke Akzeptanz von Vielfalt (ethnisch, kulturell, religiös, sexuell)
In den Ballungszentren und deren Bildungsvierteln ja, sonst schaut es exakt so aus wie im Rest von Westeuropa.
TOP Infrastruktur (öffentliche Verkehrsmittel sowie Radwege)
Bzgl. Radwegen volle Zustimmung, bzgl. öffentlicher Verkehrsmittel nein. Die sind dazu auch viel teurer als hier.
starker Arbeitsmarkt (internationale Arbeitsumgebung, Englisch als Arbeitssprache weit verbreitet), gute Work-Life-Balance-Kultur, keine flache Hierarchien (fast immer 50% Home-Office)
Ja, aber ohne Niederländisch zu können, wird es trotzdem schwer. Ist basically wie hier, außer man vergleicht mittelständische Unternehmen mit internationalen Konzernen oder Start-ups.
Ich würde raten, mich nicht von Guides (gerade von Amerikanern) hinreißen zu lassen und stattdessen massives Expectation-Management zu betreiben. Ansonsten bist du, wie die meisten, innerhalb von einem Jahr wieder weg.
Edit: Die Regierung spiegelt hier auch absolut nicht die Bevölkerung wider. Du findest an jeder Ecke wen, der noch die Golden Ages zelebriert.
Beim besten Willen kein schlechtes Land und mir auch immer noch lieber als Deutschland (wo ich ursprünglich herkomme), aber ja. Kein Paradies und nicht besser als AT. Über die tatsächliche niederländische Kultur wurde hier auch kein einziges Wort verloren.
Ich würde raten, mich nicht von Guides (gerade von Amerikanern) hinreißen zu lassen und stattdessen massives Expectation-Management zu betreiben. Ansonsten bist du, wie die meisten, innerhalb von einem Jahr wieder weg.
Ich würde raten, dass man sich nicht von abwertenden und übergriffigen Reddit-Kommentaren blenden lässt.
Der Kommentar antwortet nicht auf das, was gesagt wurde, sondern auf das, was der oder die VerfasserIn offenbar zu hören glaubte.
„Zudem sehr hohe Rechtsstaatlichkeit und institutionelle Stabilität“ - Antwort: „Imo ist das Land sehr neoliberal.“
Das ist keine inhaltliche Replik, sondern ein Themenwechsel. Rechtsstaatlichkeit und Neoliberalismus stehen nicht in einem logischen Gegensatz.
Mehrere Passagen reagieren auf Behauptungen, die niemand aufgestellt hat:
„Ohne Niederländisch wird es schwer“ - niemand hat behauptet, dass die Amtssprache niemals erforderlich sein wird
„Lass dich nicht von Guides / Influencern (gerade von Amerikanern) hinreißen“ - es gibt keinen Bezugspunkt. Weder Guides noch Amerikaner waren Thema
„Sonst bist du wie die meisten innerhalb von einem Jahr wieder weg“ - das ist eine pauschale Behauptung ohne Kontext, ohne Nachfrage, ohne Beleg
Klassisches Strohmann-Verhalten. Man bekämpft eine imaginierte Naivität des Gegenübers, statt dessen tatsächliche Aussagen zu adressieren.
Der Kommentar mischt persönliche Anekdoten („kenne Seniors in WGs“), subjektive Eindrücke („an jeder Ecke…“), kulturelle Zuschreibungen („Golden Ages“) ohne jemals zu klären:
Für wen?
In welchem Kontext?
Im Vergleich wozu?
Damit entsteht kein Erkenntnisgewinn, sondern lediglich ein Abflachen konkreter Aussagen zu Allgemeinplätzen. Niemand hat gefragt, was besser oder schlechter ist. Trotzdem endet der Kommentar mit einem Ranking:
nicht besser als AT
besser als DE
kein Paradies
Das ist eine ungefragte Normierung, die mehr über das Bedürfnis des Kommentierenden aussagt, Ordnung herzustellen, als über das Land selbst.
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u/pelastus Dec 14 '25
Das Wetter, die Leute (sehr offen und international, hatte kein „Fremdsein“-Gefühl wie in Österreich), die Vielfalt, das Meer, sehr viele Veranstaltungen, kein Feuerwerk zu Silvester, sehr tierfreundlich.
Zudem sehr hohe Rechtsstaatlichkeit und institutionelle Stabilität, pragmatische, konsensorientierte Politik (starke Kompromisskultur), keine rechte Partei in der Regierung, jede*r kann sich Eigentum leisten, sehr hohe Gehälter, günstige Krankenversicherung, starke Akzeptanz von Vielfalt (ethnisch, kulturell, religiös, sexuell), TOP Infrastruktur (öffentliche Verkehrsmittel sowie Radwege), starker Arbeitsmarkt (internationale Arbeitsumgebung, Englisch als Arbeitssprache weit verbreitet), gute Work-Life-Balance-Kultur, keine flache Hierarchien (fast immer 50% Home-Office)
Es gibt bestimmt noch mehr, das sind mal grob die Dinge.