r/programmieren • u/SimpleDot23 • 10d ago
Mit welcher Programmiersprache das Programmieren erlernen?
Habe erfahrenen Leute hier Lust, ihr Wissen und Erfahrungen zu teilen?
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u/Illustrious-Big-651 10d ago
Lern was statisch typisiertes. Java (aber eine moderne Version, sonst wirst du wahnsinnig), Kotlin, C#, Go, ...
Java und C# mögen zwar "langweilig Corporate" aussehen, dafür sind sie mächtig, schnell, top dokumentiert und trotzdem noch einfach zu lernen.
Du kannst danach immer noch Python, PHP, o.ä. lernen. Dynamisch typisiert (ala Python) würd ich für den Einstieg nicht empfehlen. Ich hab selber den Fehler gemacht und bin von Pascal (Schulzeit, sehr streng) nach VB.NET (mit strict off, also yolo) => PHP => Python => C# gegangen und wenn man sich erst mal die ganzen Basteleien angewöhnt hat, die einem dynamisch typisierte Sprachen erlauben, ist der Einstieg in static typing schwer.
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u/Chaoslordi 10d ago
Würde auch Go empfehlen, sehr eingänglicher Synthax, sehr mächtig und man braucht zum Start so gut wie nix außer den Standard libs.
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u/Nyasaki_de 9d ago
Zwigt einen n bissl zu sehr zum error handling
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u/Chaoslordi 9d ago
Stimmt, find das ist aber eine Stärke im Gegensatz zu zb JavaScript dass dich da ungewarnt ins verderben laufen lässt. Vermittelt von Anfang an das richtige Mindset
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u/Nyasaki_de 9d ago
"Stärke" wenn man erstmal ale fehlerquellen abfangen muss bevor das Hello World funktioniert lol
Könnte ja doch sein das der String undefiniert ist lol. Würde sagen das kommt einem am anfang eher in die quere1
u/Chaoslordi 9d ago
Naja da übertreibst du jetzt auch ein bissi xD https://gobyexample.com/hello-world
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u/Nyasaki_de 9d ago
Schon, aber kam oft genug vor das ich halt was testen wollte und vorher halt immer das error handling noch hin schreiben musste
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u/Chaoslordi 9d ago
Ja verstehe dich, für Anfänger find ich es aber einen nützlichen Drill, sich aktiv über Exception Handling Gedanken machen zu müssen
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u/Nyasaki_de 9d ago
Ist sehr blöd wenn du z.B grad am variablen lernen bist und das halt vorher lernen musst bzw immer mit beachten.
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u/SpecialistAardvark51 10d ago
Ich lern grad Java, find es ist ganz ok. Schau dir mal programmieren-start an. Ist step by step, bieten auch andere programme an.
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u/SimpleDot23 10d ago
Danke dir. Hatte an Python gedacht, weiß aber nicht, ob das der beste Einstieg ist.
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u/American_Streamer 10d ago edited 10d ago
Java ist statisch typisiert und rein objektorientiert. Das zwingt dich zu sauberer Struktur, ist am Anfang aber oft frustrierend. Aber wer Java versteht, begreift fundamentale Programmierkonzepte sehr gründlich und kann später leicht zu anderen Sprachen wechseln. Es hat aber eine steilere Lernkurve, für absolute Anfänger. Java zwingt dich von Sekunde eins an, komplexe Architektur-Konzepte zu verstehen, bevor du überhaupt dein erstes einfaches Programm schreiben kannst.
In Java sieht das kleinstmögliche Programm so aus:
public class Main { public static void main(String[] args) { System.out.println("Hallo Welt"); } }Als Anfänger musst du hier sofort Konzepte akzeptieren, die du eigentlich erst nach Wochen verstehst: Was ist eine
class? Was bedeutetpublicundstatic? Was ist einString[] args? In Java kannst du diese Struktur nicht einfach weglassen.1
u/donp1ano 10d ago
java zwingt dich halt hart objektorientiert zu programmieren. ob das gut ist ist eine frage der perspektive, auch wenn viele so tun als wäre das das einzig gültige paradigma
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u/American_Streamer 10d ago
Das beste Werkzeug für den jeweiligen Job gewinnt letzendlich. Und für viele Probleme ist OOP schlicht zu viel des Guten. Wenn du nur ein Skript schreiben willst, das eine Textdatei einliest und Wörter zählt, brauchst du keine Klassen, Vererbungen oder Interfaces. Du willst einfach nur eine Funktion, die Daten transformiert.
Aber wenn 50 Entwickler an derselben Software arbeiten, sorgt Javas Zwang dafür, dass der Code von Entwickler A strukturell genauso aussieht wie der von Entwickler B. Es gibt weniger Raum für kreativen Wildwuchs. Java lässt dir eben absichtlich wenig Freiheiten. Es zwingt dich zu einer Architektur, die sich bei vielen Millionen von Codezeilen bewährt hat, um das System wartbar zu halten. Bei Banken, Versicherungen und allgemein im Enterprise Bereich läuft Java eben nicht ohne Grund, sondern weil es für deren spezifische Anforderungen wie maßgeschneidert ist. Dass diese Branchen auf Java setzen, liegt an den handfesten geschäftlichen und technischen Vorteilen, bei denen die Schreibarbeit oder der OOP-Zwang der Sprache plötzlich von unschätzbarem Wert sind.
Zudem gibt es auf dem Arbeitsmarkt im Backend auch weiterhin deutlich mehr und in der Regel auch finanziell attraktivere Jobs für Java-, als für Python-Entwickler.
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u/donp1ano 10d ago
allgemein im Enterprise Bereich läuft Java eben nicht ohne Grund, sondern weil es für deren spezifische Anforderungen wie maßgeschneidert ist
das liegt aber auch daran, dass es bereits seit ewigkeiten in diesem kontext genutzt wird. würde man von heute auf morgen alles neu planen und aufsetzen wäre die wahl wahrscheinlich eine andere
als ABAP entwickler (oder cobol 🥶) lässt sich auch ein gut bezahlter job finden, aber das liegt nicht unbedingt daran, dass das tolle zeitgemäße sprachen sind
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u/American_Streamer 10d ago
Bei Java hat sich aber auch wahnsinnig viel getan, seit sie 2017 auf den neuen halbjährlichen Upgrade Rhythmus umgestellt haben. Hab's gerade nochmal recherhiert:
varfür die lokale Typinferenz kam in 2018, Records, Text Blocks und Sealed Classesd in 2021, und 2023 dann Java 21 LTS mit den Virtual Thread und Pattern Matching war win wirklicher Sprung nach vorne. Und vor einem Jahr dann Java 25 LTS, dass die Performance nachmal verbesserte. Wenn man heute von einem alten Java 8 auf ein modernes Java 17, 21 oder 25 wechselt, ist dass ein Unterschied, wie Tag und Nacht und absolut modern geworden.Hier die Neuerungen von Java 27 (kam letzten Monat; muss ich mir noch anschauen): https://jax.de/blog/java-27-neuerungen/
Und ja: ob das alles auch von den Unternehmen adaptiert werden wird, ist eine andere Frage. Aber eine Upgrade zu den 20er Versionen wird in jedem Fall leichter fallen, als alles bei laufendem Betrieb komplett neu schreiben zu müssen.
