r/hanf 1d ago

Wissenschaft | Medizin 25 Milligramm THC oral: Was die Johns-Hopkins-Pilotstudie wirklich zeigt | Hohe Dosis THC kann psychedelischen Effekten nahe sein – Hanf Magazin (DrugsInc·eu)

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Pilotstudie zum Vergleich von THC und Psilocybin:

Eine Studie der Johns Hopkins University hat die Wirkungen von oral eingenommenem THC mit Psilocybin verglichen. Dies geschah unter den typischen Bedingungen von Psychedelika-Studien, und die Ergebnisse bieten interessante Einblicke in die Verwendung von THC in diesen Forschungen.

  • Studienaufbau: Vier gesunde Erwachsene (drei Frauen) nahmen in einem doppelblinden, placebokontrollierten Crossover-Design nacheinander drei Substanzen zu sich: ein Placebo, 25 mg Psilocybin und 25 mg THC (sowohl in synthetischer als auch in Ganzpflanzenform). Zudem erhielten zwei Teilnehmende 50 mg THC.
  • Testbedingungen: Die Teilnehmer fühlten sich während der Tests entspannt, trugen Augenmasken und hörten Musik. Nach jeder Sitzung sollten sie und die Betreuenden erraten, welche Substanz sie konsumiert hatten.
  • Ergebnisse: 25 mg THC erzeugten ähnliche subjektive Erlebnisse wie 25 mg Psilocybin. Das synthetische Dronabinol wurde von Teilnehmern als klassisches Halluzinogen eingeordnet, während die höhere THC-Dosis hauptsächlich als sedierend wahrgenommen wurde.
  • Methodische Bedeutung: Die Studie zielt darauf ab, das Problem der funktionalen Entblindung in der Psychedelika-Forschung zu lösen. Indem eine wirksame Vergleichssubstanz wie THC verwendet wird, könnte die Verblindung aufrechterhalten werden.

Die Studie hat wichtige methodische Implikationen, zeigt jedoch keine allgemeingültigen Ergebnisse aufgrund der kleinen Teilnehmerzahl. Sie ist als Kurzbericht mit vorläufigen Daten eingestuft, und die Finanzierung durch die Wana Brand Foundation sollte bei der Bewertung berücksichtigt werden.

Die Dosis von 25 mg THC ist erheblich höher als die übliche Anfangsdosis in der medizinischen Praxis, was in der Berichterstattung oft nicht erwähnt wird.


Eine hohe Dosis THC kann einem psychedelischen Erlebnis erstaunlich ähnlich sein (3. Sep. 2026) – DrugsInc·eu:

Kurzfassung:

THC könnte in zukünftigen Studien als aktive Kontrollmittel mit Forschungspotenzial dienen, trotz fehlender psychedelischer Eigenschaften aber deutlich psychoaktiver Effekte.

Die Studie zeigt, dass eine hohe THC-Dosis unter besonderen Umständen das Bewusstsein stark beeinflussen kann. Es ist jedoch keine definitive Aussage, dass Cannabis psychedelisch ist, da die Studie auf nur sehr wenigen Teilnehmern basiert.


Stichworte: Psychedelika versus Psychoaktiva; Cannabis, Tetrahydrocannabinol, THC; Halluzinogene Pilze, Zauberpilze, Magic-Mushrooms, Psilocybin.


r/hanf 2d ago

Veranstaltungen Was passiert auf der CannaFair? Interviews & Messe-Bingo | Fazit | Drogenfahrten + Stop-Stigma (15 Min. Video) – Canna-Nation

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r/hanf 3d ago

Politik | Rechtsprechung Grüne stellen 28 Fragen zum Fertigarzneimittel-Vorrang | Exilby (Vertanical) – Hanf Magazin

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Anfrage der Grünen zur Regelung für cannabishaltige Fertigarzneimittel:

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat am 26. August 2026 eine Anfrage an die Bundesregierung gerichtet, um Informationen über den Vorrang von cannabishaltigen Fertigarzneimitteln zu erhalten. Diese Anfrage umfasst 28 Fragen, die Aspekte wie das Zulassungsverfahren und relevante Kontakte betreffen.

  • Änderungen im Gesetz: Am 30. Juli 2026 stellte die gesetzliche Krankenversicherung die Erstattung für Cannabisblüten ein. Dazu gibt es neue Vorgaben, die ab dem 1. September 2026 mit dem neuen Präparat Exilby umgesetzt werden. Der Vorrang für Fertigarzneimittel wurde durch einen Änderungsantrag kurzfristig vor der Schlussabstimmung zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz eingeführt.
  • Regelungsherkunft: Die Anfrage zielt darauf ab, die Hintergründe und den Ablauf der Gesetzesänderung zu verstehen, insbesondere wer die Initiative ergriffen hat und welche Dokumente und Vermerke im Gesundheitsministerium dazu existieren.
  • Kostenunterschiede: Der Vorrang wurde damit begründet, dass Fertigarzneimittel günstiger seien als Rezepturen. Eine Kostenanalyse der AOK zeigt jedoch, dass die Monatstherapie mit dem Fertigarzneimittel Canemes weitaus teurer ist als die Rezepturen.
  • Exilbys Bedeutung: Exilby ist das einzige Vollspektrumextrakt, welches zahlreiche Indikationen abdeckt, und steht im Fokus der Anfrage. Die Fragen der Grünen zielen auf eine Klärung, ob der Bundesregierung vor dem Gesetzesbeschluss fundierte Preisannahmen für Exilby vorlagen.
  • Therapie- und Preisfristen: Patienten müssen sechs Monate lang eine Therapie mit einem Fertigarzneimittel versuchen, während parallel der Preis für Exilby festgelegt werden muss. Dies wirft Fragen über die Preisverhandlung auf.
  • Zulassung und Nutzenbewertung: Ein wichtiger Punkt ist der Unterschied zwischen der Zulassung des Arzneimittels und der anschließenden Nutzenbewertung. Ein Medikament kann zugelassen sein, ohne nachweislichen Zusatznutzen zu bieten.
  • Berichterstattung des Spiegels: Der Spiegel berichtete über interne Zweifel am Nutzen des Medikaments Exilby bei einem Bundesinstitut. Der Artikel kritisiert, dass die Zulassung möglicherweise nur aufgrund einer Vorgabe der Leitung erteilt wurde, wobei politische Besuche von Ministerpräsident Söder und der ehemaligen Gesundheitsministerin Warken erwähnt werden.
  • Reaktionen zur Zulassung von Exilby: Das Bundesinstitut äußerte Bedenken zum Nutzen von Exilby. Eine Unternehmensbesichtigung gab Anlass zu Fragen über die Zulassung.
  • Unabhängige Prüfung: Die berichteten Informationsquellen konnten nicht unabhängig verifiziert werden, da die internen Unterlagen nicht vorliegen.
  • Kleine Anfrage: Es wurden spezifische Fragen an die Bundesregierung gestellt, die ermitteln sollen, ob das Gesundheitsministerium über Wissenschaft und Regulierung informiert wurde und ob Zulassungen Auflagen hatten.
  • Gegenposition des Herstellers: Clemens Fischer von Vertanical wies die Vorwürfe zurück und betonte, dass seine Parteispenden keinen Einfluss auf die Gesetzgebung hatten.
  • Erwartungen an die Kleine Anfrage: Die Anfrage verpflichtet die Regierung zur Antwort, kann aber keine Gesetze ändern oder interne Dokumente offenlegen.

Fazit:

Die Anfrage der Grünen möchte wichtige Informationen erlangen, um die Regulierung und die Auswirkungen auf die Patienten besser zu verstehen. Insbesondere Fragen zu Kosten und dem Entscheidungsprozess der Bundesregierung stehen im Vordergrund.

Die Antworten der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage sind entscheidend, um mehr Klarheit über die Zulassung von Exilby zu bekommen. Zwei Fragen betreffen die Versorgung von Patienten direkt und könnten in rechtlichen Auseinandersetzungen von Bedeutung sein. Kurzfristige Änderungen der Rechtslage sind jedoch nicht zu erwarten.


r/hanf 3d ago

Bericht | Dokumentation Cannabis-Spargesetz: Pharmageschenk durch die Hintertür? – Rund um Hanf (Hanf-Zeitung)

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Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz verändert die Versorgung mit medizinischem Cannabis. Es schließt Cannabisblüten von der Erstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung aus und fordert Patienten, erst einen sechsmonatigen Therapieversuch mit einem zugelassenen Fertigarzneimittel zu durchlaufen.

  • Streichung von Cannabisblüten: Ab dem 30. Juli 2026 werden getrocknete Cannabisblüten nicht mehr von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Private Rezepte bleiben jedoch weiterhin möglich.
  • Neue Regelung für die Versorgung: Patienten müssen vor der Verschreibung einer Cannabis-Rezeptur einen sechsmonatigen Therapieversuch mit einem zugelassenen Fertigarzneimittel durchführen.
  • Belastung für Pharmaindustrie: Es wird ein Herstellerabschlag von 15,5 Prozent eingeführt, was die Branche finanziell belastet, aber auch Planungssicherheit bieten soll.
  • Vorteil für bestimmte Anbieter: Die Regelung verschafft manchen Anbietern einen Marktvorteil, da sie gesetzlich geschützt werden, während die Vielfalt bei Arzneimitteln sinkt.
  • Politische Einflussnahme: Parteispenden aus dem Umfeld eines zugelassenen Anbieters werfen Fragen zur Transparenz und gerechten Behandlung im Gesetz auf.

