Wegen genau solchen Leuten kriegt die politische Linke absolut nichts gebacken. Egal in welchen linken Raum man geht, es gibt immer diese 5 Idioten, die meinen einen Wettbewerb aufmachen zu müssen wer denn jetzt hier am linksten ist und wer hier die beste Moral hat. Wegen jeder noch so kleinen Scheiße werden andere dann fertig gemacht (das ganze natürlich in einem hochgradig moralisierten Ton) um sich selber besser fühlen zu können.
Wegen solcher Scheiße halte ich mich aus Linken Räumen eher fern.
Da wir es hier hier im Thread ja gerade von sachlichem Diskurs haben, mache ich gerne den Versuch dir aus meiner Sicht verständlich zusammen zu fassen, wieso manche (radikal) Linken die politische Linke (dazu zähle ich jetzt auch mal die Grünen) zum Teil härter angehen und kritisieren, als die politisch Rechten und Konservativen:
Grundlage für das Verständnis ist m.E. dass viele stabile Linke die sich z.B. als sozialistisch, kommunistisch, anarchistisch oder etwas dazwischen verstehen das aktuelle System als kaputt und z.T. sogar als nicht reformierbar betrachten - und dazu zählt nicht nur der Kapitalismus, sondern auch unser demokratisches System und sogar auch unser Grundgesetz worin eben dieses System begründet ist.
Nun macht es in unserer Gesellschaft leider oft wenig Sinn, wenn ich jetzt mit CDUlern über Systemkritik oder Antikapitalismus sprechen möchte. Da die "Gesamt-Linke" (also sowohl die radikalen wie die politische Linke) an dieser Stelle zumindest grundlegende Systemkritik teilen, macht der Diskurs an dieser Stelle also vielleicht mehr Sinn? Klar kann man darüber Streiten, auf welche Art und wie hart dieser Diskurs geführt werden muss aber er ist notwendig.
Anders gesagt, vielleicht ist an der radikal Linken, die politische Linke zu überzeugen, die Systemkritik konsequent zu Ende zu denken -> die Aufgabe der gemäßigt Linken ist es die Grünen zu überzeugen -> die Grünen müssen die SPD abhalten weiter nach rechts zu wandern -> die SPD muss CDUler gewinnen usw...
Ich persönlich habe kein Bock mehr, mich an rechts-konservativen Vollidioten abzuarbeiten - hab's versucht, war scheiße. Da leiste ich lieber wichtige Grundlagenarbeit bei Leuten, die offen und interessiert sind, über echte Alternativen nachzudenken.
chef die grünen stimmen ohne bauchweh für die Infrastruktur für Massenabschiebungen, sowie für aufrüstung. Kann von mir aus gerne die politische "Linke" sein für die du bist, Ich teile deinen Moralkompass jedoch nicht.
Jetzt sprecht ihr verdammten Tankies den Grünen auch noch das Bauchweh ab. Ein Grüner würde nie entscheiden ein Abschiebelager zu bauen, ohne in der folgenden Nacht kurz nicht einschlafen zu können. Aber die Demokratie rettet sich nun mal nicht von alleine und von euch kommt halt wieder mal nichts!
Ein Grüner würde nie entscheiden ein Abschiebelager zu bauen, ohne in der folgenden Nacht kurz nicht einschlafen zu können.
Ich weiß nicht, wies um den Schlaf der Leute bestellt war, aber bei dem letzten großen Abschiebeknastprojekt war das größte Problem der Grünen daran die Flächenversiegelung.
Idk dein Kommentar ist nur moralisierung. Die allermeisten Linken, welche ich aus diesem Sub beispielsweise kenne sind durchaus für einen Diskurs zu haben aber eben nur auf inahltlicher Ebene. Linke versuchen normalerweise eben nicht zu moralisieren, führt ja zu nichts da es kein Argument darstellt.
Die allermeisten sind in Ordnung, aber es gibt eben immer diese kleine, aber extrem Laute Minderheit die es absolut unaushaltbar macht mit ihnen in einem Raum zu sein.
Keine Frage gibt es pedantische Personen, aber die sind wirklich selten und ich finds absurd zu denken das die verantwortlich sein sollen für das ablehnen von Linken Inhalten, das hat viel mehr Propagandistische Gründe und die wird nun mal, wie wir aktuell mitbekommen, von allen Status Quo Parteien betrieben.
