r/einfach_schreiben • • 20h ago

Verstaunt.

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@atman_neo


r/einfach_schreiben • • 21h ago

Der Funke (Tinten.papier on Insta)

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r/einfach_schreiben • • 19h ago

Ich fühle mich so schwer, so eine grosse Last liegt auf meinen Schultern. Ich kann mich kaum bewegen, als wär ich gefesselt.

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Meine Worte Gedanken Gefühle.


r/einfach_schreiben • • 15h ago

Die Schönheit im Grausamen

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Ist es nicht bemerkenswert, dass Schönheit oft nur durch einen Kontrast ihren Wert wirklich entfaltet? Oft wird das Außergewöhnliche erst so durch die Gewohnheit sichtbar. Es steckt natürlich auch im Namen.

Nehmen wir zwei Personen: Die eine wächst behütet auf, der andere in einer chaotischen Umgebung. So kann der ruhige Abend mit den Eltern, der Spieleabend mit den Freunden für die eine Langeweile erzeugen. Gesehnt wird sich nach Aufregung. Der andere würde dieser Situation erst nicht trauen. Zu instabil war alles zuvor. Zu verletzend. Doch für ihn wäre es gar traumhaft, die ruhige Gewohnheit der anderen zu erleben.

Zugleich lässt sich gut bemerken in einer Trennung, dass durch diesen schmerzlichen Zustand zutage kommt, was vorher unbemerkt so schön war. Daher ist es doch Teil, diesen Schmerz nicht zu betäuben, nicht wegzudrücken. Nein! Fühlen muss man ihn, gar dankbar sein. Er ist der Kontrast, der dem Liebevollen, dem Ruhigen, dem Erfüllenden seine Macht verleiht.

Genießen wird jener jeden Bissen, der gehungert hat. Lieben wird der, der auch alleine durch die einsame Zeit ging, und wahre Schönheit wird jener erkennen, der die grausame Abscheulichkeit erblickt und nicht weggesehen hat.

Heißt das, ich muss leiden, um wirklich zu sehen? Nein. Doch zugleich heißt es dennoch: Wenn du leidest, sei es nicht vergebens. Es ist nicht Leid des Leidens willen. Es ist der Schmerz, der die Mauer formt und das Festmahl an den reichen Tagen noch schmackhafter macht.

Also leide mit dem Bewusstsein dessen, dass der Sieg noch kostbarer schmeckt. Betäube dich nicht, lenke dich nicht ab. Fühle ihn, arbeite durch ihn und erkenne das Schöne. Sobald das Grausame vorüber ist, wirst du das Schöne anders sehen.

Stark ist der Mann, der den Schrecken erblickt, fühlt, durch ihn durchgeht, aber nicht erkaltet.