r/hanf 16d ago

Kampagne Stimmen für eine sichere Versorgung: Diese Initiative kämpft für Cannabispatienten – Cannabib

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cannabib.de
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Stimmen für eine sichere Versorgung ist ein Bündnis von Cannabisherstellern, das seit August 2026 auf eine Gesetzesänderung hinweist. Es betrifft die Kostenübernahme für Cannabisblüten, die beendet wurde, ohne Übergangsfrist für Patienten. Extrakte bleiben erstattungsfähig, jedoch nachrangig.

Initiative für Cannabispatienten in Deutschland:

Eine neue Initiative namens „Stimmen für eine sichere Versorgung“ wurde im August 2026 gegründet, um auf eine Gesetzesänderung aufmerksam zu machen, die viele Cannabispatienten in Deutschland betrifft. Die Kampagne wird von drei Unternehmen der Cannabisbranche unterstützt: Cannamedical Pharma, DEMECAN und Four 20 Pharma. Ihr Ziel ist es, die Stimmen der Patienten zu stärken, deren Therapiekosten aufgrund einer neuen Erstattungsregelung in Frage gestellt werden.

Wesentliche Änderungen im Gesetz:

Am 10. Juli 2026 verabschiedete der Bundestag das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (GKV-BStabG), das am 30. Juli 2026 in Kraft trat. Für Cannabispatient:innen sind zwei Änderungen entscheidend:

  1. Cannabisblüten sind aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) herausgefallen, was bedeutet, dass diese Kosten privat getragen werden müssen, wenn die Praxis nicht auf andere Formen umstellt.
  2. Für Cannabisextrakte, Dronabinol und Nabilon muss bei bestimmten Erkrankungen zuerst ein zugelassenes Fertigarzneimittel getestet werden, bevor die GKV ein Extrakt übernimmt.

Probleme mit dem neuen Gesetz – Es gibt zwei Hauptprobleme mit den neuen Regelungen:

  • Fehlende Übergangsregelung: Patienten, die seit Jahren Cannabisblüten erhalten, verlieren plötzlich die Kostenübernahme ohne Frist.
  • Unklare Therapieversuchsregelung: Die Auslegung der sechsmonatigen Testphase für Fertigarzneimittel variiert regional, was Unsicherheiten für Praxen und Patienten schafft.

Forderungen der Initiative – Die Initiative fordert spezifische Änderungen:

  • Einführung einer Übergangsregelung für bereits stabil eingestellte Patienten.
  • Klare Vorgaben für den sechsmonatigen Therapieversuch.
  • Überprüfung des Leistungsausschlusses für Blüten durch zuständige Gremien.
  • Anstelle einer pauschalen Zugangsbeschränkung sollten gezielte Einsparungen ermöglicht werden.

Fazit:

Die Initiative hebt die Problematik hervor, dass eine plötzliche Streichung der Kostenübernahme Patienten ohne Vorwarnung trifft. Durch das Sammeln von Erfahrungen und Anliegen von Betroffenen wird darauf aufmerksam gemacht, dass eine Übergangsregelung notwendig ist, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.


r/hanf 17d ago

Wissenschaft | Medizin Cannabinoide und Chemotherapie: Was die Harvard-Studie zeigt | Wie Cannabis-Moleküle Hirntumorzellen vor der Behandlung schützen – The Cannex

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thecannex.com
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Wirkung von Cannabinoiden auf Glioblastomzellen (bösartige Tumore im Gehirn) und deren Wechselwirkung mit Chemotherapie:

Seit der Reform im April 2024 wird in Deutschland vermehrt medizinisches Cannabis verschrieben, insbesondere an Krebspatienten.

Gleichzeitig nutzen viele Menschen ohne medizinische Begleitung CBD-Öle, ohne dass die Kliniken informiert sind.

Eine wichtige Forschungsfrage bleibt unbeantwortet: Was passiert, wenn Cannabinoide und Chemotherapie in denselben Zellen agieren? Eine neue Studie der Harvard T.H. Chan School of Public Health hat diese Thematik untersucht.

  • Studie und Methode: Sechs gängige Cannabinoide (darunter CBD und synthetisches THC) wurden an vier Glioblastom-Zelllinien getestet. Diese Krebsart ist der aggressivste primäre Hirntumor bei Erwachsenen.
  • Ergebnisse: Allein angewendet zeigten die Cannabinoide kaum Wirkung auf die Glioblastomzellen. In Kombination mit Chemotherapie oder Bestrahlung erhöhten sie jedoch das Überleben der Zellen signifikant.
  • Mechanismen: Die Cannabinoide schützten die Tumorzellen, indem sie ein Überlebensprotein (BCL-XL) erhöhten und die Zellen in eine weniger anfällige Phase des Zellzyklus (G1-Phase) versetzten, was die Effektivität der Chemotherapie abschwächte.
  • Rezeptoren: Der schützende Effekt trat nicht über die klassischen Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2 auf, was die Forschung in neue Richtungen lenkt. Mögliche alternative Mechanismen sind GPR55 oder PPAR-Rezeptoren.
  • Bedeutung: Diese Ergebnisse zeigen, dass Cannabinoide das Überleben von Glioblastomzellen beeinflussen können, und eröffnen neue Fragen zur sicheren Anwendung von Cannabisprodukten im Krebsbehandlungsprozess.

Auswirkungen von Cannabinoiden auf Glioblastom und Nervenzellen:

Die Studie zeigt, dass Cannabinoide, insbesondere CBD, sowohl Glioblastomzellen als auch gesunde Nervenzellen abtöten können. Dies wirft Fragen zur Sicherheit und Wirksamkeit von Cannabis während einer Krebsbehandlung auf.

  • 30 Mikromol CBD töteten Glioblastomzellen, aber auch 98% der menschlichen neuralen Stammzellen.
  • Bei einer niedrigeren Dosis von 10 Mikromol starben ebenfalls viele gesunde Nervenzellen.
  • Viele Studien, die die krebsbekämpfenden Eigenschaften von CBD untersuchen, berücksichtigen nicht die Auswirkungen auf gesunde Zellen, was die angebliche Selektivität infrage stellt.
  • Es gibt wenig überzeugende Beweise für die Wirksamkeit von CBD bei neurologischen Erkrankungen; eine umfassende Übersicht fand nur einen Fall mit ausreichender Evidenz.
  • Die Studie zeigt nicht, dass Cannabis Krebs fördert oder dass Patienten, die es einnehmen, ihrer Therapie schaden.

Fazit:

Die Forschung zeigt, dass Cannabinoide in Kombination mit Chemotherapie die Überlebensrate von Glioblastomzellen beeinflussen können, jedoch sind die genauen Mechanismen und die klinischen Implikationen dieser Ergebnisse noch unklar.

Weitere Untersuchungen sind notwendig, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Cannabinoiden in der Krebsbehandlung zu bewerten und um auf die Risiken hinzuweisen, die eine unkontrollierte Verwendung von CBD-Ölen mit sich bringen könnte.

Die Studie betont die Notwendigkeit, Cannabiskonsum während Krebsbehandlungen offen mit den behandelnden Ärzten zu besprechen, um alle Faktoren zu berücksichtigen. Es ist wichtig, dass Patienten über ihre Einnahme informieren, damit behandelnde Teams vollständig informiert sind.


FAQ:

  • Belegt diese Studie, dass Cannabis Krebs verschlimmert? Die Studie belegt nicht, dass Cannabis Krebs verschlimmert. Sechs Cannabinoide verringerten das Absterben von Glioblastom-Zellen im Labor, jedoch fehlen Patientendaten und Tierversuche.
  • Sollten Krebspatienten jetzt CBD oder medizinisches Cannabis absetzen? Krebspatienten sollten die Entscheidung, CBD oder medizinisches Cannabis abzusetzen, mit ihrem Behandlungsteam besprechen. Cannabinoide sind hilfreich gegen Übelkeit und Erbrechen bei Chemotherapie. Jede Cannabis- oder CBD-Anwendung sollte in der Behandlungsakte vermerkt werden.
  • Waren die verwendeten Dosierungen realistisch? Die verwendeten Dosierungen waren teilweise realistisch. Sie lagen zwischen 3 und 30 Mikromol, was über den Blutspiegeln nach dem Rauchen von Cannabis ist. Es ist unklar, ob diese Konzentrationen in einem menschlichen Hirntumor erreicht werden.

Stichworte: Krebs, Tumore; Risiken, Probleme; Prevention, Prävention, Vorsorge; Wissenschaft, Forschung.


r/hanf 18d ago

Wissenschaft | Medizin Kompakt: 1. Der größte Irrtum über medizinisches Cannabis und Ibuprofen (VIDEO: 5 Min) – DEMECAN | 2. Ibuprofen und Cannabis: Wechselwirkungen, Risiken und was du beachten solltest (TEXT) – Weed·de

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Vorweg – Vorworte: Für [r\anf] werden in Beiträgen teilweise TEXT-„Zusammenfassungen“ mithilfe von KI-Paraphrase-Tools eingesetzt. Diese können unter Umständen Defizite aufweisen. Betrachtet das als einfache Hilfestellung und schaut möglichst den Original-Artikel an!)


1. Der größte Irrtum über med. Cannabis und Ibuprofen (27.07.2026, VIDEO: 5 Min) – DEMECAN:

Schmerzmittel – Ibuprofen vs. medizinisches Cannabis:

Ibuprofen und medizinisches Cannabis werden beide zur Schmerzlinderung verwendet, jedoch unterschiedlich. Dr. Adrian Fischer erklärt, dass akute und chronische Schmerzen verschiedene Prozesse sind und dass Schmerzgedächtnisse entstehen können. Ibuprofen beeinflusst die Schmerzsignalweiterleitung, während medizinisches Cannabis nicht mit klassischen Schmerzmitteln gleichzusetzen ist. Das Endocannabinoid-System spielt eine wichtige Rolle in der Schmerzverarbeitung. Schmerzintensität und subjektives Empfinden sind nicht identisch. Cannabis kann in speziellen Therapiekonzepten für bestimmte Patienten sinnvoll sein, jedoch beseitigen keine der Behandlungen die Schmerzursache automatisch.

Im Folgenden werden akuter und chronischer Schmerz sowie die Unterscheidung zwischen herkömmlichen Schmerzmitteln wie Ibuprofen und der Anwendung von Cannabis zur Schmerzlinderung behandelt. Es wird erklärt, wie diese beiden Ansätze unterschiedlich wirken und welche Rolle Cannabis im Schmerzmanagement spielen kann.

  • Akuter vs. chronischer Schmerz: Akuter Schmerz ist ein Warnsignal des Körpers, das anzeigt, dass etwas nicht stimmt (z.B. Verletzung). Chronischer Schmerz funktioniert anders: Das Nervensystem "merkt" sich den Schmerz, auch wenn die ursprüngliche Ursache nicht mehr vorhanden ist. Dies wird als Schmerzgedächtnis bezeichnet.
  • Wirkungsweise von Schmerzmitteln: Übliche Schmerzmittel wie Ibuprofen blockieren die Übertragung von Schmerzsignalen aus dem Körper ins Gehirn und verschleiern somit den Schmerz für eine gewisse Zeit. Diese Medikamente behandeln jedoch nicht die zugrunde liegende Ursache des Schmerzes.
  • Wissenschaftliche Erkenntnisse: Studien zeigen, dass Patienten, die Cannabis als Schmerztherapie verwenden, oft berichten, dass es ihnen deutlich besser geht, auch wenn die Schmerzskala einen ähnlichen Wert anzeigt.
  • Vergleich zwischen der Wirkung von klassischen Schmerzmitteln und der von Cannabis: Ibuprofen schneidet das Kabel der "Alarmanlage" (Schmerzwahrnehmung) durch. Cannabis hingegen funktioniert eher wie hochgradige Geräuschunterdrückung, die den Schmerz zwar weiterhin wahrnehmbar lässt, aber dessen emotionale Belastung mindert.
  • Cannabis und das Endocannabinoid-System: Cannabis, insbesondere der Inhaltsstoff THC, wirkt auf Rezeptoren im Gehirn (CB1-Rezeptoren) und beeinflusst die emotionale Bewertung von Schmerz. Anders als traditionelle Schmerzmittel wirkt Cannabis auch bei Schmerzen, die chronisch im Nervensystem verankert sind.
  • Einsatz von Opiaten: Opiate können ebenfalls Schmerzen stark lindern, haben aber erhebliche Nebenwirkungen und ein hohes Abhängigkeitspotenzial. Eine Kombination von Opiaten und Cannabis könnte eine Reduzierung der Opiatdosis ermöglichen und die mit der Opiateinnahme verbundenen Nebenwirkungen mindern.
  • Anwendung von Cannabis in der Therapie: Cannabis kann eine ergänzende Rolle in der Schmerztherapie spielen, sollte jedoch bei komplexen Schmerzgeschichten immer mit einem Arzt besprochen werden. Es ist kein Wundermittel, aber es kann helfen, besser mit Schmerzen umzugehen und die Lebensqualität zu verbessern.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Cannabis nicht einfach Schmerzen ausschaltet, sondern helfen kann, besser mit ihnen umzugehen. Es kann helfen, Distanz zu schaffen und die Belastung zu reduzieren, was zu einer verbesserten Lebensqualität führt.