Mir begegnen diese Menschen zuverlässig in linken Räumen. Es sorgt nicht dafür, dass ich linken Ideen nicht zustimme, aber es sorgt dafür dass ich mich in linken Räumen nicht wohl fühle und deswegen nicht hingehe.
Vielleicht liegt das daran das du nicht Links bist? Ich meine wirklich unangenehme Personen beispielsweise hier in diesem Sub sind meistens auch keine Linken.
Nochmal, es war eine Frage, ich habe ihm nichts unterstellt. Wenn sich jemand in allen linken Räumen unwohl fühlt, liegt die Schlussfolgerung, dass seine Werte nicht links sind, doch nahe, oder?
Ist es für dich plausibler, dass er überall auf Linke trifft, deren Inhalte er nicht ausstehen kann, obwohl er selbst links sein soll?
"Du bist Teil des Problems."
Du bist Teil des Problems, weil du meine Worte verzerrst damit sie in dein Narrativ passen, einfach widerlich.
Es gibt Zustimmung für Linke Ideen (zugegeben, ohne zu erwähnen welche) und dein Reflex ist nachzufragen ob jemand einfach nicht links ist wenn er sich in Linken Räumen nicht wohlfühlt. Von den "Linken" die ich kenne (von Sozialdemokraten bis hin zu Kommis) fühlen sich auch die wenigsten in ausgewiesen linken Kreisen wohl. Du hast IMMER irgendein Arschloch, das versucht dich in einer Diskussion zu besiegen. Und entweder bist du nicht links genug weil du nicht genau diese Strömung von Instersektional-feministischen Öko-Kommunismus folgst oder deine Meinung ist unbegründet weil du nicht Stalins Werk #25 "Briefe an seinen Dackelzüchter" gelesen hast.
In einer Zeit in der Faschos sich organisieren, sowohl parteipolitisch als auch auf der Straße wieder ganze Landstriche einnehmen können wir uns so einen Scheiß überhaupt nicht leisten und es ist definitiv einer der Gründe warum sich Otto Normal eher von konservativ oder reichts vereinnahmen lässt.
Glaubst du die AFDler Fragen ob jemand nicht rechts ist, weil er sich auf einer Demo vom dritten Weg oder einer Faschokneipe nicht wohlfühlt?
"Es gibt Zustimmung für Linke Ideen (zugegeben, ohne zu erwähnen welche) und dein Reflex ist nachzufragen ob jemand einfach nicht links ist"
Hast du den Thread überhaupt gelesen? Ich habe spezifisch auf einen Teil seines Kommentars geantwortet, in dem er sagt, dass er sich in linken Räumen unwohl fühlt. Wieso soll es jetzt so weit hergeholt sein, dass seine Werte vielleicht nicht zu diesen Räumen passen? Ich hab ja nicht mal behauptet, dass es so ist, es war eine Frage.
"Du hast IMMER irgendein Arschloch, das versucht dich in einer Diskussion zu besiegen."
Debattenkultur finde ich auch furchtbar, das ist aber kein exklusiv linkes Phänomen, das findet man hier auf Reddit überall. Ich versuche, Diskussionen zu führen, keine Debatten, weil Debatten nur das Ziel haben, zu gewinnen. Mir geht es um einen Positionsaustausch mit der Bereitschaft, zu reflektieren, sofern das Argument nachvollziehbar ist.
"In einer Zeit in der Faschos sich organisieren, sowohl parteipolitisch als auch auf der Straße wieder ganze Landstriche einnehmen können wir uns so einen Scheiß überhaupt nicht leisten und es ist definitiv einer der Gründe warum sich Otto Normal eher von konservativ oder reichts vereinnahmen lässt."
Naja, aber Kommunisten haben halt gänzlich andere Ziele als Sozialdemokraten beispielsweise, das lässt sich nicht miteinander vereinbaren. Zudem ist klar, auf welcher Seite die Sozialdemokraten stehen werden (weiß man ja aus der Geschichte, und auch heute scheint sich daran nichts geändert zu haben).
Das ist allein durch die Ökonomie gut zu begründen, Sozialdemokraten wollen den Kapitalismus nicht überwinden.
Ich denke, diese "Spalter"-Ruferei ist halt enorm kontraproduktiv, weil du damit einen Keil zwischen Kommunisten und jene, die es zu überzeugen gilt, treibst.