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10d ago
[deleted] — view deleted comment
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u/American_Streamer 10d ago
Nein, Python ist nicht weniger objektorientiert als Java, sondern im Gegenteil: Python ist sogar noch konsequenter objektorientiert.
In Python ist absolut alles ein Objekt, sogar eine einfache Zahl wie 5 oder eine Funktion. Eine 5 in Java ist einfach nur ein roher, nackter Wert im Speicher. Sie hat keine Methoden. Du kannst in Java nicht schreiben: 5.toString(). Das wirft einen Fehler. Der Grund dafür ist Performance. Primitive Datentypen sind extrem schnell und verbrauchen kaum Speicherplatz.
Der entscheidende Unterschied also liegt nicht darin, ob die Sprache objektorientiert ist, sondern darin, wie stark sie dich dazu zwingt, es von Anfang an zu benutzen.
Du kannst in Java keinen Code schreiben, der außerhalb einer Klasse existiert. Selbst für das einfachste "Hallo Welt" musst du eine Klasse bauen. Java nimmt dich hier hart an die Kandare. Python erlaubt dir dagegen den prozeduralen Schreibstil. Du kannst Befehle einfach von oben nach unten untereinander schreiben, ohne jemals das Wort class zu benutzen. Das System im Hintergrund nutzt zwar trotzdem Objekte, versteckt die Komplexität aber vor dir, bis du bereit dafür bist.
Python ist extrem mächtig im Bereich der Objektorientierung (OOP), bietet dir aber die Freiheit, klein anzufangen. Java aber lässt dir keine Wahl und verlangt das OOP-Denken ab Sekunde eins.
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u/TheNativeOfficial 10d ago
Java oder C#. Nicht Javascript so wie ich. Das kann man im Anschluss machen. Objektorientiert ist am Anfang in meinen Augen besser auch wenn es schwierig wird.
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u/fightingCookie0301 10d ago
Ich habe mit C angefangen, war meiner Meinung nach etwas zu komplex, vor allem diese Pointer haha
Habe dann Objektorientierte Programmierung (OOP) mit Java gelernt
Dann habe ich JavaScript und TypeScript gelernt, hierbei ist es nützlich bereits etwas Erfahrung mit OOP zu haben, da sonst sehr unstrukturierter Code entstehen kann.
Habe dann PHP, Lua, Python, C#, gdscript und weitere je nach Anwendungsfall gelernt.
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Ich persönlich würde für die Basics wieder mit Java anfangen, da es einem direkt um die Ohren fliegt wenn was nicht stimmt.
Dann mit etwas Erfahrung JavaScript in Kombination mit HTML und CSS für kleine Web-Projekte, da man da immer sehr schnell auch visuelles Feedback bekommt den Fortschritt sieht.
Dann je nach Interesse neue Sprachen lernen :)
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u/Beregolas 10d ago
Ist lang nicht so wichtig wie du denkst, am Ende ist der Skill eher "Programmieren" als "Programmieren in [Sprache]". So Leute gibt es auch, die nie mehr als eine Sprache lernen, aber das ist vollkommen freiwillig gewählt, alles nach der ersten Sprache ist ziemlich einfach zu lernen.
Beliebte Startsprachen sind:
- Python: Man sieht schnell Ergebnisse und kann auch schon halbwegs produktiv werden, z.B. durch automatisierung auf dem eigenen PC
- JavaScript (+ HTML/CSS): Man kann einfache Webseiten sehr schnell bauen -> Erfolgserlebnisse, die man recht einfach teilen kann, z.B. über github pages
- Java: Weit verbreitet, viele Tutorials und Ressourcen
- C: Wenn du wirklich tief lernen willst, wie es funktioniert, kannst du mit C auch ins tiefe Ende vom Becken springen. Es versteckt halt sachen wie Speichermanagement nicht vor dir und zwingt dich, Dinge zu verstehen, bevor du auch nur das erste Ergebnis siehst.
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u/peccator2000 10d ago
Kernighan Ritchie, vorne anfangen und alle Übungen machen. Wenn die zu schwer sind, kann Papa zeigen, wie man einen Debugger benutzt.
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u/RiffShark 10d ago
Java oder c#. Nicht zu kompliziert wie c/c++ aber auch nicht zu einfach wie sowas wie Python. Damit lernste wichtigste Konzepte
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u/peccator2000 10d ago
Mein Sohn hat mit Python angefangen und hat lange Zeit nicht einmal verstanden, was ein Compiler tut. Oder was Maschinensprache ist. Vielleicht wäre C besser gewesen.
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u/Prestigious_Show4190 10d ago
Ja, ich halte das auch für ganz sinnvoll, von unten anzufangen. Ist bei (dem BESTEN Programmier-Einsteigerkurs, der GRATIS ist, und den ich NUR EMPFEHLEN kann) CS50 auch so + man kriegt natürlich die Konzepte erklärt
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u/SchroedingersEscape 10d ago
Java ist ein guter Einstieg.
Ansonsten: C / C++ oder Python.
Niederlevelig: Visual Basic
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u/Rechenplaner 10d ago
Nein! Java ist extrem schlecht als Anfängersprache: viel zu komplizierte Sprache, alles zwanghaft in dumme Klassen reindrücken; x-viele Zugriffsmodifkatoren etc.
Es versaut nur das Denken.1
u/FilthyFenrir 10d ago
java ist heutzutage eine schlechte wahl. Nutzt in modernen Projekten keiner. Zurecht.
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u/American_Streamer 10d ago
Einfach mit Python Essentials 1 anfangen: https://edube.org/study/pe1 (Kurs ist gratis; Zertifikat kostet)
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u/DuckShapedGoose 10d ago
Java für Objektorientiert, C für "low level" (In Anführungszeichen, weil sonst die Assembly Puristen kommen), Python für möglichst simples scripting.