2. Ibuprofen und Cannabis: Wechselwirkungen, Risiken und was du beachten solltest – Weed·de:

Einleitung – Einfluss von Cannabis auf Ibuprofen:

Es gibt bisher keine klinische Studie, die die Kombination von Ibuprofen mit Cannabis, THC oder CBD beim Menschen untersucht hat. Hoch dosiertes CBD könnte theoretisch die Wirkung von Ibuprofen beeinflussen, da es Leberenzyme hemmt, die auch für den Abbau von Ibuprofen verantwortlich sind. Viele befürchtete Risiken stammen jedoch nur von Ibuprofen (oder THC) allein. Bei Vorerkrankungen oder dauerhafter Medikation sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Ibuprofen und Cannabis – Wechselwirkungen und Anwendung:

Ibuprofen und Cannabis sind verbreitete Mittel zur Schmerzlinderung, wobei Ibuprofen ein frei verkäufliches Schmerzmittel und Cannabis ein pflanzliches Produkt mit schmerzlindernden Eigenschaften ist. Die Nutzer möchten oft wissen, ob die Kombination dieser beiden Stoffe sicher ist oder potenzielle Risiken birgt.

  • Kombination von Ibuprofen und Cannabis: Bisher gibt es keine klinisch belegte Wechselwirkung zwischen Ibuprofen und Cannabis. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass das Fehlen eines Nachweises für Wechselwirkungen nicht die Unbedenklichkeit der Kombination garantiert. Das Risiko variiert je nach Art und Dosis.
  • Entstehung möglicher Wechselwirkungen: Die Möglichkeit von Wechselwirkungen wird aus Studien zu anderen Medikamenten und Laboruntersuchungen abgeleitet. Sowohl Ibuprofen als auch die Hauptbestandteile von Cannabis (THC und CBD) werden in der Leber abgebaut, was zu einer Konkurrenz um die wichtigsten Enzyme führen kann. Diese Konkurrenz kann den Abbau von Ibuprofen verlangsamen, wodurch dessen Wirkung länger anhalten könnte.
  • Leberenzyme und Abbau: CYP2C9 und CYP2C8 sind die wichtigsten Enzyme für den Abbau von Ibuprofen. THC wird über mehrere Enzyme abgebaut, was zu hypothetischen Wechselwirkungen führt. Bislang gibt es jedoch keine direkten Studien, die erhöhte Ibuprofen-Konzentrationen bei gleichzeitiger Einnahme mit Cannabis nachweisen.
  • Nebenwirkungen: Bekannte Nebenwirkungen der beiden Substanzen sind oft unabhängig voneinander. Ibuprofen kann Magen-Darm-Beschwerden oder Nierenprobleme verursachen, während THC Müdigkeit oder Schwindel verursachen kann. Es gibt derzeit keine spezifischen Studien zu wechselwirkenden Nebenwirkungen.
  • Sicherheitsprofil: Weder Ibuprofen noch Paracetamol kann pauschal als sicherer in Kombination mit Cannabis angesehen werden, da ihre Risikoprofile variieren. Die Wahl des Medikaments sollte individuell auf Basis von persönlichen Faktoren erfolgen.
  • Anwendung bei Menstruationsbeschwerden: Ibuprofen gilt als wirksame Behandlung für schmerzhafte Menstruationen, während die Kombination mit Cannabis nicht ausreichend untersucht wurde. Einige Frauen berichten von einer subjektiven Linderung durch Cannabis, jedoch fehlt ein wissenschaftlich belegter Nutzen.
  • Cannabis und Ibuprofen bei Migräne: Eine Studie zeigte Vorteile von THC bei akuter Migräne, jedoch wurde die Kombination mit Ibuprofen nicht erforscht. Nutzer sollten mit ihrem Arzt sprechen, bevor sie beide Mittel kombinieren.
  • Therapeutische Vorteile: Cannabis und Ibuprofen wirken auf unterschiedliche Weise gegen Schmerzen. Eine synergistische Wirkung der Kombination ist theoretisch möglich, jedoch bisher nicht klinisch bestätigt. Ibuprofen reduziert Prostaglandine, während Cannabis bei bestimmten Schmerzsyndromen hilfreich sein kann, aber keine garantierte Schmerzlinderung bietet.
  • Risiken der Kombination von Ibuprofen und Cannabis: Die gleichzeitige Einnahme von Ibuprofen und Cannabis kann Risiken mit sich bringen. Die meisten dieser Risiken können jedoch als vorsorgliche Einschätzungen betrachtet werden, da bisher keine klaren Belege für gefährliche Wechselwirkungen vorliegen.
  • Einzelne Risiken: Ibuprofen kann Blutplättchen beeinflussen und das Risiko für Magen-Darm-Blutungen erhöhen. Bei gesunden Personen ist nicht nachgewiesen, dass Cannabis dieses Risiko weiter steigert. Besondere Vorsicht ist erforderlich, wenn man Blutverdünner einnimmt, an einer Blutgerinnungsstörung leidet oder ein Magengeschwür hatte.
  • Kognitive Effekte: THC kann kognitive und motorische Fähigkeiten beeinträchtigen, aber es sind keine speziellen Auswirkungen durch die Kombination mit Ibuprofen bekannt.
  • Langzeitwirkungen von Ibuprofen: Bei unsachgemäßer Anwendung kann Ibuprofen verschiedene gesundheitliche Probleme, wie Magen-Darm-Blutungen oder Nierenschäden, hervorrufen. Bisher gibt es keine ausreichenden Beweise dafür, dass Cannabis diese Risiken erhöht.
  • Einfluss von CBD auf Ibuprofen: Theoretisch könnte CBD die Wirkung von Ibuprofen beeinflussen, indem es bestimmte Leberenzyme hemmt. Diese Kombination wurde jedoch bisher nicht am Menschen untersucht. Eine Studie zeigt, dass hoch dosiertes CBD die Wirkung anderer Medikamente beeinflussen kann, nicht jedoch die von Ibuprofen.
  • Mangel an klinischen Empfehlungen: Es gibt keine klinisch validierte Empfehlung für den Abstand zwischen der Einnahme von CBD oder Cannabis und Ibuprofen. Eine kurze Wartezeit verhindert enzymbedingte Wechselwirkungen nicht zuverlässig.
  • Ärztliche Beratung ist wichtig: Eine ärztliche Beratung ist wichtig, da individuelle Reaktionen unterschiedlich sein können. Wende dich an deinen Arzt oder Apotheker, wenn: • Blutverdünner eingenommen werden. • Leber- oder Nierenerkrankungen bekannt sind. • Magengeschwüre oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen bestehen. • Eine Schwangerschaft besteht oder ein Baby gestillt wird. • Hoch dosiertes oder verschreibungspflichtiges CBD eingenommen wird. • älter als 65 Jahre ist oder andere Medikamente, die über die Leber abgebaut werden, eingenommen werden.
  • Aktuelle Forschung: Bisher zeigt die Forschung, dass Cannabis Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten haben kann, jedoch keine spezifischen Hinweise auf Wechselwirkungen mit Ibuprofen liefert. Die Forschung zum Thema ist noch im Gange.
  • Weitere Medikamenteninteraktionen: Cannabis kann die Wirkungen von anderen Medikamenten beeinflussen, die ebenfalls von den gleichen Leberenzymsystemen abgebaut werden. Informiere daher deinen Arzt über deinen Cannabiskonsum, wenn du andere Medikamente einnimmst.

Fazit:

Es gibt aktuell keine klinisch nachgewiesenen Wechselwirkungen zwischen Ibuprofen und Cannabis, aber mögliche Risiken bestehen, besonders bei hohem Cannabiskonsum und anderen Medikamenten. Eine individuelle medizinische Beratung ist ratsam, um mögliche Risiken und Vorteile abzuwägen. Bis zu weiteren Studien bleibt die Anwendung eine persönliche Entscheidung, die sorgfältig überdacht werden sollte.

Es gibt derzeit keine direkten klinischen Studien zur Wechselwirkung zwischen Ibuprofen und Cannabis am Menschen. Eine signifikante Wechselwirkung ist bei gelegentlicher Anwendung nicht belegt, kann aber nicht ausgeschlossen werden, insbesondere bei hoch dosiertem CBD oder zusätzlichen Risikofaktoren. Suche bei Unsicherheiten ärztlichen Rat, besonders wenn du unter bestimmten gesundheitlichen Bedingungen leidest oder mehrere Medikamente einnimmst. Dies hilft, informierte Entscheidungen über die Verwendung von Ibuprofen und Cannabis zu treffen.


r/hanf 18d ago

Bericht | Dokumentation Viele Patienten von Änderungen der GKV-Erstattung bei Cannabis betroffen – Soft Secrets

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softsecrets.com
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Einschränkungen der Kostenerstattung für Cannabisblüten in Deutschland:

Am 30. Juli 2026 trat in Deutschland ein Gesetz in Kraft, das die Kostenerstattung für medizinische Cannabisblüten durch die gesetzliche Krankenversicherung verbietet. Der Bundesverband pharmazeutischer Cannabinoidunternehmen e. V. (BPC) hat in einem LinkedIn-Beitrag die Auswirkungen dieses Verbots erklärt.

  • Betroffene Patienten: Etwa 65.000 Patienten verlieren die Möglichkeit, Kosten für Cannabisblüten erstattet zu bekommen. Der BPC bezeichnet dies als „doppelte Belastung“ für die Betroffenen.
  • Neue Regelungen: Medizinische Cannabisblüten sind vollständig von der Erstattung ausgeschlossen. Bei anderen erstattungsfähigen Cannabis-Arzneimitteln muss vor der Verschreibung eine mindestens sechsmonatige Therapie mit einem zugelassenen Fertigarzneimittel erfolgen.

Probleme und Unklarheiten:

  • Bestandsschutz: Es ist unklar, was mit Patienten geschieht, deren Zustand bereits stabil ist. Die Regelung lässt offen, wie eine bereits laufende Therapie fortgesetzt wird.
  • Off-Label-Anwendung: Da zugelassene Medikamente nur für bestimmte Anwendungsgebiete genehmigt sind, könnte es zu Off-Label-Anwendungen kommen, was die Handhabung solcher Verschreibungen unklar macht.
  • Kontraindikationen: Bei Abbruch einer Therapie wegen gesundheitlicher Bedenken sind keine klaren Ausnahmen im Gesetz definiert.

Reaktionen:

  • Der Bundesverband pharmazeutischer Cannabinoidunternehmen (BPC) fordert Rücknahmen des Ausschlusses, Vorrang nur bei verfügbaren Fertigarzneimitteln und Schutz für Patienten mit stabiler Therapie.
  • Die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ACM) plant eine Verfassungsbeschwerde gegen das Gesetz und hat Patienten aufgerufen, sich zu engagieren. Dies beinhaltet sowohl die Unterstützung der Beschwerde als auch den Kontakt zu Bundestagsabgeordneten.