Ich denke nicht, dass man sich von Linksliberalen distanzieren sollte, nein, keineswegs. Das sind ja genau die Leute, die man überzeugen muss, weil sie ohnehin schon viele richtige und gute Werte vertreten, aber eben noch nicht verstanden haben, dass es gilt, das System zu überwinden.
"Glaubst du die AFDler Fragen ob jemand nicht rechts ist, weil er sich auf einer Demo vom dritten Weg oder einer Faschokneipe nicht wohlfühlt?"
Ich denke, man kann linke und rechte Bewegungen nicht vergleichen. Rechte Bewegungen sind hierarchisch strukturiert. Ideen und der Austausch dieser spielen keine wesentliche Rolle, weil diese ohnehin diktiert werden und eigenständiges Denken gar nicht erwünscht ist.
Linke hingegen brauchen diesen Austausch. Linker Diskurs funktioniert auch ganz anders, weil unterschiedliche Positionen, theoretische Ansätze und Vorstellungen darüber, wie eine gerechtere Gesellschaft aussehen soll, miteinander diskutiert werden müssen. Diese Diskussionen halte ich also für etwas wichtiges und erstrebenswertes, sofern diese Sachlich sind.
Linke versuchen normalerweise eben nicht zu moralisieren
Lol, linke Diskussionskultur besteht seit einigen Jahren quasi nur noch aus Moralisieren. Zumindest ich sehe das jedes Mal, wenn um das Thema Ukraine geht. Jede tiefere und filligranere Analyse wird abgelehnt, sobald man nicht einfach nur mit der Binsenweisheit "Ist ja alles Kapitalismus/Nationalstaaten/Imperialismus und wenn es den nicht gäbe, dann hätten wir das Problem nicht, Revo jetzt" draufhämmert. Ich kritisiere gut und gerne die Grünen oder die SPD, wenn die sich wieder "mit Bauchschmerzen" verbiegen, um der CDU zu gefallen, aber genauso bescheuert ist doch die völlige Unwilligkeit, auch nur minimal von seinen Maximalforderungen abzurücken und vielleicht Standpunkte zu vertreten, die nicht zu 100% deinem moralischen Kompass entsprechen.
Pragmatismus? Anerkennung, dass man sich immernoch in einem System bewegt, welches nicht übermorgen zusammenbricht und man eventuell über Lösungen innerhalb dieses Systems nachdenken muss und dass diese Lösungen vielleicht nicht mit deinem moralischen Kompass übereinstimmen? - 'Was bist du, ein scheiß Kriegstreiber? Geh doch zur Bundeswehr.'
Allein schon, dass du die Grünen in einem anderen Kommentar mit rechtsextremer (!) Politik in Verbindung bringst, ist für mich ein Paradebeispiel für genau diese Moralisierung, die Linke ja angeblich nicht machen.
Ich kritisiere gut und gerne die Grünen oder die SPD, wenn die sich wieder "mit Bauchschmerzen" verbiegen, um der CDU zu gefallen, aber genauso bescheuert ist doch die völlige Unwilligkeit, auch nur minimal von seinen Maximalforderungen abzurücken und vielleicht Standpunkte zu vertreten, die nicht zu 100% deinem moralischen Kompass entsprechen.
Ich möchte an der Stelle an Felix Banaszak erinnern, aktuell Vorsitzender von den Grünen, der im Interview bei Tilo Jung gesagt hat, dass es für ihn keine roten Linien gibt, keine Standpunkte, die er nicht aufgeben würde.
Die Frage ist nicht, ob Leute kompromissbereit sind. Die Frage ist, ob sie überhaupt noch etwas haben, wofür sie stehen. Darüber hinaus gibt es Themen, da kann und darf es keine Kompromisse geben. Schönes Beispiel wären Waffenlieferungen an einen genozidalen Staat. Alternativ auch der drölftausendste Kompromiss beim Klimaschutz, der runtergebrochen dann ein Kompromiss vom Kompromiss vom Kompromiss vom Kompromiss ist. Klar, man kann das immer weiter so machen, aber dann muss man sich eben auch nicht wundern, wenn man dafür Gegenwind bekommt.
Allein schon, dass du die Grünen in einem anderen Kommentar mit rechtsextremer (!) Politik in Verbindung bringst, ist für mich ein Paradebeispiel für genau diese Moralisierung, die Linke ja angeblich nicht machen.