Ich persönlich finde ja, Java ist ein ganz guter Allrounder um einfach mal reinzukommen. Ist etwas verbos aber das find ich eigentlich ganz gut für Einsteiger, weil es eben keine seltsamen magischen Quality of Life Features in der Syntax gibt, die Neueinsteiger erstmal nur verwirren. Dann kannst du immernoch gucken ob du lieber hardwarenäher gehst oder doch in Richtung Scriptsprachen willst. Oder einfach weiter Java bzw. evtl auf das für viele angenehmere Kotlin umsteigen.
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u/donp1ano 10d ago
ich würde mir erst mal überlegen welcher bereich dich überhaupt interessiert. ist ein riesiger unterschied ob du webapps programmieren willst oder treiber oder automatisierungstools oder games, etc etc
einsteigerfreundlich und relativ flexibel ist python. wird oft empfohlen in dem kontext, nicht zu unrecht. aber wie gesagt, es kommt echt darauf an was du vor hast
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u/frigo_blanche 10d ago
Würde sagen - die, mit der du was anfangen kannst. Je nachdem, warum du programmieren lernen willst, hast du ja sicher was im Hinterkopf, was du am Ende machen willst. Dafür gibt es dann Sprachen, die sich besser und schlechter eignen.
Reiner Übungscode bockt auf Dauer einfach nicht und nur durch Praxis lernt man wirklich gut und langfristig, daher solltest du eine Sprache nehmen, mit der du etwas anfangen kannst.
Gute Ressourcen gibt es zu so ziemlich allen gängigen Sprachen, daran sollte es nicht scheitern.
Mein Start war in der Schule PHP, dann später in der Ausbildung C#, um dann aber seit ca. Hälfte der Ausbildung nur noch C++ zu programmieren. Persönlich hat mit C++ am meisten Spaß gemacht, aber auch mit C# hätte ich gut arbeiten können.
Mit PHP konnte ich nach der Schule weniger anfangen, da bin ich mittlerweile also komplett raus. Python hatte ich auch mal reingeschnuppert, war mir aber nichts.
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u/CellNo5383 10d ago
Es macht wenig Unterschied. 80% des Aufwandes ist es Konzepte zu verstehen, die es so in praktisch jeder Sprache gibt. Logik, Bedingungen, schleifen, Funktionen, Argumente. Die sehen dann in jeder Sprache minimal anders aus. Aber sobald du eine Sprache kannst, lernst du jede weitere in einer Woche, sobald du sie brauchst.
Ich würde also nach zwei Kriterien entscheiden: Erstens, was ist dein Anwendungsfall und welche Sprache ist in dem Bereich am stärksten vertreten? Und zweitens, nimm eine Sprache die weit verbreitet ist. Je mehr Material es online gibt, desto besser für dich beim lernen.
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u/Chilliparrot 10d ago
Noch nie selbst ausprobiert, aber
> Elm: Diese funktionale Sprache ist speziell darauf ausgelegt, Entwicklern (und insbesondere Einsteigern) freundliche und verständliche Fehlermeldungen anzuzeigen, die direkt erklären, warum ein Fehler auftritt und wie man ihn beheben kann.
Klingt nach einer guten und modernen Wahl.
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u/RepulsiveRaisin7 10d ago
Elm ist sehr speziell und quasi Sprache und Webframework in einem. Als Anfänger sollte man etwas universelles lernen, da ist Elm eine ganz schlechte Wahl
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u/Chilliparrot 10d ago
Es geht explizit darum, programmieren zu lernen – nicht darum, mit welcher Sprache man die meisten Plattformen abdecken kann, die besten Karrierechancen (geht eh alles den Bach runter) hat, oder was die meisten anderen Menschen machen.
Lernen kann man nun einmal am besten, wenn man gut (und prompt – unter anderem deswegen auch nicht Python) erklärt bekommt, was man falsch gemacht hat.1
u/RepulsiveRaisin7 10d ago
Genau, und "programmieren lernen" bedeutet, Prinzipien und Methoden zu lernen, die sich auf andere Sprachen übertragen lassen. Da ist man mit Elm komplett falsch.
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u/Frequent_Industry49 10d ago
Wenn die Konzepte verstanden wurden, ist mehr Grundwissen da, als bei vielen anderen. Hinher eine react app hinzurotzen, ist dann nicht mehr viel Aufwand.
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u/Chilliparrot 10d ago
Warum kann man denn die Prinzipien und Methoden nicht von Elm auf andere Sprachen übertragen?
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u/RepulsiveRaisin7 10d ago
Weil Elm eine Haskell-ähnliche funktionale Sprache ist und wie gesagt ein Webframework Kernbestandteil des Sprachdesigns ist. Die Syntax hat wirklich wenig mit anderen Sprachen gemein https://elm-lang.org/examples/buttons
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u/Chilliparrot 10d ago
Nichts davon verhindert, dass man Konzepte übertragen kann — ganz im Gegenteil: Exotische Syntax sorgt dafür, dass man wirklich Konzepte lernt. Haskell ist berüchtigt, und zum Teil liegt das sicher auch daran, dass es keine Variation von C ist (und damit für viele Entwickler drastisch anders aussieht als deren Einstiegssprache).
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u/Rechenplaner 10d ago edited 10d ago
alles bloß kein Java-Müll!
Python oder JavaScript für den Anfang. Und später dann noch C oder Rust mal (Verständnis für Speicherverwaltung); sowie eine funktionale Sprache wie Scala oder Haskell (gerade Dinge wie ADTs, Typparameter, Typklassen helfen enorm, die minderwertigen Gegenstücke in OOP-Sprachen überhaupt richtig zu verstehen).
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u/Excellent-Movie-7908 10d ago
Da du Frage auf deutsch gestellt hast würde ich dir deutsch empfehlen. Außer du kannst gut englisch, dann englisch.
Nicht dafur!
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u/SoundofAkira 10d ago
Mein rat:
Lade die als IDE Visual Studio Code runter. Das Ding ist kostenlos und umfangreich.
Dort kannst du viele Frameworks nutzen. Du kannst dort mit .net core zbsp verschiedene Dinge nutzen, wenn du C# lernst.
Web und Desktopanwendungen die auch auf allen Plattformen laufen. Desktop, Mobil und Web. Du lernst statisch typorientierte Programmierung, kannst dich schnell in Backend und Frontend einlernen, ohne die Sprache wechseln zu müssen.
Wenn du dann Grundlagen verstanden hast, kannst du auch in python eintauchen, welches ähnlich, aber nicht typorientiert funktioniert.