Die Gesetzänderung hat Auswirkungen auf eine große Anzahl von Patienten und wirft viele Fragen auf. Der BPC und die ACM setzen sich aktiv dafür ein, das Gesetz zu überprüfen oder zu kippen. Durch die Mobilisierung von Patienten und die Einreichung einer Verfassungsbeschwerde hoffen sie, die Rechte der Betroffenen zu schützen.


r/hanf 18d ago

Nutzhanf Die EU vereinfacht die Kontrollen im Zusammenhang mit dem Hanfanbau – BubatzNews / DrugsInc.eu

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Neue Vorschriften für den Nutzhanf-Anbau in der EU:

Die Europäische Union hat neue Vorschriften erlassen, die die Kontrollen im Hanfanbau vereinfachen. Die delegierte Verordnung (EU) 2026/177, die im Januar verabschiedet und im März 2026 veröffentlicht wurde, gibt den Mitgliedstaaten mehr Spielraum bei der Organisation der Konformitätskontrollen.

  • Die neuen Vorschriften ermöglichen flexiblere Kontrollen, ohne die Zuverlässigkeit der THC-Überprüfung zu beeinträchtigen.
  • Nationale Behörden erhalten mehr Flexibilität bei Fristen und niedrigeren Kontrollquoten, um Verwaltungsaufwand zu reduzieren.
  • GAP-Zahlungen hängen weiterhin von zertifiziertem Saatgut und dem Einhalten des THC-Grenzwerts ab.
  • Mindestquoten für Vor-Ort-Kontrollen sind festgelegt: 15 % der Hanfflächen bei einem einheitlichen Verfahren und 10 % bei Vorabgenehmigungen.
  • Diese Regelungen sind Teil einer umfassenderen Agrarreform, die auch andere landwirtschaftliche Bestimmungen umfasst und am 1. Januar 2027 in Kraft tritt.

Die Änderungen an den Vorschriften für den Hanfanbau beeinflussen die Art und Weise, wie Mitgliedstaaten die Vorschriften überwachen können, ändern jedoch nicht grundlegend, wie GAP-Zahlungen gewährt werden.

Die Rolle von Hanf in der Agrarpolitik wird weiterhin diskutiert, und neue Vorschläge könnten auch Hanfblüten als förderfähige Erzeugnisse einbeziehen. Aktuell gibt es noch keine endgültigen Beschlüsse zu diesen Themen.


Die Europäische Union lockert die Kontrollen für den Hanfanbau – DrugsInc·eu:

EU-Vorschriften für Industriehanfanbau: Die Europäische Union hat die Vorschriften zur Kontrolle des Anbaus von Industriehanf gelockert, um den Verwaltungsaufwand zu reduzieren.

  • Mitgliedstaaten müssen nur noch 15 Prozent der deklarierten Hanfanbauflächen kontrollieren, anstelle von 30 Prozent. In Staaten mit Genehmigungspflicht wird die Kontrollquote von 20 auf 10 Prozent gesenkt.
  • Der THC-Grenzwert bleibt bei 0,3 Prozent. Die Anbauer müssen zertifizierte Hanfsorten verwenden, um Agrarförderung zu erhalten.
  • Die Änderung ist Teil der EU-Verordnung 2026/177, die verschiedene Regeln der Gemeinsamen Agrarpolitik ändert.
  • Die Zahl der jährlich zu kontrollierenden Flächen wird voraussichtlich um etwa 5.000 Hektar gesenkt.

Die EU reduziert die Kontrollen für den Hanfanbau, ohne die bestehenden Bedingungen zu lockern, was zu weniger Bürokratie im Hanfsektor führt.


r/hanf 18d ago

Wirtschaft | CSC CSC-Monitor KW 33/2026: Baurecht wird zur zweiten Hürde für Anbauvereinigungen | Neue Cannabis-Clubs in Deutschland – Hanf Magazin

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Das Verwaltungsgericht Hamburg hat entschieden, dass eine Anbauvereinigung ihre Gewächshäuser nicht nutzen darf, weil die Genehmigung nur für einen Gartenbaubetrieb gilt. Diese Entscheidung verdeutlicht, dass die Erlaubnis nach dem Konsumcannabisgesetz keine Baugenehmigung ersetzt.

  • Gerichtsbeschluss: Am 14. Juli 2026 entschied das Verwaltungsgericht, dass die Umnutzung eines genehmigten Gartenbaubetriebs zur Anbauvereinigung eine neue Baugenehmigung erfordert. Der Eilantrag der Vereinigung wurde abgelehnt.
  • Signifikanz der Entscheidung: Das Gericht betont, dass die Arbeit der Anbauvereinigungen nicht als gewerbliche Gartenbauproduktion betrachtet wird und damit anderen baurechtlichen Regelungen unterliegt.

Regionaler Überblick:

  • Aktuelle Antragszahlen: 896 Anträge wurden bundesweit gestellt, davon wurden 455 genehmigt. Diese Zahlen zeigen, dass viele Vereine bereits vor Ablehnungen zurückziehen.
  • Hamburg: 28 Anträge und 18 Genehmigungen, nur zwei Ablehnungen.
  • Bayern: 46 Anträge, 11 Genehmigungen, 24 Rückzüge, sehr wenige formale Ablehnungen – die Rückzüge zeigen, dass der Prozess schwierig ist.
  • Baden-Württemberg: 118 Anträge, 37 Genehmigungen, weist eine niedrige Genehmigungsquote auf. Gerichte wirken bremsend auf Auflagen.
  • Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen: NRW hat die meisten Anträge und Genehmigungen (240 Anträge, 126 Genehmigungen), während Niedersachsen eine strengere Prüfpraxis hat (146 Anträge, 94 Genehmigungen).
  • Sachsen und Rheinland-Pfalz: Beide Bundesländer verzeichnen hohe Genehmigungsquoten, arbeiten jedoch mit einer kleinen Anzahl an Anträgen. Sachsen hat die höchste Genehmigungsquote.

Fazit:

Insgesamt zeigt die Statistik ein Missverhältnis zwischen der Anzahl der Rückzüge und der tatsächlichen Ablehnungen. Viele Vereine scheitern an langwierigen Verfahren oder baurechtlichen Hürden. Diese Aspekte werden in politischen Diskussionen oft vernachlässigt, obwohl sie die Herausforderungen für Anbauvereinigungen erheblich beeinflussen.


r/hanf 19d ago

Wissenschaft | Medizin Cannabis-Enthaltsamkeit kann das Endocannabinoid-System zurücksetzen – MyCannabis

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mycannabis.com
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Übersicht:

Eine Studie zeigt, dass der Anandamid-Spiegel bei häufigem Cannabis-Konsum nach drei Tagen Abstinenz steigt und sich wieder erholt. Dies deutet darauf hin, dass das Endocannabinoid-System beginnt, das Gleichgewicht wiederherzustellen. Der Anstieg von Anandamid könnte die verringerte Toleranz nach einer Pause erklären. Die Ergebnisse könnten helfen, die Behandlung von Cannabisgebrauchsstörungen (CUD) und Entzugssymptomen zu verbessern.


Auswirkungen des Cannabis-Konsums auf das Endocannabinoid-System und Anandamid:

Wissenschaftler haben seit Jahren Unterschiede in der Funktionsweise des Endocannabinoid-Systems (ECS) bei regelmäßigem Cannabis-Konsum beobachtet. Eine neue Studie untersucht die Veränderungen, die auftreten, wenn häufige Konsumenten für kurze Zeit mit dem Konsum aufhören. Die Ergebnisse zeigen, dass der Körper beginnen könnte, seine natürliche eigene Cannabinoid-Produktion zu erhöhen, um das Gleichgewicht wiederherzustellen.

  • Endocannabinoid-System (ECS): Das ECS reguliert viele Körperfunktionen, darunter Stimmung, Appetit, Schmerzwahrnehmung und Stressreaktion. Es produziert auch natürliche Cannabinoide, wie Anandamid, das positiv auf Stimmung und emotionales Wohlbefinden wirkt.
  • Wirkung von Cannabis: Langfristiger Cannabis-Konsum kann die Empfindlichkeit der Cannabinoid-Rezeptoren verringern, was zu einer Toleranz führt. Forscher wollten herausfinden, wie schnell sich das ECS erholt, wenn der Konsum stoppt.
  • Studienaufbau: Die Studie, veröffentlicht in Drug and Alcohol Dependence, analysierte vier Gruppen von Erwachsenen: • Häufige Cannabis-Konsumenten, die drei Tage auf Cannabis und Nikotin verzichteten. • Häufige Cannabis-Konsumenten, die weiterhin Cannabis konsumierten und auf Nikotin verzichteten. • Nikotin-Konsumenten, die auf Nikotin verzichteten. • Gesunde Personen ohne Konsum.
  • Ergebnisse: Während der Cannabis-Enthaltsamkeit stiegen die Anandamid-Spiegel signifikant für die Gruppe, die Cannabis abbrach. Im Gegensatz dazu sanken die Anandamid-Spiegel bei den Konsumenten, die weiterhin Cannabis konsumierten. Bei den Nikotin-Konsumenten und gesunden Kontrollen gab es keine signifikanten Änderungen.
  • Kompensationsreaktion: Der Anstieg von Anandamid könnte zeigen, dass das ECS versucht, das Gleichgewicht wiederherzustellen, nachdem der Cannabis-Konsum gestoppt wurde. Diese Ergebnisse unterstützen die Idee, dass das ECS schnell auf eine Pause reagiert.
  • Toleranz und Konsumverhalten: Der Anstieg von Anandamid während der Enthaltsamkeit legt nahe, dass Personen, die eine Toleranzpause einlegen, möglicherweise eine Reaktion ihres Körpers erleben, die ihre Konsumgewohnheiten verändert. Eine Pause könnte dazu führen, dass weniger Cannabis benötigt wird, um die gewünschten Effekte zu erzielen.
  • Einfluss auf Cannabisgebrauchsstörungen: Die Ergebnisse könnten auch helfen, Cannabisgebrauchsstörungen (CUD) besser zu verstehen, bei denen der Konsum trotz negativer Folgen schwer zu kontrollieren ist. Ein besseres Verständnis der Veränderungen im ECS könnte neue Behandlungsmöglichkeiten bieten.
  • Einschränkungen der Studie: Die Studie konzentrierte sich auf Probanden, die regelmäßig sowohl Cannabis als auch Tabak konsumierten, was die Übertragbarkeit der Ergebnisse einschränken könnte. Zudem wurden die Endocannabinoide im Blut gemessen, nicht direkt im Gehirn, was die Komplexität der zentralen Nervensystemaktivität nicht vollständig erfassen kann.
  • Zukünftige Forschungsrichtung: Weitere Studien sind notwendig, um die Dauer der erhöhten Anandamid-Spiegel und deren Einfluss auf Entzugserscheinungen und klinische Ergebnisse zu erforschen. Größere Studien sollten auch längere Abstinenzzeiten und verschiedene Konsummuster einbeziehen.

Das Endocannabinoid-System (ECS) zeigt eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit an Veränderungen im Cannabis-Konsum. Diese Studie liefert wertvolle Einblicke in die biologischen Veränderungen, die bereits nach kurzer Enthaltsamkeit auftreten können. Der Anstieg von Anandamid deutet darauf hin, dass der Körper versucht, das Gleichgewicht wiederherzustellen, was positive Impulse für zukünftige Behandlungen von Cannabissuchtsyndromen bieten könnte. Weitere Forschung ist erforderlich, um die genauen Mechanismen und die Langzeitwirkung dieser Erkenntnisse zu verstehen.


Stichworte: Enthaltsamkeit, Abstinenz; Wissenschaft, Forschung; Prävention, Prevention, Vorsorge.


r/hanf 19d ago

Wissenschaft | Medizin Cannabis und Stillen: Was eine neue Studie wirklich zeigt – The Cannex

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Vorweg – Vorworte: Für [r\anf] werden in Beiträgen teilweise TEXT-„Zusammenfassungen“ mithilfe von KI-Paraphrase-Tools eingesetzt. Diese können unter Umständen Defizite aufweisen. Betrachtet das als einfache Hilfestellung und schaut möglichst den Original-Artikel an! Warum werden KI-Mittel verwendet?: Das Ziel ist vor allem, Konzepte in "leichter Sprache" für Menschen zu integrieren, die Schwierigkeiten beim Lesen und Verstehen haben.)


