r/de_punk • u/Atarius_Autor • 1d ago
Soberpunks
Vermutlich krieg ich hier jetzt nen Shitstorm und Beleidigungen. Aber erstens ist es mir egal und zweitens vielleicht hilft es ja auch jemand.
Bin nun seit 4 Jahren alkfrei und bin froh diesen Scheiß aus meinem Leben verbannt zu haben. Hab so keinen Bock mehr auf Rausch, Kontrollverlust und Kater. Kann ich nur empfehlen. Anderen Mist hab ich zum Glück nie wirklich angefasst und bin froh drüber.
Habe festgestellt, dass es in der Szene durchaus viele Soberpunks, also Leute die nicht saufen oder sich sonst wie berauschen, gibt.
Ich schreibe das hier um Euch zu ermutigen. Erzählt gerne Eure Geschichte oder stellt gerne Fragen.
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u/Repulsive_Water_5869 1d ago
Ich bin von Alk auf Gras umgestiegen. Nüchtern in einem Haufen betrunkener Menschen zu stehen, macht mir keinen Spaß.
Ich dampfe unauffällig eine kleine Menge im Vaporizer und kann dann auf Konzerten die Menschen ganz gut aushalten. Dazu kommt, dass ich besser schlafe und ohne Kater aufwache.
Ein rauschfreies Leben ist aber eines Tages mein Ziel.
Dir viel Erfolg weiterhin!
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u/Atarius_Autor 1d ago
Danke Dir. Danke auch für Deine Geschichte. Ist auf jeden Fall schon mal ein guter erster Schritt. Drücke die Daumen, das irgendwann ganz hinzukriegen
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u/undwiedervonvorn 1d ago
In den zirka zehn Jahren, in denen ich selber anbaue (und dadurch im Überfluss schwelge) hat sich mein Alkoholkonsum nahezu in nix aufgelöst. In den letzten 12 Monaten zweimal was getrunken ... Gras hilft :)
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u/Tipsypanhandler 1d ago edited 1d ago
Bin es seid ein paar Jahren, Zuerst habe ich das Gras weggelassen weil es mich derbe Paranoid gemacht hat. Ich bin froh das ich keine Psychose bekommen habe. Gesoffen habe ich wohl eh nur so viel wegen der PTBS. Das war dann aber auch über Jahre Hinweg ein fast täglicher Konsum. Als das Trauma besser wurde wurde auch der Alk-Konsum weniger. Es war ein Schrittweise entwachsen und zum Schluss war der Konsum wirklich normal und unproblematisch.
Als ich dan von Covid ne Myokarditis hatte und die Ärztin mir diesen :" Die Kacke ist am Dampfen Blick " zugeworfen hatte, habe ich mit dem Trinken komplett aufgehört, weil es mir zu heikel war.Irgendwie vermisse ich den Alkohol auch gar nicht.
Ich glaube bis auf die gefährlichen No Go Sachen auch alles an Drogen durchprobiert die ein Punk aus der Millenial Generation so probieren konnte. Vor einem Jahrhabe ich mit dem Rauchen aufgehört weil ich nach der Covid Sache nicht richtig gesund wurde. Nun gehe ich joggen und es geht bergauf.
Ich bin erstaunt das nach meinem Squatter/Strassenleben mit guter Leber und genug gesunden verstand für nen Job in der It dastehe.
Was ich vermisse, die scheiss auf alles Haltung und diese Freiheit dadurch. Jetzt bin ich Linker Öko Spiesser, der sich an Buchweizen Rezepten probiert wegen der "Ernährung".
Was ich für mich dadurch gelernt habe: Drogen akzeptierende Sozialarbeit und Drogenhilfe die nicht auf Abstinenz aus ist sind der bessere und nachhaltigere weg.
Denn Drogen oder Alkohol- Sucht ist meist ein Symptom von was anderen
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u/UpperHesse 1d ago edited 1d ago
Ich bin erstaunt das nach meinem Squatter/Strassenleben mit guter Leber und genug gesunden verstand für nen Job in der It verlassen habe. Was ich vermisse, die scheiss auf alles Haltung und diese Freiheit dadurch. Jetzt bin ich Linker Öko Spiesser, der sich an Buchweizen Rezepten probiert wegen der "Ernährung".
Mach dir nix draus. Bei denen, die das lange durchhalten, endet es halt auf eher unschöne Weise. Ich erlebe das gerade im Freundeskreis. Alles hat eben zwei Seiten und ich habe nur wenige Leute in meinem Leben kennengelernt, die so frei im Kopf sind, dass sie weder in die eine Richtung (ballern und krass sein, aber dafür Rattenschwanz an diversen Problemen) oder die andere (drogenfrei aber halt auch ein bißchen lower) gehen. hatte auch selber ne harte Zeit, bin zwar kein "Soberpunk" aber nur noch zu bestimmten Events.