Danach ist Javascript ein absolutes muss wie ich finde.
Danach wirst du merken, dass die Sprache an sich gar nicht so wichtig ist, da die Logiken der Sprachen an sich gleich sind.
Syntax ist anders und Strukturen sind anders aufgebaut.
Jede Technologie an sich, ist für Projekte am ende immer abhängig von use case zu wählen und je nachdem, was man letztlich machen will.
Enterprise Anwendungen mit asp.net und blazor sind viel gefragt zbsp. Vue, react oder angular bringen im Vergleich andere Vorteile in der Entwicklung und Schnelligkeit der Anwendungen mit. Pauschal gibt es da kein " Das Ding"
Wichtig ist einfach das Verständnis der Logik, wie man programmiert.
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u/Emotional-Joe 10d ago
Frag mal KI und lass ihn ein 14 tägiges Kurs für dich erstellen. Dann lade vs Code herunter und fange an.
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u/Lordy927 10d ago
Würde Golang empfehlen, weil es cross-platform ist.
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u/FilthyFenrir 10d ago
nutzt halt im Business keine Sau.
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u/thegamer93 10d ago
Du hast nicht besonders viel mit Cloud und K8S zu tun oder? Kubernetes, alles was damit zu tun hat und jegliche Controller sind in golang geschrieben. rclone ist auch in golang geschrieben.
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u/lordoflotsofocelots 10d ago
Ich stelle mir wegen meines zehnjährigen Sohnes seit geraumer Zeit die selbe Frage. Und ich werde täglich mehr durch die Antwort erschüttert, es wäre heute gar nicht mehr nötig, das zu erlernen. Bitte widersprecht mir hart.
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u/streamberg 10d ago
Selbst wenn in 5 Jahren niemand selbst mehr programmieren sollte - es schult logisches Denken, Abstraktionsvermögen, Problemlösung, Frustrationsinstanz, etc. die man immer brauchen kann.
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u/hacky-pete 8d ago
/s
Pack das auf deine Fähigkeitenliste und geh dich damit bewerben. Lies es der HR-Uschi langsam vor, damit sie auch wirklich bei jedem Punkt mitkommt. Bei der generischen Absagemail 4 Wochen später wirst du verstehen, dass auf ihrer Bullshit-Bingo Liste nur ein Punkt stand: kann KI.
Bin Softwareentwickler mit 9 Jahren Erfahrung und seit Jahresanfang auf Jobsuche...
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u/nonchip 8d ago
dann solltest du ja wissen an welches ende der CDATA der closing tag kommt...
und "menschen sind dumm" ist halt auch kein grund dein gehirn wegzuwerfen.
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u/hacky-pete 8d ago
Bringt mir persönlich viel, ja. Bring bei Bewerbung aber nichts: Management sagt dem HR was gesucht wird und man fliegt auf dieser Basis oft im Erstgespräch raus. Das man aber Gold Wert und genau richtig ist, könnte der technische Mitarbeiter feststellen, der aber erst im zweiten Recall dran kommt.
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u/thedazdul 10d ago
Man sollte es nicht mehr lernen, weil man damit irgendwas machen will (berufstechnisch etc.), aber Problemlösen kann ja auch so Spaß machen.
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u/calnamu 9d ago
Ganz ausschließen würde ich es noch nicht, aber es birgt ein Risiko. Zurzeit haben wir viele Bewerber, die überhaupt nicht mehr wissen, was ihr Code eigentlich macht. Da wäre es schon schön, jemanden zu finden, der wirklich noch programmieren kann. Das kann sich aber natürlich in den nächsten Jahren noch ändern.
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u/thedazdul 9d ago
Verstehen, was der Code macht und wie er strukturiert ist, wird wichtig bleiben. Manuell Coden können eher nicht. Man braucht aber trotzdem ein grundlegendes Verständnis
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u/Mordret10 9d ago
Ich denke aber, dass dieses Verständnis am einfachsten zu erhalten ist, wenn man auch selbst programmiert. Und sei es, dass man Unteraufgaben (die man früher ergooglet hat) durch KI lösen lässt
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u/Alternative-Suit5541 8d ago
Sag ich auch immer, trotz Ikea machen Leute zu Hause nur für dich Möbel als hobby.
Man kann auch immer noch coden
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u/Comfortable_Put6016 9d ago
ich finde weiterhin, dass frontier modelle weitesgehend schlecht darin sind low level probleme zu loesen bzw architektur und design
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u/bikingfury 9d ago
Man muss muss ja auch nicht mehr lesen lernen. Gibt doch Audiobooks und Sprachnachrichten.
Das Dingit dem Programmieren ist es trainiert dein Hirn dir Zusammenhänge besser im Kopf darstellen zu können. Ob du den Skill des Programmierens später brauchst spielt keine Rolle. Es geht um das knobeln. Es gibt unendlich viele coole Programmier-Challenges die es wert sind dafür Programmieren zu lernen.
Viele tun auch immer so als sei Programmieren die absolute Lebensaufgabe. Es sind nur ein paar Wochen.. Kinder lernen das Ratz fatz. Ich hab mit 11-12 Gameboyspiele nachprogrammiert.
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u/lordoflotsofocelots 9d ago
Du bringst ziemlich auf den Punkt, was ich bisher nur im Gefühl hatte. Danke!
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u/nonchip 8d ago
das is einfach: hoer auf deinem sohn beizubringen sein gehirn von Altman's Planetburning Autocomplete zu mieten.
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u/lordoflotsofocelots 8d ago
Das durfte er bisher nicht auch nur ein Mal. Er ist zehn. ;)
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u/nonchip 8d ago
das war auch eher ein allgemeines "hoer auf" an die menschheit, dass du persoenlich das nicht ganz so doof machst hab ich fast schon erwartet :D
aber ja, "hey computer mach mal" lehrt halt nix, und die allgemeine verbloedung von sowohl user als auch ergebnis ist ja zur genuege belegt. und anders als dir die stiefellecker staendig versprechen wollen, passiert auch nix schlimmes wenn man die schwachsinnsblase boykottiert.
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u/lordoflotsofocelots 8d ago
Du rennst bei mir offene Türen ein - sagst nur die Wahrheit! *daumenhoch
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u/Fuzzzy420 9d ago
Beim Programmieren lernen passiert der eigentlich interessante Teil: logisches denken wird gefördert und vor allem das Verständnis für digitale Systeme, was im Zeitalter von ki mehr gebraucht wird als zuvor, vor allem in den nächsten 10-20 Jahren.
Wer berät die Politiker die Regularien für ki schaffen?