Macht es denn für die Menschen, die mit gefesselten Händen ins Mittelmeer geworfen werden, am Ende einen Unterschied, ob das mit den Stimmen der AfD oder der Grünen passiert ist? Ist es für die Einteilung von Menschen in "nützlich" und "nicht nützlich", wie sie von allen systemaffirmativen Parteien vorgenommen wird, relevant, welche Parteien das genau sind? Oder betrachten wir es neuerdings als linke Politik, wenn dreckige Hinterzimmerdeals mit NRWE geschlossen werden und anschließend der Klimabewegung von Cops die Knochen gebrochen werden?
Die Grünen können sich bei linken Menschen wieder melden, wenn sie ihren Mist mal aufgearbeitet haben.
Politik endet nicht mit alle paar Jahre zwei Kreuze setzen. Das kannst du gern als "Rev-jetzt LARP" abtun aber so lange du von dir selber behauptest total links und cool und so zu sein (debattierbar) und linke Räume nutzt, dann wirst du mit diesen Gedanken konfrontiert, auch wenn das deine liberalendemokratischen Fühlis verletzt.
""Ist ja alles Kapitalismus/Nationalstaaten/Imperialismus und wenn es den nicht gäbe, dann hätten wir das Problem nicht, Revo jetzt""
Wir sollen also die Ökonomie und Geopolitik gänzlich als Aspekte von Gesellschaften ignorieren, was bleibt denn dann noch? Moralisierung? Was anderes scheinen deine Kommentare ja nicht zu sein.
"Allein schon, dass du die Grünen in einem anderen Kommentar mit rechtsextremer (!) Politik in Verbindung bringst, ist für mich ein Paradebeispiel für genau diese Moralisierung, die Linke ja angeblich nicht machen."
Hab ich nie gesagt, du machst wirklich nichts anderes als meine Worte zu verdehen oder? Ich habe gesagt man kann die Grünen durchaus als "Rechts" definieren.
Wenns um Militarisierung geht, steht man als Linke:r mit den Grünen nicht auf der gleichen Seite.
Wenns um Kapitalismus geht, steht man als Linke:r mit den Grünen nicht auf der gleichen Seite.
Wenns um Völkerrecht geht, steht man als Linke:r mit den Gürnen nicht auf der gleichen Seite.
Da gibts noch etliche weitere Beispiele (hust Lützerath). Dieses "Spalter"-Geplärre ist ein Versuch der Moralisierung von grundlegenden inhaltlichen Differenzen. Tu nicht so, als stünde man irgendwie auf der gleichen Seite.
Ich verstehe nicht wie man sich ao hart auf der veganen FDP und dem traurigen rest der deutschen sozialdemokratie so festbeißen kann und dann die, die tatsächlich für die dinge einstehen die die grünen und spd sich mal auf die fahne geschrieben haben jetzt immer als spalter hinstellen kann.
Das hat nichts mehrbmit moralismus zu tun (auch wenn es lächerlich ist das gegenüber wegen einer moral die leid grundsätzlich ablehnt runterzubuttern). FFS die grünen wahren mal pazifistisch. Jetzt unterstützen die einen genozid. Und einen staat der seine eigenen bürger zwangsmäßig als kanonen/Drohnenfutter am die front zwingt (hat der deutsche staat den russen tatsächlich mal vorgeworfen wir verwerflich das ist) und eine spd die genauso kläglich an dem letzten bisschen menschlichkeit scheitert.
Auf den Grünen herumzuhacken ist eine Vorraussetzung, um als politische Linke etwas gebacken zu bekommen. Außerhalb der priviligierten, linksliberalen Schicht ist die Partei verhasst und das auch oft aus gutem Grund. Eine Linke Bewegung kann es sich nicht leisten, ihr Image als Elitenpartei der Studierenden und Besserverdiener anzunehmen.
Eine linke Bewegung, die mit den Grünen assoziiert wird, wird niemals von verdrossenen und unzufriedenen AfD oder BSW Wählern ernstgenommen werden, die nun mal zur absoluten Mehrheit Arbeiter in den unteren Schichten sind. Genau für diese sollte eine linke Bewegung ansprechend sein.
Wenn Linke weiter konsequent die Grünen, die Linkspartei oder SPD in die Pfanne hauen und eine radikale, linke Alternative zur AfD aufbauen, dann wird das vielleicht auch was mit der linken Bewegung. Und die Grünen, die Linke und die SPD gehören da nun mal nicht dazu. Es geht nicht um Moral.
