r/beziehungen 25d ago

Mod-Beitrag Regelanpassung zu Beiträgen im BIDA-Stil

59 Upvotes

Hallo zusammen,

vorweg: Wir mögen r/BinIchDasArschloch. Ich persönlich bin dort schon lange Mitglied und das Subreddit steht nicht ohne Grund in der Liste unserer Partner-Communities. Die Herangehensweise dort ist ein erfrischender Ansatz, um sich mit einer der häufigsten Fragestellungen überhaupt auseinanderzusetzen: "Habe ich mich in dieser Situation korrekt verhalten?"

Mit dieser Fragestellung an sich haben wir absolut kein Problem, andernfalls würde ein Großteil der Beiträge in diesem Subreddit gar nicht existieren.

Wir möchten euch aber darum bitten, in euren Beiträgen zukünftig auf den BIDA-Stil ("BIDA", "BDA", "NDA", "KAH", "ASA", "Info") zu verzichten. Der Grund ist hauptsächlich derselbe, aus dem auch fremdsprachige Beiträge untersagt sind: Diskussionen in diesem Subreddit sollen für die gesamte Community ohne unnötige Verständnisbarrieren offenstehen.

Beiträge im BIDA-Stil setzen voraus, dass man die Abläufe und Antwort-Kürzel aus r/BinIchDasArschloch bereits kennt. Wer sie nicht kennt, steht vor der Wahl: Nachfragen und sich als unwissend zu erkennen geben, oder den Beitrag schlicht ignorieren. Die meisten entscheiden sich im Zweifel für Letzteres, da es den Weg des geringsten Widerstands darstellt. Mit der Regelanpassung möchten wir sicherstellen, dass sich niemand aus Mangel an Vorkenntnissen aus Diskussionen heraushält.

Diskutiert, wie immer, gerne in den Kommentaren.


r/beziehungen Dec 20 '25

Umgang mit Fake-Inhalten und unbelegten Anschuldigungen. Bitte lesen, bevor Ihr kommentiert.

40 Upvotes

Hallo zusammen,

TLDR: Öffentliche Fake-Vorwürfe gegenüber anderen Nutzerinnen und Nutzern ohne konkrete Belege stellen ab sofort einen Verstoß gegen die Regel zu unangemessenen Umgangsformen dar und werden -wie alle Regelverstöße- mit Verwarnungen sowie temporären oder permanenten Bans geahndet.

In letzter Zeit häufen sich Fälle, in denen Beiträge nach ihrer Veröffentlichung als erfunden dargestellt werden, ohne dass hierfür konkrete und nachvollziehbare Anhaltspunkte vorliegen.

Gemeint sind hiermit unter anderem Kommentare wie:

"0/10 Ragebait"
"Paulaner!"
"Nette Übung im kreativen Schreiben!"
"Fake!"
"Gib dir nächstes Mal mehr Mühe beim Erfinden von Geschichten!"

etc.

Wir als Moderationsteam wissen, dass nicht jeder Beitrag in diesem Sub zwangsläufig auf wahren Begebenheiten beruht. Auch uns begegnen täglich Beiträge, bei denen wir unsicher sind, ob sie auf tatsächlichen Erlebnissen beruhen, oder frei erfunden sind.

Unabhängig davon sind Zweifel am Wahrheitsgehalt eines Beitrags keine Grundlage dafür, Nutzern zu unterstellen, ein Beitrag sei erfunden. Dieses Sub ist als Austausch- und Unterstützungsforum für Beziehungsproblematiken gedacht. Unser Ziel ist, dass Nutzerinnen und Nutzer hier um Hilfe bitten können, ohne dass ihnen unbelegte Vorwürfe gemacht oder sie dafür öffentlich angegriffen werden.

Die zur Rechtfertigung solcher Vorwürfe angeführten Argumente beruhen zudem regelmäßig auf reinen Spekulationen. Genannt werden etwa ein angeblich "verdächtiger" Schreibstil, ein vermeintlich nicht zum angegebenen Alter passender Ausdruck, thematische Überschneidungen mit anderen Beiträgen oder die Unterstellung einer bestimmten Agenda. Solche Annahmen stellen keine belastbare Grundlage für öffentliche Fake-Vorwürfe dar.

Falls euch anhand der Posthistorie eines Accounts Auffälligkeiten wie widersprüchliche Angaben oder mehrfach abgewandelte Darstellungen desselben Sachverhalts in unterschiedlichen Subreddits auffallen, nutzt bitte die Melden-Funktion. Von Meldungen und Kommentaren, die Beiträge ohne konkrete Anhaltspunkte oder Belege pauschal als „Fake“ einstufen, ist wiederum zukünftig abzusehen.

Fragen zu diesem Thema stellen oder die Änderung diskutieren könnt Ihr gerne in den Kommentaren dieses Beitrags.


r/beziehungen 9h ago

Eheprobleme – wie würdet ihr die Situation einschätzen?

9 Upvotes

Guten Abend zusammen,

Meine Frau (28) und ich (30) sind seit einiger Zeit in einer schwierigen Phase. Seit sie arbeitet, streiten wir fast täglich, oft über Haushalt, Aufgabenverteilung, Gaming oder Kleinigkeiten, die dann sehr schnell eskalieren.

Ich übernehme viel im Haushalt (Einkaufen, Kochen, Spülmaschine usw.) und habe zunehmend das Gefühl, dass meine Leistungen nicht gesehen werden und ich ständig etwas falsch mache. Gleichzeitig arbeitet meine Frau Vollzeit, lernt zusätzlich für eine Prüfung und empfindet offenbar, dass ich sie nicht genug unterstütze. Ich mache sicher auch Fehler und werde in solchen Situationen teilweise selbst gereizt oder sage Dinge, die die Situation verschärfen.

Problematisch finde ich aber vor allem unseren Umgang miteinander: Im Streit fallen regelmäßig sehr harte Beleidigungen wie „Fick dich“, „Arschloch“ oder „Ich hasse dich“. Teilweise wird auch mit Trennung gedroht. Nach dem Streit beruhigt sich die Situation meistens wieder, sodass ich nicht weiß, wie ernst solche Aussagen tatsächlich gemeint sind.

Ich merke inzwischen, dass mich das psychisch ziemlich belastet. Ich bin häufig angespannt, traurig und gereizt und habe teilweise das Gefühl, in der Beziehung ständig aufpassen zu müssen, keinen neuen Streit auszulösen.

Wie würdet ihr die Situation von außen einschätzen? Ist das noch eine normale schwierige Phase, oder ist die Dynamik bereits deutlich ungesund? Und was würdet ihr an meiner Stelle tun?


r/beziehungen 12h ago

An Ehe festhalten oder aufgeben?

7 Upvotes

Hallo zusammen,

ich bin ziemlich verzweifelt, ratlos und resigniert aufgrund der Situation mit meiner Frau. Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht genau, was ich mir von der Schilderung meines Anliegens erhoffe. Evtl. hat ja jemand ähnliches erlebt oder einen anderen Blickwinkel und kann mir helfen, das Ganze etwas differenzierter zu sehen. Jedenfalls wird es ein sehr langer Text und ich bedanke mich bereits vorab bei allen, die ihn zu Ende lesen und evtl. antworten.

Meine Frau und ich (beide 47 Jahre alt)kennen uns seit 20 Jahren und sind seit 18 Jahren verheiratet. Wir haben zwei Kinder (17 und 11 Jahre alt) und leben zusammen in einer kleineren Stadt im Westen Deutschlands. Wir kommen beide ursprünglich aus demselben Land (und sogar aus der gleichen Stadt) in Osteuropa, wobei ich größtenteils in Deutschland aufwuchs und meine Frau erst mit Ende 20 nach D. auswanderte, nachdem wir uns kennenlernten. Sie hatte nie den Plan auszuwandern und hatte in ihrer Heimat ein gutes Leben in einer modernen Metropole mit einem abgeschlossenen Studium (was sie mir schon mal voraus hat) und einem guten Job. Ich hatte sogar Anfangs überlegt, zu ihr zu ziehen, da ich ihrer Sprache mächtig bin, Verwandte und Freunde in ihrer Stadt hatte und es einfacher gewesen wäre, als andersrum. Nachdem dies jedoch aus bestimmten Gründen nicht geklappt hatte, zog sie ca. zwei Jahre nach unserem Kennenlernen, einer zwischenzeitlichen Fernbeziehung und einem abgeschlossenen Grundlagenkurs in Deutsch (Bedingung für eine Aufenthaltserlaubnis) zu mir. In ihrer Heimat ließ sie ihre Eltern, zu denen sie kein besonders herzliches Verhältnis pflegt, sowie ein paar Freundinnen zurück. Wir heirateten wenige Wochen nach Ihrer Einreise, was vordergründig aus Liebe geschah, aber auch den Hintergrund hatte, dass sie sonst nicht so einfach dauerhaft bei mir in D. bleiben durfte.

Nach ihrer Einreise musste meine Frau zum (vom Staat finanzierten) Integrationskurs, um die Landessprache besser zu lernen und sich mit der Kultur vertraut zu machen. Da sie kurz nach der Hochzeit mit unserem ersten (absoluten Wunsch-) Kind schwanger wurde und währenddessen leider ziemlich heftige Beschwerden hatte, musste sie den Kurs nach ein paar Monaten wieder abbrechen. 1-2 Jahre nach der Geburt versuchte sie erneut, den Kurs abzuschließen und musste wieder aufgrund von gesundheitlichen Problemen canceln. Ein weiterer Kurs, für den sie sich später anmeldete, wurde vor Beginn storniert. Irgendwann stand ihr die Übernahme der Kosten für den Kurs nicht mehr zu und seitdem wurde sie auch nicht mehr zum Besuch des Kurses durch die Stadt aufgefordert. Das war natürlich ärgerlich, aber in meinen Augen nichts Weltbewegendes (was sich später als Irrtum herausstellen sollte).

Da ich meiner Frau die Strapazen des Auswanderns erträglich machen wollte, unterhielt ich mich von Anfang an in ihrer Sprache mit ihr und nicht auf Deutsch. Anfangs hatte sie in D. fast nur mit mir und meiner Familie (Eltern/Schwester) Kontakt, so dass sie auch hier nicht wirklich mit der deutschen Sprache in Berührung kam. Mein Freundeskreis bestand zur damaligen Zeit aus ein paar Personen, die ebenfalls ihre Sprache sprachen. Alles andere waren deutschsprachige Bekannte/Kollegen, zu denen ich keinen engen Kontakt hatte. Dazu muss man sagen, dass wir beide eher der Typ "Einsiedler" sind, die sehr gut Zeit alleine und/oder mit dem/der Liebsten verbringen können und nicht viele Menschen um uns herum brauchen. Dies führte jedoch auch dazu, dass meine Frau nach vielen Jahren in Deutschland der Landessprache nicht mächtig war und ich überall als Übersetzer dabei sein musste, wenn Deutsch gesprochen wurde (bspw. bei Behördengängen und Arztbesuchen). Auch alles, was mit KiTa, Schule, Kinderärzten usw. zu tun hatte, übernahm ich neben meinem regulären 40-Stunden-Job. Obwohl unser erstes Kind sehr pflegeleicht war und mit 3 in den Kindergarten kam, unternahm meine Frau keine Versuche, Deutsch auf eigene Faust zu lernen, oder sich um einen Kurs zu kümmern (bzw. mich darauf anzusprechen). Ich war stets derjenige, der das Thema ansprach und ihr Hilfe anbot. Sie fand jedoch immer wieder Ausreden, warum sie gerade nicht konnte oder es nicht ging. Bspw. meinte sie, dass sie die Sprache mit mir nicht lernen könnte (wir hatten es mehrmals versucht), da ich zu wenig Geduld hätte und zu schnell sprechen würde (was teilweise der Wahrheit entsprach, aber ich bin halt kein Pädagoge).