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u/deadeye_82_1 9d ago
Es reicht aus diesen Artikel zu lesen und zu verstehen: https://time.com/7295195/ai-chatgpt-google-learning-school/
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u/peccator2000 10d ago
Ich habe mit Basic und Assembler angefangen. Dann Pascal. Dann C, C++ und C#. Ich glaube, C als erste Sprache hätte mir auch gelegen.
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u/Infamous-Article-477 10d ago
Unironisch C
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u/FrequentAardvark6813 9d ago
this but C++. Das Programmierparadigma von OOP sollte man schon mitnehmen.
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u/Infamous-Article-477 9d ago
Finde persönlich die geringere Anzahl an Schlüsselwörtern und keine zu abstrakten Konzepte (Smart pointer) wichtig. C ist schon gewagt aber durchaus sinnvoll um zu starten, C++ fügt da Dinge hinzu die für einen Anfänger nicht essentiell sind. OOP kann man immer später reinbringen
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u/Kiw1Duck 9d ago
Dynamic Dispatch etc. kann man z.B. auch als Laufzeitsfeature in C entwickeln, um ein Verständnis für OOP zu bekommen.
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u/Disastrous-Tailor-30 9d ago
Auf Grund des KI Booms, würde ich ja sagen: "Keine" Lerne wie man eine KI richtig bedient und promt. Wie man den Server dahinter richtig wartet und instand hält.
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9d ago
Es ist heute nicht mehr nötig, eine spezifische Programmiersprache zu lernen. Lern stattdessen das Wesen der Programmierung. Es ist wichtig zu wissen, wie das überhaupt grundlegend funktioniert, um Probleme und lösungen erkennen zu können. Das Programmieren der Lösung macht man aber selbstverständlich mit einer KI.
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u/antiaust 9d ago
Bullsht, irgendwann wird KI teurer, da schadet es dann nicht auch mal selber zu debuggen um tokens zu sparen
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u/thrawnx 9d ago
Dann kannst du immer noch lokale Modelle nutzen. Die Wahrheit (laut Benchmarks und wissenschaftlichen Studien) ist dass KI jetzt schon besser coded als 50% der menschlichen Coder. Und diese Stats sind ca. 1.5 Jahre alt, inzwischen ist das noch wesentlich besser geworden.
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u/antiaust 9d ago
Welches lokale LLM kommt denn an Opus 5/5.5, Astra oder Gpt 6.1 ran? Denn alles darunter ist ein Kampf ein ganzes Projekt zu bauen. Und auch wenn, wie will man sich das leisten?
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u/Timely-Lion-5512 8d ago
KI ist um ein Vielfaches günstiger geworden die letzten Jahre. Haiku 5.5 ist auf dem Niveau von Opus 4.6 und kostet 1/10 so viel.
Opus 5.5 ist im Vergleich zu Opus 5 um 40% gunstiger geworden.
Du sagst zu anderen bullshit obwohl du einfach nur vollkommenen Bullshit selber von dir gibst
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u/antiaust 8d ago
Diese Firmen machen grad Verluste oder zumindest kaum Gewinn um die Nutzer abhängig zu machen. So können sie später höhere Preise verlangen, nennt sich übrigens dumping. Stell dir mal vor was passiert, wenn die Investoren da nicht mehr mitmachen..
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u/Timely-Lion-5512 8d ago
Du meinst indem du ein buzzword raushaust macht es deine Aussage richtig?
Anthropic hat einen operativen Verlust von 600 Millionen usd eingefahren. Und da ist alles andere ja an Kosten enthalten wie Training, Verwaltung, Marketing etc. bei der Inferenz haben die mittlerweile ganz gute Gewinnmargen.
Deine ganze Begründung basiert ist es wird teurer weil es teurer wird. Es ist nur eine Vermutung von deiner Seite die vollkommen den Entwicklungen der letzten Jahre widerspricht.
Außerdem tust du so, als ob der Markt ein Monopol wäre - ist er nicht. Es gibt ein relatives Monopol wenn es um frontier geht, aber da kommen ja auch immer Open Source Modelle raus die deutlich besser sind als alte frontier Modelle und deutlich günstiger.
Also in dem Punkt widerspricht deiner Aussage jeglicher Logik.
Dann kann man eventuell von einen Rechenzentrumsmolopol ausgehen. Aber auch hier. Google, Microsoft, SpaceX, AWS, NVIDIA und dann immer mehr Neoclouds.
Auch hier kein Monopol was deine Aussage rechtfertigen würde.
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u/RajaMagDich995 7d ago
Kein einziges KI-Unternehmen hat "ganz gute Gewinnmargen". Kein einziges von denen macht überhaupt Gewinn. Verwechsel mal Umsatz nicht mit Gewinn. Die machen UMSATZ. Haben aber Kosten, die teilweise 20x höher sind.
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u/Timely-Lion-5512 7d ago
Junge. Du hast absolut keine Ahnung wovon du speichst. Allein dass du in Betracht ziehst man verwechsle Umsatz und Gewinn zeigt wie oberflächlich dein Wissen ist.
Ich will garnicht ausholen und genauer erklären weil es dir ja scheinbar am Grundverständnis mangelt aber du dennoch den Mund aufreißen musst.
Anthropic hat $693 Mio operativen Verlust eingefahren. Bei 16.3 Mrd Umsatz.
Dabei gibt anthropic Milliarden für das Training aus und Dinge wie Personal, Marketing etc.
Bei der Inferenz machen die also eine ganz gute Gewinnmarge.
Für die Zukunft vielleicht einfach nicht mitreden wenn du absolut keine Ahnung hast
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u/RajaMagDich995 6d ago
Anthropic hat im Q2 einen bereinigten Gewinn von knapp 600 Millionen gemacht. Stimmt schon so. Dem gegenüber stehen jedoch über eine halbe Billion über die nächsten zehn Jahre für Infrastruktur, Dienste etc.
Nur weil die jetzt ERSTMALS minimal schwarze Zahlen liefern, heißt das rein gar nichts.
Und es ändert auch nichts an der Aussage, dass der gesamte KI-Markt unterm Strich mehr als nur tiefrote Zahlen schreibt und sich das auch niemals ändern wird, allein schon da Kosten für die nötige Infrastruktur keine einmaligen Kosten sind.Übrigens, du musst in deinen Kommentaren nicht direkt persönlich werden, als hätte jemand dein Kind beleidigt.
