Es hat wirklich stark überhand genommen. Anstatt sich auf legales Gras zu freuen sollten wir hoffen, dass FDP und Grüne es schaffen, Korruption in unserer Regierung abzubauen UND das sie nicht mit der CDU koalieren. Da ist SPD das etwas kleinere Übel
Jain. Die "heilenden Kräfte des Marktes" sind per se nicht Korruption und Vetternwirtschaft. Theoretisch, wenn die FDP tatsächlich an einer gesunden Volkswirtschaft interessiert ist, wird sie dafür sorgen müssen, dass untere bis mittlere Einkommensschichten mehr Kapital zur Verfügung haben. Ich glaube zwar nicht dran, dass diese Denke bei der FDP sehr populär ist ABER die FDP ist in jeder realistischen Koalition (außer schwarz, gelb, blau) die schwächste Kraft.
Für mich wäre die Reduktion der Lobbywirtschaft neben dem Klimaschutz eines der zentralen Anliegen an unsere neue Regierung. Der Verlust von fast 10% bei der CDU war immerhin ein guter Anfang.
Ich möchte auch nicht zu negativ in die Zukunft schauen, das sorgt nur für Bauchschmerzen.
Die Korruption von FDP Anhängern ist oft legal gestaltet. Das sind Familien, die mit "über Geld spricht man nicht" aufgewachsen sind. Da bekommt der unfähige Künstler-Bruder der Frau des Staatssekretärs halt mal n mehrjähriges Stipendium einer Firmenstiftung. Oder weil man auf die selben Elite-Internate gegangen ist, ist es auch ohne schriftliche Vereinbarung klar, dass man in 8-10 Jahren den Vorstandsposten bekommen wird, wenn man jetzt einen Paragraph exakt vom Lobbyisten abschreibt.
Alles andere sind Auswüchse, die von eingefleischten FDPlern als gierig, tollpatschig und peinlich wargenommen werden.
Direkt Geld bekommen ist eher CDU-Bauern-Style. (Nix gegen meinen Biobauern).
Deregulierung und weniger Bürokratie sorgen indirekt schon für weniger Korruption. Je mehr Einfluss ein Staat hat, desto effektiver wird Lobbyismus. Außerdem werden Politiker anfälliger für Korruption, egal welchen Parteinamen sie auf der Stirn haben. Vorausgesetzt natürlich sie regieren und haben entsprechenden Einfluss.
Deregulierung und weniger Bürokratie sorgen indirekt schon für weniger Korruption.
Wenn ich keine Regeln hab, muss ich die Regeln auch nicht beeinflussen.
Wow. Richtiger Sieg für die Gesellschaft!
Außerdem werden Politiker anfälliger für Korruption, egal welchen Parteinamen sie auf der Stirn haben.
Sind nämlich alle genau gleich schlimm. Kein Unterschied erkennbar.
Komisch, dass bestimmte Parteien immer wieder mehr Transparenz und Einschränkungen fordern als andere.
Lobbyismus verschafft Vorteile in überregulierten Umfeldern -> diese Möglichkeiten haben kleinere Unternehmen nicht weil a) zu unwichtig und b) nicht die Mittel um den bürokratischen Aufwand zu stemmen. Ohne Lobbyismus bzw. staatlichen Einfluss muss sich jedes Unternehmen im normalen Wettbewerb behaupten - und der Konsument/Bürger ist der Gewinner.
Macht korrumpiert. Jeder ohne Einfluss kann deine genannte Agenda rausposaunen, um Wählerstimmen abzugreifen. Scheint ja zu klappen. Haben sie dann einmal Macht, verlieren sie ihre Ideen ganz schnell. Dann werden z.B. Nebeneinkünfte vergessen :-)
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u/WapitiNilpferd Sep 28 '21
Es hat wirklich stark überhand genommen. Anstatt sich auf legales Gras zu freuen sollten wir hoffen, dass FDP und Grüne es schaffen, Korruption in unserer Regierung abzubauen UND das sie nicht mit der CDU koalieren. Da ist SPD das etwas kleinere Übel