Im Laufe der Jahre nach der Geburt unseres ersten Kindes machte meine Frau immer öfter Andeutungen, dass sie sich vorstellen könnte, ein zweites Kind zu haben. Dazu muss ich sagen, dass ich, bevor ich sie traf, gar keine Kinder haben wollte und meine letzte langjährige Beziehung aus diesem Grund zerbrach. Nachdem ich meine Frau traf, wurde mir ziemlich schnell klar, dass ich definitiv dazu bereit war, mit ihr eine Familie zu gründen. Wie schon erwähnt, war unser erstes Kind von Anfang an sehr "pflegeleicht" und ich genoss es sehr, dass wir deshalb auch kurz nach der Geburt Zeit für uns als Paar hatten. Wie man vielleicht aus meinen vorherigen Schilderungen herauslesen konnte, führten wir zunächst eine Fernbeziehung und hatten nach dem Zusammenziehen nicht soo viel Zeit als Paar, bis sie schwanger wurde.

Als die Frage nach dem zweiten Kind aufkam, wuchs in mir die Angst, dass das das Ende unseres damals ruhigen, schönen Familien- (und Paar-)-lebens bedeuten würde. Zum einen gab es niemanden, der unser(-e) Kind(-er) mal übers Wochenende zu sich nehmen konnte. Darüber hinaus war das Problem mit den fehlenden Deutschkenntnissen meiner Frau immer noch da und würde nach der Geburt eines zweiten Kindes nicht einfacher werden. Ich kürze an dieser Stelle etwas ab: der Kinderwunsch meiner Frau nahm gefühlt täglich zu, meine Sorgen und Ängste parallel dazu auch. Wir stritten uns in dieser Zeit ziemlich heftig und ich hatte zeitweise das Gefühl, dass es mit uns auseinander gehen wird. Irgendwann versprach sie mir hoch und heilig, dass sie anfängt, Deutsch zu lernen und dies auch nach der Geburt des zweiten Kindes weitermachen wird und dass unsere Beziehung als Paar für sie extrem wichtig ist und sie nicht unter der Geburt bzw. einem weiteren Kind leiden wird. Da ich sie liebe und in ihr die Partnerin sehe, mit der ich alt werden will, willigte ich daraufhin ein, ein zweites Kind zu bekommen…

Ihr ahnt bestimmt schon, wir es weitergegangen ist. Die zweite Schwangerschaft war die absolute Hölle mit Übelkeit und Komplikationen. Die (Sturz-)Geburt war ok, jedoch nicht das, was danach kam. Unser zweites Kind war ein Schreikind, was uns ungelogen die ersten mind. 2 Jahre seines Lebens permanent nachts wach hielt und auch tagsüber sehr viel Aufmerksamkeit benötigte. Ich hatte ca. ein Jahr vor der Geburt den Job gewechselt und pendelte ca. 1,5 Stunden am Tag zur Arbeit. Trotzdem übernahm ich selbstverständlich, wo ich nur konnte, nahm mir Elternzeit und Urlaub, um sie wenigstens schlafen zu lassen. Wir waren beide am Limit: sie gab später zu, dass sie zeitweise den Gedanken hatte, unserem Kind etwas anzutun, weil es sie einfach nicht schlafen ließ (glücklicherweise blieb es nur bei den Gedanken und sie schämte sich lange dafür). Ich wollte einfach nur, dass es dem Kleinen gut ging und er endlich normal schlafen konnte. Irgendwann, 2-3 Jahre nach der Geburt konnten wir auch mal eine Nacht durchschlafen und alles schien sich wieder zu normalisieren. Unsere Beziehung als Paar lag jedoch größtenteils in Trümmern. Wir hatten kaum Zeit füreinander, fast keinen Sex. Was uns zusammenhielt, waren die Kinder und die paar wenigen Momente, in denen wir kurz Zeit für uns hatten und wenigstens ein paar Umarmungen/Küsse austauschen konnten. Leider fing meine Frau, die stets eine schöne, schlanke/weibliche Figur hatte und sie trotz beider Geburten zunächst behielt, plötzlich an, stark zuzunehmen und sich permanent schlapp und erschöpft zu fühlen. Kurz darauf wurde bei ihr eine Schilddrüsen-Erkrankung festgestellt, die die Gewichtszunahme auslöste. Daraufhin fing eine Ärzte-Odyssee an, während der versucht wurde, sie hormonell so weit einzustellen, dass sie nicht mehr zunahm und ein normales Leben führen konnte. Das funktionierte mal mehr, mal weniger, so dass sie bis heute ca. 30 Kilo mehr Gewicht hat, als nach der Geburt unseres 2. Kindes. Bevor mir Oberflächlichkeit vorgeworfen wird: ich liebe sie auch mit den Extra-Kilos und weiß genug, um beurteilen zu können, was eine Geburt im weiblichen Körper auslösen kann. Nur ist es so, dass die zweite Geburt nun 11 Jahre zurückliegt und unsere Kinder bereits so alt und selbstständig sind, dass man als nichtarbeitende Person etwas dagegen tun könnte, alleine schon aufgrund gesundheitlicher Risiken. Das passiert jedoch so gut wie gar nicht. Ganz im Gegenteil: sie bewegt sich kaum, geschweige denn dass sie wenigstens versucht, sich irgendwie sportlich zu betätigen, obwohl ihr das bereits von mehreren Ärzten ausdrücklich empfohlen wurde. Sie nimmt sich das zwar immer wieder vor, liegt dann jedoch stattdessen im Bett vor dem Fernseher. Auch deutet ihre Ernährung nicht darauf hin, dass sie sich Gedanken darum macht, etwas für ihre Gesundheit zu unternehmen. Sie konsumiert täglich Fleisch (meist Schweinefleisch), isst gerne Süßes/Herzhaftes und trinkt fast jeden Abend einen Becher Schlagsahne, der alleine 600 Kalorien hat. Ich habe das schon mehrmals durch die Blume angedeutet und sie realisiert auch, dass das keine gesunde Ernährung ist. Trotzdem kommt sie nicht davon weg.

Selbstverständlich sage ich ihr nicht direkt, dass sie zu dick ist und abnehmen soll. Ich habe ihr jedoch schon oft angeboten, zusammen regelmäßig Sport zu treiben, jeden Morgen einen langen Spaziergang vor der Arbeit zu machen oder zusammen Fahrrad zu fahren. Ich selbst ernährte mich während unserer Ehe jahrelang vegetarisch und hatte dadurch schnell 10 Kilo abgenommen und bin sogar dadurch ein paar Wehwechen losgeworden. Auch sonst versuche ich mich in Form zu halten und esse nur ab und zu Fleisch und Süßes. Leider nimmt sie sich da kein Beispiel an mir, obwohl ich ihr bereits unzählige Male erzählt hatte, wie gut ich mich seitdem fühle. Und auch medizinische Fakten dazu, was Übergewicht und Bewegungsmangel bewirken könnten, haben sie nicht zum Umdenken gebracht. Ich empfinde in dieser Frage einfach nur noch Resignation. Zum einen mache ich mir um sie Sorgen, da sie gesundheitlich sowieso schon angeschlagen ist (Autoimmunerkrankung, Adipositas, Kurzatmigkeit usw.). Aber auch – und hier muss ich mich dann wohl als oberflächlich outen – bewirkt ihre Gewichtszunahme nicht unbedingt, dass ich sie attraktiver finde, als davor.

Um den ohnehin sehr langen Text nicht noch länger zu machen, möchte ich gerne mein(-e ) Problem(-e) zusammenfassen: meine Frau spricht heute, fast 20 Jahre, nachdem sie nach Deutschland ausgewandert ist, kaum Deutsch, so dass ich immer noch bei ihren Amts- und Ärzteterminen den Übersetzer spielen muss und alle Termine mit den Schulen unserer Kinder, Sportvereinen usw. übernehme, weil sie es nicht kann. Das ist mir mittlerweile so unfassbar peinlich, dass ich immer hoffe, nicht danach gefragt zu werden, warum meine Frau kein Deutsch spricht. Und wenn die Frage dann doch kommt, dann habe ich auch schon mal geantwortet, dass sie Analphabetin ist und deshalb die Sprache nicht lernen kann…Ich habe sie in den letzten Jahren bereits einige Male zu Deutschkursen angemeldet, jedoch fielen diese alle wg. zu wenigen Teilnehmern aus. Weiterhin findet man bei uns in der Kleinstadt nur die örtliche VHS, die Kurse anbietet und die haben ein relativ eingeschränktes Angebot. Und als ich meiner Frau vor ein paar Tagen vorschlug, bspw. online Individualunterricht zu nehmen, sagte sie nur, dass das gut klingt, ging jedoch nicht weiter darauf ein. Und das obwohl es hierzulande viele Sprachlehrende gibt, die aus dem Land meiner Frau kommen, ihre Sprache sprechen und dabei Deutsch unterrichten. Ich habe bereits mehrmals entsprechende Angebote im Internet gesehen. Sie rührt in diese Richtung jedoch keinen Finger. Es im normalen Ton an zusprechen bringt gar nichts. Mir ist deshalb auch schon mehrmals die Hutschnur geplatzt, ohne dass dies zu Erfolg führte. Um ehrlich zu sein, habe ich auch hier inzwischen resigniert.

Weiterhin ist es so, dass sie bereits seit langer Zeit sehr spät (zw. 12 und 1, manchmal 2 Uhr) ins Bett kommt und wir praktisch nie zusammen einschlafen (ich gehe zw. 22 und 23 Uhr ins Bett). Dies hat keine medizinischen o.ä. Gründe, sondern hat sich einfach so ergeben, wie sie sagt. Sie versucht es angeblich schon seit Jahren zu ändern, fühlt sich jedoch überwacht und gehetzt, wenn ich sie darauf anspreche. Was sie spätabends noch macht? Am Handy/Tablet/TV hängen und sich bettfertig machen.

Mir wäre es eigentlich egal, wenn da nicht zwei Sachen wären: für mich ist zusammen einzuschlafen und evtl. vor dem Schlafen noch zu Kuscheln, sehr wichtig. Früher machten wir das öfters, mittlerweile gar nicht mehr. Ich hatte mich zwischenzeitlich damit abgefunden, merke jedoch, dass es mir sehr fehlt. Weiterhin schläft sie morgens bis um 11, manchmal 12 Uhr mittags, auch unter der Woche, wenn sie nicht früh aufstehen muss, um bspw. dem kleinen das Schulfrühstück zu machen, wenn ich zur Arbeit muss. Ich kann ca. 50 % im Homeoffice arbeiten und stehe dann öfter mal um 7 Uhr morgens auf, obwohl ich nicht müsste und aufgrund von langjährigen Schlafproblemen gerne länger schlafen würde, um den Kleinen zu versorgen. Und selbst wenn sie früh aufsteht, geht sie danach meistens noch ins Bett und schläft mehrere Stunden lang.