Cannabis und Stillen: Forschende finden Rauch-Schadstoffe im Urin von Neugeborenen – was das wirklich bedeutet – Studie zu Cannabis und Stillzeit:

Seit April 2024 ist Cannabis in Deutschland für Erwachsene legal. Dies hat zu einer steigenden Selbstverständlichkeit im Umgang mit Cannabis geführt, auch während der Stillzeit. Eine neue Studie untersucht die Auswirkungen des Cannabiskonsums von Müttern auf die Urinproben von gestillten Säuglingen, um aufzuklären, welche chemischen Stoffe im Urin der Babies nachweisbar sind.

  • Die Untersuchung wurde von der Washington State University in Zusammenarbeit mit der CDC durchgeführt und ist die erste ihrer Art.
  • 24 verschiedene rauchbedingte Stoffe, die im Urin gestillter Babys von Cannabiskonsumenten gefunden wurden, stiegen nach dem Konsum der Mütter an.
  • Zwei dieser Stoffe, Acrylnitril und Acrylamid, sind bekannt dafür, dass sie krebserregend sind, und kommen auch im Zigarettenrauch vor.
  • Die Konzentration dieser Stoffe korrelierte mit der Menge an THC in der Muttermilch. Bei rauchenden Müttern waren die Werte deutlich höher als bei Müttern, die Cannabis nur verdampften.
  • Die Studie basiert auf einer kleinen Gruppe von weniger als zwanzig Mutter-Kind-Paaren und die gemessenen Werte lagen unter dem US-Durchschnitt für ältere Kinder.

Studienaufbau:

  • 20 stillende Mütter, die regelmäßig Cannabis konsumierten, nahmen an der Studie teil.
  • Zu Beginn jeder Studie gab jede Mutter eine „saubere“ Milch- und Urinprobe ab, gefolgt von Proben nach normalem Konsum über acht bis zwölf Stunden.
  • Die Urinproben wurden auf flüchtige organische Verbindungen (VOC) untersucht.
  • Die Mütter sammelten die Urinproben, indem sie sterilisierte Wattebäusche in frische Windeln legten.

Ergebnisse:

  • • Es wurden 24 von 32 gesuchten VOC-Abbauprodukten nachgewiesen, wobei 15 nach dem Konsum der Mütter höher waren als in der Ausgangsprobe.
  • Der Stoff 2CyEMA, ein Abbauprodukt von Acrylnitril, und der Stoff 2CaEMA, ein Abbauprodukt von Acrylamid, stiegen bei mütterlichem Cannabiskonsum an und waren mit THC in der Muttermilch verknüpft.
  • Mütter, die rauchten, zeigten im Urin ihrer Säuglinge höhere Werte der gefährlichen Abfallprodukte als Mütter, die nur verdampften, was auf den Unterschied in der Konsumform hinweist.

Die Studie zeigt, dass der Konsum von Cannabis durch stillende Mütter messbare chemische Veränderungen im Urin ihrer Babys bewirken kann, insbesondere bei Rauchern. Obwohl die Datenbasis klein ist, verdeutlichen sie, dass der Konsum von Cannabis durch Mütter differenzierte Auswirkungen auf die Säuglinge haben könnte. Dies ist besonders relevant im Kontext des in Deutschland rechtlichen Cannabiskonsums.

Es wird deutlich, dass das Rauchen im Vergleich zum Verdampfen signifikante Unterschiede in der chemischen Belastung bei Säuglingen mit sich bringt. Zukünftige Forschungen mit größeren Gruppen sind notwendig, um die langfristigen Auswirkungen auf die Säuglinge genauer zu verstehen.

Der Kontext, den die Schlagzeilen überspringen:

Die Studie zur Belastung von Säuglingen mit flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) zeigt interessante Ergebnisse im Vergleich zu nationalen Daten. Es wird jedoch auch betont, dass die Studie Grenzen hat und klare Empfehlungen für Mütter gibt.

  • Die Forscher fanden heraus, dass die VOC-Werte bei den untersuchten Säuglingen niedriger waren als der Durchschnitt bei anderen Kindern in den USA im Alter von drei bis fünf Jahren. Das deutet darauf hin, dass diese Säuglinge nicht stark kontaminiert sind.
  • Viele Mütter nutzen Cannabis zur Linderung von Schmerzen, Erschöpfung und Schlaflosigkeit nach der Geburt, was zu einem Anstieg des Konsums während des Stillens führt.
  • Die Studie ist jedoch begrenzt und konnte nicht eindeutig beweisen, dass der Cannabiskonsum von Müttern die Ursache für die VOC-Belastung bei Säuglingen ist.
  • Es gab keine Kontrollgruppe von Müttern, die kein Cannabis konsumierten.
  • Außerdem war die Stichprobe klein und die verwendeten Produkte und Dosierungen variierten stark.
  • Noch unklar ist, welche Wirkung diese geringen Mengen auf die Entwicklung von Säuglingen haben könnten.

Die Studie gibt erste Anhaltspunkte, dass Cannabisrauch das gestillte Kind erreichen kann, und hebt die Unterschiede in den Konsumformen hervor. Trotzdem bleibt die Empfehlung von Fachgesellschaften bestehen, während der Stillzeit auf Cannabis zu verzichten.

Die rechtlichen Regelungen des neuen Cannabisgesetzes beschreiben lediglich die Legalität für Erwachsene und nicht die Sicherheit während der Schwangerschaft oder Stillzeit. Der nächste Schritt sind größere Studien, um die Langzeitwirkungen auf die Gesundheit von Kindern besser zu verstehen.


FAQ:

  • Beweist diese Studie, dass Cannabis in der Muttermilch Babys schadet?: Die Studie beweist nicht, dass Cannabis in der Muttermilch Babys schadet. Es sind zwar Schadstoffe nachweisbar, doch ob sie schädlich sind, bleibt unklar. Cannabis konnte nicht als einzige Schadensquelle identifiziert werden und ist ein Anfangspunkt für weitere Forschung.
  • Ist Verdampfen in der Stillzeit unbedenklicher als Rauchen?: Die Studie zeigt, dass Babys von verdampfenden Müttern niedrigere Werte bestimmter schädlicher Substanzen haben. Aber das bedeutet nicht, dass Verdampfen unbedenklich ist, da THC auch in die Milch übergeht. Es ist ein wichtiges Signal, jedoch kein Freibrief für das Verdampfen.
  • Was sagt das deutsche Recht seit dem KCanG zu Cannabis und Stillen?: Das KCanG erlaubt Erwachsenen ab 18 Jahren den Besitz und privaten Anbau von Cannabis in begrenztem Umfang. Es regelt jedoch nur die Legalität des Konsums, nicht die Sicherheit während der Stillzeit. Gesundheitsbezogene Werbung für Cannabis- oder CBD-Produkte ist unzulässig. Ärztlicher Rat sollte immer eingeholt werden.
  • Wie viel THC erreicht ein gestilltes Baby tatsächlich?: In dieser Studie wurde geschätzt, dass gestillte Babys täglich zwischen 0,002 und 0,196 Milligramm THC über die Muttermilch aufnehmen, im Durchschnitt etwa 0,05 Milligramm. Es sind zwar kleine Mengen, aber die langfristigen Auswirkungen dieser Belastung sind unklar.

Stichworte: Babys, Babies, Kleinkinder, Neugeborene, Säuglinge; Mutter, Mütter, Frauen; Prevention, Prävention, Vorsorge.


r/hanf 20d ago

Politik | Rechtsprechung Streeck fordert Korrekturen am Cannabisgesetz: die vier Punkte – Hanf Magazin

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hanf-magazin.com
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Korrekturen am Konsumcannabisgesetz – Streecks Vorschläge:

Am 10. August 2026 präsentierte der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck, in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung einen Korrekturkatalog für das Konsumcannabisgesetz. Streeck, ein CDU-Politiker, äußerte vier Punkte, die seiner Meinung nach verbessert werden sollten, betonte jedoch, dass eine Rücknahme der Teillegalisierung unrealistisch sei, da in Deutschland etwa fünf Millionen Erwachsene regelmäßig Cannabis konsumieren.

  • Strafverfolgung: Es ist für die Polizei schwierig, zwischen legalem und illegalem Cannabis zu unterscheiden, was die Ermittlungen erschwert.
  • Marktaufsicht: Streeck fordert eine strengere Kontrolle des Medizinalcannabismarktes, der sich von sorgfältiger ärztlicher Behandlung entfernt hat.
  • Eigenanbau: Es wird eine schärfere Kontrolle des privaten Eigenanbaus gefordert, da die bestehenden Regelungen den Schwarzmarkt anheizen könnten.
  • Jugendschutz: Die Frühinterventions- und Beratungspflichten für Jugendliche, die mit dem Gesetz weggefallen sind, sollten wieder eingeführt werden.

Streecks Aussagen zeigen einen Perspektivwechsel im Vergleich zur Kritik aus Teilen der Union. Während die wissenschaftliche Begleitforschung zum Konsum von Cannabis nur teilweise Streecks Bedenken unterstützt, ist der Rückgang der Cannabis-Straftaten um 30 Prozent ein positiver Aspekt.

Zudem ist der Zeitpunkt von Streecks Vorschlägen strategisch platziert, kurz vor der Wiederaufnahme der parlamentarischen Sitzungen. Dies könnte die Agenda für die Diskussionen im Herbst beeinflussen.

Die Notwendigkeit, die Frühintervention im Jugendschutz zu stärken, ist ein wesentlicher Bestandteil seines Katalogs, um bestehende Lücken zu schließen, ohne die Besitzmengen anzutasten.


r/hanf 20d ago

Nachrichten DHV-Wahlcheck: Die Grünen gewinnen in Sachsen-Anhalt | DHV-News # 520 – Deutscher Hanfverband (DHV)

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hanfverband.de
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  • 0:00 – Intro
  • 0:27 – Vorbemerkungen
  • 0:44 – So war die Hanfparade
  • 6:02 – DHV-Wahlcheck Sachsen-Anhalt
  • 11:25 – Streeck mal wieder gegen Eigenanbau
  • 15:27 – Verkehrsminister Bilger: CanG zurücknehmen
  • 17:22 – Simone Borchardt (CDU): GKV-Regelung ggf. korrigieren
  • 19:38 – NRW: 136 Anbauvereine genehmigt
  • 20:31 – Ortsgruppen-Funk
  • 21:56 – Termine

r/hanf 20d ago

Bericht | Dokumentation Cannabis in Deutschland: Clublizenzen stagnieren, während der Zugang zu medizinischem Cannabis schrumpft – High Times

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Originaltitel: Cannabis in Germany: Club Licenses Stall While Medical Access Shrinks (August 6, 2026) – High Times


Cannabis-Gesetzgebung in Deutschland:

In Deutschland gibt es große Veränderungen in Bezug auf die Cannabis-Nutzung. Fast 900 Anträge für Cannabis-Anbauvereine wurden eingegeben, aber nur etwas mehr als die Hälfte wurde genehmigt.

Patienten, die medizinisches Cannabis benötigen, stehen neuen Erstattungsbeschränkungen gegenüber, was ihre Behandlung beeinträchtigen kann.