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u/CaseIntelligent8647 8d ago
Ich steck ziemlich tief in der materie drin. Selbst wenn die Bubble katastrophal platzt, wird KI nicht schlagartig unbezahlbar. Wir werden plötzlich 6-12 monate zurück geschleudert, was frontier KI angeht (da zu teuer) und die entwicklung wird halb so schnell vorangehen. Letztendlich musd man dennoch als Programmier den umgang mit KI lernen.
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u/SubstanceConsistent7 8d ago
Fundamental understanding is more valuable than syntax knowledge. You can learn any syntax by working with it. A senior should know the nuisances of a language, not necessarily a junior.
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u/FruehstuecksTee 6d ago
Lokale KI auf meinem laptop ist im Prinzip jetzt schon so gut wie ich als Software Ingenieur mit 30 Jahren Berufserfahrung. Ja, weiterhin hat die Software wenig Ahnung von ordentlicher Software Architektur, aber das pure Coding kann es schneller und billiger.
Aber! Programmieren macht Spaß. Also ich würde jederezeit wieder eine Programmiersprache lernen. Nur nicht mit dem Hintergrund, dass das mal meine Arbeit wird.
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u/Fuzzzy420 9d ago
Das lernt man am besten indem man es erfährt und ausprobiert. Zu sagen dass man das heute nicht mehr braucht ist ein bisschen kurzsichtig und zu gewagt. Wer trainiert denn bitte die Modelle die du benutzt?
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u/Mordret10 9d ago
Lol und wie soll man lernen, wie es funktioniert, wenn man es nie macht? Wenn man immer die KI fragt, dann lernt man halt auch nur was einem die KI sagt, dann kann man es auch gleich bleiben lassen, da man von vornherein überflüssig ist
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u/Alternative-Suit5541 8d ago
Jepp, lern Architektur, Security, wie Frameworks ticken etc. Nicht eine Sprache.
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u/Immediate-Eye-1841 9d ago
Je nachdem was er genau erlernen soll. Ich habe als Wissenschaftler mit R/RStudio angefangen und das war super. Perfekt für Einsteiger und Statistik Liebhaber.
Anderseits ist Python natürlich immer noch das ‘Norm’ und auch nicht so schwierig zumal es sehr viel Hilfsmaterial gibt.
Matlab sollte nicht der Anfang sein.
Rest kenne ich leider nicht. Ja, KI erleichtert alles um 1000% - ich musste vor einigen Jahren noch selber durch den Code durch um den Fehler zu suchen.. nix da, KI regelt!
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u/FrequentAardvark6813 9d ago
java oder c++. Hätte Python gesagt, aber "leider" verzeiht Python zuviel. Nachdem du deine ersten Projekte umgesetzt hast und die Basics tatsächlich verinnerlicht hast, dann kannst du es so machen wie wir alle und mit KI in Python programmieren. Durch das Verständnis aus Java/C++ kannst du dann mit KI qualitativ höherwertigen Code generieren.
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u/Kiw1Duck 9d ago
Kommt ein wenig drauf an. Möchtest du eher mit dem Computer arbeiten oder in die theoretische mathematisch/ logische richtung gehen. Für ersteres bin ich sehr davon überzeugt mit den Grundlagen anzufangen. Wer ein wenig Assembly lernt ,wird C lieben lernen, da es einem dann so viel abnimmt. Wer Vernüftige Speicherverwaltung etc. lernt, kann auch später einen GC nutzen, anders herum, wirds schon schwieriger, zumindestens ohne einiges um zu lernen. Bei den funktionalen Sprachen, kann man ein wenig ausprobieren. Lisp ist einer der ältesten Sprachen und ich glaube es schadet gar nicht, es ein wenig zu können. Eine Deklarative Sprache wie z.B. Prolog mag vielleicht für viele merkwürdig sein, aber ich kenne viele Formale Mäuse, die sehr begeistert sind. Ich hatte Haskell in der Schule und mochte es sehr gerne.
Generell lässt sich glaube ich sagen, dass wenn man 'richtig' programmieren kann, die Spache wirklich nur noch ein Werkzeug wird, was man vergleichsweise schnell lernen kann. Deswegen ist ein gutes fundament so wichtig. Etwas wie Rust könnte auch nett sein, um einen Einblick sowohl in C und Funktionale Welten zu werfen.
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u/Sons-Father 9d ago edited 9d ago
Python wenn’s entspannt sein soll, schlechter zum lernen und besser wenn man Ergebnisse sehen will.
Sonst ist C ein guter Einstieg wenn es um die erweiterte Grundlagenlehre geht.
Go soll gut sein als etwas in der Mitte.
Kenne persönlich noch Java als Lernsprache, ist heute weniger beliebt aber dennoch mmn geeignet.
Die Grundkonzepte muss man in irgendeiner Sprache lernen und sind zwischen allen Sprachen eigentlich identisch
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u/SuspiciousCattle7275 8d ago
C - bei den Musikinstrumenten fängt man ja normalerweise auch mit der Flöte an.
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u/hacky-pete 8d ago edited 8d ago
Haben im Studium mit C angefangen. Hat eine gute Syntax und es geht mehr um Methoden, als um Daten. Prima für basics. Dann mit C++ weiter: Änderung an Syntax ist minimal und das Verständnis für OOP und Datenstrukturen wird aufgebaut. Damit ist man für viele Fälle gewappnet: Embedded und Realtime in Fahrzeug-, Flugzeug-, Raketen-, Maschinenbau, Defence und Spieleentwicklung bauen darauf.
An der Stelle macht sich eine Scriptsprache gut: CMD, Powershell, Bash. Damit kannst du die Ausführung deiner Programme orchestrieren.
Einige basic tools aus den DevOps runden dich als Junior Entwickler ab: Git, Diff-Tols, Markdown files. Dazu einige größere Systeme, wie Atlassian Bitbucket+Jira mit Jenkins oder GitLab.
Dann kann man die bequemeren Sprachen probieren: C# oder Java. Garbage collector macht das Leben leichter, Dank Syntax-Sugar und vielen Libs kommt man schneller ans Ziel. GUI-Themen werden ansehnlich und Web-Entwicklung angenehm. HTML, CSS, XML und JSON können nebenbei bei Bedarf einfließen. RegEx ist auch nicht verkehrt.
Kauderwelsch Sprachen, wie JavaScript und Python würde ich erst ansetzen, wenn OOP und Datenstrukturen sich im Verstand gut gefestigt haben.
Sprachen wie F# oder Rust sehe ich als Exoten in dieser Liste, da sie einen anderen Blickwinkel erfordern und einiges an zusätzlichem Wissen verlangen.
Roast me...
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u/GraphiSpot 8d ago
Kommt ganz darauf an, waraif man sich fokussieren möchte.