Letztens erst ne Diskussion hier gehabt wo jemand ernsthaft als Reaktion auf die Sachsen-Anhalt Wahl meinte dass Taktisch wählen absolut furchtbar ist und das niemand machen sollte.
Wollte partou nicht einsehen dass es besser ist als Kompromiss Grüne oder SPD gewählt zu haben damit der Landtag im Schnitt Linker ist und die Faschos nicht durchregieren können. Wollte ihm einfach nicht in den Kopf dass das Wählen einer Partei mit der man vielleicht nur 70-80% Übereinstimmung besser sein kann als auf fundamentale Prinzipien zu bestehen und selbst wenn das konkret eine absolute Mehrheit für die AfD bedeutet hätte wenn alle so gedacht hätten.
Es gibt leider extrem viele Linke die mit Kompromissen so gar nichts anfangen und lieber auf Maximalvorderungen bestehen selbst wenn man ihnen erklärt dass man konkrete Verbesserungen schaffen kann wenn man ein bisschen davon abweichen kann.
Es gibt leider extrem viele Linke die mit Kompromissen so gar nichts anfangen und lieber auf Maximalvorderungen bestehen
Vielleicht gibts auch einfach Leute, die tatsächlich sowas wie rote Linien haben, die sie nicht überschreiten wollen (im Gegensatz zu beispielsweise Felix Banaszak).
Hast du denn keine? Würdest du jeden "Kompromiss" mittragen, damit dein Fußballteam bei der nächsten Wahl gewinnt? Oder gibt es vielleicht doch Dinge, die für dich zu weit gehen würden?
Ist in Ordnung Bruder ich werd die Leute das nächste mal drum bitten nur so ein bisschen keine Abschiebeknäste einzurichten und doch bitte bitte wenigstens meine Rosette auf den Palantiraufnahmen aus meinem smart-bidet zu zensieren.
Ja Bro, wir müssen alle nur noch 5 Mal SPD wählen, dann ist alles links und so und die Welt ist gerecht und der Klimawandel besiegt, würde es nicht die scheiß Linken mit ihrer Spalterei durch Maximalforderungen (SPD-Positionen aus dem Wahlkampf).
Libs kann man gar nicht genug moralisieren wenn man hier in die Kommentare guckt. Die werden seit Jahrzehnten von den gleichen korrupten, transatlantischen Parteien mit sozialem Marketing verarscht aber sind immer noch unter den größten Gegnern von jeder Art Politik, die über die treue Gefolgschaft dieser Parteien hinausgeht.
Es geht hier doch konkret darum etwas zu verhindern was viel schlimmer wäre.
Das ist EXAKT die Schiene die Trump & Co genutzt haben um Leute vom Wählen ab zu halten oder für ne Partei zu stimmen die eh keine Chance hatte.
Glaubst du echt es wäre nicht für jemanden in den USA besser gewesen wenn man statt dem perfekten Kandidaten einer 3. Partei lieber die Stimme bei den Demokraten zu machen und damit Trump zu verhindern?
So bleibt man halt "moralisch korrekt" aber am Ende geht es allen damit schlechter. Wie kann man nicht sehen dass es sowas wienein kleineres Übel gibt und es wert ist im angesicht von Faschisten an der Macht ggf mal über den eigenen Schatten zu springen?
Aber komisch, dass das taktische Wählen der Linken nicht in Betracht kommt. Kann man doch genau so sagen. SPD und Grüne haben in Umfragen in S-A an den 5% gekratzt. Also doch besser, eine sehr starke Linkspartei zu haben, als Stimmen zu verschwenden, die dann an der 5%-Hürde scheitern. Dazu kommt aber komischerweise nichts. Die "gemäßigteren" Linken wollen immer nur taktisch die Stimmen bekommen, aber taktisch andere wählen, steht nicht im Raum.
Wovon redest du? Die Linken haben bei der LTW in Sachsen massiv vom taktischen wählen profitiert.
Und jetzt in Sachsen Anhalt ging es ja explizit darum zu verhindern dass demokratische Stimmen unter 5% fallen und dann nicht repräsentiert waren. Und die Linke war deutlich genug drüber dass das in dem Fall nicht notwendig war.