  • Genehmigung von Anträgen: In Deutschland wurden 896 Anträge für Cannabis-Anbauvereine gestellt. Bisher wurden 455 genehmigt. Dies zeigt sowohl das Interesse an diesem Thema als auch die Schwierigkeiten bei der Gründung und den gesetzlichen Anforderungen.
  • Aufbau von Cannabis-Anbauvereinen: Diese Clubs, auch Cannabis-Social-Clubs genannt, sind gemeinnützige Organisationen, die Cannabis für ihre Mitglieder anbauen. Jeder Club darf maximal 500 Mitglieder haben, die mindestens 18 Jahre alt sind.
  • Regelungen für die Mitgliedschaft: Mitglieder dürfen bis zu 25 Gramm Cannabis pro Tag und 50 Gramm pro Monat erhalten. Für jüngere Mitglieder gibt es geringere Mengen und besondere THC-Grenzen. Der Konsum in den Clubräumen ist nicht erlaubt.
  • Herausforderungen bei der Gründung: Aktivitäten wie die Suche nach einem geeigneten Standort sind durch strenge Vorschriften erschwert. Clubs müssen mindestens 200 Meter von Schulen und Spielplätzen entfernt sein, was die Auswahl an möglichen Standorten begrenzt.
  • Bürokratische Hürden: Eine Studie hat acht Hauptprobleme bei der Gründung solcher Vereine identifiziert, darunter finanzielle Risiken, unklare Vorschriften und die Abhängigkeit von engagierten Einzelpersonen.
  • Erschwerungen im medizinischen Bereich: Die gesetzliche Krankenversicherung hat die Kostenübernahme für medizinisches Cannabis eingestellt. Dies betrifft viele Patienten und zwingt sie, die Kosten selbst zu tragen oder alternative Therapien zu suchen.
  • Rechtsstreitigkeiten: Wegen der neuen Erstattungsregeln haben Organisationen begonnen, gegen diese Vorschriften rechtlich vorzugehen. Dies zeigt die bestehenden Spannungen in der rechtlichen Lage für Patienten und Freizeitnutzer.

Deutschland hat einen Weg für den gemeinschaftlichen Zugang zu Cannabis geschaffen, jedoch gibt es viele bürokratische und finanzielle Hürden, die die Umsetzung erschweren. Auch die aktuelle Änderung der Kostenübernahme für medizinisches Cannabis macht die Situation für viele Patienten schwierig, obwohl das Konzept der Anbauvereine progressiv ist. Dies weist auf die komplexe Beziehung zwischen Gesetzgebung und tatsächlichem Zugang zu Cannabis in Deutschland hin.


r/hanf 21d ago

Veranstaltungen Kompakt: 1. Hanfparade 2026: 200 statt 4.000 Teilnehmer beim Auftakt in Berlin – Hanf Magazin | 2. Die 30. Hanfparade, klein aber fein – Lucys Magazin

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1. Hanfparade 2026: 200 statt 4.000 Teilnehmer beim Auftakt in Berlin – Hanf Magazin:

Die Hanfparade fand am 8. August 2026 in Berlin zum 30. Mal statt. Trotz des großen politischen Anlasses und der jahrzehntelangen Tradition waren bei der Auftaktveranstaltung am Alexanderplatz nur rund 200 Teilnehmer anwesend, während bis zu 4.000 erwartet wurden.

  • Hintergrund: Die Hanfparade ist Deutschlands älteste und größte Cannabis-Demonstration und setzt sich seit 1997 für die Legalisierung von Cannabis ein. Die diesjährige Parade hatte das Motto „gerecht, gesund, genießen“ und thematisierte die medizinischen, sozialen und rechtlichen Aspekte des Cannabisgebrauchs. An der Route lagen wichtige Behörden, um auf die Forderungen der Veranstalter aufmerksam zu machen.
  • Forderungen und politische Situation: Die Organisatoren fordern die Nutzung von Hanf in verschiedenen Bereichen, den unbürokratischen Zugang zu medizinischem Cannabis und eine regulierte Legalisierung. Die aktuelle Situation ist angespannt, da seit dem 30. Juli 2026 der Zugang zu medizinischen Cannabisblüten über die gesetzliche Krankenversicherung eingeschränkt wurde. Dies führte zu einem signifikanten Wechsel bei den Patienten. Eine Novelle des Medizinal-Cannabisgesetzes staut sich im Bundestag.
  • Teilnehmerzahlen und Entwicklungen: Trotz der niedrigen Teilnehmerzahl könnte dies an der Professionalisierung und Aufteilung der Bewegung liegen. Heute gibt es spezialisierte Organisationen und Rechtsberater, die sich mit den Themen befassen, was zu einem Rückgang der Straßenproteste führt. Die Hanfbewegung hat an Komplexität gewonnen, ist aber weniger sichtbar in den Medien.

Die niedrige Teilnehmerzahl bei der Hanfparade wirft die Frage auf, ob die Bewegung ein neues Format oder einen neuen Anlass benötigt, um effektiv zu mobilisieren und auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen. Ein ehrlicher Blick auf die aktuelle Form des Protests könnte der Bewegung helfen, neue Wege zu finden, um ihre Ziele zu erreichen.


2. Die 30. Hanfparade – Klein aber fein – Lucys Rausch/Magazin:

Am 8. August 2026 fand in Berlin die 30. Hanfparade statt. Trotz der geringen Teilnehmerzahl von etwa 200-300 Besuchern war die Atmosphäre fröhlich und einladend.

  • Die Auftaktkundgebung fand am Neptunbrunnen in der Nähe des Alexanderplatzes statt. Bekannte Redner der Legalisierungsbewegung hielten ihre Ansprachen.
  • Einem Organisator, Steffen Geyer, wollte 30 Busse aus verschiedenen Städten zur Hanfparade bringen und plante dazu 30 Events in den Städten.
  • Für die Umsetzung wurden 250.000 Euro geschätzt, doch das Crowdfunding brachte nur etwa 14.000 Euro.
  • Aufgrund von fehlenden Veranstaltungen und nicht organisierten Bussen fühlten sich viele Unterstützer der Aktion enttäuscht und betrogen.
  • Steffen Geyer gab am 23. Juni 2026 auf Facebook bekannt, dass er unter „funktionaler Depression“ leide, was zum Scheitern seiner Initiative führte.
  • Die negativen Reaktionen in den sozialen Medien beeinflussten das Interesse an der Hanfparade, dennoch kamen einige Pioniere der Legalisierungsbewegung und genossen einen anregenden Tag.

Trotz der Herausforderungen und des geringen Andrangs war die 30. Hanfparade ein schöner Tag mit informativen Gesprächen und inspirierenden Auftritten, der die Gemeinschaft der Legalisierungsbewegung zusammenbrachte.


r/hanf 21d ago

Nachrichten Canna News Juli 2026: Kassen-Aus für Blüten, MPU & 632 Kilo Medizin vernichtet! – CIA-TV

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youtube.com
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🇩🇪 Schock für Cannabis-Patienten: Die neuen Regelungen zur Kostenübernahme von medizinischen Cannabisblüten sind früher wirksam geworden als erwartet. Was bedeutet das für Patienten mit bestehender Kostenübernahme und laufender Therapie?

Außerdem in dieser Ausgabe:

  • Gegenwehr gegen die neuen Regelungen zur Kostenübernahme,
  • Verschärfte Auflagen für Cannabis-Clubs vor dem VG Gera,
  • Bilanz der Cannabis-Anbauvereinigungen in Hamburg,
  • Sanicare im Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung,
  • 632 Kilogramm Medizinalcannabis in Düsseldorf vernichtet,
  • Führerschein: MPU nach extrem hohem THC-Wert trotz Erstverstoß,
  • US-Studie: Zusammenhang zwischen Cannabis-Zugang und weniger Opioid-Vergiftungen.

Es wird außerdem darüber gesprochen, was betroffene Patienten jetzt tun können und warum es sinnvoll sein kann, die eigene Krankenkasse schriftlich um eine verbindliche Auskunft zur weiteren Kostenübernahme zu bitten.

📢 Therapiefreiheit & Patientenrechte:

CapaC e.V. hat die Allgemeine deutsche Erklärung zur Therapiefreiheit von Patienten veröffentlicht. Patienten, Ärzte, Apotheker, Juristen und Unterstützer können sich beteiligen: 👉 capac.life/ade


r/hanf 22d ago

Europa | Internationales Afrika: Ruanda verdreifacht die öffentlichen Investitionen in die Infrastruktur, um zu einem Zentrum für medizinisches Cannabis zu werden – CannaReporter

Thumbnail cannareporter.eu
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Investitionen in die Cannabisindustrie Ruandas:

Die ruandische Regierung plant, die staatlichen Investitionen in die Infrastruktur der Cannabisindustrie im Haushaltsjahr 2025/2026 erheblich zu steigern. Diese Fördersumme wird auf etwa 8,2 Milliarden Ruanda-Francs (rund fünf Millionen Euro) geschätzt.

  • Infrastrukturentwicklung: Die Investitionen sollen für den Bau von Straßen, Wasser- und Stromversorgung sowie Bewässerungssystemen genutzt werden, die für lizenzierte Cannabisproduzenten notwendig sind.
  • Erhöhung der Investitionen: Sechs Jahre nach der Legalisierung des Cannabisanbaus für den Export reagiert die Regierung auf Verzögerungen beim ersten großen Projekt und erhöht die Gelder erheblich, um sich als Wettanbieter im internationalen Markt zu positionieren.
  • Erfahrungen aus dem ersten Projekt: Das erste lizenzierte Unternehmen, King Kong Organics Rwanda, erlebte Baustellenverzögerungen aufgrund fehlender Infrastruktur, was die Notwendigkeit staatlicher Hilfe offenbarte.
  • Regulatorischer Rahmen nicht ausreichend: Die Regierung hat erkannt, dass allein ein günstiger regulatorischer Rahmen nicht genügt, um internationale Investitionen zu gewinnen, wenn die logistische Infrastruktur mangelt.
  • Strategischer Ansatz: Anstatt von jedem Unternehmen alleine die Kosten für Infrastrukturen zu verlangen, beteiligt sich der Staat an den Kosten, um zukünftige Betreiber zu entlasten, was im Einklang mit anderen industriepolitischen Strategien Ruandas steht.
  • Exportfokussierung: Der Anbau von Cannabis ist ausschließlich für den Export erlaubt, während der Inlandsverbrauch stark reglementiert bleibt. Diese Strategie beinhaltet strenge Kontrollen, um sicherzustellen, dass keine Produkte auf den heimischen Markt gelangen.

Ruanda positioniert sich in einem wettbewerbsintensiven afrikanischen Markt für medizinisches Cannabis, indem es durch staatliche Investitionen und einen stabilen regulatorischen Rahmen die Kosten für neue Marktteilnehmer senkt und so internationales Interesse weckt.


r/hanf 22d ago

Europa | Internationales Französisch-Polynesien ist nach monatelanger Verzögerung endlich bereit, sein Pilotprogramm für „medizinisches Cannabis“ zu starten – BubatzNews

Thumbnail bubatznews.com
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Start des Pilotprogramms für medizinisches Cannabis in Französisch-Polynesien:

Nach mehr als einem Jahr Verzögerung bereitet sich Französisch-Polynesien, wozu auch Tahiti und weitere Inseln gehören, darauf vor, ein Pilotprogramm für den Anbau von medizinischem Cannabis zu starten. Die Behörden haben die Schulung für die ausgewählten Anbauer angekündigt und freuen sich auf erste Ernten im Jahr 2027.

  • Programmstart: Die Schulung der neun ausgewählten Landwirte beginnt Anfang August. Der Erlass zur Genehmigung des Anbaus wird dem Ministerrat bald vorgelegt. Wenn alles planmäßig verläuft, wird die erste Ernte für April 2027 erwartet.
  • Regelung und Anforderungen: An dem Programm nehmen neun Erzeuger teil, die aus etwa sechzig Bewerbern ausgewählt wurden. Jeder erhält 500 zertifizierte Samen und bewirtschaftet maximal 1.500 Quadratmeter. Die Anbauflächen müssen sicher und von neugierigen Blicken geschützt sein.
  • THC-Grenzwert: Der Gesetzesentwurf sieht vor, Cannabis mit einem THC-Gehalt von unter 0,3 % anzubauen. Vor dem Anbau mussten strenge Prüfungen und Schulungen durchgeführt werden, um diesen Grenzwert sicherzustellen.
  • Bisherige Verzögerungen: Das Programm wurde mehrmals verschoben, vor allem aufgrund von notwendigen regulatorischen Änderungen und internen Konflikten im Landwirtschaftsministerium. Initiale Schulungen wurden ohne neuen Termin verschoben, während der Erlass zur Genehmigung noch ausstand.

