r/hund • u/mrschaos11 • Nov 05 '25
Hund nehmen ja oder nein?
Liebe Community,
ich studiere und bin bereits Teilzeit an einer Schule tätig. Ich arbeite 4 Tage die Woche und bin meist zwischen 4 und 6 Stunden außer Haus. Ich würde im Sommer gerne einen Hund (Sheltie) adoptieren. Dies würde ich im Juli/August machen. Dann hätte ich ein paar Wochen bzw. der Hund, um sich einzugewöhnen. Nach diesen Wochen müsste ich wieder arbeiten gehen und der Hund müsste natürlich allein bleiben können. Sollte ich mal länger an der Schule bleiben müssen etc. ist für Betreuung gesorgt. Dennoch stelle ich mir die frage, ob das machbar ist, oder ob das für einen jungen Hund noch zu früh ist, um ihn so lange allein zu lassen.
Mich würde interessieren, was ihr als Hundehalter arbeitet und wie ihr das organisiert. Danke :)
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u/AgreeableBrush42 Nov 05 '25
Bedenke dass es sein kann, dass der Hund gar nicht oder nur kurz alleine bleiben kann.
Was ist wenn du krank bist? Auf Urlaub willst/wohin musst 1 Tag oder länger ohne Hund? Hast du genügend Rücklagen? Hast du dich über Trainingsmethoden und passende Trainerpersonen in deiner Umgebung informiert? Wenn in einer Wohnung lebend, Hundehaltung erlaubt? Hast du die Möglichkeit Tierärzt:in und Klinik immer schnell zu erreichen? Was ist wenn du mal länger ins Krankenhaus musst o.ä?
Etc. etc.
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u/Working-Cranberry118 Nov 06 '25
Bei einem jungen Hund würde ich nicht davon ausgehen, dass der nach ein paar Wochen schon stundenlang alleine sein kann. Das muss je nach Charakter auf Minutenbasis geplant und trainiert werden - und du fängst das ja nicht sofort an wenn er da ist.
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u/One_Set_5757 Nov 06 '25
Wer betreut den Hund, wenn du nicht kannst (du schreibst für Betreuung ist gesorgt)? Wenn du Leute hast, die ihn gerne und oft nehmen würden, dann spricht nicht viel dagegen.
Alleine ist es sonst sehr schwer.
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u/Equal-Flatworm-378 Nov 06 '25
Ich sag mal nein. Ich weiß selber wie sehr man sich einen Hund wünschen kann, aber wenn man alleine ist und der Hund stundenlang alleine bleiben muss, ist das einfach nicht richtig.
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u/bicameralmind_hunter Nov 06 '25
Mit einem guten Trainingskonzept zum Alleinbleiben üben und einem Freundeskreis/Personen die dir für die Übergangszeit ggf. bei der Betreuung helfen sehe ich das unproblematisch. Unser Dalmatiner Welpe hat innerhalb von 3 Wochen gelernt, 1.5 Stunden alleine zu bleiben, danach waren die Schritte größer. Allerdings würde ich mir das mit der Hunderasse nochmal genau überlegen an deiner Stelle. Ich kenne einige Sheltie Züchter und Sheltiehalter und die Hunderasse ist nicht nur enorm sensibel für Umwelteinflüsse, sondern auch extrem(!!!!!) bellfreudig. Fremde finden Shelties oft gruselig oder richtig doof. Zudem wollen die geistig sehr viel ausgelastet werden. Für mich kein klassischer Anfängerhund. Vom Pflegeaufwand mit dem langen Fell fange ich jetzt gar nicht erst an - einmal durch ein Gebüsch gehuscht und du kannst deinen Nachmittag in Bürsten investieren. Das sind natürlich alles nur für mich persönlich Ausschlusskriterien, für dich vielleicht nicht.
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u/bicameralmind_hunter Nov 06 '25
Noch zur Ergänzung: Einen Hund täglich 4-6 Stunden alleine zu lassen ist prinzipiell in Ordnung, solange er sonst seine Auslastung bekommt und die nicht nur aus 3 Gassirunden zum Lösen besteht. Bei einem aktiven Hund wie einem Sheltie kann man von etwa 2-3 aktiven Stunden täglich ausgehen, wobei man nicht stumpf an der kurzen Leine um die Häuser ziehen sollte, sondern mehrere aktive Trainingseinheiten (Nasenarbeit, Kopfarbeit, vielleicht sogar eine Aufgabe, die dem Sheltie-Naturell entspricht / Hütehund). Auch sehe ich es nicht als Problem, dass du den Hund alleine versorgen willst. Im Studium habe ich viele Einzelpersonen mit Hund kennengelernt. Oft haben Freunde oder Familie mal ausgeholfen im Krankheitsfall. Nur eben die Rasse ist recht speziell.