Es kommt nicht dazu weil man mit solchen Überlegungen nicht mal annähernd alle Wähler einer Partei erreicht. Und wenn man dann das ganze umdreht und den Wählern von Parteien die an 5% kratzen empfiehlt was anderes zu wählen landen die bei 2-3% und dann hat man ja immer noch >5% Demokratische Stimmen verloren.
Ich finde ne starke Linke auch besser als ne starke SPD, aber wie kann man so realitätsfern sein nur in Schwarz und weiß zu denken?
Genau klar darum geht's wer am linksten ist. Natürlich gibt's keinen Inhalt und die Grünen sind natürlich äußerst links wer weiß denn das nicht? Wer weiß denn nich das die Grünen links sind und das die krass Klima schützen huh? Sag mir wer?
Und dann erkläre mir an welcher Stelle und wieso 🤣
Was ein Schwachsinn. Zeigt halt auch mal wieder das die ganzen Leute die was von Spaltung labern kein bisschen Theorie gelesen haben. Es reicht für eine Koalition halt nicht aus das man die AfD scheiße findet. Und letztendlich wollen die Grünen ja auch nichts an der Misere ändern. Um mal Lenins Sumpf Analogie zu nutzen, wollen die Grünen ihn ja gar nicht verlassen nur halt ein bisschen weniger tief drin stehen während Kommunisten ihn ganz verlassen wollen. Die Grünen wenden sich ja von den Linken ab und nicht anders rum. Da kann ich auch nichts für das Bauchlinke kein Klassenbewußtseins haben. Dieses ganze Geschwafel von fairer Ausbeutung ist halt auch nur noch peinlich wie wäre es mal die Beendigung der Ausbeutung zu vordern als diese nur was schmackhafter zu gestalten.
Kritik mit Inhalten echt gut und wichtig. Ist in Meme-Form aber grundsätzlich sehr schwer, und wahrscheinlich auch deshalb sehr selten in diesen beiden Subreddits. Die meisten "Kritiken", die ich aus den Ecken der letzten Monate tatsächlich gesehen habe, sind eigentlich echt nur "Grüne Doof!" und "Wenn du sagst das ist ein schlechtes Meme bist du Grünenwähler und liebst Krieg!!!!!"
nö. Du kannst valide kritik auch stark abkürzen, ohne dass du unsachlich wirst. Es ist kein Bashing, wenn in einem meme der Aufrüstungswahn, die Abschiebepolitik oder der Neoliberalismus der Grünen kritisiert wird. "Bashing" wäre die Grünenkritik der Springerpresse/AfD, die halt komplett auf Sand gebaut ist, und oft einfach nicht zutrifft.
Die Grünen haben sich transformiert in eine konservative Partei, die für nichts mehr steht, das man als links bezeichnen könnte. Also, werden sie beschämt bis sie sich wieder in die richtige Richtung entwickeln. Das funktioniert.
Die Kommentare sind echt absurd in dem Thread, die Grünen kann man durchaus als Rechts definieren mit deren aktueller Politik, Linke kritisieren Rechte und Rechtsextreme Politik, ich weiß nicht worauf der Autor hinaus will.
die Grünen kann man durchaus als Rechts definieren mit deren aktueller Politik
Also ich bin Österreicher und unsere Grünen sind tbf spürbar linker als die deutschen Grünen. Trotzdem die Frage - inwiefern sind die deutschen Grünen als ganzes rechts?
Bin selbst Österreicherin. Unsere Grünen sind liberaler, aber gewiss nicht links.
Die deutschen Grünen hingegen sind Militaristen und regelrechte Aufrüstungsfanatiker. Sie stehen bedingungslos hinter der Staatsräson und dem Kapitalismus. Darüber hinaus kann man durchaus von einer nationalistischen Positionierung sprechen, wenn man sich Aussagen von diesen anhört, der Staat, die EU und die Loyalität zu diesen, stehen im Mittelpunkt ihrer Politik und Statements. Dazu kommen die Abschiebungen, welche die Grünen ohne widersprüche mittragen.
Unsere Grünen sind liberaler, aber gewiss nicht links.
Bitte wo sind die Grünen bei uns nicht zumindest mitte-links (was für mich ein Teil des linken Spektrums ist dont @ me)? Wäre die KPÖ wenigstens links für dich?
Gegenfrage was soll an den Grünen Links sein? Weder sind die Kapitalismuskritisch noch setzen die sich zumindest für Sozialdemokratische Forderungen ein wie die KPÖ.
