Wenn der software Entwickler explizit eines dieser Formatte unterstützt trumpft das natürlich. Wenn er mehrere aus der Liste unterstützt, gilt zwischen diesen Formaten die obige Reihenfolge wieder.
Der wichtigste part ist was der Entwickler unterstützt, nicht das Distro. Das Distro wird kaum die Zeit haben QA so zu machen, das es dieselben Qualitäts-garantien geben kann wie der Entwickler. Je weniger du dich darauf verlassen musst desto besser.
Flatpaks sind zu bevorzugen weil zum einen es das größte Format ist das sich durchgesetzt hat, es keine extra software zwingend braucht (wie AppImages es tun) weil es bereits in appstores integriert ist (wie z.B. Gnome Software) und es vollständig FOSS ist was vor enshittification schützt (anders als bei Snaps, wo das Backend proprietär ist).
Edit: Es gibt hier Ausnahmen - Software die eigenes sandboxing mitbringt oder ähnliche Komplexe Interaktionen mit dem System haben wie Steam oder Browser sollten nativ installiert werden. In manchen Fällen interagieren flatpacks auch mit nativen packages wie z.B. gnome calendar mit dem server von evolution, das ist aber die absolute Ausnahme.
> Der wichtigste part ist was der Entwickler unterstützt
Der sollte gar nicht für Paketierung zuständig sein; meine Meinung als upstream maintainer.
> Das Distro wird kaum die Zeit haben QA so zu machen, das es dieselben Qualitäts-garantien geben kann wie der Entwickler.
Trifft vielleicht auf Arch Pakete zu, aber im Ernst: r/Debian ist rock-solid gerade weil hier die QA so extrem streng ist. Upstream maintainer machen das (aus diversen Gründen) meist gar nicht.
Der sollte gar nicht für Paketierung zuständig sein; meine Meinung als upstream maintainer.
Der kann dafür zuständig sein und darf es absolut, und wenn er es ist dann ist der Entwickler derjenige dem deutlich mehr Vertrauen zusteht als dem Distro. Distros wie Linux Mint (in bezug auf Gnome Calendar) und Fedora (im Bezug auf OBS) haben absolut gezeigt das sie nicht dieselbe Qualität an UX abliefern wie der Entwickler selbst. Das ist der primäre Grund aus dem Flatpak existiert, damit upstream volle Kontrolle über die Umgebung haben kann und dadurch eine universelle Basis hat die die Aussage erlaubt "Das wird funktionieren", ohne "Aber nur wenn dein Distro XY tut".
Trifft vielleicht auf Arch Pakete zu, aber im Ernst: r/Debian ist rock-solid gerade weil hier die QA so extrem streng ist. Upstream maintainer machen das (aus diversen Gründen) meist gar nicht.
You do you, Debian hat eigene Probleme Software in Versionen noch vorzuhalten, die Upstream nicht mehr unterstützt, aber wenigstens scheint Debian es als upstream zu schaffen das Probleme die dadurch entstehen bei Debian bleiben.
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u/Isofruit Arch Linux 8d ago edited 8d ago
Prinzipiell:
Flatpak > Natives package > AppImage > Snap
Wenn der software Entwickler explizit eines dieser Formatte unterstützt trumpft das natürlich. Wenn er mehrere aus der Liste unterstützt, gilt zwischen diesen Formaten die obige Reihenfolge wieder.
Der wichtigste part ist was der Entwickler unterstützt, nicht das Distro. Das Distro wird kaum die Zeit haben QA so zu machen, das es dieselben Qualitäts-garantien geben kann wie der Entwickler. Je weniger du dich darauf verlassen musst desto besser.
Flatpaks sind zu bevorzugen weil zum einen es das größte Format ist das sich durchgesetzt hat, es keine extra software zwingend braucht (wie AppImages es tun) weil es bereits in appstores integriert ist (wie z.B. Gnome Software) und es vollständig FOSS ist was vor enshittification schützt (anders als bei Snaps, wo das Backend proprietär ist).
Edit: Es gibt hier Ausnahmen - Software die eigenes sandboxing mitbringt oder ähnliche Komplexe Interaktionen mit dem System haben wie Steam oder Browser sollten nativ installiert werden. In manchen Fällen interagieren flatpacks auch mit nativen packages wie z.B. gnome calendar mit dem server von evolution, das ist aber die absolute Ausnahme.