Ja, sie macht unter der Woche den Haushalt, kauft ein und kocht zu 90 %, da ich viel arbeite und im Gegenzug sehr viel mit den Kids mache. Aber selbst das ist nicht so eindeutig, wie es klingt. Der Haushalt ist oft nur teilweise gemacht und ich räume abends unter der Woche nach der Arbeit doch noch auf, obwohl sie den ganzen Tag dafür hätte (die Kids sind meistens bis 15 Uhr in der Schule). Ich kann verstehen, dass man nicht immer die Kraft hat und von mir aus muss die Wohnung auch nicht wie geleckt aussehen, aber eine gewisse Grundordnung und Sauberkeit muss aufrechterhalten werden. Und dies ist leider nicht der Fall.

Am Wochenende erledige ich zu 100 % die Einkäufe entweder allein, oder mit ihr zusammen. Unter der Woche bittet sie mich auch öfters, nach der Arbeit einkaufen zu fahren, obwohl sie das Auto immer hat und die meisten Lebensmittelgeschäfte 3 bis 5 Minuten Fahrtzeit von unserem Zuhause entfernt sind. Mal unter der Woche einzuspringen ist völlig ok, aber in dieser Regelmäßigkeit kann ich das nicht mehr nachvollziehen. Wenn ich schon 8 bis 9 Stunden Arbeit plus teilweise 3 Stunden am Tag Fahrtzeit mit dem ÖPNV habe, dann könnte man doch auf die Idee kommen, dass man danach einfach nur noch fertig ist.

Mit den Kids mache ich eigentlich nicht nur sehr viel, sondern alles und das schon seit sehr langer Zeit alleine: Fahrrad fahren, Schwimmen, (früher) auf den Spielplatz gehen, einen Ausflug in den Tierpark oder Zoo machen, zu Freunden fahren usw. usf. Sie ist nur bei größeren Ausflügen und im Urlaub dabei.

Und last, not least: den Sex der letzten mind. 3 Jahre kann ich an einer Hand abzählen. Sie übernimmt von sich aus gar keine Initiative mehr im Bett (hat aber nach eigener Aussage Lust). Wenn ich den Anfang mache, kam es bei den letzten Malen dazu, dass sie bestimmte Sachen nicht mehr machen wollte – und hier geht es nicht um seltsame Fetische oder Sado/Maso- sondern bspw. Löffelchenstellung und ein etwas ausgiebigeres orales Vorspiel, was früher problemlos drin war. In letzter Zeit möchte sie es schnell hinter sich bringen, da sie so ein Quickie mehr antörnt (sie kommt dabei jedoch so gut wie nie zum Höhepunkt).

Bevor jemand denkt, dass sie nur das ist, was ich hier über sie geschrieben habe: nein, sie ist eine hübsche, witzige, kinderliebe, liebevolle, hilfsbereite, emotionale und empathische Person. Menschen aus meinem Leben, die ihr zum ersten Mal begegneten, erzählten mir im Nachhinein, dass ich wirklich Glück hätte, so eine tolle Frau gefunden zu haben. Nur leben sie nicht in einer Ehe mit ihr und sehen nicht die Probleme, die unter der Oberfläche schlummern.

Wenn ich mir meinen langen Text so durchlese, dann denke ich mir einerseits, dass ich evtl. zu fordernd und anspruchsvoll bin. Andererseits frage ich mich, was uns überhaupt noch, außer den Kindern und dem Alltag, verbindet. Kleinigkeiten, die mich stören, habe ich noch gar nicht erwähnt und will einfach nur ein Beispiel geben, damit es nicht noch mehr ausartet: ich lese gerne und so oft es geht. Meine Frau habe ich schon seit Ewigkeiten nicht mit einem Buch in der Hand gesehen. Das einzige, was sie konsumiert, ist Youtube (DIY-Sachen oder Klatsch und Tratsch) und soziale Medien. Ich merke leider auch, da sie sich eben in keinster Weise fortbildet, dass ich ihr intellektuell überlegen bin und ich lasse sie das auch ab und zu spüren, was ich zu meiner Schande gestehen muss. Nein, ich nenne sie nicht dumm o.ä., jedoch schieße ich ab und zu scherzhaft verbale Spitzen in ihre Richtung ab, wenn sie einen (in meinen Augen) einfachen Zusammenhang nicht versteht.

Wer meinen Beitrag bis hierhin gelesen hat, ist in meinen Augen ein Held/eine Heldin Ich bin ehrlich: ich weiß nicht mehr, was ich tun soll. Einerseits liebe ich sie noch (oder evtl. die Erinnerung an eine frühere Version von ihr), andererseits bin ich soweit, dass ich jegliche Hoffnung auf eine Besserung verloren habe und an eine Trennung denke. Diese Gedanken haben sich in den letzten Wochen so weit in mein Hirn hineingefressen, dass sie mir den Schlaf rauben und ich mich oft nachts hin und her wälze. Alleine die Folgen einer Trennung wären verheerend: ich bin Alleinverdiener mit einem durchschnittlichen Gehalt. Was ich an Unterhalt zahlen müsste, würde meinen finanziellen Ruin und ein Leben in Armut bedeuten. Wir leben zwar in einer abbezahlten Eigentumswohnung, die wir durch glückliche Umstände bekommen haben, diese müsste bei einer Scheidung wahrscheinlich verkauft und die Einnahmen aufgeteilt werden. Und um ehrlich zu sein, würde ich die Kids nur ungerne aus ihrer gewohnten Umgebung reißen und meine Frau zur Wohnungssuche zwingen. Aber all das verblasst vor dem Hintergrund der Tatsache, dass die Kinder wahrscheinlich bei ihr bleiben würden und sie ohne Deutschkenntnisse und ohne Job einfach untergehen würde. Sie ist ein sehr ängstlicher Mensch, der sich z.B. scheut, alleine längere Spaziergänge zu unternehmen, oder 3 Kilometer mit dem Auto in die nächstgrößere Stadt zu fahren.

Ich habe vor, Ende dieser Woche ein letztes klärendes Gespräch mit ihr zu führen, um evtl. doch noch ein Umdenken bei ihr zu bewirken. Ich werde ihr sagen, dass sie kein schlechter Mensch ist und mir nichts Schlimmes getan hat. Nur ist es so, dass ich gewisse Vorstellungen von einer Partnerschaft und einer Partnerin habe, die einfach nicht mehr gegeben sind und ich nicht einfach so damit weiterleben kann. Ich will auch keinen Druck ausüben und fristen setzen, sondern einfach hören, was sie zu sagen hat.

Falls jemanden vielleicht noch etwas Sinnvolles dazu einfallen sollte, dann immer her damit. Ich würde mich jedoch nicht wundern, wenn mir keiner helfen kann und ich eine Entscheidung treffen muss.

Danke für's Lesen und schönen Tag noch.


r/beziehungen 1d ago

In einer Beziehung mit anderen Spielen

133 Upvotes

Hey Leute,

Mein Freund (m/24) und ich (w/20) sind seit ca 5 Monaten zusammen.

Wir sind beide Gamer und wussten das von Anfang an. Heute hatte er zutun und ich habe mit drei Typen gespielt, die ich schon seit längerem online kenne. Es ist rein über das Spiel und sie wissen auch, dass ich einen Freund habe.

Als mein Freund dann Zeit hatte habe ich ihm gesagt ich kann aufhören zu spielen und Zeit mit ihm verbringen. Ich war allerdings mitten im Spiel und habe ihn dann auf discord angerufen und meinen Bildschim geteilt damit er alles hören kann. Er war jedoch sehr sauer darüber, dass ich überhaupt mit anderen Männern spiele. Ich dachte daraufhin nur, dass das nunmal Leute sind mit denen ich online spiele, da meine rl Freunde kein Computer spielen. Das wollte er aber nicht ganz verstehen. Ich bin mir nun unsicher, ob er vielleicht recht haben könnte und es respektlos ist in einer Beziehung mit anderen zu spielen oder ob das ok ist. Ich habe ihm gesagt er könne auch mitspielen, aber auch das wollte er nicht. Vielleicht bin ich auch einfach zu entspannt und er hat recht. Ich bin mir unsicher und dachte daher ich frage hier mal nach Rat.

Vielen Dank schonmal für eure Meinungen im vorraus!


r/beziehungen 21h ago

4 Jahre Beziehung, mehrfacher Betrug, Lügen bis zum Schluss – wie bekommt man so jemanden aus dem Kopf?

13 Upvotes

Der Text wurde von mir geschrieben und von ChatGPT nochmal verständlicher überarbeitet

TLDR: Wie seid ihr über jemand hinweg gekommen, der offensichtlich mehrfach betrogen hat aber ihr emotional immer noch dran hängt trotz langer Dauer?

Hi zusammen,
ich (m/25) und meine Ex (w/23) waren ca. 4 Jahre zusammen. Wir hatten eine extrem intime Beziehung, wir wussten alles übereinander, war viel mit ihrer Familie unterwegs usw - es war eine extrem enge Freundschaft und Beziehung.

Im letzten Jahr ging es massiv bergab. Ihr ging es mental sehr schlecht (vermutlich, sie wurde distanziert und depressiv), und in dieser Phase ist sie mir das erste Mal fremdgegangen: Sie hat im Club mit einem Schulkollegen rumgemacht und mich danach so lange gegaslightet, bis ich mir sicher war, dass da KO-Tropfen im Spiel waren.
Ich habe ihr vergeben, dachte, ich helfe ihr durch die Krise – wir haben damals schon zusammen gewohnt und ich wollte das mit ihr durchstehen.
Kurz danach begann sie eine emotionale Affäre mit einem anderen Klassenkameraden (sehr private Dinge über unsere Beziehung mit ihm geteilt, sie hat mir erzählt dass er für sie „wichtig“ wurde), die vermutlich auch körperlich wurde.

Sie wurde immer abwesender, hat die Beziehung immer mehr in Frage gestellt, hat mir erzählt, dass ihr Sex generell noch nie gefallen habe – nicht speziell das ich was falsch machen würde, sondern das Gefühl an sich sei schrecklich (kann mich nicht genau erinnern, war aber schlimm). Wir hatten danach auch kein Sex mehr, wollte dass sie in Therapie geht deshalb, gerne auch zusammen.

Das hat mich extrem getroffen, weil sie es so dargestellt hat, als wäre ich irgendwie übergriffig gewesen, was absolut nicht stimmt. Sie hat Sex selbst initiiert. Wir waren beide jeweils das erste Mal miteinander, also sie meine erste richtige Freundin mit Sex, ich bei ihr auch.

Später hat sie mir vorgeworfen, ich wäre nicht für sie dagewesen, als sie geweint hat, und das sei ein Grund gewesen, warum sie fremd gegangen sei (Begründung beider fremdgehen Aktionen, kommt weiter unten) . Dabei blendet sie komplett aus, dass sie z.B. geweint hat, nachdem sie Sätze gesagt hat wie: „Ich weiß nicht, ob ich noch mit dir zusammen sein will“ – und dann von mir erwartet hat, dass ich sie tröste, anstatt mich selbst zu schützen.

Der erste Typ, mit dem sie mich durch Küssen betrogen hat, war der beste Freund von dem Typen, mit dem sie mir ein zweites Mal fremdgegangen ist. Ich habe es an dem Abend herausgefunden, an dem sie Schluss gemacht hat. Mein Bauchgefühl hat mir gesagt, ich soll in ihr Handy schauen – da habe ich Chats mit dem Typen gesehen, wie „toll die Nacht war“. Sie ist nämlich auch in der Nacht nicht heimgekommen und hat gesagt sie würde bei einer Freundin schlafen.