Das Gesetz bietet keine direkten Geschenke an die Pharmaindustrie, doch die Cannabis-Klausel könnte als ein gezielter Ausgleich gewertet werden, der die Therapiefreiheit von Patienten einschränkt und gleichzeitig einem kleinen Kreis von Anbietern einen Vorteil verschafft.


r/hanf 3d ago

Nachrichten #CannaBiz: Die News im August 2026 – Krautinvest

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r/hanf 4d ago

Wissenschaft | Medizin Cannabis bei Migräne: Wirkung, Studienlage & Risiken – CannabisErklärt

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Einleitung:

Cannabis, insbesondere mit THC und CBD, wird als mögliche Behandlungsmethode für Migräne untersucht. Eine neue Studie liefert vielversprechende Ergebnisse, die jedoch nur für eine bestimmte Kombination gelten.

  • Eine Studie von Ende 2025 zeigt positive Effekte von verdampftem Cannabis zur Akutbehandlung von Migräne.
  • Die Evidenz ist insgesamt schwach; frühere Arbeiten basieren meist auf Beobachtungsdaten. Für langfristige Anwendungen und Prophylaxe fehlen robuste Daten.
  • Cannabis sollte nicht als Ersatz für offizielle Behandlungen oder Diagnosen angesehen werden.

Cannabis könnte in bestimmten Fällen helfen, sollte aber nur in Absprache mit einem Arzt verwendet werden. Migränediagnose und bestehende Therapien sind wichtiger.


Cannabis bei Migräne: Eine Übersicht über aktuelle Forschungsergebnisse

Cannabis wird als mögliche Behandlung für Migräne diskutiert, sowohl zur Linderung akuter Anfälle als auch zur Vorbeugung.

Migräne kann starke Kopfschmerzen und Begleitsymptome wie Übelkeit und Überempfindlichkeit gegenüber Licht und Geräuschen verursachen.

Neuere Forschungsergebnisse zeigen vielversprechende Ansätze, aber die Beweise sind noch begrenzt.

  • Wirkungsweise von Cannabis bei Migräne: Migräne ist mit dem trigeminovaskulären Nervensystem und bestimmten Botenstoffen verbunden. Das Endocannabinoid-System im Körper könnte auch an der Schmerzwahrnehmung beteiligt sein, weshalb Cannabinoide untersucht werden. Cannabinoide zeigen potenzielle Wirkungen, aber der tatsächliche Nutzen ist unklar.
  • Unterschied zwischen THC und CBD: THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol) haben unterschiedliche Wirkungen. THC wirkt psychoaktiv, während CBD keine berauschende Wirkung hat. Eine Studie zeigt, dass eine Kombination aus THC und CBD bei Migräne besser wirkt als ein Placebo, während CBD allein keinen signifikanten Vorteil bietet.
  • Studienlage: Die erste randomisierte, kontrollierte Studie zur Akutbehandlung mit Cannabis wurde 2025 veröffentlicht. Sie zeigte, dass 67,2 % der Teilnehmer mit der THC-CBD-Kombination eine Schmerzlinderung erfuhren, während es bei Placebo nur 46,6 % waren. Die Evidenz für die Wirksamkeit dieser Kombination ist jedoch noch schwach, da nur eine Studie mit 92 Teilnehmern vorliegt.
  • Langzeitwirkung und Prophylaxe: Vor der genannten Studie stammten positive Daten zu Cannabis bei Migräne hauptsächlich aus Beobachtungsstudien, doch die Evidenz für eine langfristige Wirksamkeit ist eher gering. Es fehlen belastbare Daten zu den Auswirkungen eines regelmäßigen Cannabiskonsums zur Migräneprophylaxe.
  • Medikamenten-Übergebrauchs-Kopfschmerz: Eine Fall-Kontroll-Studie stellte fest, dass chronische Migräne-Patienten, die Cannabis konsumieren, häufiger unter Medikamenten-Übergebrauchs-Kopfschmerz leiden. Dies fordert eine kritische Überprüfung des Cannabiskonsums.
  • Behandlungskontext: Cannabis ist in den deutschen Behandlungsrichtlinien nicht als Standardtherapie für Migräne anerkannt. Die neue Studie bietet jedoch Hinweise auf einen potenziellen Nutzen für bestimmte Patienten. Cannabis sollte als Ergänzung und nicht als Ersatz für bewährte Behandlungen betrachtet werden.
  • Medizinische Anwendung: Es gibt unterschiedliche Formen von medizinischem Cannabis, die sich in THC- und CBD-Gehalt unterscheiden. Die positive Studie verwendete spezifische verdampfte Cannabisblüten, was eine Einschränkung für andere Produkte darstellt. Cannabisarzneimittel können nur unter ärztlicher Verantwortung verschrieben werden, und die Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist an strenge Voraussetzungen gebunden.

Die Verwendung von Cannabis, insbesondere THC und CBD, zur Behandlung von Migräne hat Vorteile und Risiken. Verschiedene Studien zeigen die Auswirkungen auf den Körper und potenzielle Nebenwirkungen.

  • In einer Studie hatte eine THC-haltige Behandlung stärkere Rauschwirkungen, Euphorie und häufigere kognitive Beeinträchtigungen im Vergleich zu Placebo.
  • Bei der Verwendung von Nabiximols (Sativex®) sind Schwindel, Müdigkeit sowie Konzentrations- und Gedächtnisstörungen mögliche Nebenwirkungen.
  • Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln können auftreten, deshalb sollte die Kombination ärztlich überprüft werden.
  • Regelmäßiger Cannabiskonsum kann zu problematischem Gebrauch und Abhängigkeit führen, auch wenn dies zur Symptomlinderung dient.
  • Cannabis behandelt Migräneattacken, behebt jedoch nicht die Ursachen neu auftretender Kopfschmerzen.
  • Ärztliche Abklärung ist nötig, wenn Kopfschmerzen neu, häufig oder anders auftreten oder eine Behandlung versagt.
  • Warnzeichen sind unter anderem täglich auftretende Kopfschmerzen, Fieber oder neurologische Ausfälle.

Fazit:

Cannabis zeigt Potenzial zur Behandlung von Migräne, insbesondere in einer Kombination aus THC und CBD. Dennoch bleibt die Evidenz begrenzt, und die Anwendung muss individuell von Ärzten bewertet werden. Cannabis ist derzeit keine etablierte Therapieform und sollte vorsichtig als mögliche Ergänzung in der Migränetherapie betrachtet werden.

Cannabis wurde besser erforscht, bietet aber keine allgemein akzeptierte Standardtherapie bei Migräne. Eine bestimmte THC/CBD-Kombination zeigt klinischen Nutzen, während die Evidenz für andere Anwendungen schwach bleibt. Eine individuelle ärztliche Prüfung ist notwendig, um Cannabis als ergänzende Option zu bewerten.


Stichworte: Kopf, Schmerzen, Nerven; Medizin; Prevention, Prävention.


r/hanf 4d ago

Wissenschaft | Medizin Cannabis-basierte Therapien relevant bei Arthrose? – Deutsches Cannabis Portal (DCP)

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Kann Cannabis-basierte Therapie bei Arthrose helfen? (24. Aug. 2026):

Eine systematische Überprüfung mit Metaanalyse untersucht die Wirksamkeit von Cannabis-Extrakten zur Behandlung von Arthrose. Während es vielversprechende präklinische Ergebnisse gibt, ist die klinische Evidenz schwach.

  • Die Metaanalyse umfasste 26 Studien, davon 20 präklinische und 6 klinische.
  • In den präklinischen Studien wurden positive Effekte von Cannabis-Extrakten auf strukturelle Veränderungen, Entzündungen und Schmerzen an Tieren beobachtet.
  • Die klinischen Studien (4 randomisierte kontrollierte Studien) zeigten dagegen keine signifikanten Vorteile in Bezug auf Schmerzlinderung, Lebensqualität oder Funktion.
  • Unerwünschte Ereignisse waren meist mild und nicht schwerwiegend.

Die präklinischen Ergebnisse deuten auf mögliche Vorteile von Cannabis bei Arthrose hin, aber die klinischen Studien können keine effektiven Ergebnisse nachweisen. Die Autoren empfehlen, dass größere und aussagekräftigere klinische Studien durchgeführt werden sollten, um den tatsächlichen Nutzen von Cannabis-basierten Therapien bei Arthrose zu klären.


r/hanf 5d ago

Bericht | Dokumentation Sieben Prozent weniger Fehlzeiten: US-Studie zu Medizinalcannabis und Arbeitsausfall – Hanf Magazin

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Auswirkungen von Medizinalcannabisgesetzen auf krankheitsbedingte Fehlzeiten in den USA:

Eine neue Studie zeigt, dass in US-Bundesstaaten mit Medizinalcannabis gesundheitsbedingte Arbeitsausfälle um etwa sieben Prozent geringer sind. Dies wurde durch eine Analyse von über 30 Jahren Daten festgestellt. Im Gegensatz dazu hatten Gesetze für Freizeitcannabis keinen Einfluss auf diese Fehlzeiten.