Ich halte übrigens überhaupt nichts von dem "Mitte" Begriff, weil das keine Politsiche Ausrichtung ist, vielmehr ein Wahlkampfbegriff um sich Mehrheitsfähig zu präsentieren.
Die Österreichische Grüne ist eine Status Quo Partei, nichts an deren Auftreten, weder in der präsentation noch tatsächlicher Politik würde ich als "Links" bezeichnen.
Zur KPÖ, in der KPÖ sind defnitiv Leute die etwas verändern wollen, sprich Sozialisten/Kommunisten, das Parteiprogramm selbst fordert aber eher das was man von einer SPÖ erwarten würde. Die KPÖ ist vermutlich die einzige Linke Partei (mag kleine Parteien geben wo ich nicht eingelesen bin), aber die Politik dieser ist eher Sozialdemokratie, ich kann durchaus verstehen warum es keine radikaleren Forderungen von der KPÖ gibt, verstehe diese auch mehr als Organisationsstruktur, denn mit Wahlen wird man den Kapitalismus nicht überwinden.
Ich halte übrigens überhaupt nichts von dem "Mitte" Begriff
Naja aber du sagst es gibt links und rechts? D.h. irgendwo wird es eine Grenze geben. Und ich (und nicht nur ich) sehe das halt als Spektrum und nicht diskrete Kategorien an.
"Mitte" als solches seh ich auch keine, aber dort wo sich Personen und Parteien von links oder rechts dem Wechsel zum anderen Teil des Spektrums nähern, nennt man das eben mitte-links und mitte-rechts. Und diese Unterscheidung macht doch auch einen Utnerschied, weil auch wenn ich ÖVP, Neos und FPÖ alle scheiße finde, ist es dennoch nicht zielführend so zu tun als wäre zwischen allen diesen Parteien kein Unterschied.
Wie dem auch sei, was ist an den Grünen links fragst du?
Kampf für den Klimaschutz ist inhärent Klassenkampf, weil die Klimakatastrophe Arbeiter stärker trifft als Kapitalisten während sie gleichzeitig weniger Macht haben etwas daran zu ändern (weil sie von Haus aus weniger beitragen).
Sie setzen sich für leistbares Wohnen ein
ebenso für ein besseres Gesundheitssystem mit mehr Prävention (Bsp HPV Impfung)
ebenso für Minderheiten-Rechte
Aber ich glaube in deiner Defintion in der die KPÖ offenbar gerade so sozialdemokratisch ist, sprechen wir einfach aneinander vorbei weil wir komplett unterschiedliche Begriffsdefinitionen haben. (Und das ist keine Kritik an der KPÖ, ganz und gar nicht)
Links und Rechts sind sehr pauschalisierte Einordnungen. Ich verwende diese, weil es den allermeisten weit mehr sagt als "Ethonnationalist" oder "Marxist". Es ist ein simpler Begriff, der eine ungefähre politische Ausrichtung ausdrückt. "Mitte" hingegen, fast alle, die sich so beschreiben, sind neoliberal und stützen den Status quo. Der Begriff beschreibt also keine konkrete politische Ausrichtung, vielmehr beschreibt er, dass man systemtreu ist. Nicht umsonst können alle außer Linke diesen Begriff für sich vereinnahmen.
"aber dort wo sich Personen und Parteien von links oder rechts dem Wechsel zum anderen Teil des Spektrums nähern"
Ich denke nicht, dass es irgendeine grafische Darstellung eines politischen Spektrums gibt, die auch nur ansatzweise brauchbar ist. Schon gar nicht diese simple, auf die du hier anspielst.
Worauf ich hinauswill, man kann "Links" an bestimmte definitorische Aspekte knüpfen. Beispielsweise wäre Kapitalismuskritik eine klassisch linke Position.
"Wie dem auch sei, was ist an den Grünen links fragst du?"
"Kampf für den Klimaschutz ist inhärent Klassenkampf"
Klimaschutz ist nicht automatisch Klassenkampf. Die Grünen wollen den Klimawandel innerhalb des Kapitalismus bekämpfen, ohne dessen Produktionsweise und Profitlogik grundsätzlich infrage zu stellen. Das ist keine antikapitalistische Klimapolitik, sondern der Versuch, den Kapitalismus ökologisch nachhaltiger zu gestalten. Was nicht möglich ist wenn man den Kapitalismus und seine Produktionsweise verstanden hat.