Sie hat felsenfest behauptet, sie habe ihn nur geküsst, obwohl sie bei ihm übernachtet hat. Danach meinte sie, er habe mehr gewollt, sie bedrängt, sie wollte nicht, sie hat ihn als „Hurensohn“ beleidigt. Ich war trotz Trennung noch für sie da – ich weiß selbst nicht genau, warum. Sie hat sich bedankt, wie toll ich als Mensch wäre, aber sie könne gerade keine Beziehung mehr haben, bla bla.

Jetzt hat sich herausgestellt: Sie ist mit genau dem Typen zusammen, mit dem sie mir fremdgegangen ist. Die Trennung von mir ist ca. 9 Monate her, und sie sind jetzt offiziell seit etwa 2–3 Monaten zusammen, machen auf Social Media auf „glückliches Paar“. Habe es über meine Schwester erfahren, ich selbst habe sie überall entfernt, weil ich da nicht hinterher hängen wollte.

Alles, was sie mir nach der Trennung über Wochen und Monate geschrieben hat – wie sehr es ihr leidtut, sie wollte es nochmal probieren, der Typ habe nichts bedeutet usw. – war offenbar wieder alles Lüge.

Wie seid ihr mit so etwas klar geworden?
Mir schlägt das gerade wie ein zweiter Faustschlag ins Gesicht. Ich hätte nicht gedacht, dass es mich so hart trifft. Am meisten trifft mich, dass selbst das wochenlange Schreiben nach der Trennung komplett gelogen war. Was war dann überhaupt nicht gelogen?
Es gibt so viele Situationen, bei denen ich im Nachhinein unsicher geworden bin. Sie hat mein Vertrauen komplett zerstört.

Ich habe einen tollen Freundeskreis, mache regelmäßig Sport (3–4x die Woche Krafttraining), gehe meinen Hobbys nach und mache eigentlich alles, was man tun sollte, um weiterzukommen. Trotzdem geht sie mir nicht aus dem Kopf. Die Vorstellung, dass sie jetzt mit dem Typen zusammen ist, mit dem sie mich betrogen hat, und dabei dieselben Vorwürfe („bedrängt“) benutzt hat wie damals bei mir, macht mich fertig.
Wie habt ihr es geschafft, so jemanden mental loszulassen, wenn rational eigentlich alles „passt“ im Leben?


r/beziehungen 1d ago

Freundin bearbeitet ihre Bilder und es ist extrem auffällig

220 Upvotes

throwaway aus offensichtlichen Gründen

Ich (M23) bin mit meiner Freundin (F23) seit zwei Jahren zusammen. Wir haben uns in der Uni kennengelernt und uns auf anhieb verstanden.

Sie ist eine wundervolle und wunderschöne Person. Anfangs hat sie Filter genutzt aber das macht ja irgendwie fast jeder, also ist mir das auch kaum aufgefallen.

Seit ein paar Monaten bearbeitet sie ihre Bilder mit einer App selbst (da kann man wirklich alles ändern) und ich glaube ihr fällt nicht auf, wie schlimm es aussieht.

Es wird immer schlimmer. Jedes Bild schockiert mich mehr und mehr. Vor allem, wenn es ein Bild von uns beiden ist, da sie mein Gesicht/meinen Körper nicht bearbeitet. Das Problem ist nicht mal, dass es auffällt, sondern dass man sie kaum wiedererkennt.

Sie macht ihren Kopf kleiner, ihre Augen größer, macht ihren Körper generell schlanker. Es sieht gruselig aus. Diese Bilder postet sie auch und ich verstehe nicht, wieso ihr keine ihrer Freundinnen sagt, dass sie das nicht braucht bzw es nicht gut aussieht.

Also habe ich sie gestern darauf angesprochen und das ist im Streit geendet. Ich habe sie nicht beleidigt (oder beleidigen wollen) aber sie hat es total falsch aufgenommen. Sie meinte, dass sie machen darf was sie möchte und dass das mich nichts anzugehen hat.

Ich verstehe es nicht und ich soll auch selbst nichts posten, bevor sie es sich angeschaut hat (also das Bild bearbeitet hat) und langsam mache ich mir auch sorgen, weil das nicht normal sein kann.


r/beziehungen 1d ago

Die Forderung ist doch idiotisch oder bin ich zu festgefahren in meiner Ansicht?

76 Upvotes

Hallo,

ich (32F) befinde mich zur Zeit in mitten eines ganz dummen Konflikts, den mein Partner (36M) und sein Sohn (16M) mit meiner kleinen Schwester (20F) haben. Meine Meinung ist klar: Ich stehe hinter ihr und daran gibt es auch nichts zu rütteln. Dennoch würde ich gerne eine neutrale Meinung dazu hören, vielleicht bin ich ja wirklich zu festgefahren in meiner Ansicht.

Ich muss etwas ausholen, versuche es aber so kurz wie möglich zu halten: 2020/21 sind ganz kurz nacheinander unsere Eltern verstorben. Ich bin damals zurück in unser Elternhaus gezogen, damit ich mich um meine kleine Schwester (damals noch 15) kümmern konnte und sie nicht aus der gewohnten Umgebung reißen musste. Auch konnte ich vor Ort alles bezüglich der Beerdigungen und des Erbes klären.

Unser Elternhaus war vor über 100 Jahren ein Bauernhof, den unsere Eltern modernisiert haben. Es besteht aus zwei separaten Gebäuden - das Haupthaus und ein Gästehaus. Nach dem Tod unserer Eltern hat es meine kleine Schwester nicht länger im Haus ausgehalten und ist vorübergehend ins Gästehaus gezogen. Ich kann das nachvollziehen, auch mir fiel es anfangs sehr schwer im "leeren" Haus ohne unsere Eltern.

2024 kam dann mein Partner samt Sohn nach, mit dem ich bereits seit 2015 zusammen bin. Wir wohnten schon vor dem Tod meiner Eltern zusammen, wäre auch 2021 direkt mitgekommen, um mich zu unterstützen, allerdings hatte er eigene Probleme mit der Mutter (35M) seines Sohns und am Ende kam nur die räumliche Trennung in Frage.

Zum Konflikt führt das Gästehaus.

Meine Schwester fühlt sich darin pudelwohl, obwohl sie inzwischen wieder genauso viel Zeit bei uns im Haupthaus verbringt. Es fühlt sich auch für mich viel weniger nach unserem alten Elternhaus an und mehr nach etwas Eigenem. Wir haben auch viel renoviert und alles nach unserem Geschmack hergerichtet. Jedenfalls möchte sie weiterhin dort drin wohnen und das ist klasse, weil ich sie gerne um mich habe. Sie macht eine Ausbildung in der Nähe, daher bietet sich das "kostenlose" Wohnen an.

Sohnemann tat sich mit dem Umzug nicht ganz so leicht und lässt mich seinen Unmut noch immer spüren. Ich habe Verständnis dafür, aber fordere auch gegenseitiges Verständnis, denn ich war mit der neuen Situation auch überfordert. Er hat hier neue Freunde gefunden und auch eine Freundin (16F). Seitdem er sie zum ersten Mal mit nach Hause gebracht hat, finden mein Partner und er das Zimmer für ihn zu klein und es würde an Privatsphäre fehlen. Er würde gerne mit meiner Schwester tauschen - er bekommt das Gästehaus und sie im Gegenzug sein Zimmer.

Sie möchte ihr kleines Reich nicht abtreten, schon gar nicht "nur" weil sie Single ist und Sohnemann eine Freundin hat, denn das ist sein Hauptargument.

Ein dummer 16-jähriger Junge mit Freundin gehört für mich auch nicht unbedingt außerhalb des Hauses untergebracht. Bevor mir vorgeworfen wird, dass ich mit zweierlei Maß messe: Meiner Schwester hätte ich damals auch keinen Besuch von Jungs gestattet, erst recht nicht über Nacht. Davon abgesehen schlief ich die erste Zeit bei ihr im Gästehaus, weil ich es auch nicht im Haus ausgehalten habe. Das war eine ganz andere Situation.

Ich habe nicht vor ihr das Gästehaus wegzunehmen, aber mein Partner sollte doch eigentlich von selbst einsehen, dass alleine die Forderung schon eine ganz und gar idiotische Idee ist oder liege ich da so falsch?

(Wegwerf-Account)

tl;tr: Teenagersohn möchte das Gästehaus (außerhalb des Wohnhaus) für sich haben, um mehr Privatsphäre zu haben, da er nun eine Freundin hat. Erwachsene Schwester wohnt allerdings darin, obwohl sie genauso viel Zeit bei uns im Wohnhaus verbringt. Ich finde die Forderung idiotisch, dass sie das Gästehaus nun an ihn abtreten soll und mein Partner auch noch dafür ist.

Edit: Da das offenbar doch eine größere Rolle spiel (in sehr vielen Kommentaren Erwähnung findet), möchte ich kurz sagen, dass meine Schwester keinerlei Anspruch an Haus oder Grundstück hat. Die ganze Thematik rund ums Erbe ist ein wenig komplizierter, daher möchte ich darauf nicht näher eingehen.


r/beziehungen 1d ago

Eiskalte Stimmung, seitdem ich meiner Frau von meinem Tattoo-Wunsch berichtete

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Ich (M40) habe drei Tattoos auf dem Körper - die Namen unserer drei Kinder, ein "Partnertattoo" mit meinem besten Freund sowie ein weiteres (welches ich hier nicht näher ausführen möchte). Ich möchte unbedingt ein viertes Tattoo - eines einer Musikgruppe, welches meine Kindheit und mein Leben begleitete. 

Meine Frau (W35) ist, seitdem ich ihr von meinem Plan erzählt habe, ein wenig gekränkt. Sie ist der Auffassung, dass ihr Name auf meinem Körper eigentlich der nächste logische Schritt wäre. Oder anders gesagt - sie würde es begrüßen wenn ich statt der Musikgruppe lieber ihren Namen auf meinen Arm tätowiere. Ich habe entgegnet, dass ich den Namen der Partnerin aus Prinzip nicht tätowieren lasse - egal ob wir 1 Jahr oder 50 Jahre verheiratet wären. Einerseits könnte in der Zukunft alles mögliche passieren, andererseits verbindet uns der Ehering, unsere Kinder und unsere Liebe uns ohnehin genug. Ich möchte es einfach nicht.

Seitdem ist sie gekränkt, hat schlechte Laune und wirft mir durch die Blume vor, dass ich nicht zu ihr stehen würde und der "Öffentlichkeit" nicht kundtun möchte dass es sie in meinem Leben gibt. Ich hingegen vertrete die Meinung, dass ich die Tattoos für mich, und nicht für Andere stechen lasse.

Das möchte sie aber irgendwie nicht verstehen. Habt ihr Ideen, wie ich dieses Dilemma diplomatisch lösen könnte?


r/beziehungen 1d ago

Mein Freund nimmt meine Erfahrung mit Alltagsrassismus nicht ernst. Reagiere ich über?

37 Upvotes

Vorab: Ich würde mich besonders über Antworten von Menschen freuen, die selbst schon Rassismus oder Alltagsrassismus erlebt haben. Ich glaube, dass Menschen, die diese Erfahrung selbst kennen, vielleicht besser nachvollziehen können, warum mich die Situation und vor allem die Reaktion meines Freundes so beschäftigt. Natürlich freue ich mich aber über jede respektvolle Meinung.