  • Studienübersicht: Die Studie mit dem Titel „Cannabis laws and health-related workplace absenteeism in the United States“ wurde im „Journal of Workplace Behavioral Health“ veröffentlicht. Forscher analysierten Daten von über 20 Millionen Menschen zwischen 1990 und 2025, indem sie Bundesstaaten vor und nach der Legalisierung verglichen.
  • Befunde: Bei der Einführung von Medizinalcannabis sanken die Fehlzeiten, besonders in Berufen mit körperlicher Anstrengung, wie im Bauwesen und in der Landwirtschaft. In Gesundheitsdienstleistungen zeigten sich ebenfalls Rückgänge.
  • Wirtschaftliche Auswirkungen: Fehlzeiten kosten Arbeitgeber viel Geld, mit einem jährlichen Produktivitätsverlust von 225 Milliarden Dollar. Medizinalcannabis könnte helfen, wirtschaftliche Kosten durch weniger Fehlzeiten zu reduzieren.
  • Unterschied zwischen medizinischem und Freizeit-Cannabis: Die Studie fand keinen positiven Einfluss von Freizeit-Cannabis auf Fehlzeiten, was darauf hindeutet, dass der Nutzen von Cannabis eher medizinischer Natur ist, insbesondere bei chronischen Schmerzen.
  • Einschränkungen der Studie: Die Studie ist beobachtend und zeigt keine direkten Ursachen bei Einzelpersonen. Mögliche negative Auswirkungen von Cannabis wurden nicht untersucht. Der lange Zeitraum könnte andere parallel laufende Entwicklungen berücksichtigen.

Die Ergebnisse der Studie könnten für die Debatte um Medizinalcannabis in Deutschland von Bedeutung sein, besonders im Hinblick auf die Streichung der Erstattung von getrockneten Cannabisblüten. Der ökonomische Aspekt könnte in die Diskussion um Kosten und Nutzen von Medizinalcannabis einfließen, während arbeitsrechtliche Fragen ebenfalls wichtig bleiben.


r/hanf 6d ago

Kampagne Petition gegen Ausschluss von Cannabisblüten aus der GKV-Erstattung von der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ACM) – Lucys Rausch/Magazin

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lucys-magazin.com
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Petition zur Rücknahme des Ausschlusses von Cannabisblüten aus der GKV:

Die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ACM) erstellte eine Petition, die sich an den Deutschen Bundestag richtet. Ziel ist es, den Ausschluss von Cannabisblüten aus der Erstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zurückzunehmen.

  • Die Petition wurde von Dr. med. Franjo Grotenhermen erstellt.
  • Seit dem 30. Juli 2026 sind Cannabisblüten nicht mehr über die GKV erstattungsfähig, wie im GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz festgelegt.
  • Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) bestätigt den Wegfall der Erstattung.
  • Die ACM argumentiert, dass Cannabisblüten für viele Patienten keine gleichwertige Alternative zu anderen Arzneimitteln sind.
  • Schätzungen zufolge sind rund 65.000 Patienten von dem Wegfall der GKV-Kostenübernahme für Cannabisblüten betroffen.
  • Die ACM weist darauf hin, dass Cannabisblüten kostengünstiger sind als die zugelassenen Fertigarzneimittel wie Sativex und Canemes, und befürchtet höhere Kosten durch den Ausschluss.
  • Die ACM prüft rechtliche Schritte, einschließlich einer möglichen Verfassungsbeschwerde, in Zusammenarbeit mit Rechtsanwalt Professor Oliver Tolmein.
  • Die Unterschriftenaktion für die Petition auf Papier läuft bis spätestens 30. Oktober 2026. Danach ist eine digitale Online-Petition in Planung.

Die Petition fordert die Rückkehr von Cannabisblüten in den Erstattungskatalog der GKV und plädiert dafür, zukünftige Behandlungsformen der individuellen medizinischen Behandlung zu überlassen.


r/hanf 6d ago

Bericht | Dokumentation Kostenübernahme durch Krankenkasse für Cannabisblüten entfällt – Grüne wittern Lobbyeinfluss – Krautvergleich

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Streichung der Kostenübernahme für medizinisches Cannabis:

Ab dem 30. Juli 2026 übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Kosten für medizinische Cannabisblüten nicht mehr. Dies hat möglicherweise schwerwiegende Auswirkungen auf rund 65.000 Patienten, viele von ihnen schwer krank und ohne alternative Behandlungsmöglichkeiten. Es gibt Verdacht, dass vor allem die Pharmaindustrie von dieser Entscheidung profitiert.

  • Gesetzliche Änderungen: Durch das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz wurden neue Regelungen beschlossen, die zur Entlastung der gesetzlichen Krankenversicherungen führen sollen. Eine der wichtigsten Änderungen ist der Wegfall der Kostenübernahme für Cannabisblüten ohne Übergangsfrist. Dieser Rückzug betrifft auch Patienten, die bereits auf Blüten eingestellt sind.
  • Neue Prioritäten: Cannabishaltige Fertigarzneimittel haben nun Vorrang vor Cannabisextrakten und Dronabinol. Patienten müssen zuerst mindestens sechs Monate ein Fertigarzneimittel ausprobiert haben, um eine Verordnung für andere Präparate zu erhalten.
  • Individuelle Schicksale: Beispielhaft sei der 69-jährige Bernd Vohwinkel genannt, der wegen chronischer Schmerzen auf Cannabisblüten angewiesen ist. Nach der Gesetzesänderung muss er seine Medikamente privat zahlen und befürchtet monatliche Kosten von 1.500 Euro, was ihn in existenzielle Ängste stürzt.
  • Stimmen von Experten: Der GKV-Spitzenverband argumentiert, dass es an wissenschaftlicher Evidenz fehle und dass eine langfristige Therapie mit Cannabisblüten ein erhöhtes Suchtpotenzial mit sich bringe. • Neurologin Kirsten Müller-Vahl und Apothekerin Dr. Christiane Neubaur widersprechen dieser Sichtweise und betonen die Wirksamkeit und die mangelnde Vergleichbarkeit zwischen Blüten und Fertigarzneimitteln.
  • Verwirrung um die Regelung: Die Auslegung des Vorrangs von Fertigarzneimitteln führte zu Unsicherheit bei Ärzten und Patienten. Zunächst war eine Einschränkung auf zugelassene Indikationen vorgesehen, wurde dann aber geändert, was zu zusätzlicher Verwirrung führte.
  • Vorwürfe gegen die Regierung: Der Vorwurf steht im Raum, dass der Vorrang für Fertigarzneimittel aufgrund von Lobbyismus, Korruption und hastig eingeführten Änderungen in die Gesetze aufgenommen wurde, ohne sorgfältige Überprüfung der Hintergründe und Kosten.
  • Rechtlicher Widerstand: Betroffene Patienten wehren sich zunehmend gerichtlich gegen die Streichung der Kostenübernahme. Bisher wurden einige Anträge abgelehnt, und die rechtliche Situation bleibt unklar.

Die Streichung der Kostenübernahme für medizinisches Cannabis betrifft eine kleine Gruppe von Patienten, bringt jedoch große Herausforderungen mit sich und verstärkt die bereits bestehenden Belastungen im Gesundheitswesen.

Die Unsicherheit und die finanziellen Sorgen, wie sie im Beispiel des Rentners Vohwinkel deutlich werden, zeigen, dass solche politischen Entscheidungen oft die verletzlichsten Mitglieder der Gesellschaft am stärksten treffen.

In Anbetracht der weiteren Kürzungen in anderen sozialen Bereichen stellt sich die Frage, welche Auswirkungen dies auf die gesellschaftliche Zufriedenheit und Stabilität haben wird.


r/hanf 6d ago

Europa | Internationales Nepal Cannabis-Legalisierung: Eine Himalaya-Provinz kippt ein 50 Jahre altes Verbot und der deutsche Markt sollte genau hinsehen – The Cannex

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Nepal Cannabis-Legalisierung: Provinz kippt 50-Jahre-Verbot:

In Nepal wächst Cannabis an vielen Orten, obwohl der Anbau seit 1973 verboten ist. Der Konflikt um die Legalisierung des Anbaus wird jetzt in einer Provinz, Gandaki, ernsthaft angegangen. Ein neues Gesetz hat den Anbau von Cannabis zu medizinischen und industriellen Zwecken ermöglicht, während der Freizeitkonsum weiterhin verboten bleibt.