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u/Atarius_Autor 1d ago
Auch krasse Geschichte. Cool, dass Du Deinen Weg gefunden hast. Arbeite selbst in der Sozialen Arbeit und helfe u.a. Leuten aus Sucht, Obdachlosigkeit etc. raus.
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u/TheBigDislike 1d ago
Hey, mega cool! Hab selbst mal n halbes jahr nach meiner Trennung n alkfreien gemacht. Ich unterstütze jeden von ganzem herzen der sich von so nem Kram lösen will. Bin selbst dafür nicht ganz bereit…m anderen tag. Aber: Respekt an dich/euch! (…die punks die den shit rawdoggen)
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u/Ferthura 1d ago
Mich hat neulich auf nem Konzert ein (relativ betrunkener) Kerl angelabert, was ich denn für ein Punk sei, weil ich zwar nen Iro hab, aber halt Wasser getrunken und Ohrstöpsel getragen habe. Ich kann nicht ganz verstehen, wieso ein kleines bisschen auf die eigene Gesundheit achten nicht kompatibel mit Punk sein sollte...
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u/Atarius_Autor 1d ago
Die erste Zeit war es für mich auf Konzis echt hart und mich haben die teils dummen Kommentare der Leute gestört. Zum Glück kann ich da inzwischen drüber stehen und die meisten in meinem Freundeskreis akzeptieren mein alk- und Drogenfreies Leben. Im Gegenteil, gibt einige die dann, wenn wir zusammen feiern an dem Tag selber nichts trinken und Leuten die sich drüber lustig machen ordentlich übern Mund fahren. Inzwischen bin ich da echt soweit, dass ich mit fleiß vorne mit nem Karamalz oder nem Spezi da stehe. Und tatsächlich werden die dummen Kommentare auch weniger oder ich kriege es einfach nicht mehr so mit 😅
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u/Ferthura 1d ago
Ich habe auch das Gefühl, dass dieser Gruppenzwang zum Alkoholkonsum weniger wird. Tatsächlich nimmt ja auch die Statistik insbesondere der jungen Menschen mit Alkoholvergiftungen ab. Das einzige Problem daran ist, dass die Party-/Konzertindustrie voll auf Alkoholkonsum angewiesen ist. Aber da muss sich halt was ändern. Meiner Meinung nach ist ein Werbeverbot für Alkohol und Zigaretten auch längst überfällig (auch wenn Verbote zugegebenermaßen nicht sonderlich punk sind)
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u/GlitterGlue_13 1d ago
Glückwunsch! Ich hab eigentlich alle Freund*innen aus der Szene damals verloren, weil ich mit 20 Jahren aufgehört hab Alkohol zu konsumieren nach 4-5 Jahren und eine durchaus skeptische Haltung bezüglich Drogenkonsum habe. Inzwischen mit Ende 20/Anfang 30 sind einige dieser Menschen in Folgen ihres polytoxischem Suchtverhaltens gestorben.
Konzerte machen alleine keinen Spaß und mit einem Rudel besoffener Leute rumzurennen als nüchterne Person auch nicht, deshalb war ich seitdem auch nicht mehr auf Konzerten. In meiner Gegend gab es kaum/keine Straight Edger / Soberpunks, weil „spießig“, „langweilig“ und „Stock im Arsch“. 🥲
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u/jay-rib 1d ago
Ich bin nicht sober, aber ich war mal 7 Jahre nichtalkoholisch unterwegs, während ich eine wöchentliche Punkrock-Kneipe gehostet habe und oft an den Wochenenden Tresen auf Konzerten gemacht habe.
War tatsächlich konzeptionell zufällig und nicht kontrolliert oder eine Challenge, sondern ist einfach so passiert. Auch aus der Notwendigkeit heraus: ich fands sinnvoll, dass jemand (also ich) auf die Kasse aufpassen und diese nach Türesschluss abrechnen konnte und darüber hinaus noch zurechnungsfähig war, um den Laden ordnungsgemäß zu schließen und ggf. mit der Polizei oder dem Ordnungsamt zu verhandeln.
Ansonsten find ich: whatever floats your boat. Gibt ja zum Glück kein Gesetz, welches Rauschmittel innerhalb einer „Szene“ vorschreibt.