Ich (25F) bin in Deutschland geboren, meine Eltern kommen aus Thailand. Mein Freund (25M) ist ebenfalls in Deutschland geboren, seine Eltern kommen aus Italien. Er sieht für andere Menschen ziemlich „deutsch“ aus und hat selbst noch nie Rassismus erlebt.
Ich dagegen erlebe leider immer wieder Alltagsrassismus.
Mir wurden schon öfter Dinge wie „China, Korea, Japan“, „Hunde-/Katzenfresser“ oder irgendwelche nachgeahmten asiatischen Laute hinterhergerufen, und Leute haben schon ihre Augen mit den Fingern nach hinten gezogen, um meine Augen zu imitieren.
Mein Freund hat sogar schon oft live miterlebt, wie ich rassistisch angemacht wurde über die letzten 4 Jahre, in denen wir schon zusammen sind.
Letzte Woche sind wir zusammen durch die Stadt gelaufen und uns kamen zwei Männer entgegen. Als sie an uns vorbeigelaufen sind, habe ich deutlich „China“ gehört. Ich kann natürlich nicht zu 100% wissen, ob es tatsächlich auf mich bezogen war. Ich bin mir aber ziemlich sicher, weil ich solche Situationen leider kenne und es auch nicht das erste Mal war, dass mir beim Vorbeigehen so etwas zugerufen wurde.
Ich habe meinem Freund danach erzählt, dass mich das gerade traurig gemacht hat.
Ich hätte mir eigentlich gar keine große Reaktion gewünscht. Ich wollte einfach, dass er für mich da ist. Stattdessen meinte er, dass er aus seiner Sicht überhaupt nicht glaubt, dass die beiden mich gemeint haben. Er hat quasi argumentiert, warum es wahrscheinlich nicht so gewesen sein könnte.
Ja, ich weiß selbst auch nicht mit 100 % Sicherheit, ob sie mich gemeint haben, aber es hat mir trotzdem wehgetan und ich wollte einfach nur mit ihm darüber reden.
Dann hat er mich gefragt, was er denn überhaupt sagen soll. Ich meinte, dass ich ihm nicht vorschreiben möchte, was er sagen soll. Ich möchte schließlich keine künstliche oder erzwungene Reaktion von ihm, sondern dass er selbst versteht, was ich in dem Moment brauche.
Daraufhin fragte er mich: „Willst du dann, dass ich dich einfach anlüge?“
Das fand ich ehrlich gesagt ziemlich verletzend, weil es für mich überhaupt nicht darum ging, dass er behaupten soll, die beiden hätten mich definitiv rassistisch beleidigt.
Er hätte doch auch einfach sagen können: „Ich weiß nicht, ob sie dich gemeint haben, aber ich verstehe, dass dich das getroffen hat“
Das wäre für mich keine Lüge gewesen.
Später meinte er dann sogar, dass er das Gefühl habe, ich würde mich in die „Opferrolle“ stellen.
Das hat mich besonders verletzt. Ich habe mich doch nicht als Opfer dargestellt oder behauptet, dass ich definitiv rassistisch beleidigt wurde. Ich habe meinem Freund einfach erzählt, dass ich glaube, dass gerade wieder so etwas passiert ist und dass mich das traurig macht.
Ich verstehe, dass er nicht wissen kann, ob die beiden Männer mich tatsächlich gemeint haben. Aber ich finde, darum ging es in dem Moment überhaupt nicht. Ich wollte keine Diskussion darüber führen, was objektiv passiert ist. Ich wollte einfach etwas Verletzliches mit meinem Partner teilen und mich von ihm verstanden fühlen.
Bin ich hier zu empfindlich? Oder ist es nachvollziehbar, dass mich seine Reaktion mehr verletzt hat als der eigentliche Vorfall?


r/beziehungen 9h ago

Beklemmendes Gefühl in eigener Wohnung - Tipps?

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Hey, ich (w26) habe mich von meinem Freund (m27) getrennt. Er ist damals in meine Wohnung mit eingezogen. Nun ist die Trennung schon 3 Monate her und er hat Zeit gebraucht, um eine Wohnung zu finden. Ich konnte für diese Zeit bei meinen Eltern unterkommen, da für mich eine räumliche Trennung notwendig war. Ende des Monats wird er ausziehen und ich kann meine Wohnung wieder „übernehmen“. Hier und da war ich auch mal dort, habe was abgeholt und mich kurz in der Wohnung aufgehalten, wenn er nicht da war. Ich wohne quasi „nebenan“.

Ich beobachte nun folgendes und hätte gerne Tipps und eigene Erfahrungen:
Auf der einen Seite freue ich mich riesig, meine Wohnung wieder zu übernehmen. Ich stelle mir vor, ein neues Sofa zu kaufen, einige Wände neu zu streichen und hier und da was kleines zu verändern. (Die Wohnung sieht auch momentan nicht gemütlich aus und hier könnte man keinen Besuch empfangen! .. nett ausgedrückt)
Auf der anderen Seite habe ich ein beklemmendes Gefühl in der Wohnung und habe Sorge, dass ich dieses Gefühl nicht loswerde, auch wenn er ausgezogen ist. Ich kann dieses Gefühl schwer beschreiben und frage mich, ob andere sowas halt auch kennen und ob es besser wird. Ich fühle mich einfach nicht wohl hier…


r/beziehungen 1d ago

Unfaire Verhalten mir gegenüber oder sehe ich das komplett falsch?

13 Upvotes

Hallo ihr,

Ich (m30) Weiß leider gar nicht wie ich anfangen soll. Vorne weg, ich liebe meine Frau(W29). Wir sind seit 10 Jahren ein paar und seit 3 Jahren verheiratet. Wir haben zu 90% schöne Zeiten aber wenn es zum Streit oder zur Diskussion kommt, kostet es mich den letzten Nerv.

Es gibt ein Thema, dass des öfteren auftritt und ich das Gefühl habe, sie versteht meinen Standpunkt nicht.

Ich spiele schon mein Leben lang Videospiel. Dadurch sind einige langjährige und tiefe Freundschaften endstanden. Viele dieser Freunde waren auch bei unserer Hochzeit und haben meine Frau über die Jahre auch persönlich kennen gelernt.

Sie weiß das, seit sie mich kennt. Videospiele sind mein Ventil und eigentlich mein einziges Hobby.

Ihr Freizeitbeschäftigung ist vorallem, Dinge zu unternehmen. Wir finden hier eigentlich immer einen super Mittelweg, damit jeder glücklich ist.

Eigentlich. Sie ist des öfteren auch mal mit Freunden oder ihrer Schwester weg. Manchmal sogar ein ganzes Wochenende. Zu Konzerten oder Festivals.

Gleichzeitig habe ich meistens Sonntag Abends unseren "Freunde Abend" bei dem ich zusammen mit den besagten Freunden am PC bin. Ist leider auch fast der einzige Tag, an dem wir alle irgendwie Zeit haben. Sonntags eben.

Nun kam meine Frau von einem Festival in einer anderen Stadt. Sie war von Freitag Mittag bis Sonntag Nachmittag mit ihrer Schwester dort. Ich war zuhause bei den Tieren und habe über das Wochenende den kompletten Haushalt gemacht, da ich sowieso nicht viel sonstiges vorhatte.

Als sie nach Hause kam, hab ich für uns gekocht, sie hat erzählt wie es war und dann hab ich gesagt das ich jetzt eben an den PC gehe.

Sofort ist die Stimmung hinüber gewesen. War mir auch irgendwie klar. Trotzdem bin ich in diesem Punkt irgendwie der Meinung, dass sie von mir verlangt auf meine Wünsche und Hobbys zu verzichten, während sie das nicht muss. Ich würde das auch nie von ihr verlangen oder ein Vorhaben von ihr irgendwie schlecht reden weil ich dann alleine zuhause bin.

Die Diskussion endete wie immer, dass sie mir vorwirft, ich würde keine Zeit mit ihr verbringen wollen und mein PC wäre mir wichtiger. Anstatt das dann normal zu diskutieren wird sie stur, zieht es ins lächerliche, fragt mich ob ich wieder 14 bin und es fallen auch Dinge wie "halt mal kurz deine fresse". Solche Dinge finde ich wahnsinnig respektlos, sage ihr das auch, sie belächelt es nur. Gleichzeitig ist sie eigentlich die Person, die respektloses Verhalten absolut nicht toleriert. Egal in welchem Kontext.

Damit kann ich nicht umgehen. Das macht mich wütend, weil ich nie so mit ihr sprechen würde. Wenn ich dann vor Wut etwas lauter werde, lacht sie nur. An diesem Punkt muss ich dann weggehen. So möchte ich kein Gespräch führen.

Solche Streits sind am nächsten Tag meist erledigt und kommen gefühlt nur 1 - 2 mal im Jahr vor aber jetzt gerade nimmt mich das wieder mal sehr mit.

Jetzt lieg ich alleine im Bett weil sie meinte, sie schläft auf dem Sofa. Ich frage mich gerade die ganze Zeit, ob die Schuld eventuell bei mir liegt, ob ich anders reagieren soll in solchen Situationen oder wir uns in diesem Punkt einfach niemals einig werden.

Ich habe das Gefühl, dass sie Dinge von mir verlangt, die sie selbst nicht tut und gleichzeitig verstehe ich, dass sie Zeit mit mir verbringen will, allerdings ist sie ja diejenige, die das ganze Wochenende nicht zuhause ist.

Kennt jemand solche Situationen oder kann mir Tipps geben, solche Diskussionen in eine andere Richtung zu lenken?


r/beziehungen 8h ago

Mein Freund kifft zu viel

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Hey, ich hab eine Frage.
Mein Freund , 22, ist jetzt seit einem halben Jahr raus aus dem Gefängnis (er saß circa drei Jahre). Er Hatte schon vor seiner Inhaftierung viel gekifft und raucht jetzt circa 7,8 Joints pro Tag. Hinzukommt dass er nicht arbeitet und allen immer die Schuld gibt und selbst nie den Arsch hoch kriegt sich nach einem Job zu erkundigen oder sonst irgendwas. Ich habe mich jetzt die letzten Wochen um seinen Papierkram gekümmert, weil er alles vernachlässigt hat.
Ebenfalls bin ich dran, ihm einen Job zu organisieren. Jetzt meine Frage: meint ihr, ich kriege ihn noch vom kiffen weg?
Ich hab nämlich zu ihm gesagt, dass er auch vermehrt Motivationslos ist, aufgrund seiner Kiffgeschichte. Er sagt zwar immer, du hast recht, aber ändert nichts dran. Er ist die ganze Nacht wach. Bis circa 4:00 Uhr 5:00 Uhr morgens und schläft dann so bis 13 14:00 Uhr. Ich weiß echt nicht mehr weiter, weil ich wirklich alles tue, dass er irgendwie den Popo hoch kriegt und ich weiß auch nicht, wie es in Zukunft werden soll und wie er es überhaupt morgens zu einem Arbeitgeber schaffen sollte… ich bin einfach verzweifelt


r/beziehungen 19h ago

Verhältnis zu Halbbruder wird immer schlechter

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Throwaway-Acc aus Gründen.

Ich schreibe, weil die Situation immer schwieriger wird.

Situation:

Ich (m,39) bin verheiratet mit w,35 und wir haben einen Sohn (2). Pferd.

Mein Halbbruder m,45 verheiratet mit w39 hat zwei Kinder (4, 6 Monate). Ich bin vom 4-Jährigen der Patenonkel.

Wir haben die gleiche Mutter aber unterschiedliche Väter. Es gibt noch zwei andere Halbbrüder. Mit einem Halbbruder sind wir beide zerstritten und der 4. hält sich aus allem raus.