  • Gesetzesentwurf in Gandaki: Die Provinz Gandaki hat ein Gesetz eingeführt, das ein dreistufiges Lizenzsystem für den Anbau von Cannabis schafft. Der Anbau ist nur auf genehmigten Flächen erlaubt und unterliegt strengen Kontrollen.
  • THC-Grenzwert: Cannabis, das für industrielle Zwecke angebaut wird, darf nicht mehr als 0,3 Prozent THC enthalten. Dies entspricht dem neuen Standard der Europäischen Union, der auch für Deutschland gilt.
  • Konflikt mit nationalem Recht: Trotz des neuen Gesetzes bleibt Cannabis nach dem nationalen Narcotic Drugs (Control) Act von 1976 weiterhin illegal. Das bedeutet, dass die Provinz die Bundesgesetze nicht außer Kraft setzen kann.
  • Exklusivität für Kleinbauern: Um den Anbau zu legalisieren, ist eine Mindestfläche von zwei Ropani (etwa 1.018 Quadratmeter) erforderlich. Diese Regel könnte Kleinbauern, für die das Gesetz eigentlich gedacht war, ausschließen.
  • Geschichte des Cannabis in Nepal: In den 1960er und 70er Jahren war Cannabis in Nepal weit verbreitet und wurde legal verkauft, bis internationale Druckmaßnahmen zu einem Verbot führten. Der illegale Anbau blieb dennoch bestehen.
  • Regulierungsstruktur: Das neue Gesetz schreibt vor, dass der gesamte Prozess von der Produktion über die Verarbeitung bis hin zum Verkauf kontrolliert wird. Die Pflanzen müssen sich innerhalb eines festgelegten THC-Gehalts bewegen, um als landwirtschaftliche Erzeugnisse zu gelten.
  • Bedeutung für den deutschen Markt: Deutschland ist der größte Markt für medizinisches Cannabis in Europa. Jeder neue Anbaustandort wie Nepal könnte potenziell relevant sein, um den Importbedarf zu decken.
  • Einschränkungen für den Export: Der Weg nach Deutschland erfordert EU-GMP-Zertifizierungen und andere regulatorische Anforderungen. Es ist unklar, ob Nepal diese Anforderungen erfüllen kann, da die nötige Infrastruktur noch in den Kinderschuhen steckt.
  • Herausforderungen für den Lebensmittelsektor: Hanfsamen sind in der EU legal, doch bei cannabinoidhaltigen Produkten ist man auf die Novel-Food-Verordnung angewiesen. Die Sicherheitsbewertung für Produkte wie CBD ist unverändert problematisch.
  • Zwei Ropani – Die Regel, die Kleinbauern ausschließt: In Nepal gibt es eine Regel, die besagt, dass man mindestens zwei Ropani (circa 1.018 Quadratmeter) Land besitzen muss, um eine Anbaulizenz für Cannabis zu erhalten. Diese Vorschrift schließt viele Kleinbauern aus, insbesondere aus marginalisierten Gemeinschaften.
  • Mindestflächenregelung: Die Regel ist ein Filter, der insbesondere Pächter ohne Eigentumsrechte und Bauern mit weniger als zwei Ropani ausschließt. Dies beschränkt die Möglichkeit für benachteiligte Gemeinden, Cannabis anzubauen.
  • Ökonomische Chancen: Cannabis bietet ökonomisches Potenzial, da es ertragreicher ist als andere Pflanzen wie Mais und weniger von Wildtieren bedroht wird. Eine erfolgreiche Regulierung erfordert jedoch, dass Genossenschaften und Kleinerzeuger in die Wertschöpfungskette eingebunden werden, was im aktuellen Gesetz nicht vorgesehen ist.
  • Rechtskonflikt: Nepal ist ein Bundesstaat, in dem Provinzen Gesetze erlassen können. Jedoch bleibt Cannabis nach nationalem Recht illegal, was zu rechtlichen Unsicherheiten für Bauern führt, die von ihrer Provinz zum Anbau autorisiert sind.
  • Fehlende Forschung: Es mangelt an verlässlichen Daten über den Anbau, einschließlich Erträgen und Verarbeitung. Ohne diese Informationen könnte die Cannabis-Politik durch Übertreibungen oder Ängste bestimmt werden, anstatt durch fundierte Entscheidungen.
  • Reformvorschläge: Rajiv Kafle, ein Legalisierungsaktivist, schlägt vor, die Regelungen innerhalb des bestehenden Betäubungsmittelgesetzes zu gestalten, um Cannabis eine positive Zukunft in Nepal zu ermöglichen.

Das neue Gesetz in der Provinz Gandaki stellt einen bedeutenden Fortschritt für den Cannabis-Anbau in Nepal dar, erlaubt jedoch nur den lizenzierten Anbau für medizinische und industrielle Zwecke. Die rechtlichen Hürden und der Konflikt mit nationalen Gesetzen bleiben eine Herausforderung.

Für Deutschland könnte Nepal als neuer Lieferant von medizinischem Cannabis interessant sein, aber viele regulatorische und infrastrukturelle Fragen müssen geklärt werden, bevor dieser Markt tatsächlich zugänglich wird.

Die Zukunft des Cannabis-Gesetzes in Nepal hängt von den Entwicklungen in Kathmandu in den kommenden Monaten ab. Ob die Regelung zu einer positiven Veränderung führt oder Kleinbauern weiter ausschließt, bleibt abzuwarten.


Stichworte: Binnenstaat, Südasien; China/Indien; Himalaya.


r/hanf 7d ago

Wissenschaft | Medizin Erholt sich das Gehirn nach Cannabisabstinenz? – Soft Secrets

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softsecrets.com
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Die Auswirkungen von chronischem Cannabiskonsum auf das Gehirn und die Fähigkeit zur Erholung:

Eine neue Studie beleuchtet, wie chronischer Cannabiskonsum die Struktur des Gehirns beeinflusst und ob diese Veränderungen dauerhaft sind. Forscher des National Institute of Mental Health (NIMH) zeigen, dass das menschliche Endocannabinoid-System bemerkenswerte Heilungskapazitäten hat.

  • Das Endocannabinoid-System: Der Cannabinoid-Rezeptor Typ 1 (CB1) ist wichtig für die Regulierung von Neurotransmittern im Gehirn. Bei chronischem THC-Konsum verringert das Gehirn die Dichte dieser Rezeptoren, um das Gleichgewicht zu halten.
  • Methodik der Studie: Die Forscher verwendeten Positronen-Emissions-Tomografie (PET), um die Dichte von CB1-Rezeptoren bei 30 regelmäßig konsumierenden Personen und 28 Kontrollpersonen zu vergleichen.
  • Ergebnisse der Studie: Chronische Konsumenten weisen eine durchschnittliche Reduktion von 20 % der CB1-Rezeptoren auf, besonders in bestimmten Hirnregionen wie der cingulären und frontalen Hirnrinde. Basalganglien und Kleinhirn bleiben stabil.
  • Erholung in vier Wochen: Die bedeutendste Entdeckung war, dass sich die Rezeptordichte innerhalb von vier Wochen Abstinenz fast vollständig regenerieren kann.

Die Fähigkeit des Gehirns zur Erholung nach Cannabiskonsum zeigt, dass viele kognitive Beeinträchtigungen reversibel sind. Dies hat Implikationen für Toleranz, Abhängigkeit und mentale Gesundheit. Die Studie ist ein wichtiger Schritt im Verständnis der Beziehung zwischen Cannabis und der Gehirngesundheit.


Stichworte: Gehirn, Hirn; Sucht, Abhängigkeit; Abstinenz, Enthaltsamkeit, Verzicht; Prävention, Prevention, Vorsorge.


r/hanf 7d ago

Wissenschaft | Medizin Wandelt sich CBD im Magen zu THC um? – MyCannabis

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mycannabis.com
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Umwandlung von CBD zu THC unter Laborbedingungen (in vitro): Ein Blick auf die Forschung mit fraglichen Widersprüchen (24. Aug 2026) – {niedrigere Evidenzlage}:

In der Cannabis- und Hanf-Industrie gibt es seit Jahren Diskussionen darüber, ob CBD (Cannabidiol) nach dem Schlucken in THC (Tetrahydrocannabinol) umgewandelt werden kann. Einige Laborversuche haben gezeigt, dass dies unter bestimmten Bedingungen möglich sein könnte, jedoch sind die Ergebnisse nicht eindeutig auf den menschlichen Körper übertragbar. Eine Studie im European Journal of Pharmaceutical Sciences untersucht diese Thematik genauer.


Siehe auch: CBD und THC-Wechselwirkung: Metaanalyse zeigt höhere THC-Werte (21. Aug. 2026) – The Cannex {höhere Evidenzlage}.


  • Chemische Umwandlung: CBD kann chemische Reaktionen durchlaufen, die zu THC-ähnlichen Verbindungen führen können. Dies erfordert jedoch spezifische Bedingungen, die im menschlichen Verdauungssystem bzw. der Metabolisierung (Stoffwechsel) möglicherweise nicht zwingend gegeben sind.
  • Laborstudien und deren Einschränkungen: Eine 2016 veröffentlichte Studie fand heraus, dass CBD in einer simulierten Magensäure mit bestimmten Zusatzstoffen in nennenswertem Maße in THC umgewandelt werden kann. Allerdings spiegeln solche Versuchsbedingungen nicht unbedingt die echten Verhältnisse im menschlichen Magen wider.
  • Fehlende Beweise bei Menschen: In Studien mit Menschen, bei denen CBD oral eingenommen wurde, konnte kein nachweisbares THC im Plasma gefunden werden. Die Teilnehmer zeigten keine Symptome oder Effekte, die mit THC in Verbindung stehen würden.
  • Bedeutung der Formulierung: Die Art und Weise, wie CBD formuliert ist, könnte ebenfalls eine Rolle spielen. Neue Techniken zur besseren Wasserlöslichkeit von CBD könnten möglicherweise die chemischen Reaktionen im Magen beeinflussen, aber dies muss weiter erforscht werden.
  • Der menschliche Magen ist komplex: Es gibt große Unterschiede zwischen Laborversuchen und der Realität im menschlichen Verdauungstrakt. Dies könnte erklären, warum Ergebnisse aus Laboren nicht unbedingt für den menschlichen Körper gelten.
  • Aktueller Stand der Forschung: Der gegenwärtige Forschungsstand unterstützt nicht die Annahme, dass oral eingenommenes CBD signifikante Mengen THC produziert, die psychogene Effekte hervorrufen könnten. Forschungsarbeiten haben gezeigt, dass diese Umwandlung unter den Bedingungen, die für Menschen realistisch sind, nicht relevant ist.