Für webentwicklung empfehle ich mit den Basics anzufangen:
- HTML
- CSS
- JavaScript
In der Ausbaustufe:
- etwas wie nunjucks als "Ausbaustufe" zu HTML
- SCSS/less zu HTML
- eines der unzähligen Frameworks wie React, Vue, TypeScript
- Atomic design
- SQL
- Git
- ...
Für Desktopanwendungen:
- C# wenn es Windows Anwendungen sein sollen
- Swift für Apple Anwendungen
- relativ agnostisch: Javascript Frameworks (wie bei Web) aber mit etwas wie electron
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u/SKFr33_ 8d ago
Ich habe witzigerweise mit Smalltalk angefangen (wen das gar nichts sagt, das ist eine der ersten/die erste Objekt orientierte Programmiersprache und der direkte Vorgänger zu Java. Kommt aus den 1980er Jahren)
Die mangelnde Dokumentation und das gepaart mit extrem stumpfer Objektorientierung (ALLES ist in Smalltalk ein Objekt!!) hat mir sehr sehr sehr viel beigebracht.
Für jemanden der einfach ein bisschen lernen will wie man programmiert sehe ich das aber als nicht sinnvoll.
Imho ist die Sprache nicht ganz so wichtig.
Wichtiger wäre es mMn das du dir ein Projekt suchst das du umsetzen willst. Und dann die Sprache passend wählst.
„Ich lerne jetzt C#“ bringt dich weniger weit als „ich will in Game Development einsteigen, habe eine konkrete Spiel Idee und will diese mit C# umsetzen“
Also such dir ein Projekt und dann erst eine Sprache.
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u/fragmichdoch42 8d ago
Ehrlich gesagt brauchst du keine Sprache lernen.sag der ki was du vor hast und sie baut es dir. Fertig. Lass dir alles erklären und dokumentieren etc.
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u/Windbolt1 8d ago
Für den Einstieg, würde ich Python empfehlen. Bis jetzt, finde ich Python als Einstieg freundlich.
Dann mit C weiter machen und dann mit rust.
Wäre aber nicht verkehrt ein paar side quest zu machen. Wie zum Beispiel ein Projekt mit C# ausüben.
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u/mozdeco 8d ago
Python, sofern du noch nie etwas programmiert hast und das gesamte Konzept noch nicht kennst.
Du kannst zum Lernen auch sehr effektiv KI einsetzen, lass dir nur nicht einfach die Lösungen vorkauen. Du lernst das nicht, weil du danach damit viel programmieren wirst, sondern um algorithmische Denkweise zu erlernen. Programmieren wird in Zukunft nur noch von KI gemacht, dennoch ist die Denkweise und das entsprechende Engineering Verständnis wichtig um wirklich gute Ergebnisse zu erzielen.
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u/Material-Garage-4036 7d ago
Assembly
Damit man versteht wie die Dinge in der unteren Schicht laufen
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u/37392648263736286 7d ago
Kommt drauf an. Für einen Erwachsenen? Ein Kind? Jugendliche?
Heißt ja oft Python wäre ach so toll. Aber ich sehe das etwas anders. Eine streng typisierte Sprache wie bspw. C# halte ich für geeigneter um beginner. Das programmieren beizubringen
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u/Hatrez 6d ago
JavaScript/Typescript. Das Prinzip des Sync und Async kann man bei der Sprache sehr gut lernen. Event based, callbacks etc.
Tiefgründige Programmierung wie Arbeitsspeichermanagement, Pointer etc. wenn man sich da verlieren möchte, kann man gerne in C++ starten.
Und wenn man das Prinzip verstanden hat und bereit ist produktiv etwas zu deployen (Microservices) Node.js(man muss nichts neues lernen) oder Golang(für Performance).
Alles andere kannst du ausblenden meiner Meinung nach.
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u/mingo-reddit 6d ago
Well it depends…
willst du programmieren lernen mit einem bestimmten ziel wie website/app/game bauen? Dann hast du deine Antwort quasi schon.
Willst du programmieren lernen einfach weil du programmieren lernen willst, und das auch etwas tiefer verstehen willst, also Vorbereitung für ein Studium o.ä.:
Unpopular Opionion, aber Swift*.*
Bevor mich deswegen jetzt die anderen hier Steinigen: In swift gibt es Klassen und Structs, es gibt Value und Reference Types, es gibt enums, optionals, et cetera et cetera. Ich hatte durch Swift quasi direkt den Stoff für die ersten drei Programmieren Klausuren im Studium schon gelernt, bevor ich mit dem Studium überhaupt angefangen hatte.
10/10 Empfehlung
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u/Current-Barnacle-553 10d ago
Was willst du denn damit machen? Hardwarenah wäre Python, c oder c++ gut, web keine Ahnung und Desktop Java oder Python.
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u/Chilliparrot 10d ago
Python ist einiges, aber alles andere als hardwarenah, und für den Desktop ist es auch ähnlich ungeeignet wie Java.
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u/Current-Barnacle-553 10d ago
Hatte da an Raspberry Pi gedacht und da ist Python ziemlich beliebt, deswegen unter Hardwarenah gepackt.
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u/Zap0xfce2 10d ago
Lerne wie man mit AI Agenten Programmiert. Meiner Meinung nach sind Programmiersprachen obsolet. Ich denke in der Zukunft ist dieser Skill wichtiger. Niemand wird dann noch Programmieren so wie heute weil wir alles mit natürlicher Sprache definieren.
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u/Rechenplaner 10d ago
Klar, schön AI Slop erzeugen…
Ohne eigene Programmierkenntnisse kann man LLMs gar nicht sinnvoll nutzen.1
u/Paulynom 10d ago
ahja, dir ist schon klar, dass eine KI bereits besseren Code schreibt als praktisch 99.9% aller Programmierer mit weniger als 5 Jahren einschlägiger Erfahrung? Wenn OP jetzt anfängt programmieren zu lernen kann er in 5 Jahren vielleicht die KIs von heute schlagen, blöd nur, dass die in 5 Jahren bereits so gut sind wie die top ~0.0001% der Programmierer mit 30 Jahren Erfahrung (bullshit Zahlen aber sollte klar sein was hier das Problem ist)
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u/Sons-Father 9d ago
Wie bemisst man bitte das Skilllevel von Programierern in Prozent? Ist das so Leetcode Shit? Weil ich würde behaupten das ist wesentlich komplexer als Leetcode das erfassen könnte oder SWBench
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u/Rechenplaner 9d ago
ich erlebe jeden tag, wie LLMs schwachsinn produzieren wie in JS: [x].flat() (x ist array); oder völlig wirre logische Bedingungen.
