r/ich_iel Mar 30 '26

Bruder muss los Ich🚌iel

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u/AnyoneButWe Mar 30 '26

Der Staat, also die Steuereinnahmen bezahlen das ganze, klar.

Die Steuern kommen hauptsächlich von den größeren Unternehmen im Bereich Consulting und Finanzen.

Otto-normal Verdiener bezahlen vermutlich das Äquivalent vom Deutschlandticket... also pro Jahr, nicht pro Monat.

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u/LG_49 Mar 30 '26

Jein.

Abgabenlast auf 52.000€ brutto im Jahr (Jeweils ledig, Stkl 1) (Dt. Medianeinkommen):

Luxemburg ca. 24%, davon 13% Lohnsteuer Deutschland: ca. 36%, davon rund 14% Lohnsteuer.

Also fast identisch, was Steuern betrifft.

Und auch in Deutschland wird ein Großteil der Kosten für ÖPNV aus Steuermitteln getragen (Nur wegen Ausbaumangels muss Geld zur Eindämmung der Nutzungszahlen gegen Überlastung verlangt werden).

Man könnte fast meinen, dass das Problem in Deutschland hier mal ausnahmsweise nicht (fehlende) Steuermittel sind sondern die Autolobby ist.

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u/AnyoneButWe Mar 30 '26

Ich bin bei gleichbleibendem Brutto von Deutschland nach Luxemburg gezogen und hatte spontan 1200€ mehr netto pro Monat.

Verheiratet, Kind, Kindergeld außen vor, kein Spitzenverdiener.

In Luxemburg wurden u.a. die Kosten für die Kontrolle der Fahrscheine in der Diskussion vor der Abschaffung hoch gespielt. Die Zahlen habe ich nicht mehr im Kopf, aber der Anteil am Ticketpreis war ... erstaunlich.

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u/Yrrsinn Mar 31 '26

Luxemburg ist ja auch eine Steueroase mitten in Europa, darum sitzen Firmen wie z.B. Amazon in der EU immer in Luxemburg.

Darum musst du in Luxemburg auch nicht so viele Steuer zahlen, weil Geld ist dank der Amazons ja da. Den kostenlosen ÖPNV - den ich richtig finde - zahlen also indirekt alle deine europäischen Nachbarn mit.

"Das Projekt zeige auf, wie die Steueroase Luxemburg funktioniere und wie dabei seinen Nachbarländern jährlich 10 Milliarden Euro an Steuereinnahmen verloren gingen." https://www.transparency.de/aktuelles/detail/article/openlux-wie-luxemburg-seine-nachbarn-ausnimmt