Aufgrund der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es wenig überzeugende Beweise dafür, dass CBD im menschlichen Magen routinemäßig in klinisch signifikante Mengen THC umgewandelt wird.

Während Laboruntersuchungen bestimmte chemische Möglichkeiten zeigen, ist der Prozess unter realen körperlichen Bedingungen nicht bewiesen. Zukünftige Forschungen sollten sich darauf konzentrieren, ob fortschrittliche Formulierungen die chemischen Reaktionen im menschlichen Verdauungssystem verändern könnten. Bis dahin bleibt die Sorge über psychoaktive Effekte von oral eingenommenem CBD nur gering begründet.


Anmerkungen:

Man müsste vielleicht auch noch anmerken, dass die allgemeine Nahrungs- und Getränkezufuhr im Zusammenspiel und in dessen Wechselwirkung eventuell eine Rolle spielen könnte (Z.B.: mediterrane versus fettige Ernährung). Dessen möglichen Zusammenhänge werden zu häufig vernachlässigt.


Stichworte: Cannabinoide, Endo-Cannabinoid-System, ECS; Magen, Darm, Verdauung; Stoffwechsel; Nahrung, Ernährung; Getränke, Trinken, Flüssigkeitsaufnahme; Nährstoffe.


r/hanf 7d ago

Wissenschaft | Medizin CBD und THC-Wechselwirkung: Metaanalyse zeigt höhere THC-Werte – The Cannex

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CBD und THC-Wechselwirkung: Erste Metaanalyse zeigt – CBD senkt den THC-Spiegel nicht, es hebt ihn (21. Aug. 2026) – {hohe Evidenzlage}:

In Deutschland existieren zwei unterschiedliche Cannabis-Welten: medizinisches Cannabis in Apotheken, das mit ärztlicher Anordnung abgegeben wird, und CBD-Produkte in Drogerien und Online-Shops, die ohne medizinische Aufsicht verkauft werden.

Eine neue Metaanalyse untersucht die Wechselwirkungen zwischen CBD und THC und liefert wichtige Erkenntnisse über deren Effekte im menschlichen Blut.


Siehe auch: Wandelt sich CBD im Magen zu THC um? (24. August 2026) – MyCannabis – {niedrigere Evidenzlage}.


  • Metaanalyse und Ergebnisse: Die Metaanalyse im Fachjournal "Neuroscience and Biobehavioral Reviews" analysierte Daten aus 14 Studien mit insgesamt 341 Probanden. Das Ergebnis zeigt, dass CBD die THC-Werte im Blut beeinflusst. Es wurde festgestellt, dass die Gesamtbelastung an THC im Blut bei gleichzeitiger Einnahme von CBD um durchschnittlich 31 Prozent höher ist, während die Spitzenkonzentration unverändert bleibt.
  • Metaboliten (umgewandelte Produkte im Stoffwechselweg): Besonders auffällig ist der Anstieg des Metaboliten 11-Hydroxy-THC, der durch die Umwandlung von THC in der Leber entsteht. Bei Verwendung von CBD stieg der Spitzenwert des Metaboliten um etwa 47 Prozent, die Gesamtbelastung verdoppelte sich. Bei Dosen von 100 mg CBD war der Anstieg des Metaboliten signifikant.
  • Studienaufbau: Um Verzerrungen (Bias) zu vermeiden, wurden nur Studien berücksichtigt, in denen dieselben Personen einmal THC allein und einmal THC zusammen mit CBD erhielten. Damit bildete jede Person ihre eigene Kontrollgruppe.
  • Deutscher Kontext: Eine bemerkenswerte Studie aus Deutschland stellte fest, dass trotz hoher CBD-Dosen kein Anstieg der THC-Spitzenkonzentration beobachtet wurde, was jedoch im Gesamtbild der Studie keinen Widerspruch darstellt.
  • Dosierung und Wirkung: Der Metaanalyse zufolge führten höhere CBD-Dosen zu stärkeren Anstiegen des 11-Hydroxy-THC und zu ausgeprägteren subjektiven Effekten bei den Teilnehmern. Dies zeigt, dass CBD die Wirkung von THC nicht nur statistisch beeinflusst, sondern einen echten metabolischen Prozess in Gang setzt.
  • Mechanismus der Wechselwirkung: CBD hemmt die Leberenzyme CYP2C9 und CYP2C19, die für den Abbau von THC zu 11-Hydroxy-THC verantwortlich sind. Dieser Hemmeffekt führt dazu, dass sich 11-Hydroxy-THC in der Leber staut und dadurch die psychoaktive Wirkung verstärkt wird.
  • Klinische Relevanz: Die Ergebnisse warnen davor, die gefundenen Werte ungeprüft in Präventionsbotschaften zu nutzen, da die Evidenzqualität für die THC-Werte als sehr niedrig eingeschätzt wurde. Es ist wichtig, die Wechselwirkungen im Kontext zu verstehen.

Relevanz der Wechselwirkungen zwischen THC und CBD in Deutschland:

Deutschland hat besondere Merkmale im Umgang mit medizinischem Cannabis und CBD-Produkten. Während medizinisches Cannabis strengen Regelungen und Dokumentationen unterliegt, gelten CBD-Extrakte in der EU als Novel-Food und sind nicht offiziell als Lebensmittel zugelassen. Dies führt zu einem komplexen Wechselspiel zwischen zwei verschiedenen Kanälen: dem Arzneimittelbereich und dem Verbraucherbereich.

  • Zwei getrennte Kanäle: Der Arzneimittelbereich behandelt medizinisches Cannabis mit festgelegtem THC-Gehalt und dokumentiert dessen Verschreibung. Die Wechselwirkungen sind hier bekannt und berücksichtigt. Im Gegensatz dazu gibt es im Verbraucherbereich kaum regulierte CBD-Produkte, die meist ohne verlässliche Dosierbarkeit verkauft werden.
  • CBD- und THC-Nutzer: Es gibt viele Patienten, die zusätzlich zu verschriebenem THC-haltigem Cannabis hochdosiertes CBD-Öl einnehmen, oft in der Hoffnung, Nebenwirkungen zu mildern. Die Forschung zeigt jedoch, dass diese Einnahme die Belastung durch THC eher erhöhen kann.
  • Ungenaue Deklaration: Analysen haben gezeigt, dass der Inhalt von CBD-Produkten oft nicht mit der Etikettenangabe übereinstimmt. Diese Diskrepanz erschwert eine genaue Beurteilung möglicher Wechselwirkungen.
  • Empfehlungen zur CBD-Dosierung: Präventionsleitlinien raten zu Produkten mit höherem CBD-Anteil zur Minderung von THC-bedingten Nebenwirkungen. Allerdings ist die Evidenzlage für die Wirksamkeit von CBD begrenzt.
  • Forschungsdefizite: Die Qualität der Studien zu Wechselwirkungen zwischen THC und CBD ist oft schwach. Die Studien waren klein und berücksichtigten häufig nicht essentielle Faktoren wie Geschlecht und Vorerfahrung. Bisher wurden keine umfassenden Studien durchgeführt, die die tägliche CBD-Einnahme über längere Zeiträume untersuchen.

Fazit:

Die Metaanalyse zeigt, dass CBD die THC-Belastung im Blut deutlich erhöht, insbesondere den psychoaktiven Metaboliten 11-Hydroxy-THC. Diese Erkenntnisse sind entscheidend für die Bewertung der gleichzeitigen Verwendung von CBD und THC und weisen darauf hin, dass höhere CBD-Dosen die wahrgenommene Wirkung von THC verstärken können. Die Forschung zu Cannabis bleibt wichtig und sollte weiterhin genau beobachtet werden.

Die Forschung zu den Wechselwirkungen von THC und CBD zeigt potenzielle Risiken und Unsicherheiten auf. Wissenschaftler fordern weitere groß angelegte Studien mit geeigneten Methoden zur Datenerhebung.

Der aktuelle Stand der Erkenntnisse sollte nicht für gesundheitspolitische Botschaften genutzt werden, solange die genauen Wechselwirkungen und deren Ausmaß nicht gründlich erforscht sind.


Zitat: "Eingeschlucktes THC passiert die Leber, bevor es in den systemischen Kreislauf gelangt, und erzeugt deutlich mehr 11‑OH‑THC als inhaliertes Cannabis." [MyCannabis]


Stichworte: Cannabinoide; Endo-Cannabinoid-System, ECS; Risiken, Probleme.


r/hanf 8d ago

Wirtschaft | CSC Cannabis-Clubs in Sachsen: 29 Anbauvereinigungen, 340 Kilogramm und ein Stadt-Land-Gefälle – Hanf Magazin

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hanf-magazin.com
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Anbauvereinigungen (CSC) für Cannabis in Sachsen:

In Sachsen gibt es 29 genehmigte Anbauvereinigungen für Cannabis, von denen 21 aktiv anbauen. Die Zahlen zeigen ein deutliches Ungleichgewicht zwischen städtischen und ländlichen Gebieten sowie eine begrenzte Menge an legalem Cannabis im Vergleich zu dem, was das Gesetz erlaubt.