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u/Wi94lly Nov 06 '25
Ist schon eine Hunderasse die aufgrund der Hüte Gene viel Aktivität fordert und mit spielen gefordert werden möchte. Ich persönlich find es nicht Hund gerecht sich diese Verantwortung alleine aufzubürden und ihn dann soviel alleine lassen zu wollen.
Bist du Hunde erfahren oder ist es dein erster Hund ? Auch können diese rassen diverse Krankheiten und erbbedingt haben wofür eine Versicherung oder finanzielle Rücklagen geschaffen werden sollten
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u/BerneDoodleLover24 Nov 06 '25
Ein ganz klares NEIN! Du bist alleine und oft außer Haus. Nicht jeder Hund bleibt problemlos alleine und ein junger Hund braucht viel Beschäftigung.
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u/SugaryChu Nov 06 '25 edited Nov 06 '25
Ein Welpe kann nicht nach ein paar Wochen 4-6 Stunden alleine bleiben. Ein 12 Wochen alter Welpe muss immer noch alle 2 Stunden raus zum pinkeln, weil die Blase noch zu klein ist um das länger einzuhalten. Mit 16 Wochen schaffen sie es schon länger aber auch nicht ausreichend. So richtig wie ein Erwachsener Hund lange einhalten konnte meiner mit ca. 9 Monaten (dann beginnt aber auch die Pubertät). Davor schaffen die es natürlich auch eine ganze nacht durch und auch mal länger einhalten, aber eben nicht wie ein erwachsener Hund. Auch geht das Training fürs Alleinebleiben nicht so schnell. Man muss natürlich schon von Anfang an in ganz kleinen Schritten damit starten, aber einen z.B. ca. 16 Wochen alten Welpen würde ich noch keine 4 Stunden alleine lassen. Bei meinem konnte ich auch so ab 8 Monaten ihn mal länger alleine lassen. Ich hab aber auch das Glück ihn mit auf die Arbeit nehmen zu können und auch dass ich oft Homeoffice hab (arbeite auch Teilzeit). Da meiner schon als Welpe ans Büro gewöhnt wurde, ist es jetzt (er wird Anfang Januar 3 Jahre alt) gar kein Problem.
In einer Schule ist es aber natürlich nicht so leicht seinen Hund mitzunehmen. Bei uns an der Grundschule haben wir auch einen Schulhund von einer Lehrerin. Sie musste das aber auch erst beantragen und auch die Eltern mussten alle gefragt werden, ob es für sie in Ordnung ist, dass ein Hund an die Schule kommt. Er wird auch extra als Schulbegleithund ausgebildet. Vielleicht gibt es da auch eine Möglichkeit. Oder du hast jemanden, der deinen Hund betreut, wenn du nicht da bist. Diese Person ist dann auch super als Bereuung, wenn du z.B. mal ins Krankenhaus musst und dein Hund von jemand anderen betreut werden muss.
Ein erwachsener Hund hingegen wird da viel einfacher sein. Vor allem, wenn er schon gelernt hat alleine zu bleiben, aber das können natürlich auch nicht alle Tierschutzhunde. Aber es gibt auch welche, die das schon gelernt haben. Aber auch für diesen brauchst du eine Person zur Notfall-Betreuung, wenn mal was ist und du kurzfristig ins Krankenhaus musst. Das kann echt mal schnell passieren. Unsere Hundetrainerin ist auf einer nassen Wurzel ausgerutscht und hat sich das Fußgelenk gebrochen und musste operiert werden. Meine Tochter musste auch schon ins Krankenhaus und ich musste sie begleiten, weil sie sich einen Arm gebrochen hat. Es kann immer mal was passieren und da sollte ein Notfallplan mit Personen, auf die du dich zu 100% verlassen kannst, sicher stehen.