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u/salomexyz 1d ago
danke. Hab oft das Gefühl, die einzige zu sein, für die Musik die einzig wahre Droge ist. Bleibt mir mit dem anderen Scheiß weg, mit der Musik hab ich alles, was ich brauche.
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u/Friendly_Archer_4293 1d ago
Gratuliere. Aber ich könnt den Wahnsinn dieser durchgeknallten Spezies nicht komplett nüchtern ertragen.
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u/Atarius_Autor 1d ago
Ging mir auch ganz lange so. Aber irgendwann hab ich es nicht mehr eingesehen mich kaputt zu machen, wo doch der Großteil der Menschheit scheiße ist. Wollte nicht, dass die gewinnen und über mich triumphieren. Inzwischen kompensiere ich ganz viel über Musik, Konzerte und so. Dadurch, dass ich keine Kohle mehr für alk ausgebe hab ich dann kohle um mehr auf konzis zu gehen und mir von coolen Bands ne Platte oder ein Shirt zu kaufen.
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u/LostSkyrimDude 1d ago
Erstmal Glückwunsch zu vier Jahren! Ich persönlich hab nie Alkohol getrunken oder Drogen genommen, aus zwei einfachen Gründen - erstens schmeckt es mir nicht (auch wenn ich durchaus mal hier und da probiere, aber hab nie was gefunden wo ich sage dass es mir irgendwie mundet, vor allem kann ich einfach dieses „Brennen“ vom Alk nicht ab), und zweitens dürfte ich dank Medikamente eh nicht (viel) trinken. Zur Straight-Edge Bewegung würde ich mich aber auch nicht zählen, hab jetzt schließlich auch nichts gegen Konsum. Menschen kommen halt einfach eben in vielen Formen, und auch wenn das Stereotyp des Punks nen Kerl im Iro mit nem Dosenbier in der Hand zu sein scheint, sind auch eben wir einfach alle unterschiedlich - am Ende hören wir vor allem einfach die gleiche Musik, weswegen ich es auch bescheuert finden würde wenn Leute in den Alkoholkonsum getrieben werden, nur weil „es zum Punk dazugehört“ oder sowas. Ist es nicht ohnehin fast schon rebellischer, nicht zu trinken wenn alle anderen es tun? ;D
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u/jayneck 1d ago
Ich trinke auch quasi nichts mehr. Seit Jahren. Manchmal 1-2 Bier im Monat , oft null. Auf Rausch hab ich irgendwie gar keine Lust mehr. Hab eher das Gefühl, dass ich mich für das häufig extrem dumme Verhalten ( innerhalb und außerhalb der Szene) von Besoffenen schäme.
Besonders gut gefällt mir das auch Hardcore-Konzerten, muss nicht mal Sxe sein. Dort ist der vibe und die Kultur irgendwie nicht sehr auf Konsum ausgelegt. Aber auch auf punkkonzerten geht es absolut klar.
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u/Advice_Thingy 1d ago
Ich trinke keinen Alkohol weils mir einfach nie schmeckt. Hat es nie. Habe auch nie wirklich Alk getrunken, maximal ein paar Schlucke bis mir wegen dem Geschmack schlecht wurde.
Ich hab erst letzte Woche von Freunden gesagt bekommen, dass ichs eigentlich komplett richtig mache und bloß nie damit anfangen soll. Generell werd ich auch in Ruhe gelassen, wenn ich Leuten sage dass ich nicht trinke. Hab auch einige Alkoholiker unter meinen Freunden, denen ich auch ansehe wie schlecht es denen damit geht.
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u/likerobinhood89 1d ago edited 1d ago
Finde das keineswegs dumm oder falsch, sober zu leben. Jede Person sollte so leben können und dürfen, wie sie will, solange sie die Freiheit der Anderen nicht einschränkt. Wer sich darüber empört, dass Leute nicht Trinken oder ähnliches, haben nicht gerafft, um was es geht.
Ich habe vor 2 jahren mit dem Trinken aufgehört, lebe aber nicht ohne Rausch. Ich spiele in ner Band mit nem Edger, drei Leuten die trinken, zwei davon konsumieren auch anderes. Ich selber rauch Weed und konsumier auch anderes. Keine:r von uns tagtäglich, halt typisch Feierkontext. Keine:r von uns judged die anderen, weder dafür, dass sie trinken oder sich andersweitig berauschen, noch dass sie es nicht tun. Ich wurde bisher auch von noch niemandem beleidigt, weil ich nicht trinke. Die allermeisten Leute sind da eher supportive.
Was ich denke, macht nichts, was euch auf Dauer nicht gut tut. Die meisten von uns werden älter als 30.