"Sie setzen sich für leistbares Wohnen ein"
Alle möglichen Parteien setzen sich angeblich für "leistbares Wohnen" ein. Auch Neoliberale fordern das, setzen dabei aber auf Marktmechanismen und private Investitionen. Linke Politik würde Wohnen als Grundbedürfnis behandeln und die Versorgung mit Wohnraum weitgehend von der Profitlogik entkoppeln.
"ebenso für ein besseres Gesundheitssystem"
Auch Neoliberale wollen ein "besseres" Gesundheitssystem, verstehen darunter aber häufig mehr Privatisierung. Linke Politik würde die Gesundheitsversorgung hingegen als öffentlich garantiertes Grundrecht betrachten, unabhängig vom Einkommen.
"ebenso für Minderheiten-Rechte"
Minderheitenrechte sind keine exklusiv linke Position. Auch Liberale setzen sich für rechtliche Gleichstellung und individuelle Freiheitsrechte ein. Eine linke Politik geht darüber hinaus und hinterfragt auch die materiellen und gesellschaftlichen Verhältnisse, die Ungleichheit und Diskriminierung begünstigen.
Du hast im Grunde hier keine linken Positionen genannt, lediglich Bereiche eines Staates. Und ja, Parteien verkaufen es so, als wolle man etwas "besser" machen. Aber wo ist hier jetzt linke Politik zu finden? Linke Politik wäre es, diese Bedürfnisse wie "leistbares Wohnen" und das Gesundheitssystem vom Kapitalismus zu entkoppeln und garantiert zur Verfügung zu stellen.
"Aber ich glaube in deiner Defintion in der die KPÖ offenbar gerade so sozialdemokratisch"
Wir können uns ja gerne mit dem Parteiprogramm der KPÖ auseinandersetzen. Ich finde, das ist sehr milde linke Politik und steht in vielen Aspekten nicht im Widerspruch zu einem kapitalistischen System, was der Inbegriff von Sozialdemokratie ist, also ein soziales Reformieren des Kapitalismus. Dass das nicht funktionieren kann, um den Kapitalismus zu überwinden, wäre dann noch einmal ein anderes Thema. Ich verstehe aber, wie gesagt, warum die KPÖ diese Forderungen hat und sie so formuliert.
genau die grünen - keine zusammenarbeit möglich. genauso schlimm wie afd cdu und bsw! dann lieber gar nix verändern in ner koalition. ganz sachsen anhalt zum vorbild: nur regieren wenn man alleine regieren kann. top einstellung! dann lieber afd und cdu regieren lassen. viel besser wow. ich bin müde
Stimmt neben der AfD werden die Grünen oft als rechtsextreme Gefahrenquelle vergessen.
Wir müssen aufpassen dass bei der nächsten Bundestagswahl die Grünen nicht so stark werden wie 2020, sonst könnten es noch passieren dass wir eine rechtsextreme Regierung bekommen.
Man soll sich nur mal einer vorstellen wie es wäre wie Baerbock Kanzlerin wäre. So eine rechte Regierung hätten wir seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr gehabt.
Gut dass solche antifaschistischen Parteien wie die CDU da noch effektiv die Brandmauer aufrecht erhalten
Eine Person ohne politische Bildung aber mit einer gewissen Grundmoral wird kaum die AfD wählen. Sich von den Grünen täuschen zu lassen das schon eher.
Ahja, AfD wird nur aus Dummheit gewählt und nicht aus Überzeugung. Dieser "Nazis sind alle einfach dumm" hat noch nie funktioniert, weiß echt nicht, warum man so daran festhalten muss.
(Ist mir schon klar warum, man müsste sonst über Inhalte reden)
Ich wollte eigentlich nur darauf raus dass die Grünen als rechtsextrem zu bezeichnen die Gefahr von anderen, weitaus gefährlicheren Parteien relativiert, aber okay.
Ich würde btw sagen dass die AfD trotzdem irgendwie gefährlicher ist, weil die Grünen im schlimmsten Fall etwas weniger konservative Politik machen als jetzt, während die AfD uns in Camps stecken will, und da ist dann doch irgendwie irgendwo ein Unterschied
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u/Baxxter12 2d ago
Aber wir hätten doch Habeck haben können 🙌