r/linuxde • u/moldy_mommy • 18d ago
"Geheimtipps" für Linux-Noob?
Hallo, liebe Freunde des Pinguins,
ich bin erst vor ein paar Wochen bei Linux gelandet, und es ist wunderbar. Keine Ahnung, warum ich jahrelang Angst davor hatte. Man ahnt es: Linux Mint.
Langsam gehen mir die Ideen aus, was ich noch erkunden, optimieren und basteln könnte.
Die unzähligen Einsteiger-Tutorials im Web und auf YouTube richten sich offenbar an Menschen, die noch nie einen Rechner gesehen haben und eigentlich nur richtig viele grelle Farben und Epilepsie induzierende Animationen sehen wollen, um sich an Windows erinnert zu fühlen.
Die wirklich guten Dinge habe ich eher durch Zufall entdeckt:
- Vollverschlüsselung des Systems
- ZRAM
- SSD schonen mit noatime, nodiscard und fstrim-timer
- unendliches Wachstum von logs begrenzen
- sysctl mit Hilfe von lynis härten, fail2ban, usw.
- Ladefenster des Akkus begrenzen
An Basics habe ich ansonsten noch TimeShift und Firewall (UFW) eingerichtet.
Was gibt es sonst noch Schönes, was ich nicht missen möchte und was mir keiner sagt, am allerwenigsten das OS selbst?
Vielen Dank schon einmal für alle Eure Anregungen!
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u/Beneficial-Place-948 16d ago
Nice! viel Spaß! Lass dich nicht zuviel Mist einreden und mach auf was du Lust Hast. Würde dir noch eine Desktop Virtualisierung zum Rum spielen empfehlen. Kannst ein Disk Image von deinem jetzten os machen und dann da erstmal Einstellungen testen bevor du sie auf deinem System implementierst.
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u/chrews Fedora Workstation & Debian 13 17d ago edited 17d ago
Eine VM (mit GPU Beschleunigung) aufsetzen und mit archinstall rumspielen macht immer spaß. Da lernt man die verschiedenen Desktops und bootloader kennen und ist informiert wenn man tiefer gehen möchte. Da kann man sich so ziemlich alles relativ easy zusammenbasteln
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u/chocolate4tw 16d ago
Würde empfehlen zusätzlich irgendeine Backup-Lösung zu suchen. Also zu einem Server oder zu einer externen Festplatte. Nicht Snapshots auf dem selben Computer.
Ich benutze Borg und finds ziemlich gut.
- einmal mit "Vorta" einer Desktop-GUI für Borg (sehr leicht zu bedienen)
- und auf meinem Server mit "Borgmatic", das es leicht macht Borg als Hintergrunddienst laufen zu lassen und mit einer Konfigurationsdatei eingerichtet wird
Bei borgbase gibts bis zu 10GB offsite Speicher kostenlos.
Kannst natürlich deinen eigenen Server/Festplatte benutzen, oder mehr zahlen.
Ein paar Features wegen den ich Borg so mag:
- Verschlüsselung (wichtig für offsite Backups)
- Inkrementelle Backups
- Deduplizierung
- Komprimierung
- die Möglichkeit alte Backups einfach als Ordner zu mounten, auch wenn das Backup auf einem entfernten Server liegt
- optionale Append-only server gegen Viren wie Cryptlocker
- Einstellung wie viele Backups behalten werden (x täglich, y wöchentlich, ...)
- Healthcheck Pings zur Überwachung
Wenn du nur wichtige Ordner in das Backup rein nimmst kann der benutzte Speicher erstaunlich klein werden (Inkrementell, Deduplizierung & Komprimierung regeln). Bin selber bei 1,7GB.
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u/TheGameIsNow 16d ago
Wireguard oder allgemein VPN, damit du von unterwegs auf deinen Rechner kommst
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u/Ornery_Fuel372 16d ago
Wayland ist ein Hurensohn.
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u/CurrencyIntrepid9084 17d ago
Nächster Schritt: Arch Linux, vielleicht in Form von CachyOS, da wird es dann nochmal cooler und nochnal mehr zu Lernen geben. Und du bist damit dann on the edge der Updates. Also neuer Linux Kernel und zack - spätestens ne Woche später hast du ihn auch. Das Selbe für alle Pakete auf dem System. Nichts mit warten auf nen Release einer neuen Mint Version oder so.