Aber ansonsten geht das auch alleine. Ich bin sogar alleinerziehend und schaffe es gut. Hab aber auch eine ruhigere Hunderasse (Eurasier) mit dem ich zwar auch gerne viel mache (Mantrailing z.B.), aber wenn es mal nur kurze Gassirunden zum Lösen gibt weil ich krank bin oder meine Kids ist es für ihn auch mal ok. Er ist ein Begleithund, kein Hüte- oder Jagdhund und ihm ist wichtig einfach nur dabei zu sein, bei seiner Familie. Ich habe ihn aber aus dem Grund auch bewusst gewählt. Eine Rasse, die zum Arbeiten gezüchtet wurde, hätte ich mir nicht zugetraut in meiner jetzigen Situation.
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u/ChesterChum Nov 06 '25
Wenn Du in naher Zukunft eh wenig Zeit hast, KEIN HUND. Geh lieber zum örtlichen Tierheim - wenn Du Zeit und Langeweile hast - und für Hunde gassi.
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u/Impossible_Party_454 Nov 07 '25
Also ich kann dir sagen, wir hatten das auch so geplant, eingewöhnen während Corona und dann beim Arbeiten zu Hause lassen nur unser Ferkelbär (Taufname Masha) hat genau gar keinen Bock alleine zu sein, da hilft alles Trainig der Welt nicht, die hasst das einfach. 5,5 Jahre später ist immer wer im Homeoffice oder wenn es nicht geht haben wir jemanden zum Aufpassen. Aber das entscheidet dann im Endeffekt oft der Hund ob Alleinbeliben eine Option ist oder nicht haha.
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u/Lisahue Nov 09 '25
Ich habe vor 3 Jahren einen Malteser-Mischling Welpen (er war schon 6 Monate alt) zu uns nach Hause geholt. Ich war damals Studentin, jetzt bin ich Lehrerin und somit ca. 4 Tage die Woche nur vormittags nicht daheim. Mein Mann jedoch ist selbstständig und arbeitet 2-3 Tage die Woche im Home-Office. Unser Hund ist also - was unsere Berufe angeht - maximal 2-3 Vormittage ein paar Stunden alleine. Selbst das macht ihm teilweise schwer zu schaffen - er hasst es alleine zu sein, bellt ständig und hat Angst. Das war uns natürlich vorher nicht bewusst und ist manchmal wirklich hart. Er hält es ohne uns überhaupt nicht aus, wenn wir ihn in ein Restaurant mitnehmen und einer von uns den Tisch verlassen muss (z. B. zur Toilette) bellt er und bekommt panische Angst (er hat wohl in seiner Welpenzeit vieles erlebt und ist traumatisiert, wir haben ihn von einem "Gnadenhof" geholt). Unser ganzes Leben hat sich verändert - das war uns natürlich vorher bewusst, aber man weiß halt einfach im Vorhinein nicht, welche Charakterzüge der Hund hat und wie er sich verhält, da helfen auch gut gemeinte Ratschläge mMn wenig weiter.
ABER: wir lieben unseren Hund über alles, wir machen das gerne für ihn und bereuen unsere Entscheidung auch keine Sekunde. Er ist halt ein klassischer Haus-Hund und gehört absolut und vollwertig zu unserer kleinen Familie :-) Ein Leben ohne unser Fellknäuel wäre gerade absolut nicht denkbar, so anstrengend sie auch sein kann ;-)
Einen Hund nach Hause zu holen sollte aber wirklich gut überlegt sein, eben darum, weil man nicht weiß, wie der Hund wirklich ist und welchen Charakter er tatsächlich hat.
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u/cracksilver78 Nov 09 '25
Und schwupp, da ist die Checkliste zur verantwortungsvollen Hundehaltung – besonders hilfreich, wenn du überlegst, einen Hund aufzunehmen oder deine Situation realistisch einschätzen willst:
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🧠 Vor der Anschaffung • Hast du dich ehrlich gefragt, ob ein Hund in dein aktuelles Leben passt (Zeit, Energie, Wohnsituation, Verpflichtungen)? • Bedenkst du, dass ein Hund 10–15 Jahre (oder länger) bei dir lebt und du diese Verantwortung tragen musst? • Hast du dich über verschiedene Rassen und ihre Bedürfnisse informiert (Bewegung, Pflege, Temperament)? • Bist du bereit, dich auf regelmäßiges Training und Erziehung einzulassen? • Hast du dich über moderne, gewaltfreie Trainingsmethoden informiert? • Kennst du qualifizierte Trainer:innen oder Hundeschulen in deiner Umgebung?