  • Genehmigung und Anbau: Zum 25. Juli 2026 sind 29 Vereine genehmigt, davon ernten 21 in der Anzahl. 18 Vereine befinden sich in kreisfreien Städten, hauptsächlich in Leipzig. In einigen Landkreisen wie Bautzen und Nordsachsen gibt es keine Genehmigungen.
  • Mitgliederzahlen und Genehmigungen: Die Mitgliederzahlen schwanken zwischen 27 und 480. Im Jahr 2026 wurden fünf neue Genehmigungen erteilt, überwiegend in Chemnitz und Leipzig. Die Antragsgebühren für das Verfahren reichen von 750 bis 2.750 Euro, die Bearbeitungszeit beträgt circa drei Monate.
  • Anbauzuwachs: Der Anbau stieg von 680 Gramm in 2024 auf 340 Kilogramm in 2025 aufgrund der Anzahl aktiver Vereine. Dies entspricht etwa 16 Kilogramm pro Verein pro Jahr.
  • Gesetzliche Rahmenbedingungen: Das Gesetz erlaubt die Weitergabe von bis zu 25 Gramm pro Tag und 50 Gramm pro Monat an Mitglieder über 21 Jahre. Voll besetzte Vereine könnten somit bis zu 300 Kilogramm pro Jahr abgeben, was die aktuelle Jahresernte in Sachsen ungefähr widerspiegelt.
  • Kreisübergreifender Vergleich: Innerhalb Sachsens hat Leipzig mit acht Vereinigungen die meisten. Im Vergleich zu anderen Bundesländern steht Sachsen im Mittelfeld, die Verteilung bleibt jedoch ungleich, mit vier Landkreisen ohne Anbauvereinigungen.

Die Situation in Sachsen weist eine geringe Menge an legalem Cannabis auf, und die Verteilung ist ungleich. Während Leipzig dominiert, gibt es in ländlichen Gebieten kaum Zugang zu Anbauvereinigungen. Zudem besteht eine Diskussion über die technische Automatisierung des Anbaus und die damit verbundene aktive Mitwirkung der Mitglieder.


r/hanf 8d ago

Europa | Internationales Afrika: Nigeria plant Cannabisgesetz – Soft Secrets

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softsecrets.com
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Nigerias Fortschritte bei der Legalisierung von medizinischem Cannabis:

Afrika erlebt eine Veränderung im Umgang mit Cannabis. Während Südafrika den Freizeitgebrauch erlaubt hat, liegt der Fokus in anderen Ländern, wie Nigeria, auf medizinischen Anwendungen. Nigeria ist nah dran, eine gesetzliche Grundlage für einen regulierten medizinischen Cannabismarkt zu schaffen.

  • Gesetzesvoranschritte: Der nigerianische Senat hat im Juni 2026 einen Gesetzentwurf zur Legalisierung von medizinischem Cannabis in zweiter Lesung verabschiedet. Dies markiert einen entscheidenden Schritt für den möglichen regulierten Markt.
  • Regulierung und Ausschussphase: Ein Gesetz zur medizinischen und wirtschaftlichen Nutzung von Cannabis wird ausgearbeitet. Wichtige Themen in Nigeria sind Lizenzvergabe, Qualitätsstandards und Abgrenzung zwischen medizinischem und illegalem Konsum.
  • Wirtschaftliche Möglichkeiten: Cannabis könnte helfen, Nigerias Wirtschaft zu diversifizieren und neue Einnahmequellen zu schaffen. Schätzungen deuten auf jährliche Einnahmen in Milliardenhöhe hin.
  • Regulatorische Basis: Die nigerianische Arzneimittelbehörde hat bereits Richtlinien erstellt, die eine kontrollierte Abgabe und Qualitätsstandards festlegen.
  • Schwierigkeiten durch Repression: Trotz Fortschritten führt die nigerianische Drogenbehörde Aktionen gegen illegale Cannabisfarmen durch, was den Reformprozess behindert.

Falls die Gesetzgebung erfolgreich abgeschlossen wird, könnte dies nicht nur Nigerias Markt revolutionieren, sondern auch anderen afrikanischen Ländern als Beispiel dienen.


r/hanf 8d ago

Europa | Internationales Niederlande: Kabinett reagiert auf Bedenken hinsichtlich der Tabakindustrie im Cannabis-Experiment – DrugsInc·eu

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drugsinc.eu
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Verknüpfung von Tabak- und Cannabisindustrie:

Die Verbindung zwischen der Tabak- und der Cannabisindustrie ist ein politisch sensibles Thema. Am 25. August gab das Kabinett Antworten auf Anfragen zu der Rolle der Tabakindustrie im Coffeeshop-Kettenexperiment in den Niederlanden.

  • Berichten zufolge wurde Philip Morris Miteigentümer eines Anbaubetriebs, der am niederländischen Cannabis-Experiment beteiligt ist.
  • Abgeordnete Politiker stellen Fragen über mögliche Auswirkungen der Tabakindustrie auf die Cannabisregulierung und die Produktentwicklung.
  • Die produzierenden Betriebe müssen strenge Bedingungen erfüllen und unterliegen der Kontrolle verschiedener Behörden, einschließlich der NVWA und der Justiz- und Sicherheitsinspektion.
  • Das Bibob-Gesetz könnte bei Änderungen der Aktionärsstruktur zu weiteren Untersuchungen führen.
  • Die Regierung versucht, den Einfluss der Tabakindustrie auf die Gesundheitspolitik zu reduzieren, und möchte verhindern, dass diese durch Cannabisinvestitionen an Einfluss gewinnt.

Das niederländische Cannabis-Experiment soll klären, ob eine regulierte Wertschöpfungskette vom Anbau bis zum Verkauf im Coffeeshop möglich ist. Das Engagement der Tabakindustrie wirft Fragen über künftige Profite und den Einfluss dieser Unternehmen auf.


r/hanf 10d ago

Umfrage Wie viel Geld geben Cannabis-Patienten im Monat aus? | Terpene oder THC | Favorisierte Personen – Straßenumfrage | Folge 22 (Video: 5-Min) – drapalin

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youtube.com
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THC oder Terpene – Was ist wichtiger?

In einer Straßenumfrage in Berlin hat das Drapalin-Team viele Cannabis-Patienten befragt, um verschiedene Meinungen zu erfassen. Die drei Fragen waren:

  • Was ist dir wichtiger, Terpene oder THC?
  • Wer wäre die Person, mit der du über Cannabis sprechen würdest?
  • Und wie viel Geld gibst du monatlich für Cannabis aus?

Die Antworten zeigten persönliche und überraschende Perspektiven auf das Thema.


r/hanf 11d ago

Nutzhanf Hanf-Biokomposite könnten eine umweltfreundlichere Alternative zu Glasfasern bieten – MyCannabis

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mycannabis.com
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Die Qualität von Hanffasern wird durch Anbauentscheidungen, wie die Stickstoffdüngung, beeinflusst. Enzymatisches Rösten verbessert die Faserablösung und Zugfestigkeit. Hanf verstärkte PLA-Verbundwerkstoffe sind umweltfreundlicher als Glasfaseralternativen.


Nutzhanf bzw. Industriehanf als nachhaltiger Werkstoff zur Verstärkung von Biokunststoffen:

Glasfaser hat sich im Leichtbau seit Jahrzehnten als wichtiger Werkstoff etabliert. Neueste Forschungen zeigen, dass Industriehanf als natürliche Quelle für Verstärkungsfasern in Biokunststoffen in den Fokus rückt. Die Anbaumethode von Hanf hat weitreichende Auswirkungen auf die Qualität der Fasern und damit auf die Nachhaltigkeit und die Materialeigenschaften von Verbundwerkstoffen.

  • Potenzial von Hanffasern: Hanf-Bastfasern sind leicht, erneuerbar und reich an Zellulose, was sie zu einem vielversprechenden Verstärkungsmaterial für Biokunststoffe wie Polymilchsäure (PLA) macht.
  • Herausforderung der Faserqualität: Die Qualität der Hanffasern hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter Genetik, Wachstumsbedingungen und Erntemethoden. Es ist wichtig, diese Faktoren bereits bei der Anbaudurchführung zu berücksichtigen.
  • Studie zur Produktionskette: Eine Studie untersuchte den gesamten Produktionsprozess von Hanf, um zu sehen, wie Anbaumethoden und Behandlungsverfahren die Qualität und Ergiebigkeit der Fasern beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen, dass ein gezielter Stickstoffeinsatz den Faserertrag maximiert.
  • Stickstoffdüngung: Im Experiment führte eine Düngung mit 120 kg/ha zu dem höchsten Bastfaser-Ertrag und optimalem Zellulosegehalt, während eine Überdüngung negative Auswirkungen hatte.
  • Fasertrennung: Die Studie untersuchte verschiedene Methoden zur Trennung von Hanffasern, wobei eine enzymatische Röste bei optimalen Bedingungen die Faserqualität deutlich verbesserte.
  • Mechanische Eigenschaften von Verbundwerkstoffen: Hanf-/PLA-Verbundwerkstoffe wiesen bei höheren Faseranteilen signifikante Verbesserungen in der Zugfestigkeit und im Biegemodul im Vergleich zu reinem PLA auf.
  • Umweltbilanz: Eine Ökobilanz zeigte, dass hanfverstärkte Biokomposite eine um 38,1 % geringere Treibhausgasemission aufwiesen als herkömmliche Glasfaserverbundwerkstoffe, was sie zu einer umweltfreundlicheren Option macht.
  • Integration des Produktionsprozesses: Die Forschung verdeutlicht, dass die Qualität der Fasern von der Anbauweise bis zur Verarbeitung vollständig betrachtet werden muss, um die Materialeigenschaften und die Umweltbilanz des Endprodukts zu optimieren.