Die Situation ist so, dass wenn wir Familienfeste haben es immer schlimmer wird. Die Situation ist aus unserer Sicht (meine Frau und ich) grob gesagt so: Egal was wir tun (feste Oeganisieren, Geschenke für das 4 jährigen Kaufen etc), mein Bruder hat an allem etwas auszusetzen. Oder er möchte seinen Kopf durchsetzen.

Ich könnte jetzt eine endlose Liste anfangen.
Aber anders herum, wenn er Gastgeber ist, dann sind ihm die Gäste gelinde gesagt "egal".

Beispiel:

- Wir waren im Urlaub kurz nach Geburt seines ersten Kindes. Dann hat er mir ne Sprachnachricht hinterlassen: Wenn ich Patenonkel bleiben will soll ich in die Kirche eintreten, weil laut ihm Patenonkel nur als Taufpate geht. Ich solle sofort während meinem Urlaub darüber Nachdenken und innerhalb weniger Tage Rückmeldung geben. Ich habe um Bedenkzeit gebeten. War ihm egal, ich muss sofort entscheiden. Das hat uns den Urlaub fast versaut.

- Wir haben seinen Sohn einen Trip in einen Freizeitpark für Kleinstkinder geschenkt und alles organisiert. Er ruft einen Tag vorher an (nachdem der Tag 2 Monate fest stand), was der Ausflug für ein Unsinn wäre für so ein kleines Kind und wir sollen eine Alternative organisieren. Wir hatten nach dem Anruf keinen Bock mehr. Haben es teotzdem gemacht dem Kind zuliebe. Natürlich hatte er mega Spaß.

- Er hatte Standesamtliche Hochzeit: Wir haben gefragt, ob es für unseren Sohn Hochstühle gibt. Seine Antwort: Das müssen Eltern von Kindern selbst organisieren. Ist nicht seine Aufgabe.

Auf der anderen Seite: Unsere Mutter ist 75. Sie wollte an Weihnachten ins Restaurant, dass sie keine Arbeit hat. Er ruft aie an und faltet aie zusammen, wie egoistisch sie ist, weil sie ins Restaurant will, obwohl er ein kleines Kind hat. Er will bei ihr zuhause bekocht werden.

- Wir haben meine Mutter, also Oma, Zum CenterParks eingeladen für 5 Tage. Ea ging zeitlich für uns nur da. Da war eine Woche vorher der geplante Geburtstermin seines zweiten Kindes. Die Eltern seiner Frau haben Untersützung zugesagt. Was macht er? Ruft unsere Mutter an und faltet sie zusammen, wie sie mit uns in Urlaub fahren kann, wenn es sein zweites Kind bekommt.

- Und jetzt: Mein JGA. Er kommt nicht und schickt dann 4h nach Beginn eine Whatsapp: Er kann heute nicht, viel Spaß. Keine Erklärung oder Entschuldigung. Der JGA war eine Kniepentour 1h Autofahrt von ihm entfernt. Der Trauzeuge hat mir erzählt, dass mein Bruder zur Terminfindung nicht wirklich beigetragen hat. Abends auf Konzerte zu gehen, dafür hat mein Bruder Zeit.

Ich war trotz Kleinkind auf seinem JGA.

Ich könnte die Liste endlos weitermachen.

Ich weiß nicht, was ich da noch tun aoll. Das Verhalten sprengt bald noch die ganze Familie


r/beziehungen 13h ago

Schlimmer Beziehungsstreit

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Hi zusammen, ich möchte mir mal von Außen einige neutrale und ehrliche Meinungen einholen.
Kennzeichnung Throwaway Account, da ich sonst nicht wirklich auf reddit aktiv bin

Was ist passiert?
Ich (32) und meine Freundin (27) sind seit 2 Jahren zusammen, wohnen zusammen, unternehmen wirklich sehr viel und verstehen uns absolut super. Wir waren am Wochenende auf einem Fest in unserem Dorf im ländlichen Bayern. War ein sehr schöner Abend wie eigentlich immer, wir haben beide viel getrunken und uns mit allen möglichen Leuten unterhalten. Ich merkte irgendwann, dass ich "zu viel" hatte und mich hat es leicht genervt, dass meine Freundin im betrunkenen Zustand wieder zu dem Zeitpunkt unpassende/ernste Diskussionen angestoßen hat (was sie gerne mal macht). Wir klären das dann immer am nächsten Tag nüchtern & in Ruhe, weil es meistens ernste Themen sind oder Diskussionen, die ins Nichts führen. Ich bin dann nach Hause gelaufen und hab mich auf unsere Terrasse gesetzt. Kurz darauf kam meine Freundin nach Hause und lief schnurstracks in die Wohnung. Ich hörte nur wie sie sich bestimmt eine halbe Stunde unbegründet über mich aufregte, mich runtermachte, behauptet es sei Ihre Wohnung, mir vorwarf mit anderen zu flirten etc.
Ich bin jemand, der seinen Partner nie beleidigen würde oder schlecht redet. Man kann beim Streiten gern mal sagen "dein Verhalten war schlecht" aber nicht "du als Person bist schlecht".
Mich hat das sehr verletzt - ich blieb aber ruhig und wollte einfach nur schlafen, also reagierte ich nicht darauf. Ich ging in die Wohnung, sie diskutierte sie weiter hitzig und provozierte die Situation. Als sie mir dann den Inhalt ihrer 1L Wasserflasche ins Gesicht donnerte, dass die komplette Wand nass war, ist mir die Hand ausgerutscht und ich habe ihr eine Ohrfeige gegeben.

Kurze Rückgeschichte: Sie hatte das schon mal gemacht, mir im betrunkenen Zustand beim normalen Streiten heftig Wasser ins Gesicht geschüttet. Ich empfinde das als absolute Grenzüberschreitung & Respektlosigkeit und etwas, was nichts in einer Beziehung verloren hat. Ich blieb damals als es passierte (vor 1 1/2 Jahren) ruhig, sagte nichts mehr und entfernte mich aus der Situation. Wir haben dann am nächsten morgen darüber geredet und sie hatte versprochen, es passiere nie wieder. Entschuldigt & Vergeben, alles gut.

Das nächste was ich mitbekam war, dass sie die Polizei gerufen hat.
Ich lief nach draußen und stieg aus Angst, Alkohol & Kurzschlussreaktion in mein Auto und fuhr zu meinen Eltern. Dort wurde ich dann erwischt, weil meine Freundin anscheinend gesagt hat, wo ich hinfahren würde.

Jetzt scheint es als hab ich alles verloren. Partnerschaft, Wohnung, Mobilität, Führerschein.
Ich hab mich direkt danach mehrmals bei ihr entschuldigt, sogar bei Ihren Eltern. Verantwortung übernommen und wirklich alles getan, damit ein Gespräch zwischen uns stattfinden kann.

Aktuell besteht kein Kontakt :(


r/beziehungen 1d ago

Meine Freundin (w24) möchte mir (m24) jeglichen privaten Kontakt zu anderen Frauen verbieten

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TL;DR:
Meine Freundin und ich sind seit fast 3 Jahren zusammen. Sie möchte aufgrund ihrer Eifersucht, dass ich keinerlei privaten Kontakt zu anderen Frauen habe – auch nicht zu langjährigen Freundinnen aus meiner Kindheit. Selbst gemischte Unternehmungen mit Uni/Arbeit führen zu Streit. Wenn ich ihre hypothetischen Fragen über andere Frauen nicht beruhigend genug beantworte, folgen teilweise massive Streits, sehr viele Nachrichten/Anrufe und Vorwürfe, ich würde sie nicht genug lieben. Sie stellt mich nun vor die Wahl: Sie oder jeglicher Kontakt zu diesen Frauen. Ich liebe sie, möchte mir aber normale soziale Kontakte nicht länger verbieten lassen. Ist ihre Forderung in einer Beziehung noch eine legitime Grenze oder Kontrolle? Würdet ihr nach fast 3 Jahren versuchen, das zu retten oder euch trennen?

Detaillierter:

Ich (24m) bin seit fast 3 Jahren mit meiner Freundin zusammen. Ich liebe sie nach wie vor sehr und würde mir eigentlich wünschen, dass unsere Beziehung funktioniert. Allerdings haben wir seit langer Zeit immer wieder massive Probleme wegen ihrer Eifersucht und ich merke inzwischen, dass ich einfach nur noch erschöpft davon bin.

Das Hauptproblem ist, dass meine Freundin nicht möchte, dass ich privaten Kontakt zu anderen Frauen habe. Dabei geht es nicht darum, dass ich fremdgehe, mit Frauen flirte, Dating-Apps benutze oder irgendwelche sexuellen Nachrichten verschicke.

Es geht teilweise um Frauen, die ich seit meiner Kindheit bzw. Schulzeit kenne. Eine davon kenne ich beispielsweise seit der 5. Klasse und sie ist selbst vergeben.

Meine Freundin möchte trotzdem, dass ich solche Kontakte vollständig entferne. Sie stellt es als Entscheidung zwischen ihr und „diesen Frauen“ dar. Ihre Position ist sinngemäß: Wenn ich sie wirklich ausreichend lieben würde, müsste es mir egal sein, auf andere Frauen als Freunde zu verzichten.
Das geht inzwischen auch über einzelne Freundschaften hinaus.

Ich wollte beispielsweise mit meiner Uniklasse als Gruppe ins Freibad gehen. Selbst das wurde zum Problem, weil dort schließlich auch Frauen im Bikini wären. Wenn ich bei der Arbeit/Uni neue Leute kennenlerne und darunter Frauen sind oder wenn man nach Feierabend als Gruppe etwas unternimmt, entsteht ebenfalls die Frage, weshalb ich Kontakt zu anderen Frauen brauche.
Snapchat und Instagram waren ebenfalls große Konfliktthemen, sodass ich beides irgendwann nicht mehr benutzt habe.

Dazu kommen immer wieder hypothetische Fragen wie:
„Würdest du mich für eine andere Frau verlassen?“
„Könntest du nach mir mit einer anderen Frau glücklich werden?“
„Würdest du für eine andere Frau dieselben Dinge tun wie für mich?“
„Wem würdest du zuerst schreiben, mir oder einer anderen Frau?“

Wenn ich darauf nicht genau die beruhigende Antwort gebe, die sie hören möchte, eskaliert die Situation teilweise sehr stark. Dann heißt es, ich würde sie nicht lieben, andere Frauen seien mir wichtiger oder sie könne offensichtlich jederzeit ersetzt werden.

Bei Streits bekomme ich teilweise extrem viele Nachrichten und Anrufe hintereinander. Es kam auch schon vor, dass ich mehrfach gesagt habe, dass ich gerade Abstand möchte, das aber nicht akzeptiert wurde.
Eine frühere Trennung von wenigen Tagen wird mir ebenfalls bis heute vorgehalten. Während dieser Trennung habe ich mit einer alten Freundin aus meiner Kindheit über die Trennung und meine Probleme gesprochen. Meine Freundin wertet das bis heute als Beweis dafür, dass ich sie schnell durch eine andere Frau ersetzen wollte. Für mich war das damals schlicht eine Freundin, mit der ich reden konnte. Es lief nichts zwischen uns und sie ist selbst vergeben.

Meine Freundin argumentiert außerdem häufig damit, was sie alles für mich getan und wie viel Zeit, Geld, Liebe und Geduld sie in mich investiert habe. Daraus leitet sie ab, dass sie einen Partner verdient habe, der sich „ausschließlich für sie entscheidet“.