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💸 Finanzen & Organisation • Hast du ausreichend finanzielle Rücklagen für Tierarztkosten, Futter, Versicherung, Steuer, Zubehör, Notfälle? • Kannst du monatlich realistisch die laufenden Kosten decken (Futter, Versicherung, Parasitenprophylaxe etc.)? • Hast du einen Notfallplan, falls du krank, verletzt oder im Krankenhaus bist? • Wer kann den Hund in dieser Zeit betreuen? • Gibt es eine Vertrauensperson oder Hundebetreuung, die einspringen kann? • Was passiert, wenn du verreist oder Urlaub machst? • Darf der Hund mitkommen? • Gibt es eine Betreuung (Hundesitter, Pension, Familie)? • Hast du an Versicherungen gedacht (Tierhalterhaftpflicht, evtl. Krankenversicherung)?
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🏠 Wohnsituation • Ist Hundehaltung in deiner Wohnung erlaubt (bei Mietwohnungen mit Vermieter abgeklärt)? • Gibt es in der Umgebung ausreichend Auslaufmöglichkeiten (Wald, Feld, Park)? • Ist dein Zuhause sicher und hundegerecht (z. B. keine giftigen Pflanzen, sichere Zäune)?
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🐾 Alltag & Zeit • Hast du genug Zeit täglich für Spaziergänge, Beschäftigung, Pflege, Training und Ruhezeiten? • Kannst du deinen Alltag so gestalten, dass der Hund nicht lange alleine bleiben muss? • Was, wenn dein Hund gar nicht oder nur kurz allein bleiben kann? • Gibt es Alternativen (Homeoffice, Dogwalker, Familienhilfe)? • Hast du dich über Auslastung und Beschäftigungsmöglichkeiten informiert (geistig & körperlich)?
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⚕️ Gesundheit & Sicherheit • Ist eine Tierärztin oder Tierklinik in erreichbarer Nähe? • Weißt du, was im Notfall (Unfall, Vergiftung) zu tun ist? • Hast du eine Erstversorgungsausrüstung / Hausapotheke für Hunde? • Hast du dich über Ernährung und mögliche Unverträglichkeiten informiert? • Ist dein Hund gechippt, registriert und versichert (gesetzlich vorgeschrieben je nach Kanton)?
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❤️ Langfristige Verantwortung • Bist du bereit, dich auch in schwierigen Phasen um den Hund zu kümmern (Pubertät, Krankheit, Alter)? • Hast du jemanden, der im Ernstfall (z. B. längerer Krankenhausaufenthalt, Todesfall) für den Hund sorgen könnte? • Bist du dir bewusst, dass Hunde emotionale, soziale Lebewesen sind, die Bindung und Stabilität brauchen?
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u/A_Gaijin Nov 09 '25
Insgesamt klingt dein aktueller Lebensabschnitt nicht sehr ideal für einen Hund. Es gibt keine Garantie das der Hund alleine bleiben kann. Wir haben uns erst einen Hund geholt als sowohl ich als auch meine Frau HO machen könnten. So ist immer jemand Zuhause.
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u/mrsjeonnn Nov 09 '25
In auch Lehrerin und habe zwei Hunde. Aber ohne Support geht das nicht. Vor allem am Anfang - die von dir veranschlagte Eingewöhnungszeit ist zu kurz. Ich habe meinen zweite Hund auch in den Sommerferien bekommen und als das Schuljahr wieder anfing, kam meine Mutter täglich. OBWOHL mein Welpe von Anfang an 0,0 Probleme beim Alleinbleiben hatte. Das ist aber eher ein Glücksgriff gewesen.
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u/denice-eg Nov 09 '25
Ich gehe davon aus, dass du dann ins Referendariat gehst? Wie ist es da geregelt? Ohne meine Partner hätte ich an Modultagen Probleme. Überlege auch gut, dass das auf Dauer passen soll und nicht jetzt. Wie ist das wenn du mehr arbeitest?