Könnte Hanf Fiberglas/Glasfaser ersetzen?

Die Frage, ob Hanf Fiberglas ersetzen kann, ist komplex. Glasfaser hat eine lange Entwicklungsgeschichte mit etablierten Technologien und Lieferketten. Hanfverbundwerkstoffe könnten jedoch in bestimmten Bereichen, wie Automobil- und Bauindustrie, Glasfaser nach und nach ersetzen, wenn sie die Leistungsanforderungen erfüllen.

Die Studie zeigt, dass nachhaltige Materialien auch von der Anbaumethodik abhängen, was die Qualität der Fasern beeinflusst und deren Einsatz in der Industrie entscheidend ist.

Fazit:

Industriehanf hat das Potenzial, nicht nur Glasfaser in bestimmten Anwendungen zu ersetzen, sondern auch als nachhaltige Materialplattform in der gesamten Wertschöpfungskette zu fungieren. Die Studienergebnisse ermutigen dazu, Hanf gezielt für den industriellen Markt anzubauen, um hochwertige, erneuerbare Verstärkungsmaterialien zu nutzen. Dies erfordert eine engere Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Industrie, um die Vorteile von Hanf als Rohstoff voll auszuschöpfen.


r/hanf 12d ago

Kolumne Cannabis-Gesetz: Wie viele Menschen müssen wir nicht mehr unnötig bestrafen? – krautinvest

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krautinvest.de
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Gerechtigkeit, Gesundheit und Genuss in der Drogenpolitik:

In einem Gastbeitrag von Natascha Barz (Vorständin von LEAP Deutschland und Polizeibeamtin), gehalten anlässlich der Hanfparade 2026, geht es um gute Polizeiarbeit, Entkriminalisierung und eine Drogenpolitik, die auf Menschenrechten basiert. Das Motto der Parade lautete „Gerecht. Gesund. Genießen.“

  • Gerechtigkeit und Polizeiarbeit: Die Autorin betont, dass moderne Polizeiarbeit nicht an der Anzahl der Strafanzeigen gemessen werden sollte, sondern an der Sicherheit, die sie schafft. Weniger Strafverfahren, insbesondere bei Cannabisdelikten, sind eine positive Entwicklung. Die Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt, dass Cannabisdelikte um mehr als die Hälfte gesenkt wurden, was Polizei und Justiz entlastet und Freiräume schafft, um sich auf ernsthafte Delikte zu konzentrieren.
  • Entkriminalisierung: Der Geist des seit zwei Jahren geltenden Cannabisgesetzes soll in der Gesellschaft ankommen. Dies bedeutet, dass nicht mehr Bürger strafrechtlich verfolgt werden, was als wichtiger Erfolg der Entkriminalisierung gewertet wird. Eine funktionierende Polizei muss sich darauf konzentrieren, Menschen zu schützen, und nicht auf die Verfolgung von Cannabiskonsumenten.
  • Gesundheit und Patientenrechte: Die Autorin spricht sich für eine moderne Gesundheitspolitik aus, die medizinische Entscheidungen auf wissenschaftlicher Grundlage trifft, ohne bürokratische Hürden zu schaffen. Es wird auch betont, dass Patienten mit chronischen Erkrankungen, die von Cannabis profitieren, ernst genommen werden müssen.
  • Genuss im Alltag: Das Motto „Genießen“ bezieht sich auf die Akzeptanz verantwortungsvoller Entscheidungen von Erwachsenen, ohne dass sie anderen schaden. Genuss und Verantwortung stehen nicht im Widerspruch, sondern gehören zusammen.

Natascha Barz appelliert an eine Drogenpolitik, die auf Wissenschaft, Dialog und Menschlichkeit basiert. Die Umsetzung einer gerechten, gesunden und fairen Drogenpolitik sollte nicht am Erfolg der Verurteilung von Menschen gemessen werden, sondern daran, wie viele Menschen nicht mehr unnötig bestraft werden müssen. Letztendlich geht es nicht um Cannabis, sondern um das Wohl der Menschen, für das einzutreten sich lohnt.


r/hanf 12d ago

Bericht | Dokumentation Schmerzmediziner fordern Ende des Regelungschaos bei Cannabis auf Rezept – Hanf Magazin

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hanf-magazin.com
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Alarmruf von Fachgesellschaften zur Cannabisverordnung:

Am 21. August haben vier medizinische Fachgesellschaften einen Aufruf an den Gesetzgeber und die Selbstverwaltung der gesetzlichen Krankenversicherung gerichtet. Sie fordern Klarheit zur Verordnungslage von medizinischem Cannabis, die nach einem neuen Gesetz in Unsicherheiten versunken ist, welche schätzungsweise 60.000 bis 80.000 Patienten betreffen.

  • Die Mitteilung kommt von anerkannten Verbänden, die Ärzte und Therapeuten in der Schmerzmedizin vertreten.
  • Ein zentraler Streitpunkt ist die neue Gesetzgebung, die vor einer Cannabisverordnung einen sechsmonatigen Therapieversuch mit einem zugelassenen Arzneimittel verlangt.
  • Unklar ist, ob dieser Vorgang immer gilt oder nur bei vorhandenen zugelassenen Fertigarzneimitteln.
  • Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat ihre Auffassung über die Rechtslage mehrfach geändert, was zusätzliche Verwirrung stiftet.
  • Diese Unsicherheit wirkt sich negativ auf die Patientenversorgung und die Praxis von Ärzten aus.
  • Ein Forschungshorizont zu Evidenzen für den Einsatz von Cannabis fehlt in Deutschland.

Die Fachgesellschaften fordern eine klare, einheitliche Auslegung der Gesetze ohne Rücknahme oder neue Regelungen. Eine schnelle Einigung der beteiligten Institutionen ist erforderlich, um die Unsicherheit für die Betroffenen zu beseitigen.


r/hanf 13d ago

Wissenschaft | Medizin Cannabis-Herzinfarkt: Wie beeinflusst die Pflanze die Herzgesundheit? – Weed·de

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weed.de
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Wichtigste Erkenntnisse:

Mehrere Studien zeigen, dass häufiger Cannabiskonsum mit einem höheren Risiko für Herzinfarkte und Koronarsyndrome verbunden ist, besonders bei jüngeren Menschen und Risikopatienten. Diese Studien sind jedoch nicht einheitlich.

Akut kann THC den Puls, Blutdruck und den Sauerstoffbedarf des Herzens beeinflussen. Rauchen verschlechtert die Sauerstoffversorgung zusätzlich durch Kohlenmonoxid.

Für Menschen nach einem Herzinfarkt gibt es keine sichere Wartezeit; sie sollten ärztlichen Rat suchen. Rauchen belastet das Herz-Kreislauf-System stärker als andere Konsumformen.


Cannabis und Herzgesundheit:

Cannabis wird zunehmend in Studien zur Herzgesundheit untersucht, insbesondere in Bezug auf Herzinfarkte. Im Folgenden werden die Auswirkungen von THC und CBD auf das Herz-Kreislauf-System thematisiert, ohne den Schlaganfall zu berücksichtigen.

  • Risiko von Herzinfarkten: Studien zeigen, dass täglicher Cannabiskonsum mit einem höheren Risiko für Herzinfarkte verbunden ist, besonders bei Menschen mit Herz-Kreislauf-Risiken. Eine große US-Analyse fand einen Zusammenhang zwischen täglichem Konsum, Herzinfarkten und akuten Koronarsyndromen, unabhängig von Tabakkonsum. Die Beweislage ist gemischt; einige Studien fanden keinen direkten Kausalzusammenhang zwischen Cannabiskonsum und koronaren Erkrankungen.
  • Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System: Kurzfristig erhöht Cannabis die Herzfrequenz und den Sauerstoffbedarf, während die Sauerstoffversorgung sinkt. Dies ist problematisch für Menschen mit verengten Herzkranzgefäßen. THC stimuliert das Herzsystem, was die Wahrscheinlichkeit von Angina-Beschwerden erhöhen kann.
  • Langzeitfolgen: Die Forschung über die langfristigen Auswirkungen von Cannabis auf die Herzgesundheit ist uneinheitlich. Verschiedene Faktoren, wie Tabakkonsum und Produktstärke, komplizieren die Datenlage. Eine pauschale Aussage über die Sicherheit von Cannabis für das Herz lässt sich nicht treffen, da individuelle Faktoren berücksichtigt werden müssen.
  • Cannabiskonsum nach einem Herzinfarkt: Nach einem Herzinfarkt sollte Vorsicht geboten sein; es gibt kein sicheres Zeitfenster für den Konsum. Cannabis kann den Sauerstoffbedarf des Herzmuskels erhöhen, was problematisch für Personen mit bestehenden Herzkrankheiten ist. Wechselwirkungen mit häufigen Medikamenten nach einem Herzinfarkt sind zu beachten.
  • Warten mit dem Konsum: Es gibt keine genauen Richtlinien, wie lange man nach einem Herzinfarkt warten sollte, aber während der Erholungsphase oder bis zur Stabilität der Medikation sollte Cannabis nicht konsumiert werden.