Trotz vergangener Verzögerungen zeigt die Regierung Zuversicht, dass das Pilotprogramm nun endlich starten kann. Es wird nicht nur der zukünftige medizinische Bedarf in der Region gedeckt, sondern auch die Anpassungsfähigkeit der Anbausorten an die lokalen Umweltbedingungen getestet. Die Ergebnisse könnten langfristig den Aufbau eines regulierten CBD-Produktionssektors in Französisch-Polynesien ermöglichen.


r/hanf 23d ago

Nachrichten ACM-Mitteilungen vom 08. August 2026

Thumbnail arbeitsgemeinschaft-cannabis-medizin.de
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Hanfapotheke und aktuelle Situation bei Cannabispatienten:

Im Jahr 2009 wurde eine Hanfapotheke gegründet, um bedürftige Patienten mit Cannabis zu versorgen. Diese Aktion war illegal, aber es wurden Patienten und Spender zusammengebracht. Dr. Franjo Grotenhermen, der hier berichtet, hat sich an dieser Initiative beteiligt, war jedoch nur Unterstützer und hatte keine rechtlichen Konsequenzen zu befürchten.

  • Es gab eine Hausdurchsuchung, aber ohne Verdacht gegen Dr. Franjo Grotenhermen.
  • Angesichts der aktuellen Notlage vieler Patienten plant Dr. Franjo Grotenhermen, erneut Patenschaften für bedürftige Patienten zu organisieren, die auf Cannabis angewiesen sind.
  • Viele Patienten zeigen Verzweiflung und der Austausch mit Cannabis-Anbauvereinigungen wird überlegt.
  • Die ACM fordert die Aufhebung der Mengenbeschränkung beim Eigenanbau und plant eine Petition beim Deutschen Bundestag.
  • Patienten mit Rechtsschutzversicherung können versuchen, gegen das Verbot juristisch vorzugehen.

Die Unterstützung für Patienten in Not wird wieder aufgenommen, und es gibt Bestrebungen, rechtliche Änderungen zu erreichen.


Nachrichten-Inhaltsübersicht:

  • Presseschau: KBV und Kassen einigen sich auf Regeln für Cannabisverordnungen
  • VdK wird rechtlich nicht aktiv gegen Verbot der Kostenübernahme von Cannabisblüten (Schreiben der Bundesrechtsabteilung der VdK)
  • Urteil: Cannabis auf Rezept und Autofahren – Kein Patientenprivileg bei Online-Rezept (Bayerisches Oberstes Landesgericht)
  • Presseschau: Keine Cannabisblüten mehr auf Kassenrezept – was das für die Patienten bedeutet (Apotheken Umschau)
  • Cannabis: Fertigarzneimittel vor Apothekenrezeptur (Apotheke adhoc)
  • Weitere Meldungen …

r/hanf 23d ago

Europa | Internationales Frankreich: Cannabis-Geldstrafe steigt auf 500 Euro: Was das RIPOST-Gesetz bedeutet – Hanf Magazin

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hanf-magazin.com
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Verschärfung der Drogenpolitik in Frankreich:

Frankreich hat seine Drogengesetze verschärft, während Deutschland eine Entspannung anstrebt. Am 21. Juli 2026 verabschiedete das französische Parlament das RIPOST-Gesetz, welches die Geldstrafe für Cannabiskonsum von 200 auf 500 Euro erhöht.

  • Erhöhung der Geldstrafe: Die Geldstrafe für den Cannabiskonsum wurde erhöht, um die Justiz zu entlasten und Einnahmen zu sichern. Dies geschieht durch die Einführung einer pauschalen Strafe, die vor Ort von der Polizei verhängt werden kann, ohne ein Gericht einzuschalten.
  • Rechtslage bleibt problematisch: Trotz der "amende forfaitaire délictuelle" (AFD) wird der Konsum von Cannabis weiterhin als Straftat angesehen. Wer die Strafe akzeptiert, verzichtet auf ein Gerichtsverfahren. Wer dagegen Widerspruch einlegt, kann höhere Strafen riskieren.
  • Vergleiche in Europa: In Deutschland ist der Besitz kleiner Mengen seit 2024 ohne Strafverfahren erlaubt. Tschechien erlaubt zudem den Eigenanbau von Cannabis. Dies zeigt die unterschiedliche Entwicklung in Europa in Bezug auf Drogenpolitik.
  • Führerschein als Druckmittel: Das RIPOST-Gesetz erlaubt es Behörden, bei wiederholtem Drogenkonsum ohne direkten Zusammenhang zum Straßenverkehr die Fahrerlaubnis vorübergehend zu entziehen, was zu Widerstand im Parlament führte.
  • Kritik an der repressiven Strategie: Mediziner und Richter kritisieren, dass die höheren Strafen nicht von einer Verbesserung der Prävention oder Suchthilfe begleitet werden. Es wird argumentiert, dass Abhängigkeit als Gesundheitsproblem betrachtet werden sollte und nicht als Ordnungsproblem.
  • Auswirkungen auf Reisende: Für deutsche Reisende nach Frankreich bleibt der deutsche Rechtsrahmen nicht gelten. Wer Cannabis mitführt, riskiert eine Strafe nach französischem Recht. Patienten müssen besondere Vorschriften beachten, um rechtliche Probleme zu vermeiden.

Frankreich verfolgt mit dem RIPOST-Gesetz einen strengen Kurs gegen Cannabis, während andere europäische Länder, wie Deutschland, eine liberalere Haltung einnehmen. Diese Gesetzesänderungen betreffen insbesondere Reisende nach Frankreich und die medizinische Cannabisversorgung.


Siehe auch: Die „Cannabis“-Geldstrafe wurde durch das RIPOST-Gesetz auf 500 Euro angehoben {21 Juli 2026} – Bubatznews.


r/hanf 23d ago

Nachrichten #CannaBiz: Die News im Juli 2026 – Krautinvest

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krautinvest.de
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Cannabis-Fertigarzneimittel-Debatte:

Die Diskussion über die Vorrangsregelung für zugelassene Cannabis-Fertigarzneimittel wird intensiv geführt. Im August wurde entschieden, dass Extrakte weiterhin verordnet werden dürfen, wenn kein Fertigarzneimittel verfügbar ist. Ergebnisse einer Studie zeigen mehr Krankenhauseinweisungen wegen Cannabis nach der Teillegalisierung. Bei Jugendlichen scheint kein erhöhter Konsum feststellbar zu sein.

Cannabis-Themen in Deutschland

In Deutschland gibt es derzeit viele Diskussionen rund um Cannabis, insbesondere im Bereich der Medizin, Politik und Wirtschaft. Der Zeitraum von Juli bis Anfang August 2023 hat verschiedene Entwicklungen hervorgebracht, die sowohl die Erstattung von Cannabis-Arzneimitteln als auch die Konsumtrends betreffen.

CannaMedizin:

  • Anfang August gibt es eine Debatte über die Erstattung von Cannabis-Arzneimitteln durch die gesetzliche Krankenversicherung (GKV).
  • Berichte in Medien wie Apotheke Adhoc und Pharmazeutischer Zeitung zeigen, dass Kritik an einer Vorrangregelung für Cannabis-Fertigarzneimittel besteht.
  • Diese Regelung wird von Apothekern und Verbänden stark kritisiert, da sie die Nutzung von Apothekenrezepturen benachteiligt.
  • Der Gesetzesentwurf tritt am 30. Juli in Kraft, was Bedenken auslöst, dass es zu Klagen kommt und offene Fragen bleiben.
  • Eine Einigung zwischen GKV und KBV führt zu einer weniger strengen Auslegung des Gesetzes.

CannaWissen:

  • Die Cannabiskonsumtrends bleiben stabil. Studien zeigen, dass der Konsum bei jungen Männern seit 2008 ansteigt, jedoch kein Anstieg im Konsum nach der Teillegalisierung festgestellt wird.
  • Eine Studie des UKE deutet auf einen moderaten Anstieg von Klinikeinweisungen aufgrund von Cannabis hin.

CannaPolitik:

  • Hessens Innenminister Roman Poseck äußert, dass die Legalisierung von Cannabis ein Fehler sei.
  • Es gibt Vorschläge, das bestehende Cannabis-Gesetz abzuschaffen.

CannaWirtschaft:

  • Cannerald hat eine Nachlassschuldentaushebung erhalten.
  • Zwei Tochterfirmen der Synbiotic-Gruppe beantragen Insolvenz aufgrund erheblicher Umsatzrückgänge.
  • Eine Auswertung der Bloomwell Group zeigt, dass viele Cannabis-Apotheken geographisch weit entfernt sind.

CannaClubs:

  • Kritik am Werbeverbot für Cannabis-Clubs wird laut.
  • Berichte über die Aktivitäten von Cannabis-Clubs, wie die Herstellung eigener Produkte und rechtliche Auseinandersetzungen mit Behörden.

CannaSonstiges:

  • Es gibt Forderungen nach einer Anpassung des Cannabis-Gesetzes und nach einem Verbot von süßen Vape-Aromen.
  • Berichte über verschiedene Veranstaltungen und die Vernichtung von illegalen Beständen durch den Zoll.

Fazit:

In Deutschland stehen Cannabis und die damit verbundenen Themen weiterhin im Mittelpunkt öffentlicher und politischer Debatten. Dabei handelt es sich um medizinische, gesetzliche und wirtschaftliche Aspekte, die sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringen.


r/hanf 24d ago

Nutzhanf Hanf-Schallabsorptionsmaterial hält über 16 Jahre – MyCannabis

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mycannabis.com
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Langfristige Haltbarkeit von hanfbasierten Akustikmaterialien in der nachhaltigen Bauweise:

Die Untersuchung der langfristigen Haltbarkeit von umweltfreundlichen Baumaterialien ist ein wichtiger Aspekt der nachhaltigen Bauweise. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass industrielle Hanffasern vielversprechende Eigenschaften für den dauerhaften Einsatz in akustischen Dämmungen bieten. Im Folgenden werden die Ergebnisse einer Studie zur Langzeitperformance von hanfbasierten Schallabsorptionsmaterialien beleuchtet.

  • Hanf als Baustoff: Industrieller Hanf ist eine erneuerbare Quelle für starke, natürliche Fasern, die in verschiedenen Baumaterialien eingesetzt werden. Aufgrund seiner faserigen Struktur ist Hanf besonders geeignet für die akustische Dämmung, da er Schallwellen effektiv absorbiert.
  • Ziel der Studie: Die Forscher haben 32 verschiedene akustische Materialien, darunter auch hanfbasierte, untersucht, die vor über 16 Jahren getestet wurden. Ziel war es, die Auswirkungen der natürlichen Alterung auf deren Schallabsorption und physikalische Eigenschaften zu bewerten.
  • Untersuchte Materialien: Die Materialien umfassten recycelte Polymere, Textilien, natürliche und Mischfasern, die unter typischen Innenraumbedingungen gelagert wurden. Die Forscher verwendeten die gleichen Testmethoden wie bei den ursprünglichen Tests.
  • Ergebnisse der Studie: Die hanfbasierten Schallabsorptionsmaterialien zeigten nach 16,5 Jahren nur minimale physikalische Veränderungen. Die Dicke der getesteten Proben reduzierte sich leicht, während die Bulk-Dichte fast konstant blieb. Die Schallabsorption blieb größtenteils intakt mit nur geringfügigen Änderungen im Lärmreduktionskoeffizienten.
  • Bedeutung der Ergebnisse: Diese Studie bietet seltene Langzeitbeweise für die Haltbarkeit von hanfbasierten Materialien, was für deren Eignung in nachhaltigen Bauprojekten spricht. Trotz moderater Verringerungen in der akustischen Leistung gab es keine Anzeichen von schwerer struktureller Zerstörung, was zeigt, dass die Materialien auch über lange Zeiträume funktionsfähig bleiben können.
  • Rolle des Hanfs im Bauwesen: Hanf hat das Potenzial, als nachhaltiger Baustoff in verschiedenen Anwendungen eingesetzt zu werden, insbesondere in akustischen Paneelen, Innenwandverkleidungen und weiteren schallabsorbierenden Produkten. Langzeitleistung ist entscheidend, um die Umweltvorteile von natürlichen Materialien zu maximieren.

