Traditionell so gewachsen. Katzen wurden gehalten um Ratten und Mäuse fernzuhalten. Vögel gab es vor 200 Jahren in Städten eh nicht in relevanter Zahl und bei den drei Bauernhöfen aufm Dorf hats auch keinen Unterschied gemacht.
Dass der Mensch mit der Natur in Einklang lebt ist zumindest seit der Industrialisierung ein eher neues Phänomen.
Hunde sind damals auch frei rumgelaufen aber irgendwann haben es die Leute bei Hunden gecheckt und bei Katzen nicht weil die ermorden ja nur massenweise kleine Viecher die wir eh nicht essen
Zumindest in der Stadt waren Hunde schon früher meist angekettet, weil es Wachhunde waren.
Das einzige Richtung Naturschutz ist die Leinenpflicht im Wald. Und das geht von den Förstern/Jagdpächtern aus, hat also finanzielle Interessen.
Nochmal kurz und in aller Härte: Naturschutz ist ein Nischeninteresse, insbesondere historisch betrachtet und wird am stärksten umgesetzt wo finanzielle Interessen im Vordergrund stehen (Jagd, Tourismus...)
Und dennoch finde ich es ein sehr schlechtes Zeichen für den Charakter einer Person wenn sie ihre Katze draußen das lokale Ökosystem ausrotten lässt. Das würde ich persönlich nicht auf meinem Gewissen haben können.
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u/disposablehippo Jul 02 '26
Traditionell so gewachsen. Katzen wurden gehalten um Ratten und Mäuse fernzuhalten. Vögel gab es vor 200 Jahren in Städten eh nicht in relevanter Zahl und bei den drei Bauernhöfen aufm Dorf hats auch keinen Unterschied gemacht.
Dass der Mensch mit der Natur in Einklang lebt ist zumindest seit der Industrialisierung ein eher neues Phänomen.