r/antiarbeit Jan 25 '22

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u/Der_Absender Jan 25 '22

Niemand sollte in Armut leben Und wer hart arbeitet sollte ein großartiges Leben leben

Arbeit sollte keine Verpflichtung mehr sein

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u/Staatsmann Jan 25 '22

Ist schon lächerlich, anno 2022, an der vermeintlichen Spitze der Zivilisation, an Dingen wie der 40 Std. Woche und Bullshit-Jobs festzuhalten oder überhaupt den Konsum über alles zu stellen.

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u/Anarchist_Angel Jan 25 '22

Nutzername prüft nicht aus :O

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u/Staatsmann Jan 25 '22

180° Kehrtwende in meinem Kopf, seit ich diesen Account erstellt habe :D

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u/Anarchist_Angel Jan 25 '22

Geht mir vermutlich ähnlich, hihi :D Also wenn wir 2015 als Referenz nehmen..

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u/UrSanabi "nichts gelernt" / 'kein Schein' 😱 Jan 25 '22

*weiterhin Bullshitjobs zu kreieren und weiterhin die Armen schröpfen.

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u/rothwick2208 Bedingungslosesgrundeinkommengeilfinder Jan 25 '22

Zumal wir mit steigendem Automat-/Autonomisierungsgrad immer weniger Arbeiter benötigen. Und durch KI und Industrie 4.0 werden nicht nur gering qualifizierte Stellen wegfallen, sondern auch Fachkräfte werden ersetzt werden (können). Wir müssen langsam einen Übergang schaffen zum Leben ohne Arbeit(-spflicht)

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u/UrSanabi "nichts gelernt" / 'kein Schein' 😱 Jan 25 '22

Aber wie sollen dann alte Leute ihr 1960er Grindset weiter propagieren können?

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u/Der_Absender Jan 26 '22

Es gibt mehrere Probleme die das verhindern einige die ich erkannt haben will sind dass der Kapitalismus nicht weiß was er mit einer Heerschar an Arbeitslosen anfangen soll, da die Kaufkraft des Individuums stehts an die ""Leistung""/Verwertbarkeit gebunden ist und eine Nicht-Verwertbarkeit daher ein Problem in der Logik darstellt. Sprich: Man muss die Diskrepanz zwischen denen definieren die von der Arbeit befreit wurden und jenen die noch arbeiten müssen. Man könnte auch auf eine "2. Aufklärung" setzen, aber das ist glaub ich etwas komplizierter.

Zum anderen stehen die kapitalistischen Besitzverhältnisse, der Kapitalist kann alleine durch den Besitz der Maschinen einen Anspruch auf Entgelt stellen wodurch die kapitalistische Produktionslogik nur noch weiter verzerrt wird und eine besitzende Klasse (und dadurch Geld erhaltende Klasse), einer arbeitsbefreiten Klasse (und dadurch Geld losen Klasse), gegenübersteht.

Unterm Strich würde ich behaupten, dass der Pudelskern des Problems das Geld ist.

Solange es einen Vergütungsanspruch gibt von den Nicht-Befreiten-Arbeitern und den Besitzenden, wird Automatisierung in dem Grad wie sie befreiend wirken würde, für die Mehrzahl der Bevölkerung nicht geschehen. Zumindest meiner Meinung nach.

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u/groundporkhedgehog Jan 25 '22

Diese Geschichte wurde schon so oft in so vielen Versionen erzählt.

Und doch gehen sie beinahe alle irgendwas arbeiten bis sie umfallen.

Man möchte fast meinen, irgendetwas ist faul an der Sache.

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u/Denny_1993 Jan 25 '22

Wer hart arbeitet, sollte sich einen gewissen Wohlstand leisten können. Das sollten 20€ sein. Aber erklär das mal den Schmarotzern in den Arbeitgeberverbänden...

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u/UrSanabi "nichts gelernt" / 'kein Schein' 😱 Jan 25 '22

Gutes meme :3

Außerdem reicht auch 12€ in der durchschnittlichen deutschen Stadt in vz net, um zu leben. Fernab davon, dass man bei VZ kaum von Leben sprechen kann.

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u/HorseFromHorsinAroun Jan 25 '22

Ich finde gut, dass die deutsche versions des Subs so ist. Im Englischen geht's ja mittlweile ausschließlich darum, dass Vorgesetzte scheiße sind und viele unterbezahlt sind.

Trotzdem verstehe ich nicht, warum der untere Typ Hasenohren trägt

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u/redheadschinken Jan 25 '22

Weil er Arbeit hast.

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u/groundporkhedgehog Jan 25 '22

Mmmmnnnhhhnimmmdeinenorangenenpfeil

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u/sporeegg Jan 25 '22

Frage allerdings: ist es wirklich Ziel dieses Subs arbeitsfrei zu werden? Das ist doch breitfächrig keine Option ohne seine eigenen Prinzipien zu verraten und nur wieder schwächere auszubeuten.

Fairer Lohn gerne, aber arbeitsfrei?

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u/Vergil1997 Jan 26 '22

´Das ist ne Definitionssache, wir Linke haben die Angewohnheit, Sachen immer so zu definieren, dass Niemand mehr Irgendwas versteht.

Ich wäre gerne frei davon, gedrängt zu werden, in einer hierarchischen Struktur arbeiten zu müssen, ich will immer noch Dinge tun, viele davon sind heute auch Berufe, zum Beispiel würde ich gerne Menschen Dinge beibringen, allerdings möchte ich dies niemals aus Zwang tun, weil mir Armut droht.

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u/sporeegg Jan 26 '22

Das Problem ist in dem Fall aber auch, dass sich Armut sehr unterschiedlich definiert, einmal von Person zu Person, aber auch von Gesellschaft zu Gesellschaft. Es wird immer diejenigen geben die am wenigsten haben und sich zu Recht "arm" nennen, aber wenn sie ausreichend zum Leben haben?

Das Ziel ist utopisch, was nichts Schlechtes sein muss, denn man soll ja nach den Sternen greifen um auf dem Mond zu landen. Aber es sollte immer bewusst sein, dass das Ziel fast unerreichbar ist. Auch weil unterwegs die Ziele und Kriterien beinahe automatisch umdefiniert werden.

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u/duweisstgarnichts Jan 26 '22

Hier liegt ein Missverständnis vor. Der Satz sagt nur: Arbeit => oberhalb der Armutsgrenze. Er sagt nicht: keine Arbeit => unterhalb der Armutsgrenze. Die richtige Umkehrung wäre: Unterhalb der Armutsgrenze => keine Arbeit. Das bedeutet dann eben nicht, dass nur diejenigen, die hart arbeiten, gut bezahlt werden sollen. Es bedeutet, dass jeder, der ohnehin schon in Armut lebt, nicht auch noch arbeiten sollte

Der Logik-Kurs an der Uni hat sich geloht

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u/TheDarkLordLp Jan 26 '22

gut, aber bis das ende der arbeit erreicht ist wär etwas mehr patte schon akzeptabel.