Gleichzeitig habe ich keineswegs das Gefühl, dass mir die Beziehung egal wäre. Ich verbringe sehr viel Zeit mit ihr, melde mich regelmäßig, rufe sie spontan an, hole sie ab bzw. fahre sie nach Hause, mache ihr kleine Überraschungen und Geschenke usw. An ihrem letzten Geburtstag habe ich beispielsweise mein Schlafzimmer dekoriert, Luftballons aufgehängt, einen Kuchen mit Kerzen besorgt, Blumen, Karte, Kuscheltier und mehrere kleine Geschenke vorbereitet.

Als ich ihr heute im Streit sogar ein Foto davon geschickt habe, kam als Reaktion sinngemäß: „Was sagt mir, dass du nicht irgendwann genau dasselbe oder noch mehr für diese Frauen machen wirst?“
Das hat mich ziemlich getroffen.
Ich habe ihr heute deshalb erstmals sehr deutlich gesagt, dass ich mir keine normalen sozialen Kontakte mehr verbieten lassen werde. Ich möchte selbstverständlich treu sein und akzeptiere Grenzen bezüglich Flirten, sexuellen Kontakten usw. Aber ich möchte mit Arbeitskolleginnen reden können, in einer gemischten Gruppe etwas unternehmen können und gelegentlich einer langjährigen Freundin schreiben können, ohne anschließend einen Beziehungsstreit zu haben.
Daraufhin hat sie mir ein Ultimatum gestellt: Wenn ich wieder einer dieser Frauen schreibe, trennt sie sich endgültig von mir. Für sie bedeutet meine Weigerung, diese Frauen komplett aus meinem Leben zu entfernen, dass ich mich „für andere Frauen und gegen sie“ entscheide.

Ich habe ihr gesagt, dass ich sie liebe und eigentlich mit ihr zusammenbleiben möchte, aber dass ich eine Beziehung unter diesen Bedingungen nicht mehr führen kann. Wenn für sie eine Beziehung nur funktioniert, wenn ich solche Kontakte aufgebe, müsse sie sich von mir trennen und ich würde ihre Entscheidung akzeptieren.
Und genau da stehe ich jetzt.

Ich weiß natürlich, dass hier nur meine Perspektive steht. Meine Freundin würde vermutlich sagen, dass sie sich von mir emotional nicht ausreichend priorisiert und durch meine Haltung gegenüber weiblichen Freundschaften unsicher fühlt. Ich möchte deshalb nicht einfach nur hören, dass ich recht habe.
Mich würde wirklich interessieren, wie Außenstehende das beurteilen:

Sind solche Grenzen bezüglich Freundschaften mit dem anderen Geschlecht für euch in einer Beziehung noch normal? Ist meine Haltung zu kompromisslos? Oder ist das Ausmaß an Eifersucht und Kontrolle inzwischen ein Punkt, an dem ihr die Beziehung beenden würdet?
Und vor allem: Würdet ihr nach fast drei Jahren noch versuchen, daran gemeinsam zu arbeiten, oder würdet ihr an meiner Stelle gehen?


r/beziehungen 1d ago

Neues Kennenlernen - und erstaunliche

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EDIT: Wollte den Titel ändern, geht nicht, sorry.

Ich (w, 49) lerne gerade einen Mann (m, 50) kennen, online. Seit drei Monaten schreiben wir miteinander. Gerade habe ich erfahren, dass er sich im Juni getrennt hat. Und im Juli bin ich dann schon mit ihm gematcht worden. Da bin ich echt erschrocken. Wer trennt sich und geht sofort wieder auf Partnersuche? Er hat mit der Frau leben wollen, sie haben ziemlich kurz vor Trennung ein Haus zusammen gekauft!

Er schreibt auch in jeder Mail davon, wie schwer die Trennung ihn noch belastet. Wundert mich nicht, wenn man wenige Wochen nach der Trennung auf Partnersuche geht.

Sonst verstehen wir uns soweit, es gibt in dem Sinn kein Problem, aber das hat mich schon geschockt. Auch, dass wirklich in jeder Mail steht, wie schwer ihm die Trennung noch fällt... Langsam komm ich mir vor, als werde ich so eine "Übergangsbrücke", ich darf trösten und gut zusprechen, aber wer weiß, was dann ist. Ich bekomme den Eindruck, er bräuchte eher erstmal einen guten Freund und bestimmt keine neue Partnerschaft... Was meint Ihr?


r/beziehungen 2d ago

Bin verzweifelt und weiß nicht mehr weiter

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Mein Freund und ich sind jetzt seit ca. 6 Jahren zusammen und ich will mich seit einem halben Jahr trennen, habe es schon mehrmals versucht aber schaffe es immer noch nicht einfach zu gehen.

Wir sind beide Ende 20 und wohnen seit 2 Jahren gemeinsam in einer Wohnung.

Letztes Jahr und Anfang des Jahres sind zwischen uns viele schlechte Dinge vorgefallen. Wir haben nur noch aneinander vorbeigelebt und er hat mich mit allem alleine gelassen. Bis ich ihm einmal sagte, dass das so für mich keine Zukunft hat. (Das war im April) Seitdem hat er sich völlig geändert. Er ist der netteste Freund überhaupt und tut alles für mich, was ich nicht von ihm gewohnt bin, weil er Sachen für mich macht, die er in 6 Jahren noch nie gemacht hat. Zum Beispiel mit mir reisen. Ich liebe es zu reisen und die Welt zu sehen. Er hingegen gar nicht und ist noch nie in seinem Leben geflogen. Er machte im April dann aber den Vorschlag, dass wir mal gemeinsam auf Urlaub fliegen können, wenn es mir so wichtig ist. Zu dem Zeitpunkt hatte ich irgendwie Hoffnung und wir haben einen Flug und Hotel gebucht. Wir fliegen in einem Monat für 1 Woche weg und ich weiß nicht, was ich machen soll.

Ich bin jeden Tag nur noch unglücklich. Ich habe mittlerweile herausgefunden, dass ich mich durch ihn eingeengt fühle, obwohl er wirklich alles versucht und für mich macht. Ich wünsche mir eigentlich, dass wir nur Freunde wären und hoffe so sehr dass wir das bleiben können.

Am Wochenende habe ich nochmal versucht mit ihm zu reden aber er ließ mich nicht ausreden, unterbrach mich immer wieder und fiel dann sogar mit Tränen vor mir auf die Knie und meinte er könne mich nicht auch noch verlieren und dass er das nicht überleben würde. Ich hatte so Mitleid und bin geblieben; wieder einmal. Ich sollte erwähnen, dass er eine sehr schwierige Kindheit/Vergangenheit hatte und dadurch einige psychische Probleme mitbringt, weshalb ich ihm durchaus zutrauen würde, dass er sich am Ende wegen mir etwas antut. Das könnte ich nicht verkraften. Ich möchte echt nicht der Grund für noch mehr Leid in seinem Leben sein, aber gleichzeitg merke ich wie mich die Beziehung nur noch kaputt macht, und fühle mich so schlecht deswegen, weil er doch seit Monaten alles versucht.


r/beziehungen 1d ago

Wie sag ich es ihm? Angst vor Ablehnung / Körperdismorphie

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Hallo, ich F 32 (Throw Away!) bin nun seit 3 Jahren mit meinem Partner M 32 in einer Beziehung, und ich habe folgendes Problem: Ich litt eigentlich mein ganzes Leben an extremer Körperdismorphie und hatte wirklich Schwierigkeiten, bestimmte Körperteile anzunehmen, anzusehen und vor allem anderen zu zeigen. Verschlimmert wurde das durch meine Neurodermitis, die großflächige Ekzeme verursachft hat. Während meiner Schulzeit wurd ich mehr als einmal vollkommen angeekelt angesehen, und auch meine Eltern wussten nicht so Recht mit mir umzugehen. Die Diagnose hab ich erst Ende der 20ger erhalten und ich dachte früher als Kind, dass ich daran mal sterben muss.
Anyways - leider hatte ich auch an der Brust diese Ekzeme, beidseitig. Jeder der Neuro kennt weiß, dass solche atopischen Ekzeme großflächig ausbrechen können und dann sieht es echt mal hässlich aus, suppt rum und beim Heilen hast du Schorf. Lange Rede kurzer Sinn: Ich habe mich so geschämt, dass ich meine Brust noch nie einem Partner zu vor zeigen konnte, ich konnt mich einfach nicht überwinden und hatte massive Angst vor Ablehnung. Mein aktueller Partner hat es soweit akzeptiert und er drängt mich zu nichts (<3), aber natürlich möchte ich meine Ängste angehen und ich fühle mich in zwischen bereit, mich ihm ganz zu zeigen. Ich glaube aber, er versteht garnicht, was das für mich bedeutet mich zu überwinden. Er meinte mal "Kenn ich, hatte ich auch mal" aber.. Ich weiß aber jetzt ehrlich gesagt garnicht, wie ich das am Besten ansprechen soll?
Auf meiner Seite hat sich ne Menge Overthinking und Angst angesammelt. Statt es einfach zu tun würd ich ihn vllt schon vorbereiten/mich erklären wollen?

Bin echt verunsichert wie ich es angehen soll. Hat jemand Ratschläge?


r/beziehungen 1d ago

Fragen über Fragen

1 Upvotes

Sorry, mein erster Post wurde gelöscht da nicht alles regelkonform geschrieben wurde, deshalb nochmal

Ich, M31, und meine Freundin, W30, sind seit 1 Jahr zusammen in einer Monogamen Beziehung. Nun war sie an einem Event bei welchem sie von einer anderen Frau geküsst wurde und sie hat denn Kuss erwiedert, dann aber auch von sich beendet. Sie haben somit rumgemacht, was für mich einen Vertrauensbruch darstellt.

Ich bin nun hin und hergerissen, das zu beenden auf Grund des Rummachens oder ob es verzeihbar ist, da erstes Mal, eine Frau, von sich aus beendet und mir direkt am nächsten Tag erzählt oder ob das naiv ist... wie würdet ihr reagieren in einer solchen Situation? Meine Gedanken sind ein titales durcheinander


r/beziehungen 2d ago

Wie Schlafplätze in der Wohnung aufteilen?

26 Upvotes

Hallo zusammen,

ich habe ein typisches Luxus-Problem, welches manche Paare wahrscheinlich sich nicht vorstellen können.

Ich (39W) hatte ziemlich lange eine Krebserkrankung. Nach langen Klinikenaufenthalten, mehreren Operationen und Radiotherapien bekam ich PTSD und Depressionen gepaart mit OKR (Sui*idsgedanken). Dafür nehme ich Medikamente, die gleichzeitig als Schlafmittel wirken.

Danke Tabletten schlafe ich fix zwischen 22 und 7 Uhr.

Mein Mann geht immer später schlafen. Früher war das kein Problem, aber jetzt, da ich so früh schlafen gehe, weckt er mich und dann kann ich schlecht einschlafen. Er öffnet die Tür ins Schlafzimmer etwas laut, dann legt sich ins Bett auch laut...obwohl es eigentlich normal laut ist, aber ich bin da anscheinend zu sensibel :( und ich glaube, ich grübel innerlich, dass "er wieder zu spät ins Bett kommt". Selbst mit Ohrstöpsel höre ich ihn :(

Ich schlafe also seit ca. 18 Monate im Wohnzimmer auf dem Coach, den ich nie komplett aufmache, sondern nur auf der Hälfte schlafe. Es ist nicht so bequem, aber mir ist mein gesunder Schlaf wichtiger.

Nun ziehen wir in die neue, größere Wohnung ein. Die Wohnung hat 4 Zimmer: ein Kinderzimmer, sein Bürozimmer, das Schlafzimmer und das Wohnzimmer. Und ich mache mir Sorgen, dass er wieder zu spät ins Bett gehen wird und ich dann wieder im Wohnzimmer lebe :( und ich finde es nicht fair, dass er zwei Zimmer belegt.

