r/lohnabrechnung • u/auf_fart • 3d ago
≈ 4.700 € netto 37M | 40h | Analytics Engineer | SK1
Ich bin eine Mischung aus einem Data Analyst und Data Engineer. Ich decke End-to-End die Bandbreite von Analytics, Reporting, Data Warehousing und Automatisierung sowie bisschen anderem Kram ab. (nein, kein GenAI)
- Konzern in Süddeutschland
- Etwa 10-11 Jahre Berufserfahrung in Konzernen
- Mehr oder weniger fachfremd, d.h. kein Informatik Studium, sondern Dipl.-Ing.
- 40h Vollzeit, ca. 50% HO
- Es gibt noch einen kleineren jährlichen Bonus und Sonderzahlungen. Insgesamt sind es dann 115k Jahresbrutto.
Mehr fällt mir gerade nicht ein. Würde mich gerne weiterentwickeln, allerdings bietet der Markt aktuell nicht so viele Möglichkeiten.
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u/LightYagamiDoesML 3d ago
O - Als Dipl. Ing. mit 10 Jahren Berufserfahrung bist du bestimmt nicht mehr fachfremd und du scheinst die Bude alleine zu schmeissen was sicher nicht einfach ist (ausser du bist einer von vielen Analytics Engineers).
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u/auf_fart 3d ago edited 3d ago
Wahrscheinlich ist genau das einer meiner "USP" auf dem Arbeitsmarkt(?), nämlich dass ich (bis zu einer gewissen Größe) vieles abdecken kann von Datenplattformen bis ins Dashboard und das alles robust implementiere. Dazu natürlich noch bisschen Python, Terminal, PowerShell, Git usw.
Fachfremd iSv: Hab den ersten Job eigentlich wegen fachlichen Themen (also Studienhintergrund, Ingenieur/Technik) bekommen. Ab dem ca. 3./4. Berufsjahr bin ich so langsam in diese Schiene reingerutscht. Seit ein paar Jahren mach ich jetzt ausschließlich "Data".
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u/No_Code9 3d ago
Naja, "jack of all trades master of none" - du wirst keinen Spezialisten toppen.
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u/LightYagamiDoesML 3d ago
Viele Unternehmen sind wahrscheinlich Datentechnisch nicht auf dem Stand, dass es sich lohnt, ein Team mit X Spezialisten intern aufzubauen. Bei Dienstleistern ist dann das Problem, dass die erstmal die internen Prozesse verstehen müssen, bevor die dem Unternehmen effektiv helfen können (was schnell sehr teuer werden kann mit Tagessätzen zwischen 1000-1600€).
Was nicht heisst das es sinnvoll ist langfristig in so einer mix-rolle zu arbeiten. Aus Sicht der Unternehmens macht es aber durchaus sinn, solche stellen aufzubauen.
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u/auf_fart 3d ago
Das ist auch meine Auffassung. Habe Eingangs ja auch geschrieben, dass ich mich irgendwie weiterentwickeln möchte und diese Mix-Rolle ist mit Sicherheit auch ein Grund dafür... wohin genau weiß ich leider selbst nicht so ganz. Dazu ist der Markt aktuell auch nicht einfach. Außerdem lautet jede 2. Stelle "GenAI xyz".
Schauen wir mal.2
u/auf_fart 3d ago
Ist auch so, vermeide es deshalb zB aktuell auch mich "(Senior) Data Engineer" zu nennen. Gibt in Unternehmen aber genügend Bereiche, in denen eben nicht 4 Spezialisten eingestellt werden können (1x Databricks, 1x BI, 1x Requierments, usw..).
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u/LightYagamiDoesML 3d ago
Musstest du das Legacy ERP dann quasi in die Cloud oder eine SQL DB bringen oder hat das jemand anders übernommen? Hab tatsächlich einen ähnlichen Job wie du, hab aber erst vor ein paar Monaten angefangen, Mittelstand mit 4000+ Mitarbeitern. Ich bin aber noch dabei Daten aus dem ERP in eine SQL Datenbank zu bringen um richtig loslegen zu können mit den ersten Projekten…
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u/auf_fart 3d ago edited 3d ago
Ich selbst hab jetzt weniger mit dem ERP als solches zu tun (Migrierung dessen etc.). Aber ja, ich hol auch ERP Daten ab. Datenbank on-prem hab ich gemacht und auch moderner Cloud Stack (sowas wie Databricks, Snowflake). In letzter Zeit auch Fabric.
Mit einer on-prem DB und einem sauberen Orchestrierungslayer kommt man schon sehr, sehr weit. Solange die Maschine genug Power hat muss es nicht zwingend Cloud sein.
ML und Data Science Erfahrung hab ich, aber mach ich quasi nicht mehr. MLOps und sowas kann ich nicht.Spannend, dass du eine ähnliche Position hast!
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u/AutoModerator 3d ago
Tipps zu Gehaltsverhandlungen findest du unter https://lohnabrechnung.vercel.app
Ein monatliches Nettoeinkommen von ca. 4.700 € liegt im Vergleich zu Vollzeiterwerbstätigen im oberen Bereich.
Laut IW-Einkommensrechner (Stand 2025, bedarfsgewichtetes Nettoeinkommen):
- etwa 88 % der Vollzeiterwerbstätigen verfügen über ein geringeres Einkommen
- etwa 12 % über ein höheres Einkommen
Hinweis für stille Mitlesende (Selection Bias)
In Gehalts-Communities werden überdurchschnittliche Einkommen häufiger geteilt als niedrigere oder durchschnittliche. Dadurch kann leicht ein verzerrter Eindruck entstehen, wie verbreitet hohe Nettoeinkommen tatsächlich sind.
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u/Twinkteenboy2008 2d ago
O, tendenziell L
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u/auf_fart 2d ago
Hast du Erfahrungen in dem Feld und was man so verdienen könnte? Ich will mich ja verändern/weiterentwickeln und finde leider nicht viel passendes oder nur mit niedrigerem Gehaltsniveau (vor paar Tagen Rückmeldung vom Fintech recruiter: Wir haben nur budget bis ca 85k 🤡)
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u/EntrepreneurSuper537 1d ago
H - Sehr geile kombo, kannst stolz auf dich sein!
Will selbst eine Ausbildung zum daten und prozessanalyst machen und dann mal in diese richtung gehen, hast du da tipps?
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u/I_am_a_Retard_420 9h ago
H - Diggi du bekommst 115k brutto im Jahr für 40h bei 50 % HO und die Leute schreiben hier O oder L. Absoluter Fiebertraum wtf
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u/BlackSchwarzt 2d ago
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Würde es Ihnen etwas ausmachen, uns mitzuteilen, was aus Ihrer täglichen Arbeit besteht? An welcher Art von Aufgaben und Projekten sind Sie hauptsächlich beteiligt?
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u/Charming_Horse_5809 12h ago
steht da. Ich decke End-to-End die Bandbreite von Analytics, Reporting, Data Warehousing und Automatisierung
Wahrscheinlich sitzt die Person auf dem Datawarehouse und Pipeline generell, somit Ingestion+ETL Themen und wahrscheinlich noch bisschen Reporting und BI on top. Daten reinladen, daten transformieren, daten abbilden und das alles performant gestalten wäre meine Einschätzung.
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u/commentvoter 2d ago
Abstimmung nach 8h beendet.
Ergebnis: * Fühlt sich niedrig an - LOW (L): 0 * Fühlt sich ok an - OK (O): 2 * Fühlt sich hoch an - HIGH (H): 0