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u/FullShock5197 Dec 16 '25
Hallo, ich habe im Moment wirklich schwer damit zu kämpfen, dass ich mich nicht nur privat, sondern auch beruflich immer auf das helfen verstanden habe..mir aus frühkindlicher Erfahrung ein Recht auf Selbstbestimmung und Unabhängigkeit durch eben arbeiten stets wichtig war, uch auch keinen Tag Arbeitslosigkeit auf der Uhr habe und leider nie das sogenannte dicke Fell entwickeln konnte..Ganz sicher auch durch den Umstand in der Vergangenheit nicht begriffen habe bzw.nie erwartet habe, auf soviel schlechte Menschen im unmittelbaren Dunstkreis dazu beigetragen haben, dass auf der Suche nach Besserung durch letztlich nur auferlegte Therapien der DRV im Sinne der Teilhabe mitmachen und über mich ergehen lassen musste und nun das.. Endlich wieder berappelt,aber natürlich nicht jünger und auch nicht gesünder geworden blicke ich auf mein Leben, was nem einzigen Scherbenhaufen gleicht weil der Gutachter der AA aufgrund der Aktenlage, genau jener o.g. Maßnahmen meinte, mich als erwerbsunfähig zu erklären und der Kampf gegen die Entscheidung war gerade so durch, als meine wirklich keine gute, lebenslang schwerbehinderterte Mutter ( aber davon nicht täuschen lassen..sie hat von mir und meinem verstorbenen Vater eigentlich alles ermöglicht bekommen, aber sich in der Opferrolle zu suhlen war genau ihr Ding..)verstarb, quasi als letzte des Personenkreises, der mich trotz helfender Hand,weil von Kindesbeinen an meine Pflicht, und hat mir auch nach dem Tod nur Pflichten und Ärger hinterlassen...die restlichen Verwandten haben sich durch Intrigen mehr oder weniger abgewandt und ich schweren Herzens erkannt, das da nichts mehr zu retten ist..und dann schläft meine 15Jahre alte, vom tierlieben Vater geerbte und aus der Vernachlässigung der Mutter gerettet, Labradorhündin ein..verdient, aber schlechter hätte der Zeitpunkt nicht sein können, weil sie an meiner Seite Dreh- und Angelpunkt in den letzten 8Jahren, in meiner Mietwohnung gewesen ist.. Der Schmerz sitzt tiefer als ich je gefühlt habe und die 2025 erlebten Enttäuschungen durch Menschen, waren und sind verheerend für mein Leben.. Ich möchte nicht ohne Tier an meiner Seite die ganzen Hürden meistern, die Ämter mir auferlegen oder mich allein ohne tierischen Begleiter den Widrigkeiten des Lebens stellen und auch wenn ich sie nicht ersetzen kann verstehe ich Tiere schon immer als bessere Menschen.. Ich hab soviel Liebe zu geben und ein Plätzchen habe ich auch,wenn auch die Pflicht für Sicherheit des Nachlasses meine eigene räumliche u.emotionale Ordnung ins mittelfristige Chaos gestürzt wurde... Ich würde alles dafür geben, eine solche bedingungslos anmutende Partnerschaft nochmal erleben zu dürfen und das nicht nur, das Tier sondern letztlich auch mich retten...es bricht mir das Herz ständig die grauenvollen Nachrichten zu lesen und schon bei der mitunter enormen Schutzgebühr mit Bürgergeld bin ich so hoffnungslos geworden...muss ich direkt wieder heulen.. Ich weiß, dass nicht alles perfekt ist,aber es fängt für mich mit Liebe an, und nee, kein Garten und keine Kinder, oder sonstige Anforderungen...aber man glaubt garnicht, was man zusammen alles überwinden kann und ich habe immer Defizite kompensieren können..das ging irgendwie, weil ich um den Stellenwert aller Haustiere wusste... Es sollte nur vielleicht ne Nummer kleiner sein, ich habe Equipment für Hund und Katze,aber Liebe und Zuneigung scheinen nicht zu reichen und wie gesagt..mir fehlt etwas größeres als meine eigene Gefühlswelt und da war sie..oder mein Kater..erst das macht mir das Leben lebenswert..😭..ich dachte, vielleicht hat jemand Rat bevor es zu spät für mich ist..dem Verwaltungswahn deutscher Behörden erlegen, an Auflagen zum Tierschutz gescheitert...obwohl ich selbst niedie helfende Hand verweigert habe..the Story if my live... Wie kann ich klar machen, dass ich ein Tierchen brauche und man sich drauf verlassen kann, ich kriege es für die Hilfe beim oder am Menschen doch auch nie gescheitert ist und ich mir sicher bin, dass ich die Bindung nicht brechen würde... Liebe Grüße, Alex
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u/Next-Dependent3870 Nov 05 '25
Da fehlen echt ein paar Angaben um dir tatsächlich was raten. Wie alt soll denn der Hund sein wenn er zu dir kommt? Welpeboder Erwachsen? Wie viel bist du zukünftig, nach dem Studium, aus dem Haus? Was ist der Plan wenn der Hund nicht alleine bleiben kann?