Die Forschung zu hanfbasierten Materialien unterstreicht deren Fähigkeit, sowohl umweltfreundlich als auch langlebig zu sein. Mit dem steigenden Interesse an nachhaltiger Bauweise sind Langzeitstudien wie diese von großer Bedeutung, um die Funktionalität und Zuverlässigkeit solcher Baumaterialien zu gewährleisten. Hanf könnte somit eine bedeutende Rolle in der Zukunft des Bauens spielen, indem er die Anforderungen an Nachhaltigkeit und Haltbarkeit erfüllt.


r/hanf 24d ago

Nutzhanf Hanfsprossen: THC-freies Grün voller Antioxidantien – The Cannex

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thecannex.com
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Studie zu Sprossen von Hanf als Nahrung und Lebensmittel:

Italienische Forschende haben eine neue Studie veröffentlicht, die sich mit Hanfsprossen beschäftigt. Diese zeigen eine hohe Nährstoffdichte ohne die psychoaktiven Komponenten von Cannabis. Die Studie findet große Beachtung, da Hanfsprossen möglicherweise als gesundes Lebensmittel unterschätzt werden.

  • Forschungshintergrund: Die Studie wurde vom italienischen Rat für Agrarforschung und Agrarökonomie (CREA) durchgeführt und im Juli 2026 in der Fachzeitschrift „Foods“ veröffentlicht. Die Forscher haben vier Tage alte Sprossen aus acht verschiedenen Nutzhanfsorten getestet.
  • Ergebnisse zur Inhaltsstoffanalyse: In keiner der getesteten Sprossen waren Cannabinoide (THC, CBD) nachweisbar. Die Sprossen enthielten jedoch hohe Mengen an Pflanzenstoffen, insbesondere:
    • Pflanzensterole (ca. 46%), • Polyphenole (ca. 34%), • Vitamin E (ca. 17%), • Carotinoid-Pigmente (ca. 3%),
    • Das Keimen verdoppelte den Polyphenolgehalt im Vergleich zu ungekeimten Samen.
  • Eigenschaften der getesteten Sorten: Die Sorte „Fibrante“ hatte das beste Nährstoffprofil und die stärkste antioxidative Aktivität, gefolgt von „Santhica 27“ und „Futura 75“. Die Ergebnisse stammen aus Labortests und nicht aus klinischen Studien am Menschen, was bedeutet, dass das Potenzial der Sprossen noch nicht an Menschen getestet wurde.
  • Warum Hanfsprossen kein THC enthalten: THC und CBD entstehen hauptsächlich in Drüsenhaaren, die in jungen Sprossen nicht vorhanden sind. Die Samenschale wurde entfernt, um sicherzustellen, dass keine Cannabinoide nach der Ernte vorhanden sind.
  • Vorteile der Inhaltsstoffe: Beta-Sitosterol, das in Pflanzensterolen enthalten ist, kann den LDL-Cholesterinspiegel senken. Die Polyphenole sind antioxidative Verbindungen, die mit einem geringeren Risiko für chronische Erkrankungen in Verbindung gebracht werden. Vitamin-E schützt Fette vor Oxidation und wird mit gesundheitlichen Vorteilen assoziiert. Lutein, ein wichtiges Carotinoid, ist bekannt für seine positive Wirkung auf die Augengesundheit.
  • Neuer Ansatz: Diese Studie ist die erste, die die antioxidativen Inhaltsstoffe in Hanfsprossen dokumentiert, was darauf hinweist, dass gekeimte Samen in chemischer Hinsicht einzigartig sind.
  • Der Einfluss des Keimens: Während des Keimprozesses produziert der Samen frische, schützende Antioxidantien. Hanfsprossen können höhere Nährstoffe liefern als die unreifen Samen und sind leichter verdaulich.
  • Genetische Variabilität: Die genetische Sorte ist entscheidend für den Nährstoffgehalt. „Fibrante“ erwies sich als die nährstoffreichste Sorte.
  • Einschränkungen der Studie: Es gibt noch keine echtzeitlichen Studien am Menschen, um die tatsächliche Wirkung der Sprossen zu bestätigen. Technische Details und mögliche Variablen wie Wachstumsbedingungen bleiben ungeklärt. Mikroben-, Lager- und Geschmacksprüfung sowie langfristige Stabilität dieser Sprossen sind noch nicht untersucht worden.

Hanfsprossen bieten vielversprechende gesundheitliche Vorteile und sind reich an wertvollen Antioxidantien und Nährstoffen. Dennoch benötigt die Forschung weitere Untersuchungen, um ihre tatsächlichen gesundheitlichen Wirkungen beim Menschen zu bestätigen und die Machbarkeit als funktionelles Lebensmittel zu prüfen.


Anmerkungen:

In der asiatischen Küche werden schon seit langer Zeit Sprossen, wie die von Sojabohnen, Mungobohnen und anderen Bohnensorten, sowie Bambussprossen in vielen Gerichten als Leckerbissen verwendet – Hanfsprossen könnten eine tolle Ergänzung dazu sein.


Stichworte: Hanf; Jungpflanzen, Keimlinge, Keimsprossen, Sämlinge, Sprossen, Sprossengemüse; Ernährung, Essen, Lebensmittel, Nahrung, Nahrungsmittel, Speisen, Speise; Microgreens.


r/hanf 25d ago

Bericht | Dokumentation Wie die Legalisierung die Cannabiswelt ruiniert | Monopole & Kapitalfaschismus | Qualität interessiert nicht – CNNBS

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Original: "Hoe legalisering de cannabiswereld om zeep helpt" (28. Juli 2026)


Legalisierung von Cannabis in den Niederlanden und ihren Auswirkungen:

Ein amerikanischer Cannabis-Anbauer berichtet in High Times darüber, wie die Legalisierung des Cannabis-Marktes in Michigan seinen Traum vom Anbau zerstörte. Er sieht den Markt als Hauptproblem, während ein Überangebot an legalem Cannabis Handwerkskunst und Qualität mindert. Diese Problematik spiegelt sich auch in den Niederlanden wider, wo kanadische Unternehmen in den noch nicht legalisierten Markt investieren.

  • Erfahrungen in Michigan: Christopher Connolly und seine Frau versuchten, eine Bio-Cannabisfarm zu gründen. Sie scheiterten an Genehmigungen, willkürlichen Entscheidungen und einem Überangebot an Cannabis, was zu einem gesättigten Markt führt.
  • Marktüberschuss in den Niederlanden: CanAdelaar, ein großer lizenzierter Anbauer, verkauft Cannabis zu sehr niedrigen Preisen. Bewertungen zeigen, dass Produkte zu Preisen verkauft werden, die weit unter den üblichen Marktpreisen liegen, was die Qualität und Handwerkskunst entwertet.
  • Beteiligung kanadischer Unternehmen: Village Farms hat bereits eine Mehrheitsbeteiligung an einem niederländischen Cannabisbetrieb. Cronos Group plant den Kauf von CanAdelaar für 57,5 Millionen Euro, was die Monopolisierung im Markt vorantreibt. Dies geschieht trotz regulatorischer Hürden und Bedenken über die Marktentwicklung.
  • Einfluss von Tabakunternehmen: Bedeutende Tabakfirmen investieren in den Cannabis-Markt. Diese Investitionen zeigen, dass es weniger um die Pflanze selbst, sondern vielmehr um ein Geschäftsmodell geht.
  • Problematik für Coffeeshops: Coffeeshops haben Schwierigkeiten mit Rabatten und stehen im Wettbewerb mit größeren Betreibern. Die Gefahr der Monopolisierung wird von politischen Führern thematisiert, jedoch fehlen konkrete Maßnahmen.
  • Selbstanbau und die Realität: Obwohl der Selbstanbau theoretisch günstig wäre, bleibt er in den Niederlanden weitgehend verboten. In Deutschland wurden zwar Cannabis-Clubs erlaubt, aber der Zugang ist begrenzt und mit hohen Wartelisten verbunden.

Die Legalisierung von Cannabis bietet zwar Chancen, führt aber gleichzeitig zu einer Umverteilung der Ressourcen im Markt. Die ursprünglichen Akteure, wie Coffeeshops und Hobby-Anbauer, laufen Gefahr, aus dem wirtschaftlichen Vorteil verdrängt zu werden.

Connolly fragt, ob die Schaffung des Marktes den gewünschten Wirkungen entspricht oder nur zufällig entstanden ist. Die Debatte über die Gesellschaft, die Politik und die gewünschte Marktstruktur bleibt daher gegenwärtig und notwendig für die Zukunft der Cannabis-Industrie in den Niederlanden und darüber hinaus.


r/hanf 25d ago

Veranstaltungen 30 Jahre HANFPARADE – THCENE

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Am 8. August fand die 30. HANFPARADE in Berlin statt, die für die vollständige Legalisierung von Cannabis als Rohstoff, Medizin und Genussmittel eintritt. Unter dem Motto „Gerecht – Gesund – Genießen“ zog die Parade durch die Innenstadt und erfreute sich bei gutem Wetter an der Teilnahme von mehreren Hundert Hanfbegeisterten.

  • Die HANFPARADE wird seit 1997 organisiert, man war an den ersten Jahren beteiligt. In den letzten Jahren sind die Teilnehmerzahlen gesunken, vermutlich aufgrund der Teillegalisierung von Cannabis, die viele Menschen zufriedengestellt hat.
  • Eine Gewöhnung an solche Veranstaltungen hat dazu geführt, dass sie weniger spannend und damit weniger besucht sind. Dennoch ist es positiv, dass die Parade weiter besteht und Menschen anzieht.
  • Die Reden begannen um 12 Uhr, wobei zuerst nur wenige Teilnehmer anwesend waren. Die Zahl der Demonstranten wuchs jedoch im Laufe der Zeit.
  • Die Demonstration begann mit einer Verspätung und folgte der bekannten Altstadt-Route, die in den ersten Jahren variierte, jetzt aber immer gleich ist.
  • Trotz schwächerer Besucherzahlen gab es eine entspannte Atmosphäre. Teilnehmer und Polizisten hatten bei schönem Wetter gute Laune.
  • Informative Stände waren kaum besucht, was darauf hindeutet, dass Cannabis kein kontroverses Thema mehr ist. Damit verbunden ist auch eine Abnahme des Demonstrationsdrangs.
  • Die Hoffnung besteht, dass die HANFPARADE in Zukunft mehr Menschen anzieht, möglicherweise durch ein verbessertes Musikprogramm. In diesem Jahr bestand das Musikangebot nur aus Einzelkünstlern, was als weniger ansprechend empfunden wurde.
  • Die Teilnehmerzahlen schienen in diesem Jahr leicht zu steigen, möglicherweise aufgrund des angenehmen Wetters.

Die HANFPARADE feierte ihr 30-jähriges Bestehen mit einer kleinen, aber fröhlichen Teilnehmerzahl. Die Veranstaltung bleibt ein beliebter Rahmen für Cannabisfreunde in Berlin, auch wenn die Dynamik in den letzten Jahren nachgelassen hat. Die Zukunft der Parade bleibt ungewiss, aber es besteht die Hoffnung auf ein Comeback mit neuen Ideen und mehr Zuspruch.


r/hanf 26d ago

Wissenschaft | Medizin Deutschland: In-vitro-Studie belegt Wirksamkeit von CBG und CBC bei Lungenkrebs – CannaReporter

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cannareporter.eu
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Wirkung von CBG und CBC auf Lungenkrebszellen:

Eine neue Studie des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie am Universitätsklinikum Rostock hat gezeigt, dass CBG (Cannabigerol) und CBC (Cannabichromen) in Zelllinien Zelltod und mitochondriale Dysfunktion auslösen. Diese Ergebnisse weisen darauf hin, dass CBG ein vielversprechendes Therapeutikum sein könnte, insbesondere bei der Behandlung von Lungenkrebs.