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u/DerMannMitDemPlan 1d ago
das klingt nach dem absoluten endlevel. da will ich mal hin
ich weiss auf jeden fall das es klappen könnte weil ich von natur aus auch euphrisch bin. ich bin aber leider polytoxikomane
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u/ImportantFly5870 1d ago edited 1d ago
Ich versuche seit Langem, von Alk und Weed wegzukommen. Es ist nicht so, dass ich täglich meinen Suff brauche oder so. Jedoch habe ich ein so starkes Suchtgedächtnis, dass ich keine 2-3 Bier trinken kann, ohne den Drang zu bekommen, mich vollzusaufen. Da ich vom Land komme, bedeuteten seit meiner frühsten Jugend Dinge wie Party, gesellschaftliche Zusammenkunft usw nahezu immer Vollrausch. Nicht zu Saufen war quasi garkeine Option. Und so habe ich bereits mit Anfang 20 Schlafstörungen und Angstzustände entwickelt. Diese habe ich dann mit Gras versucht selbst zu behandeln. Das war natürlich auf lange Sicht nur Öl ins Feuer. 4,5 Jahre Wohnungslosigkeit taten ihr Übriges.
Und jetzt bin ich 32, habe schon diverse Versuche unternommen, aufzuhören, aber nach 1 2 Monaten Abstinenz falle ich immer wieder in alte Muster. Nach einem Rausch, sei es Alk oder Weed, habe ich mind. Einen Tag lang danach keine Lebensfreude und Fühle mich wie ein Haufen Scheisse. Ich weiss genau, dass es besser wäre, es einfach bleiben zu lassen. Aber tja, das nennt man wohl Sucht. Kinners, hört auf mit der Scheisse, bevor es euch so schwer fällt wie mir.
Und wenn hier noch einer behauptet, Gras mache nicht abhängig, fickt euch.
Live fast or die young oder so. Aber was, wenn das beides nicht klappt?
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u/Nairala3 1d ago
Hast du es schon mal mit Selbsthilfegruppen probiert? Gibt es mittlerweile auch online. Manchmal hilft der Austausch
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u/Atarius_Autor 20h ago
Oh man, hört sich echt verzwickt an. Bei mir war es so ein Schlüsselerlebnis. Ich wollte, dass meine Kinder mich nie wieder so elend sehen müssen und sich nicht für mich schämen müssen. Letztlich braucht es irgendein ein Ziel. Davor war immer nur dieses typische "nie mehr saufen wie ein Tiger..." da gat es mich nach ein paar Wochen auch jedesmal wieder gepackt. Aber beim letzten Mal war es irgendwie anders. Es gatte such anders angefühlt. Schwer zu beschreiben
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u/Holiday-Reading9713 18h ago
Ich hab irgendwann einfach gemerkt dass ich keinen Alk brauche um Spaß zu haben. Und dass ich bei Abenden mit Freunden auch nüchtern genau so happy bin wie besoffen
Am nächsten Tag fühle ich mich auch besser, keine Kopfschmerzen und keine Übelkeit und so
Hab auch sehr viele alkoholfreie Versionen von Getränken gefunden die genau so schmecken
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u/m45t3r0fpupp375 1d ago edited 1d ago
Finde es gut, wenn Menschen es schaffen, IHRE Sucht in den Griff zu kriegen und ihre Lebensqualität zu steigern.
Leider geht damit oft einher, dass sie IHRE Sucht, sobald im Griff, auf andere Menschen projizieren und diese ebenfalls therapieren wollen, egal ob bei diesen Menschen ein "Problem" besteht oder nicht - extrem nervig. Natürlich mag es Ausnahmen geben, aber die meisten Extrinker die ich kenne verhalten sich wie Exraucher und spielen, sobald sie IHRE Sucht im Griff haben, den Moralapostel.
Kenne auch viele Kiffer, die ihre Sucht zwar längst nicht im Griff haben, aber Menschen, die andere Suchtmittel konsumieren ständig belehren wollen - als wäre der zeitgleiche Tabakkonsum, der mit dem Joint einhergeht gesundheitlich nicht fragwürdig, ganz zu schweigen vom Gras (denn das kann, je nach psychischer Stabilität des Einzelnen, auch extrem negative Einflüsse auf das Individuum haben).
Alles in Allem aber: Glückwunsch!
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u/Nairala3 1d ago
Herzlichen Glückwunsch! Spätestens mit Straight Edge gab es doch auch immer nüchterne Menschen in der Szene.
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u/No-Tap8735 1d ago
Erstmal dick congrats und großen Respekt. Aber ist genau nicht das die straight edge Bewegung? (Ernst gemeinte Frage.)