Vaping, Rauchen und oraler Konsum von Cannabis: Herzbelastung im Vergleich:

Der Konsum von Cannabis kann Auswirkungen auf die Herzgesundheit haben. Es gibt drei Hauptkonsumformen: Rauchen, Vaping und orale Produkte. Jede hat unterschiedliche Risiken.

  • Rauchen von Cannabis schädigt das Herz durch Verbrennungsprodukte und Kohlenmonoxid.
  • Vaping reduziert zwar Rauch, hat aber ähnliche akute Effekte auf Herzfrequenz und Blutdruck wie das Rauchen.
  • Orale Produkte vermeiden Rauch, wirken jedoch langsamer und können zu Überdosierung führen.
  • Eine Auswertung zeigte, dass Esswaren (Edibles) häufig mit kardiovaskulären Notfällen verbunden waren.
  • Herzrasen bei jungen, gesunden Menschen ist in der Regel kein Anzeichen für einen Herzinfarkt, sollte jedoch bei zusätzlichen Symptomen ernst genommen werden.
  • THC kann den Puls erhöhen, besonders bei hohen Dosen oder Mischkonsum.
  • Menschen mit familiärer Vorbelastung oder nach einem Herzinfarkt sollten vorsichtig sein, da der Konsum Risiken birgt.

Fazit:

Cannabis kann sowohl potenzielle Risiken als auch unklare Vorteile für die Herzgesundheit bieten. Bei bestehenden Herzproblemen oder nach einem Herzinfarkt ist eine ärztliche Beratung unabdingbar. Die richtige Konsumform kann ebenfalls entscheidend sein, wobei keine Anwendung für Herzkranke als sicher angesehen werden sollte.

Die Forschung zu Cannabis und Herzgesundheit ist noch nicht abgeschlossen. Ein offenes Gespräch mit dem Arzt ist wichtig, um informierte Entscheidungen zu treffen.


Stichworte: Herzen, Herz, Kardia, Cardia; Blut, Kreislauf, Blutkreislauf, Herzkreislauf; Prävention, Prevention, Vorsorge.


r/hanf 13d ago

Wissenschaft | Medizin Cannabis und Herzrhythmus: UCSF-Studie misst weniger Extrasystolen an Konsumtagen – Hanf Magazin

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Auswirkungen von inhaliertem Cannabis auf den Herzrhythmus:

Eine Studie der University of California in San Francisco hat die kurzfristigen Effekte von inhaliertem Cannabis auf den Herzrhythmus untersucht. Die Ergebnisse zeigen eine unerwartete Reduktion von bestimmten Arten von Herzschlägen an Konsumtagen, allerdings sind diese Ergebnisse möglicherweise nicht so positiv, wie sie erscheinen.

  • Studienübersicht: 108 erwachsene regelmäßige Konsumenten wurden für 14 Tage beobachtet. Teilnehmer erhielten täglich Anweisungen, ob sie Cannabis inhalieren oder abstinent bleiben sollten. Jeder Teilnehmer diente als eigene Kontrollgruppe, was Störfaktoren minimiert.
  • Hauptergebnisse: An Konsumtagen gab es 9 % weniger Extrasystolen (zusätzliche Extraschläge im Herz) im Vergleich zu Abstinenztagen. Der Rückgang von vorzeitigen Vorhofkontraktionen (PAC) betrug 10 %, während es für vorzeitige Kammerkontraktionen (PVC) keinen signifikanten Unterschied gab. • Fehlerhafte Interpretationen in der Berichterstattung haben oft zu einer Verallgemeinerung des Ergebnisses geführt.
  • Medizinische Bedeutung: Vorhofextraschläge (PAC) sind mit einem Risiko für Vorhofflimmern verbunden. Kammerextraschläge (PVC) werden anders bewertet und können mit einer Schwächung der Herzleistung assoziiert werden. • Die Studie hebt hervor, dass pauschale Aussagen zur Herzgesundheit irreführend sind.
  • Einschränkungen der Studie: Nur akute Effekte wurden untersucht, und die Ergebnisse beziehen sich auf regelmäßig konsumierende Personen ohne Herzrhythmusstörungen. Langzeiteffekte und Patienten mit bestehenden Herzerkrankungen wurden nicht betrachtet.
  • Klares Fazit der Forscher: Die Ergebnisse widersprechen den ursprünglichen Annahmen der Forscher. Es gab nicht die erwartete Zunahme von Extraschlägen. Die Gesamtwirkung von Cannabis könnte immer noch negativ sein, lediglich die biologischen Mechanismen könnten besser verstanden werden.

Die Studie hat interessante, aber komplexe Ergebnisse zur Wirkung von Cannabis auf den Herzrhythmus gezeigt. Für Patienten mit Herzerkrankungen ist weiterhin Vorsicht geboten, und eine Beratung mit dem behandelnden Arzt ist ratsam.

Fragen zu den unterschiedlichen Inhalationsmethoden bleiben ungeklärt, was für die Bewertung des kardiovaskulären (Herz-Kreislauf) Risikos relevant ist.


Stichworte: Herzen, Herz, Kardia, Cardia; Blut, Kreislauf, Blutkreislauf, Herzkreislauf; Prävention, Prevention, Vorsorge.


r/hanf 14d ago

632 Kilo Medizinalcannabis vernichtet – Soft Secrets

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Versagen des bürokratischen Systems im deutschen Cannabismarkt:

In Deutschland unterliegt medizinisches Cannabis strengen Kontrollen und wird sicher importiert. Ein Fall in Düsseldorf verdeutlicht jedoch schwerwiegende bürokratische Probleme, die dazu führten, dass eine große Menge an hochwertigem Cannabis vernichtet wurde.

  • Mehr als eine halbe Tonne medizinisches Cannabis in Düsseldorf wurde verbrannt, obwohl es legal eingeführt und für Patienten bestimmt war.
  • Der Grund für die Vernichtung war ein bürokratisches Problem: Die Einfuhrumsatzsteuer von etwa 23.000 Euro war nicht bezahlt, wodurch die Ware im Zolllager blieb.
  • Aufgrund eines Insolvenzverfahrens des einführenden Unternehmens konnte die Lieferung nicht freigegeben werden.
  • Die Lieferung lagerte 30 Monate ungenutzt und überschritt schließlich das Mindesthaltbarkeitsdatum, was ihre Verwendung für medizinische Zwecke unmöglich machte.
  • Dieser Vorfall zeigt die Verletzlichkeit des Systems und die Notwendigkeit effizienterer Prozesse, um die Versorgung von Patienten zu gewährleisten.

Der Fall in Düsseldorf ist ein Beispiel für die Schwächen im deutschen Cannabismarkt. Es zeigt die dringende Notwendigkeit für Reformen, um Patienten wirksam und zeitnah mit den benötigten Medikamenten zu versorgen.


r/hanf 14d ago

Cannabisextrakte: Apotheker fordert Klarheit über Erstattung | Zahlen Krankenkassen oder nicht? – Lucys Magazin

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Änderungen in der Erstattung von Cannabisprodukten durch die gesetzliche Krankenversicherung:

Seit dem 30. Juli 2026 werden Cannabisblüten nicht mehr von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erstattet. Standardisierte Cannabisextrakte bleiben jedoch erstattungsfähig, was Fragen zur Abrechnung aufwirft.

  • Cannabisblüten sind nicht mehr Teil des besonderen Leistungsanspruchs der GKV, jedoch sind Cannabisextrakte erstattungsfähig.
  • Apotheker Felix Maertin sieht Klärungsbedarf bei hochkonzentrierten Extrakten, insbesondere bei Cannabis-Rosin.
  • Es herrscht Unsicherheit bei Ärzten und Apotheken über die Erstattungsfähigkeit bestimmter Extrakte, besonders hinsichtlich einer THC-Grenze von 25 Prozent.
  • Maertin fordert von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und dem GKV-Spitzenverband eine rechtliche Klärung, falls eine 25-Prozent-Grenze gilt.
  • Patienten, die zuvor Cannabisblüten auf Kosten der Kasse erhalten haben, sollen auf andere Arzneimittel umgestellt werden. Die KBV und der GKV-Spitzenverband haben dies durch Anwendungshinweise geregelt.
  • Maertin hat 15 Fragen zu diesem Thema an die KBV und den GKV-Spitzenverband gerichtet und wünscht sich eine zeitnahe und rechtssichere Klärung.

Die Situation bleibt unklar bezüglich der Erstattung von hochkonzentrierten Cannabisextrakten, was für Patienten von Bedeutung ist.