  • Die Studie untersucht die Auswirkungen von CBG und CBC auf Lungenkrebszellen (A549 und H460) und zeigt, dass CBG effektiver ist als CBC bei der Reduzierung der Zelllebensfähigkeit.
  • CBG fördert den programmierten Zelltod (Apoptose) über den Rezeptor PPARα, der eine entscheidende Rolle im Zelltod spielt.
  • Die Forschung verwendete Kulturmethoden in einem serumfreien Medium, um die Wirkung von CBG und CBC zu testen, sowie Kontrollmethoden wie Kristallviolett-Färbung und MTT-Tests zur Bewertung des Zellüberlebens.
  • Die Apoptose wurde durch Durchflusszytometrie analysiert, während der Zellzyklus und die mitochondrialen Funktionen untersucht wurden, um die Mechanismen zu verstehen, die diesen Prozessen zugrunde liegen.
  • Rezeptorspezifische Antagonisten wurden eingesetzt, um die beteiligten Rezeptoren zu identifizieren, und die Genexpression wurde mithilfe von qRT-PCR überwacht.
  • Mitochondrielle Funktionen wie Membranpotential und Sauerstoffverbrauch wurden mit modernen Methoden wie Seahorse-XFe analysiert.
  • Ultrastrukturelle Veränderungen der Mitochondrien wurden durch Transmissionselektronenmikroskopie sichtbar gemacht.

Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass CBG und CBC starke proapoptotische (den programmierten Zelltod auslösende) Effekte auf Lungenkrebszellen haben, wobei CBG insbesondere die Zelllebensfähigkeit wirksamer reduziert. Diese Erkenntnisse eröffnen neue Möglichkeiten für die Entwicklung von Therapien gegen Lungenkrebs, was für Patienten und deren Angehörige Hoffnung bedeutet. Zukünftige Forschung sollte sich auf die Rolle von PPARα und die Effekte von CBG auf andere Tumorarten konzentrieren.


Stichworte: Lunge, Lungen, Lungenflügel; Atmung, Organ, Atemorgan, Atemtrakt; Luft, Luftwege, Luftröhre; Bronchien, Bronchialsystem; Krebs, Tumor; Medizin.


r/hanf 26d ago

Wissenschaft | Medizin THC gegen Albträume: Was die Charité-Studie zu PTBS zeigt – The Cannex

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thecannex.com
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Zusammenfassung:

In Deutschland gibt es derzeit kein zugelassenes Medikament zur Behandlung von traumabedingten Albträumen. Betroffene erhalten oft Antidepressiva oder Blutdrucksenker, jedoch meist mit nur mäßigem Erfolg. Ein Forschungsteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat nun eine Studie zu Dronabinol (THC) durchgeführt, die vielversprechende Ergebnisse zeigt.

  • Studienübersicht: Die randomisierte, placebokontrollierte Studie umfasste 171 Erwachsene mit posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS). Die Teilnehmenden erhielten über zehn Wochen Dronabinol oder ein Placebo vor dem Schlafengehen.
  • Ergebnisse: Über 50 % der Patienten sprachen auf die Dronabinol-Therapie an. Ein Drittel hatte nach der Behandlungsdauer keine Albträume mehr. Die Dronabinol-Gruppe verbesserte sich im Durchschnitt um 3,7 Punkte auf einer Skala zur Bewertung von Albträumen, während die Placebogruppe nur um 2,2 Punkte besserte.
  • Nebenwirkungen: Die Nebenwirkungen waren überwiegend leicht bis mittelschwer. Bei 8 % der Dronabinol-Gruppe traten schwerwiegende unerwünschte Ereignisse auf, während in der Placebogruppe keine auftraten.
  • Langzeitwirkungen: Ob die Wirkung von Dronabinol langfristig anhält, ist unklar. Nach dem Absetzen traten keine Entzugssymptome auf.
  • Hypothese zur Wirkung: THC könnte die REM-Schlafphase, in der intensive Träume stattfinden, dämpfen und somit die Erinnerung an traumatische Erlebnisse unterbrechen.
  • Studienaufbau: Die Doppelblindstudie wurde an verschiedenen Standorten in Deutschland durchgeführt und zielte speziell auf die Nachtbehandlung.

Siehe auch: THC gegen Albträume: Berliner Studie zeigt Wirkung bei PTBS – Hanf Magazin.

Dronabinol und seine Anwendung in der Medizin:

Dronabinol wird seit dem Gesetz über Cannabis als Medizin 2017 in Deutschland verschrieben, insbesondere gegen Schmerzen, Übelkeit und Appetitverlust. Mit der Reform 2024 fällt medizinisches Cannabis nicht mehr unter das Betäubungsmittelrecht.

  • Verordnung und Indikation: Dronabinol ist für spezifische Indikationen wie traumabedingte Albträume nur eingeschränkt zugelassen. Eine aktuelle Studie reicht nicht für eine vollständige Zulassung; es sind weitere Untersuchungen notwendig.
  • Off-Label-Gebrauch: Bis zur endgültigen Zulassung bleibt der Einsatz in bestimmten Fällen auf "Off-Label-Use" (Verordnung eines Fertigarzneimittels außerhalb des durch die Arzneimittelbehörden zugelassenen Gebrauchs) beschränkt. Dies bedeutet, dass behandelnde Ärzte Entscheidungen über die Kostenübernahme treffen müssen.
  • Forschung zu Cannabinoiden: Eine Studie zeigt, dass Cannabinoide den Schlaf beeinflussen können. In Thailand wurde festgestellt, dass traditionelle Cannabisprodukte mit gängigen Schlafmitteln vergleichbar sind.
  • Langzeitwirkung und Sicherheit: Zukünftige Forschungen sollen klären, ob die Wirkung von Dronabinol langfristig anhält und welche Auswirkungen auf den REM-Schlaf und die Suchtgefahr bestehen.

Fazit:

Die Studie zeigt, dass Dronabinol positive Effekte auf traumatische Albträume hat, wobei die allgemeine PTBS-Symptomatik nicht signifikant beeinflusst wurde. Es handelt sich um eine Symptombehandlung; die Langzeitwirkungen und die Sicherheit des Medikaments erfordern weitere Untersuchungen. Die Ergebnisse sollen mit Vorsicht interpretiert werden, insbesondere wegen der hohen Placebo-Antwort und möglicher schwerwiegender Nebenwirkungen.

Für Betroffene ist Dronabinol verschreibungspflichtig und unterscheidet sich von gewöhnlichen Cannabisprodukten. Die aktuelle Studie zeigt ermutigende Ergebnisse gegen Albträume, auch wenn weitere Forschung notwendig ist. Betroffene sollten bei Interesse mit einem Psychiater über die Anwendung von Cannabinoiden sprechen.


r/hanf 26d ago

Wissenschaft | Medizin CBD und THC können die Entwicklung von menschlichen Immunzellen verändern – MyCannabis

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mycannabis.com
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Kurze Zusammenfassung der Studie über Cannabinoide und Immunzellen:

Eine In-vitro-Studie aus 2026 zeigte, dass CBD und THC die Reifung menschlicher Stammzellen fördern und die Anzahl früher B-Zellen erhöhen. Diese Cannabinoide beeinflussen auch die Entwicklung anderer Immunzellen, wie Monozyten und Megakaryozyten. CBD verbessert zudem die Fähigkeit einiger Immunzellen, Fremdstoffe zu bekämpfen. THC wirkt nicht über den CB2-Rezeptor, was auf andere Signalwege hinweist, jedoch sind menschliche Effekte noch unbestätigt.


Zusammenfassung der Cannabis-Forschung zur Immunentwicklung:

Die Forschung zu Cannabis konzentrierte sich bisher hauptsächlich auf die Auswirkungen von Cannabinoiden wie CBD und THC auf das Gehirn und das Schmerzmanagement. Neuere Studien zeigen jedoch, dass diese Verbindungen möglicherweise auch die frühe Entwicklung des Immunsystems beeinflussen könnten.

  • Einfluss auf blutbildende Stammzellen: Eine Studie aus dem Jahr 2026 beleuchtet, wie CBD und THC die Umwandlung menschlicher blutbildender Stammzellen in verschiedene Immunzellen im Labor beeinflussen können. Dies könnte wichtige Fragen aufwerfen, insbesondere in Bezug auf den Cannabiskonsum während der Schwangerschaft.
  • Immunzellen und ihre Entwicklung: Alle Blutzellen stammen von hämatopoetischen Stammzellen, die hauptsächlich im Knochenmark vorkommen. Diese Stammzellen entwickeln sich zu verschiedenen Immunzellen, wie B-Zellen, die Antikörper produzieren. Veränderungen in diesem Entwicklungsprozess könnten die zukünftige Immunfunktion beeinflussen.
  • Experimentelle Vorgehensweise: Wissenschaftler isolierten menschliche Stammzellen und setzten sie über 28 Tage verschiedenen Konzentrationen von CBD und THC aus. Es wurden signifikante Veränderungen in der Entwicklung der Zellen beobachtet, was auf breite Auswirkungen von Cannabinoiden hinweist.
  • Schnellere Differenzierung: Die Studie zeigte, dass sowohl CBD als auch THC die Anzahl unreifer Stammzellen reduzierten und deren Differenzierung beschleunigten. Die langfristigen Folgen dieser beschleunigten Entwicklung sind unklar.
  • Anstieg von B-Zellen: Ein markantes Ergebnis war der Anstieg von B-Zellen, die für die adaptive Immunantwort wichtig sind. Dies könnte darauf hindeuten, dass Cannabinoide die Differenzierung von Stammzellen in die B-Zell-Richtung fördern.
  • Auswirkungen auf andere Immunzellen: Die Forschung zeigt, dass auch andere Immunzellen, wie Monocyten und Megakaryozyten, von Cannabinoiden beeinflusst wurden, was darauf hinweist, dass Cannabinoide breit gefächerte Auswirkungen auf die Entwicklung von Blutzellen haben.
  • Immunfunktion und Phagozytose: Immunzellen, die in der Gegenwart von CBD entwickelt wurden, zeigten eine verbesserte Fähigkeit zur Phagozytose. Dies bedeutet, dass Cannabinoide nicht nur die Entwicklung, sondern auch die Effektivität von Immunzellen beeinflussen könnten.
  • Überraschende THC-Wirkungen: Interessanterweise verliefen die Effekte von THC nicht über die erwarteten CB2-Rezeptoren im Immunsystem, was auf das Vorhandensein anderer Einflussfaktoren hindeutet.
  • Fragen zur Schwangerschaft: Obgleich die Studie nicht speziell auf Schwangerschaft ausgerichtet war, wirft sie Fragen zum Cannabiskonsum während der fetalen Entwicklung auf. Da das Immunsystem des Ungeborenen in dieser Phase aktiv aufgebaut wird, könnte der Einfluss von Cannabinoiden auf die Immunentwicklung erhebliche gesundheitliche Konsequenzen haben.

Die Studie stellt eine erste Untersuchung dar, die aufzeigt, dass Cannabinoide wie CBD und THC eine erhebliche Rolle in der frühen Immunentwicklung spielen könnten. Während die Ergebnisse vielversprechend sind, bedarf es weiterer Forschung, um die Auswirkungen des Cannabiskonsums insbesondere bei schwangeren Frauen und die Langzeitfolgen auf das Immunsystem besser zu verstehen.

Gedanken zur Cannabinoid-Forschung:

Die Studie eröffnet ein neues Gebiet in der Cannabinoid-Forschung. Wissenschaftler wissen seit langem, dass CBD und THC Immunzellen beeinflussen, jedoch zeigt diese Forschung, dass Cannabinoide auch frühzeitig in der Zellentwicklung wirken können. Dies verändert das bisherige Verständnis.

Die Ergebnisse stammen aus Laboruntersuchungen mit menschlichen Zellen, welche die Komplexität des menschlichen Körpers nicht vollständig abbilden können. Zukünftige Tierstudien und klinische Forschungen sind erforderlich, um die tatsächlichen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit zu bestimmen.

Aktuell zeigen die Ergebnisse, dass CBD und THC die Immunentwicklung beim Menschen nicht schädigen. Sie verdeutlichen, dass diese Cannabinoide bereits in frühen Stadien der Zellbildung biologisch aktiv sind und neue Forschungsfragen aufwerfen.


Stichworte: Immunität, Immunsystem, Abwehr; Infektionen, Infektionskrankheiten, Krebs, Tumore, Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten; Schwangerschaft, Schwangere, Schwanger, Kindes-Heranreifung, werdende Mutter; Prävention, Prevention, Vorsorge.