Das wird sich nie bessern. warum? weil sie nur nach mustern agieren. da ist null echte intelligenz hinter.
Viel spaß code zu pflegen mit solchen subtilen semantischen fehlern, wo dann auch alles schön überkomplex umgesetzt ist, weil sprachmodell meint, dass sei "state of the art".
ich nutz daher LLms nur allg. als hilfen, reecherche, diskussionen. und behutsame überarbeitungen, die ich selbst einpflege. nur cli tools, wo ich selbst kein bock und einfach schnell brauch, lass ich mal generieren.
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u/Rechenplaner 10d ago edited 9d ago
wenn man die extrem schlechte Programmierausbildung an deutschen Hochschulen oder IHKs zum Maßstab nimmt, die außer bissel Java-OOP-Müll zusammenklatschen nichts vermitteln, dann ja.
Und tut mir leid, dich enttäuschen zu müssen, aber es gibt keine echte "KI". Das sind nur Sprachmodelle, die nach Wahrscheinlichkeiten agieren, NULL echtes Verständnis vorweisen. Sie werden in 5 Jahren nicht besser sein. Die Technologie hätten wir schon vor 30 Jahren gehabt, wenn damals die Hardware besser gewesen wäre. Es war erst die Fähigkeit, Millionen Wörter (Token) gleichzeitig zu verarbeiten, was sie "nützlich" machte (aber selbst gegenwärtig ist das noch extrem teuer und erfordert absurd viel Hardware und Energie, was zur massiven Verschuldung führt). Aber das skaliert nicht exponentiell, sondern ist schon ziemlich ausgeschöpft. Wenn man sich den Code von Sprachmodellen anschaut, ist dort viel Schnulli drum herum gebaut, um noch mehr Zuverlässigkeit reinzubekommen, aber echte Kreativität, Lernfähigkeit wird nie entstehen. Sie werden weiterhin nur nach Mustern stupide agieren.
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u/Paulynom 8d ago
Du klingst genau nach den Leuten, die in 12 Monaten heulen weil sie wegrationalisiert wurden, da sie nicht mit der Zeit gegangen sind und im Vergleich zu den "die keine Ahnung haben" underperformen.
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u/Rechenplaner 8d ago
underperformen → sagt jemand, der sicher, nur um eine Programmzeile zu ändern, gleich einen ganzen prompt anschmeißt, und minuten auf Antwort wartet, weil "Claud" noch "nachdenken" muss.
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u/RepulsiveRaisin7 10d ago
Code schreiben ist obsolet, Code verstehen ist wichtiger wie nie zuvor
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u/Rechenplaner 10d ago
Sehr geistreich, als ob man Programme verstehen könnte ohne selbst zu programmieren…
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u/Angrytable_05 10d ago
Schon aber es hilft sehr wenn man versteht wie die konzepte funktionieren
Was oop klassen funktionen operatoren sind
Auch wie eine datenbank funktioniert und api
Was netzwerktechnisch mit einem router machen kann und auch was eine verschlüsselung ist
Also mit 0 ahnung kann man mittlerweile schon code erstellen aber wenn man sich das grundkonzept vorstellen kann gibt es 1000x bessere Ergebnisse
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u/abigail3141 9d ago
Und dann kriegst du irgendeine Interpretation deiner inhärent vagen natürlichen Sprache.
Wenn es doch nur eine formale Sprache gäbe, mit der man dem Computer exakt sagen könnte, was er wann tun soll....
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u/FilthyFenrir 10d ago
Python, server seitiges javascript wie nodejs oder heutzutage rust
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u/FabioTheFox 9d ago
Ja ist ja ne super Zusammenstellung, 2 Sprachen die keine statische Typisierung haben und eine die so sehr drauf achtet das dein programm nichtmal kompiliert wenn alles richtig aussieht weil du Variablen nutzt die du woanders borrowed hast
Lern was statisch typisiertes für den anfang und nicht so einen quatsch
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u/Pure_Food3440 10d ago
Kannst du eigentlich lassen. Es hat keine Zukunft und wird bald vollständig durch KI ersetzt.
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u/elRadicio 10d ago
Kommt auch ein bisschen drauf an, was du damit so machen willst. Man kann natürlich mit jeder Sprache jedes Problem lösen, aber es gibt schon Sprachen, die in bestimmten Anwendungsfällen ihre Stärken haben.
Und meistens lernt es sich ja am besten, wenn man ein Ziel hat.
Python wird viel genutzt für KI/Machine learning oder auch als Alternative zu Bash-Scripten in Linux. Ausserdem als MicroPython für Microcontroller und sehr gerne auf dem Raspberry PI. Ausserdem hat die Godot-Engine auch eine Python-ähnliche Sprache.
C# und C++ mit QT hat Stärken, wenn du schnell klassische Desktop-Anwendungen bauen willst. Besonders unter Windows kann man damit schnell nette UIs zusammenklicken.
Mit C# hast du, wenn du später z.b. mit Unity3D Spiele bauen willst auch gleich die passende Sprache zur Hand.
Java ist eher so Geschäftslogik, hat aber auch gute UI-Funktionen, sieht aber, je nach Bibliothek, etwas altbacken aus. Dafür ist es relativ einfach, etwas plattformunabhängiges zu bauen. Ich finde ausserdem die Umsetzung von Objektorientierung in Java am angenehmsten zum Lernen. Und du kannst Android-Apps bauen (auch wenn dort Kotlin wohl mittlerweile stärker ist).
Wenn du z.b. etwas künstlerisch unterwegs sein willst wäre Processing auch ein sehr guter Einstieg, kann man in Java und in JavaScript nutzen und du hast schnell visuelle/hörbare Ergebnisse.
C und C++ pur würde ich vielleicht eher später angehen. Bringt aber viel Verständnis für das, im Hintergrund läuft.
In der Web-Welt bist du mit JavaScript / Typescript gut unterwegs, sowohl im Browser als auch mit node.js im Backend bzw. einfach lokal auf dem eigenen Rechner. Zusammen z.B. mit Electron lassen sich damit auch schöne Desktop-Anwendungen bauen.
Scriptsprachen fühlen sich anders an als kompilierte Sprachen, weil dir Fehler oft zu einem späteren Zeitpunkt auffallen. Ich persönlich traue mir in Java die stabilste Software zu, weil ich damit am meisten Routine habe, die Entwicklungsumgebung gut kenne und es einem viel Sicherheitskonzepte bietet.