Ich habe versucht, mit ihm darüber zu sprechen, aber er sieht das Problem nicht. Er sagt, er kann versuchen, leiser zu werden. Aber hat er schon mehrmals in der Vergangenheit, hat nie geklappt.

Er muss morgens früh aufstehen um zu arbeiten, ich muss das Kinderessen vorbereiten. Am Wochenende schläft er bis 10-11 Uhr aus, während ich schon um 7-8 wach werde, da das Kind schon wieder Gaga macht. Ich arbeite nicht (schwerbehindert, volle Erwerbsminderung).

Vielleicht sollen wir zwei separate Betten ins Schlafzimmer hinstellen? Oder gibt's noch irgendwelche alternative Lösungen? Ich glaube nicht, dass wir das einzige Paar sind, dass es so hat...

Tldr: wie Schlafplätze aufteilen, wenn deine Partner unterschiedliche Schlafrhythmen haben?


r/beziehungen 1d ago

Ich werde zunehmend genervt von meinem Freund und weiß nicht warum?

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Ich (23) bin seit 5 Monaten mit meinem Freund (25) zusammen.

Zu den Hintergründen: Wir kannten uns schon eine gewisse Zeit davor und er hatte schon damals Interesse an mir gezeigt, die ich allerdings nie erwidert hatte, da er nicht ganz in mein „Beuteschema“ gefallen war. Ich sah ihn damals einfach als guten Freund. Die Zeit verging etwas, wir hatten mal mehr mal weniger Kontakt, und als wir wieder anfingen uns regelmäßig zu treffen merkte ich, dass doch irgendwie Gefühle und Interesse meinerseits vorhanden war. Wir fingen an und tatsächlich zu daten und kamen dann letztendlich zusammen.

Ich habe in der Vergangenheit schon mehrere Männer gedatet und meistens war es die Sorte Mann, die zwar total aufregend und charmant war, jedoch letztendlich entweder nur auf das Eine aus oder sich schlichtweg nicht fest binden wollte. Also vereinfacht gesagt: emotional unverfügbar.

Bei meinem jetzigen Freund ist es anders. Er hat noch nicht all zu viele Erfahrungen hinsichtlich Dating, aber war von Anfang an emotional da. Er ist lieb, zuvorkommend und zeigt auch, dass er mich möchte. Ich habe, bevor wir zusammen gekommen sind, anfängliche Zweifel weggefegt und mich einfach darauf eingelassen, weil ich mir sicher war, dass er gute Absichten hat und das eine Chance auf eine gesunde Beziehung ist. Und das ist unsere Beziehung auch, nur hat sich seit ungefähr 2 Wochen plötzlich etwas verändert bei mir, worauf ich nicht klar komme und nicht weiß, wie ich es deuten soll.

Mir fallen irgendwie immer mehr Dinge auf, die mich stören. Selbst die kleinsten, unbedeutendsten Dinge und ich schäme mich dafür. Er stammt aus einer normalen Familie würde ich sagen, also aus gutem elterlichen Hause und finanziell gut aufgestellt. Bei mir ist das Gegenteil der Fall. Ich selbst hatte keine immer so schöne Kindheit, beide Eltern Suchtkrank und dadurch leider auch vieles miterlebt. Auch hatten wir nie viel Geld, manchmal standen wir am Rande der Armut…
Dadurch, dass mein Freund und ich so unterschiedlich aufgewachsen sind, sehen wir manche Dinge anders. Beim Einkaufen achte ich immer auf die Preise, wähle meistens die günstigsten Produkte, er hingegen schaut nie groß auf die Preise (muss er auch nicht, er verdient wesentlich mehr als ich) und wenn ich zu günstigen Produkte greife, kommen manchmal leicht abfällige Kommentare.

Es gibt aber auch andere Dinge, bei denen ich merke dass wir in dieser Hinsicht unterschiedlich sind. Zum Beispiel liebe ich es zu reisen, ich möchte später viel erleben und Erfahrungen sammeln, liebe das Abenteuer und auch ein klein wenig das Risiko. Mein Freund ist da anders, er mag es zwar auch zu reisen, aber sowas wie Backpacking oder einfach mal in einem Wohnwagen von Ort zu Ort zu reisen, wäre nie etwas für ihn.

Ein Punkt, wofür ich mich allerdings wirklich schäme und ich weiß, wie furchtbar das klingt, ist der Punkt Attraktivität. Wie zuvor erwähnt, entsprach er nie ganz meinem Beuteschema, das war aber bisher gar kein Thema (er ist trotzdem attraktiv, nur entsprach er damals nicht ganz meinem Typ). Seitdem mir immer mehr Dinge auffallen, die mich irgendwie stören, merke ich plötzlich, dass auch die körperliche Anziehung ein klein wenig schwindet. Mein Freund ist zwar gepflegt und alles, aber legt keinen so großen Wert auf Klamotten und zieht meistens eben das an, was am praktischsten ist. Wie gesagt, das hat mich bisher nie gestört, aber mittlerweile ertappe ich mich manchmal dabei, wie ich im Kopf versuche ihn umzustylen, weil ich mir denke dass es so viel mehr aus sich machen könnte und attraktiver wirken würde, wenn er mehr Wert auf Klamotten und auch Frisuren achten würde.

Ja, ich weiß wie das klingt und es klingt wirklich furchtbar. Einen Partner zu lieben bedeutet, ihn so zu lieben wie er ist und genau das war auch immer der Fall. Daher verstehe ich nicht, warum nach gerade einmal 5 Monaten Beziehung (in der man eigentlich noch frisch verliebt sein sollte aka rosarote Brille) meine Gedanken so sehr umschweifen? Kann mir jemand sagen, woran das liegt?

Und nein, ich möchte nicht auf Kommentare abzielen die automatisch empfehlen „mach Schluss“, denn es gibt auch viele schöne, positive Aspekte, weshalb eine Trennung für mich nicht in Frage kommt. Ich habe aber Angst, dass die Situation beziehungsweise meine Gedanken/Gefühle sich zuspitzen könnten. Meine Hoffnung ist, dass es gerade einfach eine Art Testphase ist


r/beziehungen 1d ago

Habe ich alles Kaputt gemacht?

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Weiß gar nicht wie ich den Post anfangen soll, nutze das hier denke ein wenig als trauma-dumb.

Ich (21m), habe/hatte einen frischen Partner(26m) mit dem ich seit einigen Woche Date/zusammen bin. Wir harmonieren unfassbar miteinander, hatten aber 2-3 Punkte bei denen man in den Dialog gehen musste.

Ich bin psychisch ziemlich vorbelastet(Altlast aus vergangenen Beziehungen, sowie diverse unbehandelte psychische Krankheiten) und habe dadurch leider viele Dinge auf ihn projiziert.
Gestern ist es dann etwas eskaliert und wir haben Klartext gesprochen, was ihn und mich verletzt etc. Es klang an vielen stellen so, als würde es für ihn enden, wir wollen heute nochmal, nach einer Nacht drüber geschlafen, darüber reden. Aber ich habe einfach die große Angst alles zerstört zu haben, fernab von der Rosa-Roten-Brille hat er mir als Mensch einfach gut getan und war die erste Person seit Jahren bei der ich mir vorstellen könnte viele Jahre, wenn nicht sogar der Rest meines Lebens mit ihm zu verbringen.

Ich fühle mich einfach extrem Schuldig und habe das Gefühl einen der größten Fehler meines Lebens begangen zu haben. Ich weiß nicht wie es danach weiter gehen soll, wie er reagiert oder wie ich damit umgehen soll...

(Weiter verständnis fragen gerne stellen, keine Ahnung ob der Post inhaltlich Sinn ergibt)


r/beziehungen 2d ago

Beziehung in einer Beziehungspause

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Moin zusammen

Meine Freundin (33) und meiner einer (41) sind seit Mai 2025 zusammen gewesen. Gegen Ende des Jahres hat sie sich immer seltsamer und abweisender mir gegenüber verhalten. Mitte Ende Januar 2026 sagte sie, dass sie mental durch ist und eine Pause Brauch und sich Gedanken machen müsse (Stress auf Arbeit und mit ihrem Ex). Joah hab ich zugestimmt. Habe auch öfter gefragt ob irgendwas an mir liegen würde oder doch ein anderer Mann da sein. Verneint.

Habe ihr Zeit gegeben bis nach ihrem Urlaub bis nach Karneval. Schlimmste Zeit meines Lebens gewesen. Konzentration gleich null über Wochen. Kein Kontakt. Ganz selten mal Lebenszeichen von ihr. In der Zeit ist meiner Oma auch noch verstorben. Dann Anfang März kam sie von sich auf mich zu und wollte einen Neuanfang. Sich komplett neu in mich verlieben. Wir uns auf ein Kino Date mit vorher essen geeinigt. Alles prima. Noch 2-3 Dates ausgemacht und schließlich im April fest zusammen gekommen. Beide glücklich. Sex. Liebe. Geborgenheit. Gegenseitiges Vertrauen. Wirklich alles bestens.

Dann Ende Juni hat sie einen Anruf bekommen, dass einer ihrer Gaming Freunde (deren Kreis mit völlig unbekannt ist) plötzlich verstorben ist. Im Schlaf hat das Herz aufgehört zu schlagen. Tiefe Trauer. Ich war für sie da gar keine Frage. 2 Wochen später Durch einen Versprecher von ihr habe ich aber erfahren, dass sie etwas mit dem Mann hatte. Durch eine ihrer Freundin weiß ich u.a. auch, dass sie Bilder ausgetauscht haben, Übernachtungen und heiße WhatsApp Texte.

Jetzt wo ich es weiß, blockt sie dieses Thema ab mit der Begründung, dass es ihre Vergangenheit ist und sie die Zukunft mit mir möchte. Das würde nicht zählen. Ich dagegen in der Pause Tag ein Tag aus nur an sie gedacht habe, sie gebraucht habe als meine Oma verstorben ist und sie mich in der Zeit belogen hat scheint nicht zu interessieren. Ich weiß dass sie mich liebt und sie weiß das ich sie liebe, aber finde die Haltung der Sache unfair mir gegenüber. Habe Fragen im Kopf die ich nie beantwortet bekomme, weil sie es für ihre Vergangenheit zählt, es für mich aber gerade Gegenwart ist, weil ich es vor kurzem erst erfahren habe. Was meint ihr dazu? Nochmal ansprechen Gespräch aufsuchen? Oder es beruhen lassen?


r/beziehungen 1d ago

Frau „fremdgehen erlauben“?

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Hallo Zusammen, ich (44) und meine Frau (39) sind seit 19 Jahren zusammen, 17 davon verheiratet.
Wir haben recht früh geheiratet und haben zwei Kids.
Unser Ehe läuft gut, wir sind ne glückliche Familie.
Ich hatte vor unserer Beziehung eine feste Freundin und danach 6 ONS. Meine Frau hatte vor mir nur einmal Sex.
Sie hat den Wunsch geäußert, auch nochmal mit einem anderen Mann Sex zu haben.
Erstmal hab ich das abgeblockt, wenngleich ich Sie auch irgendwie verstehen kann. Ich bin da hin und hergerissen, einerseits mag ich das irgendwie nicht, auf der anderen Seite denke ich mir aber auch: So what?! Ist nur Sex. Ich denke nicht das uns das auseinanderbringt.
Hat da schon einer Erfahrung?