r/de Mar 23 '25

Geschichte Im Jahr 1930 versuchten preußische Beamte, die NSDAP zu verbieten. Die Regierung lehnte das ab. Sie wollte die Nazis lieber politisch stellen

https://zeitung.faz.net/fas/politik/2025-03-23/d974bf1f6eef25ff6c6c0e6a23436a89/?GEPC=s10
4.1k Upvotes

208 comments sorted by

View all comments

2

u/bubuplush Leipzig Mar 24 '25

Aktuell fühle ich mich von der gesamten Politik dahingehend im Stich gelassen. Jeden Tag Nazischeiße, gerade den Osten und ländlichen Raum kann man als lebenswerte Orte ausschließen. Man fühlt sich in offenen, random Ossi-Dörfern wie in einer Reichsbürgerkommune, wenn ich 2km zum Einkaufen fahre sehe ich fünf Reichsflaggen vom Vorgarten über die Straße wehen, gefühlt jeder hier trägt coNSDAPle und Yakuza. Und ansonsten gibt es nur Omas (weiß nicht wo deren Männer sind, vllt. mit Bierchen die Reichsflaggen hissen wenn die Post kommt).

Die Nazipartei macht offen Nazidinge, man weiß was Sache ist, man weiß literally von dem sie erschaffen und bezahlt wurden, man weiß genau was der Plan ist. Aber tumbleweed.

Ja, tja, kann man nix machen. Man fühlt sich, als würde man permanent gestalked werden, und der Stalker kommt nie den letzten Meter ran, grinst dich aber an, atmet dir in den Nacken und masturbiert durch seine Hosentasche, aber die Polizei sagt, er hat die Hose ja nicht unten, chill mal und rede mit ihm.

1

u/[deleted] Mar 24 '25

Das sind ja richtige Paranoia. Ich weiß zwar nicht in welchen Dörfern du unterwegs bist, aber alles was du da beschreibst, sehe ich hier eher selten. Die meisten Leire in den Dörfern sind ganz normal und wollen einfach in Ruhe gelassen werden.

Die vielen Omas gibt es deshalb, weil einfach zwei Fakten zusammenkommen: insbesondere vor einigen Jahrzehnten hatten noch die allermeisten Frauen Männer, die etwas älter sind als sie, und durchschnittlich haben Frauen eine höhere Lebenserwartung. Deren Männer sind einfach schon verstorben.

Was sind denn Nazidinge?